AT513409A1 - System zum Bewirken des Anhaltens eines Fahrzeuges - Google Patents
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Abstract
System zum Bewirken desAnhaltenseines Fahrzeuges (3), welches eine Fahrbahn, insbesondere eine Autobahn- oder Schnellstraßenabfahrt, entgegen der vorgesehenen Fahrtrichtung befährt, mit zumindest einem Detektorsystem (2) zur Ermittlung des Vorhandenseins des Fahrzeuges (3) in seiner Bewegungsrichtung und einem mit dem Detektorsystem (2) verbundenen Steuermodul, welches eine Vorrichtung zum Anhalten des Fahrzeuges (3) aktiviert.Das Steuermodul aktiviert ein optisches System (4), welches blendendes Licht emittiert und derart den Fahrer des Fahrzeuges (3) zum Anhalten zwingt.
Description
PA 8312
System zum Bewirken des Anhaltens eines Fahrzeuges
Die Erfindung betrifft ein System zum Bewirken des Anhaltens eines Fahrzeuges, welches eine Fahrbahn, insbesondere eine Autobahn- oder Schnellstraßenabfahrt, entgegen der vorgesehenen Fahrtrichtung befährt, mit zumindest einem Detektorsystem zur Ermittlung des Vorhandenseins des Fahrzeuges in seiner Bewegungsrichtung und einem mit dem Detektorsystem verbundenen Steuermodul, welches eine Vorrichtung zum Anhalten des Fahrzeuges aktiviert.
Es kommt immer wieder vor, dass Fahrer von Kraftfahrzeugen eine Aus- bzw. Abfahrt von Schnellstraßen oder Autobahnen versehentlich oder absichtlich gegen die vorgesehene Fahrtrichtung befahren und damit als Geisterfahrer auf der Aus- bzw. Abfahrt und nachfolgend auf der Schnellstraße oder der Autobahn dem Verkehr entgegen fahren. Dies führt immer wieder zu Unfällen mit schweren Folgen. Um zu verhindern, dass Geisterfahrer auf der Abfahrt weiter fahren und auf die Schnellstraße bzw. Autobahn gelangen können, sind schon verschiedene Warn- und Anhaltesysteme vorgeschlagen und in Betrieb genommen worden.
Aus der EP 1 339 033 Al ist eine Anlage der eingangs genannten Art bekannt. Diese umfasst einen an oder in der betreffenden Fahrspur angeordneten Detektor zur Ermittlung des Vorhandenseins eines bewegten Fahrzeuges und seiner Bewegungsrichtung und eine mit dem Detektor kommunizierende Steuereinrichtung, welche eine Vorrichtung zum Anhalten dieses Fahrzeuges betätigt, die eine Vielzahl von parallel zueinander, quer zur Fahrbahn und um ihre Längsachse drehbar angeordneten Walzen umfasst, welche durch die Steuereinrichtung zwischen einem frei drehbaren Zustand und einem nicht drehbaren 2/16 2
Zustand umschaltbar sind. Bei einerweiteren, aus der DE 199 57 745 Al bekannten Vorrichtung überfährt der Geisterfahrer bzw. Falschfahrer eine Schwelle, die eine hochgeklappte Klappe aufweist, welche für einen „Richtigfahrer“ nur eine Schrägfläche bildet, die von den Reifen leicht überfahren werden kann und durch den Druck der Reifen hinuntergedrückt wird und welche dem Falschfahrer die freie Längsseite der Klappe als Stufe entgegenstellt, die ein erhebliches Hindernis für die Räder des falsch fahrenden Kraftfahrzeuges ist. Die bekannten Einrichtungen funktionieren vor allem unter den in der kalten Jahreszeit herrschenden Witterungseinflüssen, wie Schnee oder Eis, nur bedingt oder gar nicht mehr.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Geisterfahrer-Anhaltesystem zur Verfügung zu stellen, welches witterungsunabhängig funktioniert, zu jeder Jahreszeit und zu jeder Tages- bzw. Nachtzeit verlässlich einsatzfähig ist.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, dass das Steuermodul ein optisches System aktiviert, welches blendendes Licht emittiert und derart den Fahrer des Fahrzeuges zum Anhalten zwingt.
Die der Erfindung zugrunde liegende Idee besteht daher darin, den Geisterfahrer durch die Blendwirkung von Licht an einer Weiterfahrt zu hindern bzw. zum Anhalten des Fahrzeuges zu zwingen. Das Blenden mit Licht funktioniert unter allen Witterungsbedingungen und sowohl bei Tag als auch bei Nacht und erfordert keine mechanischen Komponenten, die durch Witterungseinflüsse, wie Schnee oder Eis, ihre Funktion verlieren könnten.
Besonders wirkungsvoll ist eine Ausführung des erfindungsgemäßen Geisterfahrer-Anhaltesystems, bei der das optische System Lichtquellen-Module aufweist, welche entlang eines Fahrbahnabschnittes einen Lichttunnel erzeugen. Ein Lichttunnel lässt sich mit Lichtquellen-Modulen erzeugen, die jeweils eine Lichtquelle aufweisen, bevorzugt ist eine Ausführung, bei der zumindest ein Lichtquellen-Modul mehrere Lichtquellen besitzt, 3/16 3 sodass ein auf unterschiedlich große Fahrzeuge abgestimmter Lichttunnel erzeugt werden kann.
Sehr effektiv sind Ausführungen von Lichtquellen, die fokussierte Lichtkegel emittieren, welche gemeinsam den Lichttunnel bilden.
Die Anordnung der Lichtquellen an den Lichtquellen-Modulen kann an die jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden. Bevorzugt sind Lichtquellen-Module mit mehreren übereinander oder nebeneinander angeordnete Lichtquellen, um Breite und Höhe des erzeugten Lichttunnels besonders gut einstellen zu können.
Um den Lichttunnel in einer gewissen wirksamen Länge, bezogen aus die Fahrtrichtung des Geisterfahrers, zu erzeugen, ist es von Vorteil, wenn an zumindest einem Seitenrand bzw. nahe zumindest eines Seitenrandes des Fahrbahnabschnittes zumindest zwei Lichtquellen-Module positioniert sind.
Als Lichtquellen eignen sich vor allem Leuchtmittel mit hoher Leuchtkraft, wie Halogenleuchten oder LEDs.
Erfindungsgemäß weist das Detektorsystem als Detektor(en) Einrichtungen auf, die unter allen zu erwartenden Witterungsverhältnissen zuverlässig funktionieren, wie beispielsweise zumindest eine Lichtschranke, im oder auf dem Straßenbelag positionierte Drucksensoren oder ein Kamerasystem mit Objekterkennung.
Besonders vorteilhaft ist eine Ausführung des erfmdungsgemäßen Geisterfahrer-Anhaltesystems, bei der das Steuermodul zumindest eine Warn- und/oder Anhalteeinrichtung für Fahrer von Fahrzeugen, welche die betreffende Aus- oder Abfahrt in der vorgesehenen Fahrtrichtung bereits benützen oder benützen könnten, aktiviert.
Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass das Steuermodul Daten, insbesondere Bilddaten, des Detektorsystems an eine externe Stelle, beispielsweise eine Dienststelle der 4/16 4
Polizei oder der Straßenmeisterei, weiterleitet. Diese Maßnahme ermöglicht eine Überwachung des betreffenden Straßenabschnittes durch die externe Stelle und ein promptes Reagieren seitens dieser Stelle im Falle des Ansprechens des Systems.
Das erfindungsgemäße System kann ferner vorteilhafterweise über eine autarke Stromversorgung, beispielsweise mittels Batterien, Akkumulatoren oder mittels zumindest eines Stromgenerators, verfügen und/oder über das öffentliche Netz mit Strom versorgt werden.
Die In- und Außerbetriebnahme und/oder das Zurücksetzen des erfindungsgemäßen Geisterfahrer-Anhaltesystems kann von einer externen Stelle, beispielsweise einer Dienststelle der Polizei oder der Straßenmeisterei, durchgeführt werden und/oder es kann vorgesehen sein, das Abschalten bzw. Zurücksetzen nach einem Einsatz vor Ort durch ein entsprechendes Sicherheitssystem, mittels Code, Schlüssel, RFID-Technik, mittels Funk und dergleichen durchführen zu können.
Das erfindungsgemäße Geisterfahrer-Anhaltesystem kann je nach Bedarf als mobile, aufstellbare oder als fest zu montierende Anlage konzipiert sein.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nun anhand der schematischen Zeichnung, die Ausführungsbeispiele der Erfindung darstellt, näher beschrieben. Dabei zeigen
Fig. 1 eine prinzipielle Anordnung und Ausführung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung bei einer Autobahn- oder Schnellstraßenabfahrt und
Fig. 2 bis 4 die Wirkung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung bei unterschiedlichen Fahrzeugtypen.
Fig. 1 zeigt ein mögliches Konzept eines erfindungsgemäßen optischen Geisterfahrer-Anhaltesystems. Dargestellt ist ein entlang einer Kurve verlaufender Längsabschnitt der 5/16 5
Fahrbahn 1 einer Autobahn- oder Schnellstraßenabfahrt. Selbstverständlich kann der Straßenverlauf vom dargestellten abweichen und beliebig sein. Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst zumindest ein Detektorsystem 2, welches ein Fahrzeug 3, das die Autobahnabfahrt als Auffahrt benützt, erfasst. Das Detektorsystem 2 bzw. die vorzugsweise miteinander gekoppelten Detektorsysteme kann bzw. können auf unterschiedliche Weise ausgeführt sein, beispielsweise im Straßenbelag untergebrachte Drucksensoren, zumindest eine Lichtschranke, ein Überwachungssystem mit Kamera(s) mit Objekterkennung oder dergleichen aufweisen. Mit dem bzw. den Detektorsystem(en) 2 kommuniziert ein nicht gezeigtes Steuermodul, welches ein optisches System 4 aktiviert. Das optische System 4 weist eine Anzahl von Lichtquellen-Modulen 5 auf, wobei vorzugsweise zumindest zwei Lichtquellen-Module 5 am oder nahe dem rechten Fahrbahnrand und zumindest zwei Lichtquellen-Module 5 am oder nahe dem linken Fahrbahnrand positioniert sind. Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform sind jeweils drei Lichtquellen-Module 5 an jeder Fahrbahnseite angeordnet. Die Lichtquellen-Module 5 weisen jeweils zumindest eine Lichtquelle 10 auf, welche sichtbares Licht mit einer blendenden Wirkung für das menschliche Auge als fokussierten Lichtkegel 6 emittiert. Die Lichtkegel 6 bilden gemeinsam einen Lichttunnel 7, welcher eine Weiterfahrt des Fahrers des Fahrzeuges 3 infolge der blendenden Wirkung unmöglich macht. Der von den Lichtquellen 10 erzeugte Lichttunnel 7 ist auf die Fahrbahnbreite und dessen Erstreckung über den Fahrbahnabschnitt abgestimmt und an die jeweilige Beschaffenheit der Abfahrt im Bereich der Anordnung des optischen Systems 4 angepasst.
Wie insbesondere Fig. 2 bis Fig. 4 zeigen können in einem Lichtquellen-Modul 5 mehrere Lichtquellen 10 übereinander angeordnet sein, sodass die von diesen Lichtquellen 10 stammenden Lichtkegel 6 einen Lichttunnel 7 bilden, der sicherstellt, dass die Fahrer unterschiedlicher Fahrzeugtypen vom Lichttunnel 7 geblendet werden. Fig. 2 bis 4 veranschaulichen dies bei einem PKW, einem Van bzw. SUV und einem LKW. Alternativ ist es möglich, für die Bildung separater Lichttunnel 7 für PKW, für Vans oder SUVs und für LKW zu sorgen, um derart gezielt den jeweiligen Fahrer zu blenden, wobei das Detektorsystem 2 und das Steuermodul entsprechend auszuführen sind. Die Lichtquellen 10 6/16 6 eines Lichtquellen-Moduls 5 können auch nebeneinander oder in sonstiger beliebiger Anordnung vorgesehen sein.
Die Lichtquellen-Module 5 können als Lichtmasten, Lichtsäulen, Lichtbalken oder dergleichen mit beliebig angeordneten Lichtquellen 10 ausgeführt sein. Als Lichtquellen 10 kommen grundsätzlich Lichtquellen in Frage, die eine geringe Ansprechzeit aufweisen und die zur Erzeugung eines blendenden Lichttunnels geeignet sind, beispielsweise Halogenlicht oder LEDs. Zur Anpassung an die Lichtverhältnisse bei unterschiedlichen Umgebungsbedingungen, wie Tag, Nacht, Nebel, Regen, Schneefall und dergleichen, kann eine entsprechende Regelung der Lichtstärke über das Steuermodul vorgesehen sein. Darüber hinaus können die Lichtquellen-Module 5 über Filter, über Einrichtungen zur Wellenlängenverschiebung und dergleichen verfügen, die bei Bedarf automatisch über das Steuermodul aktiviert werden.
In einem Lichtquellen-Modul 5 können unterschiedliche Typen von Lichtquellen 10 eingebaut sein, um in Abhängigkeit von den Umgebungsbedingungen die Erzeugung eines wirksamen Lichttunnels 7 sicherzustellen. Die Lichtquellen-Module 5 werden entsprechend der Beschaffenheit der Autobahn- bzw. Schnellstraßenabfahrt aufgebaut und bezüglich ihrer Anzahl entsprechend gewählt.
Das an das Detektorsystem 2 angeschlossene Steuermodul kann, neben der Aktivierung des Lichttunnels 7, verschiedene weitere Aufgaben erfüllen. Das Steuermodul kann beispielsweise eine Warn- und/oder Anhalteeinrichtung für Fahrzeuge, welche die betreffende Abfahrt in Fahrtrichtung bereits benützen oder ggf. benützen könnten, in Betrieb setzen. So kann durch eine optische Warnanlage, eine Ampel oder dergleichen, ein bereits auf der Abfahrt befindliches Fahrzeug zum Anhalten bewegt werden. Darüber hinaus kann bereits auf der Autobahn/Schnellstraße eine vor der Abfahrt befindliche Warneinrichtung, beispielsweise eine Anzeigetafel, daraufhinweisen, dass die betreffende Autobahnabfahrt temporär nicht benützt werden kann. Das Steuermodul kann des Weiteren mit einer Dienststelle der Straßenmeisterei oder der Polizei in Verbindung sein und diese Stelle davon benachrichtigen, dass sich auf der betreffenden Abfahrt ein Geisterfahrer 7/16 7 befindet. Besonders vorteilhaft ist es, wenn eine Kamera bzw. ein Kamerasystem, beispielsweise durch Ansprechen der Detektoren, automatisch in Betrieb genommen wird und die Bilddaten mit Standortinformationen direkt an die Polizeidienststelle und/oder die Straßenmeisterei überträgt. Diese Daten können in etwaig nachfolgenden Strafverfahren und dergleichen als Nachweis verwendet werden.
Darüber hinaus kann in Kombination mit einem erfmdungsgemäßen Geisterfahrer-Anhaltesystem vorgesehen sein, bereits am unteren Ende der Autobahnabfahrt Warnschilder oder Warnsignale anzubringen, die einen potentiell falsch auffahrenden Fahrer davon abbringen, die Abfahrt zu befahren.
Die Stromversorgung eines erfmdungsgemäßen Geisterfahrer-Anhaltesystems kann über autarke Energielieferanten, wie Batterien, Stromgeneratoren und dergleichen, die temperatur- und witterungsunabhängig arbeiten, erfolgen. Selbstverständlich ist auch eine Versorgung über das Stromnetz möglich. In jedem Fall hat die Stromversorgung in der Lage zu sein, kurzfristig die erforderliche elektrische Energie bereitstellen zu können.
Erfmdungsgemäße Geisterfahrer-Anhaltesysteme können als eigenständig gesteuerte Anlagen konzipiert werden oder als Anlagen, die durch die Datenverbindung des Steuermoduls mit einer externen Stelle, wie etwa einer Dienststelle der Polizei oder der Straßenmeisterei, von dieser gesteuert werden können, beispielsweise in Betrieb oder außer Betreib genommen werden können. Erfmdungsgemäße Geisterfahrer-Anhaltesysteme können ferner als fest montierte Anlagen konzipiert sein oder als Anlagen, die bei Bedarf, insbesondere an kritischen Autobahn- bzw. Schnellstraßenabfahrten, temporär aufgestellt werden.
Ein Abschalten des Lichttunnels und ein Freigeben der Autobahn- oder Schnellstraßenabfahrt erfolgt bei extern überwachten Geisterfahrer-Anhaltesystemen vorzugsweise durch die überwachende Stelle, sobald der Geisterfahrer die Abfahrt verlassen hat. Ansonsten kann das Abschalten bzw. Zurücksetzen des Geisterfahrer- 8/16 8
Anhaltesystems nach dessen Einsatz vor Ort durch ein entsprechendes Sicherheitssystem, mittels Codes, Schlüssel, RFID-Technik, mittels Funk und dergleichen erfolgen. 9/16 9
Bezugsziffernliste 1.....................Fahrbahn 5 2.....................Detektorsystem 3 .....................Fahrzeug 4 .....................optisches System 5 .....................Lichtquellen-Modul 6 .....................Lichtkegel 10 7.....................Lichttunnel 10...................Lichtquelle 10/16
Claims (17)
10 Patentansprüche 1. System zum Bewirken des Anhaltens eines Fahrzeuges (3), welches eine Fahrbahn, insbesondere eine Autobahn- oder Schnellstraßenabfahrt, entgegen der vorgesehenen Fahrtrichtung befährt, mit zumindest einem Detektorsystem (2) zur Ermittlung des Vorhandenseins des Fahrzeuges (3) in seiner Bewegungsrichtung und einem mit dem Detektorsystem (2) verbundenen Steuermodul, welches eine Vorrichtung zum Anhalten des Fahrzeuges (3) aktiviert, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermodul ein optisches System (4) aktiviert, welches blendendes Licht emittiert und derart den Fahrer des Fahrzeuges (3) zum Anhalten zwingt.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das optische System (4) Lichtquellen-Module (5) aufweist, welche entlang eines Fahrbahnabschnittes einen Lichttunnel (7) erzeugen.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Lichtquellen-Modul (5) zumindest eine Lichtquelle (10), insbesondere eine Vielzahl von Lichtquellen, aufweist.
4. System nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen (10) fokussierte Lichtkegel (6) emittieren, welche gemeinsam den Lichttunnel (7) bilden.
5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtquellen-Modul (5) mehrere übereinander oder nebeneinander angeordnete Lichtquellen (10) aufweist. 11 /16 11
6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den oder nahe jedes Seitenrandes des Fahrbahnabschnittes zumindest zwei Lichtquellen-Module (5) positioniert sind.
7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen (10) Halogenleuchten und/oder LEDs sind oder aufweisen.
8. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Detektorsystem (2) als Detektor(en) zumindest eine Lichtschranke, im oder auf dem Straßenbelag positionierte Drucksensoren oder dergleichen aufweist.
9. System nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Detektorsystem (2) ein Kamerasystem mit Objekterkennung aufweist.
10. System nach Anspruch 1, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermodul zumindest eine Warn- und/oder Anhalteeinrichtung für Fahrer von Fahrzeugen, welche die betreffende Aus- oder Abfahrt bereits benützen oder benützen könnten, aktiviert.
11. System nach Anspruch 1, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuermodul Daten, insbesondere Bilddaten, des Detektorsystems (2) an eine externe Stelle, beispielsweise eine Dienststelle der Polizei oder der Straßenmeisterei, weiterleitet.
12. System nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass es über eine autarke Stromversorgung, beispielsweise mittels Batterien, Akkumulatoren oder mittels zumindest eines Stromgenerators, verfügt.
13. System nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass es über das öffentliche Netz mit Strom versorgt wird.
14. System nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass seine In-und Außerbetriebnahme und/oder sein Zurücksetzen von einer externen Stelle, 12/16 12 beispielsweise eine Dienststelle der Polizei oder der Straßenmeisterei, durchgeführt wird.
15. System nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sein 5 Abschalten bzw. sein Zurücksetzen nach dessen Einsatz vor Ort durch ein entsprechendes Sicherheitssystem, mittels Code, Schlüssel, RFID-Technik, mittels Funk und dergleichen erfolgt.
16. System nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass es als 10 mobile, bei Bedarf aufstellbare Anlage konzipiert ist.
17. System nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass es als fest zu montierende Anlage konzipiert ist. 15 13/16
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| AT504152012A AT513409A1 (de) | 2012-09-28 | 2012-09-28 | System zum Bewirken des Anhaltens eines Fahrzeuges |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016211095A1 (de) * | 2016-06-22 | 2017-12-28 | Robert Bosch Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Überwachen einer Fahrbahn |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT398441B (de) * | 1992-10-19 | 1994-12-27 | Idinger Richard | Einrichtung an in nur einer richtung zu befahrenden strassenstücken |
| BE1012663A6 (nl) * | 1999-05-05 | 2001-02-06 | Ceelen Petrus | Spookrijdersval. |
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2012
- 2012-09-28 AT AT504152012A patent/AT513409A1/de not_active Application Discontinuation
Patent Citations (2)
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