AT508919A4 - Sarg mit sargkörper und deckel - Google Patents

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Description

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Die Erfindung betrifft einen Sarg gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solcher Sarg wurde z.B. durch die WO 82/04186 bekannt. Bei diesem weist der Sargkörper rundum laufende Auflagen auf, an denen der Deckel aufliegt. Dabei ergibt sich der Nachteil, dass der Deckel verrutschen kann. Es ist daher schwierig, diesen korrekt aufzusetzen, damit er mit dem Sargkörper verbunden werden kann.
Ziel der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu vermeiden und einen Sarg der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, bei dem das korrekte Aufsetzen des Deckels bzw. Zentrieren desselben auf dem Sargkörper wesentlich erleichtert ist.
Erfindungsgemäß wird dies bei einem Sarg der eingangs erwähnten Art durch die kennzeichnende Merkmale des Anspruchs 1 erreicht.
Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen ist sichergestellt, dass im Bereich der Fuß- bzw. Kopfwände des Sargkörpers der Deckel auf den verbreiterten Fuß- und Kopfwänden des Sargkörpers aufliegt, wobei diese Verbreiterung einfach durch nach innen umgeschlagene Abschnitte des Zuschnitts gegeben ist. Die entlang der Längsseiten des Sargkörpers verlaufenden Auflagen verjüngen sich gegen die entlang der Längsachse verlaufenden Mittenebene und übergreifen die Auflagen der Kopf- und Fußwänden des Sargkörpers. Es wird dadurch eine Stufe mit einer Höhe von ungefähr der Materialstärke der Wellpappe ausgebildet, welche als Führung bzw. Zentrierung für den Deckel dient. Dadurch kann dieser einfach korrekt auf den Sargkörper aufgesetzt werden, weil man ihn nur solange verschieben muss, bis er einrastet.
Der Zuschnitt für einen solchen Sarg kann an der zur Bildung der Außenseite des Sarges vorgesehenen Seite bedruckt sein. Die Zuschnitte für Deckel und Sargkörper können teilweise vorgebogen innereinandergestapelt einfach und platzsparend, beispielsweise zu je 10 Särgen auf einer Standard-Palette, transportiert werden. Der Sargkörper soll an seiner Innenseite eine flüssigkeitsdichte Beschichtung aufweisen.
Bei einem Sarg gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 2 ist es vorteilhaft, die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 2 vorzusehen. Dadurch wird einerseits eine sehr erhebliche Aussteifung des Sargkörpers erreicht und gleichzeitig wird eine verdeckte Anbringung von Befestigungselementen ermöglicht, mit deren Hilfe einerseits der Deckel sicher befestigt werden kann und auch die Möglichkeit geschaffen wird Griffe zu befestigen. Durch die Ausbildung des Λ ·· ·· ·· · · · · · ·· • ·· ·· · · · · · • ·· · · · ···· ···· · · · · · ····· ····· - 3 -
Deckels als Überstülpdeckel wird auch ein weitgehend geruchsdichter Verschluss des Sarges ermöglicht. Zur Verbesserung des Verschlusses kann die vorhandene Fuge zwischen den Kopf- und Fußwänden des Sargkörpers und den Kopf- und Fußwänden des Deckels mit Silikon abgedichtet werden.
Durch die Merkmale des Anspruchs 3 ergibt sich der Vorteil einer hohen Steifigkeit der Auflagen und damit des Sargkörpers.
Um ein hohes Maß an Festigkeit des Sargkörpers bei einem sparsamen Materialeinsatz sicherzustellen, können die Merkmale des Anspruchs 4 vorgesehen werden. Der Wellenlauf der Wellpappe in Längsrichtung des Sargkörpers hat zusätzlich den Vorteil, dass die Auflagen der Kopf- und Fußwände exakt gebogen werden können, wodurch die Stufe zu den Auflagen der Seitenwände des Sargkörpers genau ausgebildet wird, was das Zentrieren beim Aufsetzen des Deckels weiter verbessert.
Um die sichtbaren Längskanten des Deckels möglichst exakt ausbilden zu können, ist es vorteilhaft, die Merkmale des Anspruchs 5 vorzusehen. Da die Längskanten am Sargdeckel nicht exakt parallel zur Längsrichtung des Sarges verlaufen, sondern aufgrund der trapezförmigen Grundfläche des Sarges leicht schräg verlaufen, kann nur bei quer zur Längsrichtung verlaufender Wellenlaufrichtung der Wellpappe sichergestellt werden, dass diese Kanten sauber und gerade ausführbar sind.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen Zuschnitt für einen Sargkörper und
Fig. 2 einen Zuschnitt für einen zugehörigen Deckel.
Der Zuschnitt 1' gemäß Fig. 1 zur Herstellung eines Sargkörpers 1 weist zur Bildung des Bodens 2 des Sargkörpers 1 in Form eines gleichseitigen Trapezes angeordnete Biegekanten 3, 4, 4' auf. Über die Biegekanten 3 ist der Boden 2 mit Längswänden 5 verbunden. An diesen Seitenwänden 5 sind über Biegekanten 6 Zwickelabschnitte 7 angeschlossen. Diese sind durch einen Schnitt 8 von Stirnwänden, und zwar der Kopfwand 9 und der Fußwand 10, getrennt.
Die Seitenwände 5 weisen in ihren freien Endbereichen drei im Wesentlichen parallel verlaufende Biegekanten 11, 12, 13 auf, die drei Abschnitte 14, 15, 16 miteinander verbinden. Dabei verjüngen sich die Abschnitte 14 nach außen zu (Kanten 24), wobei in den 1
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Seitenwänden 5 und den äußersten Abschnitten 16 einander entsprechende Durchbrechungen 17 angeordnet sind.
Die Abschnitte 15 und 16 werden um die Biegekante 12 nach innen umgebogen und anschließend alle Abschnitte um die Biegekanten 11 nach innen umgebogen. Dabei werden die Abschnitte 16 um die Biegekanten 11 umgebogen, sodass sie an den Innenseiten der Längswände 5 anliegen. Dabei umschließen die Auflagen 14' einen im Querschnitt dreieckigen Hohlraum. Unter diesem kommen die einander entsprechenden Durchbrüche 17 zur Deckung und ermöglichen das Einsetzen von Befestigungselementen, wie Schrauben.
Die Abschnitte 16 kommen an den Innenseiten der Seitenwände 5 zum Anliegen, wobei die Abschnitte 14 Auflagen 14' bilden. Diese Auflagen 14' weisen schräge Seitenkanten 24 auf, die im aufgerichteten Zustand des Zuschnittes 1' mit den Längswänden 5 und den Stirnwänden 9, 10 spitze Winkel einschließen. Die Seitenkanten 24 der Abschnitte 14 überlappen im aufgerichteten Zustand die Auflagen 21 der Kopf- 9 und Fußwände 10.
Damit wirken diese Seitenkanten 24 als Zentrierungen beim Aufsetzen des Deckels 31 auf den Sargkörper 1.
Die Zwickelabschnitte 7 weisen in ihren äußeren Endbereichen doppelte Biegekanten 18 auf, die ein Umschlagen des äußeren Abschnittes 19 der Zwickelabschnitte 7 nach innen ermöglichen.
Die Stirnwände 9, 10 weisen in ihren äußeren Bereichen Biegekanten 20 auf, um die die Auflagen 21 nach innen umgebogen werden.
Die Abstände der Biegekanten 20 vom Boden 2 aus sind dabei geringer als jene der Biegekanten 11 der Seitenwände 5. Dadurch ist sichergestellt, dass die Seitenkanten 24 der Auflagen 14' höher sind als die Oberkanten der umgeschlagenen Auflagen 21 und diese im aufgerichteten Zustand übergreifen. Dadurch ergibt sich eine entsprechende Führung beim Aufsetzen des Deckels, wie noch erläutert werden wird.
Die Zwickelabschnitte 7 und deren äußere Abschnitte 19 weisen einander entsprechende Durchbrüche 22 auf, die beim Umschlagen des äußeren Abschnittes 19 zur Deckung kommen. Beim Aufrichten des Zuschnittes 1' zu einem Sargkörper 1 werden die Zwickelabschnitte 7 an den Innenseiten der Kopf- bzw. Fußwände 9, 10 zur Anlage gebracht. Dabei kommen auch die Durchbrüche 23 der Kopf- und Fußwände 9, 10 mit den Durchbrüchen 22 der Zwickelabschnitte 7 zur Deckung. Dadurch können die Zwickelabschnitte 7 mit den Kopf- bzw.
Λ - 5 -
Fußseiten 9, 10 mittels Befestigungselementen verbunden werden, wodurch der Sargkörper 1 formstabil zusamraengehalten wird.
Ein Zuschnitt 31' eines Deckels 31 für einen Sargkörper 1 aus einem Zuschnitt 1' gemäß Fig. 1 ist in Fig. 2 dargestellt.
Dieser Zuschnitt 31' weist einen Deckabschnitt 32 auf, der von einem gleichseitigen Trapez entsprechenden Biegelinien 33, 34, 34' begrenzt ist. Dieser ist über die Biegelinien 33 mit Seitenwänden 35 verbunden. Diese sind an ihren Seitenrändern über Biegelinien 36 mit Zwickelabschnitten 37 verbunden. Diese Zwickelabschnitte 37 sind von Schnitten 38 begrenzt und durch diese von Kopf- und Fußwänden 39, 40 getrennt.
In den äußeren Bereichen der Seitenwänden 35 sind zwei Biegelinien 41, 42 vorgesehen, die parallel zueinander verlaufen. Beim
Aufrichten des Zuschnitts 31' zu einem Deckel 31 werden die Biegelinien 41, 42 leicht gebogen um beim Aufsetzen des Deckels die Längswände 5 des Sargkörpers 1 zu übergreifen, und die Abschnitte 44 sind mit Durchbrüchen 45 versehen, die bei aufgesetztem Deckel mit den Durchbrüchen 17 des Sargkörpers fluchten, wobei die Abschnitte 44 über die Seitenwände 5 des Sargkörpers 1 greifen.
Die Zwickelabschnitte 37 weisen in ihren äußeren Bereichen doppelte Biegelinien 46 auf, wobei die äußersten Abschnitte 47 nach innen umgeschlagen werden. Die Zwickelabschnitte 37 und deren äußerste Abschnitte 47 weisen einander entsprechende Durchbrüche 48 auf, die bei umgeschlagenen Abschnitten 47 zur Deckung kommen.
Die Kopf- und Fußwände 39, 40 weisen in ihren äußeren Bereichen Biegelinien 49, 50 auf, um die die äußersten Bereiche 51, 52 aus der Zeichenebene nach oben gebogen werden. Diese Auflagen 51, 52 bilden das Gegenstück zu der ausgebildeten Zentrierungsstufe der Auflagen 14, 21 des Sargkörpers 1.
Beim Aufrichten des Zuschnittes 31' zu einem Deckel 31 werden die Zwickelabschnitte 37 an der Innenseite der Kopf- und Fußwände 39, 40 zur Anlage gebracht. Dabei kommen die Durchbrüche 53 der Kopf- und Fußwände 39, 40 mit den Durchbrüchen 48 der Zickelabschnitte 37 zur Deckung. Diese Durchbrüche 48, 53 dienen zur Aufnahme von Befestigungselementen, mit denen der Deckel 1 formstabil gehalten werden kann.
Beim Aufsetzen des Deckels 31 auf den Sargkörper 1 übergreifen die Abschnitte 44 die entsprechenden Wände des Sargkörpers 1, wobei die Auflagen 51,52 an die Seitenkanten der Auflagen 14 des - 6 -
Sargkörpers 1 stoßen, wodurch sich eine Führung für den Deckel 31 ergibt.
Nach dem Aufsetzen des Deckels 31 kann mittels der Befestigungselemente, die in den Auflagen des Sargkörpers 1 gehalten sind, der Deckel 31 mit dem Sargkörper fest verbunden werden, wobei auch Griffe befestigt werden können. Beim Aufsetzen des Deckels 31 auf den Sargkörper 1 wirken die schräg verlaufenden Seitenkanten der Auflagen 14 des Sargkörpers 1 und die zu den Auflagen 21 ausgebildete Stufe als Zentrierungen für den Deckel 1, wodurch die Durchbrüche 17 der Auflagen 14 des Sargkörpers 1 mit den Durchbrüchen 45 der Abschnitte 44 der Seitenwände 35 des Deckels 31 fluchten und Befestigungselemente leicht eingesetzt werden können. Gegebenenfalls können die zwischen den Kopf- und Fußwänden 39, 40 des Deckels 31 und den Auflagen 21 des Sargkörpers 1 verbleibenden Spalte mit Silikon oder einer ähnlichen Masse abgedichtet werden. Eine Abdichtung der zwischen den Abschnitten 44 der Längswände 35 des Deckels 31 und den Seitenwänden 5 des Sargkörpers 1 ist in der Regel nicht erforderlich, da diese Abschnitte mittels der Befestigungselemente gegen die Seitenwände des Sargkörpers 1 gepresst werden.
Die Wellenlaufrichtung der Wellpappe ist für den Zuschnitt 1' des Sargkörpers 1 zweckmäßig so gewählt, dass sie in Längsrichtung des Bodens 2 verläuft, d.h. das die Wellenkämme und -täler der Wellpappe im Wesentlichen parallel zur Längsrichtung des Sarges verlaufen. Um die Ausbildung von möglichst exakten Abkantungen im Bereich des Deckels 31, insbesondere der durch die Seitenwände 35 und den Deckabschnitt 32 des Deckels 31 zu ermöglichen, ist es zweckmäßig, eine quer zur Längsrichtung des Deckabschnittes 32 verlaufende Wellenlaufrichtung der Wellpappe vorzusehen, d.h. dass die Wellenkämme und -täler der Wellpappe im wesentlichen normal auf die Längsrichtung des Sarges verlaufen.
Wien, am Γ! ' kJ i 2010

Claims (5)

  1. 9, ·· · · · · · · · ·· 5 10 15 20 25 Dr. Müllner Dipl.-Ing. Kat$cjianka.Ö^G; Ratemtanwaltskanzlei Weihburggasse 9, Postfach'f 59,*A*-101¾ WIEN* Österreich Telefon: t +43 (1) 512 24 81 / Fax: S+43 (1) 513 76 81 / E-Mail: ® repatent@aon.at Konto (PSK): 1480 708 BLZ 60000 BIC: OPSKATWW IBAN: AT19 6000 0000 0148 07081 480 708 Sp/Ö/44631 DIKI ENTWICKLUNGS- UND HANDELS GMBH 1160 Wien(AT) Patentansprüche : 1. Sarg mit Sargkörper (1) und Deckel (31), wobei der Sargkörper (1) und der Deckel (31) aus Zuschnitten (1', 31') von Wellpappe durch Falten hergestellt sind, wobei an den Längs- und Querrändern des Sargkörpers (1) im Wesentlichen parallel zum Boden verlaufende Auflagen (14,21) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagen (21) der Querränder des Sargkörpers (1) in einer gegenüber den Auflagen (14') der Längsränder des Sargkörpers (1) geringeren Höhenlage verlaufen, wobei der Höhenunterschied im Wesentlichen der Materialstärke der Wellpappe entspricht, dass sich die Auflagen (14') der Längsränder gegen die Längsmittenebene des Sargkörpers (1) zu trapezartig verjüngen, sodass deren Schmalseiten mit den Längs- und Querrändern des Sargkörpers (1) spitze Winkel einschließen, dass die Auflagen (14') der Längsränder, die Auflagen (21) der Querränder zumindest abschnittsweise überlappen und dass der Deckel (31) an den Enden von Kopf- und Fußwänden (39, 40) angeordnete Auflagen (51,52) aufweist, welche an den Auflagen (21) von Kopf- und Fußwänden (9, 10) des Sargkörpers (1) abstützbar sind.
  2. 2. Sarg nach Anspruch 1, bei dem die Auflagen (14) des Sargkörpers (1) durch drei im Wesentlichen parallel laufende Abkantungen der Seitenwände (5) des Sargkörpers (1) gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagen (14) einen im Querschnitt im Wesentlichen dreieckigen Hohlraum begrenzen, in dem Verbindungselemente, z.B. Schrauben, gehalten sind, und dass der Deckel (31) an seinen Längsseiten als Überstülpdeckel ausgebildet ist, der außen über die Wände des Sargkörpers (1) greift und mittels der Befestigungsmittel, die außer den Seitenwänden (5) des Sargkörpers (1) auch die über diesen greifenden Abschnitte (44) des Deckels (31) durchsetzen, befestigbar ist. 30 V r - 2 -
  3. 3. Sarg nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die äußersten Abschnitte (16) des Zuschnittes (1') der Längswände (5) des Sargkörpers (1) an den Innenseiten der Längswände desselben anliegen. 5
  4. 4. Sarg nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sargkörper (1) eine in dessen Längsrichtung verlaufende Wellenlaufrichtung der Wellpappe aufweist, d.h. dass die Wellenkämme und -täler der Wellpappe im Wesentlichen parallel zur Längsrichtung des Sargkörpers (1) angeordnet sind. 10
  5. 5. Sarg nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (31) eine quer zu dessen Längsrichtung verlaufende Wellenlaufrichtung der Wellpappe aufweist, d.h. dass die Wellenkämme und -täler der Wellpappe im Wesentlichen normal zur Längsrichtung des Deckels (31) angeordnet sind. Wien, den Γ'' iiv 7Π1Π 15
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