AT509635A2 - Anordnung zur lagerung einer baugruppe an einer kraftfahrzeugkarosserie - Google Patents
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Lagerung einer Baugruppe, insbesondere eines hydraulischen Ventilblocks, an einer Kraftfahrzeugkarosserie.
Aus der DE 10 2007 024 326 AI ist eine Anordnung zur Befestigung eines Hydro-Aggregats einer Bremsanlage an einer Kraftfahrzeugkarosserie bekannt, wobei die Anordnung ein Halterungselement umfasst, welches mit dem Hydro-Aggregat an einer Unterseite desselben fest verbunden ist, wobei das Halterungselement zumindest eine buchsenförmig ausgebildete sowie aus einem Elastomer bestehende Rastaufnahme aufweist, die ihrerseits mit einem an der Kraftfahrzeugkarosserie fest angeordneten Rastbolzen formschlüssig verbindbar ist.
Diese aus dem Stand der Technik bekannte Anordnung zur Lagerung einer Baugruppe an einer Kraftfahrzeugkarosserie ist aufwendig. Es besteht Bedarf an einer einfacheren Anordnung zur Lagerung einer Baugruppe an einer Kraftfahrzeugkarosserie.
Hiervon ausgehend liegt der hier vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine neuartige Anordnung zur Lagerung einer Baugruppe, insbesondere eines hydraulischen Ventilblocks, an einer Kraftfahrzeugkarosserie zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch eine Anordnung gemäß Anspruch I gelöst.
Die Erfindung schlägt eine neuartige Anordnung zur Lagerung einer Baugruppe, insbesondere eines hydraulischen Ventilblocks, an einer Kraftfahrzeugkarosserie, vor, wobei die an der Kraftfahrzeugkarosserie zu lagernde Baugruppe an einer Unterseite taschenartige Aussparungen aufweist, in welche Vorsprünge mindestens eines Flansches der Kraftfahrzeugkarosserie mit auf die Vorsprünge des jeweiligen Flanschs aufgesetzten, elastischen Entkopplungselementen zumindest teilweise eingreifen, und wobei an einer der Unterseite gegenüberliegenden Oberseite der an der Kraftfahrzeugkarosserie zu lagernden Baugruppe mindestens ein Befestigungselement angreift, über welches die Baugruppe mit der Kraftfahrzeugkarosserie verbunden ist. 2 i · · ♦ * · I · # · · » • * · · · t • t »· *······
Die erfindungsgemäße Anordnung zur Lagerung einer Baugruppe an einer Kraftfahrzeugkarosserie ist konstruktiv einfach und erlaubt eine sichere, zuverlässige und schnelle Befestigung bzw. Lagerung einer Baugruppe an einer Kraftfahrzeugkarosserie.
Die an einer Kraftfahrzeugkarosserie zu lagernde Baugruppe ist auf mindestens einen Flansch einer Kraftfahrzeugkarosserie aufsetzbar, nämlich derart, dass Vorsprünge des oder jedes Flansches der Kraftfahrzeugkarosserie in die an der Unterseite der zu lagernden Baugruppe ausgebildeten, taschenartigen Aussparungen zumindest teilweise eingreifen. Zwischen den Vorsprüngen und den taschenartigen Aussparungen sind dabei die elastischen Entkopplungselemente positioniert, die auf die Vorsprünge des oder jedes Flansches aufgesetzt sind. An der Oberseite der zu lagernden Baugruppe greift mindestens ein Befestigungselement an, über welches die zu lagernde Baugruppe mit der Kraftfahrzeugkarosserie verbunden werden kann.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weisen die elastischen Entkopplungselemente an zwei sich gegenüberliegen Stirnseiten Schlitze und in einem mittleren Abschnitt eine taschenartige Aussparung auf, wobei dann, wenn ein elastisches Entkopplungselement auf einen Vorsprung eines Flanschs aufgesetzt ist, der Vorsprung des Flanschs in die taschenartige Aussparung des Entkopplungselements und sich an den Vorsprung anschließende Abschnitte des Flanschs in die Schlitze eingreifen. Diese Ausführung der elastischen Entkopplungselemente ist besonders bevorzugt, da dieselben konstruktiv einfach sind und eine effektive schwingungstechnische Entkopplung der zu lagernden Baugruppe von dem oder jedem Flansch der Kraftfahrzeugkarosserie erlauben.
Nach einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist das oder jedes an der Oberseite der zu lagernden Baugruppe angreifende Befestigungselement einen an der Oberseite der Baugruppe lösbar befestigten Halter und einen an der Kraftfahrzeugkarosserie angreifenden Gegenhalter auf, wobei Halter und Gegenhalter miteinander verschraubt sind.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung. Ausführungsbeispiele der Erfindung werden, ohne hierauf beschränkt zu sein, an Hand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1: eine schematisierte Ansicht einer erfindungsgemäßen Anordnung zur
Lagerung einer Baugruppe an einer Kraftfahrzeugkarosserie;
Fig. 2: ein elastisches Entkopplungselement der Anordnung der Fig. 1 in
Seitenansicht;
Fig. 3: einen Querschnitt durch das Entkopplungselement der Fig. i entlang der
Schnittrichtung A-A in Fig. I; und
Fig. 4: einen weiteren Querschnitt durch das Entkopplungselement der Fig. 1 entlang der Schnittrichtung B-B in Fig. 2.
Die hier vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zur Lagerung einer Baugruppe an einer Kraftfahrzeugkarosserie. Bei der an der Kraftfahrzeugkarosserie zu lagernden Baugruppe kann es sich zum Beispiel um einen hydraulischen Ventilblock oder einen pneumatischen Ventilblock oder einen Elektromotor handeln, der im Betrieb aufgrund seiner Funktion zu Schwingungen angeregt werden kann.
Fig. 1 zeigt eine stark schematisierte Darstellung einer erfindungsgemäßen Anordnung zur Lagerung einer Baugruppe 10 an einer Kraftfahrzeugkarosserie 11, wobei in Fig. 1 von der Kraftfahrzeugkarosserie 11 ein Flansch 12 gezeigt ist. Die an der Kraftfahrzeugkarosserie zu lagernde Baugruppe 10 verfügt an einer Unterseite 13 über taschenartige Aussparungen 14, wobei in die taschenartigen Aussparungen 14 Vorsprünge 15 mindestens eines Flansches 12 der Kraftfahrzeugkarosserie I) zumindest abschnittsweise eingreifen.
Dabei sind gemäß Fig. 1 auf die Vorsprünge ) 5 des Flansches 12 der Kraftfahrzeugkarosserie 11 elastische Entkopplungselemente 16 aufgesetzt, nämlich derart, dass dann, wenn die zu lagernde Baugruppe 10 auf den Flansch 12 der Kraftfahrzeugkarosserie aufgesetzt ist, die auf die Vorsprünge 15 des Flansches 12 aufgesetzten, elastischen Entkopplungselemente 16 zumindest abschnittsweise in die taschenartigen Aussparungen 14 auf der Unterseite 13 der zu lagernden Baugruppe 10 eingreifen, sodass dieselben zwischen den Vorsprüngen 15 des Flansches 12 und der zu lagernden Baugruppe 10 positioniert sind und so für eine schwingungstechnische Entkopplung der zu lagernden Baugruppe 10 vom Flansch 12 der Kraftfahrzeugkarosserie sorgen. ···· ···« ♦ 4’
An einer der Unterseite 13 gegenüberliegenden Oberseite 17 der an der Kraftfahrzeugkarosserie 11 zu lagernden Baugruppe 10 greift mindestens ein Befestigungselement 18 an, über welches die zu lagernde Baugruppe 10 an der Kraftfahrzeugkarosserie 11 befestigbar und damit fixierbar ist.
An der Unterseite 13 der an der Kraftfahrzeugkarosserie 11 zu lagernden Baugruppe 10 ist vorzugsweise mindestens eine Ausnehmung 19 ausgebildet, wobei in die oder jede Ausnehmung 19 zumindest jeweils ein Flansch 12 der Kraftfahrzeugkarosserie 11 abschnittsweise einführbar ist. sodass der jeweilige Flansch 12 der Kraftfahrzeugkarosserie 11 zumindest abschnittsweise in die jeweilige Ausnehmung 19 hineinragt. Im Bereich dieser Ausnehmungen 19 sind die taschenartigen Aussparungen 14 ausgebildet, in welche die Vorsprünge 15 des jeweiligen Flansches 12 mit auf die Vorsprünge 15 aufgesetzten Entkopplungselementen 16 zumindest abschnittsweise hineinragen. Hierdurch kann die seitliche Führung der zu lagernden Baugruppe 10 auf dem oder jedem Flansch 12 der Kraftfahrzeugkarosserie i I verbessert werden.
Fig. 2 bis 4 zeigen Detailansichten der elastischen Entkopplungselemente 16, die auf die Vorsprünge 15 des oder jedes Flansches 12 aufgesetzt werden können. So verfügt jedes elastische Entkopplungselement 16 an zwei sich gegenüberliegenden Stirnseiten 20 über jeweils einen Schlitz 21 sowie in einem mittleren Abschnitt 22 über eine taschenartige Aussparung 23, wobei dann, wenn ein elastisches Entkopplungselement 16 auf einen Vorsprung 15 eines Flansches 12 der Kraftfahrzeugkarosserie 11 aufgesetzt ist, der Vorsprung 15 des Flansches 12 in die taschenartige Aussparung 23 des Entkopplungselements 16 eingreift und weiterhin sich an den Vorsprung 15 anschließende Abschnitte 24 des Flansches 12 in die Schlitze 21 des Entkopplungselements 16 eingreifen. Hierdurch wird eine besonders gute schwingungstechnische Entkopplung der zu lagernden Baugruppe 10 vom jeweiligen Flansch 12 der Kraftfahrzeugkarosserie 11 bewerkstelligt. Weiterhin ist ein optimaler Halt der auf die Vorsprünge 15 des Flansches 12 aufgesetzten Entkopplungselemente 16 auf dem Flansch 12 gewährleistet.
Wie bereits ausgeführt, sind die Entkopplungselemente 16 aus einem elastischen Werkstoff, vorzugsweise aus einem Gummiwerkstoff oder gummiartigen Werkstoff gefertigt. 5* *«· * *
Das oder jedes Befestigungselement 18, welches an der Oberseite 17 der zu lagernden Baugruppe 10 angreift um dieselbe an der Kraftfahrzeugkarosserie 11 zu fixieren, verfügt gemäß Fig. 1 vorzugsweise über einen an der Oberseite 17 der Baugruppe 10 lösbar befestigten, insbesondere verschraubten, Halter 25 sowie einen an der Kraftfahrzeugkarosserie 11 angreifenden Gegenhalter 26, wobei der Abschnitt der Kraftfahrzeugkarosserie 11, an welcher der Gegenhalter 26 angreift, in Fig. I nicht dargestellt ist.
Halter 25 und Gegenhalter 26 des jeweiligen Befestigungselements 18 sind über eine Schraubverbindung 27 lösbar miteinander verschraubt, wobei hierzu gemäß Fig. 1 zwischen dem Halter 25 und dem Gegenhalter 26 eine Hülse 28 und zwischen einem Schraubenkopf der Befestigungsschraube 27 und dem Halter 25 ein elastisches Entkopplungselement 29 positioniert ist. Bei der Hülse 28 kann es sich ebenfalls um ein elastisches Entkopplungselement handeln. Dieses ist dann wiederum vorzugsweise aus einem Gummiwerkstoff oder gummiartigen Werkstoff gefertigt. Alternativ zu dem hierfür die Oberseite 17 beschriebenen Befestigungskonzept kann ein elastisches Entkopplungselement z.B. direkt in Verbindung mit einer Befestigungsschraube an der Oberseite 17 der Baugruppe angeordnet sein. Diese Alternative ist in den Zeichnungen nicht näher dargestellt.
Die Erfindung erlaubt eine besonders einfache Lagerung und Befestigung einer Baugruppe 10 an einer Kraftfahrzeugkarosserie 11. An der Unterseite 13 der zu lagernden Baugruppe 10 sind die taschenartigen Aussparungen 14 ausgebildet, in welche die Vorsprünge 15 mindestens eines Flansches 12 der Kraftfahrzeugkarosserie i I zumindest abschnittsweise hineinragen, wobei auf die Vorsprünge 15 die elastischen Entkopplungselemente 16 aufgesetzt sind. Auf der gegenüberliegenden Oberseite 17 der zu lagernden Baugruppe 10 greift mindestens ein Befestigungselement 18 an, über welches die lose auf den oder jeden Flansch 12 der Kraftfahrzeugkarosserie 11 aufgesetzte Baugruppe 10 mit der Kraftfahrzeugkarosserie 11 verbunden bzw. an derselben fixiert werden kann.
Die erfindungsgemäße Lagerung bzw. Befestigung der Baugruppe 10 an der Kraftfahrzeugkarosserie 11 ist konstruktiv einfach. Mit wenigen Handgriffen kann eine zu • ·· · • * · • * * • « · * »·!· • · 6 # ·«·» lagernden Baugruppe 10 im Falle eines Defekts ausgetauscht werden. Es ist eine effektive schwingungstechnische Entkopplung der zu lagernden Baugruppe von der Karosseriestruktur i I gewährleistet.
Claims (9)
- • » ···· • ♦ ··· + Patentansprüche 1. Anordnung zur Lagerung einer Baugruppe, insbesondere eines hydraulischen Ventilblocks, an einer Kraftfahrzeugkarosserie, wobei die an der Kraftfahrzeugkarosserie f 11 ] zu fagernde Baugruppe (10) an einer Unterseite () 3) taschenartige Aussparungen (14) aufweist, in welche Vorsprünge (15) mindestens eines Flansches (12) der Kraftfahrzeugkarosserie {11) mit auf die Vorsprünge (15) des jeweiligen Flanschs (12) aufgesetzten, elastischen Entkopplungselementen (16) zumindest teilweise eingreifen, und wobei an einer der Unterseite (13) gegenüberliegenden Oberseite f 17) der an der Kraftfahrzeugkarossen'e (II) zu lagernden Baugruppe (10) mindestens ein Befestigungselement (18) angreift, über welches die Baugruppe (10) mit der Kraftfahrzeugkarosserie (II) verbunden ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite (13) der an der Kraftfahrzeugkarosserie (Π) zu lagernden Baugruppe (10) einerseits mindestens eine Ausnehmung (19) ausbildet ist, in die mindestens ein Flansch (12) der Kraftfahrzeugkarosserie (II) zumindest abschnittsweise hinragt, und dass andererseits im Bereich der oder jeder Ausnehmung (19) die taschenartigen Aussparungen f 14) ausgebildet sind, in welche die Vorsprünge (15) des oder jedes Flansches (12) der Kraftfahrzeugkarosserie (II) mit den auf die Vorsprünge (15) aufgesetzten Entkopplungselementen (16) zumindest abschnittsweise hinragen.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Entkopplungselemente (16) an zwei sich gegenüberliegen Stirnseiten (20) Schlitze (21) und in einem mittleren Abschnitt (22) eine taschenartige Aussparung (23) aufweisen, wobei dann, wenn ein elastisches Entkopplungselement (16) auf einen Vorsprung (15) eines Flanschs (12) aufgesetzt ist, der Vorsprung (15) des Flanschs in die taschenartige Aussparung (23) des Entkopplungselements (16) und sich an den Vorsprung (15) anschließende Abschnitte (24) des Flanschs (12) in die Schlitze (2 i) eingreifen.• ···· 8 # ·· ·· • · · · • · · # ♦ · · · • * · · ·· ··
- 4. Anordnung nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Entkopplungselemente ( 16) aus einem Gummiwerkstoff oder gummiartigen Werkstoff gefertigt sind,
- 5. Anordnung nach einem der Ansprüche ? bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zu lagernde Baugruppe (IOJ auf den oder jeden Flansch (12) der Kraftfahrzeugkarosserie (II) lose aufgesetzt ist.
- 6. Anordnung nach einem der Ansprüche I bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das oder jedes an der Oberseite (i 7) der zu lagernden Baugruppe (10) angreifende Befestigungselement (18) einen an der Oberseite der zu lagernden Baugruppe lösbar befestigten Halter (25) und einen an der Kraftfahrzeugkarosserie angreifenden Gegenhalter (26) aufweist, wobei Halter (25) und Gegenhalter (26) miteinander verschraubt sind.
- 7. Anordnung nach Ansprüche 6, dadurch gekennzeichnet, dass das oder jedes an der Oberseite (17) der zu lagernden Baugruppe (10) angreifende Befestigungselement (18) über den Halter (25) an der Oberseite der zu lagernden Baugruppe mit derselben verschraubt ist.
- 8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das oder jedes an der Oberseite (17) der zu lagernden Baugruppe (10) angreifende Befestigungselement (18) ein elastisches Entkopplungselement (29) aufweist, welches aus einem Gummiwerkstoff oder gummiartigen Werkstoff gefertigt ist. durch Wien, am
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