AT510021A4 - Sohlenauflageplatte und skibindung mit einer sohlenauflageplatte - Google Patents
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Description
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Tyrolia Technology GmbH
Sohlenauflagcplatte und Skibindung mit einer Sohlenauflageplatte
Die Erfindung betrifft eine Sohlenauflageplatte für die Sohle eines in eine Sicherheitsskibindung eingesetzten Skischuhs, insbesondere für den einem Vorderbacken zugeordneten Abschnitt der Schuhsohle, welche Sohlenauflageplatte eine Grundplatte und eine Tragplatte mit einem mit der Schuhsohle in Kontakt kommenden Gleitplättchen aufweist, wobei die Tragplatte gegenüber der Grundplatte in vertikaler Richtung elastisch federnd bewegbar ist.
Es ist bekannt, dass Skischuhsohlen aufgrund von Herstellungstoleranzen eine unterschiedliche Dicke aufweisen können und es ist üblich, dass die Schuhsohlen von Skischuhen für Kinder oder für Jugendliche eine geringere Dicke aufweisen, als die Sohlen von Skischuhen für Erwachsene. Es sind bereits Sohlenauflageplatten bekannt, die eine automatische Anpassung der Höhe der Sohlenauflageplatte gewährleisten, um derart unterschiedliche Stärken von Skischuhsohlen zu kompensieren. So ist beispielsweise aus der DE-A-40 40 383 eine Sicherheitsskibindung mit einer Sohlenauflageplatte bekannt, weiche eine Tragplatte, auf welcher die Skischuhsohle aufliegt, und eine Grundplatte aufweist, welche sich auf der Oberseite des Skis abstützt. Die Tragplatte und die Grundplatte sind übereinander angeordnet und im Bereich eines ihrer jeweiligen Längsränder durch einen elastisch verformbaren Bereich verbunden, der ein elastisches Scharnier bildet und die Tragplatte nach oben zurückstellt, derart, dass unter der Wirkung einer vertikalen Kraft nach unten die Tragplatte in Richtung der Grundplatte gegen die Rückstellkraft des elastisch verformbaren Bereiches abgesenkt wird. * * * * 2
Eine ähnliche, gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 ausgeführte Sohlenauflageplatte ist aus der EP-A-0 595 170 bekannt. Auch hier ist die Tragplatte mit der Grundplatte über elastische Abschnitte verbunden und kann bis zu einem Anschlag, welcher als Vorsprung oder Quersteg der Grundplatte ausgebildet ist, nach unten gedrückt werden. Auf diese Weise wird ein Einsetzen von Skischuhen mit verschieden starken Sohlen zwischen dem Sohlenniederhalter der Skibindung und der Tragplatte bzw. dem auf diesem befestigten Gleitplättchen ermöglicht. Es sind als Einschiebeelemente ausgebildete Einlagen vorgesehen, sodass der Abstand zwischen der Tragplatte und den die Skischuhsohle von oben übergreifenden Sohlenniederhaltem zusätzlich verändert werden kann. Werden Skischuhe mit geringer Sohlenstärke verwendet, so wird ein Einschiebeelement mit einer größeren Stärke vorgesehen. Sollen Skischuhe mit stärkerer, insbesondere mit von der Norm abweichender Sohle verwendet werden, so wird ein Einschiebeelement mit geringerer Höhe verwendet.
Aus der EP-B-0 500 881 ist eine Ab stützplatte, die einem vorderen Element einer Skibindung zugeordnet ist, bekannt, die mit einem Gleitplättchen versehen ist, auf dem die Sohle des Schuhs ruht. Der das Gleitplättchen tragende Teil weist eine Basisplatte und einen Träger für das Gleitplättchen auf. Der Träger ist auf entfembare Weise an der Basisplatte durch wechselseitige Einfugeeinrichtungen und durch reversible Verriegelungseinrichtungen montiert. Unter dem Träger kann ein Block aus einem elastisch komprimierbaren Material angeordnet sein, um eine Dämpfungswirkung der vorderen Abstützung des Schuhs zu erzielen.
Es ist ferner bekannt, Gleitplättchen an Sohlenauflageplatten derart anzuordnen, dass sie quer zur Skilängsrichtung begrenzt bewegbar sind, um derart ein seitliches Freikommen des Skischuhs aus dem Vorderbacken zu erleichtern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine sich „automatisch“ an unterschiedliche Dicken aufweisende Schuhsohlen anpassende Sohlenauflageplatte derart zu verbessern, dass bei einer seitlichen Auslösung des Bindungsbackens ein Freigeben des eingesetzten Skischuhs unterstützt wird. • * * · « · ·
Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, dass das Gleitplättchen an der Tragplatte seitlich auslenkbar und unter Federwirkung in seine Ausgangslage rückfiihrbar gelagert ist.
Die Erfindung ermöglicht daher auf simple und zweckmäßige Weise eine Unterstützung der seitlichen Freigabe eines eingesetzten Skischuhs.
Bei einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung ist die Tragplatte ein separater, in die Grundplatte eingesetzter Bauteil. Diese Maßnahme gestattet es, die Sohlenplatte insgesamt sehr kompakt und mit geringer Bauhöhe auszufuhren.
Erfmdungsgemäß sind ferner die Tragplatte und die Grundplatte mittels zumindest eines Federelementes in vertikaler Richtung aneinander abgestützt. Dieses Federelement befindet sich vorzugsweise unterhalb der Tragplatte, was für die Funktionssicherheit unter allen Witterungsbedingungen von Vorteil ist, und kann bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ein integraler Bestandteil der Tragplatte und/oder der Grundplatte sein. Das bzw. die Federeiement(e) kann bzw, können auch separate Feder(n) sein, die an der Tragplatte und der Grundplatte entsprechend abgestützt werden.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind mehrere Federelemente vorgesehen, welche als Blättchen ausgefuhrt sind, deren eines Ende jeweils mit der Tragplatte oder mit der Grundplatte fest verbunden ist. Dabei kann diese feste Verbindung auch dadurch gebildet sein, dass diese Blättchen einteilig mit der Tragplatte bzw. der Grundplatte ausgefuhrt sind, insbesondere dann, wenn diese Teile aus Kunststoff hergestellt sind. Für eine geringe Bauhöhe der Sohlenauflageplatte ist es vorteilhaft, wenn die Grundplatte eine Ausformung oder Vertiefung aufweist, in welcher die Tragplatte in vertikaler Richtung begrenzt beweglich geführt ist. Zu diesem Zweck kann die Tragplatte an zwei aneinander gegenüberliegenden Rändern Vorsprünge aufweisen, mittels welcher sie t *« · ·· » • t · · ·»·» · • « * * · · * I * 4 unterhalb von Anschlagflächen, welche an den Randbereichen der Ausformung oder Vertiefung der Grundplatte ausgebildet sind, positionierbar sind, Diese Anschlagflächen bestimmen die oberste Position der Tragplatte gegenüber der Grundplatte,
Sind nun die Federelemente an der Tragplatte ausgebildet, können sie auf einfache Weise am Boden der Vertiefung der Grundplatte abgestützt sein. Für das Gleitplättchen sind an der Oberseite der Tragplatte Gleitführungen ausgebildet. Diese Gleitfuhrungen werden derart angeordnet, dass das Gleitplättchen in der Tragplatte weitgehend versenkt angeordnet werden kann.
Die seitlichen Auslenkbewegungen des Gleitplättchens werden auf zweckmäßige Weise dadurch begrenzt, dass an der Unterseite des Gleitplättchens Anschlagelemente vorgesehen sind, welche mit einem an der Tragplatte ausgebildeten Anschlagelement Zusammenwirken, welches an einem gegenüber der Tragplatte in vertikaler Richtung federnden Teil vorgesehen ist. Beim erstmaligen Aufschieben des Gleitplättchens in/auf die Tragplatte kann der federnde Teil entsprechend ausweichen.
Erfindungsgemäß ist ferner die Grundplatte an ihren in Skilängsrichtung verlaufenden Randbereichen mit Freistellungen bzw. Ausnehmungen versehen, so dass eine seitliche Auslenkung des Gleitplättchens in einer abgesenkte Position der Tragplatte ermöglicht ist.
Die Erfindung betrifft ferner eine Skibindung, insbesondere den Vorderbacken einer Skibindung, mit einer Sohlenauflageplatte, die erfmdungsgemäß ausgeflihrt ist.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher beschrieben. Dabei zeigen
Fig. 1 eine Schrägansicht einer Sohlenauflageplatte,
Fig. 2 eine Schrägansicht einer Grundplatte,
Fig. 3 eine Ansicht der Unterseite der Grundplatte,
Fig. 4 eine Schrägansicht einer Tragplatte,
5
Fig. 5 eine Ansicht der Unterseite der Tragplatte,
Fig, 6 eine Ansicht der Oberseite eines Gleitplättchens und Fig, 7 eine Ansicht der Unterseite des Gleitplättchens.
Die Sohlenauflageplatte gemäß der Erfindung dient zur Auflage des vorderen Endabschnittes der Sohle eines Skischuhs und wird, bezogen auf die Spitze eines nicht gezeigten Skis, hinter dem vorderen Skibindungsteil, dem Vorderbacken, einer ebenfalls nicht dargestellten zweiteilig ausgeführten Sicherheitsskibindung montiert. Die beiden Skibindungsteile - Vorderbacken und Fersenhalter - können auf herkömmliche Weise ausgeflihrt sein und insbesondere mit an sich bekannten federbelasteten Auslösemechanismen zur Sicherheitsauslösung eines in die Skibindung eingesetzten Skischuhs versehen sein. Der Vorderbacken weist beispielsweise an zur Skioberseite vertikalen Achsen schwenkbar gelagerte Sohlenhalter auf, die das vordere Ende der Skischuhsohle von oben und von der Seite erfassen und derart bei Bedarf eine Sicherheitsauslösung in den beiden seitlichen Richtungen - quer zur Skilängsrichtunggewährleisten.
Die hinter dem Vorderbacken positionierte Sohlenauflageplatte besteht gemäß einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung aus einer Grundplatte 1, einer Tragplatte 2 und einem Gleitplättchen 3. Wie Fig. 2 und Fig. 3 zeigen, weist die Grundplatte 1 im Wesentlichen drei Abschnitte auf, einen vorderen, dem Vorderbacken zugewandten Abschnitt la, einen mittleren Abschnitt lb und einen rückwärtigen Abschnitt 1 c. Der vordere Abschnitt la ist mit zwei Löchern 4 versehen, die ein Anschrauben der Grundplatte 1 an einem Bestandteil des Vorderbackens, beispielsweise einer Basisplatte oder einem Gehäuseteil desselben, ermöglichen. Die Grundplatte 1 kann ferner mit der Basisplatte oder einem sonstigen Bestandteil des Vorderbackens einteilig ausgeführt sein. Bei einer etwaigen Längsverstellung des Vorderbackens in Skilängsrichtung Si zur Anpassung der Sicherheitsskibindung an unterschiedliche Skischuhlängen verbleibt die Sohlenauflageplatte jedenfalls in fester Verbindung mit dem Vorderbacken, Fig. 3 zeigt die Unterseite der Grundplatte 1 mit einer Anzahl von Stützflächen ld, mit weichen die Grundplatte 1 an der nicht gezeigten Basisplatte des Vorderbackens aufliegt. Wie es Fig. 2
6 zeigt, ist der rückwärtige Abschnitt lc bei der dargestellten Ausführungsvariante an seiner Oberseite mit einer in Richtung zur Skioberseite abfallenden Schrägfläche le versehen. Im mittleren Abschnitt lb ist im Wesentlichen über die gesamte Breite der Grundplatte 1, sich quer zur Skilängsrichtung S[ erstreckend, eine etwa rechteckige gegenüber ihrer Oberseite abgesenkte Ausnehmung bzw. Vertiefung 6 ausgebildet, an deren Boden bei der dargestellten Ausfuhrungsvariante zwei relativ großflächige Durchbrüche 6a vorgesehen sind. Der Boden der Vertiefung 6 kann auch durchgehend - ohne Durchbrüche -ausgebildet sein. Am Boden der Vertiefung 6 sind neben den in Skilängsrichtung Si verlaufenden Randbereichen 6b Stege 7 vorgesehen, welche jeweils eine Stützfläche 7a für die Tragplatte 2, wie weiter unten beschrieben wird, zur Verfügung stellen. An den quer zur Skilängsrichtung S[ verlaufenden Randbereichen 6c der Vertiefung 6 sind jeweils unterhalb der Randkanten Hinterschnitte mit Anschlagflächen 8 gebildet, bei der gezeigten Ausführungsvariante pro Randkante jeweils zwei Anschlagflächen 8, für Vorsprünge 12 der Tragplatte 2, wie weiter unten beschrieben wird. Unterhalb der Anschlagflächen 8 bilden Ausformungen 8a Freistellungen bzw. Führungen für die an der Tragplatte 2 vorgesehenen Vorsprünge 12. Die in Skilängsrichtung Sj verlaufenden Randbereiche 6b der Vertiefung 6 sind mit flach U-förmigen Ausnehmungen 9 versehen.
Die in den Figuren 4 und 5 gezeigte Tragplatte 2 wird in die Vertiefung 6 der Grundplatte l eingesetzt und ist in ihrer eingesetzten Lage an der Grundplatte 1 gegen ein Verschieben in und quer zur Skilängsrichtung S| gehalten, in vertikaler Richtung zwar gegen ein Abheben von der Grundplatte 1 gesichert, dabei aber gleichzeitig in dieser Richtung begrenzt bewegbar. An der Oberseite der Tragplatte 2 bilden zwei umgebogene Randbereiche 10 Gleitführungen 10a für das Gleitplättchen 3. Die beiden parallel und in der komplettierten Sohlenauflageplatte quer zur Skilängsrichtung Si verlaufenden Gleitführungen 10a sind entlang von konzentrischen Kreisbogenabschnitten gekrümmt, deren Mittelpunkt im Bereich des Fersenhalters der Skibindung liegt. An ihrer Unterseite ist die Tragplatte 2 mit vier Federelementen 10 versehen, die integrale Bestandsteile der insbesondere aus Kunststoff durch Spritzguss hergestellten Tragplatte 2 sind. Die Federelemente 11 sind Kunststoffblättchen, welche sich paarweise von ihren Anbindungsstellen im mittleren Bereich der Tragplatte 2 jeweils unter einem spitzen % · « »i · • > * I · 7
Winkel < 45° zur Tragplattenunterseite und in Richtung der Gleitfuhrungen 10a erstrecken. An der Unterseite der Randbereiche 10 sind jeweils zwei der bereits erwähnten Vorsprünge 12 ausgebildet, welche über die Randbereiche 10 hinaus ragen. An der Unterseite der Tragplatte 2 sind im Bereich der in Skilängsrichtung S| verlaufenden weiteren Randkanten 5 kurze Stützteile 13 vorgesehen. Die Positionen der Vorsprünge 12 und ihre Abmessungen sind an die Positionen und die Abmessungen der Anschlagflächen 8 und der Ausformungen 8a angepasst. Beim Einsetzen der Tragplatte 2 in die Vertiefung 6 der Grundplatte 1 rasten die Vorsprünge 12 unterhalb der Anschlagflächen 8 der Grundplatte 1 ein, die Stützteile 13 kommen in Kontakt mit den Innenflächen 6d an den die Vertielung 6 io in Skilängsrichtung Si begrenzenden Randbereichen 6b. Die freien Enden der
Federelemente 11 gelangen in Kontakt mit den Stützflächen 7a und stützen sich derart auf diesen ab, dass die Vorsprünge 12 geringfügig gegen die Anschlagflächen 8 gedrückt werden. Wird die in die Grundplatte 1 eingesetzte Tragplatte 2 in vertikaler Richtung von ihrer Oberseite her belastet, kann sie sich unter elastischer Verformung der Federelemente 15 11 in Richtung des Bodens der Vertiefung 6 bewegen. Lässt die Druckbelastung nach geht die Tragplatte 2 unter der Wirkung der Federelemente 11 wieder in ihre Ausgangslage zurück. Die einzelnen Bauteile sind derart aufeinander abgestimmt, dass der maximale Bewegungsspielraum der Tragplatte 2 relativ zur Grundplatte 1 etwa 4mm beträgt. 20 Das in den Figuren 6 und 7 gezeigte langgestreckte Gleitplättchen 3 weist an seinen längeren Randkanten 3a zwei abgesetzte Gleitleisten 14 auf, mittels welcher es in die Gleitführungen 10a der Tragplatte 2 einsetzbar und in diesen, in vertikaler Richtung gesichert, quer zur Skilängsrichtung S[ gleitbeweglich ist. Die Gleitleisten 14 sind daher an die Bogenform der Gleitfuhrungen 10a angepasst. Das Ausmaß der seitlichen 25 Beweglichkeit des Gleitplättchens 3 ist durch Anschläge begrenzt, um einen Verlust des Gleitplättchens 3 zu vermeiden. An der Unterseite des Gleitplättchens 3 ist konzentrisch zu den Gleitleisten 14 eine flache Vertiefung 15 ausgebildet, welche nahezu über die gesamte Erstreckung des Gleitplättchens 3 verläuft. Die beiden die Vertiefung 15 quer zur Skilängsrichtung S[ begrenzenden Randkanten 16 bilden die Anschläge am Gleitplättchen 30 3. In der Mitte der Tragplatte 2 ist auf einer mit der Tragplatte 2 federnd verbundenen
Zunge 17 ein Anschlagelement 17a gebildet. Die Zunge 17 kann in vertikaler Richtung
« ♦ · ···* 8 soweit ausweichen, dass ein Aufschieben des Gleitplättchens 3 über das Anschlagelement 17a hinweg möglich ist. Bei eingeschobenem Gleitplättchen 3 begrenzt, je nach Bewegungsrichtung des Gleitplättchens 3, jeweils einer der am Anschlagelement 17a anschlagenden Randkanten 16 den seitlichen Bewegungsweg des Gleitplättchens 3. Die 5 flach U-förmigen Ausnehmungen 9 an der Tragplatte 2 gestatten eine seitliche Bewegung des Gleitplättchens 3 auch dann, wenn die Tragplatte 2 ganz nach unten bewegt ist. Dadurch wird auch die Bauhöhe der Sohlenauflageplatte gering gehalten.
An der Unterseite des Gleitplättchen 3 ist ferner konzentrisch zu den Gleitleisten 14 eine 10 rillenförmige Vertiefung 18 ausgebildet, an deren Enden je eine kurze Stütznase 18a in die Vertiefung 18 ragt. Hier sind die Enden einer in die Vertiefung 18 eingesetzten Schraubenfeder 19 gehalten. Eine weitere rillenförmige Vertiefung 20 ist zur Aufnahme der Feder 19 an der Unterseite der Tragplatte 2 ausgebildet. Die Feder 19 bewirkt nach einer seitlichen Auslenkung des Gleitplättchens 3 deren Rückführung in die Ausgangslage. 15
Die Erfindung ist auf das dargestellte Ausföhrungsbeispiel nicht eingeschränkt. Es ist beispielsweise möglich, die Federelemente als Bestandteile der Grundplatte auszufuhren. Es können mehr oder weniger als vier Federelemente vorgesehen sein. Des weiteren sind auch separate Federn als Federelemente verwendbar, beispielsweise Druckfedem, 20 Gummifedern oder Blattfedern, die auf an sich bekannte Weise an der Tragplatte und an der Grundplatte abgestützt werden können. Bei weiteren, nicht gezeigten Ausführungsvarianten der Erfindung können die Grundplatte, die Tragplatle und das Gleitplättchen jeweils aus mehreren Teilen zusammengesetzt sein. Das Gleitplättchen kann ferner quer zur Skilängsrichtung - ohne bogenförmige Bewegung - verschiebbar gelagert 25 sein. 5 Bezugsziffernliste 1...............Grundplatte 10 la.............Abschnitt lb.............Abschnitt I c.............Abschnitt ld.............Stützfläche le.............Schrägfläche 15 2...............Tragplatte 3 ...............Gleitplättchen 3a.............Randkante 4 ...............Loch 6 ...............Vertiefung 20 6a.............Durchbruch 6b.............Randbereich 6c.............Randbereich 6d.............Innenfläche 7 ...............Stützsteg 25 7a.............Stützfläche 8 ...............Anschlagfläche 8a.............Ausformung 9 ...............Ausnehmung 10 .............Randbereich 30 10a...........Gleitführung II .............Federelement 12 .............Vorsprung 13 .............Stützteil 14 .............Gleitleiste 15 .............Vertiefung 5 16.............Randkante 17 .............Zunge 17a...........Anschlagelement 18 .............Vertiefung 18a...........Stütznase 10 20.............Vertiefung
Claims (13)
- Patentansprüche 1. Sohlenauflageplatte für die Sohle eines in eine Sicherheitsskibindung eingesetzten Skischuhs, insbesondere für den einem Vorderbacken zugeordneten Abschnitt der Schuhsohle, welche Sohlenauflageplatte eine Grundplatte (1) und eine Tragplatte (2) mit einem mit der Schuhsohle in Kontakt kommenden Gleitplättchen (3) aufweist, wobei die Tragplatte (2) gegenüber der Grundplatte (1) in vertikaler Richtung elastisch federnd bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitplättchen (3) an der Tragplatte (2) seitlich auslenkbar und unter Federwirkung in seine Ausgangslage rückführbar gelagert ist.
- 2. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte (2) ein separater, in die Grundplatte (1) eingesetzter Bauteil ist.
- 3. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte (2) und die Grundplatte (1) mittels zumindest eines Federelementes (11) in vertikaler Richtung aneinander abgestützt sind.
- 4. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest ein Federelement (11) integraler Bestandteil der Tragplatte (2) und/oder der Grundplatte (1) ist. 12
- 5. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Federelement eine separate Feder ist.
- 6. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Federelemente (11) vorgesehen sind, welche jeweils als Blättchen ausgeführt sind, deren eines Ende jeweils mit der Tragplatte (2) oder mit der Grundplatte (1) fest verbunden ist.
- 7. Sohlenauflageplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (1) eine Ausnehmung bzw. Vertiefung (6) aufweist, in welcher die Tragplatte (2) in vertikaler Richtung begrenzt beweglich geführt ist.
- 8. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragplatte (2) an zwei einander gegenüber liegenden Rändern Vorsprünge (12) aufweist, mittels welcher die Tragplatte (2) unterhalb von Anschlagflächen (8), welche an Randbereichen der Vertiefung (6) der Grundplatte (1) ausgebildet sind, positionierbar sind.
- 9. Sohlenauflageplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente (11) Bestandteile der Tragplatte (2) sind und am Boden der Vertiefung (6) der Grundplatte (1) abgestützt sind.
- 10. Sohlenauflageplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite der Tragplatte (2) Gleitführungen (10a) für das Gleitplättchen (3) ausgebildet sind.
- 11. Sohlenauflageplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitplättchen (3) an seiner Unterseite Anschlagkanten (16) aufweist, welche mit einem an der Tragplatte (2) ausgebildeten Anschlagelement (17a) Zusammenwirken, das an einem gegenüber der Tragplatte (2) in vertikaler Richtung federnden Teil (17) vorgesehen ist. » φ * ·* · i« » ♦ ♦ * • · « f « « 4 · « · ι I « Μ · *··· » · · · I Φ φ I Φ | φ φ φ #» · 13
- 12. Sohlenauflageplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (2) an ihren in Skilängsrichtung verlaufenden Randbereichen Freistellungen, beispielsweise Ausnehmungen (9), aufweist, sodass eine seitliche 5 Auslenkung des Gleitplättchens (3) in einer abgesenkten Position der Tragplatte (2) ermöglicht ist.
- 13. Skibindung, insbesondere ein Vorderbacken einer Skibindung, mit einer Sohlenauflageplatte gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12. 10
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| EP2431079A3 (de) | 2013-05-22 |
| EP2431079B1 (de) | 2015-01-14 |
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