AT511733A1 - Verfahren zum erzeugen einer verbesserten abtastpunktewolke - Google Patents
Verfahren zum erzeugen einer verbesserten abtastpunktewolke Download PDFInfo
- Publication number
- AT511733A1 AT511733A1 ATA1175/2011A AT11752011A AT511733A1 AT 511733 A1 AT511733 A1 AT 511733A1 AT 11752011 A AT11752011 A AT 11752011A AT 511733 A1 AT511733 A1 AT 511733A1
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- sampling point
- trajectory
- opi
- offset
- point cloud
- Prior art date
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C15/00—Surveying instruments or accessories not provided for in groups G01C1/00 - G01C13/00
- G01C15/002—Active optical surveying means
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Radar, Positioning & Navigation (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)
Abstract
Ein Verfahren zum Erzeugen einer verbesserten Abtastpunktewolke aus zumindest zwei Abtastpunktewolken (5, 6) eines Multipass-MLS-Scans umfasst:Erstellen von Orthoprojektionen (OPi,j(5i), (OPi,j(6i), OPi+1,j (5i+1) , (OPi+1,j(6i+1) ) der in verschiedene Raumausschnitte (Ri) fallenden Teile (5i, 6i) der Abtastpunktewolken (5, 6), Relativbewegen der Orthoprojektionen bis zur größtmöglichen Kongruenz (K) , um Versätze (vi) der Orthoprojektionen in den Raumausschnitten (Ri) zu ermitteln. Korrigieren von Trajektorienabschnitten (3i, 3i' , 3i", 3i+1, 4i, 4i', 4i", 4i+1) um die ermittelten Versätze (vi) und dazwischen interpolierte Versätze (Vi' , V i") , um korrigierte Trajektorien (3C, 4C) zu erhalten, Neupositionieren der Abtastpunktewolken (5, 6) anhand der korrigierten Trajektorien (3C, 4C) im Weltkoordinatensystem (7), und Erzeugen der verbesserten Abtastpunktewolke aus den neupositionierten Abtastpunktewolken (5C, 6C) .
Description
PATENTANWALT DIPL.-ING. DR.TECHN. ANDREAS WEISER ♦♦ ·· ·»·« ** **
EUROPKAJs AND XICT DHMftRK ATTORNEY *.. ,VlJ.3f) VWfiN .·. kDbPgasSe 7 04204 RIEGL Laser Measurement Systems GmbH A-3580 Horn (AT)
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erzeugen einer verbesserten Abtastpunktewolke aus zumindest zwei Abtastpunktewolken, von denen die erste durch Abtasten einer Umgebung mit einem entlang einer ersten Trajektorie bewegten Laserscanner und die zweite durch Abtasten derselben Umgebung mit einem entlang einer zweiten Trajektorie bewegten Laserscanner erzeugt ist, wobei die Trajektorien mit den Abtastpunktewolken in einem Weltkoordinatensystem vorliegen.
Abtastpunktewolken dieser Art werden von sog. „Mobile Laser Scanning"-Systemen (MLS-Systemen) erzeugt, die vor allem zur terrestrischen Landvermessung eingesetzt werden. Dabei wird die Topografie der Landschaft von einem bewegten Land-, Luft- oder Wasserfahrzeug aus erfasst, welches das MLS-System trägt. Die Scandaten des MLS-Systems bilden eine „Wolke" von Abtastpunkten ira Koordinatenraum, die ein 3D-Abbild des laser-abgetasteten Umgebungsbereichs darstellen. Für die Abbildungsgenauigkeit des MLS-Systems ist es von entscheidender Bedeutung, dass seine Bewegungsbahn und -Orientierung, gemessen als Abfolge von Positions- und Lagemessdaten, auch Trajektorie genannt, möglichst exakt bestimmt werden kann.
Zur Messung der Trajektorie des MLS-Systems wird in der Regel ein von diesem mitgeführtes Trägheitsmess-Subsystem („Inertial Measurement Unit", IMU} in Verbindung mit einem Sari·],.; (+43 1) 879 17 06 TAX: (+43 1) 879 17 07 KM,Ml,: ΜΛΠ,^Ι’ΛΊΊΐΧΤΗ.ΝΒΤ · WER: WWW.itVILNlT'.NF.T ERST Ti RANK: 038-56704 BLZ: 20111 · IBAN: ATI 02011100003856704 · BIO GIBAATWW -VAT: ΛΤ U 53832900 2 ·*···« * · 1 * • »· · · · «»««4 * * * 4« « ·· «··· φ * « ι · · · · * * ι tellitennavigations-SUbsystfefn **(„G*loßäl Navigation Satellite System", GNSS) verwendet. Die IMU/GNSS-Subsysteme ermitteln fortlaufend Position und Lage und damit die Trajektorie des MLS-Systems im Weltkoordinatensystem, so dass die Scandaten des MLS-Systems darauf bezogen werden können, um die Abtastpunktewolken im Koordinatenraum des Weltkoordinatensystems aufzustellen.
In der Praxis lässt die Messgenauigkeit von IMU/GNSS-Sub-systemen jedoch häufig zu wünschen übrig. Die Ursachen können mannigfaltig sein, beispielsweise Abschattungen der Line-of-Sight des GNSS-Empfängers zu den Satelliten durch Gebäude oder Vegetation, Mehrwegeausbreitung der GNSS-Signale oder vollständiger Verlust der GNSS-Signale beim Durchfahren von Tunnels. Auch nicht exakt initialisierte und damit missweisende oder fehl-horizontierte IMU-Subsysteme verursachen Fehler, ebenso wie die Langzeitdrift von IMU-Subsystemen. Bereits Winkelabweichungen von wenigen Milligrad können über die von den Laserabtaststrahlen zurückzulegenden langen Wege zu signifikanten Mess- und damit Abbildungsfehlern des MLS-Systems führen. Alle diese Fehler zeigen sich unmittelbar in den vom MLS-System erzeugten Abtastpunktewolken bzw. 3D-Abbildern als Verzerrungen, Kantensprünge usw. der abgebildeten Umgebung.
Dieses Problem ist noch verschärft beim sog. Multipass-Scannen, bei welchem ein- und derselbe Umgebungsbereich mehrmals aufeinanderfolgend mit dem MLS-Systera abgetastet wird, um mehrere Abtastpunktewolken desselben zu erstellen, beispiels- 3 « 14 « « · «* » * • « · »·· · ♦ · · * * fr * ♦ fr fr · ·· · · · · # · · fr fr t « ♦ · * » weise um diese zur Erhörthng'*def FUnkf dichte, zur Reduktion von durch Abschattungen entstandenen Datenlücken oder für weitergehende statistische 3D-Bildverbesserungsverfahren miteinander zu kombinieren. Bei jedem Scandurchgang ergeben sich jedes Mal andere Trajektorienfehler, sodass die Abtastpunktewolken der verschiedenen Scandurchgänge in der Regel voneinander geringfügig abweichen. Für den nutzbringenden Einsatz von Multipass-MLS-Verfahren ist daher eine Korrektur bzw. Reduzierung von Trajektorienfehlern essentiell, um die Abtastwolken aus den einzelnen Scandurchgängen möglichst zur Deckung zu bringen, da sie sonst nicht richtig kombiniert bzw. verarbeitet werden können.
Bekannte Verfahren zum Zur-Deckung-Bringen von Abtastpunktewolken aus Multipass-MLS-Scans beruhen auf einer automatischen Detektion von signifikanten Objekten („tie objects") in den einzelnen Abtastpunktewolken, um diese abzugleichen. Zu diesem Zweck müssen entweder reale Markierungen in der Umgebung angebracht werden, was extrem arbeitsintensiv ist, oder es werden signifikante Objekte in den Abtastpunktewolken automatisch identifiziert, in der Regel Flächen oder geometrische Grundformen, welche dann zur Deckung gebracht werden. Eine solche Detektion von Flächen in Punktewolken ist jedoch rechentechnisch aufwändig und gerade in Anwesenheit von Trajek-torienfehlern, die zu Verzerrungen bzw. Sprüngen der Flächen führen, fehleranfällig, was zu entsprechenden Fehlzuordnungen von nicht-korrespondierenden Flächen führen kann.
Die Erfindung seVz^sicli zum’ziei, die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und ein verbessertes Verfahren zur Verarbeitung von Multipass-MLS-Abtastpunktewolken zu schaffen. Dieses Ziel wird mit einem Verfahren der einleitend genannten Art erreicht, welches die folgenden Schritte umfasst :
Erstellen zumindest einer ersten Orthoprojektion eines in einen ersten Raumausschnitt fallenden Teils der ersten Abtastpunktewolke in einer ersten Projektionsrichtung, Erstellen zumindest einer zweiten Orthoprojektion eines in den ersten Raumausschnitt fallenden Teils der zweiten Abtastpunktewolke in der ersten Projektionsrichtung, Erstellen zumindest einer dritten Orthoprojektion eines in einen zweiten Raumausschnitt fallenden Teils der ersten Abtastpunktewolke in einer zweiten Projektionsrichtung, und Erstellen zumindest einer vierten Orthoprojektion eines in den zweiten Raumausschnitt fallenden Teils der zweiten Abtastpunktewolke in der zweiten Projektionsrichtung, wobei der erste und der zweite Raumausschnitt in Trajektorienrichtung voneinander beabstandet sind,
Relativbewegen der ersten und der zweiten Orthoprojektion in ihrer Projektionsebene bis zur größtmöglichen Kongruenz um einen ersten Versatz, und Relativbewegen der dritten und der vierten Orthoprojektion in ihrer Projektionsebene bis zur größtmöglichen Kongruenz um einen zweiten Versatz,
Korrigieren von ersten Trajektorienabschnitten, von welchen die in den ersten Raumausschnitt fallenden Teile der bei- -5-. .. • # ·· ·· · · · · · * »»···« · * • ·· « t k ***** · * φ * « » · * * **** 4 » * ·· ·· · * · * den Abtastpunktewolkeh aus *erzeug’£ würden, um den ersten Versatz, Korrigieren von zweiten Trajektorienabschnitten, von welchen die in den zweiten Raumausschnitt fallenden Teile der beiden Abtastpunktewolken aus erzeugt wurden, um den zweiten Versatz, und Korrigieren von zwischenliegenden dritten Trajek-torienabschnitten um zumindest einen zwischen den ersten und zweiten Versätzen interpolierten dritten Versatz, um korrigierte erste und zweite Trajektorien zu erhalten,
Neupositionieren der ersten und zweiten Abtastpunktewolken anhand der korrigierten ersten und zweiten Trajektorien im Weltkoordinatensystem, und
Erzeugen der verbesserten Abtastpunktewolke aus zumindest einer der neupositionierten ersten und zweiten Abtastpunktewolken .
Die Erfindung beruht auf dem neuartigen Ansatz, die beiden Abtastpunktewolken in entlang der Trajektorien voneinander beabstandeten Stützstellen, den genannten Raumabschnitten, mit Hilfe von Orthoprojektionen („Orthofotos") automatisiert zur Deckung zu bringen und auf diese Weise Korrekturwerte, die genannten Versätze, für die Trajektorien zu ermitteln; durch Interpolation werden weitere Korrekturwerte für die zwischenliegenden Trajektorienabschnitte ermittelt und dadurch insgesamt korrigierte Trajektorien berechnet; letztere werden dann dazu verwendet, die Abtastpunktewolken im Weltkoordinatensystem korrekt neuzupositionieren. Dadurch können Trajektorienfehler im Sinne einer Mittelung von Messwerten durch die Mehrfachbe- fahrung (Multipass) clesVel£>en**Gebiet*es wesentlich verringert und in der Folge eine hochgenaue verbesserte Abtastpunktewolke aus mehreren Einzel-Punktewolken eines Multipass-Scans erstellt werden. Im Gegensatz zu den bekannten Verfahren ist dazu weder die aufwändige Anbringung von realen Markierungen in der Umgebung noch eine rechenintensive 3D-0bjekterkennung in den Abtastpunktewolken erforderlich, sondern es genügt ein Kongruenzabgleich von zweidimensionalen Orthoprojektionen, was durch einfaches Verschieben der Orthoprojektionen und Berechnen ihrer Korrelation durchgeführt werden kann. Dies ist auch nur in einigen wenigen, voneinander beabstandeten Raumabschnitten erforderlich, was den Rechenaufwand minimiert. Im Ergebnis wird ein hochgenaues, zuverlässiges und mit geringem Rechenaufwand vollautomatisierbares Auswerteverfahren für Abtastpunktewolken aus Multipass-MLS-Scans geschaffen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung setzen sich die genannten Versätze jeweils aus einem Teilversatz für die eine und einem Teilversatz für die andere der beiden Orthoprojektionen eines Raumausschnitts und damit Trajektorie-nabschnitte zusammen. Dadurch werden die Abtastpunktewolken in den genannten Raumabschnitten einander genähert, nicht bloß die eine zur anderen hinbewegt, was einer Mittelung statistisch unabhängiger Trajektorienfehler entspricht und diese somit weiter reduziert.
In einer ersten Ausführungsform der Erfindung sind die genannten beiden Teilversätze jeweils gleich groß und einander * * * ·«« entgegengesetzt. Dadurch” werden die beiden Trajektorien symmetrisch gemittelt.
Alternativ werden die genannten Teilversätze mit der lokalen Messgenauigkeit der jeweiligen Abtastpunktewolke und/oder der jeweiligen Trajektorie gewichtet, wodurch die Korrekturgenauigkeit im statistischen Mittel weiter erhöht werden kann.
In jedem Fall ist es besonders günstig, wenn jeweils zumindest zwei Stück erste, zweite, dritte und vierte Orthopro-jektionen in jeweils zueinander orthogonalen Projektionsrichtungen erstellt werden, um translatorische Versätze in allen drei Raumrichtungen ermitteln zu können. Alternativ oder zusätzlich können auch jeweils zumindest zwei Stück erste, zweite, dritte und vierte Orthoprojektionen in jeweils zueinander parallelversetzten Projektionsrichtungen erstellt werden, wodurch translatorisch-rotative Versätze ermittelt werden können, wie später noch ausführlicher erläutert wird.
Bevorzugt sind die Raumausschnitte Quader, welche etwa normal zur lokalen Trajektorienrichtung liegen, und die genannten ersten und zweiten Projektionsrichtungen zur lokalen Trajektorienrichtung jeweils etwa gleich gerichtet, was die Berechnung erleichtert.
Besonders günstig ist es, wenn der genannte Abstand der Raumausschnitte das 3- bis 20-fache, bevorzugt 5- bis 10-fache ihrer Erstreckung in lokaler Trajektorienrichtung beträgt. Dies stellt einen guten Kompromiss zwischen Reduzierung des
Rechenaufwands einerseits1 und Verbesserung der Korrekturgenauigkeit andererseits dar.
Aus den neupositionierten Abtastpunktewolken können auf verschiedenste Arten und Weisen verbesserte Abtastpunktewolken erzeugt werden, sei es indem z.B. eine von ihnen nur direkt die verbesserte Abtastpunktewolke darstellt. Bevorzugt wird die verbesserte Abtastpunktewolke durch Vereinigen der Punktemengen der neupositionierten ersten und der zweiten Abtastpunktewolke erzeugt, sodass sich eine verbesserte Abtastpunktewolke mit erhöhter Punktdichte ergibt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen näher erläutert, in denen zeigen:
Fig. 1 das Bilden von Raumausschnitten von Abtastpunktewolken entlang ihrer zugrundeliegenden Trajektorien in einer schematischen Perspektivansicht;
Fig. 2 einen der Raumausschnitte von Fig. 1 in vergrößerter Perspektivansicht mit zwei beispielhaften Abtastpunktewol-ken-Teilen (hier: eines Baumes) darin; die Fig. 3a bis 3c beispielhafte Orthoprojektionen der Ab-tastwolken-Teile des Raumausschnitts von Fig. 2 in drei verschiedenen Projektionsrichtungen jeweils aus zwei verschiedenen Scandurchgängen;
Fig. 4 die Kreuzkorrelation der Orthoprojektionen von Fig. 3c zur Ermittlung ihres Versatzes für größtmögliche Kongruenz; -..2. .. .. • · • · • · · · ♦ ψ · · * · · · * · · * • ·· f · 4 · * * · * * *..* *..* *..* *..*
Fig. 5 schematisch "die Ermittlung des Versatzes zwischen zwei Abtastpunktewolken-Punkten zur Korrektur ihrer ursächlichen Trajektorien-Punkte;
Fig. 6 eine schematisierte Draufsicht auf Fig. 1 zur Veranschaulichung der Trajektorienkorrektur; und Fig. 7 zwei in derselben Projektionsrichtung erzeugte Orthoprojektionen zur Ermittlung rotativ-translatorischer Versätze .
In Fig. 1 ist beispielhaft eine Umgebung 1 in Form eines Straßenzuges gezeigt, welcher von einem mobilen Laserscanner 2 abgetastet wird, der von einem Beförderungsmittel M entlang der Umgebung 1 gemäß einer Trajektorie 3 hin und gemäß einer zweiten Trajektorie 4 her bewegt wird, z.B. von einem Auto auf den Hin- und Rückfahrbahnen des Straßenzugs. Der Laserscanner 2 verschwenkt z.B. fortlaufend einen oder mehrere Abtast-Laserstrahlen 2', 2" über einen Winkelbereich in einer oder mehreren Abtastebenen, die zu den Trajektorien 3, 4 normal oder zumindest geneigt sind. Durch Vorwärtsbewegen des gesamten Laserscanners 2 entlang der Trajektorien 3, 4, durch Laufzeit- und damit Entfernungsmessungen an den umgebungsreflektierten Laserstrahlen und in Kenntnis ihrer jeweiligen Aussendepositi-onen und -winkel auf den Trajektorien 3, 4 kann ein gesamtes 3D-Abbild der Umgebung 1 in Form einer sogenannten „Punktewolke" von Abtastpunkten erstellt werden. Für jeden Scandurchgang (Pass) entlang einer der Trajektorien 3, 4 wird so eine gesonderte Abtastpunktewolke 5, 6 der Umgebung 1 in einem
Weltkoordinatensystem 7 erstellt. Die Trajektorien 3, 4 verlaufen zueinander im Wesentlichen parallel, können aber auch lokalen Abweichungen unterliegen, z.B. wegen unterschiedlicher Fahrspurführungen, Umwege oder Hindernisse, oder sich sogar kreuzen, z.B. bei Straßenkreuzungen.
Es versteht sich, dass hiefür grundsätzlich jede Art von Laserscanner 2 geeignet ist, der bei kontinuierlicher (oder abschnittsweiser) Vorwärtsbewegung entlang einer Trajektorie 3, 4 - jeweils aus der Kenntnis seiner eigenen aktuellen Position und Lage im Weltkoordinatensystem 7, der Aussenderichtung seines Laserstrahls und der Laufzeitmessung an seinem Laserstrahl - die Entfernung zu einem Abtastpunkt der Umgebung 1 messen und diesen damit im Weltkoordinatensystem 7 positionieren kann, um aus einer Vielzahl solcher Punktmessungen die Abtastpunktewolken 5, 6 als 3D-Abbilder der Umgebung 1 im Weltkoordinatensystem 7 zu stellen. Beispielsweise könnte sich der Laserscanner auch aus mehreren Einzel-Scannern in der Art eines Laser-Messsystems zusammensetzen, welches die genannte Funktion ausführt.
Der Laserscanner 2 kann die Abtastpunktewolken 5, 6 z.B. in einem Computerspeicher, sei es direkt im Laserscanner 2 oder einer damit in Verbindung stehenden Datenverarbeitungsanlage, ablegen. Es versteht sich, dass anstelle von zwei Scandurchgängen entlang zweier Trajektorien 3, 4 auch mehr als zwei Scandurchgänge mit einer entsprechend vielfachen Anzahl von Trajektorien 3, 4 und Abtastpunktewolken 5, 6 durchgeführt werden können.
Der Laserscanner 2 bestimmt seine jeweils aktuelle Position und Lage im Weltkoordinatensystem 7 - und damit die Tra-jektorien 3, 4 im Weltkoordinatensystem 7 - mittels jeglicher in der Technik bekannter Positionsbestimmungsmittel, in der Regel mittels eines eingebauten Satellitennavigationsempfänger (global navigation satellite System, GNSS) und/oder einer eingebauten Trägheitsmesseinrichtung (inertial measurement unit, IMU). Nach den Scandurchgängen entlang der Trajektorien 3, 4 liegen somit einerseits die Abtastpunktewolken 5, 6 und andererseits die Trajektorien 3, 4, von denen erstere aus erzeugt wurden, im Koordinatenraum des Weltkoordinatensystems 7 vor. Die Abtastpunktewolken 5, 6 könnten in einem Zwischenschritt zunächst auf die Trajektorien 3, 4 bezogen vorliegen, d.h. auf das lokale Koordinatensystem des Laserscanners 2, welches entlang der Trajektorien 3, 4 bewegt wird; und anschließend könnten aus der bekannten Lage der Trajektorien 3, 4 im Weltkoordinatensystem 7 die Abtastpunktewolken 5, 6 im Weltkoodinaten-system 7 positioniert werden.
Wenn die Lage der Trajektorien 3, 4 im Weltkoordinatensys-tem 7 mit Hilfe der IMU/GNSS-Ausrüstung des Laserscanners 2 exakt bestimmbar ist, fallen die Abtastpunktewolken 5, 6 im Wesentlichen exakt zusammen, sodass sie z.B. direkt zu einer einzigen Ergebnis-Abtastpunktewolke vereinigt werden können, d.h. durch Zusammenfassen ihrer jeweiligen Abtastpunkte-Mengen zu einer einzigen großen Menge von Abtastpunkten. Es ist zu beachten, dass dazu die Trajektorien 3, 4 selbst nicht zusammenfallen müssen, sondern lediglich ihre Lage im Weltkoordinatensystem 7 exakt bekannt sein muss: Unterschiedliche Verläufe der einzelnen Trajektorien 3, 4 werden automatisch dadurch berücksichtigt, dass der Laserscanner 2 den Aussendewinkel seines Laserstrahls von der jeweiligen Trajektorie 3, 4 jederzeit kennt.
In der Realität unterliegt die Bestimmungsgenauigkeit der Trajektorien 3, 4 zahlreichen Messfehlern, z.B. durch Messungenauigkeiten von IMU/GNSS-Systemen aufgrund von Mehrwegeausbreitungen oder Signalverlusten der GNSS-Signale, Rauschen und Drift von IMU-Subsystemen usw. Die Entfernungsmessgenauigkeit von Laserscannern 2 in Bezug auf die von ihnen abgetasteten Punkte der Umgebung 1 ist um ein Vielfaches höher, sodass in der Praxis von einer weitgehend exakten Lage der Abtastpunktewolken 5, 6 zu den Trajektorien 3, 4, nicht aber der Trajektorien 3, 4 zum Weltkoordinatensystem 7 auszugehen ist.
Wenn daher die Abtastpunktewolken 5, 6 auf Basis der Trajektorien 3, 4 im Weltkoordinatensystem 7 positioniert werden, unterliegen sie direkt den Messfehlern der Trajektorien 3, 4. Jeder Versatz, jede Abweichung der Trajektorien 3, 4 führt unmittelbar zu einer gleichlaufenden Versetzung bzw. Abweichung der Abtastpunkte in den Abtastpunktewolken 5, 6. Mehrfache Abtastpunktewolken 5, 6 aus Multipass-MLS-Scans können nicht mehr korrekt zu einer Ergebnis-Abtastpunktewolke vereinigt werden, weil die Trajektorienmessfehler sich darin summieren und zu einem unscharfen 3D-Abbild führen. Abtastpunktewolken 5, 6 aus Multipass-MLS-Scans müssen daher einer Nachbearbeitung und Korrektur hinsichtlich der Trajektorienmessfehler unterzogen werden, wozu das im Folgenden beschriebene Verfahren dient. Das Verfahren führt gleichzeitig zu einer Verbesserung der Messgenauigkeit der Trajektorien 3, 4, was zur Verbesserung der Positionierungsgenauigkeit auch nur einer einzigen Abtastpunktewolke 5, 6 herangezogen werden kann, falls gewünscht .
In einem ersten Schritt werden entlang der Trajektorien 3, 4 Raumausschnitte Rj, R2,... allgemein Ri, mit einem gegenseitigen Abstand A aus dem Koordinatenraum des Weltkoordinatensys-tems 7 ausgewählt, sodass in jeden Raumausschnitt Ri jeweils Teile 5i, 6j CFig. 2) der Abtastpunktewolken 5, 6 fallen. Die Raumausschnitte Ri können an sich beliebige Form haben, z.B. die Form einer Kugel, eines Rotationsellipsoids oder bevorzugt eines dünnen Quaders („slice") mit einer Dicke B in der - an eine der Trajektorien 3, 4 geknüpften oder zwischen diesen gemittelten - lokalen Trajektorienrichtung D3,4 von ca. 1 - 2 m, einer Höhe H von ca. 10 - 20 m und einer Breite W von ca. 20 - 50 m. Es versteht sich, dass die Größe B x H x W der Raumausschnitte Ri an die Strukturdichte („Granularität") der abgetasteten Umgebung 1 angepasst wird, um in jedem Raumausschnitt Ri ausreichend strukturierte Abtastpunktewolken-Teile 5i, 6i zur Verfügung zu haben, welche möglichst eindeutig kor- relierbar sind, wie s’pät’er anhand’* von Fig. 5 noch ausführlicher erläutert wird.
Der gegenseitige Abstand A der Raumausschnitte Ri entlang der Trajektorien 3, 4 wird als Kompromiss zwischen Reduzierung des Rechenaufwands (große Abstände A und wenige Raumausschnitte Ri) und Erhöhung der Genauigkeit (kleine Abstände A und viele Raumausschnitte Ri) gewählt. Ein guter Kompromiss ist 2B K a ^ 50B, bevorzugt 3B ^ A K 20B, insbesondere bevorzugt 5B < A K 10B.
Die Raumausschnitte Ri müssen nicht notwendigerweise äquidistant angeordnet sein. Der Abstand A kann beispielsweise auch lokal bedingt variieren, um einzelne Objekte besser zu erfassen. Auch ein gemäß gleichen Zeitintervallen während des Abfahrens der Trajektorien sich einstellender Abstand A ist möglich.
Fig. 2 zeigt einen der Raumausschnitte Ri im Detail. Die in den Raumausschnitt Ri fallenden Teile der Abtastpunktewolken 5, 6 sind mit 5i, 6* bezeichnet und jene Abschnitte der Trajektorien 3, 4, von welchen aus die Abtastpunktewolken-Teile 5i, 6i gescannt wurden, mit 3i, 4*.. Als Beispiel für solche Abtastpunktewolken-Teile 5i, 6i ist hier der Einfachheit halber ein Baum dargestellt; in der Praxis kann es sich auch um Gebäude-bzw. Fassadenteile, Straßeneinrichtungen usw. handeln, wie in Fig. 1 gezeigt.
Aufgrund der erörterten Messfehler der Trajektorie-nabschnitte 3ir 4χ sind die Abtastpunktewolken-Teile 5i, 6i zu- einander um einen Versatz Vi versetzt, wie anhand der stellvertretenden Abtastpunkte Sl(5) und Sl(6) dargestellt ist. Jene lokalen Punkte auf den Trajektorien 3, 4, von welchen die Punkte Sl{5) und Sl(6) aus gescannt wurden, sind mit TI{3) und TI (4) bezeichnet. Es ist zu beachten, dass der Versatz ν, zwischen den Punkten Sl(5) und Sl(6) der Abtastpunktewolken-Teile 5j_ und 6i nicht ident ist mit der Lageabweichung 1, zwischen ihren ursächlichen Trajektorienpunkten Tl(3) und TI (4), weil die Trajektorien 3, 4 z.B. von Fahrten auf verschiedenen Fahrbahnen herrühren, sondern sich (bloß) aus den lokalen Messfehlern ai und bi der Trajektorien 3 und 4 in den Punkten TI (3) , TI (4) gegenüber ihrer korrekten Lage im Weltkoordinatensystem 7 zusammensetzt.
Der Versatz v, kann dabei sowohl ein rein translatorischer Versatz sein, wie durch den räumlichen Vektor in Fig. 2 beispielhaft veranschaulicht, oder ein rotativer bzw. translato-risch-rotativer Versatz, d.h. dass die Abtastpunktewolken-Teile 5i, 6i zueinander (auch) lokal „verdreht" sind (lokale Verzerrungen bzw. Scherungen in den Abtastpunktewolken); alle diese Varianten fallen unter den hier verwendeten Begriff „Versatz". Es versteht sich, dass ein translatorisch-rotativer Versatz Vi nicht mehr durch einen Vektor, sondern eine entsprechende Transformationsmatrix darzustellen ist. der Abtastpunktewolken-Teile 5,
Zur Bestimmung des Versatzes v^ im Raumausschnitt Ri werden zumindest eine, bevorzugt zwei oder mehr Orthoprojektionen OPi,i, OP,,2 allgemein OPi,j, 16 * · 16 * · • fr » * · · · e * a I * fr fr ··< • fr * und 6i in einer, zwei oder mehr Projektionsrichtungen Pi, P2..., allgemein Pj, erstellt. Die Fig. 3a bis 3c zeigen jeweils zwei Orthoprojektionen 0Pi,i(5i) und 0Pj.rl(6i); OPj.,2(5i) und OPi,2(6i); sowie OPlj3(5i) und OPi/3(6i) in drei Projektionsrichtungen P4 (Fig. 3a), P2 (Fig. 3b), P3 (Fig. 3c), welche bevorzugt - nicht notwendigerweise - parallel (P2) bzw. normal (Pi, P3) zur lokalen Trajektorienrichtung D3,4 im Raumausschnitt R3 - und damit normal auf dessen Quaderseiten - liegen. Der Einfachheit halber wurde in Fig. 2 angenommen, dass die lokale Trajektorien-richtung D3,4 auch anti-parallel zur x-Achse des Weltkoordina-tensystems 7 liegt, was in der Regel nicht der Fall ist.
Unter einer „Orthoprojektion" wird eine Abbildung des in den jeweiligen Raumausschnitt Ri fallenden Abtaspunktewolken-Teiles 5i, 6i verstanden, welche alle Abtastpunkte Slr S2 ... des jeweiligen Teiles 54 bzw. 6i entlang zur Projektionsrichtung Pj parallelen Blick- bzw. Projektionsstrahlen auf eine zur Projektionsrichtung Pj normale Abbildungs- bzw. Projektionsebene Ej projiziert, was in der Literatur auch als „echtes Orthofoto" („True Ortho-Image") bezeichnet werden. In der Projektionsebene Ei der Orthoprojektionen von Fig. 3a zeigt sich der Versatz v± projiziert als vi(1; in der Projektionsebene E2 der Orthopro j ektionen von Fig. 3b zeigt sich der Versatz vi projiziert als Vir2r und in der Projektionsebene E3 der Orthoprojek-tionen von Fig. 3c zeigt sich der Versatz vi projiziert als
Vj,3- 17
Durch Relativbewegen der Orthoprojektion 0Pifi(5i) des ersten Abtastpunktewolken-Teils 5i gegenüber der Orthoprojektion 0Pi,i(6i) des zweiten Abtastpunktewolken-Teils 6± in der Projektionsebene Ei soweit, bis sie größtmöglich kongruent bzw. deckungsgleich sind, lässt sich somit der projizierte Versatz v.i,i ermitteln; durch Relativbewegen der Orthopro j ektionen in den Ebenen E2 und E3 lassen sich in analoger Weise die projizierten Versätze vi(2 und vi,3 ermitteln; und aus zumindest zwei der projizierten Versätze v^, vir2 und vij3 lässt sich ein translatorisch-räumlicher Versatz v± der Abtastpunktewolken-Teile 5i und 6i im Raumausschnitt Ri ermitteln.
Das erörterte „Relativbewegen bis zur maximalen Kongruenz” entspricht mathematisch einer zweidimensionalen Kreuzkorrelation zwischen den jeweils betrachteten Orthoprojektionen 0Pi,j(5i) und 0Pi,j{6i), wie sie in Fig. 4 für zwei Relativverschiebungswege Δχ und Ay in der Ebene E3 gezeigt ist und bei maximaler Kongruenz einen Peak 7 des Kreuzkorrelationswerts K aufweist, der somit den Versatz νί/3(ήχ, Ay) anzeigt.
Es versteht sich, dass in vereinfachten Ausführungsformen des Verfahrens der Versatz Vi näherungsweise nur aus den Orthoprojektionen einer einzigen Projektionsrichtung Pj ermittelt wird, was nur die Bestimmung des Versatzes vi in zwei Dimensionen erlaubt; bevorzugt wird der Versatz ν^ jedoch wie gezeigt aus Orthoprojektionen in zwei oder mehr Projektionsrichtungen Pj ermittelt, um ihn in allen drei Dimensionen zu bestimmen. Die Projektionsrichtungen Pj müssen nicht zwingend parallel bzw. normal zur lokalen Trajektorienrichtung D3r4 liegen, dies ist jedoch günstig, wenn auch der Raumausschnitt R± so definiert wird, weil es die Berechnung vereinfacht.
Der für den Raumausschnitt Ri ermittelte Versatz vi der Abtastpunktewolken-Teile 5i, 6i wird nun dazu verwendet, die zugehörigen Trajektorienabschnitte 3χ, zu korrigieren, und zwar wie folgt.
Fig. 5 zeigt den Korrekturschritt für die Trajektorienabschnitte 3i, 4i im Raumausschnitt R± anhand zweier stellvertretender Trajektorienpunkte TI(3), Tl{4) derselben („0" bezeichnet den Koordinatenursprung des Weltkoordinatensystems 7}. Der Versatz Vi wird dazu verwendet, die Trajektorie-nabschnitte 3i, 4X so zurechtzurücken bzw. zu korrigieren, dass die zugehörigen Abtastpunktewolken-Teile 5i, 6j (stellvertretend anhand der Abtastpunkte Sl(5}, Sl(6) gezeigt) - wenn sie auf Basis der Trajektorienabschnitte 3i, 4i im Weltkoordinaten-system 7 positioniert werden - maximal kongruent sind.
Dies kann im einfachsten Fall dadurch geschehen, dass nur einer der Trajektorienabschnitte 3i, 4± um den gesamten Versatz vi korrigiert wird, oder - wie dargestellt und bevorzugt - der Versatz Vi in einen ersten Teilversatz Vi,a und einen zweiten Teilversatz vi(b aufgeteilt wird, welche Teilversätze jeweils auf einen Trajektorienabschnitt 3i, 4X angewandt werden.
Die Teilversätze Vi,a und vifb können jeweils gleich groß und einander entgegengesetzt sein, sodass die Fehlerkorrekturen zwischen den beiden Trajektorien 3, 4 gleich verteilt bzw. - 19 • ·· * . · *i* * . * * * * ·· · ···* : :: ··’ .* ·* · gemittelt angewandt wird. Optional können bei der Aufteilung des Versatzes die lokalen Messgenauigkeiten der Abtastpunktewolken 5, 6 und/oder Trajektorien 3, 4 berücksichtigt wer den: So liefern moderne Laserscanner 2 mit den Entfernungswerten der Abtastpunkte Sl, S2... oft auch gleich ein (geschätztes) Maß über die Messgenauigkeit mit, und moderne IMU/GNSS-Systeme ebenso ein (geschätztes) Maß über die Messgenauigkeit der von ihnen ermittelten Trajektorienpunkte Tl, T2.... Der Versatz νχ kann daher entsprechend den Messgenauigkeiten in unterschiedliche Teilversätze vi>a und vi,b aufgeteilt werden, u.zw. indem der Versatz vA für jede der Abtastpunktewolken 5, 6 mit der lokalen, den Raumausschnitt Ri betreffenden Messgenauigkeit des jeweiligen Abtastpunktewolken-Teils 5i, 6¾ und/oder des jewei ligen Trajektorienabschnitts 3lf 4j gewichtet wird, d.h. vlja = vi Genauigkeit (3i; 5i) vpb = Vi · Genauigkeit (4i; 6i) mit der Randbedingung Vir a + Vi/b = Vi.
Wenn beispielsweise die lokale Messgenauigkeit des Trajekto-rienabschnitts 4i besser ist als jene des Trajektorie-nabschnitts 3-;, wird der Versatz Vi so aufgeteilt, dass der erste Teilversatz vi,a, um welchen der „ungenaue" Trajektorie-nabschnitt 3! korrigiert wird, größer ist als der zweite Teilversatz vi(b; um den der „genaue" Trajektorienabschnitt 4i korrigiert wird. In gleicher Weise kann die lokale Messgenauig- 20 *« · · · · keit der Abtastpunktewolken-Teile 5±, 6; in die Aufteilung ein- gehen.
Bei mehr als zwei Trajektorien 3, 4 innerhalb eines
Raumausschnittes Ri ist eine entsprechende Ausgleichsrechnung erforderlich.
Wie in Fig. 6 gezeigt, werden die Trajektorienabschnitte 3i, 4i nun in jedem der Raumausschnitte R± wie oben beschrieben um die jeweiligen Versätze vi bzw. Teilversätze vi(d/ vi(b korrigiert, wobei die Projektionsrichtungen Pj, in denen die Versätze V; in den verschiedenen Raumausschnitten Ri bestimmt werden, nicht notwendigerweise gleich sind, sondern z.B. von Raumausschnitt zu Raumausschnitt variieren können, bevorzugt mit der lokalen Trajektorienrichtung D3,4 des jeweiligen Raumausschnitts Ri.
Darüber hinaus werden auch in den Abständen A zwischen den Raumausschnitten RT interpolierte Korrekturen an den Trajektorien 3, 4 vorgenommen. Dazu werden in zumindest einem zwi-schenliegenden Trajektorienabschnitt 3i', 3χπ bzw. 4i', 4iM interpolierte Versätze v, ', vi" bzw. Teilversätze Vi,a', vira" bzw. Vi,b' Vj,b" angewandt. Die interpolierten Versätze vi’, Vi" (bzw. ihre Teilversätze) werden durch zeit- oder bevorzugt wegbezogene Interpolation zwischen den Versätzen Vi, v^i der Nachbarabschnitte 3i, 3χ+χ bzw. 4χ, 4i+i berechnet. Dabei kann es sich im einfachsten Fall um eine lineare Interpolation über den Abstand A bzw. den Wegverlauf der Trajektorien 3,4 handeln, z.B.
** *· ** bei translatorischen Versätzen mit zwei äquidistant zwischenliegenden Abschnitten:
Vi' = vi + Fi' (vi+i - vi) vi" = + Fi" (vi+i - Vi) , mit
Fx' = 1/3; Fi" = 2/3, bzw. allgemein mit (m - 1) zwischenliegenden Abschnitten:
Fi' = 1/m;
Fi" = 2/m;
Fim = 3/m; usw. usf.
Alternativ können Interpolationen höherer Ordnung angewendet werden, z.B. quadratische Näherungskurven zwischen den Versätzen vi als Stützstellen der Interpolation, wie in Fig. 6 gezeigt .
Dadurch ergeben sich neue, korrigierte Trajektorien 3C, 4C, welche wiederum als Basis für eine Neupositionierung der auf sie zurückgehenden Abtastpunktewolken 5, 6 im Weltkoordi- natensystem 7 herangezogen werden. Im Ergebnis werden neupositionierte, korrigierte Abtastpunktewolken 5C, 6C erhalten (nicht dargestellt) , welche nunmehr weitgehend kongruent sind und ein verbessertes Abtastergebnis der Umgebung 1 darstellen.
Die neupositionierten Abtastpunktewolken 5C, 6C können jeweils für sich eine verbesserte Ergebnis-Abtastpunktewolke darstellen, oder alternativ - z.B. durch Vereinigen ihrer
Punktmengen - kombiniert werden, um eine verbesserte Abtast- 22 22
• » punktewolke mit doppelter Punktdichte zu ergeben. Durch entsprechende Vervielfachung des geschilderten Verfahrens für mehr als zwei Abtastpunktewolken 5, 6 können verbesserte Ergebnis-Abtastpunktewolken mit noch höherer Punktdichte erzielt werden.
Bislang wurde davon ausgegangen, dass durch Deckungsab-gleich zwischen translatorisch verschobenen Orthoprojektionen in den Raumausschnitten Ri translatorische Versätze Vi zur translatorischen Korrektur der Trajektorien 3, 4 ermittelt werden. Es ist jedoch auch möglich, rotativ-translatorische Versätze νχ zu ermitteln, indem die Orthoprojektionen 0Ρι^(5ι) und OPi,j (6i) nicht nur in ihren Abbildungsebenen E-, gegeneinander verschoben werden, sondern auch gegeneinander verdreht, bis optimale Kongruenz erzielt wird. Dies erfordert eine dreidimensionale Korrelation (zwei Verschiebedimensionen, eine Rotationsdimension), was rechenintensiv werden kann. Fig. 7 zeigt eine spezielle Ausführungsform des vorgestellten Verfahrens zur zusätzlichen Ermittlung rotativer Versätze v± mit verringertem Rechenaufwand, indem die Rotation um eine Achse 8 durch Auswertung unterschiedlicher Translationen an voneinander entfernten Bildrändern von Orthoprojektionen einer Projektionsrichtung angenähert wird.
Gemäß Fig. 7 wird dazu eine der Orthoprojektionen der Fig. 3a - 3c in zwei „Bildhälften" L, R geteilt, welche jeweils auch als eigenständige Orthoprojektionen 0PiiD(5i)L und 0Pi(.j(5i)R sowie 0Pi(j(6i)L und 0Pi,j(6i)E in ein und derselben Projektions- - 23 • · ·* richtung Pj aufgefasst werden können. Bei dem Beispiel von Fig. 7 befinden sich im Raumausschnitt Ri in Projektionsrichtung Pj gesehen gerade zwei Bäume in den Bildhälften L, R, um zu zei-gen, dass ein rotativer Versatz zwischen den beiden Abtast-punktewolken-Teilen 5*, 6i sich in unterschiedlichen Versätzen Vi,l und Vi,R in den beiden Bildhälften bzw. L, R niederschlägt. Aus dem Versatzunterschied Vjr2 ~ vi(R lässt sich somit - in Kenntnis der entsprechenden Entfernungen - der rotative Anteil des Versatzes vi um die (hier) in der Zeichenebene vertikale Achse 8 ermitteln. In gleicher Weise lassen sich rotative Anteile der Versätze um andere Achsen ermitteln.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern umfasst alle Varianten und Modifikationen, die in den Rahmen der angeschlossenen Ansprüche fallen .
Claims (10)
- Patentansprüche: 1. Verfahren zum Erzeugen einer verbesserten Abtastpunktewolke aus zumindest zwei Abtastpunktewolken (5, 6), von denen die erste (5} durch Abtasten einer Umgebung {1) mit einem entlang einer ersten Trajektorie (3) bewegten Laserscanner (2) und die zweite (6) durch Abtasten derselben Umgebung (1) mit einem entlang einer zweiten Trajektorie (4) bewegten Laserscanner (2) erzeugt ist, wobei die Trajektorien (3, 4) mit den Abtastpunktewolken (5, 6) in einem Weltkoordi natensystem (7) vorliegen, umfassend: Erstellen zumindest einer ersten Orthoprojektion (0Pi,j(5i)) eines in einen ersten Raumausschnitt (Ri) fallenden Teils (5i) der ersten Abtastpunktewolke (5) in einer ersten Projektionsrichtung (Pj), Erstellen zumindest einer zweiten Orthoprojektion (0Pi,j(6i)) eines in den ersten Raumausschnitt (Ri) fallenden Teils (6*) der zweiten Abtastpunktewolke (6) in der,ersten Projektionsrichtung (Pj), Erstellen zumindest einer dritten Orthoprojektion (OPi+i, j (5i+i) ) eines in einen zweiten Raumausschnitt (Ri+i) fallenden Teils (5i+i) der ersten Abtastpunktewolke (5) in einer zweiten Projektionsrichtung (Pj), und Erstellen zumindest einer vierten Orthoprojektion (OPi+i,j (6ί+ι) ) eines in den zweiten Raumausschnitt (Rj+i) fallenden Teils (6i+i) der zweiten Abtastpunktewolke (6) in der zweiten Projek-tionsrichtung (Pj) , wobei der erste und der zweite Raumaus- schnitt (Ri, Ri+:) in Tra jektorienrichtung (03,4) voneinander beabstandet sind, Relativbewegen der ersten und der zweiten Orthoprojektion (OPjr j {5i) , (0Pi( j (6i) ) in ihrer Projektionsebene (Ej) bis zur größtmöglichen Kongruenz (K) um einen ersten Versatz (vi), und Relativbewegen der dritten und der vierten Orthoprojektion (OPi+irj (5iη- 1 > , (OPi+i,j (6iti) } in ihrer Projektionsebene (Ej) bis zur größtmöglichen Kongruenz (K) um einen zweiten Versatz (vi+i) , Korrigieren von ersten Trajektorienabschnitten (3i7 4j.) , von welchen die in den ersten Raumausschnitt (Ri) fallenden Teile (5j, 6i) der beiden Abtastpunktewolken (5, 6) aus erzeugt wurden, um den ersten Versatz (vi) , Korrigieren von zweiten Tra jektorienabschnitten (3i+i, 4i+i) , von welchen die in den zweiten Raumausschnitt (Ri+i) fallenden Teile (5ι+ι, βι+i) der beiden Abtastpunktewolken (5, 6) aus erzeugt wurden, um den zweiten Versatz (vi+i) , und Korrigieren von zwischenliegenden dritten Trajektorienabschnitten (3i', 3i", 4i', 4j.") um zumin dest einen zwischen den ersten und zweiten Versätzen (v±, vi+i) interpolierten dritten Versatz (Vi1, Vi"), um korrigierte erste und zweite Trajektorien (3C, 4C) zu erhalten, Neupositionieren der ersten und zweiten Abtastpunktewolken (5, 6) anhand der korrigierten ersten und zweiten Trajektorien (3Cr 4c) im Weltkoordinatensystem (7), und • · · · * * • a • IM • · • * * *» * • · 2 6 r, * · • · · a · · aus zumindest Abtastpunkte- Erzeugen der verbesserten Abtastpunktewolke einer der neupositionierten ersten und zweiten wölken {5C, 6C) .
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Versätze (vi) sich jeweils aus einem Teilversatz (vi<a) für die eine und einem Teilversatz (vi,b) für die andere der beiden Orthoprojektionen (0Pirj(5i), 0P1;j(6i)) eines Raumausschnitts (Ri) und damit Tra j ektorienabschnitte (3i, 4i) zusaminensetzen.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten beiden Teilversätze (Vj.,a, v±,b) gleich groß und einander entgegengesetzt sind.
- 4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilversätze {vi/a, vi,b) mit der lokalen Meßgenauigkeit der jeweiligen Abtastpunktewolke (5, 6) gewichtet werden.
- 5. Verfahren nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilversätze (vi,a/ vlib) mit der lokalen Meßgenauigkeit der jeweiligen Trajektorie (3, 4) gewichtet werden.
- 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zumindest zwei Stück erste, zweite, dritte und vierte Orthoprojektionen (OPi,j(5i) , (0Pi,j(6i), OPi+i, j (5i+i) , (OPi+i, j ( 6:n) ) in jeweils zueinander orthogonalen Projektionsrichtungen (Pj) erstellt werden, um translatorische Versätze (vi) in den drei Raumrichtungen zu erstellen.
- 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zumindest zwei Stück erste, zweite, dritte und vierte Orthoprojektionen (OPi(j (5i) , (OPi, j ( 6i) , OPi+i, j {5i+i) , (OP1+i, j { 6i.t i) ) in jeweils zueinander pa- rallelversetzten Projektionsrichtungen (Pj) erstellt werden, um translatorisch-rotative Versätze (vj zu erstellen.
- 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Raumausschnitte (Ri) Quader sind, wel che etwa normal zur lokalen Trajektorienrichtung (D3,4) liegen, und die ersten und zweiten Projektionsrichtungen (Pj) zur lokalen Trajektorienrichtung (D3/4) jeweils etwa gleich gerichtet sind.
- 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Abstand (A) der Raumausschnitte (Ri) das 3- bis 20-fache, bevorzugt 5- bis 10-fache ihrer Erstreckung (B) in lokaler Trajektorienrichtung (D3(4) ist.
- 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die verbesserte Abtastpunktewolke durch Vereinigen der Punktemengen der neupositionierten ersten und der zweiten Abtastpunktewolke (5C, 6C) erzeugt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA1175/2011A AT511733B1 (de) | 2011-08-12 | 2011-08-12 | Verfahren zum erzeugen einer verbesserten abtastpunktewolke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA1175/2011A AT511733B1 (de) | 2011-08-12 | 2011-08-12 | Verfahren zum erzeugen einer verbesserten abtastpunktewolke |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT511733A1 true AT511733A1 (de) | 2013-02-15 |
| AT511733B1 AT511733B1 (de) | 2013-05-15 |
Family
ID=47681262
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA1175/2011A AT511733B1 (de) | 2011-08-12 | 2011-08-12 | Verfahren zum erzeugen einer verbesserten abtastpunktewolke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT511733B1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2025076191A1 (en) * | 2023-10-06 | 2025-04-10 | Faro Technologies, Inc. | Method and apparatus for accurate mobile data capture |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1832897A1 (de) * | 2006-03-07 | 2007-09-12 | Leica Geosystems AG | LIDAR-Apparat mit gesteigerter Pulswiederholrate |
| WO2009061174A1 (en) * | 2007-11-07 | 2009-05-14 | Tele Atlas B.V. | Method of and arrangement for mapping range sensor data on image sensor data |
-
2011
- 2011-08-12 AT ATA1175/2011A patent/AT511733B1/de active
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1832897A1 (de) * | 2006-03-07 | 2007-09-12 | Leica Geosystems AG | LIDAR-Apparat mit gesteigerter Pulswiederholrate |
| WO2009061174A1 (en) * | 2007-11-07 | 2009-05-14 | Tele Atlas B.V. | Method of and arrangement for mapping range sensor data on image sensor data |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2025076191A1 (en) * | 2023-10-06 | 2025-04-10 | Faro Technologies, Inc. | Method and apparatus for accurate mobile data capture |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT511733B1 (de) | 2013-05-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT509103B1 (de) | Verfahren zur stützung der messgenauigkeit von gps/imu-systemen | |
| EP3443301B1 (de) | Verfahren und system zum bestimmen einer globalen position einer ersten landmarke | |
| EP2422297B1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum erfassen einer pflanze | |
| DE102009030672B3 (de) | Verfahren zur Bestimmung der geographischen Koordinaten von Bildpunkten in SAR Bildern | |
| EP3622247B1 (de) | Verfahren zur referenzierung mehrerer sensoreinheiten und zugehörige messeinrichtung | |
| EP2369296A2 (de) | Navigationsverfahren für einen Flugkörper | |
| EP2573512A2 (de) | Verfahren und Anordnung zur Bestimmung der Lage eines Messpunktes im geometrischen Raum | |
| DE102012102915A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur optischen Bestimmung einer Position und/oder Orientierung eines Objekts im Raum | |
| DE102016119626A1 (de) | Automatische dreidimensionale Geolokation von SAR-Targets und gleichzeitige Schätzung troposphärischer Ausbreitungsverzögerungen mittels zweier SAR-Bilder mit langer Apertur | |
| WO2019197656A1 (de) | Verfahren und system zur vermessung eines objekts mittels stereoskopie | |
| EP2381207A1 (de) | 3D-Zielvermessung und Zieleinweisung aus IR-Daten | |
| DE112014006493T5 (de) | Bestimmen eines Massstabs dreidimensonaler Informationen | |
| AT504775B1 (de) | Verfahren zur überwachung der deformation eines objektes | |
| DE102013220170A1 (de) | Verfahren zum Bestimmen einer kinematischen Zustandsgröße eines Objekts | |
| AT511733B1 (de) | Verfahren zum erzeugen einer verbesserten abtastpunktewolke | |
| EP3539085B1 (de) | 3d-referenzierung | |
| WO2013091626A1 (de) | Verfahren zur kalibrierung einer verkehrsüberwachungskamera zu einem lagesensor | |
| EP3719539A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum dreidimensionalen erfassen wenigstens eines objekts | |
| DE102021102818B3 (de) | Verfahren zur dreidimensionalen Rekonstruktion einer Szene in einem Vorfeld eines Fahrzeugs | |
| EP2573583A1 (de) | Verfahren und Suchgerät zum Suchen eines Sendegeräts | |
| DE102020204677B4 (de) | Trackingsystem und Computerprogramm zur Kompensation von Sichtschatten bei der Nachverfolgung von Messobjekten | |
| WO2017137158A1 (de) | Verfahren und bildaufnahmevorrichtung zur bestimmung einer geometrischen messgrösse eines wahlobjektes | |
| WO2005025237A1 (de) | Verfahren zur selbstkalibrierung eines kamerasystems | |
| DE102021123503A1 (de) | Ermittlung einer absoluten Initialposition eines Fahrzeugs | |
| DE102014102727B3 (de) | Kamerabasierter Positionssensor und Verfahren zur Positionsbestimmung |