AT510745A1 - Kommissionierverfahren und -system - Google Patents
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Abstract
Beim Kommissionieren von in einem Regallager (R) gelagerten Produkten (P) werden die Produkte mittels eines Fördertechniksystems (2) zu manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen (M1-M8) transportiert. Den Ware-zur-Person-Kommissionierstationen (M1-M8) sind Auftragstransporteinheiten (B) zufuhrbar, in die den Ware-zur-Person-Kommissionierstationen (M1-M8) zugeführte Produkte manuell gemäß Kommissionieraufträgen kommissioniert werden. Es sind allen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen (M1-M8) alle manuell zu kommissionierenden Produkte (P) des Regallagers (R) zuführbar. Falls ein Kommissionierauftrag manuell zu kommissionierende Produkte (P) enthält, wird diesen manuell zu kommissionierenden Produkten zumindest eine Auftragstransporteinheit (B) zugeordnet, wobei jede Auftragstransporteinheit nur zu einer manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstation (M1-M8) zugeführt wird, an der alle dieser Auftragstransporteinheit zugeordneten manuell zu kommissionierenden Produkte kommissioniert werden. Die jeweilige Auftragstransporteinheit (B) wird erst dann zu der manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstation (M1-M8) transportiert, wenn diese Kommissionierstation zur Befüllung mit Produkten (P) gemäß einem Kommissionierauftrag bereit ist.
Description
Kommissionierverfahren und -System
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und ein System zum Kommissionieren von in einem Regallager gelagerten Produkten.
In traditionellen Lagern werden verschiedene Kommissionierstationen von einem Auftragsbehälter sequentiell durchfahren und in jeder angefahrenen Kommissionierstation einem dem Auftragsbehälter zugeordneten Auftrag entsprechende Produkte in der vorgeschriebenen Stückzahl übergeben. Die einzelnen Kommissionierstationen sind jeweils auf ein bestimmtes Produktspektrum hin optimiert. Die hauptsächlichen Optimierungskriterien sind die Häufigkeit der Zugriffe auf ein Produkt und die Produkteigenschaften (z.B. automatisierbar oder nicht, etc.). Häufig benötigte, in der Fachsprache als „schnell drehend“ bezeichnete Produkte, die auch automatisierbar sind, werden in automatischen Kommissioniersystemen, wie z.B. Zentralbandautomaten, kommissioniert. Bei anderen Produkten kommen halbautomatische oder manuelle Kommissionierstationen zum Einsatz. Eine manuelle Station kann nach dem Prinzip „Ware zur Person“ oder „Person zur Ware“ betrieben werden.
Die Größe einer Station (Anzahl der zu kommissionierenden Produktarten) hängt von der notwendigen Kommissionier-Durchsatzleistung ab. Speziell bei manuellen Kommissionierstationen nach dem „Person zur Ware“ Prinzip hängt der erzielbare Kommissionier-Durchsatz direkt von der Anzahl der Produktarten in der Kommissionierstation ab.
So ist es typisch, dass, um die notwendigen Durchsätze zu schaffen, mehrere manuelle Kommissionierstationen im Lager notwendig sind. Alle Produktarten, die nicht in automatischen Kommissioniersystemen bearbeitet werden können, werden über diese manuellen Kommissionierstationen kommissioniert, wobei jeder Kommissionierstation unterschiedliche Produkte zugeordnet werden. Überschneidungen des Produktportfolios an den Kommissionierstationen sind zwar möglich, aber untypisch. Ein typischer Ablauf in einem traditionellen Lager ist, dass nach dem Auftragsstart ein Auftragsbehälter nacheinander eine Anzahl von automatischen Kommissioniersystemen und manuellen Kommissionierstationen durchläuft, um den Kommissionicrauftrag zu erledigen. Nach der vollständigen Abarbeitung des Kommissionierauftrags gelangt der Auftragsbehälter in einen Versandbereich. 2
Ein Nachteil von manuellen Kommissionierstationen in traditionellen Lagern ist, dass die Bcarbeitungszeit eines Auftrages wesentlich höher ist als bei automatischen Systemen. Außerdem hängt die Bearbeitungszeit von der persönlichen Arbeitsleistung eines Mitarbeiters ab und ist somit nicht deterministisch. Um die Schwankungen der Arbeitsleistungen von Mitarbeitern auszugleichen, ist für jede manuelle
Kommissionierstation ein Puffer notwendig, in dem angearbeitete Aufträge, d.h. Auftragsbehälter, zwischengespeichert werden können. Nur so ist es möglich sicherzustellen, dass einerseits der Mitarbeiter an der manuellen Kommissionierstation ständig mit Arbeit (Aufträgen) versorgt ist und andererseits die Verbindungsfordertechnik zwischen den Kommissionierstationen nicht durch den Rückstau von Auftragsbehältem aus einer manuellen Kommissionierstation blockiert wird. Besonders das Blockieren der Verbindungsfördertechnik ist sehr nachteilig, da der Fluss der Auftragsbehälter durch das Lager hindurch blockiert wird, und so mehrere Kommissionierstationen die Auftragsbehälter nicht wunschgemäß erhalten bzw. abgeben können. Deshalb müssen die Puffer bei den manuellen Stationen ausreichend groß dimensioniert werden, was bedeutet, dass genügend Platz im Lager für diese Puffer geschaffen werden und eine entsprechend groß dimensionierte Fördertechnik Vorhemden sein muss. Dies ist kosten- und platzintensiv. Um die Einrichtung großer Puffer vermeiden zu können, wurde in der DE 101 36 354 Al vorgeschlagen, einen jeden Auftragsbehälter nach seiner Teilkommissionierung an einer manuellen Kommissionierstation zurück in ein Behälterregal zu fördern, um ihn von dort mittels Fördertechnik zu einer nächsten manuellen Kommissionierstation zu befördern, wenn diese nächste Kommissionierstation arbeitsbereit ist.
Ein weiterer Nachteil der nicht deterministischen Bearbeitungszeit an manuellen Kommissionierstationen ist, dass man für die voraussichtliche Gesamtdurchlaufzeit eines Auftrags keine genauen Angaben machen kann. Schätzungen der Gesamtdurchlaufzeit müssen immer von einer konservativen Annahme ausgehen, um zu verhindern, dass im Versand Stehzeiten auftreten, weil Auftragsbehälter deutlich länger als geschätzt für einen Durchlauf durch das Lager benötigen.
Grundsätzlich gilt, dass bei manuellen Kommissionierstationen nach dem „Person zur Ware“ Prinzip die Schwankung der Durchsatzleistung größer ist als bei manuellen Kommissionierstationen mach dem Prinzip „Ware zur Person“. Der Grund dafür sind die längeren Bearbeitungszeiten pro Produktart bei „Person zur Ware“-Kommissionierstationen durch die notwendigen Wege eines Mitarbeiters, wenn er sich zum Lagerort der Produkte begeben muss. 3
Es besteht daher nach wie vor das Bedürfnis nach einem Kommissionierverfahren und einer Kommissionieranlage, bei denen gegenüber dem Stand der Technik die Schwankung der Durchsatzleistung bei der Bearbeitung von Kommissionieraufträgen reduziert und allgemein die Durchlaufzeit von Auftragsbehältem durch das Lager minimiert werden kann. Weiters sollen die notwendigen Pufferstrecken und damit die erforderliche Fördertechnik minimiert werden. Zusätzlich soll eine verbesserte deterministische Bearbeitungszeit an manuellen Kommissionierstationen erreicht werden, die es ennöglicht, die Anzahl von Pufferplätzen für Auftragstransporteinheiten, die bis jetzt vor manuellen Kommissionierstationen vorgesehen werden mussten, drastisch zu reduzieren.
Diese Aufgaben werden gelöst durch ein Verfahren zum Kommissionieren von in einem Rcgallager gelagerten Produkten gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch ein Kommissioniersystem für in einem Regallager gelagerte Produkte gemäß den Merkmalen des Anspruchs 8. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen und den Ausftihrungsbeispielen dargelegt.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Kommissionieren von in einem Regallager gelagerten Produkten dient zum Betrieb eines Regallagers, dem ein Lagertransportsystem zum Aus- und Einlagem der Produkte und zur Übergabe ausgelagerter Produkte an ein Fördertechniksystem zugeordnet ist, wobei mit dem Fördertechniksystem ausgelagerte Produkte zu einer oder mehreren, vorzugsweise mindestens zwei, manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen transportierbar sind. Den Ware-zur-Person-Kommissionierstationen sind Auftragstransporteinheiten, wie z.B. Auftragsbehälter, -fassen, -Paletten, zuführbar, in die den Ware-zur-Person-Kommissionierstationen zugeführtc Produkte manuell gemäß Kommissionieraufträgen in der in den Kommissionieraufträgen festgelegten Stückzahl kommissioniert werden. Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren sind alle manuell zu kommissionierenden Produkte des Regallagers allen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen zuführbar. Falls ein Kommissionierauftrag manuell zu kommissionierende Produkte enthält, wird diesen manuell zu kommissionierenden Produkten zumindest eine Auftragstransporteinheit zugeordnet, wobei jede Auftragstransporteinheit nur zu einer manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstation zugeführt wird, an der alle dieser Auftragstransporteinheit zugeordneten manuell zu kommissionierende Produkte in der vorgeschriebenen Stückzahl manuell kommissioniert werden. Die jeweilige Auftragstransporteinheit wird erst dann zu der manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstation transportiert, wenn diese Kommissionierstation zur Befüllung mit Produkten gemäß einem Kommissionierauftrag bereit ist. 4 • « 4 • « u · • · · · »tat · « « I · « * Φ · · * * *
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Das erfindungsgemäße Kommissioniersystem für in einem Regallager gelagerte Produkte umfasst: ein Lagertransportsystem zum Aus- und Einlagem der Produkte aus dem Regallager bzw. in das Regallager; ein Fördertechniksystem, an das auf das Lagertransportsystem ausgelagerte Produkte übergebbar sind; eine oder mehrere, vorzugsweise zumindest zwei, manuelle Ware-zur-Person-Kommissionierstationen, zu denen ausgelagerte Produkte vom Fördertechniksystem transportierbar sind; ein Fördertechniksystem, mit dem Auftragstransporteinheiten, wie z.B. Aufitragsbehälter, -tassen, -paletten, zu den Ware-zur-Person-Kommissionierstationen zuführbar und von den Ware-zur-Person-Kommissionierstationen zu einer Weiterbearbeitungsstation, wie einem Versandbereich oder einem Zwischenlager, transportierbar sind; wobei den Ware-zur-Person-Kommissionierstationen zugeführte Produkte manuell gemäß Kommissionieraufträgen in der in den Kommissionicraufträgen festgelegten Stückzahl kommissionierbar sind; wobei mittels des Fördertechnik Systems allen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen alle manuell zu kommissionierenden Produkte des Regallagers zuführbar sind; und eine Steuerung vorgesehen ist, die, falls ein Kommissionierauftrag manuell zu kommissionierende Produkte enthält, diesen manuell zu kommissionierenden Produkten zumindest eine Auftragstransporteinheit zuordnet und das Fördertechniksystem so steuert, dass jede Auftragstransporteinheit nur zu einer manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstation zugeführt wird, an der alle dieser Auftragstransporteinheit zugeordneten manuell zu kommissionierende Produkte in der vorgeschriebenen Stückzahl manuell kommissioniert werden, wobei die jeweilige Auftragstransporteinheit erst dann zu der manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstation transportiert wird, wenn diese Kommissionierstation zur Abarbeitung eines Kommissionierauftrags bereit ist.
Der große Vorteil des erfindungsgemäßen Kommissionierverfahrens und -Systems gegenüber dem Stand der Technik liegt darin, dass im Zuge der Bearbeitung von Kommissionieraufträgen eine Auftragstransporteinheit nur einen Stop an einer manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstation einlegen muss, wo sie direkt oder indirekt mit manuell zu kommissionierenden Produkten dieses Kommissionierauftrags befüllt wird, so dass eine annähernd deterministische Durchlaufzeit der Auftragstransporteinheit durch das Kommissioniersystem hindurch erreicht werden kann. Aufgrund der annähernd deterministischen Durchlaufzeit der Auftragstransporteinheit durch das 5 5 * » • * « * · • V 4 · » · · ι · · * • · I ··· • · 4 · · ««4 • · 4 »**l « « ·
Kommissionicrsystem kann insgesamt eine wesentlich schnellere Auftragsbearbeitungszeit erreicht werden.
Es sei erwähnt, dass die Begriffe „Transportsystem“ bzw. „Fördertechniksystem“, wie hierin verwendet, neben klassischer Fördertechnik auch Shuttles oder frei fahrbare Roboter umfasst.
Weiters sei erwähnt, dass der Begriff „manuelle Ware-zur-Person-Kommissionierstation“ so zu verstehen ist, dass physische Personen (Kommissionierer) durch Roboter ersetzt werden können, die in der Lage sind, Produkte aus einem Produktbehälter zu greifen und in die Auftragstransporteinheit oder einen Pufferbehälter zu übergeben. Solche Roboter bilden menschliches Handeln nach, unterscheiden sich aber grundlegend von automatischen oder halbautomatischen Kommissionierstationen, die in der Literatur manchmal ebenfalls als Kommissionierroboter bezeichnet werden.
Wenn zumindest zwei manuelle Ware-zur-Person-Kommissionierstationen vorgesehen werden, zu denen ausgelagerte Produkte vom Fördertechniksystem transportierbar sind, kann eine gleichmäßige Verteilung der Auftragslast an manuell zu kommissionierenden Produkten erzielt werden.
Manuelle Warc-zur-Person-Kommissionierstationcn können so konstruiert sein, dass zugeführte Produkte unmittelbar manuell in die Auftragstransporteinheit übergebbar sind. Alternativ oder ergänzend dazu können manuelle Ware-zur-Person-Kommissionierstationen mit Pufferbehältem, insbesondere Pufferschalen, ausgestattet sein, in die zu kommissionierende Produkte manuell übergeben werden, bevor eine diesen Produkten zugeordnete Auftragstransporteinheit zur Kommissionierstation transportiert wird, wobei die Pufferbehälter auf ein Zentralband entleert werden, das stromabwärts die Produkte an einer Übergabestation in die Auftragstransporteinheit entleert. Alternativ dazu werden die Pufferbehältcr direkt in die Auftragstransporteinheit entleert. Vorteilhaft bei der Kommissionierung in Pufferbehälter ist, dass die Kommissionierperson an einem Kommissionierauftrag bereits arbeiten kann, bevor die Auftragstransporteinheit herangeführt wurde bzw. an mehreren Kommissionieraufträgen parallel arbeiten kann,
Vorteilhafterweise werden an der manuellen Warc-zur-Person-Kommissionierstation gleiche Produkte, die in mehreren Kommissionieraufträgen enthalten sind, in Parallelabarbeitung der Kommissionieraufträge in unterschiedliche Pufferschalen kommissioniert, die den unterschiedlichen Kommissionieraufträgen zugeordnet sind. Man erzielt dadurch den 6
Vorteil, dass die Produkte nicht in der Reihenfolge der Aufträge zu den Ware-zur-Person-Kommissionierstationen angeliefert werden müssen, was den Gesamtdurchsatz erhöht und die Komplexität der Steuerung reduziert. Weiters ist es wahrscheinlich, dass ein schnell drehendes Produkt für mehrere laufende Aufträge benötigt wird, und daher der Inhalt eines Quellbehälters bei nur einem Stopp auf mehrere Aufträge verteilt werden kann; dies reduziert den Verkehr auf dem Transportsystem. Im Fehlerfall, wenn ein Produkt nicht ausgelagert und zur manuellen Kommissionierstation transportiert werden kann, kann die Kommissionierperson an anderen Aufträgen arbeiten oder andere Produkte eines Kommissionierauftrags kommissionieren, so dass sie keine Wartezeiten in Kauf nehmen muss.
Ein sequentieller Durchlauf der Auftragstransporteinheiten ist erzielbar, wenn eine jede Auftragstransporteinheit, nachdem oder bevor sie an der ihr zugeordneten manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstation mit den manuell zu kommissionierenden Produkten eines Kommissionierauftrags betüllt wurde, zu zumindest einem Kommissionierautomaten transportiert wird, an dem sie mit automatisch oder halbautomatisch kommissionierbaren Produkten des ihr zugeordneten Kommissionierauftrags befiillt wird, und/oder zu einem Übergabebereich eines Zentralbands transportiert wird, an dem die Auftragstransporteinheit mit auf einem diesem Kommissionierauftrag zugeordneten Bandabschnitt befindlichen Produkten, die stromaufwärts automatisch oder halbautomatisch auf den Bandabschnitt kommissioniert wurden, befällt wird. Es ist bevorzugt, dass der sequentielle Durchlauf der Auftragstransporteinheiten mit der manuellen Kommissionierung beginnt. Gegebenenfalls können die Auftragstransporteinheiten aber zuerst zu Kommissionierautomaten transportiert werden, wo sie automatisch kommissionierbare Produkte erhalten; anschließend werden die teilbefüllten Auftragstransporteinheiten zur jeweils zugeordneten manuellen Kommissionierstation weitertransportiert und dort manuell mit Produkten befällt.
In einer weiteren Ausfuhrungsform der Erfindung ist ein an das Fördertechniksystem angeschlossener Schncllspeicher vorgesehen, in dem schnell drehende Produkte zwischenlagerbar und über das Fördertechniksystem den manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen zufuhrbar sind. Man erzielt mit dieser Ausführungsform eine wesentlich schnellere Belieferung der manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen mit schnell drehenden Produkten als bei herkömmlichen Kommissioniersystemen. Durch diese Erhöhung des Durchsatzes mittels der im Schnellspeicher zwischengelagerten Produkte können z.B. auch die Lagerverantwortlichen von der ihnen bei herkömmlichen Kommissioniersystemen zugewiesenen Aufgabe, durch geschickte Auswahl von 7 4 * *4* ·· ·4 4 4*44 4» « 44 4 4 4 «44» »4«· • 4 4 4 4 ' 4 · »««4 4 • 4*4 4 4*4 » · 4 « · 4 4 4 44 44
Lagerplätzen fiir schnell drehende Produkte gemäß ihrer Berufserfahrung eine Verbesserung des Gesamtdurchsatzes zu erzielen, entbunden werden.
Wenn der Schnellspeicher zumindest einen Lift umfasst, an dem in mehreren Ebenen übereinander Plattformen angeordnet sind, in die Produkte und optional
Auftragstransporteinheiten einlagerbar bzw. auslagerbar sind, benötigt der Schnellspcicher trotz hoher Lagerkapazität nur eine geringe Stellfläche, Wenn auch Auftragstransporteinheiten zwischengespeichert werden, können Lastspitzen bei der Kommissionierung vermieden werden, indem nur als Teilaufträge eingegangene Kommissionieraufträge schon abgearbeitet werden, während die Auftragslast gering ist und die Produkte der Teil-Kommissionieraufträge in den Auftragstransporteinheiten im Schnellspeicher oder gegebenenfalls im Regallager zwischengespeichert werden, bis der restliche Kommissionierauftrag vorliegt und dann aus dem Zwischenspeicherort geholt werden, um den Auftrag zu vervollständigen.
Ein hoher Durchsatz der Produkte bzw. Quellbehälter und gegebenenfalls der Auftragstransporteinheiten in den und aus dem Schnell Speicher wird erzielt, wenn die Plattformen und der Lift Antriebselemente, z.B. Motorrollen, aufweisen, mit denen Produkte bzw. Quellbehälter, in denen die Produkte platziert sind, und optional Auftragstransporteinheiten aktiv bewegt werden.
Die Zwischenlagerkapazität kann bei gleichem Durchsatz erhöht werden, wenn die Plattformen so tief gebaut sind, um hintereinander zumindest zwei Produkte oder Quellbehälter pro Plattform aufzunehmen, wobei vorzugsweise eine sortenreine Lagerung von Produkten pro Plattform erfolgt.
Die Erfindung wird nun anhand von beispielhaften Ausfiihrungs formen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. I ein Hochregallager mit einem erfindungsgemäßen Kommissioniersystem in einer 3-D-Ansicht;
Fig. 2 einen Ausschnitt des Hochregallagers und Kommissioniersystems von Fig. 1 in einer 3-D-Ansicht;
Fig. 3 die Wege der Auftragstransporteinheiten auf einer oberen Kommissionierebene des Kommissionersystems zu und von den manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen; Fig. 4 die Wege der Auftragstransporteinheiten und Produkte auf einer unteren Kommissionierebene des Kommissioniersystems;
Fig. 5 die Wege der Produkte bzw. Quellbehälter im Kommissioniersystem beim Auslagem aus den Hochregalen und dem Schnellspeicher zu den manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen;
Fig. 6 die Wege der Produkte bzw. Quellbehälter im Kommissioniersystem beim Rücklagem von den manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen in die Hochregale bzw. in den Schnellspeichcr;
Fig. 7 den gesamten Produktfluss zwischen Hochregalen, Schnellspeicher und manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen im Kommissioniersystem; und Fig. 8 eine perspektivische Ansicht des Schnellspeichers.
Fig. 1 und Fig. 2 zeigen ein als Hochregallager konzipiertes Regallager R mit einem erfindungsgemäßen Kommissioniersystem 1. In Figur 1 sind drei Hochregale HR1, HR2, HR3 dargestellt, wobei jedes Hochregal eine Vielzahl von Regalebenen übereinander aufweist und in jeder Regalebene wiederum eine Vielzahl von Lagerplätzen für Produkte P vorgesehen ist. Die Produkte können entweder direkt in den Lagerplätzen gelagert werden, oder in Quellbehältem Q liegen, die in den Lagerplätzen gelagert werden. Der Vorteil der Verwendung von Quellbehältem Q besteht in der vereinfachten Einlagerung und Auslagerung, da die Quellbehälter standardisierte Formen und Größen aufweisen. Die unterschiedlichen Produkte P werden per LKW oder Bahn in großer Stückzahl zum Regallager R angeliefert und darin mittels eines Lagertransportsystems eingelagert. Allgemein dient das Lagertransportsystem zum Einlagem, Auslagem und auch Rücklagem von Produkten und ist in der Zeichnung allgemein mit einem Pfeil LT bezeichnet. Das Lagertransportsystem LT kann in bekannter Weise Rollentransportsysteme, Regalbediengeräte (Shuttles), Lifte, Förderbahnen, etc. umfassen.
Das Lagertransportsystem LT ist mit einem Fördertechniksystem 2 verbunden, das Teil des Kommissioniersystems 1 ist. Das Lagertransportsystem LT übergibt an das Fördertechniksystem 2 aus den Regalen ausgelagerte Produkte P, entweder unmittelbar oder in Quellbehältem Q gelagert, und übernimmt vom Fördertechniksystem 2 einzulagemde bzw. rückzulagemde Produkte P, entweder unmittelbar oder in Quellbehältem Q. Außerdem transportiert das Fördertechniksystem 2 vom Start der Abarbeitung eines Kommissionierauftrags bis zu dessen Abschluss Auftragstransporteinheiten B, die für den Kommissionierauftrag benötigt werden, durch das Kommissionier system 1 hindurch. Das Fördertechniksystem 2 kann in bekannter Weise Rollentransportsysteme, Lifte, Förderbänder, etc. umfassen und wird nachfolgend noch näher erläutert. Die Auftragstransporteinheiten B können z.B. Auftragsbehälter, -tassen, -paletten, etc. umfassen. 9
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Kommissioniersystem 1 aus Platzspargriinden auf zwei übereinander liegenden Kommissionierebenen El, E2 angeordnet, wobei auf der oberen Kommissionierebene E2 eine obere Hauptförderbahn 21 des Fördertechniksystems 2 verläuft, und auf der unteren Kommissionierebene El eine untere Hauptforderbahn 22 verläuft. Die beiden Hauptforderbahnen 21, 22 sind mittels eines Verbindungsabschnitts 23 verbunden, der den Niveaunterschied von der oberen Kommissionierebene E2 zur unteren Kommissionierebene El überbrückt.
Auf der oberen Kommissionierebene E2 sind vier manuelle Ware-zur-Pcrson-Kommissionierstationen Ml, M2, M3, M4 angeordnet, zu denen dem Bedarf von Kommissionieraufträgen entsprechend aus den Regalen HR1, HR2, HR3 ausgelagcrtc Produkte P mittels des Fördertechnik Systems 2 transportierbar sind. Weiters sind den vier manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen Ml, M2, M3, M4
Auftragstransporteinheiten B zuführbar, die von einer Auftragsstartposition STA über die obere Hauptforderbahn 21 zugeführt werden. Diese Auftragstransporteinheiten B werden an den vier manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen Ml, M2, M3, M4 von Kommissionierpersonen Kl, K2, K3, K4 mit den zugeführten Produkten P des jeweiligen Kommissionierauftrags befullt und anschließend wieder zurück zur oberen Hauptförderbahn 21 transportiert. Die manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen M1-M4 sind zur unmittelbaren manuellen Übergabe zugeführter Produkte P in die Auftragstransporteinheiten B ausgebildet.
Weiters ist das Kommissioniersystem 1 mit einem Schnellspeicher FB ausgestattet, der an das Fördertechniksystem 2 angeschlossen ist, wobei in dem Schnellspeicher FB „schnell drehende“, d.h. häufig benötigte Produkte zwischenlagerbar und über das Fördertechniksystem den manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen Ml, M2, M3, M4 zuführbar sind. Der Vorteil dieser Ausführungsform liegt darin, dass den manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen Ml, M2, M3, M4 diese schnell drehenden Produkte wesentlich schneller zuführbar sind, als wenn sie von den Hochregalen HR1, HR2, HR3 zugeführt werden müssten.
Weiters sind auf der oberen Kommissionierebene E2 zwei Automaten Al, A2 vorgesehen, die schnell drehende Produkte auf Zcntralbänder ZB1, ZB2 gemäß Kommissionieraufträgen übergeben, wobei von der übergeordneten Kommissionier-Software, die in bekannter Weise in nicht dargestellten Steuerrechnem abläuft, bestimmte Abschnitte der Zentralbänder ZB1, ZB2 Kommissionieraufträgen zugeordnet werden, auf welche Abschnitte dann - von der Kommissionier-Software gesteuert - die Automaten Al, A2 die diesen 10 • * * * ► * · « « · · ·
Kommissionieraufträgen zugeordneten Produkte in der vorgeschriebenen Stückzahl übergeben. Die Zcntralbänder ZB1, ZB2 münden in Übergabestationen Ü1, Ü2, die an der oberen Hauptforderbahn 21 angeordnet sind. Die Kommissioniersoftware steuert den Lauf der Zentralbänder ZB1, ZB2 so, dass die auf bestimmten Abschnitten dieser Bänder transportierten Produkte an den Übergabestationen Ül, Ü2 in auf der oberen Hauptförderbahn 21 transportierten Auftragstransporteinheiten B übergeben werden, die dem Kommissionierauftrag zugeordnet sind. Die Auftragstransporteinheiten B können entweder bereits teilweise manuell an den manuellen Ware-zur-Pcrson-Kommissionierstationen M1-M4 kommissionierte Produkte enthalten, oder können noch leer sein. Nachdem die Auftragstransporteinheiten B das zweite Zentralband ZB2 passiert haben, bewegen sie sich weiter entlang der oberen Hauptförderbahn 21 bis zum Verbindungsabschnitt 3 und werden auf diesem Verbindungsabschnitt 3 in die untere Kommissionierebene El verbracht und auf die untere Hauptförderbahn 22 übergeben. Es sei darauf hingewiesen, dass die Zentralbänder ZB1, ZB2 zwar zwischen den manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen Μ1-M4 hindurchlaufen, mit diesen aber operativ nicht in Beziehung stehen.
Fig, 3 zeigt schematisch die möglichen Wege der Auftragstransporteinheiten B auf der oberen Kommissionierebene E2. Ausgehend von einer Auftragsstartposition STA werden die Auftragstransporteinheiten B auf der oberen Hauptförderbahn 21 transportiert. Von der oberen Hauptförderbahn 21 zweigt eine erste Abzweigbahn 26 ab, auf der Auftragstransporteinheiten B aus der oberen Hauptförderbahn 21 ausgeschleust und anschließend an den manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen M3, M4 vorbeigeführt werden können, wo sie mittels Schleusen S3, S4 in die manuellen Ware-zur-Person-Kommissionicrstationen M3, M4 ausgeschleust werden und nach Befüllung mit Produkten durch die Kommissionierpersonen K3, K4 wieder in die erste Abzweigbahn 26 eingeschleust werden können, die einen Rückführungszweig 25 aufweist, der in die obere Hauptförderbahn 21 einmündet, so dass die auf dem Rückführungszweig 25 transportierten Auftragstransporteinheiten B wieder auf die obere Hauptförderbahn 21 gelangen und auf ihr über den Verbindungsabschnitt 3 in die untere Kommissionierebene El gelangen. Von der ersten Abzweigbahn 26 zweigt eine zweite Abzweigbahn 24 ab, auf der
Auftragstransporteinheiten B aus der ersten Abzweigbahn 26 ausgeschleust und anschließend an den manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen Ml, M2 vorbeigeführt werden können, wo sie mittels Schleusen Sl, S2 in die manuellen Ware-zur-Person-Kommissionicrstationen Ml, M2 ausgeschleust werden und nach Befüllung mit Produkten durch die Kommissionierpersonen Kl, K2 wieder in die zweite Abzweigbahn 24 eingeschleust werden können, die in den Rückführungszweig 25 der ersten Abzweigbahn 26 * m • · • · * · · *· · · ι • · * *»·» f · · • * · · « I * ··*· · *»*« ··» *· «·**«·» | ·· ** Π mündet. Auf diese Weise gelangen Auftragstransporteinheiten B, in die in der ersten oder der zweiten manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstation Ml, M2 manuell Produkte kommissioniert wurden, zurück auf die obere Hauptförderbahn 21 und von dort in die untere Kommissionierebenc El.
Zu beachten ist, dass der Rückführungszweig 25 stromaufwärts von den Ubergabestationen Ul, U2 in die obere Hauptförderbahn 21 mündet. Das bedeutet, dass Auftragstransporteinheiten B zuerst mit manuell kommissionierten Produkten befallt und erst anschließend mit von den Kommission]erautomaten Al, A2 automatisch auf die Zentralbänder kommissionierten Produkten befüllt werden.
Ein wesentliches Merkmal ist, dass jede Auftragstransporteinheit B nur einer von vier möglichen manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen MI-M4 zugeführt wird, um eine möglichst deterministische Bearbeitungszeit an den manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen M1-M4 zu erreichen.
Es sei erwähnt, dass die Auftragsstartposition STA beispielsweise eine Stapelungs- und Vereinzelungsstation für Auftragstransporteinheiten B sein kann, aber auch eine Ausschleusstation aus dem Fördertechniksystem 2, mittels dem Auftragstransporteinheiten, die schon Produkte aus teilweise abgearbeiteten Kommissionieraufträgen enthalten und in den Hochregalen HR1-HR3 (oder gegebenenfalls auch dem Schnellspeicher FB) zwischengespeichert wurden, wieder in einen Kommissionierlauf geschickt werden, um den zugehörigen Kommissionierauftrag weiter oder vollständig abzuarbeiten.
Nachdem die Auftragstransporteinheiten B über den Verbindungsabschnitt 3 auf die untere Kommissionierebene El gelangt sind, werden sie auf der unteren Hauptförderbahn 22 bis zur Kommissionierendposition FIN bewegt.
Auf der unteren Kommissionierebene El sind vier weitere manuelle Ware-zur-Person-Kommissionierstationen M5, M6, M7, M8 angeordnet. Wie am besten in Fig. 2 zu sehen, sind diese manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen M5-M8 im Gegensatz zu den oberen manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen mit Pufferbehältem 4, die als Pufferschalen ausgebildet sind, ausgestattet. Die Pufferbehälter 4 weisen Mittel 5, wie Klappen, Rutschen, etc. zur Entleerung von Produkten aus den Pufferbehältem 4 auf ein zugeordnetes Zentralband ZB3, ZB4 auf. In diesem Ausführungsbeispiel ist den manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen M5, M6 ein Zentralband ZB 3 zugeordnet, und den manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen M7, M8 ein anderes Zentralband 12 • * 1 * ZB 4 zugeordnet. Die beiden Zentralbänder ZB3, ZB4 münden in Übergabestationen Ü3, Ü4, die sich an der unteren Hauptfbrderbahn 22 befinden, wobei an den Übergabestationen Ü3, Ü4 auf Abschnitten der Zentralbänder ZB3, ZB4 befindliche Produkte gemäß Kommissionicraufträgen in Auftragstransporteinheiten B übergeben werden, die diesen Kommissionieraufträgen zugeordnet sind. Die Vorgangsweise an den vier unteren manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen M5-M8 ist so, dass dem Bedarf von Kommissionicraufträgen entsprechend aus den Regalen HR1, HR2, HR3 ausgclagcrte Produkte P mittels des Fördertechniksystems 2 zu den manuellen Warc-zur-Person-Kommissionierstationen M5-M8 zugefiihrt werden, und Kommissionierpersonen K5, K6, K7, K8 die Produkte manuell in die Pufferbehälter 4 ihrer jeweiligen manuellen Ware-zur-Person-Kommissionicrstation M5-M8 kommissionieren. Wenn die manuell zu kommissionierenden Produkte P eines Kommissionierauftrags in die Pufferbehälter 4 kommissioniert worden sind und die Kommissionierungssoftware einen Abschnitt des Zentralbandes diesem Kommissionierauftrag zugeordnet hat, werden die Produkte auf diesen Abschnitt übergeben, wenn er sich an der manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstation M5-M8 vorbeibewegt. Aufgrund der Vielzahl an Pufferbehältem 4 in jeder manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstation M5-M8 können die Kommissionierpersonen K5-K8 auch mehrere Kommissionieraufträge parallel bearbeiten. Die Kommissioniersoftware ist so ausgelegt, dass sich der mit den Produkten befüllte Abschnitt des Zentralbands mit gleichförmiger Geschwindigkeit bis zur Übergabestation weiterbewegt und dort zeitgleich mit der dem Kommissionierauftrag zugeordneten Auftragstransporteinheit B eintrifft, so dass die Produkte vom Abschnitt des Zentralbands sofort in die Auftragstransporteinheit übergeben werden können.
Stromaufwärts von den manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen M5-M8 bewegen sich die beiden Zentralbändcr ZB3, ZB4 an Kommissionierautomaten A3, A4 vorbei, die schnell drehende Produkte auf die Zentralbänder ZB3, ZB4 gemäß Kommissionieraufträgen übergeben, wobei von der übergeordneten Kommissionier-Software bestimmte Abschnitte der Zentralbänder ZB3, ZB4 den Kommissionieraufträgen zugeordnet werden, auf welche Abschnitte dann - von der Kommissionier-Software gesteuert - die Automaten A3, A4 die diesen Kommissionieraufträgen zugeordneten Produkte in der vorgeschriebenen Stückzahl übergeben. Auch diese Produkte werden an den Übergabestationen Ü3, Ü4 in Auftragstransporteinheiten B, die den Kommissionieraufträgen zugeordnet sind, übergeben. Fig. 4 zeigt ein schematisches Fließschema der Wege der Auftragstransporteinheiten und der Produkte auf der unteren Kommissionierebene El. Nachdem die Auftragstransporteinheiten B die Übergabcstationen Ü3, Ü4 durchlaufen haben, gelangen sie auf der unteren Hauptförderbahn 22 zur Auftragsendposition F1N. Bei 13 dieser Auftragsendposition FIN kann es sich beispielsweise um einen Versandbereich oder eine sonstige Weiterbearbeitungsstation handeln, aber auch um eine Einschlcusstation in das Fördertechniksystem 2, mittels dem Aufiragstransporteinheiten, die Produkte aus nur teilweise abgearbeiteten Kommissionieraufträgen enthalten, in die Hochregale HR1-HR3 (oder gegebenenfalls auch in den Schnellspeicher FB) rückgelagcrt und zwischengespeichert werden, bis sie wieder an der Auftragsstartposition STA in einen Kommissionierlauf geschickt werden, um den zugehörigen Kommissionierauftrag weiter oder vollständig abzuarbeiten.
Fig. 5 zeigt ein schematisches Diagramm der Wege der Produkte P bzw. Quellbehälter Q im Kommissioniersystem 1 beim Auslagern aus den Hochregalen HR1, HR2, HR3 und aus dem Schnellspeicher FB und Zufuhren zu den manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen, wobei die Auslagerungswege mit schwarzen Pfeilen dargestellt sind. Dieses Diagramm hat gleichermaßen für die obere und die untere Kommissionierebene E2, El Gültigkeit. Aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit sind nur die manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen Ml und M3 der oberen Kommissionicrebene E2 bzw. die örtlich darunter befindlichen manuellen Ware-zur-Person-Kommissionicrstationen M7 und M5 dargestellt. Die strichlierten Pfeile symbolisieren die Rückwege der Produkte P bzw. Quellbehälter Q in die Hochregale HR1, HR2, HR3 und den Schnellspeicher FB.
Fig. 6 zeigt ein schematisches Diagramm der Wege der Produkte P bzw. Quellbehälter Q im Kommissioniersystem 1 beim Rücklagen! von den manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationcn in die Hochregale HR1-HR3 bzw. in den Schnellspeichcr FB. Diese Rücklagerungswege sind mit schwarzen Pfeilen markiert. Dieses Diagramm hat gleichermaßen für die obere und die untere Kommissionierebene E2, El Gültigkeit. Aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit sind nur die manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen Ml und M3 der oberen Kommissionicrebene E2 bzw. die örtlich darunter befindlichen manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen M7 und M5 dargestellt. Die strichlierten Pfeile symbolisieren die Hinwege der Produkte P bzw, Quellbehälter Q von den Hochregalen HR1, HR2, HR3 und dem Schnellspeicher FB zu den manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen Ml, M3, M5, M7.
Fig. 7 zeigt ein schematisches Diagramm des gesamten Produktflusses zwischen Hochregalen HR1-HR3, Schnellspeicher FB und den manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen (nicht dargestcllt) im Kommissioniersystem 2. * · * m ♦ · ♦ *i · » »tat » • · ·♦·»*%· · · * 14
Wie man aus der bisherigen Beschreibung erkennt arbeitet das erfindungsgemäße Kommissioniersystem 1 so, dass mittels des Fördertechniksystems 2 allen Warc-zur-Person-Kommissionierstationen M1-M8 alle manuell zu kommissionierenden Produkte P des Regallagers R zuführbar sind. Es ist eine Steuerung vorgesehen (Kommissionier-Software, die auf Computern abläuft), die, falls ein Kommissionierauftrag manuell zu kommissionierende Produkte enthält, diesen manuell zu kommissionierenden Produkten zumindest eine Auftragstransporteinheit B zuordnet und das Fördertechniksystem so steuert, dass jede Auftragstransporteinheit nur zu einer manuellen Warc-zur-Person-Kommissionierstation zugeführt wird, an der alle dieser Auftragstransporteinheit zugeordneten manuell zu kommissionierende Produkte in der vorgeschricbenen Stückzahl manuell kommissioniert werden. Die jeweilige Auftragstransporteinheit wird erst dann zu der manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstation transportiert, wenn diese Kommissionierstation zur Abarbeitung eines Kommissionierauftrags bereit ist. Als Kommissionierauftrag ist auch ein Teil eines Kommissionierauftrags oder ein mehrteiliger Kommissionierauftrag zu verstehen. Beispielsweise wird von einer Apotheke morgens um 9 Uhr eine erste Bestellung von Medikamenten bei einem Pharmagroßhandelslager aufgegeben und um 11 Uhr eine zweite Bestellung. Beide Bestellungen sollen gemeinsam um 13 Uhr ausgcliefert werden. Im Pharmagroßhandelslager wird die erste Bestellung als Kommissionierauftrag eingebucht und in Abhängigkeit von der Auftragslast sofort oder irgendwann vor 13 Uhr abgearbeitet und die Auftragstransporteinheit danach bis zur Auslieferung um 13 Uhr zwischengespeichert. Wenn die zweite Bestellung um 11 Uhr eingeht, wird die bereits mit den Produkten des ersten Kommissionierauftrags befüllte Auftragstransporteinheit in einen weiteren Kommissionierlauf geschickt, um auch den zweiten Kommissionierauftrag abzuarbeiten und beide Bestellungen gemeinsam um 13 Uhr auszuliefem. Auf diese Weise kann das Pharmagroßhandelslager eine gleichmäßigere Verteilung der Kommissionierlast erreichen, beispielsweise indem den Apotheken Rabatte für frühe Bestellungen angeboten werden, gleichzeitig aber das Zeitfenster für Last-Minute-Bestellungen lange offen gehalten werden kann.
Fig. 8 zeigt eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform des in der Erfindung vorteilhaft eingesetzten Schnellspeichers FB, in dem schnell drehende Produkte zwischenlagerbar und über das Fördertechniksystem 2 den manuellen Ware-zur-Person-Kommissionicrstationen M1-M8 zuführbar sind. Der Schnellspeicher FB umfasst einen Lift 6, an dem in mehreren Speicherebenen übereinander Plattformen 7 angeordnet sind, in die Produkte P bzw. Quellbehälter Q und optional Auftragstransporteinheiten B einlagerbar bzw. daraus auslagerbar sind. Die Plattformen 7 und der Lift 6 weisen Antriebselemente, z.B. Motorrollen 8, auf, mit denen Produkte bzw. Quellbehälter Q, in denen die Produkte platziert
4 * « 15 • 4 * · · * • * · · 4 • * · • + * * sind, und optional Auftragstransporteinheiten B aktiv bewegt werden. Die Plattformen 7 sind so tief gebaut sind, um hintereinander zumindest zwei Produkte P oder Qucllbchälter Q pro Plattform aufzunehmen, wobei vorzugsweise eine sortenreinc Lagerung von Produkten pro Plattform erfolgt.
Claims (17)
- 16 Patentansprüche: 1. Verfahren /um Kommissionieren von in einem Regallager (R) gelagerten Produkten (P), wobei dem Regallager ein Lagertransportsystem (LT) zum Aus- und Einlagem der Produkte (P) und zur Übergabe ausgelagerter Produkte (P) an ein Fördertechniksystem (2) zugeordnet ist, mit welchem Fördertechniksystem ausgelagerte Produkte (P) zu einer oder mehreren, vorzugsweise mindestens zwei, manuellen Warc-zur-Person-Kommissionierstationen (Ml-M8) transportierbar sind, wobei den Ware-zur-Person-Kommissionierstationen (M1-M8) Auftragstransporteinheiten (B), wie z.B. Auftragsbehälter, -lassen, -paletten, zuführbar sind, in die den Ware-zur-Person-Kommissionierstationen (M1-M8) zugeführte Produkte manuell gemäß Kommissionieraufträgen in der in den Kommissionieraufträgen festgelegten Stückzahl kommissioniert werden, dadurch gekennzeichnet, - dass allen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen (M1-M8) alle manuell zu kommissionierenden Produkte (P) des Regallagers (R) zufuhrbar sind, - dass, falls ein Kommissionierauftrag manuell zu kommissionierende Produkte (P) enthält, diesen manuell zu kommissionierenden Produkten zumindest eine Auftragstransporteinheit (B) zugeordnet wird, wobei jede Auftragstransporteinheit nur zu einer manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstation (M1-M8) zugelührt wird, an der alle dieser Auftragstransporteinheit zugeordneten manuell zu kommissionierende Produkte in der vorgeschriebenen Stückzahl manuell kommissioniert werden, wobei die jeweilige Auftragstransporteinheit (B) erst dann zu der manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstation (M1-M8) transportiert wird, wenn diese Kommissionierstation zur Befüllung mit Produkten (P) gemäß einem Kommissionierauftrag bereit ist.
- 2. Kommissionierverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstation (M1-M4) zugeführte Produkte unmittelbar manuell in die Auftragstransporteinheit übergeben werden.
- 3. Kommissionierverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationcn (M5-M8) mit Pufferbehältem (4), insbesondere Pufferschalen, ausgestattet sind, in die zu kommissionierende Produkte manuell übergeben werden, bevor eine diesen Produkten zugeordnete Auftragstransporteinheit zur Kommissionierstation (M5-M8) transportiert wird, wobei die Pufferbehälter auf ein Zentralband (ZB3, ZB4) entleert werden, das stromabwärts die Produkte an einer Übergabestation (Ü3, Ü4) in die Auftragstransporteinheit (B) entleert, oder direkt in die Auftragstransporteinheit entleert werden. ♦ · * I I t · · * • * · * · « * ·«*« 17
- 4. Kommissionierverfahren nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass an der manuellen Warc-zur-Person-Kommissionierstation (M5-MS) gleiche Produkte, die in mehreren Kommissionieraufträgen enthalten sind, in Parallelabarbeitung der Kommissionieraufträge in unterschiedliche Puffcrschalen (4) kommissioniert werden, die den unterschiedlichen Kommissionieraufträgen zugeordnet sind.
- 5. Kommissionierverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine jede Auftragstransporteinheit (B), nachdem oder bevor sie an der ihr zugeordneten manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstation mit den manuell zu kommissionierenden Produkten eines Kommissionierauftrags befüllt wurde, zu zumindest einem Kommissionierautomaten (Al-A4) transportiert wird, an dem sie mit automatisch oder halbautomatisch kommissionierbaren Produkten des ihr zugeordneten Kommissionierauftrags befüllt wird, und/oder zu einem Übergabebereich (Ü1-Ü4) eines Zcntralbands (ZB1-ZB4) transportiert wird, an dem die Auftragstransporteinheit mit auf einem diesem Kommissionierauftrag zugeordneten Bandabschnitt befindlichen Produkten, die stromaufwärts automatisch oder halbautomatisch auf den Bandabschnitt kommissioniert wurden, befüllt wird.
- 6. Kommissionierverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fördertechniksystem (2) an einen Schncllspeicher (FB) angeschlossen ist, in dem schnell drehende Produkte zwischengelagert sind, die über das Fördertechniksystem den manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen (M1-M8) zugefuhrt werden.
- 7. Kommissionierverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass Auftragstransporteinheiten (B), die Produkte aus teilweise abgearbeiteten Kommissionieraufträgen enthalten, bis zur Fortsetzung der Bearbeitung des Kommissionierauftrags im Regallager (R) zwischengespeichert werden.
- 8. Kommissioniersystem ( l) für in einem Regallager (R) gelagerte Produkte (P), umfassend: ein Lagertransportsystem (LT) zum Aus- und Einlagem der Produkte (P) aus dem Regallager bzw. in das Regallager; ein Fördertechniksystem (2), an das auf das Lagertransportsystem ausgelagerte Produkte (P) übergebbar sind; 18 eine oder mehrere, vorzugsweise zumindest zwei, manuelle Ware-zur-Person-Kommissionierstationen (M1-M8), zu denen ausgelagerte Produkte (P) vom Fördertechniksystem (2) transportierbar sind; wobei mit dem Fördertechniksystem (2) Auftragstransporteinheiten (B), wie z.B. Auftragsbehälter, -tassen, -palettcn, zu den Ware-zur-Person-Kommissionicrstationcn (Ml-M8) zufuhrbar und von den Ware-zur-Person-Kommissionierstationcn (M1-M8) zu einer Auftragsendposition (FIN), insbesondere einer Weiterbearbeitungsstation, wie einem Versandbereich oder einem Zwischenlager, transportierbar sind; wobei den Ware-zur-Person-Kommissionierstationen (M1-M8) zugeführte Produkte manuell gemäß Kommissionieraufträgen in der in den Kommissionicraufträgen festgelegten Stückzahl kommissionierbar sind, dadurch gekennzeichnet, - dass mittels des Fördertechniksystems (2) allen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen (M1-M8) alle manuell zu kommissionierenden Produkte des Regallagers zuführbar sind, - dass eine Steuerung vorgesehen ist, die, falls ein Kommissionicrauftrag manuell zu kommissionierende Produkte enthält, diesen manuell zu kommissionierenden Produkten zumindest eine Auftragstransporteinheit (B) zuordnet und das Fördertechniksystem (2) so steuert, dass jede Auftragstransporteinheit nur zu einer manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstation (M1-M8) zugeführt wird, an der alle dieser Auftragstransporteinheit zugeordneten manuell zu kommissionierende Produkte in der vorgeschriebenen Stückzahl manuell kommissioniert werden, wobei die jeweilige Auftragstransporteinheit erst dann zu der manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstation (M1-M8) transportiert wird, wenn diese Kommissionierstation zur Verarbeitung eines Kommissionierauftrags bereit ist.
- 9. Kommissioniersystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstation (M1-M4) zur unmittelbaren manuellen Übergabe zugeführter Produkte in die Auftragstransporteinheit ausgebildct sind.
- 10. Kommissioniersystem nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationcn (M5-M8) mit Pufferbehältem (4), insbesondere Pufferschalen, ausgestattet sind, wobei die Pufferbehälter Mittel (5), wie Klappen, Rutschen, etc. zur Entleerung von Produkten aus den Pufferbehältem auf ein Zentralband (ZB3, ZB4), das stromabwärts die Produkte an einer Übergabestation (Ü3, Ü4) in die zugeordneten Auftragstransporteinheiten (B) entleert, oder zur direkten Entleerung in die Auftragstransporteinheiten aufweisen. 19
- 11. Kommissioniersystem nach einem der Ansprüche 8 bis 10, gekennzeichnet durch Kommissionierautomaten (Al-A4), die am Transportweg der Auftragstransporteinheiten angeordnet sind, wobei die Kommissionierautomaten in Abhängigkeit von Kommissionieraufträgen automatisch Produkte an die Auftragstransporteinheiten übergeben.
- 12. Kommissioniersystem nach einem der Ansprüche 8 bis 11, gekennzeichnet durch zumindest ein Zentralband (ZB1-ZB4) mit einer Übergabestation (Ü1-Ü4), an der die Auftragstransporteinheit (B) mit Produkten, die stromaufwärts auf einen Abschnitt des Zcntralbandcs, der einem Kommissionierauftrag zugeordnet wurde, kommissioniert wurden, befüllbar ist.
- 13. Kommissioniersystem nach einem der Ansprüche 8 bis 12, gekennzeichnet durch einen an das Fördertechnik System (2) angeschlossenen Schnellspeicher (FB), in dem schnell drehende Produkte zwischenlagerbar und über das Fördertechniksystem (2) den manuellen Ware-zur-Person-Kommissionierstationen (M1-M8) zufuhrbar sind.
- 14. Kommissioniersystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnellspeicher (FB) zumindest einen Lift (6) umfasst, an dem in mehreren Speicherebenen übereinander Plattformen (7) angeordnet sind, in die Produkte und optional Auftragstransporteinheiten cinlagerbar bzw. daraus auslagerbar sind,
- 15. Kommissioniersystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattformen (7) und der Lift (6) Antriebselemente, z.B. Motorrollen (8), aufweisen, mit denen Produkte bzw. Quellbehälter (Q), in denen die Produkte (P) platziert sind, und optional Auftragstransporteinheiten (B) aktiv bewegt werden.
- 16. Kommissioniersystem nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattformen (7) so tief gebaut sind, um hintereinander zumindest zwei Produkte oder Quellbehälter pro Plattform aufzunehmen, wobei vorzugsweise eine sortenreine Lagerung von Produkten pro Plattform erfolgt.
- 17. Kommissioniersystem nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass Auftragstransporteinheiten (B), die Produkte aus teilweise abgearbeiteten Kommissionieraufträgen enthalten, bis zur Fortsetzung der Bearbeitung des Kommissionierauftrags mittels des Fördertechniksystems (2) in das Regallager (R) und/oder den Schnellspeicher (FB) zuführbar sind.
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