AT511525A1 - Aufspritzbare dämmung - Google Patents

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AT511525A1 AT6872011A AT6872011A AT511525A1 AT 511525 A1 AT511525 A1 AT 511525A1 AT 6872011 A AT6872011 A AT 6872011A AT 6872011 A AT6872011 A AT 6872011A AT 511525 A1 AT511525 A1 AT 511525A1
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Organoid Technologies Og
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Abstract

Die Erfindung betrifft die Herstellung eines neuen Materials und dessen Aufbringung als aufspritzbares Dammsystem auf Basis natürlicher Materialien im Verbund mit einem biogenen Bindemittel.

Description

030/9 L0'dA ς,ζήΜ fc&frb. : 1JN. * * £5:60 1103/50/51 λ • · « • * 4 «« · ·
Seite 11
Verfahren und Anordnung zur Aufbringung einer auf- spritzberen Dämmung für innen- und Außen Anwendungen.
Die Erfindung betrifft ein neue« Material zur Herstellung und Aufbringung eines auf-spritzbaren Dämmeystems auf Beeis natürlicher Materialien Im Verbund mit einem Bindemittel.
Dia Erfindung liegt auf dem Gebiet der Bautechnik
Aus dem Stand der Technik sind diverse Verfahren bekannt, bei denen auf-spritzbare Dämmeysteme aufgebracht werden können.
Der Hauptunterschied zum Jetzigen Stand der Technik liegt in dem zur Anwendung kommenden Material und der speziell darauf ausgerichteten Anlage zur Zerkleinerung, Förderung und »Vermischung1'/ Benetzung der Naturfaser mit dem Bindemittel. Zudem ist eine Aufbringung des Materials -in einem schichtweise Aufbau- von einer geringen Schichtdicke <6cm bis 40 cm selbsttragend möglich.
Bel all diesen Verfahren liegt ein kritischer Punkt darin, das Material in flüssiger bzw. breiiger Form so auf die Außenwand aufzubringen, dass es auch auf der Wand verbleibt und nicht abrinnt oder abtropft bzw. fließt und/oder kriecht und außerdem homogen aufgebracht werden kann. Es dürfen sieh dabei keine Spannungsrisse bilden und es müssen Parameter, wie die Wärmeleitfähigkeit, Dampfcfiffueion und andere statische Parameter, sowie Vorschriften für den Brandschutz eingehalten werden.
Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, anhand eines geeigneten Verfahrens eine einfache, kostengünstige und statisch günstige auf-spritzbare Dämmung Oberbegriff des Anspruches 1 um zu setzen.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Die zur Anwendung kommenden Fasern oder Schaben können verschiedene mechanische, chemische, biologische und witterungsbedingte Bearbeitungeechritte durchlaufen, um optimal aufbereitet zu sein.
Diese sind: Schneiden, Mähten, Hflckseln, Quatschen, Kartieren, Laugen,
Aufspleißen, Auffasem, Dampfaufechluss, Ultraschall, Trocknen und Befeuchten. Des 1»,
Weiteren können die Fasern, je nach benötigten Anforderungen, auf verschiedene Längen gebracht werden, z.B. durch Aueeieben.
Des Weiteren können verschiedenste Zuschlag sstoffs wie z.B. Borax und Kieselsäure dem Rohmaterial beigemengt werden, um z.B. dessen Brandfostigken zu erhöhen oder Beeinträchtigungen durch Schädlinge vorzubeugen. 910®
XVrf 59 = 60 Π0Z SO/ST

Claims (9)

  1. ozo/ao'd £S:60 UOi/SO/Sl .. : ' JM. .. • · · · · > · ’ Γ : Seite |2 Wae die Eigenschaften de« neuen Dämmmatertale betrifft, so ist hiezu folgendes auszuführen: Bei der Verwendung von Hanfechäben und Wassergläsern ergibt sich beispielsweise eine Dichte des fertigen Composits von ca. 0.07 bis 0,2 t/m* Durch gezielte Anordnung der Fasern ergibt sich eine gute Wärmedämmfähigkeit (Wärmeleitfähigkeit λ <0,04 in W/(mK). Je nach FaeerauswahJ fassen sich Werte im Bereich von herkömmlichem Dämmmaterial, wie z.B. einer Außenwand aus Mauerziegeln mit einer Dicke von 17,9cm mit Wärmedämmverbundsystem (PUR; 12,5cm Dicke) erreichen. Das Rohmaterial wird luftdurchlässig ausgeführt. Die Luftdurchlässigkeit wird auch vom Verhältnis Faseranteil zu Bindemitteianteil, der verwendeten Faser, dem verwendeten Bindemittel bestimmt. Für das neue Verfahren eignet sich z.B. eine Kombination Schaben mit einem biologischen Bindemittel, wie z.B. Ligninsuifonat, Wasserglas oder Kälkkasein besonders gut. Das Material für die Aufbringung der Dämmschicht kann im Anschluss mit handelsüblichen Verputzsystemen nachbearbeitet werden. Vorteilhafte Auaführungsformen und Weiterentwicklungen des Verfahrens gemäß der Erfindung werden durch die Merkmale der Ansprüche 2 bis näher beschrieben; *7 Patentansprüche: 1. Verfahren zur Aufbringung einer auf spritzbaren Dämmung dadurch gekennzeichnet, - dass auf die gesamte Außen und oder Innenfläche (1,10 oder zumindest auf Teilbereiche derselben das Rohmaterial - im getrockneten Zustand eine Dichte von weniger als 0,2 t/m*., bevorzugt weniger als 0,1 t/m", aufweisendes - Bindemitteigemisch (2) eines Bindemitteis mit zumindest 30 Gew-%, bevorzugt mindestens 40 Gew-%, zum Rohmaterial und/oder faser-oder schäbenhattlgen Partikeln, jeweils bezogen auf das Gesamt-Gemisch, aufgebracht wird, - dass auf die gesamte Aussen- und oder innenenffäche (1,1*) das Dämmmaterial, offenporigen oder offenzeilig Bindsmrttel/Faser- bzw. Rohmaterial-Gemisches (2) oder zumindest auf Teilbereiche derselben, insbesondere flächig berührend bzw. anliegend, über ein Sprttzverfahren aufgebracht wird. - das Bindemittel/Fasar-Gemisch bzw. Rohmaterial (2) zumindest Im Bereich seiner Außenfläche (2'), überwiegend formstabil, jedoch auch noch manuell formbar, vorzugsweise iTO® IVJ ZS:: 60 TT02 S0/S1 020/81-0' d .. fcsfra ;,ju. .. J?S^60 lL02/S0/SL Seite | 3 selbsttragefihig, begonnen hat auszutrocknen und die anstehende Oberfläche Je nach Umgebungsbedingungen bereits nach wenigen Tagen dampfdiffusionsoffen behandelbar ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rohmaterial (2) eingesetzt wird, dessen Fasern oder Schaben ausschließlich biogenen Ursprungs sind.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet» dess ein Rohmateria-Oemisch (2) eingesetzt wird, dessen Bindemittel vorzugsweise biogenen Ursprungs ist, oder zumindest Im abgebundsnem Zustand ökotoxikologisch unbedenklich.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, - dass die Fasern oder Schaben mit dem Bindemittel des auf die Außen oder Innenfläche (1,1*) aufzubringenden Rohmaterial- Gemisch (2) erat unmittelbar vor dem Kontakt mit der Außen oder Innfläche (1,1*) miteinander gemischt werden und - dass das auf diese Weise erhaltene Rohmaterial- Gemisch (2) auf die genannte Außen oder Innenfläche (1,1') aufgespritzt bzw. aufgesprüht wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, data die Aufbringung bzw. Aufspritzung des Rohmaterial- Gemisch (2) in mehreren Schichten erfolgen kann, wobei es bevorzugt ist, die Schichten so auf zu bringen, dass ata Ergebnis eine selbstragend· Dämmschicht mit einer Schlchtdlcke von bla zu 50 cm erreicht werden kann.
  6. 6. Verfahren naeh einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass für das Rohmaterial (2) als Bindemittel Llgninsulfonate, (Katk-)Kaseinteim, Wasserglas, Stärken und/oder Dextrine eingesetzt werden und als Blogen-Anteil, z.B (HanfJSchäben, (Weizen)Stroh, eingesetzt werden. '
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dasa in dem Rohmaterial Fasern oder Schäben mit einer Faseriänge bzw. Korngröße im Bereich bis 80 mm, vorzugsweise von 20 bis 50 mm, eingesetzt werden.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeleitfähigkeit λ der ausgetrockneten Platte oder Schale (20) kleiner 0,04 W/mK beträgt. 810® XVJ cs:e0 rm SO/ST 050/610 d • « : JN J7Q:60 LL0Z/S0/9L
    Seite |4
  9. 9. Aufbringen einer auf spritzbaren Dämmung auf Außen- und oder Innenflächen, welches vorzugsweise aus einem der vorliegenden Rohmaterialien (2) gemäß Ansprüche 6 besteht. I i βτο® Vii CS=60 TT0Z so/st
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