AT511654A1 - Verladewagen für schüttgut - Google Patents
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Abstract
Ein Verladewagen zum Transportieren und Speichern von Schüttgut weist eine Blockiervorrichtung (22) auf, die einerseits aus einem mit einem Übergabeförderband (10) und andererseits mit einem darunter befindlichen Rahmenabschnitt (23) verbundenen Blockierelement (24) gebildet ist. Beide Blockierelemente (24) sind im Betriebseinsatz des Übergabeförderbandes (10) bezüglich einer vertikalen Richtung in einer Nicht-Blockierstellung voneinander distanziert. Eine Blockierstellung ist automatisch durch Absenken des Übergabeförderbandes (10) und damit des mit diesem verbundenen Blockierelementes (24) auf das darunter liegende Blockierelement (24) erzielbar.
Description
1# 1105
Verladewagen für Schüttgut.
[001] Die Erfindung betrifft einen Verladewagen zum Transportieren und Speichern von Schüttgut, mit einem auf Schienenfahrwerken abgestützten Fahrgestellrahmen, einem zur Speicherung vorgesehenen Wagenkasten mit einem in dessen Bodenbereich befindlichen, in Wagenlängsrichtung verlaufenden Bodenförderband und einem an dieses anschließenden, über den Fahrgestellrahmen vorkragenden und durch einen Schwenkantrieb in einem Verschwenkbereich um Drehachsen verschwenkbaren Übergabeförderband, wobei diesem zwei Blockiervorrichtungen zur wahlweisen Begrenzung des Verschwenkbereiches zugeordnet sind.
[002] Ein derartiger Verladewagen ist aus US 5 219 262 bekannt Die Blockiervorrichtung hat die Aufgabe, einerseits eine geringe Verschwenkbarkeit zu ermöglichen, andererseits jedoch eine unkontrollierte seitliche Verschwenkung zum Nachbargleis zuverlässig auszuschließen.
[003] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaltung eines Verladewagens der eingangs genannten Art, mit dem eine verbesserte AnkuppEung eines weiteren Veriadewagens für eine durchgehende Transportstraße möglich ist.
[004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Verladewagen der gattungsgemäßen Art durch die im Kennzeichen von Anspruch 1 angeführten
Merkmale gelöst. • · · · * · 217 * · • * · [005] Mit einer derartigen dritten Blockiervorrichtung ergibt sich nun eine automatische Fixierung des Übergabeförderbandes , so dass dieses nicht mehr um die vertikale Schwenkachse bewegbar ist. Damit ist sichergestellt, dass bei Ankupplung eines weiteren leeren Verladewagens das Abwurfende des Übergabeförderbandes exakt auf der zugeordneten Abstützeinrichtung zu liegen kommt. Somit ist durch die erfindungsgemäße Ausbildung eine raschere Ankupplung und ein problemloser Start einer Schüttgutübergabe auf den angekuppelten Wagen erzielbar.
[006] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Zeichnungsbeschreibung.
[007] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht eines Verladewagens, Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht eines Teiles eines Übergabeförderbandes mit einer Blockiervorrichtung, Fig. 3, 4 einen Querschnitt entlang der Schnittlinie IV in Fig. 2, und Fig. 5 eine weitere Variante einer Blockiervorrichtung.
[008] Ein in Fig. 1 ersichtlicher Verladezug 1 setzt sich aus einer Vielzahl von miteinander verbundenen Verladewagen 2 zusammen. Jeder dieser zum Transportieren und Speichern von Schüttgut ausgebildeten Verladewagen 2 besteht im wesentlichen aus einem auf Schienenfahrwerken 3 abgestützten Wagenrahmen 4 und einem mit diesem verbundenen Speicherkasten 5.
Dieser ist oben und unten offen ausgebildet und weist anstelle einer
Bodenfläche ein mit einem Antrieb 6 verbundenes, in Wagenlängsrichtung verlaufendes Bodenförderband 7 auf. An den - bezüglich der durch einen Pfeil 8 dargestellten Förder- bzw. Transportrichtung des Verladezuges 1 -vorderen Endbereich des Bodenförderbandes 7 anschließend befindet sich ein mit einem Antrieb 9 verbundenes Übergabeförderband 10. Dieses über eine Pufferbrust 11 vorkragende und geneigt angeordnete Übergabeförderband 10 ist um eine vertikale und eine horizontale Drehachse 12,13 verschwenkbar am Fahrgestellrahmen 4 gelagert {s. Fig. 2) und mit einem Schwenkantrieb 14 verbunden.
[009] Zur Abstützung des vorkragenden Übergabeförderbandes 10 ist eine durch einen Antrieb 15 längenveränderbare Seilverbindung 16 vorgesehen. Ein Abwurfende 17 des Übergabeförderbandes stützt sich auf einer Zentriereinrichtung 18 (in US 5 221 172 näher beschrieben) ab, die am vorgeordneten Verladewagen 2 befestigt ist. Die Energieversorgung der verschiedenen Antriebe erfolgt durch einen mit einer Hydraulikanlage in Verbindung stehenden Verbrennungsmotor 19.
[010] Wie insbesondere in Fig. 2 bis 4 ersichtlich, sind dem Übergabeförderband 10 zwei bezüglich einer Wagenquerrichtung voneinander distanzierte Blockiervorrichtungen 20 zugeordnet. Damit wird der Verschwenkbereich des Übergabeförderbandes 10 um die vertikale Drehachse 12 eingeschränkt. Jede Blockiervorrichtung 20 ist durch einen Antrieb 21 (Fig. 2) in eine durch strichpunktierte Linien angedeutete Außerbetriebstellung verschwenkbar. In dieser Stellung kann das Übergabeförderband 10 für eine Entladung des gespeicherten Schüttgutes seitlich verschwenkt werden.
[011] Wie in Fig. 3 und 4 dargestellt, ist zwischen den beiden genannten Blockiervorrichtungen 20 ist eine dritte Blockiervorrichtung 22 vorgesehen. Diese ist einerseits aus einem mit dem Übergabeförderband 10 und andererseits mit einem darunter befindlichen Rahmenabschnitt 23 verbundenen Blockierelement 24 gebildet. Beide Blockierelemente 24 sind im Betriebseinsatz des Übergabeförderbandes 10 bezüglich einer vertikalen Richtung in einer Nicht-Blockierstellung voneinander distanziert (Fig. 3). Eine Blockierstellung ist automatisch durch Absenken des Übergabeförderbandes 10 (unter Beaufschlagung des Antriebes 15) und damit des mit diesem verbundenen oberen Blockierelementes 24 auf das darunter liegende Blockierelement 24 erzielbar (Fig. 4). Dieses ist in Form eines sich in einer Verschwenkrichtung 25 des Übergabeförderbandes 10 erstreckender Streifen 26 aus elastischem Material, z. B. Gummi, gebildet. Folglich kommt es zwischen den beiden Blockierelementen 24 zu einer kraftschlüssigen Verbindung.
[012] Durch diese dritte Blockiervorrichtung 22 ist eine stufenlose Fixierung des Übergabeförderbandes 10 möglich, und zwar jeweils in jener Schwenkposition, die vor der Entfernung des vorgeordneten Verladewagens 2 vorhanden war. Damit ist eine problemlose Ankupplung eines leeren Verladewagens 2 mit einer exakten Auflage des Abwurfendes 17 auf der 577. • « • * * * «« ·· · · φ ι·
Zentriervorrichtung 18 gewährleistet. Dabei erfolgt ein geringfügiges Anheben des Obergabeförderbandes 10 um die horizontale Drehachse 13 und folglich kommt es zu einer automatischen Entblockierung der dritten Blockiervorrichtung 22 (gemäß Fig. 3).
[013] Wie in Fig. 5 ersichtlich, ist in einer Variante der dritten Blockiervorrichtung 22 das untere Biockierelement 24 in Form eines sich in Verschwenkrichtung 25 des Übergabeförderbandes 10 erstreckender Streifen 26 mit einer zahnstangenähnlich gewellten Oberfläche zur Herstellung einer formschlüssigen Blockierverbindung mit dem oberen Blockierelement 24 ausgebildet.
Claims (3)
- * · • II» · « 6f7. t I * · i * Patentansprüche 1. Verladewagen zum Transportieren und Speichern von Schüttgut, mit einem auf Schienenfahrwerken abgestützten FahrgesteIIrahmen (4), einem zur Speicherung vorgesehenen Speicherkasten (5) mit einem in dessen Bodenbereich befindlichen, in Wagenlängsrichtung verlaufenden Bodenförderband (7) und einem an dieses anschließenden, überden Wagenrahmen (4) vorkragenden und durch einen Schwenkantrieb (14) in einem Verschwenkbereich um Drehachsen (12, 13) verschwenkbaren Übergabeförderband (10), wobei diesem zwei Blockiervorrichtungen (20) zur wahlweisen Begrenzung des Verschwenkbereiches zugeordnet sind, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: a) zwischen den beiden genannten Blockiervorrichtungen (20) ist eine dritte Blockiervorrichtung (22) vorgesehen, die einerseits aus einem mit dem Übergabeförderband (10) und andererseits mit einem darunter befindlichen Rahmenabschnitt (23) verbundenen Blockierelement (24) gebildet ist, b) beide Blockierelemente (24) sind im Betriebseinsatz des Übergabeförderbandes (10) bezüglich einer vertikalen Richtung in einer Nicht-Blockierstellung voneinander distanziert, c) eine Blockierstellung ist automatisch durch Absenken des Übergabeförderbandes (10) und damit des mit diesem verbundenen Blockierelementes (24) auf das darunter liegende Blockierelement (24) erzielbar.
- 2. Verladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Blockierelement (24) in Form eines sich in Verschwenkrichtung (25) des Übergabeförderbandes (10) erstreckender Streifen (26) aus elastischem Material gebildet ist.
- 3. Verladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Blockierelement (24) in Form eines sich in Verschwenkrichtung (25) des Übergabeförderbandes (10) erstreckender Streifen (26) mit einer zahnstangenähnlich gewellten Oberfläche zur Herstellung einer formschlüssigen Blockierverbindung ausgebildet ist.
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