AT514000A1 - Grabflächenbedeckung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine neue mobile Dekorplatte (10), welche dadurch g eke n n ze i ch n e t ist, dass sie mit zwei aneinander gebundenen Schichten (2,3 gebildet ist, nämlich mit einer oberseitigen Dekorschicht (2) auf Basis eines mittels Polymerklebeharz (22) gebundenen Dekorgesteinsmaterial (21), wie Ziersplitt oder Zierkiesel und mit einer unterseitigen Tragschicht (3), welche mit mittel Polymerklebeharz (32) aneinander gebundenem, kleinteiligem Gesteinsmaterial, wie Streu- oder Pflastersplitt (31), gebildet ist.
Description
1
Die vorliegende Erfindung betrifft eine neuartige mobile Dekorplatte mit unterschiedlicher Ornamentierung und geometrischer Form für den Außenbereich, insbesondere für Gärten, Parkanlagen und für die Gestaltung und insbesondere Abdeckung von Grabflächen, auf Basis von mittels Polymerklebematerial aneinander gebundenem, kleinstückigem, anorganischem, insbesondere Gesteins-Material.
Es sind schon ähnliche Vorschläge, beispielsweise für Grababdeckungen, bekannt geworden, wobei direkt vor Ort, z.B. auf eine abzudeckende Fläche, eine Mischung aus einem mehr oder weniger feinteiligen oder feinkörnigen Gesteinmaterials, wie z.B. Kiesel, und einem letztlich erhärtenden Polymer aufgetragen wurde, wobei das Grab nach Aushärtung der Masse letztlich durch eine an die Form der Umrandung angepasste, bloß einlagige Dekorplatte ohne sonstige mechanische Stabilisierung abgedeckt werden konnte.
Die Erfindung geht über diese Technik hinaus und hat das Ziel, eine jede beliebige Form aufweisende, für die verschiedensten Zwecke einsetzbare Dekorplatte zu schaffen, die einerseits gegenüber jeglicher Witterungseinwirkung, insbesondere Sonneneinstrahlung, langzeit-stabil ist und andererseits jede Art von, insbesondere mechanischer, Belastung aushält.
Ziel der Erfindung ist weiters, eine wie eingangs erwähnte, mobile Dekorplatte zu schaffen, die durchaus abseits ihres Einsatzortes, beispielsweise in einem Gewerbebetrieb od. dgl. herstellbar und erst dann an Ort und Stelle verbringbar ist.
Gegenstand der Erfindung ist demnach eine derartige mobile Dekorplatte, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass sie - für eine wesentliche Steigerung ihrer Einsatzmöglichkeiten und ihre hohe Beständigkeit gegen den Einfluss von Witterung und UV-Strahlung - mit zwei vollflächig aneinander gebundenen Schichten gebildet ist, nämlich mit einer oberseitigen, vorzugsweise wasser- und luftdurchlässigen, Dekorschicht auf Basis eines mittels gegenüber UV-Strahlung langzeit-stabilen Polymerklebeharzes gebundenen, gegebenenfalls in jeweils gewünschtem Dekor angeordneten, kleinteiligen, vorzugsweise einheitliche Größe aufweisenden, dekorfähigen, gegebenenfalls verschieden-färbigen, rund- und/oder kantig-körnigen Gesteinsmaterial, wie insbesondere Zier-Splitt und/oder Zier-Kiesel und/oder Zier-(Bunt-) Glasbruchmaterial, und mit einer -unterseitig an die genannte Dekorschicht vollflächig gebundenen Tragschicht, welche mit mittels eines gegen natürliche, insbesondere Erd- bzw. Boden-Chemikalien, langzeitbeständigen Polymerklebeharzes - aneinander gebundenem, insbesondere im Bauwesen üblichem, kleinteiligem Gesteinsmaterial, vorzugsweise (Straßen-)Streu- oder Pflaster-Splitt oder -Kiesel, gebildet ist, wobei bevorzugter Weise vorgesehen ist, dass die seitlichen Randflanken der Tragschicht mit einer Schicht des die Dekorschicht bildenden 2/14 2 polymerklebeharz-gebundenen dekorativen anorganischen und/oder Gesteinsmaterials gebildet ist.
Durch das Vorsehen einer die Dekorschicht tragenden und mit ihr klebepolymer-verbundenen Tragschicht, welche hohen mechanischen Belastungen gewachsen ist, wird weiters ein die Belastbarkeit der Dekorschicht wesentlich anhebender Sandwich-Effekt erzielt.
Dadurch sind Gefahren, die z.B. beim Transport der neuen Zweischicht-Dekorplatten auf die Einsatzstelle auftreten können, völlig in den Hintergrund gedrängt. Die Herstellung dieser Platten vor Ort, mit allen damit verbundenen Unannehmlichkeiten, wie z.B. Regen, Schnee, Sturm od. dgl. ist vermieden, da dieselbe problemlos eben in einer Werkstätte durchgeführt werden kann.
Insbesondere im Hinblick auf die unterschiedlichsten Arten des Einsatzes der neuen Dekorplatten, also von optisch attraktiven Steig- oder Terrassenplatten bis zu Grababdeckungen, ist es günstig, wenn das kleinteilige dekorative anorganische und/oder Gesteinsmaterial der oberseitigen Dekorschicht mittels eines Ein-Komponenten-Polymerklebeharzes aneinander gebunden ist.
Durch die UV-beständige obere Dekorschicht ist die - an sich nicht UV-belastbare - untere, mechanisch hochfeste Tragschicht gegen Sonneneinstrahlung geschützt.
Was die Tragschicht der neuen Dekorplatte betrifft, so ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass das kleinteilige Gesteinsmaterial der unterseitigen Tragschicht mittels Zwei-Komponenten-Polymerklebeharzes aneinander gebunden ist.
Hinsichtlich des das Dekor-Gesteinsmaterial der Dekorschicht bindenden Polymers hat es sich als günstig erwiesen, wenn das dafür zum Einsatz kommende Harz ein mit einem aliphatischen Polyisocyanat, insbesondere mit Hexamethylendiisocyanat ("Rompox"), gebildetes Ein-Komponenten-Polymerklebeharz ist. Für die Erstellung der Trageschicht der neuen Dekorplatte ist es von Vorteil, wenn das Zwei-Komponenten-Polymerklebeharz der Tragschicht mit einem Epoxyharz und einem Epoxyharz-Härter gebildet ist.
Besonders günstig, insbesondere auch im Hinblick auf die Dekorgestaltung, z.B. mittels verschiedenfarbigem Gesteinsmaterial, ist es, wenn das kleinteilige anorganische oder Gesteins-Material der Dekorschicht eine Körnung im Bereich von 3 bis 15 mm, insbesondere von 4 bis 8 mm, aufweist.
Das Gesteinsmaterial der Tragschicht kann, da dieselbe ja durch die Dekorschicht nicht sichtbar ist, durchaus dunkel sein. Für die Tragschicht hat es sich bewährt, wenn das kleinteilige Gesteinsmaterial der Tragschicht eine Körnung im Bereich von 1 bis 6 mm, insbesondere von 2 bis 4 mm, aufweist. 3/14 3
Hierbei ist es insbesondere im Hinblick auf die mechanische Belastbarkeit von Vorteil, wenn in das kleinteilige Gesteinsmaterial der Tragschicht eine Bewehrung bzw. Armierung, vorzugsweise ein Armierungsgitter, aus Rippen-Torstahl eingebracht ist.
Das Verfahren zur Herstellung der neuen mobilen Dekorplatte ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung von deren Tragschicht gewaschenes und getrocknetes kleinteiliges Gesteinsmaterial, mittels Mischer, vorzugsweise Freifall-Mischer, 3 bis 10 min, insbesondere 4 bis 6 min, lang mit dem Zwei-Komponenten-Polymerklebeharz innig gemischt wird und in eine, eine jeweils gewünschte bzw. notwendige Form aufweisende Schablone mit, vorzugsweise im Wesentlichen einem, Drainage-, insbesondere Drainagevlies-Boden in jeweils vorgesehener Höhe, insbesondere von 12 bis 25 mm, vorzugsweise von 15 bis 20 mm, gefüllt und mittels Spachtel, Kelle oder dergleichen glattgestrichen und verdichtet wird, dass gegebenenfalls in diese Masse vor deren Erhärtung bzw. Abbindung eine mit dem genannten Klebeharz bestrichene Stahl-Armierung eingebracht wird, dass auf die so bereitete, und gegebenenfalls armierte, und vorzugsweise noch nicht voll ausgehärtete, Tragschicht-Masse ein letztlich die Dekorschicht bildendes, aus kleinteiligem, mit Ein-Komponenten-Polymerklebeharz befeuchtetem Dekorativ-Glas- oder Gesteinsmaterial in einem Mischer, insbesondere Freifall-Mischer bereitetes, Mischgut bis auf eine Gesamtstärke von Dekor- und Tragschicht von 25 bis 50 mm, insbesondere von 30 bis 35 mm, aufgetragen, und vorzugsweise ebenfalls geglättet wird, und dass nach Abbinden der erhaltenen Zweischichten-Masse, die so hergestellte Dekorplatte aus der Schablone ausgebracht wird.
Anhand des folgenden Beispiels wird die Erfindung näher erläutert:
Beispiel: Herstellung von mobilen Dekorplatten aus verklebtem Kies für Grab- und Gartengestaltung.
Die Ornamentplatten bestehen aus zwei Schichten - einer Tragschicht und einer Dekorschicht.
Die Tragschicht wird hergestellt aus Streu- bzw. Pflastersplitt, Körnung 2 bis 4 mm.
Bindemittel ist ein lösemittelfreies Zwei-Komponenten Epoxydharz (Sikafloor 169).
Herstellung: Der Splitt wird sauber gewaschen und getrocknet und im Freifallmischer mit Bindemittel etwa 2 min lang gemischt, bis der gesamte Kies mit dem Bindemittel "befeuchtet" ist.
Mischverhältnis: 10 kg Kies, 21 g Sikafloor 169 Komponente A, Monomer, 7 g Sikafloor 169 Komponente B, Härter.
Entsprechende Schablonen bzw. Gießformen werden vorbereitet und deren Grundfläche wird mit einem Drainagevlies ausgelegt. 4/14 4
Das Mischgut wird zu einer Schichtstärke bzw. -höhe von beispielsweise 15 mm in die Schablonen eingefüllt und mit einer Kelle verdichtet. Für zusätzliche Stabilität wird 8 mm Rippentorstahleisen ebenfalls mit Epoxydharz bestrichen und in das noch nicht ausgehärtete Kies-Polymergemisch als Bewehrung eingebracht.
Die Dekorschicht wird hergestellt aus Marmorsplitt, Körnung 4 bis 8 mm, oder Marmorzierkiesel 4 bis 8 mm, das Bindemittel ist Ein-Komponenten-Spezial-Kunstharz (Rompox-Deko) auf Isocyanatbasis.
Herstellung: (Zier-)Splitt oder Zierkiesel wird sauber gewaschen und getrocknet und in einem Freifallmischer werden Splitt oder Zierkiesel und Bindemittel etwa 5 min lang gemischt, bis das gesamte Mischgut befeuchtet ist.
Mischverhältnis: 10 kg Splitt oder Zierkiesel, 20 g Rompox-Deko (Hexamethylendiisocyanat)
Das Dekorschicht-Mischgut wird auf der bereits gefertigten Tragschicht bis auf eine Gesamtstärke von etwa 30 mm (Schablonenstärke) aufgetragen und verteilt und die Oberfläche wird mit einer Kelle geglättet.
Die so hergestellten Dekorsteine sind wasser- und luftdurchlässig. Durch die Dekorschicht ist die Tragschicht vor Sonneneinstrahlung geschützt.
Um auch eine allseitige Umschließung der Tragschicht zu erreichen, ist es günstig, zuerst in einer kleineren Schablone die Tragschichtplatte herzustellen, welche in eine flächenmäßig größere Schablone eingelegt wird, und diese kleine Tragschichtplatte wird mit der feuchten Gesteins-Polymer-Mischung der Dekorschicht über- und allseitig seitlich umgossen.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung weiters, wie folgt, erläutert:
Es zeigen die Fig. 1a einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Dekorplatte, die Fig. 1b und 1c die Struktur der Dekor- und der Tragschicht, die Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Mehreck-Dekorplatte, die Fig. 3 eine Innenansicht der Tragschicht und die Fig. 4 einen Waagschnitt durch die Tragschicht dieser Dekorplatte. Schließlich zeigt die Fig. 5 eine perspektivische, fotografische Ansicht einer erfindungsgemäßen Dekorplatte.
Die in Fig. 1a in Schnittansicht gezeigte Dekorplatte 10 weist eine in ihrem Inneren mit einem Baustahlgitter 34 bewehrte "kleine" Tragschicht 3 auf, welche mit mittels Polymerklebeharz 32 gebundenem Splitt 31, wie aus der Detailfig. 1c ersichtlich, gebildet ist. Der Körper dieser Tragschicht 3 ist ober- und allseitig von der Masse der Deckschicht 2 belegt, welche Masse, wie aus der Fig. 1b ersichtlich, mit z.B. etwa eiförmigem Zier-Kieselsteinen 21 gebildet ist, welche mit der dünnen Schicht einer transparenten Klebemasse 22 überzogen sind und unter Freilassung von durchgängigen Hohlraum stabil verklebt sind. 5/14 5
Die obere Fläche der Tragschichtplatte 3 ist unter Ausbildung der Dekorschicht 2 mit einem nicht bis zur Randflanke 35 derselben reichenden, ersten, mittleren und die über die Randflanken 35 der Tragplatte 3 hinunter gezogenen Rand-Dekorkörper gebildet, wobei mittlerer Dekorkörper 21 und Rand-Dekorkörper 10a, z.B. mit unterschiedlich farbigen Kieseln 21, 25 gebildet, insgesamt die Dekorschicht 2 der neuen Dekorplatte 10 bildet. Die Gesamthöhe h der gezeigten Dekorplatte 10 kann typischer Weise z.B. 3 cm betragen.
Aus der Fig. 1a ist ersichtlich, dass hier das Baustahlgitter 34 bis in den Rand-Dekorkörper hineinragt, was zu einer Festigung der Aneinanderbindung von Trag- und Dekorschicht 2, 3 beiträgt.
Die Fig. 2 zeigt in Draufsicht eine mit zwei unterschiedlichen Kieseln 21 und 25 etwa in Sterndekor-Anordnung ausgeführte Dekorplatte 10.
Die Fig. 3 zeigt das Innere der Dekorplatte 10 im Schnitt mit der Tragschicht 3 und den sie flanken-umschießenden Bereich der Dekorschicht und dem in denselben hineinragenden Baustahlgitter 34.
Die Fig. 4 zeigt in einer Ansicht der Unterseite der neuen Dekorplatte 10 einerseits die Tragschicht 3 und andererseits den deren Randflanke 35 überstülpenden Dekorkörper 2 mit den aneinander gebundenen Kieseln 25.
Schließlich zeigt die in Fig. 5 gezeigte Fotografie eine einfache, nur mit den zwei Schichten gebildete Dekorplatte 10 - hier ohne Rand-Übergreifung der Tragschicht 3 durch die Dekorschicht 2.
Deutlich ist aus dieser Fig. 5 die dunkle, z.B. mit billigem, polymer-gebundenem Splitt 31 gebildete Tragschicht 3 und die mit derselben flächig verbundenen Dekorschicht 2 mit den durch die dünne Auflage bzw. Beschichtung mit dem transparenten Polymerkleber 22 besonders glänzenden Zier-Kieselsteinen 21 zu erkennen, wobei zwischen denselben nicht mit Klebeharz gefüllte Freiräume sichtbar sind, durch welche z.B. Regenwasser abfließen kann. 6/14
Claims (9)
- 6 Patentansprüche: 1. Mobile Dekorplatte (10) mit unterschiedlicher Ornamentierung und geometrischer Form für den Außenbereich, insbesondere für Gärten, Parkanlagen und für die Gestaltung und insbesondere Abdeckung von Grabflächen, auf Basis von mittels Polymerklebematerial aneinander gebundenem, kleinstückigem, anorganischem, insbesondere Gesteins-Material, dadurch gekennzeichnet, dass sie - für eine wesentliche Steigerung ihrer Einsatzmöglichkeiten und ihre hohe Beständigkeit gegen den Einfluss von Witterung und UV-Strahlung - mit zwei vollflächig aneinander gebundenen Schichten (2,3) gebildet ist, nämlich mit einer oberseitigen, vorzugsweise wasser- und luftdurchlässigen, Dekorschicht (2) auf Basis eines mittels gegenüber UV-Strahlung langzeit-stabilen Polymerklebeharzes (22) gebundenen, gegebenenfalls in jeweils gewünschtem Dekor angeordneten, kleinteiligen, vorzugsweise einheitliche Größe aufweisenden, dekorfähigen, gegebenenfalls verschieden-färbigen, rund- und/oder kantig-körnigen Gesteinsmaterial (21), wie insbesondere Zier-Splitt und/oder Zier-Kiesel und/oder Zier-(Bunt-) Glasbruchmaterial, und mit einer - unterseitig an die genannte Dekorschicht (2) vollflächig gebundenen Tragschicht (3), welche mit mittels eines gegen natürliche, insbesondere Erd- bzw. Boden-Chemikalien, langzeit-beständigen Polymerklebeharzes (32) - aneinander gebundenem, insbesondere im Bauwesen üblichem, kleinteiligem Gesteinsmaterial, vorzugsweise (Straßen-)Streu- oder Pflaster-Splitt oder -Kiesel (31), gebildet ist, wobei bevorzugter Weise vorgesehen ist, dass die seitlichen Randflanken (35) der Tragschicht (3) mit einer Schicht (25) des die Dekorschicht (2) bildenden polymerklebeharz-gebundenen dekorativen anorganischen und/oder Gesteinsmaterials (21) gebildet ist.
- 2. Dekorplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das kleinteilige dekorative anorganische und/oder Gesteinsmaterial (21) der oberseitigen Dekorschicht (2) mittels eines Ein-Komponenten-Polymerklebeharzes (22) aneinander gebunden ist.
- 3. Dekorplatte nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet, dass das kleinteilige Gesteinsmaterial (31) der unterseitigen Tragschicht (3) mittels Zwei-Komponenten-Polymerklebeharzes (32) aneinander gebunden ist. 7/14
- 4. Dekorplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Ein-Komponenten-Polymerklebeharz (22) der Dekorschicht (2) mit einem aliphatischen Polyisocyanat, insbesondere mit Hexamethylendiisocyanat ("Rompox"), gebildet ist.
- 5. Dekorplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwei-Komponenten-Polymerklebeharz (32) der Tragschicht (3) mit einem Epoxyharz und einem Epoxyharz-Härter gebildet ist.
- 6. Dekorplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, dass das kleinteilige anorganische oder Gesteins-Material (21) der Dekorschicht (2) eine Körnung im Bereich von 3 bis 15 mm, insbesondere von 4 bis 8 mm, aufweist.
- 7. Dekorplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das kleinteilige Gesteinsmaterial (31) der Tragschicht (3) eine Körnung im Bereich von 1 bis 6 mm, insbesondere von 2 bis 4 mm, aufweist.
- 8. Dekorplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in das kleinteilige Gesteinsmaterial (31) der Tragschicht (3) eine Bewehrung bzw. Armierung (34), vorzugsweise ein Armierungsgitter, aus Rippen-Torstahl eingebracht ist.
- 9. Verfahren zur Herstellung einer mobilen Dekorplatte (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung von deren Tragschicht gewaschenes und getrocknetes kleinteiliges Gesteinsmaterial, mittels Mischer, vorzugsweise Freifall-Mischer, 3 bis 10 min, insbesondere 4 bis 6 min, lang mit dem Zwei-Komponenten-Polymerklebeharz innig gemischt wird und in eine, eine jeweils gewünschte bzw. notwendige Form aufweisende Schablone mit, vorzugsweise im Wesentlichen einem, Drainage-, insbesondere Drainagevlies-Boden in jeweils vorgesehener Höhe, insbesondere von 12 bis 25 mm, vorzugsweise von 15 bis 20 mm, gefüllt und mittels Spachtel, Kelle oder dergleichen glattgestrichen und verdichtet wird, dass gegebenenfalls in diese Masse vor deren Erhärtung bzw. Abbindung eine mit dem genannten Klebeharz bestrichene Stahl-Armierung eingebraeht wird, dass auf die so bereitete, und gegebenenfalls armierte, und vorzugsweise noch nicht voll ausgehärtete, Tragschicht-Masse ein letztlich die Dekorschicht bildendes, aus kleinteiligem, mit Ein-Komponenten-Polymerklebeharz befeuchtetem Dekorätiv-Glas- oder 8/14 8 Gesteinsmaterial in einem Mischer, insbesondere Freifall-Mischer bereitetes, Mischgut bis auf eine Gesamtstärke von Dekor- und Tragschicht von 25 bis 50 mm, insbesondere von 30 bis 35 mm, aufgetragen, und vorzugsweise ebenfalls geglättet wird, und dass nach Abbinden der erhaltenen Zweischichten-Masse, die so hergestellte Dekorplatte aus der Schablone ausgebracht wird. 9/14
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Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0417164B1 (de) * | 1988-05-27 | 1994-01-12 | SCHULTZE-KRAFT, Andreas | Kunststeine, verfahren zur herstellung und verwendung derselben |
| DE29816625U1 (de) * | 1998-09-16 | 1998-12-10 | Amberger Kaolinwerke Eduard Kick GmbH & Co. KG, 92242 Hirschau | Bauelemente zum Belegen von Flächen |
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2013
- 2013-01-23 AT AT500482013A patent/AT514000B1/de not_active IP Right Cessation
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