AT510197A1 - Verfahren und vorrichtung zur übertragung von daten - Google Patents

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Description

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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Übertragung von Daten mit einer Mobilfunkeinheit über ein Mobilfunknetz, wobei die Anwesenheit in einem Flugzeug erfasst wird und in Abhängigkeit der Erfassung der Anwesenheit in einem Flugzeug die Übertragung der Daten über das Mobilfunknetz deaktiviert wird.
Ebenso betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Übertragung von Daten mit einer Mobilfunkeinheit zur Übertragung der Daten über ein Mobilfunknetz, einer Einrichtung zur Erkennung der Anwesenheit in einem Flugzeug, einer Einrichtung zur Deaktivierung der Mobilfunkeinheit in Abhängigkeit der Erfassung der Anwesenheit in einem Flugzeug, und einer Spannungsversorgung.
Neben Gesprächsdaten werden unzählige Daten zu verschiedenen Zwecken über Mobilfunknetze übertragen. Beispielsweise können Positionsdaten über Mobilfunknetze übertragen werden und Aufschluss über die momentane Position bestimmter Objekte zur Verfügung gestellt werden, um beispielsweise im Logistikbereich überprüfen zu können, wo sich ein bestimmtes Objekt gerade befindet .
Aufgrund gängiger Sicherheitsbestimmungen im Flugverkehr, beispielsweise der IATA {International Air Transport Association), ist es erforderlich, Mobilfunkeinheiten während des Starts, des Fluges und der Landung bis zum Abschalten der Triebwerke zu deaktivieren. Bei Mobiltelefonen werden die Besitzer durch entsprechende Durchsagen vor dem Start zur Abschaltung der Geräte bzw. der Umschaltung der Geräte in einen Flugmodus, in welchem die Sendereinheit deaktiviert wird, aufgefordert. Bei anderen Geräten, welche Daten über Mobilfunknetze automatisch übermitteln, beispielsweise Geräten zum Nachvollziehen des Weges einer Sendung im Logistikbereich, ist es erforderlich, das Gerät vor dem Flug manuell zu deaktivieren oder eine automatische Deaktivierung vorzusehen.
Beispielsweise beschreibt die EP 2 020 754 Al eine Vorrichtung zur Positionskontrolle eines Objekts, welche die Anwesenheit in einem Flugzeug erfasst und die Datenübertragung in Abhängigkeit der Anwesenheit in einem Flugzeug deaktiviert. Die Anwesenheit in einem Flugzeug wird durch entsprechende Sensoren, beispiels- *2 - I * t • f I «II» weise Luftdrucksensoren, Bewegungssensoren, Vibrationssensoren, Ultraschallsensoren oder dergleichen ermittelt. Viele derartige Parameter sind für eine zuverlässige Erfassung der Anwesenheit in einem Flugzeug ungeeignet. Beim Luftdruck sind die Luftdruckschwankungen in Abhängigkeit der Höhe des jeweiligen Flughafens besonders groß, sodass eine sichere Erkennung der Anwesenheit in einem Flugzeug erst in relativ großen Höhen erfolgen kann und eine Deaktivierung des Geräts während des Starts somit nicht automatisch vorgenomitien werden kann. Auch bei der Erfassung der Beschleunigung kann die Anwesenheit in einem Flugzeug erst während des Starts und somit genau in der kritischen Phase erfasst werden. Auch die in dem oben genannten Dokument beschriebene Detektion der Vibrationen der Triebwerke ist relativ unzuverlässig und ermöglicht eine Erfassung der Anwesenheit in einem Flugzeug erst zu einem relativ späten Zeitpunkt, beispielsweise erst während des Starts.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines oben genannten Verfahrens und einer oben genannten Vorrichtung zur Datenübertragung, welche im Falle der Anwesenheit in einem Flugzeug zuverlässig deaktiviert werden kann und somit die gängigen Sicherheitsbestimmungen im internationalen Flugverkehr erfüllen. Das Verfahren und die Vorrichtung sollen möglichst einfach und somit kostengünstig durchführbar bzw. herstellbar sein, sodass eine breite Anwendung sichergestellt werden kann. Nachteile bekannter Verfahren bzw. Vorrichtungen sollen vermieden bzw. reduziert werden.
Gelöst wird die erfindungsgemäße Aufgabe durch ein oben genanntes Verfahren, bei dem die Anwesenheit in einem Flugzeug durch Messung eines vom Flugzeug ausgehenden Radarsignals erfasst wird und im Falle der Erfassung des Radarsignals die Mobilfunkübertragung deaktiviert wird. Das von einem Flugzeug üblicherweise ausgesendete Radarsignal eignet sich besonders für die Erfassung der Anwesenheit in einem Flugzeug, da dieses Signal bereits bei der Inbetriebnahme des Flugzeugs ausreichend lange vor dem Start ausgesendet wird. Auch ist die Erfassung des Radarsignals relativ einfach durchführbar und ermöglicht eine besonders zuverlässige Erkennung der Anwesenheit in einem Flugzeug und eine rechtzeitige Deaktivierung der Mobilfunkeinheit. Das Verfahren • » « · 3 • # • * · kann für verschiedenste Anwendungen eingesetzt werden, beispielsweise ist eine Anwendung in Mobiltelefonen denkbar, sodass eine automatische Abschaltung der Mobilfunkeinheit vor dem Start eines Flugzeugs durchgeführt werden kann. Dadurch entfallen Sicherheitsrisiken durch versehentlich oder bewusst vergessene Abschaltungen von Mobilfunkgeräten.
Das Radarsignal wird vorzugsweise in periodischen Zeitabständen erfasst. Durch eine Erfassung in periodischen Zeitabständen kann der Energiebedarf gesenkt und die Lebensdauer einer das Verfahren ausführenden Vorrichtung entsprechend verlängert werden. Die Zeitabstände werden an die jeweiligen Anwendungsfälle geeignet angepasst und können von wenigen Millisekunden bis zu Sekunden oder Minuten reichen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Mobilfunkübertragung deaktiviert wird, wenn das erfasste Radarsignal eine vorgegebene Amplitude über eine vorgegebene Zeitspanne überschreitet. Durch geeignete Wahl der Amplitude und Zeitspanne kann eine zuverlässige und sichere Erfassung der Anwesenheit in einem Flugzeug erreicht werden.
Vorteilhafterweise wird die Mobilfunkübertragung wieder aktiviert, wenn das erfasste Radarsignal eine vorgegebene Amplitude über eine vorgegebene Zeitspanne unterschreitet. Durch geeignete Wahl dieser Amplitude und Zeitspanne, welche auch mit der oben erwähnten Amplitude und Zeitspanne als Abschaltkriterium gleichgesetzt sein können, wird erreicht, dass die Mobilfunkeinheit wieder aktiviert wird, wenn das Flugzeug die Parkposition erreicht hat und die Triebwerke ausgeschaltet wurden. Somit kann die Mobilfunkübertragung wieder vorgenommen werden und beispielsweise ein Mobiltelefon wieder verwendet werden oder entsprechende Daten, beispielsweise Positionsdaten, wieder über das Mobilfunknetz übertragen werden.
Sofern Positionsdaten über das Mobilfunknetz übertragen werden sollen, können diese über das Mobilfunknetz selbst oder auch das GPS (Global Positioning System} bestimmt werden.
Als zu erfassendes Radarsignal eignet sich insbesondere das SSR (Secondary Surveillance Radar}-Antwortsignal eines Flugzeugs mit • 9 » ♦ * · » 9 · · * · t · » » · * • · « * * I · « « · · *
+ · · * # » I * · · ♦ · ^ · * 9 * * * einer Trägerfrequenz von 1090 MHz. Das SSR Signal ist in der Luftfahrttechnik etabliert und dient dazu, die Position und Identität eines Flugzeugs eindeutig zu erfassen. Zu diesem Zweck sendet ein Transponder jedes Flugzeugs ein moduliertes Signal mit einer Trägerfrequenz von 1090 MHz, welche von der jeweiligen Bodenstation erfasst wird. Um eine Störung des Verfahrens durch andere Flugzeuge als jenes, in dem sich die Mobilfunkeinheit befindet, zu vermeiden, wird die oben erwähnte vorgegebene Amplitude des Radarsignals entsprechend hoch gewählt, sodass nur das Signal des eigenen Flugzeugs, in welchem sich die Mobilfunkeinheit befindet, und welches üblicherweise die größte Amplitude aufweist, zur automatischen Deaktivierung der Mobilfunkeinheit führt.
Wenn weitere Parameter, wie zum Beispiel Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Beschleunigung, Lichtstärke oder dergleichen, gemessen und vorzugsweise gespeichert werden, können interessierende Daten aufgezeichnet und allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt über das Mobilfunknetz übermittelt werden. Beispielsweise kann es für den Transport von Lebensmitteln oder anderen heiklen Gütern von großer Bedeutung sein, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu scannen.
Von Vorteil ist es weiters, wenn der Zustand einer Spannungsversorgung erfasst und zumindest die Unterschreitung einer vorgegebenen Spannung angezeigt wird. Somit kann rechtzeitig dafür gesorgt werden, dass die Spannungsversorgung ersetzt wird und das Verfahren zuverlässig fortgeführt werden kann.
Um eine eindeutige Zuordnung der über das Mobilfunknetz übertragenen Daten zu ermöglichen, können die Daten zusammen mit einer eindeutigen Kennung über das Mobilfunknetz übertragen werden. Diese eindeutige Kennung kann beispielsweise durch die sogenannte IMSI (International Mobile Subscriber Identity) der Mobilfunkeinheit gebildet sein.
Gelöst wird die erfindungsgemäße Aufgabe auch durch eine oben genannte Vorrichtung, bei der die Einrichtung zur Erkennung der Anwesenheit in einem Flugzeug durch einen Radarempfänger gebildet ist. Ein derartiger Radarempfänger kann relativ kostengüns- tig und in geringer Baugröße realisiert werden.
Vorteilhafterweise ist die Erkennungseinrichtung in periodischen Zeitabständen aktivierbar. Wie bereits oben erwähnt, wird durch die Aktivierung in periodischen Zeitabständen die Spannungsversorgung der Vorrichtung geschont und die Lebensdauer der Vorrichtung entsprechend erhöht.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein Analog/Digi-tal-Wandler und ein Mikroprozessor zur Verarbeitung des empfangenen Radarsignals vorgesehen. Durch die Analog/Digital-Wandlung und entsprechende softwaremäßige Verarbeitung in einem Mikroprozessor können bestimmte Kriterien in rascher Weise überprüft und somit eine zuverlässige Erkennung der Anwesenheit in einem Flugzeug erreicht werden.
Der Mikroprozessor kann durch die Mobilfunkeinheit, welche ohnedies einen Mikroprozessor enthält, gebildet sein. Somit ist eine Realisierung der erfindungsgemäßen Vorrichtung durch entsprechende Programmierung des Mikroprozessors der Mobilfunkeinheit und die entsprechende Anwendung eines Radarempfängers zusammen mit Analog/Digital-Wandler möglich.
Die Spannungsversorgung kann durch wiederaufladbare Akkumulatoren gebildet sein. Die Aufladung kann dabei durch Solarzellen vorgenommen werden, um eine noch höhere Lebensdauer der Vorrichtung zu erzielen.
Zur Ermittlung von Positionsdaten kann prinzipiell die Mobilfunkeinheit selbst herangezogen werden und über die Zellinformation die Position bestimmt werden. Eine genauere Positionsbestimmung ist möglich, wenn ein GPS (Global Positio-ning System)-Empfänger vorgesehen ist und dieser mit der Mobilfunkeinheit verbunden ist.
Der Radarempfänger ist vorzugsweise zum Empfang des SSR (Secondary Surveillance Radar)-Antwortsignals eines Flugzeugs mit einer Trägerfrequenz von 1090 MHz ausgebildet.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind Sensoren zur Messung weiterer Parameter, wie zum Beispiel der Luftfeuchtig-
• * · · · * · · ··*
• · · · · * I • * * * ··« · * · • * · »·*··«· * • * · « · · J · · ··* keit, Temperatur, Beschleunigung, Lichtstärke oder dergleichen, vorgesehen.
Zu Zwecken der Qualitätssicherung oder anderen Zwecken ist zumindest ein Speicher zum Speichern der Messdaten der weiteren Parameter vorgesehen.
Wenn eine Einrichtung zur Erfassung der Spannung der Spannungsversorgung und allenfalls eine Anzeige zur Anzeige der Unterschrei tung einer vorgegebenen Spannung vorgesehen ist, kann rechtzeitig für eine Erneuerung der Spannungsversorgung gesorgt werden.
Wenn eine eindeutige Kennung, beispielsweise die IMSI (International Mobile Subscriber Identity) der Mobilfunkeinheit vorgesehen ist, welche zusammen mit den Daten über das Mobilfunknetz übertragbar ist, kann eine eindeutige Zuordnung der übertragenen Daten erfolgen.
Die vorliegende Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Übertragung von Daten über ein Mobilfunknetz;
Fig. 2 ein Beispiel eines zeitlichen Verlaufs eines Radarsignals; und
Fig. 3 ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild einer Vorrichtung 1 zur Übertragung von Daten. Die Vorrichtung 1 beinhaltet eine Mobilfunkeinheit 2, welche beispielsweise durch ein ensprechendes GSM-Modul gebildet sein kann. Die Mobilfunkeinheit 2 ist üblicherweise mit einer SIM-Karte 3 verbunden. Die entsprechenden Daten werden über eine entsprechende Antenne 4 über das Mobilfunknetz übertragen. Die Mobilfunkeinheit 2 wird über eine entsprechende Spannungsversorgung 5, insbesondere entsprechender Akkumulatoren, mit elektrischer Spannung versorgt. Die Inbetriebnahme kann « t **·· · · * • · • · · · ··*· t» · * # * ·* * · · ··· *·* 1 · · · ··«**»· · ···« < I «. • · · · _ · Ύ · * ·* mit einem Schalter 6 erfolgen. Zusätzlich kann ein Spannungsregler 7 vorgesehen sein.
Erfindungsgemäß ist in der Vorrichtung 1 ein Radarempfänger 8, insbesondere ein Empfänger für das SSR (Secondary Surveillance Radar)-Antwortsignal, mit einer entsprechenden Radarantenne 9 vorgesehen. Das vom Radarempfänger 8 empfangene Signal wird einem Analog/Dital-Wandler 10 zugeführt, der auch in der Mobilfunkeinheit 2 bereits integriert sein kann. Danach wird das digitalisierte Signal einem Mikroprozessor 11 zugeführt, welcher ebenfalls durch den üblicherweise vorhandenen Mikroprozessor in der Mobilfunkeinheit 2 realisiert sein kann. Werden nun bestimmte Kriterien für das empfangene Radarsignal erfüllt, beispielsweise eine vorbestimmte Signalamplitude über eine vorbestimmte Zeitspanne überschritten, wird dies als Kriterium für die Anwesenheit in einem Flugzeug angenommen und es wird die Mobilfunkeinheit 2 deaktiviert. Die Erfassung des Radarsignals kann in periodischen Zeitabständen vorgenommen werden und die Mobilfunkeinheit 2 bei Nichtvorliegen der Kriterien bzw. Vorliegen anderer Kriterien wieder aktiviert werden. Damit ist sichergestellt, dass die Datenübertragungsvorrichtung 1 wieder aktiviert wird, wenn sich diese nicht mehr in einem Flugzeug befindet, bzw. das Flugzeug bereits seine Parkposition erreicht hat.
Eine mit der Mobilfunkeinheit 2 und deren Mikroprozessor 11 verbundene Anzeige 12 kann den Zustand der Spannungsversorgung 5 überwachen. Über entsprechende Bedienungselemente 13 können verschiedene Einstellungen an der Vorrichtung 1 vorgenommen werden. Ein mit der Mobilfunkeinheit 2 bzw. dem Mikroprozessor 11 verbundener Speicher 14 kann zum Speichern bestimmter Daten oder Zustände, beispielsweise auch von Daten weiterer Sensoren 15, wie zum Beispiel Luftfeuchtigkeits-, Temperatur-, Beschleunigungssensoren usw., dienen. Die dargestellte Datenübertragungsvorrichtung 1 ist relativ kostengünstig und einfach und auch in geringer Baugröße herstellbar und kann somit für verschiedenste Zwecke eingesetzt werden.
Figur 2 zeigt ein Zeitdiagramm eines Radarsignals, insbesondere eines SSR-Antwortsignals, eines Flugzeugs in Abhängigkeit der Zeit t, wobei die Flugphase X durch eine erhöhte Amplitude des • · · * *··· · t * • · < ♦ « « ··*··· • · · Φ φ »· « 1 * · t * *···* » φ · «* « · * g *_ ψ * Μ Φ m
Signals charakterisiert ist. Bei entsprechender Wahl einer Schwelle für die Amplitude As kann die Flugphase bzw. die Anwesenheit in einem Flugzeug sehr einfach und zuverlässig erfasst werden.
Fig. 3 zeigt ein Flussdiagramm zur Veranschaulichung der Funktion der gegenständlichen Erfindung, wobei mit Block 100 das erfindungsgemäße Verfahren zur Erfassung der Anwesenheit in einem Flugzeug gestartet wird. Gemäß Block 101 wird der Radarempfänger aktiviert und gemäß Block 102 überprüft, ob das Radarsignal unterhalb einer vorgegebenen Amplitudenschwelle As liegt. Liegt das Signal unter der Schwelle As, wird gemäß Block 103 ein bestimmter Zeitabstand gewartet, bevor gemäß Block 104 wiederum das empfangene Radarsignal analysiert wird. Gemäß Abfrage 105 wird wiederum überprüft, ob das Radarsignal unterhalb einer vorgegebenen Amplitudenschwelle As liegt. Ist das Signal unterhalb einer vorgegebenen Amplitudenschwelle As, so erfolgt gemäß Block 106 eine Registrierung im entsprechenden Mobilfunknetz und die Vorrichtung ermöglicht gemäß Block 107 die Übertragung von Daten über das Mobilfunknetz. Bei Block 108 wird die Einheit abgeschaltet. Befindet sich das Radarsignal bei der Abfrage gemäß Block 102 oberhalb des vorgegebenen Schwellwerts, so wird gemäß Block 109 eine vorgegebene Zeitspanne gewartet und gemäß Block 110 wiederum das empfangene Radarsignal analysiert. Bei der Abfrage gemäß Block 111 wird wiederum überprüft, ob das Radarsignal oberhalb oder unterhalb einer vorgegebenen Amplitudenschwelle As liegt. Liegt das Signal unterhalb einer vorgegebenen Schwelle, wird mit Block 101 fortgefahren. Liegt das Radarsignal oberhalb eines vorgegebenen Amplitudenschwell-werts As, wird dies als zuverlässiges Signal für die Anwesenheit in einem Flugzeug gemäß Block 112 angesehen und gemäß Block 113 die Mobilfunkeinheit 2 deaktiviert und wieder zu Block 100 zurückgekehrt .
Das Verfahren kann entsprechend den jeweiligen Anwendungen besonders einfach modifiziert und softwaremäßig in einem Mikroprozessor, beispielsweise dem Mikroprozessor der Mobilfunkeinheit, implementiert werden.

Claims (20)

  1. 9 * * * * · Patentansprüche : 1. Verfahren zur Übertragung von Daten mit einer Mobilfunkeinheit (2) über ein Mobilfunknetz, wobei die Anwesenheit in einem Flugzeug erfasst wird und in Abhängigkeit der Erfassung der Anwesenheit in einem Flugzeug die Übertragung der Daten über das Mobilfunknetz deaktiviert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Anwesenheit in einem Flugzeug durch Messung eines vom Flugzeug ausgehenden Radarsignals erfasst wird, und im Falle der Erfassung des Radarsignals die Mobilfunkübertragung deaktiviert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Radarsignal in periodischen Zeitabständen erfasst wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mobilfunkübertragung deaktiviert wird, wenn das erfasste Radarsignal eine vorgegebene Amplitude über eine vorgegebene Zeitspanne überschreitet.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mobilfunkübertragung wieder aktiviert wird, wenn das erfasste Radarsignal eine vorgegebene Amplitude über eine vorgegebene Zeitspanne unterschreitet.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Positionsdaten über das Mobilfunknetz oder das GPS (Global Positioning System) bestimmt werden.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das SSR (Secondary Surveillance Radar)-Antwortsignal eines Flugzeugs mit einer Trägerfrequenz von 1090 MHz erfasst wird.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Parameter, wie zum Beispiel die Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Beschleunigung, Lichtstärke, oder dgl. gemessen und vorzugsweise gespeichert werden.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zustand einer Spannungsversorgung (5) erfasst und zumindest die Unterschreitung einer vorgegebenen Spannung angezeigt wird.
  9. 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten zusammen mit einer eindeutigen Kennung, beispielsweise die IMSI (International Mobile Subscriber Identity) der Mobilfunkeinheit, über das Mobilfunknetz übertragen werden .
  10. 10. Vorrichtung (1) zur Übertragung von Daten mit einer Mobilfunkeinheit (2) zur Übertragung der Daten über ein Mobilfunknetz, einer Einrichtung zur Erkennung der Anwesenheit in einem Flugzeug, einer Einrichtung zur Deaktivierung der Mobilfunkeinheit (2) in Abhängigkeit der Erfassung der Anwesenheit in einem Flugzeug, und einer Spannungsversorgung (5), dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Erkennung der Anwesenheit in einem Flugzeug durch einen Radarempfänger (8) gebildet ist.
  11. 11. Vorrichtung (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Erkennungseinrichtung in periodischen Zeitabständen aktivierbar ist.
  12. 12. Vorrichtung (1) nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Analog/Digital-Wandler (10) und ein Mikroprozessor (11) zur Verarbeitung des empfangenen Radarsignals vorgesehen ist.
  13. 13. Vorrichtung (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Mikroprozessor (11) durch die Mobilfunkeinheit (2) gebildet ist.
  14. 14. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsversorgung (5) durch Akkumulatoren gebildet ist.
  15. 15. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit der Mobilfunkeinheit (2) verbundener GPS (Global Positioning System)-Empfänger zur Ermittlung von Positionsdaten vorgesehen ist. ·« ·· «f ·· «* 4 ·♦·* • · 4 · · t · 4 • %» 4 4 4 4 4 4 4 · 4 4 4 · 4« 4*4·««* * ·**· * ♦ · 4 4 _ 4 ^ * ·**
  16. 16. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Radarempfänger (8) zum Empfang des SSR (Secondary Surveillance Radar)-Antwortsignals eines Flugzeugs mit einer Trägerfrequenz von 1090 MHz ausgebildet ist.
  17. 17. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass Sensoren (15) zur Messung weiterer Parameter, wie zum Beispiel der Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Beschleunigung, Lichtstärke, oder dgl. vorgesehen sind.
  18. 18. Vorrichtung (1) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Speicher (14) zum Speichern der Messdaten der weiteren Parameter vorgesehen ist. dadurch Spannung (12) zur vorgese
  19. 19. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 18, gekennzeichnet, dass eine Einrichtung zur Erfassung der der Spannungsversorgung (5) und allenfalls eine Anzeige Anzeige der Unterschreitung einer vorgegebenen Spannung hen ist.
  20. 20. Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine eindeutige Kennung, beispielsweise die IMSI (International Mobile Subscriber Identity) der Mobilfunkeinheit (2), vorgesehen ist, welche zusammen mit den Daten über das Mobilfunknetz übertragbar ist.
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