AT512947A4 - Steckleiste - Google Patents

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    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Steckleiste für Blechprofile, die bei Blechverkleidungen als Abschluss durchdringungsfrei montiert werden müssen, insbesondere für Abdeckbleche(6) entlang von Ortgängen von Dächern. Um eine durchdringungsfreie und optisch einwandfreie Abdeckung zu erreichen, wird vorgeschlagen, dass die Steckleiste (1) ein U-formiges Profil aufweist, mit einem untergrundseitig vorzusehenden längeren Schenkel (2), der über einen Rücken (9) mit einem schauseitig vorzusehenden kürzeren Schenkel (3) verbunden ist. Dabei sind vorzugsweise im längeren Schenkel (2) in dem vorzugsweise, dem kürzeren Schenkel (3) gegenüberstehenden Bereich Einkerbungen (4) vorgesehen, die in die Nut (8) des Profils und in Richtung zum Rücken (9) ragen.

Description

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Steckleiste
Die Erfindung betrifft eine Steckleiste für Blechprofile, insbesondere für Abdeckbleche auf der Ortgangseite von Dächern, entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1. 5
Spenglermäßige Verblechungen sollen durchdringungsfrei und dehnfähig montiert werden. Üblicherweise erfolgt dies durch eine Einhangmontage in sogenannte Saumstreifen. Bei Abschlussprofilen ist eine solche Ausbildung oft nicht mehr möglich bzw. nur dann möglich, wenn ein anderer Bauteil, z.B. die Fassade oder die Dachziegel, über den letzten 10 (obersten) Verblechungsteil ragt und so die Befestigungen überdeckt. Es besteht somit ein Bedarf an einem Montagemittel, die die erwähnten Nachteile nicht aufweist und unabhängig vom vorhandenen Anschluss eine durchdringungsffeie, dehnfahige Fixierung der Abschlussverblechung auch in solchen Situationen erlaubt. 15 Erfindungsgemäß werden diese Ziele durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Maßnahmen erreicht. Mit anderen Worten, es wird entlang der Anarbeitungskante bzw. oberen Begrenzung der zu verkleidenden Fläche eine gekantete Blechleiste am Untergrund befestigt, die entlang ihrer oberen Längskante vom Untergrund weg (umgekehrt) U-förmig gebogen ist, wobei die Schauseite des Us kürzer als die 20 Befestigungsseite des Us ist, und wobei vorzugsweise in dem befestigungsseitigen Schenkel in die gebildete Nut nach oben ragende Vorsprünge - ähnlich Widerhaken -vorgesehen sind. Beim Anbringen der Verblechung wird sodann das oberste Verkleidungsblech/Verkleidungselement so ausgebildet, dass es an seiner oberen Längskante einen hakenförmigen Falz aufweist. Das Verkleidungselement wird mit diesem 25 Falz voran von unten in das verkehrte „U“ der Steckleiste geschoben. Durch die widerhakenähnlichen Vorsprünge im U-förmigen Teil der Steckleiste findet der Falz des eingeschobenen Bleches Halt und wird dehnfahig und durchdringungsfrei montiert.
Die Erfindung wird im Folgenden näher erläutert. Dabei stellt 30 die Fig. 1 eine erfindungsgemäße Steckleiste samt darin eingestecktem Profil und die Fig. 2 eine Ansicht des Profils in Richtung des Pfeils II in Fig. 1, in aufgefalteter Lage, dar. *··· · *· ·♦ ** « · · · · • ♦ · · ··· • · · ♦ * • · · ♦ · Φ· ·· *·
Die Begriffe „oben“, „unten“ außen“, „innen“, etc. werden im landläufigen Sinn unter Zugrundelegung der Montagesituation verwendet und beziehen sich insbesondere auf Fig. 1, in der das Profil in dieser Montagelage dargestellt ist. 5 Die Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Steckleiste 1 in ihrer Montagelage, die im Wesentlichen aus einem auf dem Kopf stehenden U-Profil mit ungleich langen Schenkeln besteht, die mittels eines Rückens miteinander verbunden sind, wobei der längere Schenkel 2 mit seiner Außenseite am Befestigungsuntergrund anliegt (nicht dargestellt) und an ihm passend befestigt ist. Im längeren Schenkel 2 sind in dem Bereich, der dem kürzeren 10 Schenkel 3 gegenüber liegt, Bereiche, nämlich Einkerbungen 4 vorgesehen, die entlang einer verkehrt rechteckigen, dreieckigen, U-förmigen, kreisbogenförmigen oder elliptisch gebogenen Form eingepresst bzw. angestanzt und um die verbliebene Seite bzw. den Durchmesser bzw. die Sehne nach Innen, in den Bereich zwischen dem langen Schenkel 2 und dem kurzen Schenkel 3, gebogen sind. 15
Bevorzugt erfolgt dieses Einbiegen, wie im dargestellten Ausfuhrungsbeispiel dargestellt, um ein solches Maß, dass ein Spalt entsteht, der das Einschieben des Abdeckbleches 6 erlaubt und gleichzeitig dieses durch den Federdruck des Schenkels 3 an in den Aufkantungen hält. 20
Anstelle der eingepressten oder angestanzten Einbiegungen kann auch ein separater Bauteil, vorzugsweise aus Blech oder Kunststoff, an einer der beiden Innenseiten des U-Profils fixiert werden. 25 Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der kürzere Schenkel 3 entlang seines freien Endes nach Innen umgefalzt, wodurch er mechanisch stabilisiert wird und keine von außen zugängliche scharfe Kante vorliegt, statt dieses Falzes 5 kann auch eine deutlich geringere Umbiegung eines kürzeren Bereiches, beispielsweise um nur 45° und bis nahe oder bis zum längeren Schenkel 2 reichend, vorgesehen sein.
Mit dieser Steckleiste 1 wirkt ein Abdeckblech 6 zusammen, von dem nur der oberste Bereich dargestellt ist. Dieses Abdeckblech 6 weist an seinem oberen Endbereich, bevorzugt über seine gesamte Länge, eine Umbiegung zu einem Haken 7 auf, und es wird 30 41 Μ *4 ··* · · • · · • # 4 4 4 4 4 4 44 4444 4 1 4 4 4 4 4 · · • 4 14 44 4 4 · das Abdeckblech 6 so in die Nut zwischen den beiden Schenkeln 2, 3 der Steckleiste 1 eingeschoben, dass der Haken 7 vorzugsweise zum längeren Schenkel 2, der auf der Seite des Untergrundes angeordnet ist, gerichtet ist und es wird das Abdeckblech 6 so weit zum Rücken (Bogen) 9 des Profils eingeschoben, dass der Haken 7 über die Einkerbungen 4 gleitet. Die Dicken- und Größenverhältnisse der Steckleiste 1 und des Abdeckbleches 6 sind so gewählt, dass beim Einschieben des Abdeckbleches 6 in die Nut zwischen den beiden Schenkeln 2, 3 das U der Steckleiste leicht federnd aufgebogen wird, wenn der Haken 7 über die Einkerbungen 4 gleitet. In der Folge, beim Belasten des Abdeckbleches 6 nach unten verhakt sich daher der Haken 7 in den Einkerbungen 4, so wie dargestellt, was durch die Tiefe der Einkerbung 4 (Abstand zwischen Schenkel und gebogenem Bereich) noch erleichtert wird.
So wie dargestellt, ist die Dicke des Abdeckbleches 6 auch im Bereich des Hakens 7 kleiner als der Spalt zwischen der Mauerseite der Einkerbung 4 und der Nutseite des nicht deformierten Bereiches des Schenkels 2, sodass es nicht nur zu einem Stirn an Stirn liegen der beiden Endbereiche der Bleche kommt, sondern zu einem regelrechtem Verhaken. Dazu trägt auch bei, dass der Haken 7 um über 90°, bevorzugt um zumindest 135° gebogen ist, sodass die „Stirn“ des Bleches schräg nach unten ragt und besonders gut mit dem Spalt zusammenwirkt.
Eine Ausgestaltung des erfmdungsgemäßen Prinzips zeigt die Fig. 2, aus der ersichtlich ist, dass die verschiedenen Einkerbungen 4 Schenkel der Steckleiste 1 nicht im gleichen Abstand vom Rücken 9 der Steckleiste 1 vorgesehen sind, sondern in unterschiedlichen Höhen, wobei sich die jeweiligen Positionen bzw. Abstände über die Länge der Steckleiste 1 wiederholen. Dies ermöglicht es, dass das Abdeckblech 6 in die jeweils passenden Einkerbungen 4 einrastet und so eine gespannte Fixierung des Abdeckbleches, bei gleichzeitigem Ausgleich von Untergrund- und Biegetoleranzen, möglich ist.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausfuhrungsbeispiel beschränkt, so können im vorstehenden Bereich des längeren Schenkels 2 Befestigungsvorrichtungen vorgesehen sein, beispielsweise einfache Löcher, die ein Anheften oder Schrauben am Mauerwerk erleichtern. Die Proportionen des U-s müssen nicht wie dargestellt sein, es ist auch die genau halbkreisförmige Ausbildung des Rückens 9 des U-s nicht notwendig. Über die • φ · Μ ♦··* ·· «· ·· ««** * • · · ♦· .4·· » · · · I«* * * » + · · · · « • ♦ · · · ·
• · ·· ·* V unterschiedlichen Ausgestaltungsmöglichkeiten des unteren Endes des kürzeren Schenkels in anderer Form, durch die unter Umständen auch ein Abfließen von Kondenswasscr ermöglichst wird, wurde schon weiter oben einiges ausgeführt.
Die Form und die Abmessungen der Einkerbungen 4 können in weiten Grenzen variieren, wesentlich ist nur, dass sie in der Nut 8 nach oben, zum Rücken 9 hin gerichtete Haken im weitesten Sinn des Wortes ausbilden. Die Bezeichnung „Einkerbung“ bedeutet nicht, dass sie zwingend geprägt oder gestanzt werden müssen, auch wenn dies bei üblichen Blechen zumeist vorteilhaft ist.
Als Material für die Steckleiste bzw. das Abdeckblech können die üblichen Spenglerbleche verwendet werden, ob hier Aluminium, Zinkblech, verzinktes Blech oder Edelstahl verwendet wird ist vom Fachmann in Kenntnis der Erfindung ebenso leicht zu entscheiden, wie die Verwendung von Kupfer oder auch von speziellen Kunststoffen, soweit nur die Kombination mit dem jeweils gewählten Material für das Abdeckblech 6 vom Standpunkt der Korrosion her verträglich ist und die notwendigen mechanischen Festigkeiten aufweist.
Wenn die Einkerbungen auf einem eigenen Bauteil vorgesehen sind, kann die Verbindung mit der Steckleiste durch Schweißen, Nieten, Schrauben, Kleben, etc. erfolgen; je nach dem Material, aus dem der Bauteil besteht. Vorteilhaft kann die Verwendung eines solchen getrennt hergestellten Bauteils durch die Vereinfachung der Herstellung der Einkerbungen einerseits und die Schaffung einer Rückfläche der Steckleiste ohne jede Durchbrechung sein.

Claims (6)

  1. «ft • ft «· ·♦·· • • • • • • 5- • • • ♦ • • • • • · • • • * • · * .. * • · ···· • • ♦ ft» • ft ·· · • « Patentansprüche: 5 10 1. Steckleiste für Blechprofile, insbesondere für Abdeckbleche (6) auf der Ortgangseite von Dächern, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckleiste (1) ein umgekehrt U-förmiges Profil mit einer nach unten offenen Nut (8) aufweist, mit einem untergrundseitig vorzusehenden längeren Schenkel (2), der über einen Rücken (9) mit einem schauseitig vorzusehenden kürzeren Schenkel (3) verbunden ist, dass vorzugsweise im Bereich des längeren Schenkel (2) in dem, dem kürzeren Schenkel (3) gegenüberstehenden Bereich, Einkerbungen (4) vorgesehen sind, die in die Nut (8) des Profils und in Richtung zum Rücken (9) ragen.
  2. 2. Steckleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkerbungen (4) im längeren Schenkel (2) vorgesehen sind. 15
  3. 3. Steckleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkerbungen (4) an einem gesonderten, an der Innenseite des U-Profils fixierten Bauteil ausgebildet sind.
  4. 4. Steckleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Einkerbungen (4) unterschiedlichen Abstand zum Rücken (9) aufweisen.
  5. 5. Steckleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkerbungen (4) rechteckigen oder trapezförmigen oder dreieckigen Umriss aufweisen.
  6. 6. Steckleiste nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Spaltes zwischen der Oberkante von Einkerbungen (4) und dem undeformierten längeren Schenkel (2) größer ist als die Dicke (d) der Steckleiste (1). 20
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2004092509A1 (en) * 2003-04-17 2004-10-28 Brian John Higgins Guttering

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