AT509531A1 - Spülvorrichtung für eine toilettenschüssel - Google Patents

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AT509531A1
AT509531A1 AT3922010A AT3922010A AT509531A1 AT 509531 A1 AT509531 A1 AT 509531A1 AT 3922010 A AT3922010 A AT 3922010A AT 3922010 A AT3922010 A AT 3922010A AT 509531 A1 AT509531 A1 AT 509531A1
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AT
Austria
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flushing
pressure
water
container
gas
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AT3922010A
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English (en)
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Florian Dr Pickl
Matthias Dipl Ing Fh Pickl
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Florian Dr Pickl
Matthias Dipl Ing Fh Pickl
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D3/00Flushing devices operated by pressure of the water supply system flushing valves not connected to the water-supply main, also if air is blown in the water seal for a quick flushing
    • E03D3/10Flushing devices with pressure-operated reservoir, e.g. air chamber

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)
  • Bidet-Like Cleaning Device And Other Flush Toilet Accessories (AREA)

Description

Druckspülvorrichtung für eine TotlettenschOssel mit minimalem Wasserverbrauch/ Platzbedarf und Integrierter Dosiervorrichtung für Oesinfektions·/ Spülmittellösungen
Die meisten herkömmlichen Toilettenspülvorrichtungen nutzen die potentielle Energie des Wassers, die der Höhe des Spülkastens entspricht, um den Spülvorgang durchzuführen. Dies führt zu einem immensen Wasserverbrauch und mitunter zu einer ineffizienten Reinigung der Klosettschüssel.
Weiters sind Druckspülungen bekannt die mittels Wasserleitungen von großem Querschnitt, und somit auch großem Platzbedarf, über ein großes Wasservolumen (bis 10 Liter) einen kräftigeren Spülvorgang bewirken. Die Herstellung und Installation solcher Spülungen ist allerdings mit einem beträchtlichen Material- und PlatzaufWand verbunden. Die gleichzeitige Auslösung meherer Spülungen würde zu einem starken Druckabfall führen und nur eine ineffiziente Reinigung erbringen.
Ein weiteres Problem obengenannter Spülvorrichtungen besteht in der langen Zelt die zur Wiederauffüllung des Spülkastens benötigt wind.
Da bei üblichen Spülvorrichtungen stets Sauerstoff in das System gelangt ist eine Kalkablagerung nicht zu vermeiden.
Der Erfindung liegt also die Aufgabe zugrunde, eine Spülvorrichtung für Toilettenschüsseln zu schaffen welche in erster Linie fähig ist Wasser einzusparen aber dennoch mit beispielsweise 2-3 Litern eine gründliche Spülung mit hohem Druck; auch bei gleichzeitiger Auslösung mehrerer Spülvorrichtungen in einem Gebäude, zu voilführen.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es praktisch keine mechanischen Elemente aufzuweisen und dank eines simplen Aufbaus so platz- und kostensparend als möglich zu sein.
Die Erfindung stellt sich weiters die Aufgabe die Zeitspanne welche zwischen Betätigung der Spülung und erneuter Betriebbereitschaft der Vorrichtung vergeht auf wenige Sekunden zu verkürzen.
Weiters liegt der Erfindung die Aufgabe zurgrunde ein Verkalken des Spülsystems weitestgehend einzudämmen.
Diese Aufgaben sind bei einer Spülung nach Anspruch 1 gelöst
Die Erfindung setzt sich zusammen aus einer Anschlussvorrichtung für eine zuführende ½ Zoll Wasserleitung, einem handelsüblichen Absperrventil und Rückschlagventil einer im weiteren Verlauf größer dimensionierten, beispielsweise 28mm Druckspülleitung und einer vorzugsweise zylindrischen, unter Druck stehenden Kammer aus beispielsweise Stahl, mit einer blasenförmigen, innenliegenden Kunststoffinembran aus beispielsweise Kautschuk als Inhalt sowie einem beispielsweise handelsüblichen DN 28 Druckspüter.
Der zylindrische Behälter wird einmalig mittels eines Kompressors mit Gas, beispielsweise Luft, unter einem frei definierbaren Druck, beispielsweise 1,5 bar, befüllt Dieser Druck wirkt fortan auf die sich im inneren befindliche Kunststoffmerabran aus beispielsweise Kautschuk. Wird nun Wasser vom Kaltwasserzufluß in einer zuführenden Leitung über das Absperr- und Rückschlagventil ins Innere der Membranblase geleitet steht es fortan unter dem erhöhten Druck, welcher zur Durchführung einer wesentlich effizienteren Spülung verwendet werden kann, zur Verfügung. Nach Betätigen des Druckspülers, mechanisch oder auch berührungslos, schießt das Wasser unter relativ hohem Druck über eine Auslauföffnung und einen Spülbogen in die Toilettenschüssel. Ohne die erfindungsgemäße Vorrichtung würde es zu einem sofortigen Druckabfall der zuführenden Wasserleitung von Anfangs beispielsweise 5 bar (Ruhedruck) auf nahezu 0 bar kommen. Im Bereich nach dem Druckspüler ist ein Sammelbehälter für Klosettreinigungsmittel, Desinfektionsmittel oder beispielsweise parfümierte Seifen vorgesehen, welcher über einen Dosierer dem Spülbogen das entsprechende Mittel zuführL
Die hierin beschriebene Erfindung stellt somit eine Verbesserung gegenüber herkömmlichen Spülsystemen dar, da sie trotz geringer Spüiwassermengen, eine effizientere unter höherem Druck stehende Spülung durchführt wobei selbst die Seitenwandungen einer Klosettmuschel gründlich gereinigt werden, die Herstellungskosten minimiert, den für Spülkästen benötigten Platzbedarf soweit reduziert das ein Einbau des gesamten Spülsystems in die Keramik einer 2/4 • · · · · · · • * ··· « «+« t · · · « · • · * ♦ · ·
Toilettenschüssel denkbar ist und dank größtenteils Verzicht auf mechanische Elemente einen geringen Wartungsaufwand und eine hohe Lebensdauer aufweist
Wetters kann ein Verkalken der Spülvorrichtung durch das in sich geschlossene System weitestgehend verhindert werden, da nur im Spülwasser gelöster Sauerstoff wirken kann.
Ein Ausführungsbeispiel wird anhand der Zeichnungen beispielsweise erläutert Es zeigen:
Figur 1 schematisch einen Schnitt durch eine Toilettenanlage mit integrierter, erfindungsgemäßer Spülvorrichtung
Figur Za schematisch einen Schnitt durch das erfindungsgemäße Dosierventil im
Spühlrohrbogen
Figur 2 b schematisch einen Schnitt durch das Dosierventil im Detail
Figur 3a schematisch eine Schnitt durch eine Toilettenanlage mit erfindungsgemäßer
Spülvorrichtung integriert in eine Zwischenwand
Figur 3b schematisch eine Ansicht von vorne durch eine erfindungsgemäße
Spülvorrichtung mit Fließenraster
Die in Figur 1 gezeigte Spülvorrichtung weist ein vorzugsweise zylindrisches Druckgefäß (1) aus beispielsweise Stahl, mit beispielsweise 2,5-3 Liter Volumen auf und beinhaltet eine Kunststoffmembran (2) aus beispielsweise Kautschuk. Ober ein Luft-/GasfÜitventi] (3) an der Unterseite des Druckbehälters wird Gas / Luft mit einem frei definierbarem Druck von beispielsweise 1,5 bar, in den Raum zwischen Membran und Behälterwandung (4) eingebracht. Dieser Druck steht von nun an zur Verfügung um dem Wasser einen explosionsartigen Schub bei der Spülung zu verleihen Das zuführende Spülwasser fliesst aus einem handelsüblichen Kaltwasseranschluss (5) mit beispielsweise ¾ Zoll über ein Absperrventil (6) und Rückschlagventil (7) von ebenfalls beispielsweise ½ Zoll über eine Reduktion (8) auf beispielsweise DN 28 (11a) ins Innere der Kunststofimembran (9) welche mit dem obengenannten Druck von beispielsweise 1,5 bar umgeben ist Wird nun ein beispielsweise handelsüblicher Druckspüler (10) DN 28 betätigt (mechanisch oder berührungslos), schießt das Wasser mit enormer Energie über eine abführende Leitung DN 28 (11b), dank Rückschlagventil (7) über einen Spüldruckrohrbogen (12) in Richtung WC-Muschel (13) und anschließend in den Ablauf (14).
Schon nach wenigen Sekuden ist die Vorrichtung dank des kleinen Volumens von beispielsweise 2,5-3 Liter wieder befüllt und einsatzbereit
Figur 1 zeigt weiters einen Desinfektions-/ Spülmittelbehälter (15) welcher an beliebiger Stelle positioniert werden kann, und über eine Spülmfttelleitung (16), von beispielsweise 5 mm Durchmesser, bei jedem Spülvorgang über ein Dosierventil (17) die jeweilige gewünschte Substanz ins Spülwasser abgibt
In Figur 2a wird das Dosierventil (17), welches sich im Bereich des Spülrohrbogens (12) befindet (beispielsweise eingelötet), genauer beschrieben. Über die Dosierleitung (16) wird die jeweils erwünschte Substanz in einen Flüssigkeitszylinder (32) geführt von welchem sie sich durch eine Längs- (25a) und Seitenbohrung (25b) im sogenannten Injektorstössel (20) in den Raum (29), der auch Platz für die Rückhaltefeder (23) bietet ausbreitet Dieser Raum (29) kann nach Öffnung einer Einstell-Servicesdiraube (26), durch Veränderung der Position des Injektorkolbens (27) auf einem Gewinde (30) individuell angepasst werden und reguliert die Menge des ausgestossenen Mediums. Durch die Wucht einer vollfühlten Spülung und dem Hochdruckwasserstrom (18) wird eine Stauscheibe (19) mit Dichtsitz (28) welche mit dem Injektorstössel (20) verbunden ist von einem Dichtkonus (33) weg ln die gezeigte Richtung (21) bewegt wodurch der Injektorkolben (27) den Raum (29) komprimiert was einen beispielsweise Desinfektionsmittelaustritt (22) aus dem Dosierventil (17) bewirkt Nach dem Spülvorgang wird

Claims (7)

  1. 3/4 • ··« « ♦ die Stauscheibe (19) mit Stössel (20) über eine Rückhaltefeder (23) wieder in die Ausgangsstellung gebracht Und ist für die nächste Spülung bereit Figur 2b zeigt den Aufbau des Dosierventils (17) etwas anschaulicher im Detail Die einzelnen Bestandteile nämlich der Injektorstössel (20) mit Gewinde (30) und Bohrungen (25a,25b) auf dem sich der Injektorkolben (27) verschrauben lässt sowie der Flüssigkeitszylinder mit Rückhaltefeder (23) werden einzeln dargestellt Figur 3a zeigt beispielweise eine Schnitt der Erfindung integriert in eine Zwischenwand (24). Figur 3b hingegen zeigt eine Ansicht von vorne im Fließenraster, welche beispielhaft den Aufbau der Erfindung verdeutlichen soll Wobei beispielsweise über einen Fiiessenservicedeckel (31) Zugriff auf die erfindungsgemäße Spülvorrichtung genommen werden kann. Patentansprüche: 1. Spülvorrichtung für Toilettenbecken mit einem Behälter (1) für Spülwasser, einer zuführenden Leitung (Ha) von einem Frischwasseranschluss (S) zum Nachfüllen von Spülwasser, mit Absperr- (6) und Rückschlagventil (7), einer abführenden Leitung (11b) über einen Spüldruckrohrbogen (12) in Toilettenmuschel (13) und Ablauf (14) und einer Betätigungsvorrichtung zur Auslösung einer Spülung (10), dadurch gekennzeichnet, dass sich im inneren des luftdichten, gegen die Atmosphäre geschlossenen Behälters (1), ein unter konstantem Druck stellendes Gas befindet, welches auf eine elastische Gummi- /Kunststoffmembran (2) Kraft ausübt, wobei durch den Frischwasserdruck (bspw. 6 bar) der auf die Kunststoffmembran Drude ausübt das Gas komprimiert wird und hierdurch eine Spülung mit explosionsartig hoher Energie trotz geringer Wassermenge ermöglicht wird ohne jedoch mechanische Elemente aufzuweisen.
  2. 2. Spülvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet dass die zu- und abführenden Rohrleitungen (11a, 11b) welche im Verbund mit dem Behälter (1) stehen, sich unter einem erhöhten Druck (bedingt durch den bei definierbaren Gasdruck und dem Kaltwasserdruck) befinden und größer dimensioniert sind (beispielsweise 28mm) als der Kaltwasseranschluss (5).
  3. 3. Spülvorrichtung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass das im Behälter (1) befindliche unter Druck stehende Gas niemals in Kontakt mit dem Spülwasser tritt
  4. 4. Spülvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3 dadwreh gekennzeichnet dass über ein Luft-/Gasfüllventil (3) Luft bzw. Gas in den Behälter (1) mit einem frei definierbaren Druck eingebracht werden kann.
  5. 5. Spülvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass in einen Spülbogen (12) über einen Sammelbehälter (15) und einer Dosierleitung (16) mittels einer Dosiervorrichtung (17), durch die Kraft der Spülung, Stoffe ins Spülwasser abgegeben werden können.
  6. 6. Dosiervorrichtung (17) nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet dass sich auf einem Injektorstössel (20) ein auf einem Gewinde (30) verstellbarer Injektorkolben (27) befindet welcher, durch die Kraft der Spülung die eine Stauscheibe (19) in Spülrichtung drückt einen Raum (29) komprimiert und so verschiedenste Spülmedien ausstößt
  7. 7. Dosiervorrichtung (17) nach Anspruch 5. und 6. dadurch gekennzeichnet, dass der Injektorstössel eine Längs- (25a) und Querbohrung (25b) zum Einbringen der Flüssigkeit in den Raum (29) über die zuführende Dosierleitung (16) aufweist und durch eine Rückhaltefeder (23) nach erfolgter Spülung wieder in die Ausgangsposition gebracht wird.
AT3922010A 2010-03-11 2010-03-11 Spülvorrichtung für eine toilettenschüssel AT509531A1 (de)

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