AT509992A4 - Vorrichtung und verfahren zur trocknung von faserstoff - Google Patents

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AT509992A4 AT0178210A AT17822010A AT509992A4 AT 509992 A4 AT509992 A4 AT 509992A4 AT 0178210 A AT0178210 A AT 0178210A AT 17822010 A AT17822010 A AT 17822010A AT 509992 A4 AT509992 A4 AT 509992A4
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Description

@004 ANDRITZ PATENT 27/10 10 14:53 FAX j-43 316 6902 454
Vorrichtung und Verfahren zur Trocknung von Faserstoff
Den Gegenstand dieser Erfindung bildet ein Verfahren zur Entwässerung einer Faserstoffbahn, wobei Faserstoff zur Bildung einer Faserstoffbahn über einen 5 Stoffauflauf auf zumindest ein Sieb aufgebracht und entwässert wird, im Anschluss an die Siebpartie wird die Faserstoffbahn durch mehrere Pressen geführt und entwässert.
Gegenstand der Erfindung bildet auch eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens. 10
Eine herkömmliche Vorrichtung zur Entwässerung für Faserstoff ist in der W099/66122 in Fig. 1 offenbart. Bei dieser Vorrichtung wird eine Faserstoffsuspension über einen Stoffauflauf auf ein Sieb aufgebracht, dabei bildet sich eine Faserstoffbahn. Im Anschluss wird die Faserstoffbahn durch eine 15 erste Presse, dem sogenannten „Lump breaker" entwässert. Diese Presse weist einen Nip auf, der durch eine Siebwalze und durch eine Gautschwalze gebildet wird. Die Gautschwalze wird dabei von einem Filz umschlungen.
Das Problem bet dieser Presse ist, dass bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten der Filz überladen ist und es zum Verpressen der Bahn 20 kommt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren mit einem „Lump breaker" bzw. einer ersten Presse bereitzustellen, bei der auch bei hohen Produktionsraten eine ausreichende Entwässerung der Faserstoffbahn erfolgen 25 kann.
Gelöst wird diese Aufgabe durch ein Entwässerungsverfahren, bei dem die erste Presse, durch die die Faserstoffbahn nach dem Stoffauflauf geführt wird, mit einem Doppelnip ausgestattet ist. Die erste Presse wird dabei durch eine 30 Siebwalze und durch zwei Gautschwalzen, die jeweils zur Bildung eines Nips gegen die Siebwalze angepresst werden, gebildet. Die Siebwalze wird von einem Sieb und die Gautschwalzen werden jeweils von einem Filz umschlungen.
2595-AT 27/10 2010 MI 14:43 [SE/EM NR 6451 1 @004 ANDRITZ PATENT 27/10 '10 14,-54 FAX +43 316 6902 454
• * *· ·* · * « * ♦ · * ··· «»·· • · * * * « · ψ · ··*··· · ·· * * * ·*· · «····*· ®005
Durch den Doppeinip des „Lump breakers“ kann eine erhebliche Verbesserung der Entwässerungsleistung der ersten Presse erreicht werden.
Es ist vorteilhaft, wenn die Gautschwalzen von einem gemeinsamen Filz 5 umschlungen werden. Dabei ist es auch sinnvoll, wenn der Filz zwischen dem ersten und dem zweiten Nip mit einem Rohrsauger entwässert wird, damit der Filz wieder trocken im zweiten Nip einläuft.
In einer günstigen Ausführungsform wird die Faserstoffbahn ohne losen Zug von 10 der ersten Presse in eine nachfolgende Schuhpresse überführt, wobei die Bahnüberführung mit Hilfe einer Saugwaize oder einer Rlllenwalze durchgeführt wird. Die Rillenwalze ist vorzugsweise besaugt.
Es ist außerdem günstig, wenn die Faserstoffbahn zwischen dem ersten und 15 dem zweiten Nip der ersten Presse durch einen Dampfblaskasten erwärmt wird. Durch die Erwärmung der feuchten Faserstoffbahn kann die Viskosität des enthaltenen Wassers verändert werden, wodurch die Entwässerung im zweiten Nip begünstigt wird. 20 Den Gegenstand dieser Erfindung bildet auch eine entsprechende Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 6 bis 10 zur Durchführung des Verfahrens.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen beschrieben. Es zeigen: 25
Fig. 1 eine herkömmliche Entwässerungsvorrichtung nach dem Stand der Technik;
Fig. 2 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Entwässerungsvorrichtung; 30 Fig. 3 eine weitere Variante der erfindungsgemäßen Entwässerungsvorricbtung, Gleiche Bezugszeichen in den jeweiligen Figuren bezeichnen gleiche Bauteile. 2
2595-AT 27/10 2010 MI 14:49 [SE/EM NR 64511 BlOOfi
® 006 27/10 10 14:54 FAX +43 316 6902 454 ANDRITZ PATENT
In Fig. 1 ist eine Entwässerungsvorrichtung 1 nach dem Stand der Technik dargestellt. Die Faserstoffsuspension wird durch einen Stoffauflauf 2 zwischen die Siebe 3 der Siebpartie eingedüst. Dadurch bildet sich eine Faserstoffbahn 4, die in einer ersten Presse 8, dem sogenannten „Lump braker", entwässert wird. 5 Diese erste Presse 8 besteht aus einer Siebwalze 5 und einer Gautschwalze 6, wobei die Gautschwalze vom Filz 7 umschlungen wird. Bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten wird der Fitz 7 überladen, die Entwässerung der Faserstoffbahn 4 ist dann nicht mehr zufriedenstellend.
Nach der ersten Presse 8 sind weitere Pressen 9 und 10 angeordnet, durch die 10 die Faserstoffbahn 4 weiter entwässert werden kann.
In Fig, 2 ist die erfindungsgemäße Entwässerungsvorrichtung 11 dargestellt. Auch hier wird eine Faserstoffsuspension Über einen Stoffauflauf 2 zwischen die beiden Siebe 12 eingedüst. Natürlich ist es auch denkbar, dass diese 15 Entwässerungsvorrichtung nur ein Untersieb aufweist. Die erste Presse 21 ist als Doppelnippresse ausgeführt. Sie besteht also aus 3 Walzen 15, 16, nämlich einer Siebwalze 15 und aus zwei Gautschwalzen 16. Die beiden Gautschwalzen 16 liegen an der Siebwaize 15 an und bilden so einen ersten Nip und einen zweiten Nip. Die Siebwalze 15 ist vorzugsweise besaugt und wird vom Sieb 12 20 umschlungen. Die beiden Gautschwalzen 16 werden im vorliegenden Beispiel von einem gemeinsamen Filz 17 umschlungen, es Ist aber auch denkbar, dass jede Gautschwalze 16 von einem eigenen Filz umschlungen wird. Im vorliegenden Beispiel ist zwischen den beiden Gautschwalzen 16 ein Rohrsauger 23 zur Trockensaugung des Filzes 17 angeordnet. Außerdem ist 25 ebenfalls zwischen den beiden Gautschwalzen 16 ein Dampfblaskasten 22 zur Erwärmung der Faserstoffbahn 4 angeordnet.
Vor der ersten Presse 21 befinden sich ein Saugkasten 14 und ein Dampfblaskasten 13. Nach der ersten Presse ist eine Schuhpresse 10 angeordnet, die Faserstoffbahn 4 wird dabei im freien Zug von der ersten Presse 30 21 in die Schuhpresse 10 überführt.
Im Betrieb wird die Faserstoffbahn 4 nach der Siebpartie durch die beiden Pressnips der ersten Presse 21 entwässert, der Filz 17 nimmt dabei in jedem Pressnip Feuchtigkeit aus der Faserstoffbahn 4 auf, bei einer besaugten 2595-AT 3 27/10 2010 MI 14:43 [SE/EM NR 645 1 ] 0006 @007
@007 ANDRITZ PATENT 27-Ί0 '10 14:54 FAI +43 316 6902 454
Siebwalze 15 wird außerdem auch Feuchtigkeit über die Siebwalze 15 abgeführt,
In Fig. 3 ist eine ähnliche Entwässerungsvorrichtung 11 wie in Fig. 2 dargestellt, 5 jedoch wird hier die Faserstoffbahn 4 ohne freien Zug, also mit permanenter Bahnunterstützung, von der ersten Presse 21 in die nachfolgende Presse (hier als Schuhpresse 10 dargesteilt) überführt. Die Bahnüberführung vom Sieb 12 zur nachfolgenden Bespannung der Schuhpresse 10 wird dabei mit Hilfe einer Saugwalze 18 oder einer Rillenwalze 19 durchgeführt. 4
2595-AT 27/10 2010 MI 14:49 [SE/EM MR 64511 Binn?

Claims (10)

  1. 27/10 10 14:54 FAX +43 31β 6002 454 ANDRITZ PATENT @008 « ·ι Patentansprüche 1. Verfahren zur Entwässerung einer Faserstoffbahn (4), wobei Faserstoff zur Bildung einer Faserstoffbahn (4) über einen Stoffauflauf (2) auf zumindest 5 ein Sieb (12) aufgebracht und entwässert wird und wobei die entstandene Faserstoffbahn (4) im Anschluss an die Siebpartie durch mehrere Pressen (21, 10) geführt und entwässert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Presse (21), durch die die Faserstoffbahn (4) nach dem Stoffauflauf (2) geführt wird, mit einem Doppelnip ausgestattet ist, dabei wird die erste Presse (21) 10 durch eine Siebwalze (15) und durch zwei Gautschwalzen (16), die jeweils zur Bildung eines Nips gegen die Siebwalze (15) angepresst werden, gebildet, wobei die Siebwalze (15) von einem Sieb (12) und die Gautschwalzen (16) jeweils von einem Filz (I7)umschlungen werden.
  2. 2. Verfahren zur Entwässerung einer Faserstoffbahn (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gautschwalzen (16) von einem gemeinsamen Filz (17) umschlungen werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Fiiz (17) 20 zwischen dem ersten und dem zweiten Nip der ersten Presse (21) mit einem Rohrsauger (23) entwässert wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffbahn (4) ohne losen Zug von der ersten Presse (21) in eine 25 nachfolgende Schuhpresse (10) überführt wird, wobei die Bahnüberführung mit Hilfe einer Saugwalze (18) oder einer Rillenwalze (19) durchgeführt wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffbahn (4) zwischen dem ersten und dem zweiten Nip der 30 ersten Presse (21) durch einen Dampfblaskasten (22) erwärmt wird-
  6. 6. Vorrichtung zur Entwässerung einer Faserstoffbahn (4) mit einem Stoffauflauf (2) und einer Siebpartie, wobei nach der Siebpartie zumindest eine 2595-AT 5 27/10 2010 MI 14:49 [SE/EM NR 6451 ] @008 @009 @009 ANDRITZ PATENT 27/10 '10 14:55 FAX +43 316 6902 454
    • · ♦ ···«*« * * ♦ · * · · · m ♦ * * ·«· • · ·<·· · · · · · ··* · ♦ · « ·♦»**»» erste Presse (21) angeordnet ist, durch die die Faserstoffbahn (4) geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Presse (21) mit einem Doppelnip ausgestattet ist, wobei die erste Presse (21) durch eine Siebwalze (15) und durch zwei Gautschwalzen (15), die jeweils zur Bildung eines Nips gegen die 5 Siebwalze (15) angepresst werden, gebildet ist, wobei die Siebwaize (15) von einem Sieb (12) und die Gautschwaizen (16) jeweils von einem Filz (17) umschlungen sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die 10 Gautschwaizen (16) von einem gemeinsamen Filz (17) umschlungen sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten und dem zweiten Nip der ersten Presse (21) ein Rohrsauger (23) zur Trockensaugung des Filzes (17) angeordnet ist. 15
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten Presse (21) und einer nachfolgenden Schuhpresse (10) eine Saugwalze (18) oder eine Rillenwalze (19) zur Bahnüberführung angeordnet ist. 20
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ersten und zweiten Nip der ersten Presse (21) ein Dampfblaskasten (22) installiert Ist. 25 259S-AT 27/10 2010 MI 14:48 [SE/EM NR 6451 ] @008
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