AT510655A1 - Streckenvortriebsmaschine - Google Patents

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AT510655A1
AT510655A1 AT18242010A AT18242010A AT510655A1 AT 510655 A1 AT510655 A1 AT 510655A1 AT 18242010 A AT18242010 A AT 18242010A AT 18242010 A AT18242010 A AT 18242010A AT 510655 A1 AT510655 A1 AT 510655A1
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cutting
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Manfred Dipl Ing Meier
Franz Ing Wels
Karl Dipl Ing Lerchbaum
Uwe Mag Restner
Bernhard Dipl Ing Ebner
Hubert Dipl Ing Kargl
Ralf Dipl Ing Grief
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Sandvik Mining & Constr Oy
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Abstract

Bei einer Streckenvortriebsmaschine umfassend einen ein Fahrwerk (13) aufweisenden Grundrahmen und eine an dem Grundrahmen festgelegtes Schneidvorrichtung (1), bestehend aus zwei seitlich der Mittelachse der Streckenvortriebsmaschine (12) festgelegten, in horizontaler Richtung schwenkbaren Auslegerarmen (3) , wobei an jedem der beiden Auslegerarme (3) ein zur Rotation antreibbarer Werkzeugträger (5) in einem starr am jeweiligen Auslegerarm (3) befestigten Lager (8) drehbar gelagert ist, der eine Vielzahl von Schneidwerkzeugen (9) trägt, verläuft die Rotationsachse (6) jedes Werkzeugträgers (5) zur Längsachse (7) des den betreffenden Werkzeugträger (5) tragenden Auslegerarmes (3) in einem von einem rechten Winkel verschiedenen Winkel geneigt..

Description

Φ · **·· • * * * · - 1 -
Die Erfindung betrifft eine Streckenvortriebsmaschine umfassend einen ein Fahrwerk aufweisenden Grundrahmen und eine an dem Grundrahmen festgelegte Schneidvorrichtung, bestehend aus zwei seitlich der Mittelachse der Streckenvortriebsmaschine festgelegten, in horizontaler Richtung schwenkbaren Auslegerarmen, wobei an jedem der beiden Auslegerarme ein zur Rotation antreibbarer Werkzeugträger in einem starr am jeweiligen Auslegerarm befestigten Lager drehbar gelagert ist, der eine Vielzahl von Schneidwerkzeugen trägt.
Die Erfindung betrifft weiters ein Verfahren zum Vortreiben einer Strecke untertage.
Eine Vortriebsraaschine der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus dem Dokument US 3 052 454 bekannt geworden, wobei die dort gezeigte Maschine zum Abbau von Mineralien wie beispielsweise Kohle geeignet ist. Die Werkzeugträger mit den Schneidwerkzeugen sind an horizontal schwenkbaren Auslegerarmen montiert, wobei die Rotationsachse der Werkzeugträger rechtwinkelig zur Längsachse der Auslegerarme verläuft. Mit einer solchen Konfiguration können die Werkzeugträger an der Mittelebene der Vortriebsmaschine zueinander geführt werden, sodass ähnlich wie bei einer um eine horizontal und quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufende Achse rotierenden Schneidwalze ein Einbruch in die Ortsbrust ausgeführt werden kann, woraufhin durch scherenartiges Öffnen der Auslegerarme ein kreisbogenförmiger Ausbruch mit Hilfe von in Richtung der Rotationsachse der Werkzeugträger wirkenden Kernbohrern erfolgen kann.
Nachteilig bei der Gewinnungsmaschine nach US 3 052 454 ist, dass aufgrund des rechtwinkeligen Verlaufs der Rotati- »·*« ···· · · * ·
- 2 - onsachsen der Werkzeugträger zu den Längsachsen der Auslegerarme bei geschlossenen Auslegerarmen zwischen den Schneidwerkzeugen ein Bereich resultiert, der von den Schneidwerkzeugen nicht überstrichen wird. Bei der Gewinnung von relativ weichem Material wie Kohle ist dies unproblematisch, da die verbleibende Rippe mit entsprechenden Einsätzen an den Auslegerarmen weggebrochen werden kann. Bei der Gewinnung von Hartgestein ist dies jedoch nicht ohne Weiteres möglich.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, eine Streckenvortriebsmaschine für den Hartgesteinseinsatz zu schaffen, die für niedrige Streckenprofile geeignet ist und eine hohe Vortriebsleistung aufweist, wobei die oben beschriebenen Nachteile vermieden werden sollen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Streckenvortriebsmaschine der eingangs genannten Art erfindungsgemäß im Wesentlichen derart weitergebildet, dass die Rotationsachse jedes Werkzeugträgers zur Längsachse des den betreffenden Werkzeugträger tragenden Auslegerarmes in einem von einem rechten Winkel verschiedenen Winkel geneigt verläuft. Die Rotationsachsen der Werkzeugträger sind somit zu den Längsachsen der Auslegerarme geneigt, jedoch nicht rechtwinkelig angeordnet. Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Rotationsachsen der beiden an den Auslegerarmen festgelegten Werkzeugträger gelingt es, für Hartgestein geeignete Schneidwerkzeuge in eine Position zu bringen, mit der ein Einbruch in die Ortsbrust durchgeführt werden kann, ohne dass die Werkzeugträger mit der Ortsbrust in Kontakt treten, sodass der Einbruch auch in Hartgestein erfolgen kann. Nach dem Einbruchsschrämen können die beiden Auslegerarme ver-schwenkt werden, wodurch ein seitlicher Ausbruch des Ge-
,. ·· ·· . · .·** · : : : • I« · * ·*· - 3 - steins erfolgt, wobei durch geeignete Neigung der Rotationsachsen zu den Längsachsen der Auslegerarme ein hoher
Wirkungsgrad der Schneidwerkzeuge an den Werkzeugträgern erreicht werden kann.
Dies gelingt insbesondere dann, wenn, wie es einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung entspricht, die Rotationsachse jedes Werkzeugträgers zur Längsachse des den betreffenden Werkzeugträger tragenden Auslegerarmes in einem Winkel von 30° bis 60°, insbesondere in einem Winkel von 45° geneigt verläuft.
Um die Schneidleistung insbesondere bei hartem Gestein zu erhöhen und um insbesondere auch bei Gestein mit einer Würfeldruckfestigkeit von 150 - 300 MPa hohe Vortriebsleistungen zu erzielen, sieht eine bevorzugte Weiterbildung vor, dass die Schneidwerkzeuge Disken oder Diskenpakete umfas sen, die jeweils in einem starr am Werkzeugträger befestigten Lager drehbar gelagert sind, wobei die Diskenpakete bzw. Walzen bevorzugt an ihrem Umfang eine Vielzahl von bevorzugt in in Umfangsrichtung verlaufenden Reihen angeordneten Schneideinsätzen tragen. Solche Diskenpakete kommen beispielsweise auch bei sogenannten Ralse-Borern zum Einsatz, wobei bei solchen Schneidwerkzeugen die Schneidkanten der Disken derart knapp aneinander angeordnet werden können, dass sich äußerst geringe Schneidlinienabstände zwischen den einzelnen Schneidringen ergeben, wodurch eine höhere Schneidleistung auch bei Hartgestein erzielbar ist. Insbesondere ist ein Schneidlinienabstand von max. 50 mm erzielbar. Wenn die Diskenpakete an ihrem Umfang eine Vielzahl von bevorzugt in in Umfangsrichtung verlaufenden Reihen angeordneten Schneideinsätzen tragen, wird die Schneidleistung noch weiter erhöht, wobei die insbesondere von O »ti* O »ti*
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Hartmetalleinsätzen gebildeten Schneideinsätze das Gestein auf Grund der im Wesentlichen senkrecht zur Ortsbrust ein-gebrachten Schneidkräfte brechen. Alternativ können an Stelle von Diskenpaketen auch einfache Walzen vorgesehen sein, die an ihrem Umfang eine Vielzahl von Schneideinsätzen tragen. Für die drehbare Lagerung der Diskenpakete bzw. Walzen am Werkzeugträger ist ein Lager erforderlich, das einen entsprechenden Platzbedarf, insbesondere in axialer Richtung der Werkzeugträger aufweist, so dass die Schneidkanten oder -einsätze der Diskenpakete bzw. Walzen nicht bis ganz an die Ränder der Werkzeugträger zur Wirkung gelangen können und dies insbesondere dann, wenn Rotationsachsen der Diskenpakete bzw. Walzen parallel zur Rotationsachse der Werkzeugträger verlaufen. Um diesem Umstand abzuhelfen, sieht eine bevorzugte Weiterbildung vor, dass zumindest ein Teil der Diskenpakete oder Walzen mit zur Rotationsachse des Werkzeugträgers in einem von einem rechten Winkel verschiedenen Winkel geneigt verlaufenden Rotationsachsen gelagert ist. Die eine geneigte Rotationsachse aufweisenden Diskenpakete können dabei an den Rändern der Werkzeugträger angeordnet und zum jeweiligen Rand hin geneigt sein. Diese Diskenträger sind somit schräg nach außen angestellt, damit der erforderliche Freischnitt bei den einzelnen Werkzeugträgern gegeben ist.
Eine optimierte Geometrie kann hierbei bevorzugt dahingehend erzielt werden, dass die mit zur Rotationsachse des Werkzeugträgers in einem von einem rechten Winkel verschiedenen Winkel geneigt verlaufenden Rotationsachsen gelagerten Diskenpakete oder Walzen eine kegelstumpfförmige Umfangs- oder Hüllfläche aufweisen. es»· * *
Mit Vorteil ist das Schneidwerk an einem in Maschinenlängsrichtung relativ zum Grundrahmen verschiebbar geführten Schlitten gelagert, wobei der Verschiebeantrieb bevorzugt von hydraulischen Zylinderkolbenaggregaten gebildet ist. Mit Hilfe des Schlittens können die Schneidwerkzeuge kontinuierlich nach vorne in die Ortsbrust eingestochen werden, wodurch ein an das Gestein angepasster Vorschub gewährleistet wird.
Um die hohen Schneidkräfte sicher aufnehmen zu können, sieht eine weitere bevorzugte Ausbildung vor, dass der Grundrahmen gegen die Firste und die Sohle der Strecke ausfahrbare Stempel aufweist, um die Streckenvortriebsmaschine innerhalb der Strecke zu verspannen.
Beim Einbruch der zur Ebene der Ortsbrust schräg rotierenden Werkzeugträger bzw. Schneidwerkzeuge verbleiben zwischen den beiden Werkzeugträgern jeweils an der Firste und an der Sohle der Strecke keil- bzw. bogenförmige Gesteinsrippen. Um diese Gesteinsrippen nach dem Einbruch abtragen zu können, ist die Erfindung bevorzugt dahingehend weitergebildet, dass die beiden Werkzeugträger jeweils zumindest so weit über die Mittelachse der Streckenvortriebsmaschine in die Hälfte des jeweils anderen Werkzeugträgers hinein verschwenkbar sind, dass der Schnittpunkt der Rotationsachse des jeweiligen Werkzeugträgers mit einer Ebene des größten Durchmessers des vom jeweiligen Werkzeugträger und den darauf angeordneten Schneidwerkzeugen gebildeten Schneidrades über die Mittelachse der Streckenvortriebsmaschine bringbar ist. Durch diese Verschwenkbarkeit der Auslegerarme können die Werkzeugträger jeweils mit ihrem größten Durchmesser über die Mittelebene der Vortriebsmaschine be- * · t * * *..· ............ - 6 - wegt werden, sodass die volle Schneidhöhe auch in dieser Ebene erzielt wird und die Gesteinsrippen somit abgetragen werden.
Eine besonders einfache Bauweise ergibt sich, wenn der Durchmesser der Werkzeugträger samt den Schneidwerkzeugen der Streckenprofilhöhe entspricht. Dadurch wird erreicht, dass die Schneidwerkzeuge die Ortsbrust über die gesamte Streckenprofilhöhe bearbeiten ohne dass es hierfür erforderlich ist, die Werkzeugträger an einem in Höhenrichtung verschwenkbaren Auslegerarm oder dgl. anzuordnen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann die erfindungsgemäße Streckenvortriebsmaschine jedoch auch dahingehend weitergebildet sein, dass die Schneidvorrichtung am Maschinenrahmen bzw. am Schlitten in vertikaler Richtung schwenkbar gelagert ist. Mit einer derartigen Streckenvortriebsmaschine können auch unterschiedliche Streckenhöhen erzielt werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Vortreiben einer Strecke untertage mit einer Streckenvortriebsmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidvorrichtung an der Ortsbrust der Strecke angesetzt wird, durch Vorschieben des Auslegerarms in Maschinenlängsrichtung ein Einbruch geschnitten wird und durch Verschwenken der Auslegerarme die Ortsbrust mit den Schneidwerkzeugen überstrichen wird. Dies kann zum einen dadurch erfolgen, dass die beiden Auslegerarme zueinander geführt werden und in der Mitte der Ortsbrust in dieselbe eingestochen werden, woraufhin die Verschwenkbewegung der Auslegerarme scherenförmig nach außen erfolgt, wobei die Ortsbrust in einer gewünschten Breite überstrichen werden
kann. Nach erfolgtem seitlichen Ausbruch wird zumindest ein Arm in die Mittelposition zurückbewegt und weiter über die Längsmittelebene der Streckenvortriebsmaschine verschwenkt, sodass die beim Einbruchsschrämen verbliebenen Gesteinsrippen an der Firste und an der Sohle der Strecke abgetragen werden. Eine andere Verfahrensweise sieht vor, dass die Schneidwerkzeuge zuerst an den seitlichen Stößen der Strecke in die Ortsbrust eingestochen werden, woraufhin die Arme nach innen, also zur Längsmittelebene der Streckenvor-triebsraaschine verschwenkt werden, um die Ortsbrust zu ü-berstreichen. Auch bei diesem Verfahren verbleibt eine Gesteinsrippe in der Mitte zwischen den beiden Werkzeugträgern, sodass ein Verschwenken von zumindest einem Auslegerarm über die Längsmittelebene der Streckenvortriebsmaschine erforderlich ist, um den Schnittpunkt der Rotationsachse des jeweiligen Werkzeugträgers mit einer Ebene des größten Durchmessers des vom jeweiligen Werkzeugträger und den darauf angeordneten Schneidwerkzeugen gebildeten Schneidrades über die Mittelachse der Streckenvortriebsmaschine zu bringen .
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In dieser zeigen Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Schneidvorrichtung gemäß einer ersten Ausbildungsform der vorliegenden Erfindung, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Schneidvorrichtung gemäß Fig. 1, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Schneidvorrichtung gemäß einer zweiten Ausbildungsform der Erfindung, die Fig. 4a und 4b Darstellungen der Verschwenkbarkeit der Auslegerarme der Schneidvorrichtung gemäß den Fig. 1 und 3 und Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Streckenvortriebsmaschine .
In Fig. 1 ist mit 1 eine Schneidvorrichtung bezeichnet, bei welchem an einem Grundkörper 2 Auslegerarme 3 in horizontaler Richtung schwenkbar angeordnet sind. Die Verschwenkung der Auslegerarme 3 erfolgt über Hydraulikzylinder 4. Im vorderen Endbereich der Auslegerarme 3 sind Werkzeugträger 5 rotierbar gelagert, wobei die Rotationsachsen 6 der Werkzeugträger 5 in einem von einem rechten Winkel verschiedenen Winkel geneigt zur Längsachse 7 des jeweiligen Auslegerarms 3 verlaufen, wie dies in Fig. 2 erkennbar ist. Bei den in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen sind die genannten Achsen in einem Winkel von 45° zueinander geneigt. Es sind jedoch auch andere Neigungswinkel denkbar, um die erfindungsgemäße Streckenvortriebsmaschine für den jeweiligen Einsatzfall zu optimieren. An den Werkzeugträgern 5 sind Lager 8 starr festgelegt, in denen Schneidwerkzeuge 9 drehbar gelagert sind. Die Schneidwerkzeuge 9 sind von Diskenpaketen bzw. Walzen gebildet, die an ihrem Umfang eine Vielzahl von bevorzugt in in Umfangsrichtung verlaufenden Reihen angeordneten Schneideinsätzen tragen. In der Draufsicht nach Fig. 2 ist zu erkennen, dass durch die erfindungsgemäße Anordnung der rotierbaren Werkzeugträger am vordersten Ende der Streckenvortriebsmaschine die Schneidwerkzeuge des Schneidwerks ungehindert durch irgendwelche feststehenden Teile der Auslegerarme auf die Ortsbrust treffen können, wodurch ein Einbruch auch in Hartgestein erfolgen kann. Um beim Verschwenken der Auslegerarme 3 um die Schwenkachsen 10 eine entsprechende Abbauleistung beim Überstreichen der Ortsbrust zu gewährleisten, sind entsprechende Schneidwerkzeuge 9 nicht nur am Umfang der Werkzeugträger 5 sondern auch im mittleren Bereich angeordnet. In den Fig. 1 und 2 ist eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt, bei welcher die Werkzeugträger 5 mit den Schneidwerkzeugen 9 « · ι * • * I I · · : : : *··* ......... - 9 -
Schneidwerkzeugen 9 nach außen geneigt angeordnet sind. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist jedoch auch eine Ausführungsform denkbar, bei welcher die Werkzeugträger 5 bzw. die Schneidwerkzeuge nach innen geneigt angeordnet sind, wie dies in Fig. 3 erkennbar ist. Bei einer derartigen
Streckenvortriebsmaschine erfolgt der Einbruch der Schneidräder an den seitlichen Stößen der Strecke, woraufhin die Ortsbrust durch Verschwenken der Auslegerarme 3 nach innen bzw. in Richtung der Längsmittelebene der Streckenvor triebsmaschine erfolgt.
In den Fig. 4a und 4b ist zu erkennen, dass die Auslegerarme 3 zumindest soweit über die Längsmittelebene bzw. -achse 11 verschwenkt werden können, dass der größte Durchmesser des Schneidrades, der durch den Werkzeugträger 5 und die darauf angeordneten Schneidwerkzeuge 9 gebildet wird, über die Längsmittelebene bzw. -achse 11 bringbar ist, sodass die in der Mitte zwischen den beiden Schneideinheiten verbleibenden Gesteinsrippen an der Firste und der Sohle abgetragen werden können.
In Fig. 5 ist schließlich zu erkennen, dass die Schneidvorrichtung 1 an einer Streckenvortriebsmaschine 12 festgelegt ist. Die Streckenvortriebsmaschine 12 verfügt über einen Grundrahmen und ein Fahrwerk 13, und es ist zu erkennen, dass die Schneidvorrichtung 1 an einem Schlitten 14 festgelegt ist, der mit Hilfe von Zylinderkolbenaggregaten 15 in Richtung des Doppelpfeils 16 in Längsrichtung der Streckenvortriebsmaschine 12 verschiebbar ist. Während des Schrä-mens kann die Streckenvortriebsmaschine 12 mittels der ausfahrbaren Stempel 17 gegen die Firste verspannt werden, um ein festes Widerlager für die Schneidvorrichtung 1 zu bilden. Im Bereich der Schneidvorrichtung 1 sind Ladeeinrich- • · 10 tungen angeordnet, mit welchen das abgebaute Material aufgenommen und über geeignete Fördermittel zum Abwurfende 18 der Streckenvortriebsmaschine 12 gefördert werden kann. An diesem Abwurfende 18 kann das Material beispielsweise an 5 einen Bandförderer oder an verfahrbare Abförderfahrzeuge übergeben werden. Die Streckenvortriebsmaschine 12 weist weiters eine nachlaufende Einheit 19 auf, die über ein eigenes Raupenfahrwerk 20 verfügt und die beispielsweise ein Energieaggregat für die Streckenvortriebsmaschine 12 beher-10 bergt.

Claims (11)

  1. - 11 - - 11 -
    Patentansprüche: 1. Streckenvortriebsmaschine umfassend einen ein Fahrwerk (13) aufweisenden Grundrahmen und eine an dem Grundrahmen festgelegte Schneidvorrichtung (1), bestehend aus zwei seitlich der Mittelachse der Streckenvortriebsmaschine (12) festgelegten, in horizontaler Richtung schwenkbaren Auslegerarmen (3), wobei an jedem der beiden Auslegerarme (3) ein zur Rotation antreibbarer Werkzeugträger (5) in einem starr am jeweiligen Auslegerarm (3) befestigten Lager (8) drehbar gelagert ist, der eine Vielzahl von Schneidwerkzeugen (9) trägt, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationsachse (6) jedes Werkzeugträgers (5) zur Längsachse (7) des den betreffenden Werkzeugträger (5) tragenden Auslegerarmes (3) in einem von einem rechten Winkel verschiedenen Winkel geneigt verläuft.
  2. 2. Streckenvortriebsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationsachse (6) jedes Werkzeugträgers (5) zur Längsachse (7) des den betreffenden Werkzeugträger (5) tragenden Auslegerarmes (3) in einem Winkel von 30° bis 60°, insbesondere in einem Winkel von 45° geneigt verläuft.
  3. 3. Streckenvortriebsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidwerkzeuge (9) Diskenpakete oder Walzen umfassen, die jeweils in einem starr am Werkzeugträger befestigten Lager (8) drehbar gelagert sind, wobei die Diskenpakete bzw. Walzen bevorzugt an ihrem Umfang eine Vielzahl von bevorzugt in in Umfangsrichtung verlaufenden Reihen angeordneten Schneideinsätzen tragen. • · Γ* 4 · ·· * • · · >» ♦· - 12 -
  4. 4. Streckenvortriebsmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Diskenpakete oder Walzen mit zur Rotationsachse (6) des Werkzeugträgers (5) in einem von einem rechten Winkel verschiedenen Winkel geneigt verlaufenden Rotationsachsen gelagert ist.
  5. 5. Streckenvortriebsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mit zur Rotationsachse (6) des Werkzeugträgers (5) in einem von einem rechten Winkel verschiedenen Winkel geneigt verlaufenden Rotationsachsen gelagerten Diskenpakete oder Walzen eine kegelstumpfförmige Umfangs- oder Hüllfläche aufweisen.
  6. 6. Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidwerk (1) an einem in Maschinenlängsrichtung relativ zum Grundrahmen verschiebbar geführten Schlitten (14) gelagert ist.
  7. 7. Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundrahmen gegen die Firste und die Sohle der Strecke ausfahrbare Stempel (17) aufweist, um die Streckenvortriebsmaschine (12) innerhalb der Strecke zu verspannen.
  8. 8. Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Werkzeugträger (5) jeweils zumindest so weit über die Mittelachse der Streckenvortriebsmaschine verschwenkbar sind, dass der Schnittpunkt der Rotationsachse (6) des jeweiligen Werkzeugträgers (5) mit einer Ebene des größten Durchmessers des vom jeweiligen Werkzeugträger (5) und den darauf angeordneten Schneidwerkzeugen (9) gebildeten Schneidrades über die Mittelachse der Streckenvortriebsmaschine bringbar ist. *s · tft*
    - 13 -
  9. 9. Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Werkzeugträger (5) samt den Schneidwerkzeugen {9) der Streckenprofilhöhe entspricht.
  10. 10. Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidwerk (1) am Maschinenrahmen in vertikaler Richtung schwenkbar gelagert ist.
  11. 11. Verfahren zum Vortreiben einer Strecke untertage mit einer Streckenvortriebsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidvorrichtung an der Ortsbrust der Strecke angesetzt wird, durch Vorschieben des Auslegerarms in Maschinenlängsrichtung ein Einbruch geschnitten wird und durch Verschwenken der Auslegerarme die Ortsbrust mit den Schneidwerkzeugen überstrichen wird. Wien, am 5. November 2010 Sandvik Mining and Construction G.m.b.H.
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