AT509709A4 - Vorrichtung zum schneiden thermoplastischer hartschaumstoffplatten - Google Patents
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Description
13-07-10;10:47ΑΜ; ΟΡΑ-Εiη I aufsteI !e :+43 732 779416 # 3/ 9 1 - 1 - (37 365) tl
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schneiden thermoplastischer Hartschaumstoffplatten mit einem Träger für einen Heizdraht und mit einem den Trägeraufnehmenden Handgriff,
Bei der Wärmedämmung von Gebäuden werden thermoplastische Hartschaumstoffplatten eingesetzt, die insbesondere im Bereich von Wandöffnungen mit Hilfe von Messern oder Sägen entsprechend den baulichen Gegebenheiten von Hand aus zugeschnitten werden, was allerdings mit zunehmender Dicke der Hartschaumstoffplatten wegen der anwachsenden Schnittkräfte zunehmend schwieriger wird. Es sind zwar bereits Handgeräte zum thermischen Schneiden von Werkstücken aus thermoplastischen Hartschaumwerkstoffen bekannt, doch eignen sich diese bekannten Vorrichtungen nicht für ein Zuschneiden dickerer Hartschaumstoffplatten entlang von im Wesentlichen ebenen Schnittflächen, weil der in einem Bügel frei gespannt gehaltene Heizdraht nicht ohne weiteres von Hand aus gerade geführt werden kann. Außerdem besteht die Gefahr, dass aufgrund der für dickere Platten erforderlichen höheren Heizleistung der Hartschaumstoff thermisch beschädigt wird, wenn sich zufolge einer zögerlichen oder stockenden Heizdrahtführung ein Wärmestau im Heizdrahtbereich ergibt.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Schneiden thermoplastischer Hartschaumstoffplatten zu schaffen, die bei einer einfachen Handhabung ein thermisches Schneiden auch dicker Hartschaumstoffplatten entlang ebener Trennflächen erlaubt, ohne die Gefahr einer thermischen Beschädigung der Hartschaumstoffplatten in Kauf nehmen zu müssen. 13/07 2010 DI 11:48 [SE/EM NR 8408] @003 -07-10:10:47AM; ÖPA-Eiη I aufsteI le I+43 732 779416 # 4/ • » Φ · ♦ * · · · ♦ « * · · » * * · ····« * · · · ·« t · · ·*· » « · -2-
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, dass der Träger ein in den Handgriff eingesetztes Führungsschwert umfasst, das eine höchstens dem Durchmesser des Heizdrahts entsprechende Dicke aufweist und eine umlaufende, stimseitige Aufnahmenut für den Heizdraht bildet, und dass im Handgriff eine Spanneinrichtung für den Heizdraht vorgesehen ist.
Das Vorsehen eines Führungsschwertes für den Heizdraht, der in einer stirnseitigen Aufnahmenut des Führungsschwertes gehalten wird, bedingt zunächst eine Selbstführung, weil das Führungsschwert in der entstehenden Schnittfuge eine Abstützung findet und daher nicht ohne weiteres aus der Ebene der Schnittfuge ausgelenkt werden kann. Wegen der höchstens dem Durchmesser des Heizdrahts entsprechenden Dicke des Führungsschwerts kann ein ausreichendes Führungsspiel für das Schwert innerhalb der Schnittfuge sichergestellt werden, um eine leichte Schwertführung von Hand aus zu ermöglichen, ohne die Selbstführung des Führungsschwerts innerhalb der Schnittfuge zu gefährden, insbesondere wenn das Führungsschwert eine angemessene Breite aufweist Darüber hinaus leitet das Führungsschwert auch sonst zu einer Überhitzung des thermoplastischen Hartschaumstoffs führende Stauwärme aus dem Schnittbereich ab, sodass die Gefahr von Wärmeschäden des Hartschaumstoffs selbst dann gebannt wird, wenn das Führungsschwert in der Schnittfuge angehalten wird. Allenfalls kann aber auch die -Energiezufuhr zum Heizdraht über einen Wärmefühler gesteuert werden.
Da mit dem Erwärmen des Heizdrahtes, üblicherweise ein elektrischer Widerstandsheizdraht, eine Wärmedehnung verbunden ist, muss für einen Längenausgleich des Heizdrahtes gesorgt werden, um nicht die Heizdrahtführung in der Aufnahmenut des Führungsschwerts zu gefährden. Die dafür vorgesehene Spanneinrichtung kann unterschiedlich aufgebaut sein. Besonders vorteilhafte Konstruktionsverhältnisse ergeben sich allerdings, wenn die Spanneinrichtung für den Heizdraht eine Führungsstange für einen federbelasteten Spannkopf umfasst an dem die Enden des in einer Schlaufe um das Führungsschwert geführten Heizdrahts angreifen. Wegen des Angriffs beider Enden der Heizdrahtschlaufe am Spannkopf kann mit 13/07 2010 DI 11:43 [SE/EM NR 8488] @004 13-07-10;10:47AM; ÖPA-E i η I aufsreIIe ;+43 732 779416 # 5/ 9 * t · » · i i · » Φ · · · I · · · •I «ft I · · * ft · ft -3- vergleichsweise geringen Stellwegen des Spannkopfs der notwendige Längenausgleich für den Heizdraht sichergestellt werden. Die federnde Spannkopfbeaufschlagung kann in konstruktiv vorteilhafter Art dadurch erreicht werden, dass die Feder zur Beaufschlagung des Spannkopfs als die Führungsstange umschließende Schraubenfeder ausgebildet Ist.
Da als Heizdraht ein elektrischer Widerstandsheizdraht zum Einsatz kommt, ist zumindest die stirnseitige Aufnahmenut des Führungsschwerts für den Heizdraht elektrisch isoliert auszuführen. Einfache Konstruktionsverhältnisse ergeben sich, wenn das Führungsschwert aus einem elektrisch nichtleitenden, temperaturbeständigen Werkstoff, vorzugsweise aus einem Keramikwerkstoff, geformt ist. In diesem Fall kann auch eine thermische Überlastung des Führungsschwerts durch den Heizdraht ausgeschlossen werden.
In der Zeichnung ist der Erfmdungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Schneiden thermoplastischer Hartschaumstoffplatten in einem schematischen Längsschnitt und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie INI der Fig. 1 in einem größeren Maßstab.
Die dargestellte Vorrichtung zum Schneiden thermoplastischer Hartschaumstoffplatten weist ein Führungsschwert 1 aus einem elektrisch nichtleitenden temperaturbeständigen Werkstoff, vorzugsweise aus einem Keramikwerkstoff, auf, das in einem Handgriff 2 eingesetzt ist. Das Führungsschwert 1 ist stimseitig mit einer umlaufenden Aufnahmenut 3 für einen Heizdraht 4 versehen, dessen Durchmesser geringfügig größer als die Dicke des Führungsschwerts 1 ist, wie dies der Fig. 2 entnommen werden kann. Aufgrund dieser Abmessungsverhältnisse wird eine leichtgängige Führung des Führungsschwerts 1 innerhalb der Schnittfuge ermöglicht, ohne eine ebene Schnittführung durch das Führungsschwert 1 innerhalb der Schnittfuge zu gefährden. 13/07 2010 DI 11:43 [SE/EM HR 8488] @005 -07--1 0; 10: 47AM; ÖPA-Eiη I aufste! ie :+43 732 779^16 # 6/ 4
Wegen der Wärmedehnungen des Heizdrahts 4 ist innerhalb des Handgriffs 2 eine Spanneinrichtung 5 für den Heizdraht 3 vorgesehen. Diese Spanneinrichtung 5 weist gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel einen auf einer Führungsstange 6 verschiebbar gelagerten Spannkopf 7 auf, an dem die beiden Enden 8 des in einer Schlaufe um das Führungsschwert 1 geführten Heizdrahts 4 angreifen. Zur Spannung der Heizdrahtschlaufe dient eine die Führungsstange 6 umschließende, den Spannkopf 7 beaufschlagende Schraubenfeder 9. Damit die Anlage des Heizdrahts 4 in der Aufnahmenut 3 des Führungsschwerts 1 auch im Bereich des vom Handgriff 2 aufgenommenen Schwertendes sichergestellt wird, werden die beiden Enden 8 der Heizdrahtschlaufe durch zwei Umlenkführungen 10 geführt, über die auch der elektrische Anschluss des Heizdrahts 4 an eine nicht dargestellte Stromquelle erfolgt. Die strichpunktiert angedeuteten Anschlussleitungen sind mit 11 bezeichnet. Als Stromquelle kann ein Akkumulator, aber auch ein Netzteil dienen.
Zum Schneiden einer Hartschaumstoffplatte wird nach dem Aufwärmen des Heizdrahts 4 auf eine Betriebstemperatur das Führungsschwert 1 an die zu schneidende Hartschaumstoffplatte angesetzt, wobei der Heizdraht 4 die Hartschaumstoffplatte unter einer leichten Druckanwendung auf das Führungsschwert 1 thermisch durchtrennt. Mit dem Einstechen des Führungsschwerts 1 in die Hartschaumstoffplatte ergibt sich eine Selbstführung des Führungsschwerts 1 in der entstehenden Schnittfuge, sodass für einen weitgehend ebenen Schnittverlauf gesorgt ist, ohne dass hie-für besondere Führungsmaßnahmen notwendig werden. Da ein Teil der Wärme des Heizdrahts 4 vom Führungsschwert 1 aufgenommen wird, besteht keine Gefahr für eine thermische Überlastung des Hartschaumstoffs. Als zusätzliche Sicherheit kann die Heizleistung des Heizdrahts 4 in Abhängigkeit von der auftretenden Temperatur gesteuert werden. 13/07 2010 DI 11:43 [SE/EM HR 8488] 1008
Claims (4)
- -07-1 o; 0 : 47AM; # 7/ OPA-Einlaufstel le ;+43 732 779416Patentanwälte Dipl.-Ing. Helmut Hübscher DjpL-ing. Karl Winfried Hellmich Dipl.-Ing. Friedrich Jell Spittelwiese 7, A 4020 Linz (37 365) II Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Schneiden thermoplastischer Hartschaumstoffplatten mit einem Träger für einen Heizdraht (4) und mit einem den Trägeraufnehmenden Handgriff (2), dadurch gekennzeichnet, dass der Träger ein in den Handgriff (2) eingesetztes Führungsschwert (1) umfasst, das eine höchstens dem Durchmesser des Heizdrahts (4) entsprechende Dicke aufweist und eine umlaufende, stirnseitige Aufnahmenut (3) für den Heizdraht (4) bildet, und dass im Handgriff (2) eine Spanneinrichtung (5) für den Heizdraht (4) vorgesehen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsschwert (1) aus einem elektrisch nichtleitenden, temperaturbeständigen Werkstoff, vorzugsweise aus einem Keramikwerkstoff, geformt ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanneinrichtung (5) für den Heizdraht (4) eine Führungsstange (6) für einen federbelasteten Spannkopf (7) umfasst, an dem die Enden (8) des in einer Schlaufe um das Führungsschwert (1) geführten Heizdrahts (4) angreifen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder zur Beaufschlagung des Spannkopfs (7) als die Führungsstange (6) umschließende Schraubenfeder (9) ausgebildet ist. Linz, am 13. April 2010 Alfred Kantor dufch: 13/07 2010 DI 11:49 [SE/EM HR 8488] @007
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