AT509198A4 - Stützvorrichtung mit klemmmechanismus - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Stützvorrichtung (2) an einem Maschinenbett (3) einer Bearbeitungsmaschine umfassend ein Tragprofil (4) mit einer darin angeordneten Aufnahmekammer (7), eine im Tragprofil (4) drehbar gelagert Antriebswelle (5) und einen Klemmmechanismus (1). Dieser umfasst einen quer zur Längserstreckung der Antriebswelle (5) angeordneten Spannhebel (13), ein Verbindungselement (11) sowie einen Klemmteil (12). Die Antriebswelle (5) weist in einem Eingriffsbereich mit dem Klemmmechanismus (1) eine Betätigungsfläche (16) auf, deren Radialabstand (R) von einer Längsachse (10) in Umfangsrichtung unterschiedlich ausgebildet ist. Der Spannhebel (13) ist mit seinem ersten Endbereich (14) an der Betätigungsfläche (16) und mit seinem zweiten Endbereich (15) in der Aufnahmekammer (7) des Tragprofils (4) in senkrechter Richtung bezüglich der Auflagefläche (8) abgestützt. Das Verbindungselement (11) ist zwischen den beiden Endbereichen (14,15) des Spannhebels (13) angeordnet und mit diesem gekuppelt.
Description
>5 2¾ -1 - 14:54:54 18-06-2010 5/20
Die Erfindung betrifft eine Stützvorrichtung für ein Werkzeug oder eine Bedienperson an einem Maschinenbett einer Bearbeitungsmaschine mit einem Klemmmechanismus, wie dies im Anspruch 1 beschrieben ist.
Aus der EP 0 883 473 B1 bzw. der dazu parallel laufenden US 6,000,447 A ist eine Werk· zeughaltevorrichtung zur Verwendung an einer Werkbank bekannt geworden. Die Werk· zeughaltevorrichtung weist eine Werkzeughalteeinrichtung auf, die einen länglichen Grundkörper mit einem Boden enthält, wobei der Boden eine darin ausgebildete, längliche sich in Längsrichtung erstreckende Öffnung hat Weiters Ist eine längliche Antriebswelle vorgesehen, die im Grundkörper drehbar gelagert ist und sich darin in Längsrichtung ent· lang der Öffnung erstreckt. Ein Klemmmechanismus ist gleitfähig Im Grundkörper angebracht, um die Werkzeughalteeinrichtung fest an einem Bett der Werkbank anzuklemmen. Der Klemmmechanismus weist ein drehbares Nockenteil auf, durch das die Antriebswelle hindurch reicht. Der Nockenteil ist in einem Nockenträgerteii gelagert, welcher im Grundkörper der Werkzeughalteeinrichtung abgestützt ist. Weitem weist der Klemmmechanismus ein Verbindungselement sowie einen Klemmteil auf, wobei der Klemmteil über das Verbindungselement mit dem Nockenteil verbunden ist. Das Verbindungselement durchragt die im Grundkörper ausgebildete Öffnung. Weiters ist der Nockenteii drehbar in Bezug auf das Verbindungselement ausgebildet. Bel Drehung des Nockenteils durch die Antriebswelle wird der Klemmteil relativ gegenüber dem Maschinenbett zwischen einer Klemmposition am Maschinenbelt der Werkbank und einer nicht geklemmten Position bewegt. Der Nockenträgerteil dient dazu dan Nockenteii zu tragen und weiters eine Bewegung der Antriebswelle auf das Bett der Werkbank zu verhindern, wenn das Klemmten in die Klemmposition gebracht worden isL Nachteilig bei dieser Ausbildung ist, dass aufgrund des geringen Platzbedarfes, insbesondere der Bauhöhe der Öffnung Im Grundkörper, die Antriebswelle mit einem relativ kleinen Querschnitt ausgebildet Ist. Durch den gewählten Vierkantquerschnitt kann zwar eine direkte Momentübertragung auf den Nockenteii erfolgen, wobei in diesem noch zur Kraftübertragung ein dem Querschnitt der ___— ......—-—-Ν20ΐαπ8θοσ 18/06 2010 FR 14:53 [SE/EH NR 7809] @005 14:55:10 18-06-2010 6/20 « · · » · · · » # * · » »*« ··# *·· *«« • · · * * * ·# ·* « • * · ♦ · · · * ·« « " 2 -
Antriebswelle gegengleicher Durchbruch auszubilden Ist. Zur Bildung des Klemmmecha-nismuses ist eine Vielzahl von Bauteilen notwendig, wobei deren Bearbeitungsaufwand hoch und damit die Herstellkosten ebenfalls hoch sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stützvorrichtung mit einem Kiemmmechanismus zu schaffen, bei der der Klemmmechanismus mit geringem Kraftaufwand bedienbar ist und darüber hinaus der Aufbau und die Fertigung des KJemmme-chanismuses vereinfacht werden.
Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Der sich durch die Merkmale des Anspruches 1 ergebende Vorteil liegt darin, dass bereits selbst an der Antriebswelle eine Betätigungsfläche ausgebildet wird, deren Radialabstand von der Längsachse in Umfangsrichtung gesehen unterschiedlich ausgebildet ist, und so eine direkte Umsetzung der Dreh- bzw. Schwenkbewegung der Antriebswelle in eine Verstellbewegung des Kiemmmechanismus es erfolgen kann. Weitere wird durch den quer zur Längserstreckung angeordneten Spannhebel die Möglichkeit geschaffen, nicht nur eine Hebelübersetzung auszubilden, um so durch die Betätigungskräfte eine Erhöhung der Klemmkräfte zu erzielen, sondern auch durch das zwischen den beiden Endbereichen am Spannhebel eingreifende Verbindungselement ausreichend Platz für die Anordnung der Antriebswelle zu schaffen. Durch die in Querrichtung des Spannhebels voneinander distanzierte AbstQtzung desselben wird auf eine einfache Weise bei einem ausreichenden Verstellweg der Antriebswelle zur Betätigung des Spannhebels ja nach Anordnung des Verbindungsetements die dabei erzielbare Klemmkraft in Abhängigkeit vom Hebelverhältnis bei reduziertem Klemmweg vergrößert Durch dieses Übersetzungsverhältnis und der stabilen Ausbildung der Antriebswelle lassen sich so hohe Klemmkräfte durch den Kiemmmechanismus erzielen. Weiters sind keine komplizierten Bauteile zu fertigen, da lediglich der Spannhebel an der Betätigungsfläche der Antriebswelle abzustützen ist und so mit wenigen Bauteilen das Auslangen gefunden werden kann. Darüber hinaus werden auch komplizierte und teuere Bearbeitungsvorgänge, wie beispielsweise Erodieren oder dergleichen, vermieden, da keine Passungen mit hoher Genauigkeit für miteinander in Eingriff stehende Bauteile geschaffen werden müssen.
Vorteilhaft ist auch eine weitere Ausführungsform nach Anspruch 2, da so eine einfache Verstellbewegung der gesamten Stützvorrichtung relativ gegenüber dem Maschinenbett durchgeführt werden kann und die Klemmung Innerhalb des gesamten Verstellbereiches einwandfrei mögHch ist. N2040A9000- 18/06 2010 FR 14:53 [SE/EM NR 7809] @006 .. ►. 25 · 14:55:28 18-06-2010 7/20 • « e · • • • • * • e ··· • •e • ·« 9 e e e • » ft » · • · e · ft e « · • · fte ··· ·« ·· - 3 -
Vorteilhaft ist weiters eine Ausbildung nach Anspruch 3, da so einfach ein Betätigungsmittel geschaffen wird, welches den entsprechenden, unterschiedlichen Radialabstand von der Längsachse an dessen Außenseite aufweist. Durch diesen oval ausgebildeten Querschnitt kann einfach der Verstellweg und damit verbunden auch die dabei aufzubringenden Klemmkräfte festgelegt werden.
Durch die Ausbildung nach Anspruch 4 ist es möglich, den rohrförmigen Bauteil durch eine einfache Verformung auf den gewünschten Querschnitt umzuformen, wobei dies beispielsweise durch einen Quetschvorgang In senkrechter Richtung bezüglich der Längsachse erfolgen kann. So erhält man ohne hohen Bearbeitungsaufwand eine entsprechend umgeformte Antriebswelle.
Nach einer anderen Ausführungsvariante gemäß Anspruch 5 wird die Möglichkeit geschaffen, platzsparend die Dimension der Antriebswelle relativ groß halten zu können und darüber hinaus noch sine gewisse Führungswirkung zwischen der Antriebswelle und dem Spannhebel zu erzielen.
Vorteilhaft ist auch eine Weiterbildung nach Anspruch 6, da so eine ausreichende Führung und Kraftübertragung ausgehend von der Antriebswelle hin auf den Spannhebel erfolgen kann.
Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 7 ist von Vorteil, dass so mit einem einfachen, flachprofilartigen Bauteil zur Bildung des Spannhebels das Auslangen gefunden werden kann und durch die Anordnung des stegfömnigen Ansatzes die entsprechende Ausrichtung bezüglich der Antriebswelle innerhalb der Aufnahmekammer festgelegt werden kann.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 8 wird erreicht, dass so eine Längsführung des Tragproflis an den Endbereichen des Spannhebels während dem Verstellvorgang ermög-Hcht wird. Darüber hinaus werden definierte Innenflächen geschaffen, um eine einwandfreie Abstützung des Spannhebels zu erzielen.
Durch die Ausbildung nach Anspruch 9 kann ohne hohen Bearbeitungsaufwand ein Tragprofil geschaffen werden, welches zur Aufnahme des Klemmmechanismuses dient. Da derartige Hohlprofils bereits eine hohe Abmessungsgenauigkeit aufweisen, wird auch hier mit geringem Bearbeitungsaufwand eine ausreichende Genauigkeit zur Bildung des Tragprofile geschaffen. 18/06 2010 FR 14:53 [SE/EM NR 7809] 0)007 14:55:44 18-06-2010 8/20 9 t « « · * * * • I 9 I »99 *·« 9*9 9*· I I 9 ·« · 9 9 · * 9 ·· 9 9 9 · 9 9 9 · -4-
Schließfich Ist aber auch eine Ausbildung! wie im Anspruch 10 beschrieben möglich, da so die Antriebswelle während dem Versteilvorgang innerhalb des Tragprofils ausreichend abgestützt werden kann, um hohe Kiemmkräfte für die Festklemmung der gesamten StQtzvorrichtung am Maschinenbett zu erzielen.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
Es zeigen jeweils in stark schematisch vereinfachter Darstellung:
Fig. 1 eine StQtzvorrichtung mit einem Klemmmechanismus, in Ansicht geschnitten sowie teilweise angedeutetem Maschinenbett;
Fig. 2 die StQtzvorrichtung nach Fig. 1, In Seitenansicht, teilweise geschnitten;
Fig. 3 den Klemmmechanismus der StQtzvorrichtung nach den Fig. 1 und 2, in Ansicht geschnitten sowie vergrößerter Darstellung.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Sezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die In der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weitere können auch Einzelmerkmale oder Merkmaiskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darsteilen. Sämtliche Angaben zu Wertebereichen In gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mit umfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtHche Teilbereich beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1 oder 5,5 bis 10.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein Klemmmechanismus 1 bzw. eine Klemmanordnung für eine StQtzvorrichtung 2 bzw. eine mH dem Klemmmechanismus 1 ausgerüstete StQtzvorrich- - ----------N201W19000 18/06 2010 FR 14:53 [SE/EM NR 7809] @008 14:56:00 18-06-2010 9/20 • · · II · · * • ( · · ··* ··· «·· ··· • · I ·· · ·» ·· t t · » · * * » ·* -5-tung 2 vereinfacht dargestellt. Oie Stützvorrichtung 2 dient zur Abnützung bzw. Halterung eines Werkzeuges oder einer Bedienperson an einem Maschinenbett 3 einer Beerbet· tungsmaschine. Diese kann beispielsweise durch eine Drehbank, eine Drechselbank oder dergleichen gebildet sein. Die Stützvorrichtung 2 ist aus mehreren Bauteilkomponenten zusammengesetzt und umfasst zumindest ein Tragprofil 4, eine Im Tragprofil 4 angeordnete Antriebswelle 5 sowie den mit der Antriebswelle 5 betätigbaren Klemmmechanismus 1.
Weitere zusätzliche Anbautelle, wie ein Auflager 6 oder andere Anordnungen zur Halterung, Abstützung bzw. Aufnahme von Werkzeugen oder dergleichen, kann die Stützvorrichtung 2 ebenfalls noch mit umfassen.
Im Tragprofil 4 ist eine Aufhahmekammer 7 ausgebildet bzw. darin angeordnet, welche zur Aufnahme des Kiemmmechanlsmuses 1 dient. Das Tragprofil 4 weist weitere auf seiner dem Maschinenbett 3 zugewendeten Seite eine Auflagefläche 8 auf. Diese dient zur Abstützung des Tragprofils 4 und in weiterer Folge der gesamten Stützvorrichtung 2 am Maschinenbett 3. Um einen Zugang ausgehend von der Auflagefläche 8 hin zur Aufhahmekammer 7 zu ermöglichen, ist in der Auflagefläche 8 eine sich in Längsrichtung des Tragprofiis 4 bzw. der Aufnahmekammer 7 erstreckende Öffnung 9 auegebildet bzw. in dieser angeordnet. Die Öffnung 9 erstreckt sich hin von der Auflagefläche 8 bis zur Aufnahmekammer 7 und mündet in diese ein. Um eine gewisse Varstellbewegung des Trag-proflls 4 bzw. der Stützvorrichtung 2 In Längsrichtung des Tragprofiis 4 relativ gegenüber dem Maschinenbett 3 durchführen zu können, ist die Öffnung 9 zumeist ab Langtoch ausgebildet.
Die Antriebswelle 5 weist ihrerseits eine Längsachse 10 auf. Weitere ist die Antriebswelle 5 Im Tragprofil 4 drehbar gelagert, wobei dies hier der besseren Übersichtlichkeit halber nicht näher dargestellt worden bL Weitere erstreckt sich die Antriebswelle 5 in Längsrichtung des Tragproflts 4 bzw. der im Tragprofil 4 angeordneten Aufnahmekammer 7. Die Antriebswelle 5 dient zur Betätigung des Kiemmmechanlsmuses 1.
Der Klemmmechanismus 1 umfasst seinerseits ein Verbindungselement 11 sowie einen damit verbundenen bzw. gekuppelten Klemmteil 12. Der Klemmteil 12 ist beispielswebe durch einen Nutenstein oder dergleichen gebildet und wirkt mit dem Verbindungselement 11 derart zusammen, dass die gesamte Stützvorrichtung 2 über das Verbindungselement 11 sowie den Klemmteil 12 mit dem Maschinenbett 3 bedarfsweise geklemmt und so in seiner Position daran festlegbar ist tttoion 18/06 2010 FR 14:53 [SE/EM NR 7809] 121009 25 14:56:18 18-06-2010 10 /20 • « · * * * ··»· * m · * • * · · • * ··· M« • # 4 • * 4 -6-
Der Klemmmechanismus 1 umfasst weiters auch noch einen Spannhebel 13, welcher quer, insbesondere senkrecht, zur Längserstreckung der Antriebswelle ausgerichtet ist. Dieser Spannhebel 13 weist voneinander distanzierte Endbereiche 14,15 auf. Das Ver-blndungsetement 11 des Klemmmechanismuses 1 ist mit dem Spannhebel 13 gekuppelt und steht über diesen mit der Antriebswelle 5 in Antriebsverbindung. Grundsätzlich ist der Spannhebel 13 als einfacher Bauteil zumeist lose innerhalb der Aufhahmekammer 7 angeordnet und über das Verbindungselement 11 in seiner Position relativ bezüglich dem Tragprofil 4 bzw. der Antriebswelle 5 gehalten.
An der Antriebswelle 5 Ist zumindest in einem Eingriffebereich mit dem Klemmmechanismus 1 eine Betätigungsfläche 16 ausgebildet, wobei deren Radialabstand von der Längsachse 10 in Umfangerichtung gesehen unterschiedlich dazu ausgebildet ist. Dieser Radialabstand Ist ln der Fig. 3 mit R1 bzw. R2 eingetragen. Mit dieser Betätigungsfläche 16 steht der erste Endbereich 14 des Spannhebels 13 in Wirkverbindung bzw. stützt sich dieser daran ab. Der Spannhebel 13 ist weiters mit seinem zweiten Endbereich 15 in der Aufhahmekammer 7 des Tragprofils 4 abgestützt. Die Abstützung des Spannhebels 13 an der Antriebswelle 5 sowie an einer Innenfläche 17 der Aufnahmekammer7 erfolgt in nahezu bzw. komplett senkrechter Richtung bezüglich der Auflagefläche Θ des Tragprofils 4.
Das Verbindungseiement 11 des Klemmmechanismuses 1 kann durch ein verstellbares Verbindungsglied, wie beispielsweise eine Schraube oder dergleichen, gebildet sein und ist über die Betätigung der Antriebswelle 5 und dem Zusammenwirken der Antriebswelle 5 mit dem Spannhebel 13 in senkrechter Richtung zur Auflagefläche 8 relativ verstellbar gegenüber dem Tragprofil 4. Bei entsprechender Verstellung der Antriebswelle 5 bewirkt dies somit in Verbindung mit dem Klemmteil 12 das Festklemmen der Stützvorrichtung 2 am Maschinenbett 3.
Im Querschnitt des Tragprofils 4 gesehen ist der Spannhebel 13 mit seinen beiden Endbereichen 14,15 jeweils seitlich bezüglich der zentralen Öffnung Θ im Tragprofil 4 angeordnet. Das Verbindungselement 11 greift somit zwischen den beiden Endbereichen 14, 15 des Spannhebels 13 in diesen ein und ist weiters mit diesem gekuppelt.
Dadurch dass die Betätigungsfläche 16 der Antriebswelle 5 einen unterschiedlichen Radialabstand zu deren Längsachse 10 aufweist, kann bei Drehung der Antriebswelle 5 die Distanz zwischen der dem Maschinenbett 3 zugewendeten Innenfläche 17 des TragprofUs 4 und dem Spannhebel 13 vergrößert bzw. verkleinert werden, wodurch das Verbin- fttsranseoo 18/06 2010 FR 14:53 [SE/EM NR 7809] @010 14:56:36 18-06-2010 11 /20 < · · · · · « · • % * ι ··* ··· ··· ··· • · » « » · » » · · « « · · * · I t # #* · -7-dungeelement 11 über den Spannhebel 13 in senkrechter Richtung bezüglich der Auflagefläche 6 relativ gegenüber dem Tragprofil 4 verstellt wird.
Bevorzugt wird die Betätigungsfläche 16 an der Antriebswelle 5 durchlaufend über deren Längserstreckung ausgebildet Diese Längserstreckung ist zumindest so lange auszubilden, dass diese zumindest der Längseretreckung der Öffnung 9 im TragprofH 4 entspricht
Die Antriebswelle 5 weist bevorzugt einen oval aus gebildeten Querschnitt auf und kann durch einen rohrförmigen Bauteil gebildet sein.
Wird ein rohrförmiger Bauteil zur Bildung der Antriebswelle 5 eingesetzt, kann durch eine gerichtete, radiale Quetschung eines Rundrohres die Querechnittsform des rohrförmigen Bauteile soweit verändert werden, dass die Betätigungsfläche 16 im Querschnitt gesehen oval ausgebildet ist Zur Stabilisierung der rohrförmigen Antriebswelle 5 kann an den Endbereichen ein Verschlussdeckel angebracht, insbesondere damit verschweißt werden.
Der Spannhebel 13 kann in seinem Kontaktabschnitt mit der Antriebswelle 5 eine Ausnehmung 18 aufweisen. So kann beispielsweise die Ausnehmung 18 im Querschnitt gesehen - also In Längsrichtung der Antriebswelle 5 - bogenförmig insbesondere kreisbogenförmig ausgebildet sein. Dabei kann auch von einer schalenförmigen, insbesondere halbschalenförmigen Ausbildung gesprochen werden. Es wäre aber auch möglich, die Ausnehmung 18 durch im Querschnitt gesehen winkelig zueinander ausgerichtete Stützflächen zu bflden, welche wiederum an der Betätigungsfläche 16 der Antriebswelle 5 abgestützt sind.
Da der Spannhebei 13 bevorzugt als Flachprofil ausgebildet ist, kann dieser in seinem zweiten Endbereich 15 über einen stegförmigen Ansatz 19 an der der Auflagefläche 6 gegenüberliegenden Innenfläche 17 der Aufnahmekammer 7 abgestützt sein.
Die in Querrichtung voneinander distanzierte Abstützung das Spannhebels 13 am Trag-profii 4 einerseits über die Antriebswelle 5 und andererseits über den stegförmigen Ansatz 19 führt zu einer Ausbildung eines Hebelmechanismuses durch den Spannhebel 13. Damit kann das Veibindungselement 11 bei geringerem Kraftbedarf von einer Spannstellung in eine Frelgabesteliung durch Verdrehen bzw. Verschwenken der Antriebswelle 5 relativ gegenüber dem Tragprofil 4 verstellt werden.
Bevorzugt wird die Im Tragprofil 4 angeordnete Aufnahmekammer 7 mit einem rechteckigen Querschnitt ausgebildet Dabei können In den Eckbereichen der Aufnahmekammer 7 ------- ------ΝΚΜΟΛββΟΟ- 14/08 2010 FR 14:53 (SE/EM NR 7309] 0011 14:56:53 18-06-2010 12/20 * ♦ * # % e 9 4 ψ 9 9 9 99 e 4 9 4 e • 994 e«e 449 4%4 # 9 9 • 4 4 • 4 4 9 9 9 · e 94 994 ·· e* -8-
Obergangsradien vorgesehen sein. Als vorteilhaft hat sich erwiesen, wenn das Tragprofil. 4 durch ein Formrohr gebildet ist, welches die Aufnahmekammer 7 umgrenzt Damit bilden die Wände des Tragprofils 4 einen länglichen Tragteil aus und es sind zur Bildung der Aufnahmekammer 7 keine zusätzlichen Fertigungsschritte notwendig. Ober die Öffnung 9 wird ein Zugang zur Aufnahmekammer 7 geschaffen. Durch diese Öffnung 9 ragt das Verbindungselement 11 hindurch und steht Ober das Klemmteil 12 mit dem Maschinenbett 3 in klemmender Verbindung.
Die Antriebswelle 5 ist Ihrerseits In einem Eckbereich 20 des Tragprofils 4 angeordnet und stützt sich zumindest an der der Auflagefläche 8 zugewendeten Innenfläche 17 der Aufnahmekammer 7 ab. Je nach relativer Stellung bzw. Lage der Antriebswelle 5 bezüglich des Tragprofils 4 kann auch eine Anlage bzw. Abstützung der Antriebswelle 5 an der weiteren den Eckbereich 20 begrenzenden Innenfläche 17 erfolgen.
Durch die quer zur Längserstreckung des Tragprofile 4 distanzierte Anordnung der Abstützpunkte des Spannhebels 13 am Tragprofil 4 und dar zumeist mttHgen Anordnung des Verbindungselements 11 zwischen den beiden Endbereichen 14 und 15 am Spannhebel 13 wird eine Hebelübersetzung für die Verstellbewegung ausgehend von der Betätigungsfläche 16 der Antriebswelle 5 auf den ersten Endbereich 14 des Spannhebels 13 und weiter auf das Verbindungselement 11 und den zweiten Endbereich 15 erzielt.
Durch die exzentrische Anordnung bzw. Ausbildung der Betätigungsfläche 15 an der Antriebswelle 5 bezüglich deren Längsachse 10 und deren außenmittige Lagerung bezüglich dem Angriffspunkt des Verbindungselements 11 am Spannhebel 13 kann die Antriebswelle 5 mit einem größeren Querschnitt bzw. einer größeren Abmessung ausgebildet werden, wobei aufgrund der Hebelübersetzung des wippenartigen Spannhebels 13 mit geringeren Kräften das Auslangen gefunden werden kann. Durch den größeren Querschnitt bzw. der Außenabmessung der Antriebswelle 5 wird auch die Torsionsbeanspruchung derselben während dem Verstellvorgang und dem damit verbundenen Spannvorgang an der Antriebswelle 5 gering gehalten.
Der Kiemmmechanlsmus 1 umfasst somit den Spannhebel 13, welcher einerseits über die Antriebswelle 5 betätigt wird und andererseits über das Verbindungselement 11 mit dem Klemmteil 12 in Wirkverbtndung steht bzw. damit gekuppelt ist, um das Tragprofil 4, insbesondere die Stützvorrichtung 2 am Maschinenbett 3 anzuklemmen. Ν2010/1β0θσ 18/06 2010 FR 14:53 [SE/EM NR 7809] Q012 14:57:10 18-06-2010 13/20 14:57:10 18-06-2010 13/20 • · · • · · • I * * % * • · t · · « ··· ♦·· ··· |«f • · » * · ♦· · • ♦ · ·» · · ·
Die AusfOhrungsbeispiele zeigen nnüglfche Ausführungsvarianten der Stützvorrichtung 2, insbesondere des Klemmmechanismusea 1, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. Es sind also auch sämtliche denkbaren Ausführungsvaiianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestellten und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mit umfasst.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der Stützvorrichtung 2, Insbesondere deren Klemmmechanismus 1 diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargesteltt wurden.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrunde liegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1,2; 3 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen. teoitvraooo- 18/06 2010 FR 14:53 [SE/EM NR 7809] @013 25 14:57:48 18-06-2010 16/20 ····· * · · • · · · *·· Iti ··· ··* • · * ·· · . · * » « • · · ·· · *· ·· ·
Bezugszeichenaufstellung 1 Klemmmechanismus 2 Stützvorrichtung 3 Maschinenbett 4 Tragprofll 5 Antriebswelle 6 Auflager 7 Aufnahmekammer 8 Auflagefläche 9 Öffnung 10 Längsachse 11 Verbindungselement 12 Klemmteil 13 Spannhebel 14 Endbereich 15 Endbereich 16 Betätigungsfläche 17 Innenfläche 18 Ausnehmung 19 Ansatz 20 Eckbereich Ν3040/4βββ& 18/06 2010 FR 14:53 [SE/EM NF 7808J @016
Claims (9)
- 25 , 14:57:22 18-06-2010 14/20 • ι • « • * « · · I · * ·· ··« «Μ IM I I · · # I | | I · · I · » I I -1 - Patentansprüche 1. Stützvorrichtung (2) für ein Werkzeug oder eine Bedienpersonen an einem Maschinenbett (3) einer Bearbeitungsmaschine, wie Drehbank, Drechselbank, die Stütz-vorrichtung umfasst ein Tragprofil (4) mit einer darin angeordneten Aufnahmekammer (7) sowie einer in einer Auflageflache (8) angeordneten und sich in Längsrichtung erstreckenden Öffnung (9), eine Antriebswelle (5) mit einer Längsachse (10), wobei die Antriebswelle (5) im Tragprofil (4) drehbar gelagert ist und sich im Tragprofil (4) in Längsrichtung der Aufnahmekammer (7) erstreckt, einen Klemmmechanismus (1) umfassend ein Verbindungselement (11) sowie einen Klemmteil (12), wobei der Klemmmechanismus (1) teilweise im Tragprofil (4) angeordnet Ist und dieser mit der Antriebswelle (5) gekuppelt ist, um die Stützvorrichtung (2) am Maschinenbett (3) anzuklemmen, dadurch gekennzeichnet, dass an der Antriebswelle (5) zumindest in einem Eingriffsbereich mit dem Klemmmechanismus (1) eine Betätigungsfläche (16) ausgebildet Ist, deren Radialabstand von der Längsachse (10) In Umfangsrichtung gesehen unterschiedlich ausgebildet ist und und der Klemmmechanismus (1) weiters einen quer zur Längserstreckung der Antriebswelle (5) angeordneten Spannhebel (13) mit voneinander distanzierten Endbereichen (14, 15) umfasst, wobei der Spannhebel (13) mit seinem ersten Endbereich (14) an der Betäti-gungsfläche (16) der Antriebswelle (5) und mit seinem zweiten Endbereich (15) in der Aufhahmekammer (7) des Tregproiils (4) in senkrechter Richtung bezüglich der Auflage-fläche (8) abgestützt ist und dass das Verbindungselement (11) zwischen den beiden Endbereichen (14,15) des Spannhebels (13) angeordnet und mit diesem gekuppelt ist.
- 2. Stützvorrichtung (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (5) durchlaufend Über deren Längserstreckung mit der Betätigungsfläche (16) versehen ist.
- 3. Stützvorrichtung (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (5) einen oval ausgebiideten Querschnitt aufweist. —N2019/19QQS 18/06 2010 FR 14:53 [SE/EM NR 780ÖJ ®Q14 14:57;36 Ιβ-06-2010 t S/20 ····· * i · • · · ··· ··· ··· ··· • * · ·· · .· ·· · • · · · · · ·· · -2-
- 4. Stützvorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (5) durch einen rohrförmigen Bauteil gebildet ist. δ. Stützvorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannhebel (13) in seinem Kontaktabschnitt mit der Antriebswelle (5) eine Ausnehmung (18) aufweist.
- 6. Stützvorrichtung (2) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass dis Ausnehmung (18) Im Querschnitt gesehen bogenförmig, insbesondere kreisbogenförmig, ausgebildet ist.
- 7. Stützvorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannhebel (13) in seinem zweiten Endbereich (15) über einen stegförmigen Ansatz (19) an einer der Auflagefläche (8) gegenüberliegenden Innenfläche (17) der Aufnahmekammer (7) abgestützt ist.
- 8. Stützvorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die im Tragprofil (4) angeordnete Aufnahmekammer (7) einen rechteckigen Querschnitt aufweist.
- 9. Stützvorrichtung (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragprofil (4) durch ein Formrohr gebildet ist, welches die Aufnahmekammer (7) umgrenzt
- 10. Stützvorrichtung () nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Eckbereich (20) des Tragprofils (4) die Antriebswelle (5) angeordnet ist. "Magma" Entwicklung und Vertrieb von Maschinen Gesellschaft m.b.H. durchRechtsanwalt GmbH tOOltflSOOff- 18/06 2010 FR 14:53 [SE/EM NR 7809] @015
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-
2010
- 2010-06-18 AT AT10132010A patent/AT509198B1/de not_active IP Right Cessation
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