AT512598A1 - Schiebetür für ein Schienenfahrzeug - Google Patents
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Abstract
Es wird ein Verfahren zum Schließen einer Schiebetür (201.207) eines Schienenfahrzeugs angegeben, die in eine Ausnehmung einer Wand (3), welche wenigstensan einer Seite der genannten Ausnehmung mit einem Falz (4) begrenzt ist, bewegt wird. Konkret wird ein Schalteiement (8) der Schiebetür (201 ..207), das imBereich einer Kante angeordnet ist welche durch dem ersten und zweiten Spalt (5,6) zugewandte Flächen gebildet ist, und dessen Schaltrichtung/ Betätigungsrichtung in einem Winkelbereich zwischen der Ausrichtung des ersten Spalts (5) und der Ausrichtung des zweiten Spalts (6) liegt, beim Schließenauf den Falz (4) zu bewegt Darüber hinaus wird eine Anordnung (101 ..107) angegeben, in der das beschriebene Verfahren verwirklicht wird.
Description
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schließen einer Schiebetür eines Schienenfahrzeugs, insbesondere einer doppelflügeligen Schiebetür, die in eine Ausnehmung einer Wand bewegt wird, wobei die Ausnehmung wenigstens an einer Seite mit einem Falz begrenzt ist. Im geschlossenen Zustand der Schiebetür ergeben sich somit ein in Längsrichtung der Wand verlaufender erster Spalt zwischen der Schiebetür und dem Falz sowie ein dazu quer verlaufender zweiter Spalt zwischen der Schiebetür und dem Falz. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Anordnung für ein Schienenfahizeug, umfassend eine Wand mit einer Ausnehmung, welche wenigstens an einer Seite der genannten Ausnehmung mit einem Falz begrenzt ist, und eine Schiebetür, insbesondere eine doppeiflügelige Schiebetür, welche mit Hilfe eines zugeordneten Schließmechanismus in der genannten Ausnehmung bewegbar ist. Auch hier eigeben sich im geschlossenen Zustand der Schiebetür ein in Längsrichtung der Wand verlaufender erster Spalt zwischen der Schiebetür und dem Falz sowie ein dazu quer verlaufender zweiter Spalt zwischen der Schiebetür und dem Falz. Schließlich betrifft die Erfindung eine Schiebetür für die oben genannte Anordnung. Die Schiebetür wird durch eine Fläche in der Ebene und durch eine Fläche in der Tiefe begrenzt
Eine solche Anordnung mit einer Schiebetür beziehungsweise ein Verfahren zum Schließer einer Schiebetür der genannten Art sind grundsätzlich bekannt. Grundsätzlich besteht stets die Gefahr, dass ein vor der Schiebetür stehender Fahrgast, welcher einen Flügel der Schiebetür in ihrem äußeren Bereich mit der Hand umgreift, im ersten (hinteren) Spalt verklemmt wird. Da die Hand in diesem Fall um die Ecke gebogen wird, ist dies zudem sehr unangenehm. Dazu kommt, dass die Hand nur sehr schwer aus dem ersten Spalt herausgezogen werden kann. Bei der
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-2-natürlichen Reaktion des Menschen, der versucht seine Hand in Richtung des zweiten Spalts herauszuziehen, verhakt sich die Hand wegen der Ecke nämlich noch stärker. Dasselbe gilt natürlich auch, wenn ein Fahrgast ein anderes Hindernis, beispielsweise einen verklemmten Gurt aus dem Spalt ziehen möchte.
Die Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine verbesserte Anordnung mit einer Schiebetür eines Schienenfahrzeugs, beziehungsweise ein verbessertes Verfahren zum Schließen einer Schiebetüreines Schienenfahrzeugs anzugeben. Insbesondere soll die Gefahr eines (dauerhaften) Verklemmens eines Hindernisses in einem Spalt zwischen einer Wand und einer darin angeordneten Schiebetür mit nur wenig technischem Aufwand verringert werden.
Die Aufgabe der Erfindung wird mit einem Verfahren der eingangs genannten Art gelöst, bei der ein Schaltelement der Schiebetür, das im Bereich einer Kante angeordnet ist, welche durch dem ersten und zweiten Spalt zugewandte Flächen gebildet ist, und dessen SchaHrichtung/Betätgungsnchtung in einem Winkelbereich zwischen der Ausrichtung des ersten Spalts und der Ausrichtung des zweiten Spalts liegt, beim Schließen auf den Falz zu bewegt wird.
Weiterhin wird die Aufgabe der Erfindung mit einer Anordnung der eingangs genannten Art gelöst, bei welcher die Schiebetür ein Schaltelement aufweist, das im Bereich einer Kante angeordnet ist, welche durch dem ersten und zweiten Spalt zugewandte Flächen gebildet ist, und dessen Schaltrichtung/Betätigungsrichtung in einem Winkelbereich zwieohen der Ausrichtung des ersten Gpafts und der Ausrichtung des zweiten Spalts liegt.
Schließlich wird die Aufgabe der Erfindung durch eine Schiebetür für die oben genannte Anordnung gelöst, umfassend ein Schaltelement, das im Bereich einer Kante angeordnet ist, welche durch die genannten Flächen gebildet ist, und dessen Schattrichtung/Betätigungsrichtung in einem Winkelbereich zwischen der Ausrichtung der beiden Flächen liegt.
Durch die oben genannten Maßnahmen werden gleich mehrere Vorteile erzielt. Insbesondere werden Hindernisse beim Schließen der Schiebetür sowohl beim N2011/17B00 21/03/2012 13:37
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Verschieben derselben in Längsrichtung der Wand, also parallel zur Wand, als auch beim Verschieben quer dazu mit nur einem einzigen Schaltelement sicher erkannt. Zudem löst das Schattelement auch zuverlässig aus, wenn ein Hindernis im Spalt zwischen der Schiebetür und der Wand eingeklemmt ist.
Durch Zug an einem eingeklemmten Hindernis wird das Schaltelement durch dessen spezielle Anordnung unabhängig von der Richtung, in der an dem Hindernis gezogen wird, verlässlich ausgelöst Daher wird in einer bevorzugten Variante der SchiebetQre kein weiteres Schaltelement zur Detektion eines verklemmten Hindernisses vorgesehen. Der Bereich um die zwischen dem ersten und zweiten Spalt angeordnete Kante ist dann der einzige Bereich im Verlauf des ersten und zweiten Spalts, in dem ein Schaltelement angeordnet ist (insbesondere ein Schaltelement zur Detektion eines verklemmten Hindernisses). Der Schaftvorgang kann verschiedene Dinge auslösen. Beispielsweise kann ein optischer und/oder akustischer Alarm ausgelöst werden, um das Zugpersonal, insbesondere den Lokführer, zu verständigen. Alternativ oder zusätzlich kann mit einem Schaltvorgang des Schaltelements auch das Offnen der Schiebetür initiiert werden, um das Hindernis freizugeben.
Auf diese Weise können die unmittelbare Verletzungsgefahr durch das Einklemmen einer Hand, sowie das Risiko von Folgeverletzungen, die durch das Mitschleifen des Fahrgasts resultieren und bis zu dessen Tod führen können, mit nur geringem technischen Aulwand deutlich verringert werden.
Im Rahmen der Erfindung ist unter einer „Schaltrichtung“ oder „Betätigungsrichtung“ jene Richtung zu verstehen, unter der das Schaltelement betätigt werden kann. In der Regel ist dies nicht eine einzelne Richtung, sondern ein Bünde! beziehungsweise ein Bereich von Richtungen. Beispielsweise kann ein Taster auch unter schrägem Winkel betätigt werden. Im Rahmen der Erfindung liegt nun wenigstens eine Schaitrichtung/Betätigungsrichtung in dem Winkelbereich zwischen der Ausrichtung der beiden genannten Spalte zwischen Schiebetür und Wand, respektive zwischen der Ausrichtung der beiden genannten BegrenzungsfEächen der Schiebetür. Mit anderen Worten ausgedrückt weist der Winkelbereich, unter N2011/17800 21/03/2012 13:38
Nr.: R050 P.007/033 25 13:37:14 21-03-2012 8/32 • · · · · t I · * · • * · · ; • · · * · · ·· ·* ·· -4-dem das Schaltelement betätigt werden kann, einen Überlappungsbereich mit dem Winkelbereich der beiden Spaüe/Begrenzungsflächen auf, ist identisch mit demselben oder ist in diesem enthalten.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Eifindung ergeben sich aus den UnteransprDchen sowie aus der Beschreibung in Zusammenschau mit den Figuren.
Vorteilhaft ist es, wenn sich der in Längsrichtung der Wand verlaufende ernte Spalt zwischen der Schiebetür und dem Falz enger schließt als der dazu quer verlaufende zweite Spalt zwischen der Schiebetür und dem Falz. Daher wird ein die Schiebetür umgreifendes Hindernis nur im ersten Spalt verklemmt (also im hinteren Spalt), nicht aber im zweiten Spalt (also im seitlichen Spalt). Dadurch wird ein eingeklemmtes Hindernis bei Zug von außen etwas gestreckt, sodass das Schaltelement sicher auslöst.
Denkbar Ist aber auch, dass sich der in Längsrichtung der Wand verlaufende erste Spalt zwischen der Schiebetür und dem Falz weniger eng schließt als der dazu quer verläUfende zweite Spalt zwischen der Schiebetür und dem Falz. Dadurch wird ein die Schiebetür umgreifendes Hindernis nur im zweiten Spalt (also im seitlichen Spalt) verklemmt, nicht aber im ersten Spalt (also im hinteren Spalt). Das Herausziehen des Hindernisses mit Hilfe einer in Richtung des zweiten Spalts gerichteten Kraft gelingt damit relativ leicht, da das Hindernis nicht um die Ecke gezogen werden muss.
Vorteilhaft ist es, wenn der zweite Spalt langsamer geschlossen wird als der erste Spalt Auf diese Weise bleibt einem Fahrgast länger Zeit seine Hand oder ein anderes Hindernis aus dem Gefahrenbereich zu ziehen. Günstig ist es, wenn die Schiebetür beim Schließen im Wesentlichen normal zur Längsrichtung des ersten Spalts (beziehungsweise in Längsrichtung des zweiten Spalts) bewegt wird, wobei der zweite Spalt annähernd normal auf den ersten Spalt ausgerichtet ist. Diese Variante des Verfahrens kann mit besonders geringem technischen Aulwand in die Praxis umgesetzt weiden, da sowohl die ge- N2011/17800 21/03/2012 13:39
Nr.: R050 P.008/033 25 13:37:55 21-03-2012 9/32 V · • · ♦ · ♦ 4· ·* I • · -5-wöhnliche Bewegungsrichtung beim Schließen der Schiebetüre beibehalten werden kann als auch der Falz in der Ausnehmung der Wand rechtwinkelig ausgeführt werden kann. Dennoch kann die Gefahr eines Verklemmens eines Hindernisses zwischen Schiebetür und Wand merklich verringert werden.
Vorteilhaft ist es, wenn die Schiebetür beim Schließen annähernd normal zur Längsrichtung des ersten Spalts bewegt wird, wobei der zweite Spalt schräg zum ersten Spalt ausgerichtet ist. Trotz Beibehaltung einer normal zur Längsrichtung des ersten Spalts ausgerichteten Schließbewegung der Schiebetür kann auf diese Weise eine scherende Bewegung im zweiten Spalt beim Schließen der Schiebetür gemildert werden.
Vorteilhaft ist es auch, wenn die Schiebetür beim Schließen schräg zur Längsrichtung des ersten Spalts bewegt wird, wobei der zweite Spalt annähernd normal auf den ersten Spalt ausgerichtet ist. Trotz Beibehaltung eines rechtwinkelig ausgeführten Falzes in der Ausnehmung der Wand kann auf diese Weise eine scherende Bewegung im zweiten Spalt beim Schließen der Schiebetür gemildert werden.
Vorteilhaft ist es zudem, wenn die Flügel einer doppelflügefigen Schiebetür beim Schließen nacheinander in die Ausnehmung der Wand bewegt werden. Insbesondere wenn die Flügel schräg zur Längsrichtung des ersten Spalts bewegt werden, kann durch diese Merkmale vermieden werden, dass die Dichtfünktion dar Flügeln an fr rer Stoßstelle in geschlossenem Zustand verringert ist, oder die Flügeln überhaupt auseinander klaffen. Günstig ist es auch, wenn die Schiebetür schräg zueinander stehende, dem ersten und zweiten Spalt zugewandte Flächen umfasst Vorteilhaft ist es in diesem Zusammenhang, wenn die genannten Flächen einen stumpfen Winkel bilden. Dadurch kann eine scherende Bewegung im zweiten Spalt beim Schfießen der Schiebetür gemildert werden.
Vorteilhaft ist es aber auch, wenn die genannten Flächen alternativ einen spitzen Winkel bilden. Dadurch kann die Schiebetür auch dann nicht nach außen gedrückt werden, wenn eine dafür vorgesehene Verriegelung versagen sollte, da sich die N2011/17800 21/03/2012 13:40
Nr.: R050 P.009/033 25 13:38:36 21-03-2012 10/32 * t » · · · * I t « * * * * ♦ · · · • · » ♦ · * · M «* ** -6-
Flligel der Schiebetür im Falz der Ausnehmung in der Wand beziehungsweise gegenseitig verhaken. An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass diese Variante auch eine eigenständige und von den Merkmalen des Patentanspruchs 1 unabhängige Erfindung bilden kann. Günstig ist es darüber hinaus, wenn die Schiebetür normal aufeinander stehende, dem ersten und zweiten Spalt zugewandte Flächen umfasst Dadurch kann die Schiebetür besonders einfach hergestelit werden. Günstig ist es weiterhin, wenn die Schiebetür wenigstens zwei in dem genannten Bereich angeordnete und vertikal beabstandete Schaltelemente sowie eine den Schaltelementen vorgelagerte, in Schaltrichtung bewegliche Leiste umfasst Auf diese Weise wird eines der beiden Schaltelemente sicher ausgelöst, egal in welcher Höhe die Leiste in Schaltrichtung gedrückt wird.
Besonders günstig ist es, wenn im Wesentlichen die gesamte Höhe der Schiebetür von einer oder mehreren übereinander angeordneten Leisten umspannt ist Auf diese Weise kann ein verklemmtes Hindernis über der gesamten Höhe der Schiebetür sicher erkannt werden.
Besonders günstig ist es schließlich auch, wenn das Schaltelement als Bandschalter (auch bekannt unter dem Begriff „ribbon switch" oder „tape switch“) ausgebildet ist Ein solcher Bandschatter umfasst ein elastisches Gehäuse, z.B. aus Gummi, mit innenliegenden Kontaktstreifen. Wird das Gehäuse an einer beliebigen Stelle so stark deformiert, dass die beiden Kontaktstreifen einander berühren, so kann von einem Hmdemis im Bereich der Tür ausgegangen werden, woraufhin entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Vorzugsweise erstreckt sich der Bandschalter über die gesamte Höhe der Schiebtür.
An dieser Stelle wird angemerkt dass die in Bezug auf das erfindungsgemäße Verfahren offenbarten Varianten und die daraus resultierenden Vorteile gleichermaßen auf die erfindungsgemäße Anordnung und die erfindungsgemäße Schiebetür anwendbar sind und umgekehrt. 142011/17800 21/03/2012 13:40
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Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
Fig. 1 eine beispielhafte und schematisch dargestellte Schiebetür in einem Schienenfahrzeug, welche mit einer Wand bündig abschließt, ln Vorderansicht und im Grundriss; Fig.2 die Schiebetür aus Fig. 1 im geöffneten Zustand; Fig. 3 die Schiebetür aus Fig. 1 im halb geschlossenen Zustand; Fig. 4 die Schiebetür aus Fig. 1 in geschlossenem Zustand; Fig. 5 ein Beispiel für eine Schiebetür mit abgeschrägten Seitenkanten in geöffnetem Zustand; Fig. 6 die Schiebetür aus Fig. 5 im halb geschlossenen Zustand; Fig. 7 die Schiebetür aus Fig. 5 in geschlossenem Zustand; Fig. 8 eine Schiebetür mit einem eingebauten Schaltetemeht zur Detektion eines verklemmten Hindernisses in Detailansicht; Fig. 9 ein Beispiel für eine den Schaltelementen vorgelagerte Schaftleiste; Fig. 10 ein Beispiel für eine Schiebetür mit Bandschalter; Fig. 11 wie Fig. 6, nur mit weiterem hinteren Spalt; Fig. 12 wie Fig. 6, jedoch mit einer einflügeligen Schiebetür; Fig. 13 ein Beispiel für eine Schiebetür, deren Flügel hintereinander geschlossen werden, in geöffnetem Zustand; Fig. 14 die Schiebetür aus Fig. 13 im halb geschlossenen Zustand; Fig. 15 die Schiebetür aus Fig. 13, bei welcher der linke Türflügel seine Endlage erreicht hat; Μ9ηιι/ΐ7βηη 21/03/201213:41 Nr.: R050 P.011/033 25 13:39:47 21-03*2012 12/32 25 13:39:47 21-03*2012 12/32
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Fig. 16 die Schiebetür aus Fig. 13, bei weicher der rechte TQrflQget für die endgültige Schließbewegung vorbereitet ist;
Fig. 17 die Schiebetür aus Fig. 13 in geschlossenem Zustand und
Fig, 18 ein Beispiel für eine Schiebetür, deren Seiten Kanten mit der hinteren Fläche einen spitzen Winkei bilden.
Einführend sei festgehaiten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausfüh-rungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmaie oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeiepielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen. Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mit umfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereich beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1 oder 5,5 bis 10.
Fig. 1 zeigt eine Variante einer schematisch dargestellten Anordnung 100 für ein Schienenfahrzeug, welche eine Wand 3 und eine Schiebetür 200 umfasst, nach dem Stand der Technik. Die doppelflügelig ausgebildete Schiebetür 200 ist mit Hilfe eines zugeordneten Schließmechanismus (nicht dargestellt) in eine Ausnehmung der Wand 3, weiche beidseits der genannten Ausnehmung mit einem Falz 4 begrenzt ist, bewegbar. N2011/17800 21/03/2012 13:41
Nr.: R050 P.012/033 25 13:40:28 21-03-2012 13/32 25 13:40:28 21-03-2012 13/32 ···· ···· :ι «« ··«# * .· • ·» * < · ·· ·· ··· ·· ·· ·· ·· ·* -9-
Die Figuren 2 bis 4 zeigen den Bewegungsablauf beim Schließen der Tür 200. Ausgehend von einer in Fig. 2 dargestellten Offen-Position werden die Flügel der Schiebetür 200 längs der Wand 3 verschoben, bis diese stimseitig Zusammenstößen. Dieser Zustand ist in Fig. 3 dargestellt. Dabei ist gut zu erkennen, dass ein Hindernis, welches einen Flügel der Schiebetür 200 in ihrem äußeren Bereich umgreift (z.B. eine Hand eines unachtsamen Fahrgasts), durch das Schaltelement 800 sicher detektiert wird. Tritt so ein Fall ein, so können Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, beispielsweise kann die Schiebetür 200 angehalten oder zurückgefahren werden. Alternativ oder zusätzlich ist auch denkbar, dass ein optischer und/oder akustischer Alarm ausgeiöstwird, um den betreffenden Fahrgast oder auch das Zugpersonal auf die Gefahrensituation aufmerksam zu machen.
Im Normalfall, also ohne das Voriiegen eines Hindernisses, werden die beiden Flügel normal zur oben genannten Bewegungsrichtung in die Ausnehmung der Wand 3 bewegt, bis diese schließlich ihre Endlage erreichen. Dieser Zustand ist in Fig. 4 dargestellt.
Wie aus der Fig. 4 leicht zu entnehmen ist ist der erste Spalt 5 zwischen der Schiebetür 200 und dem Falz 4, welcher sich in der Längsrichtung der Wand 3 erstreckt, enger als der dazu quer verlaufende zweite Spalt 6 zwischen der Schiebetür 200 und dem Falz 4. Dies ist für eine zuverlässige Auslösung des Schaltelements 800 von Vorteil, wie zu der in Fig. 8 dargestellten Anordnung noch näher erläutert weiden wird. Die Schiebetür 200 umfasst normal aufeinander stehende, dem ersten und zweiten Spalt 5,6 zugewandte Flächen. Demzufolge wird die Schiebetür 200 beim Schließen normal zur Längsrichtung des ersten Spalte 5 bewegt wobei der zweite Spalt 6 normal auf den eisten Spalt 5 ausgerichtet ist. Dies ist aber keineswegs die einzige Möglichkeit.
Die Figuren 5 bis 7 zeigen den Schließvorgang einer alternativen Schiebetür 201 analog zu dem in den Figuren 5 bis 7 dargestellten Schließvorgang für die Schiebetür 200. Die Schiebetür 201 umfasst schräg zueinander stehende, dem ersten und zweiten Spalt 5,6 zugewandte Flächen, welche in diesem Beispiel einen stumpfen Winkel bilden. Beim Schließen wird die Schiebetür 201 normal zur N2011/17800 21/03/2012 13:42
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* ♦ 4 • I * · • « -10- Längsrichtung des ersten Spalts 5 bewegt, wobei der zweite Spalt 6 schräg zum ersten Spalt 5 ausgerichtet ist Dabei wird die in der Anordnung 100 der Fig. 1 bis 4 auftretende Scherbewegung im zweiten Spalt 6 abgemildert, wodurch die Verletzungsgelahr reduziert wird.
Wie aus der Fig. 7 leicht zu entnehmen ist, ist der erste Spalt 5 zwischen der Schiebetür 202 und dem Falz 4, welcher sich in der Längsrichtung der Wand 3 erstreckt, weiter als der dazu quer verlaufende zweite Spait 6 zwischen der Schiebetür 202 und dem Falz 4. Damit wird der erste Spalt 5 beim Schließen der Schiebetür 202 weniger eng geschlossen als der zweite Spalt 6. Daher wird ein die Schiebetür umgreifendes Hindernis nur im zweiten Spalt 6 verklemmt, nicht aber im ersten Spalt 5. Das Herausziehen des Hindernisses durch eine in Richtung des zweiten Spalts 6 gerichtete Kraft fällt damit deutlich leichter als bei der in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Anordnung 100. Das Hindernis ist hinter der Ecke, das heißt im ersten Spalt 5, nicht verklemmt und kann somit relativ leicht um diese herum gezogen werden.
Ein weiter Vortei der in den Figuren 5 bis 7 dargestellten Anordnung 101 ist, dass der zweite Spalt 6 wegen der schrägen Flächen der Schiebetür 201 langsamer schließt als der erste Spalt 5. Auf diese Weise bleibt einem Fahrgast bleibt länger
Zeit, seine Hand oderein anderes Hindernis aus dem Gefahrenbereich zu ziehen.
Durch Vorsehen einer bestimmten Neigung kann das Verhältnis der Schießge-schwindigkeiten in den Spalten 5 und 6 beliebig eingestellt werden.
Fig. 8 zeigt eine besondere AusfÜhrungeform einer SohiebetOr 202 im Bereich des Falzes 4 nun im Detail, wobei angenommen wird, dass sich ein Hindernis 7, beispielsweise ein Riemen, ein Mantel oderein anderer ähnlicher Gegenstand, im ersten Spalt 5 verklemmt hat. Zusätzlich kann eine auf dem Hindernis 7 angeordnete Verdickung (siehe den sfrichlierten Kreis), z.B. ein Knopf eines Mantels, das Herausziehen des Hindernisses 7 unmöglich machen. In diesem Beispiel ist der zweite Spalt 6 weiter als der erste Spalt 5. Gut zu sehen ist daher, dass das Hindernis 7 im zweiten Spalt 6 nicht geklemmt wird. N2011/17800 21/03/2012 13:43
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Die Schiebetür 202 umfasst ein Schaltelement 801, welches im Bereich der Kante angeordnet ist, welche durch die genannten schrägen Flächen der Schiebetür 202 gebildet ist. Dessen Schattrichtung liegt dabei In einem Winkelbereich zwischen der Ausrichtung des ersten Spalts 5 und der Ausrichtung des zweiten Spalts 6.
Um das Schaltelement 801 zu schützen, ist diesem eine Abdeckung 9, beispielsweise aus Gummi, vorgelagert. Durch Zug am Hindernis 7, welcher durch die Kräfte F symbolisiert ist, wird das Hindernis 7 etwas gestreckt. Wegen der speziellen Anordnung des Schaltelements 801 wird dieses verlässlich ausgelüst, egal In welcher Richtung am Hindernis 7 gezogen wird (siehe auch den strichllert dargestellten Abschnitt des Hindernisses 7). Deswegen braucht auch kein weiteres Schaltelement 801 zur Detektion eines verklemmten Hindernisses 7 vorgesehen werden.
Der Bereich um die zwischen den Spalten 5 und 6 angeordnete Kante ist in diesem Beispiel somit der einzige Bereich im Verlauf des ersten und zweiten Spalts 5, 6, in dem ein Schaltelement 801 angeordnet ist, insbesondere ein Schaltelement B01 zur Detektion eines verklemmten Hindernisses 7.
Um die Detektionssicherheit weiter zu verbessern, sind in einer in Fig. 9 schematisch dargestellten Variante zwei vertikal beabstandete Schaltelemente 801 und eine den Schaltelementen 801 vorgelagerte, in Schalfrichtung bewegliche Leiste 10 vorgesehen. Vorzugsweise wird im Wesentlichen die gesamte Höhe der Schiebetür 202 von der Leiste 10 umspannt Auf diese Weise wird eines der beiden Schaltelemente 801 sicher ausgelöst, egal in welcher Höhe die Leiste 10 in Schaltrichtung gedrückt wird.
Selbstverständlich können auch mehrere Leisten 10 über die Höhe der Schiebetür 202 verteilt sein. Auch ist es möglich, dass pro Leiste 10 mehr als zwei Schaltelemente 801 vorgesehen sind. Selbstverständlich ist es auch möglich, nur ein Schaltelement 801 pro Leiste vorzusehen, wenn die Leiste 10 entsprechend geführt wird.
Die Leiste 10 kann hinter der Abdeckung 9 angeordnet sein oder selbst als Abdeckung für die Schaltelemente 801 fungieren, wodurch sie dann eine Mehrfachfunktion erfüllt.
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Nr.: R050 P.015/033 25 13:42:33 21-03-2012 16/32 «· ···# «·«· «*·· • * * * · · ► · · ♦ I · · · · ·» ·· *· 4 · · « I · · -12-
Die Fig. 10 zeigt eine Anordnung 103, welche der in der Fig. 8 dargestefiten Anordnung 102 sehr ähnlich ist. Anstelle diskreter Schaltelemente 801, welchen eine optionale Leiste 10 vorgelagert ist, wird das Schattelement in diesem Beispiel durch einen Bandschalter 802 (auch unter dem Begriff „ribbon switch“ oder „tape switch“ bekannt) gebildet. Der Bandschalter 802 umfasst ein elastisches Gehäuse, z.B. aus Gummi, mit innenliegenden Kontaktstreifen, welche in der Fig. 10 als dicke Striche erkennbar sind. Wird das Gehäuse an einer beliebigen Stelle hinreichend deformiert, so berühren die beiden Kontaktstreifen einander, woraufhin die bereits zuvor angeführten Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Vorteilhaft erstreckt sich der Bandschalter 802 über die gesamte Höhe der Schiebtur 203.
An dieser Stelle wird angemerkt, dass die zu den Figuren 8 bis 10 offenbarte Lehre natürlich nicht auf die Schiebetüren 202 und 203 limitiert ist, sondern auch auf die in den übrigen Figuren dargestellten Schiebetüren 200,201 und 204 bis 207 anwendbar ist.
Fig. 11 zeigt eine Anordnung 104 welche der Anordnung 100 sehr ähnlich ist. Im . Unterschied dazu, wird aber auch hier der erste Spalt 5 weniger eng als der zweite Spalt 6 geschlossen, wodurch auch für diese Ausfuhrungsform die bereits zu der Anordnung 102 erwähnten Vorteile resultieren.
Fig. 12 zeigt schließlich, dass die Erfindung natürlich nicht nur auf zweiflügelige Schiebetüren sondern auch auf einflügelige Schiebetüren anwendbar ist. An der Schiebetür 205 befinden sich beidseits Schaltelemente 800, welche Hindernisse in der bereits erwähnten Weise detektieren sollen. In einer nicht dargestellten Variante weist die Schiebetür 205 nur ein Schaltelement 800 auf, welches in Bezug auf die Schließrichtung vorzugsweise vorne auf der Schiebetür 205 angeordnet ist. Solcherart werden Hindernisse beim Schließen sowohl beim Verschieben der Schiebetür 205 in Längsrichtung der Wand 3 als auch quer dazu mit nur einem einzigen Schaltelement 800 sicher erkannt. Das Schaltelement 800 erkennt also Hindernisse beim Verschieben der Schiebetür 205 In Längsrichtung, in Querrich- P.016/033 21/03/2012 13:44 Nr.: R050 25 13:43:14 21-03-2012 17/32 ·»#* ·* · · * ··*· ♦ · · * * • « » « · * 4 · t -13-tung und auch im geschlossenen Zustand (siehe hierzu auch die Figuren 8 und 10).
Die Figuren 13 bis 17 zeigen den Bewegungsablauf einer weiteren alternativen Variante einer Schiebetür 206. Ausgehend von einer ln Fig. 13 dargestellten Of-fen-Position werden die Flügel der Schiebetür 206 längs der Wand 3 verschoben, bis diese stimseitig Zusammenstößen. Dieser Zustand ist in Fig. 14 dargestellt.
Wie leicht zu erkennen ist, stoßen die Flügel der Schiebetür 206 etwas versetzt zur Mitte der Ausnehmung der Wand 3 zusammen. Danach wird der linke Flügel der Schiebetür 206 schräg zum linken Falz 4 der Ausnehmung bewegt, bis dieser seine Endlage erreicht. Danach oder simultan zur oben genannten Bewegung wird der rechte Flügel der Schiebetür 206 etwas nach links verschoben. Von dieser in Fig. 16 dargestellten Position wird der rechte Flügel schräg zum rechten Falz 4 der Ausnehmung bewegt, bis dieser seine Endlage erreicht. Dieser Zustand ist in der Fig. 17 dargestelft.
Die Schiebetür umfasst also normal aufeinander stehende, dem ersten und zweiten Spalt 5,6 zugewandte Flächen. Beim Schließen wird die Schiebetür 206 schräg zur Längsrichtung des ersten Spalts 5 bewegt. Die Flügel der Schiebetür 206 werden dabei nacheinander in die Ausnehmung der Wand 3 bewegt
Vorteilhaft kann auf diese Weise die in den Anordnungen 100,104 und 105 auftretende Scherbewegung im zweiten Spalt 6 abgemildert werden, auch wenn der Falz 4 in der Wand 3 rechtwinkelig ausgeführt ist Der Vollständigkeit halber wird erwähnt, dass der gezeigte Bewegungsablauf beim Öffnen der Schiebetür 206 nicht notwendigerweise reversibel ablaufen muss. Stattdessen können auch beide Flügel der Schiebetür 206 gleichzeitig aus der Ausnehmung der Wand 3 und in Folge auch gleichzeitig nach links und rechts bewegt werden.
Durch Wahl einer bestimmten Schlleßrichtung der Flügel kann das Verhältnis der Schließgeschwindigkeiten in den Spalten 5 und 6 beliebig eingestellt werden. Insbesondere kann das besagte Verhältnis so eingestellt werden, dass der zweite Spalt 6 langsamer schließt als der erste Spalt 5. Auf diese Weise bleibt einem N2011/17B00 21/03/2012 13:45
Nr.: R050 P.017/033 25 13:43:56 21-03-2012 18/32 • · · · · · • t « * · · * « ·· ·· M ·* -14-
Fahrgast bleibt wiederum länger Zeit, seine Hand oder ein anderes Hindernis aus dem Gefahrenbereich zu ziehen.
Fig. 18 zeigt schließlich eine weitere Variante einer Schiebetür 207, weicher der in den Figuren 13 bis 17 dargestellten Schiebetür 206 sehr ähnlich ist Im Unterschied dazu umfasst die Schiebetür 207 aber schräg zueinander stehende, dem ersten und zweiten Spalt 5,6 zugewandte Flächen, welche einen spitzen Winkel bilden. Vorteilhaft kann diese Schiebetür 207 auch dann nicht nach außen gedrückt werden, wenn eine dafür vorgesehene Verriegelung versagen sollte, da sich die Flügel der Schiebetür 207 im Falz 4 beziehungsweise gegenseitig verhaken.
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten einer erfindungsgemäßen Schiebetür 201.207 für ein Schienenfahrzeug, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausfüh-rungsvarianten desselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. Es sind also auch sämtliche denkbaren Ausführungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestellten und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mit umfasst.
Insbesondere wird testgehalten, dass eine Schiebetür 201..207 für ein Schienen-fahrzeug in der Realität auch mehr Bestandteile als dargestellt umfassen kann oder auch weniger.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der Schiebetür 201 ..207 diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden. N2011/17800 21/03/2012 13:46
Nr.: R050 P.018/033 13:46:52 21-03-2012 23132 25 13:46:52 21-03-2012 23132 25 ···
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Bezugszeichenaufstellung 100.. 107 Anordnung mit Wand und Schiebetür 201.. 207 Schiebetür co 'sr in
Wand Falz erster (hinterer) Spalt 6 zweiter (seitlicher) Spalt 7 Hindernis 800.. 801 Schaltelement 9 Abdeckung 10 (Schalt)!eiste 21/03/2012 13:48
Nr. : R050 P.023/033
Claims (19)
- 25 13:44:35 21-03-2012 19/32 » * ·-1 - Patentansprüche 1. Verfahren zum Schließen einer Schiebetür (201 ..207) eines Schienenfahrzeugs, die in eine Ausnehmung einer Wand (3), welche wenigstens an einer Seite der genannten Ausnehmung mit einem Falz (4) begrenzt ist, bewegt wird, wobei sich im geschlossenen Zustand der Schiebetür (201 ..207) ein in Längsrichtung der Wand verlaufender erster Spalt (5) zwischen der Schiebetür (201.207) und dem Falz (4) sowie ein dazu quer verlaufender zweiter Spalt (6) zwischen der Schiebetür (201.207) und dem Falz (4) ergibt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schaltelement (8) der Schiebetür (201.207), das im Bereich einer Kante angeordnet ist, welche durch dem ersten und zweiten Spalt (5, 6) zugewandte Flächen gebildet ist, und dessen Schattrichtung/Betätigungsrichtung in einem Winkelbereich zwischen der Ausrichtung des ersten Spalts (5) und der Ausrichtung des zweiten Spalts (6) liegt, beim Schließen auf den Falz (4) zu bewegt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein in Längsrichtung der Wand (3) verlaufender erster Spalt (5) zwischen der Schiebetür (202,203,204) und dem Falz (4) enger geschlossen wird als ein dazu quer verlaufender zweiter Spalt (6) zwischen der Schiebetür (202,203,204) und dem Falz (4).
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Spalt (6) langsamer geschlossen wird als der erste Spalt (5).
- 4. Verfahren nacheinem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebetür (200,204,205) beim Schließen normal zur Längsrichtung des ersten Spalts (5) bewegt wird, wobei der zweite Spalt (6) annähernd normal auf den ersten Spalt (5) ausgerichtet ist. 21/03/2012 13:46 Nr.: R050 P.019/033 25 13:45:11 21-03-2012 20/32 ···« ·· « · ···* ··· • · -2-
- 5. Verfahren nacheinem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebetür (201,202,203) beim Schließen annähernd normal zur Längsrichtung des ersten Spalts (5) bewegt wird, wobei der zweite Spalt (6) schräg zum ersten Spalt (5) ausgerichtet ist.
- 6. Verfahren nacheinem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebetür (206) beim Schließen schräg zur Längsrichtung des ersten Spalts (5) bewegt wird, wobei der zweite Spalt (6) annähernd normal auf den ersten Spalt (5) ausgerichtet ist.
- 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügeln einer doppelflQgelige Schiebetür (206,207) beim Schließen nacheinander in die Ausnehmung der Wand (3) bewegt werden.
- 8. Anordnung (101 ..107) für ein Schienenfahrzeug, umfassend eine Wand (3) mit einer Ausnehmung, welche wenigstens an einer Seite der genannten Ausnehmung mit einem Falz (4) begrenzt ist, eine Schiebetür (201.,207), welche mit Hilfe eines zugeordneten Schließmechanismus in die genannten Ausnehmung bewegbar ist, und einen in Längsrichtung der Wand verlaufenden ersten Spalt (5) zwischen der Schiebetür (201,.207) und dem Falz (4) sowie einen dazu quer verlaufender zweiter Spalt (6) zwischen der Schiebetür (201.207) und dem Falz (4), dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebetür (201.207) ein Schaltelement (800..802) aufweist, das im Bereich einer Kante angeordnet ist, welche durch dem ersten und zweiten Spalt (5, 6) zugewandte Flächen gebildet ist und dass dessen Schaitrich-tung/Betätigungsrichtung in einem Winkelbereich zwischen der Ausrichtung des ersten Spalte (5) und der Ausrichtung des zweiten Spalts (6) liegt
- 9. Anordnung (101.107) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schließmechanismus derart ausgebildet ist, dass sich der in Längsrichtung der Wand verlaufende erste Spalt (5) zwischen der Schiebetür (202,203, N2011/17600 21/03/2012 13:47 Nr.: R050 P.020/033 25 13:45:50 21-03-2012 21 /32 • * M ·**» * · · • V 9 ♦ • · • · · e ♦ · * » • ♦ · e * e e • ♦ ♦ » e • * #e ·♦ ee • e -3- 204) und dem Falz (4) enger schließt als der dazu quer verlaufende zweite Spalt (6) zwischen der Schiebetür (201..207) und dem Falz (4).
- 10. Anordnung (101 ..107) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schließmechanismus derart ausgebildet ist, dass sich der zweite Spalt (6) langsamer schließt als der erste Spalt (5).
- 11. Schiebetür (200..207) für eine Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, umfassend eine Fläche, welche die Schiebetür (200..207) in der Ebene begrenzt und eine Fläche, weiche die Schiebetür (200..207) in der Tiefe begrenzt, gekennzeichnet durch ein Schaltelement (800..802), das im Bereich einer Kante angeordnet ist, weiche durch die genannten Flächen gebildet ist, und dessen Schaltrich-tung/Betätigungsrichtung in einem Winkelbereich zwischen der Ausrichtung der beiden Flächen liegt.
- 12. Schiebetür (201,202.203,207} Anspruch^ 1, gekennzeichnet durch schräg zueinander stehende, dem ersten und zweiten Spalt (5,6) zugewandte Flächen.
- 13. Schiebetür (201, 202. 203,) naoh Anapruchl 1 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Flächen einen stumpfen Winkel bilden.
- 14. Schiebetür (207) nacheinem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Flächen einen spitzen Winkel bilden.
- 15. Schiebetür (200,204,205) nach einem der Ansprüche 11 bis 14, gekennzeichnet durch normal aufeinander stehende, dem ersten und zweiten Spalt (5,6) zugewandte Flächen. N2011/17600 21/03/2012 13:47 Nr.: R050 P.021/033 25 13:46:23 21-03-2012 22 /32 ·* ♦♦ • · · • I · • * · • # · +· ·· ·#«· • * ♦ • · · I · t » · · · ·· »· • Φ ··*· φφφφ • · • · • ♦ • · 9 99 9 -4-
- 16. Schiebetür (200..207) nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet dass der genannte Bereich der einzige Bereich im Verlauf des ersten und zweiten Spalts (5,6) ist, in dem ein Schaltelement (800..802) angeordnet ist.
- 17. Schiebetür (200..207) nach einem der Ansprüche 11 bis 16, gekennzeichnet durch wenigstens zwei in dem genannten Bereich angeordnete und vertikal beabstandete Schaltelemente (801) und eine den Schaiteiementen (801) vorgelagerte, in Schaltrichtung bewegliche Leiste (10).
- 18. Schiebetür (200..207) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet dass im Wesentlichen die gesamte Höhe der Schiebetür (200..207) von einer oder mehreren übereinander angeordneten Leisten (10) umspannt ist.
- 19. Schiebetür (200..207) nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet dass das Schaltelement (802) als Bandschalter ausgebildet ist Knorr-Bremse Gesellschaft mit beschränkter Haftung durch Anwältemiraer&partner Rechtsanwalt GmbH 21/03/2012 13:48 Nr.: R050 P.022/033
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