AT510508A1 - Werkstoff, welcher geblähtes vulkanglas enthält - Google Patents

Werkstoff, welcher geblähtes vulkanglas enthält Download PDF

Info

Publication number
AT510508A1
AT510508A1 AT16412010A AT16412010A AT510508A1 AT 510508 A1 AT510508 A1 AT 510508A1 AT 16412010 A AT16412010 A AT 16412010A AT 16412010 A AT16412010 A AT 16412010A AT 510508 A1 AT510508 A1 AT 510508A1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
grains
mixture
material according
saccharides
expanded
Prior art date
Application number
AT16412010A
Other languages
English (en)
Other versions
AT510508B1 (de
Inventor
Horst Wustinger
Original Assignee
Horst Wustinger
Langfang Chi Che Euro Technic New Building Matrials Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Horst Wustinger, Langfang Chi Che Euro Technic New Building Matrials Co Ltd filed Critical Horst Wustinger
Priority to AT16412010A priority Critical patent/AT510508B1/de
Priority to CN2011800460029A priority patent/CN103119001A/zh
Priority to EP11790850.9A priority patent/EP2621870A1/de
Priority to PCT/AT2011/000403 priority patent/WO2012040759A1/de
Publication of AT510508A1 publication Critical patent/AT510508A1/de
Application granted granted Critical
Publication of AT510508B1 publication Critical patent/AT510508B1/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/24Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing alkyl, ammonium or metal silicates; containing silica sols
    • C04B28/26Silicates of the alkali metals
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2111/00Mortars, concrete or artificial stone or mixtures to prepare them, characterised by specific function, property or use
    • C04B2111/00241Physical properties of the materials not provided for elsewhere in C04B2111/00
    • C04B2111/00413Materials having an inhomogeneous concentration of ingredients or irregular properties in different layers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2111/00Mortars, concrete or artificial stone or mixtures to prepare them, characterised by specific function, property or use
    • C04B2111/00474Uses not provided for elsewhere in C04B2111/00
    • C04B2111/00612Uses not provided for elsewhere in C04B2111/00 as one or more layers of a layered structure

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Werkstoff, welcher durch Erhitzen mittels Mikrowelle von einer Mischung aus Körnern geblähten Vulkanglases und Wasserglas in wässriger Lösung gebildet ist. Der durch Mikrowellen auszuhärtenden Mischung sind Saccharide zugesetzt. Neben anderen Vorteilen wird damit eine höhere Festigkeit des gebildeten Werkstoffes erreicht. Der Werkstoff ist besonders vorteilhaft als Wärmedämmplatte für die Gebäudeisolierung einsetzbar.

Description

• · • · • » • · * « ÜAW-1
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Werkstoff, welcher geblähtes Vulkanglas enthält, sowie einen besonders vorteilhaften Anwendungsfall für diesen Werkstoff, sowie ein Verfahren zur Herstellung dieses Werkstoffes.
Die AT 504 051 Bl beschreibt ein Verfahren für die Herstellung eines Schüttgutes durch Aufblähen durch Hitzeeinwirkung von Körnern eines Kristallwasser enthaltenden Minerals. Typischerweise ist dieses Mineral Vulkanglas, insbesondere Perlit- oder Pechstein. Das Aufschäumen erfolgt indem die mineralischen Körner in das obere Ende eines Schachtofens eingegeben werden und in diesem nach unten fallen, wobei sie sich erhitzen und aufblähen. Am unteren Ende werden die Körner an einer trichterförmigen Auffangwand und in einem kühlen, auch dem Transport dienenden Luftstrom gekühlt und verfestigt. Es entstehen Kugeln mit glasierter, geschlossener Oberfläche.
Die EP 956 277 Bl und die DE 100 33 804 Al beschreiben einen Leichtwerkstoff, welcher aus geblähten Perlitkörnern gebildet ist, sowie ein Verfahren zur Herstellung des Leichtwerkstoffes. Das Granulat aus geblähtem Perlit wird mit Wasserglas in wässriger Lösung, sowie einem Hydrophobierungsmittel und optional einem Härter vermengt, bevorzugt besprüht, in eine Form gebracht, geringfügig gepresst und durch Mikrowellenbeheizung von flüssigem Wasser befreit und ausgehärtet. Der Leichtwerkstoff ist typischerweise als wärmeisolierende Platte für die Gebäudeisolierung einsetzbar. Obwohl durch die Aushärtung mittels Mikrowellenbeheizung die Festigkeit der so gebildeten Körper gegenüber anderen Methoden deutlich besser ist, ist sie doch für viele Bauanwendungen zu gering.
Gemäß der EP 48 570 Al wird Isoliermaterial erzeugt, indem geblähte Perlitkörner mit Wasserglas verbunden werden. Zusätzlich
Seite 1
NACHGEREICHT tJAW-1 sind Phosphate und Ton beigegeben, womit Abbindeverhalten, Festigkeit und Schrumpfungsverhalten positiv beeinflusst werden.
Von diesem Stand der Technik ausgehend hat sich der Erfinder die Aufgabe gestellt, einen als wameisolierende Platten an Gebäuden einsetzbaren Werkstoff auf Basis geschäumten Vulkanglases bereitzustellen, welcher gegenüber den besprochenen Werkstoffen bezogen auf die Wärmeisolierfähigkeit eine höhere Festigkeit aufweist.
Zum Lösen der Aufgabe wird von einer Herstellungsmethode wie bei der EP 956 277 Bl und der DE 100 33 804 Al ausgegangen. Demnach wird eine Schüttung von mit Wasserglas in wässriger Lösung benetzten Partikeln, die durch hitzebedingtes Aufblähen von Partikeln aus Vulkanglas - wie Perlit, Harzstein, Pechstein oder Obsidian - gebildet sind, durch Mikrowellen erhitzt und damit verfes-t igt.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, die aufgeblähten Partikel der zu verfestigenden Schüttung nicht nur mit Wasserglas in wässriger Lösung zu benetzen, sondern auch mit Sacchariden, bevorzugt mit Zucker und/oder Zellulose.
Eine typische Zusammensetzung weist folgende Masseanteile an Materialien auf : - 100 Masseteile geblähte Körner aus Vulkanglas; Schüttgewicht 40 bis 150 kg/m-* - 40 bis 150 Masseteile Wasserglas (Natriumwasserglas oder Kaliumwasserglas in wässriger Lösung mit einem Silikatanteil von 20% bis 60%) - 1,5 bis 20 Masseteile Saccharide wobei 1,5 bis 20 Masseteile Zucker sein können und 0,0 bis 2 Masseteile Zellulose.
Mit der Zugabe von Sacchariden in die durch Mikrowellen zu erhitzende Schüttung wird erreicht, dass die Schüttung mittels Mikrowelle wesentlich besser erhitzt werden kann als ohne diese Zugabe. Es ist damit problemlos möglich - und auch vorteilhaft
So 11.0 2
I NACHGEREICHT 1 _ HAW-1 eine Mater ialrnischung mittels Mikrowellenstrahlung auf mehr als 200° C zu erhitzen. Bevorzugt wird sie bis zum Glühen erhitzt, was durch die Beigabe von Sacchariden auch mittels Mikrowelle problemlos möglich ist. Die erforderliche Beheizzeit um eine Schüttung ausreichend zu erhärten und den erhärteten Körper ausreichend auszutrocknen wird damit gegenüber Mischungen ohne Sacchariden auf einen Bruchteil reduziert, es wird eine bessere Trockenheit des entstehenden Materials und damit bessere Wärmeiso-lierfähigkeit erreicht und es wird eine höhere Festigkeit erreicht. Zudem wird erreicht, dass das Material nach dem Verfestigen - anders als beispielsweise Beton oder Ziegel - keinerlei Schwund mehr aufweist. Für ein gutes Verhältnis aus Wärmeisolierfähigkeit bei guter Festigkeit ist wichtig, dass die aufgeblähten mineralischen Körner, im Materialverbund, der den fertigen Körper bildet, noch erhalten sind und möglichst nur an den Stellen, an denen sie ohnedies aneinander aniiegen, mit Bindemittel, also erhärtetem Wasserglas verbunden sind. Im übrigen sollen die in trockener Schüttung zwischen den geblähten Körnern befindlichen Hohlräume bestmöglich auch in fertigen Körper noch erhalten sein. Um dies zu erreichen ist wichtig, dass die Körner in der Schüttung durch das Bindemittel (Wasserglas in wässriger Lösung) gut benetzt werden und dass möglichst wenig Bindemittel verwendet wird. Wenig Bindemittel und gute Durchmischung erreicht man bekannter weise, indem man das Bindemittel als feinen Nebel auf bzw. in die Schüttung der aufgeblähten mineralischen Körner sprüht und die Schüttung dabei gut durchmischt.
Man kann die Bindenittelmenge durch zwei weitere, in Kombination oder einzeln anwendbare Maßnahmen noch in vorteilhafter Weise reduzieren ;
Zum einen kann man dem Bindemittel eine geringe Menge an Tensiden zunischen. Damit wird die Benetzung der Körner verbessert und es
I NACHGEREICHT I1AW-1 bildet sich schon bei kleineren Mengen an Bindemitteln eine verlässliche, dünne Schicht Bindemitteln an den Körnern.
Zum zweiten kann man die Oberfläche der Körner schon bei deren Herstellvorgang, nämlich beim Aufblähen aus kompakten mineralischen Körnern, vorteilhaft beeinflussen, sodass sie möglichst i-deale Fließ- und Benetzungseigenschaften für das Bindemittel aufweist. Bekanntlich werden die mineralischen Körner aufgeschäumt, indem sie in einem Schachtofen in heißer Luft auf eine Temperatur von über 650° C erhitzt werden, sodass ihr festes Material teigig wird und enthaltenes Kristallwasser verdampft und das teigige Material aufbläht. Nach passendem Aufblähen werden die geblähten Körner an kühlen Oberflächen oder an kühler Luft rasch unter die Verfestigungstemperatur abgekühlt, sodass sie nicht mit anderen Partikeln verkleben können. Es hat sich gezeigt, dass die Benetzungseigenschaften der Körner positiv beeinflusst werden, wenn die Körner nach dem Aufblähen auf ihre letztendliche Solldichte innerhalb von etwa 5 Sekunden auf ein Temperaturniveau von 100 °C bis 150 °C abgekühlt werden und in diesem Temperaturintervall mehrere Sekunden gehalten werden.
Sind die geblähten Korner zu lange auf einem zu hohen Temperatur-niveau, so wird ihre Oberfläche samtig rau und nimmt beim Benetzen unvorteilhaft viel Wasserglas an.
Werden die geblähten Körner zu rasch abgekühlt, so ist ihre Oberfläche glasig glatt und es ist schwierig, sie mit ausreichend viel Wasserglas zu benetzen, um letztendlich einen festen Verbundkörper bilden zu können.
Das Halten in diesem Temperaturintervall kann beispielsweise erreicht werden, indem die Körner vom Boden des Schachtofens weg durch eine entsprechend temperierte Luft weg transportiert werden. Um diese Temperatur zu erreichen kann heiße Luft aus dem Schachtofen mit normaler Umgebungsluft im passenden Mischverhältnis gemischt werden.
Seite 4
NACHGEREICHT HAW-1
Es ist zu empfehlen, im Anschluss während des Blähvorganges von Körnern laufend Proben fertiger geblähter Körner zu entnehmen, damit Benetzungsversuche durchzuführen und die Temperaturen der Abhühlfase laufend nachzustellen. Ein einfacher und ausreichend guter Benetzungsversuch kann darin bestehen, eine kleine Menge geblähter Körner abzuwägen, auf ein Sieb zu legen, sie mit Wasser zu beschütten, Wasser abfließen zu lassen und die verbleibende nasse Mischung wiederum zu wägen.
Zum dritten kann man Bindemittel einsparen und dennoch eine sehr gute Festigkeit erreichen, indem man die zu verfestigende Mischung aus Körnern und Bindemitteln vor dem Erhitzen mit Mikro-welle durch Druck von einem Stempel und/oder einer Formwand um 5% bis 30% gegenüber dem vorherigen, drucklosen Zustand verdichtet. Bei der Verdichtung in diesem Ausmaß bleibt die Form der geblähten Körner im Wesentlichen erhalten, die Festigkeit des erhärteten Körpers wird damit aber wesentlich verbessert.
Es hat sich gezeigt, dass es vorteilhaft ist, der Mischung aus geblähten Körnern und Bindemittel neben Sacchariden auch eine geringe Menge an puzzolanischem Material in Form von Pulver, Fasern oder wässriger Suspension beizumengen.
Typischerweise sind je kg Wasserglas in wässriger Lösung etwa 10 bis 30 Gramm Puzzolane zuzugeben.
Durch die Puzzolane wird erreicht, dass beim Erhärten im entstehenden Festkörper kein oder fast gar kein Schwund auftritt, wobei die Schwundvermeidung bei Verwendung von Fasern besonders gut ist. Damit werden Schwundrisse vermieden. Die Puzzolane bewirken zudem eine Erhöhung der Endhärte auch gegenüber rissfreiem Material ohne Puzzolane.
In einer bevorzugten Ausführung erfolgt die Puzzolanzugabe in Form der Zugabe von puzzolanischen Farben. Damit ist bei der Zugabe, welche ja erfolgt während das Granulat gerührt oder ge-
Scite 5 NACHGEREICHT | • · • · * · IIAW-1 mischt wird, die Homogenität der Zugabe gut erkennbar. Zudem ist damit auch die Farbe des entstehenden Körpers bestimmbar.
In einer bevorzugten Ausführungsform werden der zu verfestigenden Mischung aus geblähten Körnern und Bindemitteln eine geringe Menge an Fasern, bevorzugt mineralische Fasern zugegeben. Auch damit lasst sich Schwund beim Erhärten vermindern und es lässt sich die Festigkeit des zu bildenden Körpers vor allem bezüglich Zug und Biegung verbessern.
Durch die genannten drei Maßnahmen, mit Hilfe derer die Bindemittelmenge niedrig gehalten werden kann, wird auch Granulat aus aufgeblähten mineralische Körnern, deren mittlerer Durchmesser kleiner ist als 0,8 mm gut zu einen wärmeisolierenden Körper verfestigbar. Ein derartiger Körper hat bei gleichem Raumgewicht und gleicher Zusammensetzung eine bessere Wärmeisolierfähigkeit als ein Körper aus Granulat von gröberer Körnung.
In einer besonders bevorzugten Ausführung sind die Fasern solche aus puzzolanischem Material. In Bezug auf Schwundvermeidung und Festigkeitssteigerung sind damit beste Ergebnisse erzielbar.
Optional kann man die aufgeblähten mineralischen Körner vor dem Verbinden noch mit einer Hydrophobisierung versehen.
In wichtigen und vorteilhaften Anwendungsfall des erfindungsgemäßen Werkstoffes werden aus dem Werkstoff Platten für die Gebäudeisolierung gebildet, wobei die Platten aus mehreren Schichten erfindungsgemäßen Materials bestehen, wobei sich die einzelnen Schichten durch den Grad der Hydrophobisierung des Materials unterscheiden .
In einer besonders bevorzugten diesbezüglichen Ausführungsform weist eine Platte Außenschichten aus nicht hydrophobem Material auf und dazwischen mindestens eine Schicht aus hydrophobisierten Material. Die Hydrophobisierung ist aus bauphysiologischen Gründen sehr wichtig, indem die Außenschichten nicht hydrophob sind,
Seite 6
HGERE1CHT IIAW-1 sind sie gut mittels zementärer Bindemittel mit anderen Bauwerksschichten verbindbar.
Zur Bildung einer derartigen mehrschichtigen Platte sind am Besten erfindungsgenäße Materialmischungen, die sich durch den Grad der Hydrophobisierung der aufgeblähten mineralischen Körner unterscheiden, als Schüttungen übereinander in eine Form einzubringen und dann gemeinsam auszuhärten. Die Verbindung zwischen den einzelnen Schichten bildet sich dabei automatisch ohne dass ir gendein Zusatzaufwand anfällt.
Seite 7
I NACHGEREICHT t_

Claims (16)

  1. 4 * HAW-1 Patentansprüche 1. Werkstoff, welcher durch Erhitzen mittels Mikrowelle von einer Mischung aus Körnern geblähten Vulkanglases und Wasserglas in wässriger Lösung gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischung Saccharide zugesetzt sind.
  2. 2. Werkstoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Masseanteil der Saccharide 1,5 bis 20% des Masseanteils der geblähten Körner aus Vulkanglas beträgt.
  3. 3. Werkstoff nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Saccharide Zucker verwendet werden.
  4. 4. Werkstoff nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Saccharide Zellulose verwendet wird.
  5. 5. Werkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dem Wasserglas in wässriger Lösung Tensid bei-genischt sind.
  6. 6. Werkstoff nach einen der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischung Puzzolane beigemischt sind.
  7. 7. Werkstoff nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Puzzolane in Form von Puzzolanfarben zugemischt sind.
  8. 8. Werkstoff nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Puzzolane in Form von Puzzolanfasern zugemischt sind.
  9. 9. Werkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass daraus eine Platte für die Wärmeisolierung von Gebäuden gebildet ist.
  10. 10. Werkstoff nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte aus mehrere Schichten aufweist, die sich untereinander durch den Grad der Hydrophobisierung der enthaltenen aufgeblähten mineralischen Körner unterscheiden.
  11. 11. Werkstoff nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte Außenschichten aus nicht hydrophobem Material aufweist Seite 8 NACHGEREICHT | • · · * · «· * · HAW-1 und dazwischen mindestens eine Schicht aus hydrophobisiertem Material.
  12. 12. Verfahren zur Herstellung eines Materials durch Erhitzen mittels Mikrowelle von einer Mischung aus Körnern geblähten Vulkanglases und Wasserglas in wässriger Lösung, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischung Saccharose beigemischt wird.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung aus geblähten Körnern und Wasserglas in wässriger Lösung mittels Mikrowelle auf mehr als 200 °C erhitzt wird.
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung bis auf Glühtemperatur erhitzt wird.
  15. 15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die die Körner geblähten Vulkanglases im Anschluss an ihren Blähvorgang innerhalb von etwa 5 Sekunden auf ein Temperaturniveau von 100 °C bis 150 °C abgekühlt werden und in diesem Temperaturintervall mehrere Sekunden gehalten werden. Seite 9 NACHGEREICHT Θ7/11/2ΘΠ 11:26 +4374457116520 INNÜVATIONSSERVICE S. 04/06 * · HAW-1 « • · * * * * Patentansprüche 1. Werkstoff, welcher durch Erhitzen mittels Mikrowelle von. einer Mischung aus Körnern geblähten Vulkanglases und Wasserglas in wässriger Lösung gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischung Saccharide zugesetzt sind. 2. Werkstoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Masseanteil der Saccharide 1,5 bis 20% des Masseanteils der geblähten Körner aus Vulkanglas beträgt. 3. Werkstoff nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Saccharide Zucker verwendet werden. 4. Werkstoff nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Saccharide Zellulose verwendet wird. 5. Werkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dem Wasserglas in wässriger Lösung Tensid beigemischt sind. 6. Werkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischung Puzzolane beigemischt sind. 7. Werkstoff nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Puzzolane in Form von Puzzolanfarben zugemischt sind. 8. Werkstoff nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Puzzolane in Form von Puzzolanfasern zugemischt sind. 9. Platte für die Wärmeisolierung von Gebäuden, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Werkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 8 gebildet ist. 10. Platte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehrere Schichten aufweist, die sich untereinander durch den Grad der Hydrophobisierung der enthaltenen aufgeblähten mineralischen Körner unterscheiden. 07/11/2011 11:14 Nr. : R027 NACHGEREICHT-M01>OW- 07/11/2011 11:28 +4374457118520 INNOVATIONSSERVICE S. 05/06 haw>i * ♦ · ’ . .*. : 11. Platte nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie Außenschichten aus nicht hydrophobem Material aufweist und dazwischen mindestens eine Schicht aus hydrophobisiertem Material . 12. Verfahren zur Herstellung eines Materials durch Erhitzen mittels Mikrowelle von einer Mischung aus Körnern geblähten Vulkanglases und Wasserglas in wässriger Lösung, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischung Saccharide beigemischt wird. 13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung aus geblähten Körnern und Wasserglas .i.n wässriger Lösung mittels Mikrowelle auf mehr als 200 eC erhitzt wird. 14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung bis auf Glühtemperatur erhitzt wird.
  16. 15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die die Körner geblähten Vulkanglases im Anschluss an ihren Blähvorgang innerhalb von etwa 5 Sekunden auf ein Temperaturniveau von 100 eC bis 150 °C abgekühlt werden. 07/11/2011 11:14 Nr.: R027 NACHGEREICHT -PTOOS/OOtT
AT16412010A 2010-09-30 2010-09-30 Werkstoff, welcher geblähtes vulkanglas enthält AT510508B1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT16412010A AT510508B1 (de) 2010-09-30 2010-09-30 Werkstoff, welcher geblähtes vulkanglas enthält
CN2011800460029A CN103119001A (zh) 2010-09-30 2011-09-30 包含膨胀火山玻璃的材料
EP11790850.9A EP2621870A1 (de) 2010-09-30 2011-09-30 Werkstoff, welcher geblähtes vulkanglas enthält
PCT/AT2011/000403 WO2012040759A1 (de) 2010-09-30 2011-09-30 Werkstoff, welcher geblähtes vulkanglas enthält

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT16412010A AT510508B1 (de) 2010-09-30 2010-09-30 Werkstoff, welcher geblähtes vulkanglas enthält

Publications (2)

Publication Number Publication Date
AT510508A1 true AT510508A1 (de) 2012-04-15
AT510508B1 AT510508B1 (de) 2013-06-15

Family

ID=45093236

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT16412010A AT510508B1 (de) 2010-09-30 2010-09-30 Werkstoff, welcher geblähtes vulkanglas enthält

Country Status (4)

Country Link
EP (1) EP2621870A1 (de)
CN (1) CN103119001A (de)
AT (1) AT510508B1 (de)
WO (1) WO2012040759A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2765120A2 (de) 2013-02-12 2014-08-13 Horst Wustinger Verfahren für das Verbinden von Körnern aus geblähtem Vulkanglas

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5352288A (en) * 1993-06-07 1994-10-04 Dynastone Lc Low-cost, high early strength, acid-resistant pozzolanic cement
DE10060875A1 (de) * 2000-12-07 2002-06-20 Murjahn Amphibolin Werke Mineralischer Formkörper und Verfahren zur Herstellung
WO2007117225A1 (en) * 2006-04-11 2007-10-18 Trimo D.D. Inorganic filling for panel core and method for its manufacturing

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4336068A (en) 1978-07-03 1982-06-22 Lebanon Steel Foundry High strength insulation materials
CN1106052A (zh) * 1994-01-28 1995-08-02 陈建明 隔热保温粘结膏
DE59804312D1 (de) 1997-01-25 2002-07-11 Marmorit Gmbh Leichtwerkstoff enthaltend geblähten perlit und verfahren zur herstellung desselben
GB2351664A (en) * 1999-06-04 2001-01-10 Microflow Ltd Sterilizing enclosures
DE10033804A1 (de) * 2000-07-12 2002-05-29 Hans Viesmann Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung wärmeisolierender,undrennbarer und insbesondere plattenförmiger Formkörper
DE10116141A1 (de) * 2001-09-07 2003-03-27 Liapor Gmbh & Co Kg Verfahren zur Herstellung eines hochporösen Körpers
AT504051B1 (de) 2006-07-19 2009-01-15 Weihua Liu Verfahren zur herstellung von schüttgut
KR100799612B1 (ko) * 2007-02-23 2008-02-04 (주) 비앤비 난연성 발포유리입자를 이용한 판재 및 그 제조방법

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5352288A (en) * 1993-06-07 1994-10-04 Dynastone Lc Low-cost, high early strength, acid-resistant pozzolanic cement
DE10060875A1 (de) * 2000-12-07 2002-06-20 Murjahn Amphibolin Werke Mineralischer Formkörper und Verfahren zur Herstellung
WO2007117225A1 (en) * 2006-04-11 2007-10-18 Trimo D.D. Inorganic filling for panel core and method for its manufacturing

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2765120A2 (de) 2013-02-12 2014-08-13 Horst Wustinger Verfahren für das Verbinden von Körnern aus geblähtem Vulkanglas

Also Published As

Publication number Publication date
WO2012040759A1 (de) 2012-04-05
CN103119001A (zh) 2013-05-22
EP2621870A1 (de) 2013-08-07
AT510508B1 (de) 2013-06-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3414967A1 (de) Leichtkeramikmaterial fuer bauzwecke, verfahren zu seiner herstellung sowie seine verwendung
DE2656473A1 (de) Nichtbrennbares und rauchloses baumaterial und verfahren zu seiner herstellung
WO2012034724A1 (de) Baustoff und bausystem-element sowie verfahren zur herstellung derselben
DD296676A5 (de) Anorganischer schaumstoffkoerper und verfahren zur herstellung desselben
DE102010000049C5 (de) Verfahren zur Herstellung eines Blähglasgranulates sowie Blähglasgranulat und dessen Verwendung
DE2342658A1 (de) Verfahren zur herstellung von bauplatten aus hydraulischen bindemitteln
AT395314B (de) Verfahren zur herstellung von keramischen formteilen
AT510508B1 (de) Werkstoff, welcher geblähtes vulkanglas enthält
DE19653807A1 (de) Mineralischer Dämmkörper, insbesondere Schall- oder Wärmedämmplatte und Verfahren zu dessen Herstellung
DE2110498A1 (de) Verfahren zur Herstellung von kornfoermigen,expandierten keramischen Stoffen
AT515368B1 (de) Mineralische Formulierung
DE2543944C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines keramischen Leichtbauwerkstoffes
WO2009065521A1 (de) Baustein und verfahren zur herstellung eines bausteins
DE102006033061A1 (de) Lärmschutzwerkstoff
DE102008001176B4 (de) Formkörper und Verfahren zur Herstellung eines Formkörpers
DE19542700C2 (de) Großformatiger Schamottestein, insbesondere Zinnbadbodenstein, und Verfahren zu seiner Herstellung
DE102004006172B4 (de) Sinterkörper, Verfahren zu seiner Herstellung und seine Verwendung
DE102004017199B4 (de) Calciumsilikathydratgebundener Baustein nach Art eines Kalksandsteins und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1921912B2 (de) Verfahren zur herstellung von platten hoher stossfestigkeit aus schaumglas mit einem glasurueberzug
CH692579A5 (de) Verbund-Formteil.
AT254427B (de) Verfahren zur Herstellung von Schaumglas
DE4212229A1 (de) Verfahren zur Herstellung von feinporigen Isolierwerkstoffen aus ausschließlich anorganischen Bestandteilen
WO1980000078A1 (fr) Procede de fabrication de verre poreux et verre poreux obtenu par ce procede
DE19732518A1 (de) Ziegelstein mit hoher Wärmedämmwirkung und niedriger Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl sowie Verfahren zu seiner Herstellung
WO2013056287A1 (de) Keramikmasse

Legal Events

Date Code Title Description
MM01 Lapse because of not paying annual fees

Effective date: 20150930