AT512431A1 - Etikett zur adressierung einer postsendung und verfahren zur herstellung und zur verwendung - Google Patents

Etikett zur adressierung einer postsendung und verfahren zur herstellung und zur verwendung Download PDF

Info

Publication number
AT512431A1
AT512431A1 ATA57/2012A AT572012A AT512431A1 AT 512431 A1 AT512431 A1 AT 512431A1 AT 572012 A AT572012 A AT 572012A AT 512431 A1 AT512431 A1 AT 512431A1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sheet
label
addressing
adhesive
separating
Prior art date
Application number
ATA57/2012A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Kb Endlos Kroiss & Bichler Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kb Endlos Kroiss & Bichler Gmbh filed Critical Kb Endlos Kroiss & Bichler Gmbh
Priority to ATA57/2012A priority Critical patent/AT512431A1/de
Priority to ATA255/2012A priority patent/AT512420B1/de
Publication of AT512431A1 publication Critical patent/AT512431A1/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/02Forms or constructions
    • G09F3/0288Labels or tickets consisting of more than one part, e.g. with address of sender or other reference on separate section to main label; Multi-copy labels
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/08Fastening or securing by means not forming part of the material of the label itself
    • G09F3/10Fastening or securing by means not forming part of the material of the label itself by an adhesive layer

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Credit Cards Or The Like (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Etikett (1) zur Adressierung einer Postsendung umfassend ein Adressierungsblatt (11), welches auf einer Vorderseite (13) mit Daten, insbesondere mit einer Empfängeradresse (14), beschriftet ist, und ein Abtrennblatt (12), welches auf einer Vorderseite (16) mit Daten, insbesondere mit einer Absender- bzw. Rücksendungsadresse (18), beschriftet ist, wobei das Abtrennblatt (12) lösbar entlang einer Trennlinie (10), insbesondere eine Perforation, mit dem Adressierungsblatt (11) verbunden ist. Wesentlich ist dabei, dass auf einer Rückseite des Adressierungsblatts (11) ein Klebstoff aufgebracht ist, welcher von einem ablösbaren Abdeckblatt, insbesondere aus Silikonpapier, zur Gänze abgedeckt ist. Weiters sind Verfahren zur Herstellung und zur Verwendung des Etiketts (1) angegeben. Dadurch ist ein Etikett (1) geschaffen, welches die Adressierung einer Postsendung mit Rückschein verbessert, sodass insbesondere eine Adressierung mit Hilfe eines handelsüblichen Desktopdruckers ermöglicht ist und gleichzeitig eine Rückscheinfunktionalität realisiert ist. Weiters sind auch Verfahren zur Herstellung und zur Verwendung des Etiketts (1) geschaffen, welche eine einfache und effiziente Produktion bzw. Benutzung des Etiketts (1) ermöglichen und sicherstellen.

Description

Die Erfindung betrifft ein Etikett zur Adressierung einer Postsendung, insbesondere eines Briefkuverts, umfassend ein Adressierungsblatt mit einer Vorderseite und einer Rückseite, wobei die Vorderseite des Adressierungsblatts mit Daten, insbesondere mit einer Empfängeradresse, beschriftet ist, und ein Abtrennblatt mit einer Vorderseite und einer Rückseite, wobei die Vorderseite des Abtrennblatts mit Daten, insbesondere mit einer Absender- bzw. Rücksendungsadresse, beschriftet ist. Das Abtrennblatt dient vorzugsweise zur Realisierung eines Rückscheins, welcher an die Absender- bzw. Rücksendungsadresse nach Übermittlung der Postsendung an den Empfänger zurückgesendet wird und insbesondere als Bestätigung für den Absender dient, dass die Postsendung den Empfänger erreicht hat und von diesem übernommen wurde. Zu diesem Zweck ist das Abtrennblatt lösbar entlang einer Trennlinie, insbesondere über eine Perforation oder eine Verklebung, mit dem Adressierungsblatt verbunden und das Abtrennblatt bildet im mit dem Adressierungsblatt verbundenen Zustand ein einstückiges Etikettenblatt mit einer beschrifteten Vorderseite und einer Rückseite.
Weiters betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung und ein Verfahren zur Verwendung eines solchen Etiketts zur Adressierung einer Postsendung, insbesondere eines Briefkuverts.
Wird in diesem Dokument von einer Adresse einer Postsendung gesprochen, so ist damit die Anschrift auf der Postsendung gemeint, welche die Adresse bezeichnet, an die die Postsendung zugestellt werden soll bzw. wird.
Aus dem Stand der Technik sind Briefkuverts bekannt, an dessen Vorderseite ein Vorlageblatt angeklebt ist, wobei das Vorlagebiatt bereits bei der Herstellung des N2012/00400
Briefkuverts mit diesem verklebt wird. Weiters deckt das Vorlageblatt einerseits nicht die gesamte Vorderseite des Briefkuverts ab, sondern ein Teil des Vorderseite bleibt frei und wird mit bestimmten Daten, wie beispielsweise einer Empfängeradresse und einer Absende- bzw. Rücksendungsadresse, bei der Herstellung des Briefkuverts beschriftet. Andererseits ist das aufgeklebte Vorlageblatt entlang einer Trennlinie, beispielsweise einer Perforation, in zwei Teile teilbar.
Die Rückseite des ersten Teils des Vorlageblatts, welcher erste Teil am Briefkuvert verbleiben soll, ist zu einem größeren Teil (mehr als 25 % der Fläche der Rückseite des ersten Teils) mittels eines Klebstoffs fix mit der Vorderseite des Briefkuverts verbunden. Die Rückseite des zweiten, entlang der Trennlinie abtrennbaren Teils des Vorlageblatts ist im Gegensatz dazu nur an wenigen Stellen (weniger als 10 % der Fläche der Rückseite des zweiten Teils) mittels des Klebstoffs auf der Vorderseite des Briefkuverts fixiert. Die wenigen Klebstoffstellen auf der Rückseite des ablösbaren Teils des Vorlageblatts, welcher abtrennbare Teil beispielsweise als Rückschein Verwendung findet, dienen vorwiegend zur Sicherung des ablösbaren Teils des Vorlageblatts an der Vorderseite des Briefkuverts und diese wenigen Klebestellen werden beim Lösen des ablösbaren Teils vom am Briefkuvert verbleibenden Teil des Vorlageblatts aufgebrochen, sodass der ablösbare Teil des Vorlageblatts vom Briefkuvert gänzlich trennbar ist.
Ebenso wie ein Teil der freibleibenden Vorderseite des Briefkuverts ist auch die Vorderseite des Vorlageblatts und damit die Vorderseite des mit dem Briefkuvert verklebt bleibenden Teils des Vorlageblatts und die Vorderseite des abtrennbaren Teils des Vorlageblatts bei der Herstellung des Briefkuverts mit bestimmten Daten beschriftet worden bzw. sind diese Vorderseiten zur Adressierung des Briefkuverts, insbesondere mit einer Empfängeradresse und einer Absender- bzw. Rücksendungsadresse, von einem Benutzer beschriftbar.
Nachteilig bei solchen bekannten Briefkuverts mit bereits vorab angebrachtem Vorlageblatt ist, dass diese Briefkuverts nicht gut maschinell, insbesondere mit einem handelsüblichen Desktopdrucker, beschrift- bzw. bedruckbar sind, da die üblichen Größenformate für Briefkuverts, beispielswiese C5, nicht den üblichen N2012/00400
Größenformaten von Druckerpapier, beispielsweise A5, entsprechen und darüber hinaus die mechanische Stabilität des beschriebenen, mehrlagigen Aufbaus des Briefkuverts mit seinem an der Vorderseite angeklebten Vorlageblatt den Transport des Briefkuverts durch das Druckwerk des Desktopdruckers erschwert bzw, unmöglich macht und beispielsweise zu häufigem Papierstau oder sogar zu Beschädigungen am Drucker führt.
Ebenso sind aus dem Stand der Technik Blätter mit bedruckbaren und ablösbaren Adressaufklebern bekannt, wobei diese Blätter üblicherweise ein Größenformat aufweisen, welches für handelsübliche Desktopdrucker geeignet ist, beispielsweise A4. Die bedruckten und vom Blatt abgelösten Adressaufkieber sind auf der Rückseite mit einem Klebstoff versehen und können somit auf einfache Art und Weise auf eine Postsendung geklebt werden, um diese zu adressieren. Die Möglichkeit, nachträglich einen Teil des Adressaufklebers von der Postsendung wieder herunter zu lösen, um beispielsweise einen Rückschein zu realisieren, ist in diesem Zusammenhang nicht bekannt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Adressierung einer Postsendung, insbesondere eines Briefkuverts, mit Rückschein zu verbessern, sodass insbesondere eine Adressierung mit Hilfe eines handelsüblichen Desktopdruckers ermöglicht ist und gleichzeitig eine Rückscheinfunktionalität realisiert ist. Auch ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung bzw. zur Verwendung eines Etiketts zur Adressierung einer Postsendung, insbesondere eines Briefkuverts, mit Rückschein zu schaffen, welches Verfahren eine einfache und effiziente Produktion bzw. Benutzung des Etiketts ermöglicht und sicherstellt.
Die erstgenannte Aufgabe der Erfindung wird durch ein Etikett zur Adressierung einer Postsendung, insbesondere eines Briefkuverts, der eingangs genannten Art gelöst, bei dem auf der Rückseite des Adressierungsblatts ein Klebstoff, insbesondere Leim aufgebracht ist und der Klebstoff von einem vom Klebstoff bzw. von der Rückseite des Adressierungsblatts ablösbaren Abdeckblatt, insbesondere aus Silikonpapier, zur Gänze abgedeckt ist. N2012/00400
Unter einem Silikonpapier wird in diesem Dokument ein zumindest einseitig zum Klebstoff hin silikoniertes Papier verstanden.
Auf die eben genannte Weise ist ein Etikett zur Adressierung einer Postsendung, insbesondere eines Briefkuverts, geschaffen, welches Etikett insbesondere mit einem handelsüblichen Desktopdrucker bedruckbar ist, das heißt mit den notwendigen Daten, wie beispielsweise Empfängeradresse und Absender- bzw. Rücksendungsadresse beschriftbar ist, da nur ein mehrschichtiges Etikett umfassend ein Etikettenblatt mit einem Adressierungsblatt und einem Abtrennblatt an der Oberseite, einer darunter liegenden Klebstoffschicht und einem Abdeckblatt für den Klebstoff an der Unterseite und nicht etwa ein mehrlagiges Briefkuvert, insbesondere mit einem weiteren Etikettenblatt auf der Vorderseite des Briefkuverts, durch den Drucker bzw. das Druckwerk transportiert werden muss.
Weiters ist bei einer solchen Ausgestaltung besonders vorteilhaft, dass ein solches Etikett in einem für Desktopdrucker üblichen Format, beispielsweise A5 oder A4, herstellbar ist und das Etikett nachträglich auf sehr viele verschiedene Versandpackungen, insbesondere mit keiner Größenbeschränkung nach oben hin, aufbringbar ist. Diese Postsendungen sind damit auf der einen Seite auf einfache Art und Weise adressierbar und auf der anderen Seite werden diese Postsendung dabei mit einer Rückscheinfunktionalität aufgrund der Lösbarkeit des Abtrennblatts vom Adressierungsblatt ausgestattet. Erst durch das Ablösen des Abdeckblatts von der Rückseite des Adressierungsblatts wird der darunter befindliche Klebstoff freigelegt und das Adressierungsblatt kann zusammen mit dem noch mit dem Adressierungsblatt verbundenen Abtrennblatt auf eine Postsendung geklebt werden. Da an der Rückseite des Abtrennblatts kein freiliegender Klebstoff vorgesehen ist, kann das Abtrennblatt weiterhin auf einfache Art und Weise entlang der Trennlinie vom Adressierungsblatt abgelöst werden und beispielsweise als Rückschein zurück an die Absender- bzw. Rückscheinadresse gesandt werden. Günstig ist es, wenn der Klebstoff auch auf der Rückseite des Abtrennblatts aufgebracht ist und das ablösbare Abdeckblatt für den Klebstoff auf der Rückseite des Adressierungsblatts auch den Klebstoff auf der Rückseite des Abtrennblatts N2012/00400
• · · 3* abdeckt, wobei eine Schnittlinie das Abdeckblatt in zwei Teile teilt, welcher erste Teil den Klebstoff auf der Rückseite des Adressierungsblatts abdeckt und welcher zweite Teil den Klebstoff auf der Rückseite des Abtrennblatts abdeckt. Auf diese Weise ist ein einfaches und effizient herstellbares Etikett geschaffen, da beim Aufbringen des Klebstoffs nicht mehr auf eine saubere Aussparung der Rückseite des Abtrennblatts geachtet werden muss. Ein Teil des Abdeckblatts deckt in weiterer Folge den Klebstoff auf der Rückseite des Abtrennblatts ab und verhindert somit, dass der Klebstoff auf der Rückseite des Abtrennblatts freiliegt. Aufgrund der Schnittlinie bleibt dieser zweite Teil des Abdeckblatts auch auf dem Klebstoff auf der Rückseite des Abtrennblatts zurück, wenn der andere, erste Teil des Abdeckblatts vom Klebstoff auf der Rückseite des Adressierungsblatts abgeiöst wird. Somit ist das Abtrennblatt weiterhin auf einfache Art und Weise vom Adressierungsblatt lösbar. Die Rückseite des Abtrennblatts klebt also wegen dem dort grundsätzlich in jedem Fall verbleibenden zweiten Teil des Abdeckblatts nicht - weder am zu adressierenden Briefkuvert noch nach dem Lösen des Abtrennblatts vom Adressierungsblatt beispielweise an den Fingern eines Benutzers oder an anderen Postsendungen, welche zugleich mit dem als Rückschein dienenden Abtrennblatt verschickt werden.
Aufgrund der Tatsache, dass das Abtrennblatt entlang der Trennlinie vom Adressierungsblatt lösbar ist und die Schnittlinie das Abdeckblatt in zwei Teile, jeweils zur Abdeckung des Klebstoffe auf der Rückseite des Abtrennblatts bzw. des Adressierungsblatts, teilt, ist aus dem eben Gesagten ableitbar, dass die Schnittlinie im unter dem Etikettenblatt angeordneten Abdeckblatt im Bereich unter der Trennlinie im Etikettenblatt verläuft.
Vorteilhaft ist es auch, wenn die Schnittlinie im Abdeckblatt, soweit technisch möglich, exakt unter der Trennlinie zwischen Adressierungsblatt und Abtrennblatt verläuft. Dadurch ist ein Etikett geschaffen, bei dem eine möglichst gute Lösbarkeit des Abtrennblatts vom Adressierungsblatt sichergestellt ist. Weiters ist dadurch eine besonders effiziente Herstellung sowohl der Schnittlinie als auch der Trennlinie in einem Arbeitsgang, insbesondere mit einem Spezialwerkzeug zum gleichzeitigen Schneiden bzw. Stanzen und Perforieren, ermöglicht. N2012/00400
Besonders vorteilhaft ist es auch, wenn eine weitere Schnittlinie das Abdeckblatt für den Klebstoff auf der Rückseite des Adressierungsblatts in zwei weitere Teile teilt. Auf diese Weise ist eine sehr einfache und schnelle Ablösbarkeit des Abdeckblatts vom Adressierungsblatt durch Umknicken des Abdeckblatts entlang der wetteren Schnittlinie sichergestellt. Bei einem solchen Umknicken lösen sich die zu beiden Seiten der Schnittlinie liegenden Randabschnitte des Abdeckblatts vom darunter liegenden Klebstoff ab und können problemlos vom Benutzer ergriffen werden, sodass das vollständige Ablösen des jeweiligen Teils des Abdeckbiatts problemlos möglich ist.
Besonders günstig ist es in diesem Zusammenhang, wenn sich einer der zwei weiteren Teile des Abdeckblatts für den Klebstoff auf der Rückseite des Adressierungsblatts über eine gesamte Breite bzw. Höhe des Adressierungsblatts erstreckt und eine Höhe bzw. Breite von weniger als der Hälfte der gesamten Höhe bzw. Breite des Adressierungsblatts, insbesondere eine Höhe bzw. Breite von weniger als einem Viertel der gesamten Höhe bzw. Breite des Adressierungsblatts, vorzugsweise eine Höhe bzw. Breite zwischen 1 cm und 3 cm aufweist. Durch das Ablösen dieses einen, vorzugsweise eine Höhe bzw. Breite zwischen 1 cm und 3 cm aufweisenden Teils des Abdeckblatts in einem ersten Schritt beim Kleben des Etiketts auf die Postsendung ist eine sehr gute Positionierbarkeit des Etiketts im gewünschten Bereich auf der Postsendung sichergestelit. Erst in einem zweiten Schritt wird dann der andere Teil des Abdeckblatts für den Klebstoff auf der Rückseite des Adressierungsbiatts abgelöst und das Etikett kann fertig auf die Postsendung geklebt werden. Da die Positionierung des Etiketts mit einem relativ kleinen Klebebereich erfolgt, ist insbesondere auch eine Korrektur des bereits teilweise verklebten Etiketts problemlos möglich, da das Etikett in einem solchen teilverklebten Zustand auf sehr einfache Art und Weise wieder von der Postsendung ablösbar ist bzw. das Etikett in seiner Position auf der Postsendung noch veränderbar ist.
Vorteilhaft ist es, wenn alle Daten für die Adressierung der Postsendung, insbesondere die Empfängeradresse und die Absender- bzw. Rücksendungsadresse, auf der Vorderseite des Etikettenblatts aufgebracht bzw. aufbringbar sind. Auf die- N2012/00400 7' 7'
se Weise ist eine vollständige Adressierung der Postsendung durch das Etikett sichergestellt, wobei das Etikett dabei mit einem handelsüblichen Desktopdrucker bedruckbar bzw. beschriftbar ist und somit keine weiteren Adressierungsschritte, beispielsweise eine Beschriftung der Postsendung an einer weiteren Stelle neben dem Etikett, nötig sind.
Besonders vorteilhaft ist es auch, wenn das Etikett eine gesamte Höhe und eine gesamte Breite aufweist, welche einem standardisierten Papierformat, vorzugsweise A5, entsprechen. Betrachtet man das vor sich auf einer ebenen Fläche liegende Etikett, so entspricht die Höhe des Etiketts der Länge des Etiketts, und die Höhe ist nicht mit der Dicke des Etiketts zu verwechseln. Durch die Verwendung von standardisierten Papierformaten, welche darüber hinaus vorzugsweise bei handelsüblichen Desktopdruckern zum Einsatz kommen, ist eine problemlose Bedruckbarkeit der Etiketten, insbesondere mit handelsüblichen Desktopdruckern sichergestellt.
Sind darüber hinaus Standardgrößen für Postsendungen, insbesondere Briefku-verts, gemäß der C-Reihe festgelegt (beispielsweise C5), wie dies unter anderem in Österreich der Fall ist, so ist es besonders vorteilhaft, das Etikett entsprechend dem etwas kleineren Format gemäß der A-Reihe (beispielsweise A5) zu dimensionieren. Beispielsweise ist das Etikett mit der Dimension A5 problemlos und insbesondere ohne Überstand auf einer Postsendung der Größe C5 (oder größer) positionierbar.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Grammatur (Gewicht pro Fläche) des Abtrennblatts, insbesondere zusammen mit dem Klebstoff und dem Abdeckblatt auf der Rückseite, einen bestimmten Grenzwert, insbesondere 160 g/m2, übersteigt. Damit ist eine übliche Vorgabe für die maschinelle Verarbeitbarkeit auch für das abgelöste Abtrennblatt alleine erfüllt. Unter maschineller Verarbeitung wird in diesem Zusammenhang insbesondere der Transport des Abtrennblatts durch eine Sortiermaschine zusammen mit einer optischen Erkennung der Empfängeradresse und einer entsprechenden Codierung, insbesondere mittels eines Strichcodes in einer Codierzone in einem bestimmten Bereich außen auf der Postsendung, N2012/00400
verstanden. Ist auch das Abtrennblatt, welches vorzugsweise als Rückschein zurück an eine Absender- bzw. Rücksendungsadresse geschickt wird, maschinell verarbeitbar, so kann die Postsendung üblicherweise zu günstigeren Konditionen versandt werden, da händische bzw. manuelle Tätigkeiten bei der postalischen Verschickung des Abtrennblatts bzw. Rückscheins vermieden werden. Günstig ist es, wenn Ecken (Richtungsänderungen im Bereich von 90°) in der Trennlinie und/oder der Schnittlinie abgerundet, insbesondere mit einem Radius von 0,5 mm bis 1 mm, ausgebildet sind. Dadurch ist eine verbesserte Lösbarkeit des Abtrennblatts vom Adressierungsblatt, insbesondere ohne Einreißen des Adressierungsblatts im Bereich der Ecken, sichergesteilt.
Besonders günstig ist es, wenn das Adressierungsblatt die Form eines U, insbesondere eines liegenden U, aufweist und das Abtrennblatt das u-förmige Adressie-rungsbiatt auf ein volles, rechteckiges Etikettenblatt vervollständigt. Auf diese Weise ist das Abtrennblatt auf drei Seiten und damit sehr sicher mit dem Adressierungsblatt verbunden. Ebenso ist es in manchen Ländern wie beispielsweise Österreich üblich, den Bereich unter und links von der Empfängeradresse als Codierzone zur Hinterlegung der Empfängeradresse in maschinenlesbarer Form vorzusehen. Aufgrund der u-Form des Adressierungsblatts verbleibt nun beim Ablösen des Abtrennblatts dieser untere Bereich des Etiketts mit der Codierzone in verklebtem Zustand auf der Postsendung. Dies ist besonders vorteilhaft, da somit im unteren Bereich des Abtrennblatts, welches üblicherweise als Rückschein an die Absender- bzw. Rücksendungsadresse verschickt wird, keine Codierung der ursprünglichen Empfängeradresse vorhanden ist und somit die postalische Verschickung des Rückscheins nicht behindert wird. Im unteren Bereich des Rückscheins, unterhalb bzw. links der Absender- bzw. Rücksendungsadresse, ist eine eigene, weitere Codierzone für die Codierung der Absender- bzw. Rücksendungsadresse vorgesehen.
In diesem Zusammenhang ist es günstig, wenn das Etikett gemäß dem standardisierten Papierformat A5 im Querformat ausgebildet ist und somit eine gesamte Höhe von ca. 148 mm und eine gesamte Breite von ca. 210 mm aufweist, und N2012/00400
wenn das Abtrennblatt mit einer Höhe von ca. 90 mm und einer Breite von ca. 140 mm bündig zu einem linken Rand und mit einem Abstand von ca. 15 mm zu einem unteren Rand des Etiketts angeordnet ist. Zusätzlich zu den eben genannten Vorteilen aufgrund der U-Form des Adressierungsblatts ist hierbei von Vorteil, dass einerseits eine bestimmte Mindestgröße des Abtrennblatts bzw. Rückscheins sichergestellt ist und andererseits im unteren Bereich des Abtrennblatts ausreichend Platz für die Codierzone zur Codierung der Empfängeradresse vorhanden ist. Die ca.-Werte bei der Höhe und der Breite des Etiketts ergeben sich aufgrund der Fertigungstoleranzen.
Besonders vorteilhaft ist es auch, wenn der Klebstoff vollflächig auf der Rückseite des Adressierungsblatts und/oder auf der Rückseite des Abtrennblatts aufgebracht und vom Abdeckblatt zur Gänze abgedeckt ist. Auf diese Weise ist ein besonders gut auf der Postsendung, insbesondere dem Briefkuvert, haftendes Adressierungsblatt sichergesteilt. Dies gilt insbesondere in Verbindung mit einer wie zuvor beschrieben u-förmigen Ausbildung des Adressierungsblatts. Auch ein relativ schmaler Schenkel des u-förmigen Adressierungsblatts ist nämlich aufgrund der vollflächigen Aufbringung von Klebstoff auf sichere und stabile Art und Weise mit der Postsendung verbindbar. Im Übrigen ist damit auch eine sehr gute Haftung des silikonierten Abdeckblatts auf dem Klebstoff auf der Rückseite des Adressie-rungsbfatts bzw. des Abtrennblatts sichergestellt, sodass beispielsweise eine selbstständige bzw. frühzeitige Ablösung des Abdeckblatts vom Klebstoff auf der Rückseite des Adressierungsblatts verhindert wird.
Die zweitgenannte Aufgabe der Erfindung wird mit einem Verfahren zur Herstellung des Etiketts aus einem einstückigen Grundmaterial umfassend das rechteckförmige Etikettenblatt mit dem Klebstoff auf der Rückseite, welcher mit dem Abdeckblatt zur Gänze abgedeckt ist, gelöst, welches Verfahren die Schritte umfasst: Schneiden bzw. Stanzen des Abdeckblatts entlang der vorgesehenen Schnittlinie und Perforieren des Etikettenblatts zur Bildung der Trennlinie zwischen Adressie-rungsbiatt und Abtrennblatt in einem gemeinsamen bzw. einzigen Arbeitsschritt, insbesondere mit einem wellenschliffartigen Werkzeug. Auf diese Weise ist ein besonders effizientes, kostengünstiges und schnelles Herstellungsverfahren für N2012/00400
10
das Etikett geschaffen, bei dem eine reduzierte Anzahl von Werkzeugen zum Einsatz kommt und eine reduzierte Anzahl von Arbeitsschritten notwendig ist. Insbesondere ergibt sich bei diesem Herstellungsverfahren die Ausrichtung der Schnittlinie im Abdeckblatt und der Trennlinie zwischen Abtrennblatt und Adressierungsblatt vertikal übereinander im Wesentlichen von selbst.
Schließlich wird die drittgenannte Aufgabe der Erfindung durch ein Verfahren zur Verwendung des Etiketts gelöst, welches die Schritte umfasst. Beschriften bzw. Adressieren der Vorderseite des Etikettenblatts mit den Daten für das Adressierungsblatt und das Abtrennblatt, insbesondere mit der Empfängeradresse und der Absender- bzw. Rücksendungsadresse, mit einer Besch riftu ngsvorrichtung, insbesondere mit einem handelsüblichen Desktopdrucker, Ablösen des Abdeckblatts auf der Rückseite des Adressierungsblatts, insbesondere durch Knicken des Abdeckblatts entlang der weiteren Schnittlinie, und Kleben des Etiketts auf die Postsendung, insbesondere das Briefkuvert, wobei das Ablösen des Abdeckblatts und das Kleben des Etiketts vorzugsweise zweistufig erfolgt, in dem zuerst nur der erste, insbesondere kleinere Teil des Abdeckblatts auf der Rückseite des Adressie-rungsblattes abgelöst und das Etikett teilweise auf die Postsendung aufgeklebt wird und dann der zweite Teil des Abdeckblatts auf der Rückseite des Adressierungsblatts abgelöst und das Etikett fertig auf die Postsendung aufgeklebt wird.
Auf diese Weise ist Verfahren zur Verwendung eines Etiketts für die Adressierung einer Postsendung, insbesondere eines Briefkuverts, geschaffen, wobei das Etikett auf einfache Art und Weise mit einem handelsüblichen Desktopdrucker beschriftet werden kann und nachträglich auf eine große Anzahl von Versandpackungen aufgeklebt werden kann. Das Beschriften und Aufkleben der Etiketten kann insbesondere auf besonders effiziente und schnelle Art und Weise auf maschinellem Weg erfolgen, insbesondere ohne dass spezielle Beschriftungs- und Klebevorrichtungen notwendig wären. Weiters ist für den Fall der händische Benutzung des Etiketts eine einfache und rasche Ablösbarkeit des Abdeckblatts von der Rückseite des Adressierungsblatts sichergestellt und eine einfache und genaue Positionierung des Etiketts auf der zu adressierenden Postsendung ermöglicht. Weitere Vorteile wurden bereits zuvor bei der Beschreibung der Vorteile des Etiketts genannt. N2012/00400 in diesem Zusammenhang ist auch ein Verfahren zur Verwendung des Etiketts von Vorteil, bei dem in einem weiteren Schritt das Abtrennblatt vom Adressierungsblatt entlang der Trennlinie gelöst wird. Auf diese Weise steht ein eigenständiges Abtrennblatt zur Verfügung, welches insbesondere als Rückschein zurück an die Absender- bzw. Rücksendungsadresse verschickt werden kann, sodassder ursprüngliche Absender der Postsendung eine Bestätigung über den Empfang der Postsendung durch den Empfänger erhält
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Etiketts mit Abtrennblatt;
Fig. 2 eine Rückansicht des Etiketts aus Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht bzw. Draufsicht auf das Etikett aus Fig. 1;
Fig. 4 einen Längsschnitt durch das Schneide- und Perforierwerkzeug und das Etikett entlang der Linie IV-IV in Fig. 5; und
Fig. 5 einen Querschnitt durch das Schneide- und Perforierwerkzeug und das Etikett entlang der Linie V-V in Fig. 4.
Einführend sei festgehatten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine beispielhafte Ausgestaltungsform eines Etiketts 1 in einer Vorderansicht, einer Rückansicht und einer Seiten- bzw. Draufsicht dargestellt. N2012/00400
Wie am besten in der Fig. 3 ersichtlich, umfasst das Etikett 1 grundsätzlich drei Schichten. Die oberste Schicht bildet ein einstückiges, ebenes Etikettenblatt 2 aus Papier und mit einer Beschriftung 3 bzw. Bedruckung auf einer Vorderseite 4 und einer Schicht Klebstoff 5 auf einer Rückseite 6. Unterhalb des Klebstoffs 5 ist als dritte Schicht ein Abdeckblatt 7 aus Papier angeordnet, welches an einer Innenseite 8 silikoniert ist und damit vom Klebstoff 5 ablösbar ist. Auch eine Außenseite 9 des Abdeckblatts 7 kann wahlweise beschriftet sein. Im vorliegenden Fall sind Teilbereiche der Außenseite 9 des Abdeckblatts 7 mit verschiedenen Schraffuren und Anwendungshinweisen bedruckt, wie dies am besten in der Fig. 2 zu erkennen ist.
Das Etikettenblatt 2 ist rechteckförmig ausgebildet, was in weiterer Folge auch für das Abdeckblatt 7 gilt, welches im Wesentlichen die gleichen Abmessungen wie das Etikettenblatt 2 aufweist und bündig unter dem Etikettenblatt 2 angeordnet ist.
Wie am besten in der Fig. 1 ersichtlich, ist das Etikettenbiatt 2 entlang einer Trennlinie 10 in ein insbesondere größeres Adressierungsblatt 11 und in ein insbesondere kleineres Abtrennblatt 12 teilbar. Das Adressierungsblatt 11 weist eine Vorderseite 13 mit der Beschriftung 3 auf, welche Beschriftung 3 insbesondere eine Empfängeradresse 14 mit umfasst. Auf einer Rückseite 15 des Adressierungsblatts 11 ist Klebstoff 5 aufgebracht, welcher mit dem Abdeckblatt 7 vorerst abgedeckt ist. Soll nun das Etikett 1 auf eine Postsendung, insbesondere ein Briefkuvert, geklebt werden, so wird das Abdeckblatt 7 vom Klebstoff 5 auf der Rückseite 15 des Adressierungsblatts 11 abgelöst, wodurch der Klebstoff 5 auf der Rückseite 15 des Adressierungsblatts 11 freigelegt wird, und das Etikett 1 kann nun auf die Postsendung geklebt werden.
Das vom Adressierungsblatt 1 entlang der Trennlinie 10, vorzugsweise entlang einer Perforation, lösbare Abtrennblatt 12 weist eine Vorderseite 16 mit der Beschriftung 3, welche Beschriftung 3 insbesondere eine Absender- bzw. Rücksendungsadresse 18 mit umfasst, und eine im vorliegenden Fall mit Klebstoff 5 versehene Rückseite 17 auf. Der Klebstoff 5 auf der Rückseite 17 des Abtrennblatts 12 wird ebenso vom Abdeckblatt 7 abgedeckt. N2012/00400
1*3
Vor der Benutzung des Etiketts 1 sind also das Adressierungsblatt 11 und das Abtrennblatt 12 noch verbunden und bilden das rechteckige und einstückige Etikettenblatt 2 aus. Die Rückseite 6 des Etikettenblatts 2 bzw. die Rückseite 15 des Adressierungsblatts 11 und die Rückseite 17 des Abtrennblatts 12, weiche Rückseiten 15,17 die Rückseite 6 des Etikettenblatts 2 bilden, weisen den Klebstoff 5 auf, welcher Klebstoff 5 vom ablösbaren Abdeckblatt 7 zur Gänze abgedeckt ist Es ist nun vorgesehen, dass das Abdeckblatt 7 in jedem Fall auf dem Klebstoff 5 auf der Rückseite 17 des Abtrennblatts 12 verbleibt. Zu diesem Zweck ist, wie am besten in der Fig. 2 ersichtlich, das Abdeckblatt 7 durch eine Schnittlinie 19 in zwei Teile 20,21 geteilt. Der erste Teil 20 des Abdeckblatts 7 deckt dabei den Klebstoff 5 auf der Rückseite 15 des Adressierungsblatts 11 ab und weist im Wesentlichen die gleiche Umrissform bzw. die gleichen Abmessungen wie das Adressierungsblatt 11 auf. Der zweite Teil 21 des Abdeckblatts deckt den Klebstoff 5 auf der Rückseite 17 des Abtrennblatts 12 ab und weist im Wesentlichen die gleiche Umrissform bzw. die gleichen Abmessungen wie das Abtrennblatt 12 auf. Mit anderen Worten verläuft also die Schnittlinie 19 im Abdeckblatt 7 im Bereich unter der Trennlinie 10 im Etikettenblatt 2.
Wird nun das Abdeckblatt 7 von dem Klebstoff 5 auf der Rückseite 15 des Adressierungsblattes 11 abgelöst, so betrifft dies nur den ersten Teil 20 des Abdeckblatts 7. Aufgrund der Schnittlinie 19 verbleibt beim Ablösen des ersten Teils 20 des Abdeckblatts 7 vom Klebstoff 5 auf der Rückseite 15 des Adressierungsblatts 11 der zweite Teil 21 des Abdeckblatts 7 auf dem Klebstoff 5 auf der Rückseite 17 des Abtrennblatts 12 und der verbleibende zweite Teil 21 des Abdeckblatts 7 auf der Rückseite 17 des Abtrennblatts 12 verhindert ein Verkleben des Abtrennblatts 12 mit der Postsendung bzw. dem Briefkuvert.
Somit ist es zu einem Zeitpunkt nach dem Verkleben des Etiketts 1 mit der Postsendung weiterhin möglich, das Abtrennblatt 12 entlang der Trennlinie 10 vom Adressierungsblatt 11 zu lösen. Und das Abtrennblatt 12, welches üblicherweise als Rückschein zurück an die Absender- bzw. Rücksendungsadresse geschickt wird und für den ursprünglichen Absender zur Bestätigung des Erhalts der Postsendung durch den Empfänger dient, kann auch dann nicht mit anderen Objekten N2Q12/00400
verkleben, da der Klebstoff 5 auf der Rüdeseite 17 des Abtrennblatte 12 nach wie vor vom zweiten Teil 21 des Abdeckblatts 7 abgedeckt wird.
An dieser Steile sei explizit darauf hingewiesen, dass ein Ablösen des Abdeckblatts 7 vom Klebstoff 5 auf der Rückseite 17 des Abtrennblatts 12 grundsätzlich natürlich möglich wäre, dies aber beim Kleben des Etiketts 1 auf die Postsendung bzw. beim Versenden des Abtrennblatts 12 beispielsweise als Rückschein nicht vorgesehen ist bzw. nicht gemacht werden sollte. Andererseits sind aber durchaus Anwendungsfälle denkbar, bei denen auch das Abtrennblatt 12 noch mit einem Gegenstand, beispielsweise mit einem Blatt Papier, verklebt werden soll, sodass das Abtrennblatt 12 bzw. der Rückschein beispielsweise zur Archivierung in einem Ordner abgeheftet bzw. abgelegt werden kann.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist der erste Teil 20 des Abdeckblatts 7 für den Klebstoff 5 auf der Rückseite 15 des Adressierungsblatte 11 mittels einerweiteren Schnittlinie 22 in zwei weitere Teile 23,24 geteilt. Dreht ein Benutzer des Etikette 1 dieses um, sodass er das Abdeckblatt 7 vor sich hat, so kann er durch Umknicken des Abdeckblatts 7 entlang der weiteren Schnittlinie 22 den ersten Teil 20 des Abdeckblatts 7, welcher erste Teil 20 zum Verkleben des Etiketts 1 von der Rückseite 15 des Adressierungsblatte 11 entfernt werden muss, auf einfache Art und Weise ablösen.
Wie aus der Fig. 2 ersichtlich, erstreckt sich einer der zwei weiteren Teile 23,24 des Abdeckblatts 7 für den Klebstoff 5 auf der Rückseite 15 des Adressierungsblatts 11, nämlich der Teil 24, über eine gesamte Breite 25 des Adressierungsblatts 11 und weist eine Höhe 26 von weniger als der Hälfte einer gesamten Höhe 27 des Adressierungsblatts 11, insbesondere eine Höhe 26 von weniger als einem Viertel der gesamten Höhe 27 des Adressierungsblatts 11, vorzugsweise eine Höhe 26 zwischen 1 cm und 3 cm auf. Bei einer alternativen Ausführungsform ist der weitere Teil 24 des Abdeckblatts 7 um 90° verdreht am Klebstoff 5 an der Rückseite 6 des Etikettenblatts 2 angeordnet und erstreckt sich einerseits über die gesamte Höhe 27 des Adressierungsblattes 11. Für eine Breite des weiteren Teils 24 des N2012/00400 15
Abdeckblatts 7 gilt in diesem alternativen Fall in entsprechender Weise das zuvor für die Höhe 26 Gesagte.
Durch eine solche Ausgestaltung der zwei weiteren Teile 23, 24 des Abdeckblatts 7 für den Klebstoff 5 auf der Rückseite 15 des Adressierungsblatts 11 ist eine sehr praktische Positioniermöglichkeit für das Etikett 1 geschaffen. Beim Positioniervorgang des Etiketts 1 auf einer Postsendung ist nämlich vorgesehen, zuerst nur den kleineren Teil 24 des Abdeckblatts 7 vom Klebstoff 5 abzulösen und das Etikett 1 sodann auf der Postsendung zu positionieren. Aufgrund der relativ kleinen Fläche des bis jetzt freigelegten Klebstoffs 5 ist eine genaue Positionierung des Etiketts 1 auf der Postsendung sichergestellt und ebenso ist auch eine Korrektur der Position bei bereits erfolgter Verklebung problemlos möglich. Erst in einem nächsten Schritt wird dann der andere Teil 23 des Abdeckblatts 7 von der Rückseite 15 des Adressierungsblatts 11 abgelöst und das Etikett 1 kann mit der Postsendung fertig verklebt werden.
In der Fig. 1 ist die Beschriftung 3 auf der Vorderseite 4 des Etikettenblatts 2 ersichtlich, welche Beschriftung 3 insbesondere die Empfängeradresse 14 auf der Vorderseite 13 des Adressierungsblatts 11 und die Absender- bzw. Rücksendungsadresse 18 auf der Vorderseite 16 des Abtrennblatts 12 umfasst. Natürlich kann die Vorderseite 4 des Etikettenblatts 2 mit weiteren Daten beschriftet werden, beispielsweise mit Informationen zu einem Zustellversuch der Postsendung bzw. zu einer Hinterlegung, wenn der Zustellversuch an den Empfänger nicht erfolgreich war, und mit Informationen zu einer erfolgreichen Übernahme durch den Empfänger, beispielsweise ein Übemahmedatum oder eine Unterschrift des Empfängers. Die soeben beispielhaft genannten Informationen werden üblicherweise auf dem Abtrennblatt 12 vermerkt, welches Abtrennblatt 12 als Rückschein zurück an den ursprünglichen Absender der Postsendung geschickt wird. Grundsätzlich ist es auf jeden Fall vorgesehen, dass alle Daten für die Adressierung der Postsendung, insbesondere die Empfängeradresse 14 und die Absender- bzw. Rücksendungsadresse 18, auf der Vorderseite 4 des Etikettenbiatts 2 aufgebracht bzw. aufbringbar sind, und nicht etwa auf anderen, noch frei gebliebenen Bereichen der Außenseite der Postsendung aufzubringen sind. N2012/00400 16 16
Das in den Fig. 1 bis 3 beispielhaft dargestellte Etikett 1 weist eine gesamte Höhe 27 und eine gesamte Breite 25 auf, die einem standardisierten Papierformat entsprechen. Im konkreten Fall weist das Etikett 1 eine Größe gemäß dem Format A5 auf, und kann somit problemlos beispielsweise auf ein Briefkuvert im etwas größeren, standardisierten Format C5, welches Format insbesondere in Österreich für Briefkuverts sehr gebräuchlich ist, aufgeklebt werden.
Die Dicke 41 des Etikettenblatts 2 gemäß Fig. 3, welche Figur einen vergrößerten Ausschnitt des Etiketts 1 in Seitenansicht bzw. Draufsicht zeigt, beträgt im vorliegenden Ausführungsbeispiel ca. 0,1 mm und die Dicke 42 des Abdeckblatts 7 (Silikonpapier) beträgt im Beispiel ca. 0,07 mm.
Wie in den Fig. 1 und 2 ersichtlich, sind Ecken 28 in der Trennlinie 10 und Ecken 29 in der Schnittlinie 19 abgerundet, insbesondere mit einem Radius von 0,5 mm bis 1 mm, ausgebildet. Dies verbessert die Lösbarkeit des Abtrennblatts 12 vom Adressierungsblatt 1 bzw. die Lösbarkeit des ersten Teils 20 des Abdeckblatts 7 auf der Rückseite 15 des Adressierungsblatts 11 vom zweiten Teil 21 des Abdeckblatts 7 auf der Rückseite 17 des Abtrennblatts 12.
Wie am besten aus Fig. 1 ersichtlich, weist das Adressierungsblatt 11 die Form eines liegenden U auf und das Abtrennblatt 12 vervollständigt das u-förmige Adressierungsblatt 11 auf ein volles, rechteckiges Etikettenblatt 2. Bei einer Ausgestaltung des Etiketts 1 gemäß dem standardisierten Papierformat A5 im Querformat weist das Etikett 1 eine gesamte Höhe 27 von ca. 148 mm und eine gesamte Breite 25 von ca. 210 mm auf. Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist weiters das Abtrennblatt 12 eine Höhe 30 von ca. 90 mm und eine Breite 31 von ca. 140 mm auf. Wie in der Fig. 1 mit der Vorderseite 4 des Etikettenblatts 2 ersichtlich, ist das Abtrennblatt 12 bündig zu einem linken Rand 32 und mit einem Abstand 33 von ca. 15 mm zu einem unteren Rand 34 des Etiketts 1 angeordnet.
Das eben Gesagte gilt in entsprechender Weise, wie in Fig. 2 ersichtlich, für den zweiten Teil 21 des Abdeckblatts 7 auf der Rückseite 17 des Abtrennblatts 12.
Besonders zweckmäßig ist der Abstand 33 des Abtrennblatts 12 vom unteren Rand 34 des Etiketts 1, da dadurch ein Bereich des Adressierungsblatts 11 für N2012/00400 17
eine Codierzone 35 zur Codierung der Empfängeradresse 14 bei einer maschinellen Bearbeitung geschaffen ist, welcher Bereich des Adressierungsblatts 11 auch beim Ablösen des Abtrennblatts 12 bzw. des Rückscheins vom Adressierungsblatt 11 aufgrund der Verklebung auf der Postsendung verbleibt. Damit verbleibt die Codierzone 35 und somit die dort aufgedruckte Codierung, beispielsweise in Form eines Strichcodes, auf der Postsendung und im unteren Bereich des Abtrennblatts 12 kann eine weitere Codierzone 36 vorgesehen sein, welcher Bereich nach dem Lösen des Abtrennblatts 12 vom Adressierungsblatt 11 den untersten Abschnitt des Abtrennblatts 12 bildet und somit einer Verwendung als Codierzone 36 nichts im Weg steht. In der Codierzone 36 wird dann die Absender- bzw. Rücksendungsadresse 18, beispielsweise ebenfalls in Form eines Strichcodes, für die maschinelle Verarbeitung codiert.
Vorzugsweise entspricht auch, wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel gezeigt, die Höhe 26 des weiteren Teils 24 des Abdeckblatts 7 dem Abstand 33 des Abtrennblatts 12 vom unteren Rand 34 des Etiketts 1. Dies muss aber nicht zwingend so sein. Es könnte der Abstand 33 beispielsweise auch größer sein als die Höhe 26.
Bei der beispielhaft beschriebenen Dimensionierung des Abtrennblatts 12 mit einer Höhe 30 von ca. 90 mm und einer Breite 31 von ca. 140 mm ist zweckmäßigerweise sichergestellt, dass die Grammatur des Abtrennblatts 12, insbesondere zusammen mit dem Klebstoff 5 und dem zweiten Teil 21 des Abdeckblatts 7 auf der Rückseite 17, einen bestimmten Grenzwert, insbesondere 160 g/m2, übersteigt, sodass auch die maschinelle Verarbeitung des Abtrennblatts 12 bzw. Rückscheins ermöglicht ist.
In den Fig. 4 und 5 sind zwei Schnittdarstellungen des Etiketts 1 und eines Werkzeugs 37 abgebildet, welches Werkzeug 37 bei einem Verfahren zur Herstellung des Etiketts 1 zum Einsatz kommt. Das Werkzeug 37 umfasst eine wellenschliffartige Schneide 38 und wird bei der Herstellung des Etiketts 1 von hinten bzw. unten durch das Abdeckblatt 7, die Schicht aus Klebstoff 5 und das Etikettenblatt 2 bewegt bzw. gestanzt, sodass durch einen niedrigen Bereich 39 der Schneide 38 N2012/00400 18 18
das Abdeckblatt 7 geschnitten und somit die Schnittlinie 19 hergestellt wird und sodass im gleichen Arbeitsschritt durch einen erhöhten Bereich 40 der Schneide 38 sowohl das Abdeckblatt 7 geschnitten und somit die Schnittlinie 19 hergestellt wird als auch das Etikettenblatt 2 perforiert und somit die Trennlinie 10 hergestellt wird. Die Schnittlinie 19 im Abdeckblatt 7 verläuft somit technisch möglich exakt unter der Trennlinie 10 zwischen Adressierungsblatt 11 und Abtrennblatt 12.
Zur Herstellung der weiteren Schnittlinie 22 kommt ein anderes, nicht dargestelltes, Werkzeug zum Einsatz, welches eine glatte Schneide umfasst, sodass damit nur der erste Teil 20 des Abdeckblatts 7 für den Klebstoff 5 auf der Rückseite 15 des Adressierungsblatts 11 in die beiden weiteren Teile 23, 24 zerschnitten bzw. zertrennt wird. Dieses Werkzeug dringt also auch nicht so tief wie das Werkzeug 37 bzw. die Schneide 38 in das Etikett 1 ein. Während die Schneide 38 des Werkzeugs 37 nämlich bis zur Vorderseite 4 des Etikettenblatts 2 in das Etikett 1 eindringt, um insbesondere auch die perforierte Trennlinie 10 zu erzeugen, dringt das andere Werkzeug zur Erzeugung der weiteren Schnittlinie 22 nur von hinten durch das Abdeckblatt 7 bis zu der Schicht Klebstoff 5 hindurch. Das Adressierungsblatt 11 wird vom weiteren Werkzeug also nicht zerschnitten bzw. zertrennt.
Als Grundmaterial für die Herstellung des Etiketts 1 mit dem Werkzeug 37 dient das rechteckförmige Etikettenblatt 2 mit Klebstoff 5 auf der Rückseite 6, wobei der Klebstoff 5 vollflächig auf der Rückseite 6 des Etikettenblatts 2 aufgebracht und vom Abdeckblatt 7 zur Gänze abgedeckt ist. Durch das Schneiden bzw. Stanzen des Abdeckblatts 7 entlang der vorgesehenen Schnittlinie 19 und das Perforieren des Etikettenblatts 2 zur Bildung der Trennlinie 10 wird das Etikettenblatt 2 in ein Adressierungsblatt 11 und ein Abtrennblatt 12 in einem gemeinsamen Arbeitsschritt mit dem wellenschliffartigen Werkzeug 37 aufgeteilt und das Abdeckblatt 7 in den ersten Teil 20 für den Klebstoff 5 auf der Rückseite 15 des Adressierungsblatts 11 und den zweiten Teil 21 für den Klebstoff 5 auf der Rückseite 17 des Abtrennblatts 12 zerteilt. N2012/00400 19 19
* *
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus des Etiketts dieses bzw. dessen Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden. Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mit umfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mitumfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereich beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1 oder 5,5 bis 10.
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten des Etiketts bzw. des Werkzeugs zur Herstellung des Etiketts, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten desselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. Es sind also auch sämtliche denkbaren Ausführungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestellten und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mit umfasst. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1 bis 3; 4; 5 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen. N2012/00400
Bezugszeichenaufstellung 36 Codierzone 37 Werkzeug 38 Schneide 39 Niedriger Bereich 40 Erhöhter Bereich 41 Dicke 42 Dicke
Etikett
Etikettenblatt
Beschriftung
Vorderseite (Etikettenblatt) Klebstoff Rückseite (Etikettenblatt) Abdeckblatt
Innenseite (Abdeckblatt) Außenseite (Abdeckblatt) Trennlinie
Adressierungsblatt
Abtrennblatt
Vorderseite (Adressierungsblatt)
Empfängeradresse Rückseite (Adressierungsblatt)
Vorderseite (Abtrennblatt) Rückseite (Abtrennblatt) Rücksendungsadresse Schnittlinie Erster Teil
Zweiter Teil Weitere Schnittlinie Teil Teil
Gesamte Breite Höhe
Gesamte Höhe
Ecke
Ecke Höhe
Breite
Linker Rand Abstand Unterer Rand Codierzone

Claims (15)

  1. Patentansprüche 1. Etikett (1) zur Adressierung einer Postsendung, insbesondere eines Briefkuverts, umfassend ein Adressierungsblatt (11) mit einer Vorderseite (13) und einer Rückseite (15), wobei die Vorderseite (13) des Adressierungsblatts (11) mit Daten, insbesondere mit einer Empfängeradresse (14), beschriftet ist, und ein Abtrennblatt (12) mit einer Vorderseite (16) und einer Rückseite (17), wobei die Vorderseite (16) des Abtrennblatts (12) mit Daten, insbesondere mit einer Absender-bzw. Rücksendungsadresse (18), beschriftet ist, und wobei das Abtrennblatt (12) lösbar entlang einer Trenntinie (10), insbesondere über eine Perforation oder eine Verklebung, mit dem Adressierungsblatt (11) verbunden ist und das Abtrennblatt (12) im mit dem Adressierungsblatt (11) verbundenen Zustand ein einstückiges Etikettenblatt (2) mit einer beschrifteten Vorderseite (4) und einer Rückseite (6) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Rückseite (15) des Adressierungsblatts (11) ein Klebstoff (5), insbesondere Leim, aufgebracht ist und der Klebstoff (5) von einem vom Klebstoff (5) bzw. von der Rückseite (15) des Adressierungsblatts (11) ablösbaren Abdeckblatt (7), insbesondere aus Silikonpapier, zur Gänze abgedeckt ist.
  2. 2. Etikett (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff (5) auch auf der Rückseite (17) des Abtrennblatts (12) aufgebracht ist und das ablösbare Abdeckblatt (7) für den Klebstoff (5) auf der Rückseite (15) des Adressierungsbiatts (11) auch den Klebstoff (5) auf der Rückseite (17) des Abtrennblatts (12) abdeckt, wobei eine Schnittlinie (19) das Abdeckblatt (7) in zwei Teile (20, 21) teilt, welcher erste Teil (20) den Klebstoff (5) auf der Rückseite (15) des Adressierungsblatts (11) abdeckt und welcher zweite Teil (21) den Klebstoff (5) auf der Rückseite (17) des Abtrennblatts (12) abdeckt.
  3. 3. Etikett (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittlinie (19) im Abdeckblatt (7) soweit technisch möglich exakt unter der Trennlinie (10) zwischen Adressierungsblatt (11) und Abtrennblatt (12) verläuft. N2012/00400 2 2
  4. 4. Etikett (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Schnittlinie (22) das Abdeckblatt (7) für den Klebstoff (5) auf der Rückseite (15) des Adressierungsblatts (11) in zwei weitere Teile (23, 24) teilt.
  5. 5. Etikett (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich einer der zwei weiteren Teile (23, 24) des Abdeckblatts (7) für den Klebstoff (5) auf der Rückseite (15) des Adressierungsblatts (11) über eine gesamte Breite (25) bzw. Höhe (27) des Adressierungsblatts (11) erstreckt und eine Höhe (26) bzw. Breite von weniger als der Hälfte der gesamten Höhe (27) bzw. Breite (25) des Adressierungsblatts (11), insbesondere eine Höhe (26) bzw. Breite von weniger als einem Viertel der gesamten Höhe (27) bzw. Breite (25) des Adressierungsblatts (11), vorzugsweise eine Höhe (26) bzw. Breite zwischen 1 cm und 3 cm aufweist.
  6. 6. Etikett (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass alle Daten für die Adressierung der Postsendung, insbesondere die Empfängeradresse (14) und die Absender- bzw. Rücksendungsadresse (18), auf der Vorderseite (4) des Etikettenblatts (2) aufgebracht bzw. aufbringbar sind.
  7. 7. Etikett (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Etikett (1) eine gesamte Höhe (27) und eine gesamte Breite (25) aufweist, welche einem standardisierten Papierformat, vorzugsweise A5, entsprechen.
  8. 8. Etikett (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grammatur des Abtrennblatts (12), insbesondere zusammen mit dem Klebstoff (5) und dem Abdeckblatt (7) auf der Rückseite (17), einen bestimmten Grenzwert, insbesondere 160 g/m2, übersteigt. N2012/00400 3
  9. 9. Etikett (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Ecken (28, 29) in der Trennlinie (10) und/oder der Schnittlinie (19) abgerundet, insbesondere mit einem Radius von 0,5 mm bis 1 mm, ausgebildet sind.
  10. 10. Etikett (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Adressierungsblatt (11) die Form eines U, insbesondere eines liegenden U, aufweist und das Abtrennblatt (12) das u-förmige Adressierungsblatt (11) auf ein volles, rechteckiges Etikettenblatt (2) vervollständigt.
  11. 11. Etikett (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Etikett (1) gemäß dem standardisierten Papierformat A5 im Querformat ausgebildet ist und somit eine gesamte Höhe (27) von ca. 148 mm und eine gesamte Breite (25) von ca. 210 mm aufweist, und dass das Abtrennblatt (12) mit einer Höhe (30) von ca. 90 mm und einer Breite (31) von ca. 140 mm bündig zu einem linken Rand (32) und mit einem Abstand (33) von ca. 15 mm zu einem unteren Rand (34) des Etiketts (1) angeordnet ist.
  12. 12. Etikett (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff (5) vollflächig auf der Rückseite (15) des Adressierungsblatts (11) und/oder auf der Rückseite (17) des Abtrennblatts (12) aufgebracht und vom Abdeckblatt (7) zur Gänze abgedeckt ist.
  13. 13. Verfahren zur Herstellung des Etiketts (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche aus einem einstückigen Grundmaterial umfassend das rechteckförmige Etikettenblatt (2) mit dem Klebstoff (5) auf der Rückseite (6), welcher mit dem Abdeckblatt (7) zur Gänze abgedeckt ist, gekennzeichnet durch die Schritte Schneiden bzw. Stanzen des Abdeckblatts (7) entlang der vorgesehenen Schnittlinie (19) und Perforieren des Etikettenblatts (2) zur Bildung der Trennlinie (10) zwischen Adressierungsblatt (11) und Abtrennblatt (12) in einem gemeinsamen Arbeitsschritt, insbesondere mit einem wellenschliffartigen Werkzeug (37). N2012/00400 4 4
  14. 14. Verfahren zur Verwendung des Etiketts (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch die Schritte Beschriften der Vorderseite (4) des Etikettenblatts (2) mit den Daten für das Adressierungsblatt (11) und das Abtrennblatt (12), insbesondere mit der Empfängeradresse (14) und der Absender- bzw. Rücksendungsadresse (18), mit einer Beschriftungsvorrichtung, insbesondere mit einem handelsüblichen Desktopdrucker, Ablösen des Abdeckblatts (7) auf der Rückseite (15) des Adressierungsblatts (11), insbesondere durch Knicken des Abdeckblatts (7) entlang der weiteren Schnittlinie (22), und Kleben des Etiketts (1) auf die Postsendung, insbesondere das Briefkuvert, wobei das Ablösen des Abdeckblatts (7) und das Kleben des Etiketts (1) vorzugsweise zweistufig erfolgt, indem zuerst nur der erste, insbesondere kleinere Teil (24) des Abdeckblatts (7) auf der Rückseite (15) des Adressierungsblatts (11) abgelöst und das Etikett (1) teilweise auf die Postsendung aufgekiebt wird und dann der zweite Teil (23) des Abdeckblatts (7) auf der Rückseite (15) des Adressierungsblatts (11) abgelöst und das Etikett (1) fertig auf die Postsendung aufgeklebt wird.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch den weiteren Schritt Lösen des Abtrennblatts (12) vom Adressierungsblatt (11) entlang der Trennlinie (10). kb-endlos Kroiss & Bichler GmbH durch Anwälte Biiraer & Partner Rechtsanwalt GmbH N2012/00400
ATA57/2012A 2012-01-19 2012-01-19 Etikett zur adressierung einer postsendung und verfahren zur herstellung und zur verwendung AT512431A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATA57/2012A AT512431A1 (de) 2012-01-19 2012-01-19 Etikett zur adressierung einer postsendung und verfahren zur herstellung und zur verwendung
ATA255/2012A AT512420B1 (de) 2012-01-19 2012-02-28 Etikett zur Adressierung einer Postsendung und Verfahren zur Herstellung und zur Verwendung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATA57/2012A AT512431A1 (de) 2012-01-19 2012-01-19 Etikett zur adressierung einer postsendung und verfahren zur herstellung und zur verwendung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT512431A1 true AT512431A1 (de) 2013-08-15

Family

ID=48875267

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
ATA57/2012A AT512431A1 (de) 2012-01-19 2012-01-19 Etikett zur adressierung einer postsendung und verfahren zur herstellung und zur verwendung
ATA255/2012A AT512420B1 (de) 2012-01-19 2012-02-28 Etikett zur Adressierung einer Postsendung und Verfahren zur Herstellung und zur Verwendung

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
ATA255/2012A AT512420B1 (de) 2012-01-19 2012-02-28 Etikett zur Adressierung einer Postsendung und Verfahren zur Herstellung und zur Verwendung

Country Status (1)

Country Link
AT (2) AT512431A1 (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5329713A (en) * 1989-11-13 1994-07-19 Menasha Corporation Label with removable part
DE29822410U1 (de) * 1998-12-16 1999-03-25 Jung, Gerhard, Dr., 72070 Tübingen Versandaufkleber mit ein oder zwei integrierten Beipapieren
US20090246427A1 (en) * 2008-03-28 2009-10-01 Hincks Daniel A Product labels having removable portions having adhesive and backing thereon

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5329713A (en) * 1989-11-13 1994-07-19 Menasha Corporation Label with removable part
DE29822410U1 (de) * 1998-12-16 1999-03-25 Jung, Gerhard, Dr., 72070 Tübingen Versandaufkleber mit ein oder zwei integrierten Beipapieren
US20090246427A1 (en) * 2008-03-28 2009-10-01 Hincks Daniel A Product labels having removable portions having adhesive and backing thereon

Also Published As

Publication number Publication date
AT512420B1 (de) 2014-04-15
AT512420A1 (de) 2013-08-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1005984B1 (de) Verfahren zur Herstellung gefalteter, gebundener Druckerzeugnisse sowie Druckerzeugnis
DE2805125C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Umschlägen mit mehreren Einlageblättern
DE60035551T2 (de) Verschachtelte Etikett
DE2935122A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen und fuellen von umschlaegen aus einer zusammenhaengenden papierbahn
DE2737244A1 (de) Endlosformularsatz fuer umschlaglosen briefversand
DE102007041751A1 (de) Verfahren und Vorrrichtung zur Herstellung eines RFID-Etiketts
DE10127654B4 (de) Auftrennbares Trägermaterial für Bilder
EP3251869B1 (de) Verfahren zum herstellen von druckprodukten mit integriertem umschlag
AT512420B1 (de) Etikett zur Adressierung einer Postsendung und Verfahren zur Herstellung und zur Verwendung
WO2008128362A1 (de) Formular mit faltkarte und spendematerial zur herstellung eines solchen formulars
EP2206609B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines personalisierten Zeitschriftenumschlages
DE69618239T2 (de) Kontinuierlicher streifen von abtrennbar miteinander verbundenen faltprodukten
DE7013136U (de) Kombination aus briefbogen mit umschlag.
DE102005053939B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Druckereiprodukts mit aufgeklebtem Element
CH678418A5 (en) Envelope with tear=off form - has underneath window opening and self copying area and non-transparent cover
EP2336062A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verarbeitung von aus mehreren Papierlagen bestehenden Druckprodukten sowie Perforiermesser
DE102006011430A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Anlegen eines Umschlags
DE3612350A1 (de) Brief fuer werbezwecke
DE4429198C1 (de) Dokumentenvorlage
DE1944637C3 (de) Verfahren zum Herstellen absendungsfertiger Briefe
DE2750862A1 (de) Drucksache mit antwortpostkarte
DE8536540U1 (de) Brief für Werbezwecke
DE8629929U1 (de) Verbundelement mit einer insbesondere selbstklebenden Basisschicht
DE102015005826A1 (de) Kollektion aus Einzelblättern und/oder Signaturen sowie Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von gebundenen Druckerzeugnissen aus solchen Kollektionen
DE1561460C (de) Endlosband von aus Umschlag und Ein lage gebildeten Bnefsatzen

Legal Events

Date Code Title Description
AZ Withdrawn

Effective date: 20160515