AT512497A4 - Futuristisches Gebäude - Google Patents
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Abstract
Futuristisches Gebäude, bestehend aus einer verdrehbaren Gebäudehülle (1) und einem fest mit dem Untergrund verbundenen Gebäudeteil, welcher aus den Stützen (6) mit dem Fußboden (5) und den darauf befindlichen individuellen Innenaufbauten besteht. Die Gebäudehülle (1) ist als ein liegender Hohlzylinder bzw. als ein zylinderähnlicher Hohlkörper aus einem nicht verformbaren Material ausgebildet und mit dem Torausschnitt (4) versehen, liegt auf den Rädern (2) beweglich auf. Durch das Verdrehen der Gebäudehülle (1) per Hand mittels der einklappbaren Griffe (8) oder mit Hilfe eines Getriebemotors (9) bis zum Fußboden (5), wird das Gebäude verschlossen und übernimmt so die Torfunktion. Es ist daher kein zusätzliches Tor mehr notwendig. Um aus oder in das verschlossene futuristische Gebäude zu gelangen, ist an der Stirnseite (10) eine spezielle Tür (11) angebracht, die in jeder Gebäudehüllenstellung begehbar ist. Mit der innenliegenden, stufenlosen Fixiervorrichtung (19) kann die Gebäudehülle (1) in jeder gewünschten Stellung fixiert werden, außerdem übernimmt sie auch die Seitenführung der Gebäudehülle (1) und ist mit dem Ausleger (24) zum Verschließen des Gebäudes ausgestattet.
Description
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein futuristisches Gebäude mit einerverdrehbaren Gebäudehülle und einem fest mit dem Untergrund verbundenen Gebäudeteil, welches zum Beispiel als ein Partyhaus, ein Verkaufslokai, ein Ausstellungsstand, ein Gartenhaus, ein Carport oder als eine Garage, eine Bühne u.s.w. Verwendung findet.
Bekannt sind Rund- und Tonnengebäude bei denen die Tor- oder Eingangsöffnungen durch zusätzliche Schwenk-, Falt-, Roll- oder Schubtore geschlossen werden können. Diese Torkonstruktionen sind natürlich sehr aufwendig und schlagen sich in den Gebäudeherstellungskosten entsprechend nieder.
Die technische Aufgabe, welche mit der Erfindung gelöst werden soll, ist eine tonnenförmige Gebäudehülle, die mit einem Torausschnitt versehen ist und durch das Verdrehen des gesamten Hohlzylinders die Torfunktion übernimmt.
Die im vorhergehenden Abschnitt beschriebene Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das futuristische Gebäude aus einerverdrehbaren Gebäudehülle und einem fest mit dem Untergrund verbundenen Gebäudeteil besteht. Die verdrehbare Gebäudehülle, welche als ein liegender Hohlzylinder bzw. als ein zylinderähnlicher Hohlkörper aus einem nicht verformbaren Material ausgebildet ist, mit einem der Länge nach - je nach Verwendungszweck - mehr oder weniger großem Tor- oder Bühnenausschnitt versehen ist, auf mehreren Rädern horizontal aufliegt und durch das Verdrehen über die Längsachse bis zum Fußboden ohne das ein zusätzliches Tor notwendig ist, das Gebäude abschließt und so das Gebäudeinnere vor den Unbilden der Witterung schützt.
Figurenübersicht:
Fig. 1 zeigt einen vertikalen Schnitt durch die tonnenförmige Gebäudehülle im geöffneten Zustand. l • «
Fig. 2 zeigt einen vertikalen Schnitt durch das futuristische Gebäude im geschlossenen Zustand.
Fig. 3 zeigt eine Ansicht von vorne im geöffneten Zustand der Gebäudehülle mit einem Längsschnitt durch den Fußboden.
Fig. 4 zeigt einen vertikalen Schnitt durch das futuristische Gebäude im geöffneten Zustand mit der an der Stirnseite angebrachten Spezialtür.
Fig. 5 zeigt einen vertikalen Schnitt durch das futuristische Gebäude mit der innenliegenden, stufenlosen Fixiervorrichtung.
Fig. 6 zeigt eine Detaildarstellung der innenliegenden, stufenlosen Fixiervorrichtung.
Fig. 1 zeigt einen vertikalen Schnitt durch die tonnenförmige Gebäudehülle 1 im geöffneten Zustand, welche als liegender Hohlzylinder ausgebildet ist, aufliegend auf den Rädern 2 die auf den Böcken 3 gelagert sind und die fest mit dem Untergrund verbunden sind. Die tonnenförmige Gebäudehülle 1 hat je nach Verwendungszweck einen mehr oder weniger großen Ausschnitt 4, welcher als Gebäudetor oder Bühne konzipiert ist. Durch das Herunterdrehen der Gebäudehülle 1 bis zum durchgehenden Fußboden 5, welcher mit den Stützen 6 fix verschraubt ist, wird das Gebäude geschlossen. Die Stützen 6 sind fest mit dem Untergrund verbunden.
Fig. 2 zeigt wie Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch das futuristische Gebäude aber im geschlossenen Zustand. Die kurzen schmalen Schlitze in der Gebäudehülle 1, welche wegen der schmal ausgebildeten Stützen 6 notwendig sind, werden mit einem aus nicht verformbaren Material bestehenden Streifen 7, welcher in einer Nut verschiebbar positioniert ist, selbsttätig verschlossen.
Fig. 3 zeigt eine Ansicht von vorne im geöffneten Zustand der Gebäudehülle 1 mit einem Längsschnitt durch den Fußboden 5. Gut zu erkennen sind in dieser Darstellung die Räder 2, welche auf den Böcken 3 gelagert sind, sowie die Stützen 6 die den Fußboden 5 tragen. Die 2 • ♦ · * · · *
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Gebäudehüile 1 kann je nach Größe und Gewicht entweder per Hand mit den einklappbaren Griffen 8 oder mittels des Getriebemotors 9 in Stellung gebracht werden.
Fig. 4 zeigt wie Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch das futuristische Gebäude im geöffneten Zustand, mit der an der Stirnseite 10 angebrachten Tür 11, welche sich in jeder Stellung der Gebäudehülle 1 öffnen lässt. Diese Multifunktion wird durch die spezielle Türkonstruktion ermöglicht. Die kreisrunde Tür 11 ist mit dem Scharnier 12 mit dem Türrahmen 13 verbunden. Die Nuträder 14, welche von den Abstandhaltern 15 in Position gehalten werden, sind beweglich zwischen der Stirnseite 10 und dem Türrahmen 13 angebracht. Das an der runden Tür 11, im unteren Bereich befestigte Gewicht 16, bringt diese immer in die gewünschte Öffnungsstellung. Sofort beim Öffnen der nach außen aufgehenden Tür 11 fixiert die Klemmvorrichtung 17 das Verdrehen derselben. Die Tür 11 ist so gestaltet, dass sie im geschlossenen Zustand sowohl den Türrahmen 13 als auch die Nuträder 14 abdeckt. Das an der Stirnseite 10 angebrachte Gegengewicht 18 dient als Ausgleich für das fehlende Gewicht der Türöffnung 4 und erleichtert somit das Öffnen und Schließen der Gebäudehülle 1.
Fig. 5 zeigt wie Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch das futuristische Gebäude mit der innenliegenden, stufenlosen Fixiervorrichtung 19, welche mit dem Fußboden 5 fest verbunden ist und welche auch die Seitenführung der tonnenförmigen Gebäudehülle 1 auf den Rädern 2 gewährleistet. Der Bremsscheibenteil 20, welcher mit der Gebäudehülle 1 fix verbunden ist, wird zwischen dem starren Bremsklotz 21 und dem beweglichen Bremsklotz 22 geführt und mit dem Feststellbremshebel 23 in der gewünschten Stellung fixiert. Die Fixiervorrichtung 19 hat außerdem den Ausleger 24, welcher zum Einrasten des Schlosses 25 dient.
Die Fig. 6 zeigt eine Detaildarstellung der innenliegenden, stufenlosen Fixiervorrichtung 19 in deren Öffnungsstellung. Gut zu erkennen ist der Bremsscheibenteil 20, der zwischen dem feststehenden Bremsklotz 21 und dem beweglichen Bremsklotz 22, welcher auf dem 3 • · · · · * t • · ** ♦· ·· ·
Feststellbremshebel 23 montiert ist, geführt wird. Zum Einstellen der gewünschten Toröffnung wird der Feststellbremshebel 23 in Richtung der Bremsscheibe 20 geführt und fixiert. Der Ausleger 24 mit dem eingerasteten Schloss 25 ist auf der technischen Zeichnung ebenfalls dargestellt.
Claims (10)
- * *· ·· ** Patentansprüche 1. Futuristisches Gebäude, welches aus einer verdrehbaren Gebäudehülle (1) und einem fest mit dem Untergrund verbundenen Gebäudeteil, der aus den Stützen (6) und dem Fußboden (5) mit den individuellen Innenaufbauten besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebäudehülle (1) als liegender Hohlzylinder bzw. zylinderähnlichen Hohlkörper aus einem nicht verformbaren Material ausgebildet und mit einem Torausschnitt (4) versehen ist, auf am Fundament vorgesehenen Rädern (2) aufliegt, und um seine Achse drehbar ist, wobei ein Fußboden (5) vorgesehen ist, der in das Innere der Gebäudehülle (1) zwischen den Zylinderdeckflächen durch den Torausschnitt (4) hineinragt und bis zu der dem Torausschnitt (4) gegenüberliegenden Wandung der Gebäudehülle (1) reicht.
- 2. Futuristisches Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebäudehülle (1) sowohl per Hand mittels der einklappbaren Griffe (8) oder mit Hilfe des Getriebe moto rs (9) in Stellung gebracht werden kann und zwecks leichteren Verdrehens dieser, aufgrund des fehlenden Gewichtes des Torausschnittes (4), an der Stirnseide (10) das Gegengewicht (18) angebracht ist.
- 3. Futuristisches Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebäudehülle (1) aus einem nichtverformbaren, undurchsichtigen als auch durchsichtigen Material zur Erhellung des Innenraumes besteht.
- 4. Futuristisches Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebäudehülle (1) je nach Verwendungszweck an den Enden entweder mit zwei Stirnseiten (10), oder nur mit einer Stirnseite (10) und einen offenen Zugang oder überhaupt ohne Stirnseiten (10) ausgestattet ist. ♦
- 5. Futuristisches Gebäude nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stirnseiten (10) die Tür (11) angebracht ist, die kreisrund ausgebildet ist und mit dem Scharnier (12) mit dem kreisrunden Türrahmen (13) verbunden ist, welcher an der Gebäudehülle (1) drehbar gelagert ist.
- 6. Futuristisches Gebäude nach Anspruch 1,4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Türrahmen (13) in einem kreisrunden Ausschnitt der Stirnseite (10) mittels der Nuträder (14), welche von den Abstandhaltern (15) in Position gehalten werden, gelagert ist.
- 7. Futuristisches Gebäude nach Anspruch 1,5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Tür (11), bzw. der Türrahmen (13), im unteren Bereich mit einem Gewicht (16) versehen ist.
- 8. Futuristisches Gebäude nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Türrahmen (13) eine durch das Öffnen der Tür (11) betätigbare Klemmvorrichtung (17) vorgesehen ist.
- 9. Futuristisches Gebäude nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebäudehülle (1) mittels einer innenliegenden, stufenlos wirkenden Fixiervorrichtung (19) in jeder gewünschten Stellung, vorzugsweise mittels Feststellbremshebel (23), Bremsklötzen (21) und (22) und Bremsscheibenteil (20), fixiert werden kann.
- 10. Futuristisches Gebäude nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die innenliegende, stufenlose Fixiervorrichtung (19) die Seitenführung der Gebäudehülle (1) auf den Rädern (2) bildet. 2
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| AT7622012A AT512497B1 (de) | 2012-07-10 | 2012-07-10 | Futuristisches Gebäude |
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| AT512497B1 AT512497B1 (de) | 2013-09-15 |
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Citations (2)
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| FR1507744A (fr) * | 1967-01-06 | 1967-12-29 | Toiture mobile pour bâtiments | |
| FR2513684A1 (fr) * | 1981-09-30 | 1983-04-01 | Kergal Michel | Piscine a couverture escamotable |
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2012
- 2012-07-10 AT AT7622012A patent/AT512497B1/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1507744A (fr) * | 1967-01-06 | 1967-12-29 | Toiture mobile pour bâtiments | |
| FR2513684A1 (fr) * | 1981-09-30 | 1983-04-01 | Kergal Michel | Piscine a couverture escamotable |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| AT512497B1 (de) | 2013-09-15 |
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