AT513451A1 - Permanentmagnetischer Rotor für eine Synchronmaschine und Synchronmaschine aufweisend diesen Rotor - Google Patents

Permanentmagnetischer Rotor für eine Synchronmaschine und Synchronmaschine aufweisend diesen Rotor Download PDF

Info

Publication number
AT513451A1
AT513451A1 AT503942012A AT503942012A AT513451A1 AT 513451 A1 AT513451 A1 AT 513451A1 AT 503942012 A AT503942012 A AT 503942012A AT 503942012 A AT503942012 A AT 503942012A AT 513451 A1 AT513451 A1 AT 513451A1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pole
core
pole piece
permanent magnetic
rotor according
Prior art date
Application number
AT503942012A
Other languages
English (en)
Other versions
AT513451B1 (de
Inventor
Helmut Ing Roland
Original Assignee
Hitzinger Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hitzinger Gmbh filed Critical Hitzinger Gmbh
Priority to AT503942012A priority Critical patent/AT513451B1/de
Publication of AT513451A1 publication Critical patent/AT513451A1/de
Application granted granted Critical
Publication of AT513451B1 publication Critical patent/AT513451B1/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/22Rotating parts of the magnetic circuit
    • H02K1/27Rotor cores with permanent magnets
    • H02K1/2706Inner rotors
    • H02K1/272Inner rotors the magnetisation axis of the magnets being perpendicular to the rotor axis
    • H02K1/274Inner rotors the magnetisation axis of the magnets being perpendicular to the rotor axis the rotor consisting of two or more circumferentially positioned magnets
    • H02K1/2753Inner rotors the magnetisation axis of the magnets being perpendicular to the rotor axis the rotor consisting of two or more circumferentially positioned magnets the rotor consisting of magnets or groups of magnets arranged with alternating polarity
    • H02K1/276Magnets embedded in the magnetic core, e.g. interior permanent magnets [IPM]
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K21/00Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
    • H02K21/46Motors having additional short-circuited winding for starting as an asynchronous motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)
  • Permanent Field Magnets Of Synchronous Machinery (AREA)

Abstract

Es wird eine Synchronmaschine und ein permanentmagnetischer Rotor (3) für diese Synchronmaschine (1) mit mindestens einem Permanentmagneten (4), mit einem Polkern (6) und mit mehreren über den Umfang des Rotors (3) verteilten Polschu­hen (7, 8, 9, 10, 11, 12) gezeigt, von denen mindestens einer ein vom Polkern (6) beabstandetes und mit diesem fest verbundenes Blechpaketsegment (27) aufweist, wobei mindestens ein Permanentmagnet (4) zwischen dem Blechpaketsegment (27) des Polschuhs (7, 8, 9, 10, 11, 12) und dem Polkern (6) vorgesehen ist. Um vorteilhafte magnetische und mechanische Eigenschaften am Rotor (3) zu schaffen, wird vorgeschlagen, dass mindestens ein in der Pollücke (13, 14, 15, 16, 17, 18), die an den Polschuh mit dem Blechpaketsegment (27) anschließt, vorgesehenes form- und/oder kraftschlüssiges Verbindungselement (19) das Blechpaketsegment (27) des Polschuhs (7, 8, 9, 10, 11, 12) mit dem Polkern (6) amagnetisch mecha­ nisch fest verbindet.

Description

-1 -
Die Erfindung betrifft einen permanentmagnetischen Rotor für eine Synchronmaschine, insbesondere für eine Innenpol-Schenkelpolmaschine, mit mindestens einem Permanentmagneten, mit einem Polkern und mit mehreren über den Umfang des Rotors verteilten Polschuhen, von denen mindestens einer ein vom Polkern be-abstandetes und mit diesem fest verbundenes Blechpaketsegment aufweist, wobei mindestens ein Permanentmagnet zwischen dem Blechpaketsegment des Polschuhs und dem Polkern vorgesehen ist.
Um einen mechanischen Zusammenhalt eines Rotors zu gewährleisten, der hohle Abschnitte zur Aufnahme von Permanentmagneten aufweist, ist es aus dem Stand der Technik bekannt (DE102008032844A1), zwischen seinen Polschuhen und seinem Rotorkern mehrere Kurzschluss- bzw. Sättigungsstege vorzusehen. Nachteilig wird über diese Stege ein Teil des magnetischen Flusses der Permanentmagneten kurzgeschlossen, was die Ausnützung der Permanentmagneten für ein Nutzfeld reduziert und den erreichbaren Nutzungsgrad der elektrischen Maschine vermindert.
Zur Vermeidung von Kurzschluss- bzw. Sättigungsstegen zwischen den Polschuhen und dem Rotorkern schlägt die DE2608421B2 vor, Polschuhe und Polkern segmentiert auszuführen und über dem Rotor endseitige amagnetische Scheiben zusammenzuhalten bzw. damit fest mit dem Rotorkern zu verbinden. Zwar werden die Polschuhsegmente auch mit Kurzschlussstäben durchzogen, um damit den mechanischen Verbund des Rotors zu erhöhen, jedoch können die endseitigen Lagerstellen der Polschuhsegmente nur eine begrenzte mechanische Stabilität des Rotors gewährleisten. 2/19 -2-
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, ausgehend vom Eingangs geschilderten Stand der Technik einen segmentierten permanentmagnetischen Rotor für eine Synchronmaschine zu schaffen, der trotz seines hohen Nutzungsgrads zu den Permanentmagneten eine hohe Stabilität sicherstellen kann. Zudem soll der Rotor einen vergleichsweise einfacheren und kostengünstigen Aufbau aufweisen.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass mindestens ein in der Pollücke, die an den Polschuh mit dem Blechpaketsegment anschließt, vorgesehenes form- und/oder kraftschlüssiges Verbindungselement das Blechpaketsegment des Polschuhs mit dem Polkern amagnetisch mechanisch fest verbindet.
Verbindet mindestens ein in der Pollücke, die an den Polschuh mit dem Blechpaketsegment anschließt, vorgesehenes form- und/oder kraftschlüssiges Verbindungselement das Blechpaketsegment des Polschuhs mit dem Polkern amagnetisch mechanisch fest, kann eine hohe mechanische Stabilität des Rotors erreicht werden, ohne dass mit einem verringerten Nutzungsgrad gerechnet werden muss. Gegenüber den aus dem Stand der Technik bekannten einteiligen Blechpaketen, umfassend Polschuh und Polkern, kann nämlich auf für eine mechanische Stabilität notwendige magnetisch leitende Stege verzichtet werden, so dass magnetische Kurzschlüsse vermieden werden können. Der erfindungsgemäße Rotor kann daher trotz mehrteiligen Aufbaus einen hohen Nutzungsgrad des magnetischen Flusses der Permanentmagneten sicherstellen. Die Verwendung der Pollücke zum Vorsehen eines Verbindungselements kann zudem zu einem vergleichsweise einfachen Aufbau des Rotors beitragen und trotzdem kompakte Bauverhältnisse am Rotor erlauben. Ein kompakter, kostengünstiger und hoch effektiver permanentmagnetischer Rotor kann somit ermöglicht werden.
Einfache Konstruktionsverhältnisse können sich einstellen, wenn die Polschuhe und der Polkern je ein Blechpaketsegment aufweisen, wobei Permanentmagnete zwischen den Blechpaketsegmenten der Polschuhe und des Polkerns vorgesehen sind. 3/19 -3-
Weist das Verbindungselement wenigstens eine Schraubverbindung und mindestens ein mit der Schraubverbindung zusammenwirkendes Klemmteil auf, das den mindestens randseitig erfassten Polschuh niederhält, kann auf ein den Polschuh durchdringendes Befestigungsmittel verzichtet werden, um diesen an dem Polkern zu befestigen. Besonders kann sich diese Maßnahme bei der Befestigung von Blechpaketen auszeichnen, weil damit eine mechanische Schwächung des Zusammenhalts der Blechteile vermieden werden kann. Magnetische Kurzschlüsse können auf einfache Weise ausgeschlossen werden, wenn das Klemmteil aus einem amagnetischen Material, insbesondere Aluminium, besteht. Zudem kann eine Schraubverbindung einfache Montagebedingungen beim permanentmagnetischen Rotor ermöglichen.
Klemmbelastungen des Verbindungselements auf die Permanentmagneten können reduziert werden, indem das Verbindungselement einen zwischen Polschuh und Rotorkern vorgesehenen amagnetischen Abstandshalter aufweist, auf den das Klemmteil den Polschuh niederhält. Durch diese Entlastung der Permanentmagneten kann unter anderem die Bruchgefahr der vergleichsweise spröden Permanentmagneten deutlich verringert werden, was die Drehzahlfestigkeit der Synchronmaschine erhöhen kann.
Die Montagebedingungen am Rotor können noch weiter vereinfacht werden, wenn der Polkern eine Steckausnehmung und der Abstandshalter einen Ansatz aufweist, der bündig in die Steckausnehmung des Polkerns eingreift. Die jeweiligen Polschuhe können nämlich nun über die Positionierung der Abstandshalter gegenüber dem Polkern ausgerichtet werden.
Erfasst das leistenförmige Klemmteil den Polschuh randseitig, kann der Polschuh durch das Verbindungselement noch weiter entlastet und damit die mechanische Stabilität des Rotors weiter erhöht werden. Mit einer weiteren Verbesserung der Drehzahlfestigkeit der elektrischen Maschine kann gerechnet werden, wenn das 4/19 -4- leistenförmige Klemmteil den Polschuh randseitig über seine gesamte Länge erfasst.
Konstruktive Einfachheit kann sich ergeben, wenn das Verbindungselement beide an die Pollücke anschließende Polschuhe mit dem Polkern amagnetisch fest verbindet. Zudem kann mit einem Verbindungselement eine mechanische Kopplung der Rotorteile geschaffen werden.
Weist das Blechpaketsegment wenigstens eines Polschuhs Dämpferstäbe auf, die an den beiden Stirnseiten des betreffenden Polschuhs endbefestigt sind, kann damit der Rotor mechanisch belastbarer ausgebildet werden. Hierfür können diese Dämpferstäbe an den Stirnseiten des Polschuhs endbefestigt den Pohlschuh versteifen. Die Drehzahlfestigkeit der elektrischen Maschine kann damit erhöht werden.
Vereinfachte elektrische Konstruktionsverhältnisse können sich ergeben, wenn an den Stirnseiten des Dämpferstäbe aufweisenden Polschuhs ein elektrisch leitender Träger vorgesehen ist, der die Dämpferstäbe des Polschuhs elektrisch kurzschließt.
Ein in seinen Bauverhältnissen kompakter Rotor kann ermöglicht werden, in dem der insbesondere aus einem Kupferblech bestehende Träger bündig mit dem Blechpaketsegment des Polschuhs abschließt.
Ist an den Stirnseiten des Polkerns ein elektrisch leitender Träger vorgesehen, der je übereine elektrisch leitende, elastische Lasche mit den Dämpferstäben der jeweiligen Polschuhe elektrisch verbunden ist, kann eine vergleichsweise hohe Standfestigkeit des Dämpferkäfigs bzw. des Rotors erreicht werden. Die elastischen Laschen können nämlich thermische Dehnungen ohne hohe mechanische Spannungen aufnehmen und abtragen. Zudem kann damit eine konstruktiv einfache Lösung geschaffen werden, alle Dämpferstäbe elektrisch leitend miteinanderzu verbinden. 5/19 -5-
Auch kann das Klemmteil in die technische Wirkung der Dämpferstäbe einbezogen werden, wenn das elektrisch leitende Klemmteil, das den Polschuh randseitig über seine gesamte Länge erfasst, mit den Dämpferstäben elektrisch verbunden ist.
Die magnetischen Leitwerte der elektrischen Maschine können beeinflusst werden, wenn der Polkern unterhalb der Permanentmagneten Ausnehmungen aufweist, die für ein magnetisches Feld des Stators wirksame, magnetische Isthmen bzw. Engstellen ausbilden. Damit kann selbst bei Belastungen der magnetische Fluss konstant gehalten, was letztendlich die Spannungsabhängigkeit bei Belastung reduzieren kann.
Vorteilhafte Konstruktionsverhältnisse können geschaffen werden, wenn der erfindungsgemäße permanentmagnetische Rotor bei einer Synchronmaschine, insbesondere Innenpol-Schenkelpolmaschine, verwendet wird, die einen Stator aufweist, innerhalb welchem der Rotor angeordnet ist.
In den Figuren ist beispielsweise der Erfindungsgegenstand anhand eines Ausführungsbeispiels näher dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine teilweise aufgerissene Stirnansicht auf eine Synchronmaschine,
Fig. 2 eine vergrößerte Teilansicht der Fig. 1 und
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Synchronmaschine nach Fig. 1.
Von der nach Fig. 1 beispielsweise dargestellten elektrischen Synchronmaschine 1, nämlich einer Innenpol-Schenkelpolmaschine, ist ein Stator 2 teilweise dargestellt, der einen permanentmagnetischen Rotor 3 umfasst. Dieser mehrteilige Rotor 3 gliedert sich im Wesentlichen durch Permanentmagneten 4, durch einen mit einer Welle 5 fest verbundenen Polkern 6 und durch sechs über den Umfang des Rotors 3 verteilte Polschuhe 7, 8, 9, 10, 11 und 12, die mit dem Polkern 6 fest verbunden sind. Die Polschuhe 7, 8, 9, 10, 11 und 12 weisen ein Blechpaketsegment 27 auf bzw. werden durch diese Blechpaketsegmente 27 gebildet. Auch der Polkern 6 wird durch ein Blechpaketsegment 28 ausgebildet. Zwischen den Polschuhen 7, 8, 9, 10, 6/19 -6- 11 und 12 und dem Polkern 6 sind Permanentmagneten 4 vorgesehen, die das jeweilige Blechpaketsegment 8 der Polschuhe 7, 8, 9, 10, 11, 12 vom Polkern 6 auf Abstand halten.
Um trotz des segmentierten Rotors 3 eine hohe mechanische Stabilität gewährleisten zu können, wird die jeweilige Pollücke 13, 14, 15, 16, 17 und 18 zwischen den Polschuhen 7, 8, 9, 10, 11 und 12 genützt, ein form- und kraftschlüssiges Verbindungselement 19 dort vorzusehen, dass das Blechpaketsegment 27 des Polschuhs 7 mit dem Polkern 6 amagnetisch mechanisch fest verbindet. Durch diese amagnetische Verbindung, die der Fig. 2 besser entnommen werden kann, ist ein magnetischer Kurzschluss der Permanentmagneten 4 über den jeweiligen Polschuh 7, 8, 9, 10, 11, 12 und dem Polkern 6 ausgeschlossen, wobei sich zudem durch diese Befestigungsmaßnahme eine hohe mechanische Stabilität des Rotors 3 ergibt. Eine drehzahlfeste Synchronmaschine 1 ist damit geschaffen.
Die Unterbrechung des magnetischen Kurzschlusses über die Verbindungselemente 19 wird auf konstruktiv einfache Weise dadurch gelöst, dass das Verbindungselement 19 amagnetische Schraubverbindungen 20 aufweist. Diese Schraubverbindung wird dazu genutzt, ein Klemmteil 21 des Verbindungselements 19 auf den randseitig erfassten Polschuh 12 anzuziehen und diesen damit niederzuhalten. Zu diesem Zweck stützt sich die Schraubverbindung 20 am Polkern 6 ab.
Das Verbindungselement 19 umfasst Abstandshalter 22, die zwischen den jeweiligen Polschuhen 7, 8, 9, 10, 11, 12 und dem Polkern 6 eingesetzt sind und diese Rotorsegmente 7, 8, 9, 10, 11, 12 und 6 auf Abstand zu halten. Außerdem kann damit das Verbindungselement 19 die mechanischen Klemmbelastungen des Klemmteils 21 auf den Polkern 6 im Wesentlichen abtragen und so diese von den Permanentmagneten 4 fern halten, wodurch diese vor Beschädigungen geschützt sind. Das Klemmteil 21 hält nun mindestens den Polschuh 9 über den Abstandshalter 22 am Rotorkern 6 nieder. 7/19 -7-
Das Klemmteil 21 ist leistenförmig ausgebildet, vorzugsweise als Profilleiste, was der Fig. 3 besser entnommen werden kann. Dadurch kann das Klemmteil 21 den Polschuh 7 randseitig über seine gesamte Länge erfassen, was den Rotor 3 auch gegenüber Fliehkräften robust macht.
Konstruktiv einfach verbindet je ein Verbindungselement 19 beide an die jeweilige Pollücke 13, 14, 15, 16, 17 und 18 anschließenden Polschuhe 12, 8 bzw. 7, 8 bzw. 8, 9 bzw. 9, 10 bzw. 10, 11 mit dem Polkern 6 amagnetisch fest.
Zusätzlich sind in den jeweiligen Polschuhen 7, 8, 9, 10, 11, 12 zylindrische Dämpferstäbe 23 vorgesehen, die Öffnungen 24, die in Längsrichtung des Blechpaketsegments 27 verlaufen, eingesetzt sind. An den beiden Stirnseiten des Rotors 3 bzw. der Polschuhe 7, 8, 9, 10, 11, 12 sind elektrisch leitende Platten 25 und 26 vorgesehen, an die die Dämpferstäbe 23 durch Verlöten endbefestigt und damit elektrisch verbunden sind. Die Dämpferstäbe 23 versteifen mechanisch die jeweiligen Polschuhe 7, 8, 9, 10, 11, 12 und erhöhen so auch die mechanische Belastbarkeit des Rotors 3. Die Blechpaketsegmente 27 sind zusätzlich auf deren Innenseite über mehrere Schweißnähte mechanisch fest verbunden, was nicht näher dargestellt worden ist.
Die bündig mit den Blechpaketsegmenten 27 der Polschuhe 7, 8, 9, 10, 11, 12 abschließenden Platten 25 und 26 sind über elektrisch leitende elastische Laschen 30 mit einem elektrisch leitenden Träger 29 des Polkerns 6 verbunden. Damit sind die Dämpferstäbe 23 zu einem Kurzschlusskäfig verbunden, und zudem durch die elastischen Laschen 30 besonders elektrisch standfest untereinander verbunden, auch wenn vergleichsweise hohe Rotordrehzahlen erreicht werden.
Wie nach Fig. 2 im Detail zu erkennen, ist am Polkern 6 eine Steckausnehmung 33 vorgesehen. In diese Steckausnehmung 33 greift der Abstandshalter 22 mit seinem Ansatz 34 bündig ein, wodurch der Abstandshalter 22 positioniert ist. Da an den Abstandshalter 22 die jeweiligen Polschuhe 7, 8, 9, 10, 11, 12 anliegen, werden 8/19 -8- diese damit automatisch gegenüber dem Polkem 6 zentriert und ausgerichtet. Der Zusammenbau des Rotors 3 gestaltet sich daher äußerst einfach.
Das Klemmteil 21 ist aus einem elektrisch leitenden und amagnetischen Werkstoff, insbesondere Aluminium, gefertigt. Da auch das Klemmteil mit den Dämpferstäben 27 elektrisch verbunden ist, ist ein geschlossener Dämpferkäfig geschaffen.
Beispielsweise ist in Fig. 2 auch dargestellt, dass der Polkern 6 unterhalb der Permanentmagneten 4 Ausnehmungen 35 aufweist, die für ein magnetisches Feld des Stators 2 wirksame, magnetische Isthmen bzw. Engstellen ausbilden. 9/19

Claims (14)

  1. -1 - (00196PAT) Patentansprüche: 1. Permanentmagnetischer Rotor für eine Synchronmaschine (1), insbesondere für eine Innenpol-Schenkelpolmaschine, mit mindestens einem Permanentmagneten (4), mit einem Polkern (6) und mit mehreren über den Umfang des Rotors (3) verteilten Polschuhen (7, 8, 9, 10, 11, 12), von denen mindestens einer ein vom Polkern (6) beabstandetes und mit diesem fest verbundenes Blechpaketsegment (27) aufweist, wobei mindestens ein Permanentmagnet (4) zwischen dem Blechpaketsegment (27) des Polschuhs (7, 8, 9, 10, 11, 12) und dem Polkern (6) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein in der Pollücke (13, 14, 15, 16, 17, 18), die an den Polschuh mit dem Blechpaketsegment (27) anschließt, vorgesehenes form- und/oder kraftschlüssiges Verbindungselement (19) das Blechpaketsegment (27) des Polschuhs (7, 8, 9, 10, 11, 12) mit dem Polkern (6) amagnetisch mechanisch fest verbindet.
  2. 2. Permanentmagnetischer Rotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Polschuhe (7, 8, 9, 10, 11, 12) und der Polkern (6) je ein Blechpaketsegment (27, 28) aufweisen, wobei Permanentmagnete zwischen den Blechpaketsegmenten (27, 28) der Polschuhe (7, 8, 9, 10, 11, 12) und des Polkerns (6) vorgesehen sind.
  3. 3. Permanentmagnetischer Rotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (19) wenigstens eine Schraubverbindung (20) und mindestens ein mit der Schraubverbindung (20) zusammenwirkendes insbesondere amagnetisches Klemmteil (21) aufweist, das den mindestens randseitig erfassten Polschuh (7, 8, 9, 10, 11 bzw. 12) niederhält. 10/19 -2 -
  4. 4. Permanentmagnetischer Rotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (19) einen zwischen Polschuh (7, 8, 9, 10, 11, 12) und Rotorkern (6) vorgesehenen insbesondere amagnetischen Abstandshalter (22) aufweist, auf den das Klemmteil (21) den Polschuh (7, 8, 9, 10, 11, 12) niederhält.
  5. 5. Permanentmagnetischer Rotor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Polkern (6) eine Steckausnehmung (33) und der Abstandshalter (22) einen Ansatz (34) aufweist, der bündig in die Steckausnehmung (33) des Polkerns (6) eingreift.
  6. 6. Permanentmagnetischer Rotor nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das leistenförmige Klemmteil (21) den Polschuh (7, 8, 9, 10, 11, 12) randseitig, insbesondere über seine gesamte Länge, erfasst.
  7. 7. Permanentmagnetischer Rotor nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (19) beide an die Pollücke (13, 14, 15, 16, 17, 18) anschließende Polschuhe (7, 8, 9, 10, 11, 12) mit dem Polkern amagnetisch fest verbindet.
  8. 8. Permanentmagnetischer Rotor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Blechpaketsegment (27) wenigstens eines Polschuhs (7, 8. 9, 10, 11 bzw. 12) Dämpferstäbe (23) aufweist, die an den beiden Stirnseiten (31, 32) des betreffenden Polschuhs (7, 8, 9, 10, 11 bzw. 12) endbefestigt sind.
  9. 9. Permanentmagnetischer Rotor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stirnseiten (31, 32) des Dämpferstäbe (23) aufweisenden Polschuhs (7, 8, 9, 10, 11 bzw. 12) ein elektrisch leitender Träger (25, 26) vorgesehen ist, der die Dämpferstäbe (27) des Polschuhs (7, 8, 9, 10, 11 bzw. 12) elektrisch kurzschließt.
  10. 10. Permanentmagnetischer Rotor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der insbesondere aus einem Kupferblech bestehende Träger (25, 26) bündig 11 /19 -3- mit dem Blechpaketsegment (27) des Polschuhs (7, 8, 9, 10, 11 bzw. 12) abschließt.
  11. 11. Permanentmagnetischer Rotor nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stirnseiten (31, 32) des Polkerns (6) ein elektrisch leitender Träger (29) vorgesehen ist, der je über eine elektrisch leitende, elastische Lasche (30) mit den Dämpferstäben (27) der jeweiligen Polschuhe (7, 8, 9, 10, 11 bzw. 12) elektrisch verbunden ist.
  12. 12. Permanentmagnetischer Rotor nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrisch leitende Klemmteil (21), das den Polschuh (7, 8, 9, 10, 11, 12) randseitig über seine gesamte Länge erfasst, mit den Dämpferstäben (27) elektrisch verbunden ist.
  13. 13. Permanentmagnetischer Rotor nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Polkern (6) unterhalb der Permanentmagneten (4) Ausnehmungen (35) aufweist, die für ein magnetisches Feld des Stators (2) wirksame, magnetische Isthmen ausbilden.
  14. 14. Synchronmaschine, insbesondere Innenpol-Schenkelpolmaschine, mit einem Stator (2) und mit mindestens einem innerhalb des Stators (2) angeordneten Rotor (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 13. 12/19
AT503942012A 2012-09-17 2012-09-17 Permanentmagnetischer Rotor für eine Synchronmaschine und Synchronmaschine aufweisend diesen Rotor AT513451B1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT503942012A AT513451B1 (de) 2012-09-17 2012-09-17 Permanentmagnetischer Rotor für eine Synchronmaschine und Synchronmaschine aufweisend diesen Rotor

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT503942012A AT513451B1 (de) 2012-09-17 2012-09-17 Permanentmagnetischer Rotor für eine Synchronmaschine und Synchronmaschine aufweisend diesen Rotor

Publications (2)

Publication Number Publication Date
AT513451A1 true AT513451A1 (de) 2014-04-15
AT513451B1 AT513451B1 (de) 2014-07-15

Family

ID=50441164

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT503942012A AT513451B1 (de) 2012-09-17 2012-09-17 Permanentmagnetischer Rotor für eine Synchronmaschine und Synchronmaschine aufweisend diesen Rotor

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT513451B1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102021103671A1 (de) 2021-02-17 2022-08-18 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Rotortopologie mit integrativen Stützelementen für elektrische Maschinen sowie Kraftfahrzeug

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
KR102504423B1 (ko) * 2015-05-27 2023-02-28 엘지이노텍 주식회사 로터 및 이를 포함하는 모터

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010128210A2 (en) * 2009-05-07 2010-11-11 Abb Oy Arrangement for attaching a magnet to a rotor, and a rotor
DE102009026287A1 (de) * 2009-07-29 2011-02-10 Sabinski, Joachim, Dr.-Ing. Permanentmagnetläufer mit geschützt und versenkt angeordneten, tangential ausgerichteten Permanentmagneten bei radialer Ausrichtung der Magnetpole als Innenläuferausführung oder Außenläuferausführung rotierender elektrischer Maschinen und Verfahren zur Montage dieser Permanentmagnetläufer
DE102009042765A1 (de) * 2009-09-25 2011-03-31 Krebs & Aulich Gmbh Permanenterregte Synchronmaschine
WO2012046190A1 (fr) * 2010-10-07 2012-04-12 Moteurs Leroy-Somer Rotor comportant des épanouissements polaires rapportés recouvrant les aimants et machine électrique tournante

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010128210A2 (en) * 2009-05-07 2010-11-11 Abb Oy Arrangement for attaching a magnet to a rotor, and a rotor
DE102009026287A1 (de) * 2009-07-29 2011-02-10 Sabinski, Joachim, Dr.-Ing. Permanentmagnetläufer mit geschützt und versenkt angeordneten, tangential ausgerichteten Permanentmagneten bei radialer Ausrichtung der Magnetpole als Innenläuferausführung oder Außenläuferausführung rotierender elektrischer Maschinen und Verfahren zur Montage dieser Permanentmagnetläufer
DE102009042765A1 (de) * 2009-09-25 2011-03-31 Krebs & Aulich Gmbh Permanenterregte Synchronmaschine
WO2012046190A1 (fr) * 2010-10-07 2012-04-12 Moteurs Leroy-Somer Rotor comportant des épanouissements polaires rapportés recouvrant les aimants et machine électrique tournante

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102021103671A1 (de) 2021-02-17 2022-08-18 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Rotortopologie mit integrativen Stützelementen für elektrische Maschinen sowie Kraftfahrzeug

Also Published As

Publication number Publication date
AT513451B1 (de) 2014-07-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2639936B1 (de) Elektrische Maschine mit permanent erregtem Läufer und zugehöriger permanent erregter Läufer
DE102009054069A1 (de) Dreiphasige dynamoelektrische permanenterregte Synchronmaschine
CH629344A5 (de) Vorrichtung zum abstuetzen der feldwicklung eines polrades mit ausgepraegten polen.
EP2975730A1 (de) Läuferpaket einer rotierenden elektrischen Maschine
DE102018004442B4 (de) Linearmotor
DE112014004297T5 (de) Leiter-Rahmen, Elektronik-Steuervorrichtung die einen Leiter-Rahmen verwendet und Leiter-Rahmen-Montageverfahren
DE102015104445A1 (de) Elektromotor mit polygonalem Ständer
WO2014005580A2 (de) Element einer elektrischen maschine mit einer halterung und einem permanentmagneten, bauteil mit wenigstens einem element sowie eine elektrische maschine
DE102012212775A1 (de) Rotoranordnung für eine elektrische Maschine
DE112017001733B4 (de) Synchron-Linearmotor
DE102007027459A1 (de) Klemmenbrett
AT513451B1 (de) Permanentmagnetischer Rotor für eine Synchronmaschine und Synchronmaschine aufweisend diesen Rotor
DE102018221570A1 (de) Halteelement eines Rotors eines Elektromotors zum Halten von Wicklungen
DE112016004389T5 (de) Rotierende elektrische maschine und herstellungsverfahren für eine rotierende elektrische maschine
EP2658095A1 (de) Elektrische Maschine mit geschlitzter Rotorwelle
DD222745A1 (de) Permanentmagneterregter laeufer fuer elektrische maschinen
EP2665159A2 (de) Schenkelpolmaschine
DE102015225523A1 (de) Rotor einer elektrischen Maschine
DE102011002327A1 (de) Permanentmagnetläufer
EP2705590B1 (de) Rotor für eine permanentmagnetische maschine
DE10247907A1 (de) Rotor für eine elektrische Maschine
DE102008064500A1 (de) Elektrische Maschine mit Abstützung der Wicklungsschaltung am Statorblechpaket
DE102012105735A1 (de) Elektromotor
DE102010062981A1 (de) Maschinenkomponente für eine elektrische Maschine
DE102010030323A1 (de) Selbstsicherndes Spannelement für Magnete eines Maschinenteils einer elektrischen Maschine

Legal Events

Date Code Title Description
PC Change of the owner

Owner name: HITZINGER ELECTRIC POWER GMBH, AT

Effective date: 20200128

PC Change of the owner

Owner name: HITZINGER POWER SOLUTIONS GMBH, AT

Effective date: 20250120

MM01 Lapse because of not paying annual fees

Effective date: 20240917