AT509369A1 - Verriegelbare ausziehführung - Google Patents

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AT509369A1 AT0014310A AT1432010A AT509369A1 AT 509369 A1 AT509369 A1 AT 509369A1 AT 0014310 A AT0014310 A AT 0014310A AT 1432010 A AT1432010 A AT 1432010A AT 509369 A1 AT509369 A1 AT 509369A1
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Abstract

Anordnung mit einer Schublade (1) und einer Ausziehführung (2) für die Schublade (1), wobei die Ausziehführung (2) zumindest eine Korpusschiene (3) zum Befestigen an einem Möbelkorpus (4) und wenigstens eine relativ zur Korpusschiene (3) zwischen einer Offenstellung (OS) und einer Schließstellung (SS) bewegbare Ladenschiene (5), an welcher die Schublade (1) mit der Ausziehführung (2) befestigbar ist, aufweist, mit einem lösbaren Verriegelungselement (6), durch welches in einer Verriegelungsstellung (V) die Ladenschiene (5) relativ zur Korpusschiene (3) unbewegbar ist und in einer Lösestellung (L) die Ladenschiene (5) relativ zur Korpusschiene (3) bewegbar ist, wobei durch ein Löseelement (7), wobei durch das Löseelement (7) beim Befestigen der Schublade (1) an der Ladenschiene (5) das Verriegelungselement (6) automatisch entriegelbar ist.

Description

1 0 · 03/02/2010 11:05 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER S 05/25
Die Erfindung betrifft eine Anordnung mit einer Schublade und einer Ausziehführung für die Schublade, wobei die Ausziehführung zumindest eine Korpusschiene zum Befestigen an einem Möbelkorpus und wenigstens eine relativ zur Korpusschiene zwischen einer Offenstellung und einer Schließstellung bewegbare Ladenschiene, an weicher die Schublade mit der Ausziehführung befestigbar ist, aufweist, sowie ein Möbel mit einem Mübelkorpus und einer solchen Anordnung.
Bei Ausziehführungen sind die Ladenschiene und die Korpusschiene im unmontierten Zustand von einer kompletten Offenstellung bis zu einer kompletten Schließstellung relativ zueinander beweglich. Dasselbe gilt, wenn eine solche Ausziehführung beidseitig über die Korpusschiene in einem Möbelkorpus montiert ist. Das Aufsetzen bzw. das Befestigen einer Schublade auf der Ausziehführung ist im montierten Zustand der Ausziehführung möglich, auch wenn die Ladenschiene zur Korpusschiene in Schließstellung - also ganz innen -steht. Beim Einsetzen der Schublade in der Ausziehführung kann die schlechte Erreichbarkeit der ganz hinten bzw. innen anliegenden Ladenschiene zu Problemen führen. Noch größer sind die Probleme, wenn die Schublade bereits eingesetzt ist und eine Frontblende eines Frontauszugs am Schubbehältnis angebracht werden soll, da diese am Möbelkorpus anschlägt, bevor sie überhaupt in ausreichende Nähe zum Schubbehältnis gelangt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, das Anbringen der Schublade an der Ausziehführung bzw, das Anbringen der Frontbiende am Schubladen behältnis zu erleichtern. Insbesondere soll im montierten Zustand der Ausziehführung die Ladenschiene leicht erreichbar sein, sodass das Anbringen der Schublade bzw. das Anbringen der Frontblenden am Schubiadenbehältnis problemlos möglich ist.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Anspruch 1 durch ein lösbares Verriegelungselement, welches in einer Verriegelungssteilung die Bewegung der Ladenschiene relativ zur Korpusschiene hemmt, und in einer Lösestellung diese Bewegung freigibt, gelöst. Somit kann die Ladenschiene nicht ungehindert zwischen der Offenstellung und der Schließstellung an der Korpusschiene hin- und herlaufen, sondern wird an der kompletten Bewegungsfreiheit gehindert und an einer bestimmten Stelle gestoppt. Dies bedeutet, dass sich die Ladenschiene beim Einsetzen des Schubbehältnisses bzw. beim Anbringen der Frontblende nicht komplett nach ganz hinten bis zum Anschlag durchbewegen kann, sondern vielmehr in einer Zwischenstellung weiter vorne angehalten 67570 22/hn 03/02 2010 MI 11:03 [SE/EM HR 8666] @005 03/02/2010 11:05 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER S. 06/25 *·«· • t * · < 2 wird, in welcher die Erreichbarkeit gegeben und somit die Befestigung der Schublade bzw. der Frontblende problemlos durchführbar ist.
Wenn die Ausziehführungen an einem Möbelkorpus montiert werden, ist oft noch nicht abzusehen, welche Schubladenarten montiert werden. Vor allem, wenn noch nicht bekannt ist, welche Art der Frontblende die Schublade aufweist, ist die während der Benützung mögliche, maximale Schließstellung der Ladenschiene zur Korpusschiene noch nicht bekannt. Wenn nämlich die Frontblende als Frontauszug ausgeführt ist, kann die Ladenschiene In Betriebszustand gar nicht tn die absolute Schließstellung gelangen, da schon vorher die Frontblende des Frontauszuges am Möbelkorpus anschiägt, Wenn aber die Frontblende für einen Innenauszug vorgesehen wird, kann die Ladenschiene gegenüber der Korpusschiene komplett in die Schiießstellung gelangen. Wenn nun bei der Montage der Frontblende am Schubladenbehältnis die Ladenschien· komplett in Schließstellung mit der Korpusschiene steht, kann die Frontblende gar nicht an der Schublade bzw. an der Ladenschiene montiert werden, da sie bereits zu weit im Möbelkorpus liegt. Deswegen Ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass die Schließstellung der Ladenschiene einer vollständig geschlossenen Schublade entspricht, und dass jene Position der Ladenschiene, in der sie über das Verriegelungselement gegenüber der Korpusschiene verriegelbar ist knapp vor, vorzugsweise 1 mm bis 20 mm vor, der Schiießstellung liegt.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann ein Löseelement, welches beim Befestigen der Schublade an der Ladenschiene das Veniegelungselement automatisch entriegelt, vorgesehen sein. Bevorzugt kann dabei das Löseelement an der Schublade angeordnet sein.
Wie bereits angeführt, kann die Schublade ein Schubladenbehältnis und eine mit dem Schubladenbehältnis über ein Verbindungselement verbindbare Frontblende aufweisen, wobei gemäß einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform das Löseelement an der Frontblende oder dem Verbindungselement angeordnet sein kann. Dadurch wird erst beim Anbringen dar Frontblende am bereits an der Ladenschiene befestigten Schubladenbehältnis die Verriegelung gelöst und erst dann kann die Ladenschiene von der vorher verriegelten Zwischenstellung in die Schließstellung gelangen. Dadurch ist das Montieren der Frontblende unabhängig vom Frontblendentyp an der bereits montierten Ausziehführung im Möbelkorpus immer möglich. Erst durch das Anbringen wird die Verriegelung gelöst. 03/02 2010 MI 11:03 [SE/EM NR 8GG6] @006 03/02/2010 11:05 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER S. 07/25 3
Bevorzugt kann weiters vorgesehen sein, dass das Verriegelungselement - zwischen einer verriegelten und einer gelösten Stellung bewegbar - an der Ausziehführung, vorzugsweise an dessen Ladenschiene, angeordnet ist und einen Anschlagfortsatz aufweist, über den das Verriegelungselement in der verriegelten Stellung an einem Begrenzungsfortsatz der Ausziehführung, vorzugsweise an der Korpusschiene, anschlägt und die Schließbewegung der Ladenschiene zur Korpusschiene stoppt. Es soll nicht ausgeschlossen werden, dass dieser Begrenzungsfortsatz auch am Möbelkorpus selbst ausgebildet sein kann oder dass das Verriegelungseiement beispielsweise zwischen Schubladenbehältnis und Korpusschiene wirkt. Dabei könnte beispielsweise vorgesehen sein, dass das an der Ladenschiene montierte Schubladenbehältnis ohne Frontbiende gar nie in die komplette Schließposition durch das Verriegelungseiement gelangen kann. Erst nach Montage der Frontblende könnte diese Verriegelung aufgehoben sein.
Generell können zwei alternative Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung vorsehen, dass entweder das Löseelement beim Befestigen der Schublade an der Ladenschiene am Verriegelungselement anschiägt und dieses von der verriegelten Stellung in die gelöste Stellung bewegt oder das Löseelement beim Verbinden der Frontblende über das Verbindungselement mit dem Schubladenbehältnis am Verriegelungselement anschlägt und dieses von der verriegelten Stellung in die gelöste Stellung bewegt. Bevorzugt ist jedenfalls die zweite Variante,
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass das Verriegelungselement verschenkbar an der Ladenschiene gelagert ist und eine an der Ladenschiene anschfagende Feder, vorzugsweise Schenkelfeder, aufweist, wobei bei der Entriegelung das Löseelement das Verriegelungselement samt dessen Anschlagfbrtzsatz gegen die Federkraft der Feder in die gelöste Stellung verschwenkt.
Wenn das Verriegelungselement samt Anschlagfortsatz und Feder als einstückig spritzgegossener Kunststoffteil ausgebildet ist, ist die Herstellung besonders einfach und auch die Montage an der Ausziehführung kann relativ unkompliziert erfolgen.
Schutz wird auch begehrt für ein Möbel mit einem Möbelkorpus und einer Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10. 03/02 2010 MI 11:03 [SE/EM NR 8866] @007 03/02/2010 11:05 +43-512-583408 TDRGGLER&HOFINGER Ξ. 08/25 • * * * » * • · · • * * ««> · * * * 4
Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele dargelegt. Darin zeigen
Fig. 1 Fig, 1a Fig. 1b Fig. 2 bis 5 Fig. 6 Fig. 7 Fig. 8 bis 12 Fig. 13 bis 15 eine schematische Darstellung eines Möbels samt Ausziehführungen und Schublade, schematisch einen Innenauszug von oben, schematisch einen Frontauezug von oben, den Ablauf des Anbringens einer Schublade an der Ausziehführung, eine Explosiansdarstellung von Teilen der Schubladen und der Ausziehführung, eine Ausziehführung, schematische Darstellungen der Stellung der Schienen zueinander und die jeweilige Stellung des Verriegelungselementes und 3D- und Seitenansichten der Ausziehführungen im Bereich des Verriegelungseiementes.
Fig. 1 zeigt ein Möbel 20, wobei im oberen Bereich eine Ausziehführung 2 am Möbelkorpus 4 montiert ist. Von dieser Ausziehführung 2 ist die Korpusschiene 3 am Möbeikorpus 4 montiert. Auf dieser Korpusschiene 3 ist die Ladenschiene 5 verschieblich gelagert, wobei die Ausziehführung 2 hierbei in Schließstellung SS dargesteift ist. Es ist bereits erkennbar, dass das Anbringen einer Frontblende 10 an einem an der Ladenschiene 5 befestigten Schubbehältnis 8 nicht mehr möglich ist, da sie zu weit in den Möbelkorpus hineingefahren sind und die Distanz zwischen Frontblende 10 und Schubbehältnis 8 zu groß ist. Dies geht insbesondere auch aus Fig. 1a hervor, in welcher ein Innenauszug I dargestellt ist. Dabei steht das Schubbehältnis 8 und somit auch die Ladenschiene 5 bereits in der kompletten Schließsteltung SS im Möbelkorpus 4. Das Anbringen einer Frontblende 10 für einen Frontauszug F wäre in dieser Stellung SS nicht mehr möglich, da diese Frontblende 10 (wie in Fig. 1b) bereits vor Erreichen der Schließstellung SS am Möbeikorpus 4 anschlägt.
In Fig. 2 ist dazu ersichtlich, wie die Teile der Ausziehführung 2 in Offensteilung OS zueinander stehen. An der Ladenschiene 5 ist das Verriegelungselement 6 angeordnet. An der Korpusschiene 3 befindet sich der Begrenzungsfortsatz 11. Das Verriegelungselement 6 ist in Verriegelungsstellung V dargestellt. 03/02 2010 MI 11:03 [SE/EM HR 866G] @008 03/02/2010 11:05 +43-512-583408 TORGGLERSHCJF INGER 09/25 S.
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In Fig. 3 ist die Ladenschiene 5 zur Korpusschiene 3 in der Zwischen Stellung ZS dargestellt, wobei das Verriegelungselennent 6 am Begrenzungsfortsatz 11 anschlägt und keine weitere Bewegung in die Schließrichtung SR zulässt. In dieser Stellung ZS kann eine Schublade 1, bestehend aus Schubladeneinsatz 8, Frontblende 10 und dazwischen befindlichem Verbindungselement 9 unabhängig vom Frontblendentyp F oder I problemlos an der Ladenschiene 5 befestigt werden.
Wenn dann gemäß Fig. 4 die Befestigung der Schublade 1 an der Ladenschiene 5 erfolgt ist und das Löseelement 7 des Verbindungselementes 9 das Verriegelungselement 6 in die Lösestellung L gebracht hat, kann die komplette Bewegung in Schließrichtung SR bis zum Erreichen der Schließstellung SS fortgesetzt werden (Fig. 5). Die Verriegelung der Schublade 1 an der Ausziehführung 2 kann über bekannte Verrastungs- bzw. Befestigungsvorrichtungen erfolgen.
In Fig. 6 ist das Schubladenbehältnis 8 ausschnittsweise dargestellt, welches im Wesentlichen aus einer Schubladenzarge 12 und einem beispielsweise aus Holz bestehenden Schubladenboden 13 besteht. Im Stirnbereich der Seitenwand der Schubladenzarge 12 ist eine Aufnahmeöffnung 14 vorgesehen, in welcher die Frontblende 10 über das Verbindungselement 9 befestigt werden kann. Das Verbindungselement 9 ist über Fixierfortsätze 15 (beispielsweise Dübel) in der Frontblende 10 befestigt. Weiters ist Fig. 6 eine Ausziehführung 2 dargestellt, an welcher das Verriegelungselement 6 beispielsweise über einen Montageeinsatz 16 angebracht werden kann.
Fig. 7 zeigt die zusammengebaute Ausziehführung 2, bestehend aus einer Ladenschiene 5, einer Korpusschiene 3 und dem an der Ladenschiene S angebrachten Montageeinsatz 16. Je nach Ausführung der Ausziehführung 2 kann auch eine dritte Schiene (Mittelschiene 17) vorgesehen sein.
In den Fig. 8, 9, 10 und 12 ist jeweils oben schematisch die Stellung der Ladenschiene 5 zur Korpusschiene 3 dargestellt, wobei die Schließrichtung SR nach links zeigt, wogegen in der jeweils unten dargestellten Ansicht des Verriegelungsbereiches die Schließrichtung SR nach rechts verläuft.
Fig. Θ zeigt oben schematisch die Stellung der Ladenschiene 5 zur Korpusschiene 3 in Zwischenstellung ZS, wobei sich, wie unten in der Ansicht dargestöllt, das Verriegelungselement 6 In Verriegelungsstellung V befindet. Dabei schlägt der 03/02 2010 MI 11:03 [SE/EM NR 8656] @009 03/02/2010 11:05 +43-512-583408 TORGGLERSHOFINGER 10/25 6
Anschlagfortsatz 61 des Verriegelungselementes 6 am Begrenzungsfortsatz 11 der Korpusschiene 3 an. ln Fig. 9 ist dann das Schubladenbehältnis 8 an der in Zwischenstellung ZS befindlichen Ladenschiene 5 befestigt.
In Fig. 10 ist die Frontblende 10 am Schubladenbehältnis 8 montiert, wobei durch den in der Zwischenstellungg ZS gegebenen Abstand A zwischen Stirnseite des Schubladenbehältnisses 8 und Möbelkorpus 4 die Montage ermöglicht wird. Wäre die Ladenschiene 5 bereits komplett in der Schließstellung SS, würde die Frontblende 10 vor Erreichen deä Schubladenbehältnisses 8 bereits am Möbelkorpus 4 anschlagen. Wie in der unten dargestellten Ansicht erkennbar, wird durch das Verbinden der Frontblende 10 bzw. dessen Verbindungselementes 9 mit dem Schubladenbehältnis 6 das Löseelemente 7 gegen das Verriegelungseiement 6 bewegt, wodurch sich dieses Verriegelungselement um den Drehpunkt D gegen die Federkraft der Feder 62 - die an der Ladenschiene 5 anliegt -gedreht, wodurch der Anschlagfortsatz 61 nicht mehr am Begrenzungsfortsatz 11 anschlagen kann und somit in dieser Zwischenstellung ZS das Verriegelungselement 6 in die Lösestellung L gelangt, wodurch die gesamte Ladenschiene 5 (siehe Fig. 12) in Richtung Schließstellung SS bewegt werden kann.
In Fig, 11 ist zwar die Schließstellung SS zwischen Ladenschiene 5 und Korpusschiene 3 noch nicht erreicht, dennoch ist bereits eine Endstellung für die Schublade 1 aufgrund des Anschlagens der Frontblende 10 am Möbelkorpus 4 gegeben. Dabei Ist die Stirnseite des Schubbehältnisses 8 und die Vorderseite des Möbelkorpus 4 im Wesentlichen in derselben vertikalen Ebene (Abstand A Ist minimal).
In Fig, 12 ist demgegenüber ersichtlich, wenn keine Frontblende 9 eines Frontauszuges F sondern eine Innenauszugfrontblende 18 am Schubladenbehäftnis 8 der Schublade 1 montiert ist. Dabei kann in gleicher Art und Weise ein Löseelement 7 an der Frontblende 18 des Innenauszuges I vorgesehen sein.
Die Fig, 13 bis 15 zeigen nochmals in 3D-Darstellungen und Ansichten den Bereich der Ausziehführung 2, in dem das Verriegelungselement 6 am Begrenzungsfortsatz 11 anschlägt (Fig. 13) bzw. die Entriegelung durch das Löseelement 7 erfolgt (Fig. 14) und nach der Entriegelung die Schließstellung SS erreicht wird (Fig. 15).
Innsbruck, am 3. Februar 2010 03/02 2010 MI 11:03 [SE/EM NR 88G6] @010

Claims (11)

11/25 ή 03/02/2010 11:05 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER S.
1 Patentansprüche 1. Anordnung mit einer Schublade und einer Ausziehführung für die Schublade, wobei die Ausziehführung zumindest eine Korpusschiene zum Befestigen an einem Möbelkorpus und wenigstens eine relativ zur Korpusschiene zwischen einer Offensteifung und einer Schließstellung bewegbare Ladenschiene, an welcher die Schublade mit der Ausziehführung befestigbar ist, aufweist, gekennzeichnet durch ein lösbares Verriegelungselement (6), welches in einer Verriegeiungsstellung (V) die Bewegung der Ladenschiene (5) relativ zur Korpusschiene (3) hemmt, und in einer Lösestellung (L) diese Bewegung freigibt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließstellung (SS) der Ladenschiene (5) einer vollständig geschlossenen Schublade (1) entspricht, und dass jene Position (ZS) der Ladenschiene (5), in der sie über das Verriegelungselement (6) gegenüber der Korpusschiene (3) verriegelbar ist, knapp vor, vorzugsweise 1 mm bis 10 mm vor, der Schließstellung (SS) liegt.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein Löseelement (7), welches beim Befestigen der Schublade (1) an der Ladenschiene (5) das Verriegelungselement (6) automatisch entriegelt.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Löseelement (7) an der Schublade (1) angeordnet ist,
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schublade (1) ein Schubladenbehältnis (8) und eine mit dem Schubladenbehältnis (8) über ein Verbindungselement (9) verbindbare Frontblende (10) aufweist, wobei das Löseelement (7) an der Frontblende (10) oder dem Verbindungselement (9) angeordnet ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (6) - zwischen einer verriegelten (V) und einer gelösten Stellung (L) bewegbar - an der Ausziehführung (2), vorzugsweise an dessen Ladenschiene (5), angeordnet ist und einen Anschlagfortsatz (61) aufweist, über den das Verriegelungselement (6) in der verriegelten Stellung (V) an einem 67570 22/eh 03/02 2010 MI 11:03 [SE/EM NR 8GGG] @011 03/02/2010 11:05 +43-512-583408 TORGGLERSHOFINGER S, 12/25 ή 2 Begrenzungsfortsalz (11) der Ausziehführung (2), vorzugsweise an der Korpusschtene (3), anschlägt und die Schließbewegung der Ladenschiene (5) zur Korpusschiene (3) stoppt.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Löseelement (7) beim Befestigen der Schublade (1) an der Ladenschiene (5) am Verriegelungselement (6) anschlägt und dieses von der verriegelten Stellung (V) in die geloste Stellung (L) bewegt.
8. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Löseelement (7) beim Verbinden der Frontblende (10) über das Verbindungselement (9) mit dem Schubladenbehältnis (8) am Verriegelungselement (6) anschlägt und dieses von der verriegelten Stellung (V) in die gelöste Stellung (L) bewegt.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche Θ bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (6) bewegbar, vorzugsweise drehbar, an der Ladenschiene (5) gelagert ist und eine an der Ladenschiene (5) anschlagende Feder (62), vorzugsweise Schenkelfeder, aufweist wobei bei der Entriegelung das Löseelement (7) das Verriegelungselement (6) samt dessen Anschlagfortzsatz (61) gegen die Federkraft der Feder (52) in die gelöste Stellung (L) bewegt, vorzugsweise dreht.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (6) samt Anschlagfortsatz (61) und Feder (62) als einstückig spritzgegossener Kunststoffteil ausgebildet ist.
11. Möbel mit einem Möbelkorpus und einer im Möbelkorpus angeordneten Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10. Innsbruck, am 3. Feber 2010 03/02 2010 MI 11:03 [SE/EM NR 3686] @012
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