AT511956A4 - Damenhose, die während der sportausübung das gesäss stützt - Google Patents
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Abstract
Damenhose, die das Gesäß stützt für die Verwendung während der Sportausübung. Die Hose besteht aus 2 Kompressionszonen (1 & 2 bzw. 3), die eine unterschiedliche Elastizität aufweisen. Durch den Verlauf der stärkeren Kompressionszone (3), die knapp oberhalb des Ansatzpunktes der Gesäßbacken (9) beginnt und sich seitlich am Gesäß entlang bis zum Bund erstreckt, wird das Gesäß während der Sportausübung bestmöglich fixiert. Bei hüpfenden, springenden Bewegungen wird durch diese Zone die Abwärtsbewegung des Gesäßes abgefangen.
Description
Damenhose, die während der Spogfcausübung· das Gesäß stützt
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sporthose, d.h. ein Kleidungsstück, das den Körper von der oberen Hüfte bis zur Mitte der Oberschenkel bedeckt, {in der Längenvariante Short, weitere Varianten sind Knielänge, Capri-Länge und Knöchellänge, siehe Fig.l) Diese Hose besteht aus zwei unterschiedlich starken Kompressionszonen, die den weiblichen Körper und hier insbesondere das Gesäß bei der Ausübung von high-impact Sportarten unterstützen. High-Impact-Sportarten sind solche, die hüpfende, springende Bewegungen oder Stop-and-Go-Bewegungen beinhalten. Vor allem sind hierbei zu nennen: Laufen, Jogging, Tennis, Squash, Volleyball, Aerobic aber zB auch Tanzen.Die Hose erfüllt für das Gesäß eine ähnliche Aufgabe wie der Sport-BH für den Busen.
Aktuelle Entwicklungen im Bereich Kompressionstextilien
Das Stützen durch Kompression ist im medizinischen Bereich gut bekannt. Hier werden vor allem Stützstrümpfe eingesetzt, die aus einem elastischen Material hergestellt sind und deren Webart es ermöglicht, eine je nach Abdeckungszone unterschiedliche Kompressionswirkung zu erzeugen. Der Grund für das Tragen solcher medizinischer Kompressionsstrümpfe ist die Verbesserung der Blutzirkulation und das damit verbundene Senken des Thromboserisikos. Auch nach Operationen werden
Kompressionstextilien eingesetzt, um Schwellungen zu reduzieren, Flüssigkeitsansammlungen zu verhindern und die Wundheilung zu fördern.
Unterwäsche aus elastischen Fasern mit einer gewissen Kompressionswirkung wird von Frauen auch im Alltag eingesetzt, um eine figurformende und ästhetische Wirkung zu erzielen. Bei diesen Produkten steht jedoch die Optik im Mittelpunkt, d.h. sie sind weder von den verwendeten Materialien noch von der Verarbeitung darauf ausgelegt, während des Sports eingesetzt zu werden.
Auch im Sport werden Kompressionstextilien eingesetzt. Hierbei handelt es sich überwiegend um Kleidungsstücke, die an den Extremitäten des Körpers ihre Kompressionswirkung entfalten. Insbesonders soll durch durch die Kompression von Ober- und/oder Unterschenkel die Blutzirkulation verbessert werden (wie es aus dem medizinischen Bereich bekannt ist) und dadurch soll beim (Leistungs-)Sportler eine verbesserte Leistungsfähigkeit und/oder schnellere Regeneration nach dem Sport erreicht werden.
Ganz allgemein sind solche Waren von einer Basisstütze gebildet, auf die lokal mindestens ein Stützband aufgesetzt ist. Die Basisstütze weist eine normale Elastizität auf, die keine oder wenig Stütze bietet.
Das sogenannte Stützband weist eine geringere Elastizität auf, was beim Tragen des Kleidungsstücks die gewünschte lokale Kompressionswirkung verleiht. Dieses Stützband kann von einem textilen Teil gebildet sein, das aus einem weniger elastischen Material als die Basisstütze hergestellt und beispielsweise durch Aufkleben oder Aufnähen aufgesetzt ist. Es kann sich auch um eine lokale Behandlung der Basisstütze mit einem Imprägniermittel handeln, das die Elastizität der Basisstütze in der imprägnierten Zone verändert.
Hintergrund der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hose für Frauen, die das Gesäß halten und stützen soll.
Das Gesäß ist nach dem Bauch das zweitgrößte Fettdepot des menschlichen Körpers. Die Form und Größe der Gesäßbacken wird weitgehend von der Masse des subkutanen Fetts bestimmt. Subkutan steht für eine anatomische Ortsangabe, die sich auf das Gewebe unter der Haut bezieht, vor allem handelt es sich dabei um Fett- und Bindegewebe. Das Fettgewebe bildet, bei Frauen noch mehr als bei Männern, mindestens ein Drittel der Gesäßmasse, kann aber, je nach Ernährungszustand, weit über die Hälfte der vorhandenen Masse ausmachen. Für diese Erfindung ist vor allem der Anteil des Fettes von Bedeutung, der sich als mehrere Zentimeter dicke Schicht unter der Haut befindet.
Neben der knöcheren Grundlage des Gesäßes, den Sitzbeinen des Beckens, wird das Gesäß von den 3 *4
Gesäßmuskeln gehalten. Dabei ist der Musculus gluteus maximus (der große Po-Muskel) nach dem Kaumuskel der zweitstärkste Skelettmuskel· des menschlichen Körpers.
Bedeutsam für diese Erfindung ist der Fakt, dass die Gesäßmuskulatur UNTER einem Großteil des Fettgewebes liegt, das heißt, es kann dieses auch nur zu einem gewissen Teil halten. Der Rest muss durch die Haut und das Bindegewebe gehalten werden.
Gerade bei high-impact Sportarten wirken sehr starke Bewegungskräfte auf das Gesäß, welches dadurch bei jedem Schritt eine Auf- und Abwärtsbewegung vollführt. Da das Bindegewebe von Frauen weicher und elastischer ist als das der Männer, wird es durch diese wiederholten Bewegungen stark belastet und kann dauerhaft geschädigt werden.
Zielsetzung der Erfindung
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, eine Hose zu schaffen, dass die oben erwähnten Nachteile nicht zum Tragen kommen.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kleidungsstück für Frauen, das für den Einsatz bei Sportarten konzipiert ist, bei denen die Sportlerin schnelle, laufende oder hüpfende Bewegungen ausführt bzw. bei denen Stop-and-go Elemente beinhaltet sind.
Im Gegensatz zu bestehenden Kompressionshosen steht keine Leistungssteigerung und/oder verbesserte Regeneration im Vordergrund, sondern nur ein Schutz vor der Bewegung des Gesäßes, sodass Haut und Bindegewebe während der Sportausübung möglichst wenig belastet werden und somit auch möglichst wenig geschädigt werden.
Diese Erfindung übt durch die Kompression einen Druck auf das Gesäß aus, sodass es während der Sportausübung weniger Bewegungsspielraum hat. Zusätzlich fängt eine Kompressionszone unterhalb und seitlich des Gesäßes die verbleibenden Abwärtsbewegungen des Gesäßes ab und entlastet damit die Haut und das Bindegewebe.
Dies wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruch 1 erreicht. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen werden gemäß dem önteranspruch vorgeschlagen.
Zusätzlich muss allerdings gewährleistet werden, dass den Beinen die volle Bewegungsfreiheit erhalten bleibt und das Material der Hose für den Einsatz beim Sport aufgrund seiner atmungsaktiven und schweisstransportierenden Eigenschaften geeignet ist.
Beschreibung der Erfindung
Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme mehrerer Zeichnungen weiter erläutert:
Die Hose besteht aus zwei unterschiedlich komprimierenden Zonen: eine durchschnittliche Kompressionswirkung wird am Bauch (siehe Zeichnungen Kennzeichnung 1), am unteren Teil des Rückens (2) und an den Beinen (1) erzielt. Daneben gibt es zwei starke Kompressionszonen mit einer verminderten Elastizität, die knapp oberhalb des unteren Ansatzes des Gesäßes beginnen und sich beidseitig seitlich entlang des Gesäßes bis zum Bund erstrecken (3). Dadurch, dass die Zone erst oberhalb der Falte zwischen Oberschenkel und Gesäßbacken angesetzt wird (siehe Fig.l,(9)), wird verhindert, dass es zu einer Beeinträchtigung der Bewegungsfreiheit der Beine kommt.
Die Stützwirkung dieser verstärkten Kompressionszonen (3) wird dadurch erreicht, dass für diesen Einsatz ein weiteres Material mit dem Grundmaterial der Hose vernäht oder verklebt wird, sodass diese Zonen eine verminderte Elastizität aufweisen.
Vorzugsweise erfolgt die Verbindung der Teile (6) durch Nähte des Typs Fiatlock, wobei darauf geachtet wird, dass durch das Vorhandensein der Nähte keine zusätzliche Heterogenität in den durchschnittlichen Elastizitäten der verwendeten Zonen entsteht.
Der Bund (4) muss genügend Stabilität aufweisen, um dem Druck, der bei der Bewegung durch das Gesäß entsteht und der durch die verstärkten Kompressionszonen übertragen wird, standzuhalten und nicht zu verrutschen. Der Bund kann entweder ein Umschlagbund sein, wodurch er aus beiden Zonen besteht oder er wird zusätzlich angenäht. (Fig. 1 und 3, Variante a (4a) ist der Umschlagbund, Variante b (4b) der zusätzlich angenähte Bund)
Die verwendeten Materialien in beiden unterschiedlichen Zonen sind für die Verwendung beim Sport geeignet, insbesondere bieten sie Atmungsaktivität, guten Schweisstransport und hohe Bewegungsfreiheit für die Beine. Zusätzlich sind die Materialien nicht durchsichtig, wodurch die Hose sowohl als Unterhose unter einer anderen Hose angezogen, als auch als alleinige Hose angezogen werden kann.
Die Länge der Hose gibt es in mehreren Varianten: die Short hat eine Beinlänge von rund 10-15 cm (Fig. 1, 5 Variante Short), während die knielange Variante ca. 2 cm oberhalb des Knies endet (5, Variante Knielänge), die Capri-Hose das Abschlussbündchen unterhalb des Knies hat (5, Variante Caprilänge) und die Knöchellänge bis zu den Knöcheln reicht (5, Variante Knöchellange)
Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung schematisch dargestellt: Μ «Μ* Ψ Ψ· ·
··» »>·« *
Fig.l zeigt die Hose von der Seite, wodurch der Verlauf der Kompressionszone sehr gut sichtbar ist. Anhand der Varianten (a) und (b) werden die oben beschriebenen Bundlösungen ersichtlich. Bei der Variante (a) sind ebenso die unterschiedlichen Längen (Short, Knielange, Caprilänge, Knöchellange) zu sehen.
Fig.2 zeigt die Hose von hinten, während Fig. 3 eine Vorderansicht darstellt. Fig.4 ist eine Ansicht von hinten unten und zeigt noch einmal verdeutlicht, wo die verstärkten Kompressionszonen beginnen. *·Κ'Γ n ua Ü k-J f T d-v/ flo'it > n> 1 \ c 6 Tf CuK/ 1C ί 1 kkC\ \,uuuLU. ^ c { k<\oe\ (u i(C\Cjt i Ο l H[ & . - ClaUk' i a - Π (U V ]oU,^kj (latKb T i ς(Λ< u ^ , ui o bi . 1 dv ίία^ΰ.,\ 1 kl-A CT to Ί- , Jc K <Ä(U V>Ji · Au 4 1 uf k U-< <!A k ü v\ u h'5 \, (V 1. ( l) ) Tut ö lu k Ttu /' ^ tOii e_ (g') i..ü( r< a LUi.a iό h > ( lu r { fj(i ί UaA + CA iVi(_ Cuti ,(oo % iöu^· >1 hau k! U l· ( ko.i ^ ^ ( | M U tu tv t>ki Ua ! t tl U V V bi vi \ x iiAsh? 1 l\A> [^v
Claims (2)
- * · t·*· *··« Pa tentanSprüche am besten ersichtlich aus Fig. 1 1. Sporthose für Damen, die aus verschieden starken Kompressionszonen{1 bzw.2 und 3) besteht, wobei der Anspruch dadurch gekennzeichnet wird, dass die stärkere Kompressionszone (3) knapp oberhalb des Ansatzpunktes der Gesässbacken (9) beginnt und sich seitlich am Gesäß entlang bis zum Bund (4) erstreckt und dadurch während der Sportausübung das Gesäß bestmöglich fixiert und Bewegungen des {Fett-}Gewebes abfängt.
- 2. Sporthose nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die verstärkte Kompressionszone (3)entweder a.) durch ihre Web- oder Strickart oder b.) durch die Verwendung eines anderen Materials oder c.) durch Aufnähen oder Aufkleben eines weiteren Materials auf das Grundmaterial der Hose oder d.) durch Imprägnieren des Grundmaterials der Hose eine gegenüber dem Grundmaterial der Hose verminderte Elastizität aufweist.
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