AT511704A4 - Sicherungsvorrichtung für eine lichtkuppel - Google Patents

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AT511704A4
AT511704A4 ATA1209/2011A AT12092011A AT511704A4 AT 511704 A4 AT511704 A4 AT 511704A4 AT 12092011 A AT12092011 A AT 12092011A AT 511704 A4 AT511704 A4 AT 511704A4
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    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/03Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights
    • E04D13/0335Skylight guards, security devices protecting skylights or preventing objects or persons from falling through skylight openings

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Abstract

Es wird eine Sicherungsvorrichtung für eine Lichtkuppel mit einem in einen Rahmen (1) für eine lichtdurchlässige Abdeckung einsetzbaren Sicherungsgitter (2) beschrieben. Um vorteilhafte Konstruktionsbedingungen zu schaffen, wird vorgeschlagen, dass das Sicherungsgitter (2) am Rahmen (1) befestigbare, metallische Zuglaschen (3) umfasst, die einen Streckbereich (7) mit in ihrem Verlauf von der Zugrichtung abweichenden Kraftübertragungsabschnitten (8) aufweisen.

Description

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(37928) II
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherungsvorrichtung für eine Lichtkuppel mit einem in einen Rahmen für eine lichtdurchlässige Abdeckung ersetzbaren Sicherungsgitter.
Lichtkuppeln, insbesondere auf Flachdächern, stellen ein Sicherheitsrisiko dar, weil die Gefahr eines Bruchs der lichtdurchlässigen Abdeckung besteht. Um eine Durchsturzgefahr zu bannen, ist es bekannt (DE 20 2007 013 179 U1), in den Rahmen zur Aufnahme der Lichtkuppel ein Sicherungsgitter einzusetzen. Zu diesem Zweck weist das Schutzgitter aufgebogene Randabschnitte auf, die zur Befestigung des mit den aufgebogenen Randabschnitten einen Gitterkorb bildenden Sicherungsgitters dienen. Nachteilig ist allerdings, dass ein solches in den Rahmen einer Lichtkuppel eingesetztes Sicherungsgitter einen Sturz ohne Dämpfung auffängt, was einerseits die Verletzungsgefahr für einen Stürzenden erhöht und anderseits eine Mehrbelastung des Gitters und des Rahmens im Sturzfail mit sich bringt.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Sicherungsvorrichtung der eingangs geschilderten Art für eine Lichtkuppel so auszugestalten, dass eine wirksame Stoßdämpfung im Sturzfall ohne besonderen konstruktiven Aufwand gewährleistet werden kann.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass das Sicherungsgitter am Rahmen befestigbare, metallische Zuglaschen umfasst, die einen Streckbereich mit in ihrem Verlauf von der Zugrichtung abweichenden Kraftübertragungsabschnitten aufweisen.
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Da die Zuglaschen, über die das Sicherungsgitter am Rahmen der Lichtkuppel befestigt wird, einen Streckbereich mit Kraftübertragungsabschnitten aufweisen, deren Verlauf von der Zugrichtung abweicht, werden diese Kraftübertragungsabschnitte im Sturzfall unter einer plastischen Verformung in Zugrichtung gestreckt, sodass ein Teil der Sturzenergie über die Formänderungsarbeit der Streckbereiche der Zuglaschen aufgenommen und der Auffangstoß gedämpft wird. Über die Anzahl der zum Einsatz kommenden Zuglaschen kann bei einem gegebenen Formänderungswiderstand des Streckbereichs die jeweils geforderte Dämpfung berücksichtigt werden.
Die konstruktive Ausgestaltung der Streckbereiche kann unterschiedlich ausfallen, weil es ja nur darum geht, die in ihrem Verlauf von der Zugrichtung abweichenden Kraftübertragungsabschnitte unter einer plastischen Verformung zu strecken, also in ihrem Verlauf der Zugrichtung wieder anzunähern. Zu diesem Zweck kann der Streckbereich der Zuglaschen aus der Laschenebene hin- und hergehend ausgebogene Laschenabschnitte als Kraftübertragungsabschnitte aufweisen. Bei einer entsprechenden Zugbelastung werden diese aus der Laschenebene ausgebogenen Laschenabschnitte wieder gegen die Laschenebene zurückgebogen. Ähnliche Bedingungen ergeben sich, wenn der Streckbereich der Zuglaschen wenigstens einen Z-förmig aus der Laschenebene gebogenen Laschenabschnitt bildet, sodass im Sturzfall der die beiden im Wesentlichen in Zugrichtung verlaufenden Schenkel des Z-förmigen Laschenabschnitts verbindende Steg zunächst aus der Zugrichtung ausgeschwenkt und dann wieder in eine Strecklage mit den Z-Schenkeln zurückgebogen wird.
Eine weitere Möglichkeit der Ausbildung des Streckbereichs der Zuglaschen besteht darin, dass die Zuglaschen in ihrem Streckbereich zumindest einmal der Länge nach in zwei zu ihrer Längsmitte auseinanderlaufende Randstege unterteilt sind. Diese Randstege werden bei einer entsprechenden Zugbelastung der Lasche unter einer Annäherung ihrer Längsmittenbereiche gestreckt, wobei wiederum ein entsprechender Verformungswiderstand überwunden werden muss.
Das Streckverhalten kann durch das Aneinanderreihen von mehreren solchen zwischen sich eine Durchtrittsöffnung begrenzenden Randstegen in Zugrichtung an unterschiedliche Bedingungen angepasst werden. Die Erfindung ist aber nicht auf die Unterteilung der Zuglaschen in Randstege beschränkt. So könnten beispielsweise auch Zuglaschen zum Einsatz kommen, deren Streckbereich als Streckgitter ausgebildet ist. Auch in diesem Fall wird bei einer Längung des Streckbereichs Formänderungsarbeit benötigt, die im Sturzfall den Auffangstoß dämpft.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Fig, 1 eine erfindungsgemäße Sicherungsvorrichtung für eine Lichtkuppel in einem vereinfachten Schaubild,
Fig. 2 eine Zuglasche, wie sie in der Fig. 1 zum Einsatz kommt in einem Längsschnitt in einem größeren Maßstab,
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung einer Konstruktionsvariante einer erfindungsgemäßen Zuglasche,
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform einer Zuglasche nach der Erfindung in einer Vorderansicht und
Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung einerweiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Zuglasche.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 1 wird in einen Rahmen 1 einer Lichtkuppel ein Sicherungsgitter 2 eingesetzt, das mit Hilfe von Zuglaschen 3 am Rahmen 1 befestigt ist. Zu diesem Zweck bilden die Zuglaschen 3 Einhängehaken 4 für die Randstege des Sicherungsgitters 2. Mit Hilfe von abgewinkelten Anschlagflanschen 5 werden die Zuglaschen 3 am Aufnahmeflansch 6 des Rahmens 1 für die lichtdurchlässige Abdeckung der Lichtkuppel befestigt.
Die Zuglaschen 3 weisen gemäß der Fig. 2 einen Streckbereich 7 mit in ihrem Verlauf von der Zugrichtung abweichenden Kraftübertragungsabschnitten 8 auf, die gemäß der Fig. 2 als aus der Laschenebene hin- und hergehend ausgebogene Laschenabschnitte ausgebildet sind. Wird eine solche Zuglasche 3 in Zugrichtung be- lastet, so ergibt sich im Streckbereich 7 eine Längung, weil die aus der Laschenebene hin- und hergehend ausgebogenen Kraftübertragungsabschnitte 8 unter einer plastischen Verformung in die Laschenebene zurückgebogen werden. Die hiefür aufzuwendende Formänderungsarbeit wird durch die Sturzenergie aufgebracht, die somit verringert wird, was die angestrebte Stoßdämpfung nach sich zieht.
Die Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform einer Zuglasche 3. Der Streckbereich 7 wird durch einen Z-förmig aus der Laschenebene gebogenen Laschenabschnitt gebildet, wobei der die beiden in Zugrichtung verlaufenden Schenkel des Z-förmigen Laschenabschnitts verbindende Steg den Kraftübertragungsabschnitt 8 bildet, der bei einer Zugbelastung der Lasche 3 zunächst von der Laschenebene ausgebogen und dann wieder zur Laschenebene zurückgebogen wird.
Der Streckbereich 7 der Zuglasche 3 nach der Fig. 4 wird durch zwei Randstege 9 gebildet, in die die Zuglasche 3 unterteilt ist. Diese die Kraftübertragungsabschnitte 8 bildenden Randstege 9 laufen unter Ausbildung einer Durchtrittsöffnung symmetrisch zu ihrer Längsmitte hin auseinander, sodass bei einer ausreichenden Zugbelastung der Zuglasche 3 die Randstege 9 unter einer Annäherung ihrer Längsmittenbereiche gestreckt werden. Die dafür aufzubringende Formänderungsarbeit dient wieder zur Stoßdämpfung.
Das gleiche Konstruktionsprinzip ist auch bei der Ausbildung der Zuglasche 3 nach der Fig. 5 gegeben. Es wird jedoch die Zuglasche 3 im Streckbereich 7 mehrmals durch zu ihrer Längsmitte auseinanderlaufende Randstege 9 unterteilt, die jeweils Kraftübertragungsabschnitte 8 bilden, sodass durch die Aneinanderreihung dieser in ihrem Verlauf von der Zugrichtung abweichenden Kraftübertragungsabschnitte 8 das Maß der Längung des Streckbereichs 7 besser berücksichtigt werden kann, ohne eine größere Breite der Zuglasche 3 in Kauf nehmen zu müssen.

Claims (5)

  1. » · » * · Patentanwälte Dipl.-Ing. Helmut Hübscher Dipl.-Ing. Karl Winfried Hellmich Spittelwiese 7, A 4020 Linz (37928) II Patentansprüche: 1. Sicherungsvorrichtung für eine Lichtkuppel mit einem in einen Rahmen (1) für eine lichtdurchlässige Abdeckung ersetzbaren Sicherungsgitter (2), dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsgitter (2) am Rahmen (1) befestigbare, metallische Zuglaschen (3) umfasst, die einen Streckbereich (7) mit in ihrem Verlauf von der Zugrichtung abweichenden Kraftübertragungsabschnitten (8) aufweisen.
  2. 2. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Streckbereich (7) der Zuglaschen (3) aus der Laschenebene hin- und hergehend ausgebogene Laschenabschnitte als Kraftübertragungsabschnitte (8) aufweist.
  3. 3. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Streckbereich (7) der Zuglaschen (3) wenigstens einen Z-förmig aus der Laschenebene gebogenen Laschenabschnitt bildet.
  4. 4. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuglaschen (3) in ihrem Streckbereich (7) zumindest einmal der Länge nach in zwei zu ihrer Längsmitte auseinanderlaufende Randstege (9) unterteilt ist.
  5. 5. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Streckbereich (7) als Streckgitter ausgebildet ist. Linz, am 22. August 2011 INNOTECH Holding GmbH durch: f
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FR2140725A5 (de) * 1971-03-30 1973-01-19 Ferem

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