AT514111B1 - Solaranlage - Google Patents

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AT514111B1
AT514111B1 ATA50038/2014A AT500382014A AT514111B1 AT 514111 B1 AT514111 B1 AT 514111B1 AT 500382014 A AT500382014 A AT 500382014A AT 514111 B1 AT514111 B1 AT 514111B1
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Abstract

Eine Solaranlage (1) hat einen Kollektor (2) mit einem Kollektoreinlass (3) und einem Kollektorauslass (4) für einen flüssigen Wärmeträger sowie einen Wärmeabnehmer (5) mit einer Einlassöffnung (6) und einer Auslassöffnung (7). Der Kollektorauslass (4) ist zur Bildung eines Solarkreislaufs über einen Solarvorlauf (8) mit der Einlassöffnung (6) und die Auslassöffnung (7) über einen Solarrücklauf (9) mit dem Kollektoreinlass (3) verbunden. Zum Umwälzen des Wärmeträgers ist eine Pumpe (10) vorgesehen. Mittels einer Betriebszustands-Erfassungseinrichtung ist ein Stagnations-Betriebszustand der Solaranlage (1) detektierbar. Der Solarrücklauf (9) ist über einen zwischen einer Durchlass- und einer Sperrstellung verstellbaren Bypass (15) mit dem Solarvorlauf (8) verbunden. Die Pumpe (10) ist im Solarrücklauf (9) zwischen der Auslassöffnung (7) und dem Bypass (15) angeordnet. Die Solaranlage (1) hat einen Rückflussverhinderer (11) für die Pumpe (1 0) und eine Ausdehnungs- und Druckhalteeinrichtung (17). Die Betriebszustands-Erfassungseinrichtung steht derart mit dem Bypass in Steuerverbindung, dass sich dieser in der Durchlassstellung befindet, wenn die Erfassungseinrichtung den Stagnations-Betriebszustand detektiert. Die Ausdehnungs- und Druckhalteeinrichtung (17) ist derart mit dem Solarkreislauf verbunden, dass beim Verdampfen von im Kollektor (2) befindlichem Wärmeträger flüssiger Wärmeträger aus dem Kollektor (2) über den Bypass (15) zu der Ausdehnungs- und Druckhalteeinrichtung (17) hin verdrängt wird.

Description

Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Solaranlage, die einen thermischen Kollektor mit einem Kolle¬ktoreinlass und einem Kollektorauslass für einen flüssigen Wärmeträger sowie einen Wärmeab¬nehmer mit einer Einlassöffnung und einer Auslassöffnung für den Wärmeträger hat, wobei derKollektorauslass zur Bildung eines Solarkreislaufs über einen Solarvorlauf mit der Einlassöff¬nung und die Auslassöffnung über einen Solarrücklauf mit dem Kollektoreinlass verbundensind, und wobei im Solarrücklauf eine Pumpe zum Umwälzen des Wärmeträgers angeordnet ist,und wobei die Solaranlage eine Betriebszustands-Erfassungseinrichtung aufweist, mittels derein Stagnations-Betriebszustand der Solaranlage detektierbar ist, bei dem der Wärmeträger imKollektor verdampft und/oder die Gefahr eines Verdampfens des Wärmeträgers gegeben ist.
[0002] Wenn flüssigkeitsführende thermische Solaranlagen ohne mechanische Nachführungihre Wärme nicht abgeben können, schalten sie ab und werden sie immer heißer, bis sie ihreStagnationstemperatur erreichen. Die Stagnationstemperatur ist i. d. R. oberhalb der Siedetem¬peratur der Flüssigkeiten, insbesondere wenn es sich dabei um Wasser oder um Wasser-Frostschutzgemische handelt. Es ist angewandte Praxis, dass bis zu Temperaturen von ca.160 °C das Sieden vermieden wird, indem der zulässige Druck hoch genug ist. Viele Kollekt¬oren erreichen aber so hohe Stagnationstemperaturen, dass die Siedevermeidung über denDruckanstieg kompliziert oder nicht möglich ist. Also muss dann das Sieden des Kollektorfeldestechnisch beherrscht werden. Das Sieden des Kollektorfeldes wird nicht enden, bevor in allenKollektoren nur noch Dampf ist. Das ergibt viele Probleme. Ein Problem ist, dass während desSiedens eine enorme Volumenausdehnung des Anlageninhaltes stattfinden kann, was einesehr aufwändige Ausdehnungsvorrichtung erfordert. Ein zweites Problem ist, dass während desSiedens noch sehr viel Wärme an das System abgegeben wird, die nicht gebraucht wird. Dasdritte Problem ist, dass während des Siedens die ganze Anlage mit wesentlich höheren Tempe¬raturen thermisch belastet wird, als für den Normalbetrieb vorgesehen ist, wenn sich der Dampfüberall ausbreiten kann. Weitere Probleme sind Dampfschläge und die Grenzen thermischerAusdehnung.
[0003] Aus DE 30 21 422 A1 ist eine Solaranlage der eingangs genannten Art bekannt, die derunmittelbaren Erwärmung von unter dem üblichen Kaltwasser-Netzdruck stehenden Brauch¬wasser dient. Die Solaranlage hat einen thermischen Kollektor mit einem Kollektoreinlass undeinem Kollektorauslass für einen flüssigen Wärmeträger. Außerdem weist die Solaranlage einenals Speicherbehälter ausgestalteten Wärmeabnehmer mit einer Einlassöffnung und einer Aus¬lassöffnung für den Wärmeträger auf. Der Kollektorauslass ist zur Bildung eines Solarkreislaufsüber einen Solarvorlauf mit der Einlassöffnung und die Auslassöffnung über einen Solarrücklaufmit dem Kollektoreinlass verbunden. Im Solarrücklauf ist eine Pumpe zum Umwälzen des Wär¬meträgers im Solarkreislauf angeordnet. Ein Abschnitt des Solarrücklaufs, der sich von derAuslassöffnung des Wärmeabnehmers in Förderrichtung der Pumpe bis zu dieser erstreckt, istan einer Kaltwasser-Zulaufleitung angeschlossen.
[0004] Die Solaranlage hat eine Betriebszustands-Erfassungseinrichtung, mittels der ein Stag¬nations-Betriebszustand der Solaranlage detektierbar ist, bei dem der Wärmeträger im Kollektorverdampft und/oder bei dem die Gefahr eines Verdampfens des Wärmeträgers besteht. DerStagnations-Betriebszustand wird mit Hilfe mindestens eines Thermostaten detektiert, mittelsdem die Annäherung der Wärmeträgertemperatur im Kollektor an den Siedepunkt des Wärme¬trägers gemessen werden kann.
[0005] Um die Gefahr, dass im Stagnations-Betriebszustand im Solarkreislauf ein unzulässighoher Überdruck im Solarkreislauf entsteht, zu vermeiden, weist die Solaranlage eine Entlee¬rungseinrichtung für den Kollektor auf. Die Entleerungseinrichtung hat im Solarvorlauf ein erstes3/2-Wegeventil und im Solarrücklauf ein zweites 3/2- Wegeventil. Die 3/2-Wegeventile stehenderart mit der Betriebszustands-Erfassungseinrichtung in Steuerverbindung, dass der Wärme¬träger während des normalen Betriebs der Solaranlage über den Kollektor und den Wärmeab¬nehmer im Solarkreislauf umgewälzt wird.
[0006] Während des Auftretens des Stagnations-Betriebszustands ist ein in Förderrichtung derPumpe vom ersten 3/2-Wegeventil zum Wärmeabnehmer führender Abschnitt des Solarvorlaufsdurch das erste 3/2-Wegeventil gesperrt und ein in Förderrichtung vom Kollektorauslass zumersten 3/2-Wegeventil führender weiterer Abschnitt des Solarvorlaufs ist über das ersten 3/2-Wegeventil mit einer Ablaufleitung verbunden, um diesen Abschnitt des Solarvorlaufs zu entlee¬ren.
[0007] In entsprechende Weise ist während des Auftretens des Stagnations-Betriebszustandsein in Förderrichtung der Pumpe von dieser zum zweiten 3/2-Wegeventil führender Abschnittdes Solarrücklaufs durch das zweite 3/2-Wegeventil gesperrt und ein in Förderrichtung vomzweiten 3/2-Wegeventil zum Kollektoreinlass führender weiterer Abschnitt des Solarrücklaufs istüber das zweite 3/2-Wegeventil mit der Ablaufleitung verbunden, um den Kollektor zu entleeren.
[0008] Bei Annährung an den Siedepunkt soll diese Einrichtung dafür sorgen, dass der obereTeil der Solaranlage, das sind der Kollektor und die dazu benachbarten Rohrabschnitte, sichentleeren. Diese Lösung ist der Fachwelt als „Drain-Back“- System bekannt und für Kleinanla¬gen (Brauchwasseranlagen mit Brauchwasserspeicher) einsetzbar. Bei Drain-Back-Systemenmüssen der Kollektor und die Rohre völlig leerlaufen, was für aus vielen Kollektoren bestehen¬de Kollektorfelder eher nicht in Frage kommt, und die Rohrquerschnitte, die Rohrführung (Gefäl¬le) sowie die Konstruktion der Kollektoren müssen sich dem Ziel des Entleerens unterordnen.Die beschriebene Einrichtung bezieht sich auf offene Solaranlagen, weil sie nach jeder Entlee¬rung immer wieder mit frischem Brauchwasser befüllt wird. Die Vorrichtung beschleunigt oderberuhigt nicht den Prozess der Flüssigkeitsverdampfung im Kollektorfeld einer flüssigkeitsfüh¬renden (geschlossenen) thermischen Solaranlage.
[0009] Für Thermosiphonanlagen, das sind sehr kleine Solaranlagen, die anstatt mit einerPumpe mit der Schwerkraft angetrieben werden, indem vor allem der Speicher oberhalb desKollektors angeordnet wird, ist aus DE20 2006 016 098 U1 ein Überhitzungsschutz bekannt.Dieser besteht im Wesentlichen darin, dass bei Erreichen einer Temperatur, die relativ weitunterhalb der Siedetemperatur liegt, ein Ventil im Solarvorlauf schließt, wonach die Solarflüs¬sigkeit über den Rücklauf in einen Wärmetauscher drückt. Ziel dabei ist es, dass sich der Kol¬lektor beim Sieden weitgehend in den Wärmetauscher entleert. Dazu werden noch viele Detailserwähnt, vor allem kommt es auf ein geeignetes Kanalsystem im Kollektor an. Diese Art desÜberhitzungsschutzes für einen Thermosiphon ist auf Solaranlagen mit Solarpumpen, mit Spei¬chern, die sich unterhalb der Kollektoren befinden, auf Solaranlagen ohne Speicher oder aufKollektoren, die darauf konstruktiv keine Rücksicht nehmen, nicht anwendbar.
[0010] Aus DE 27 22 451 A1 ist ferner eine Solaranlage bekannt, bei der beim Sieden desWärmeträgers im Kollektor flüssiger Wärmeträger aus dem Kollektor über den Solarrücklauf zueinem Ausdehnungsgefäß hin verdrängt wird. Aber die Praxis vieler Jahre zeigte, dass dieseSolaranlage gerade hinsichtlich des Überhitzungsschutzes unbefriedigend funktioniert. Wennder Wärmeträger im Kollektor siedet, nimmt der Dampf nicht nur den kürzesten Weg über denSolarrücklauf zum Ausdehnungsgefäß, sondern zu einem kleineren Anteil auch über den Solar¬vorlauf. Das kann zu Überhitzung und Zerstörung von Bauteilen führen wie z. B. der Solarpum¬pe. Diese Gefahr wird umso gravierender, je leistungsstärker die verwendeten Kollektoren sind.
[0011] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Solaranlage der eingangs genannten Art zu schaffen,die es ermöglicht, beim Auftreten des Stagnations-Betriebszustands die Menge des im Kollektorverdunstenden Wärmeträgers auf einfache Weise zu begrenzen. Dabei soll ein umständlichesAblassen des Wärmeträgers und ein anschließendes Wiederbefüllen der Solaranlage vermie¬den werden.
[0012] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Diesesehen vor, dass der Solarrücklauf über einen Bypass mit dem Solarvorlauf verbunden ist, dassfür den Bypass eine Stelleinrichtung vorgesehen ist, mittels welcher der Bypass zwischen einerDurchlass- und einer Sperrsteilung verstellbar ist, dass die Pumpe in einem Abschnitt des So¬larrücklaufs angeordnet ist, der sich von der Auslassöffnung in Förderrichtung der Pumpe biszum Bypass erstreckt, dass im Solarkreislauf ein Rückflussverhinderer für die Pumpe vorgese- hen, dass die Solaranlage eine Ausdehnungs- und Druckhaiteeinrichtung für den Wärmeträgerumfasst, dass die Betriebszustands-Erfassungseinrichtung derart mit der Stelleinrichtung inSteuerverbindung steht, dass sich der Bypass in der Durchlassstellung befindet, wenn dieErfassungseinrichtung den Stagnations-Betriebszustand detektiert, und dass die Ausdehnungs¬und Druckhaiteeinrichtung derart mit dem Solarkreislauf verbunden ist, dass beim Verdampfenvon im Kollektor befindlichen Wärmeträger flüssiger Wärmeträger aus dem Kollektor über denBypass zu der Ausdehnungs- und Druckhaiteeinrichtung hin verdrängt wird. Unter einem By¬pass wird eine Brücke verstanden, in der kein Solarkollektor angeordnet ist.
[0013] Dadurch wird erreicht, dass sich im Stagnations-Betriebszustand der Solaranlage mög¬lichst wenig Dampf bildet und der sich bildende Dampf möglichst schnell möglichst viel Flüssig¬keit aus dem Kollektor verdrängt. Erfindungsgemäß ist die Solaranlage so ausgestaltet, dasssich die Fließwege des Wärmeträgers bei Dampfbildung derart verändern, dass der durch demDampfdruck aus dem Kollektor verdrängte Wärmeträger und ggf. der aus dem Kollektor ver¬drängte Dampf über die Einlassöffnung des Kollektors und den Bypass in Richtung auf dieAusdehnungs- und Druckhaiteeinrichtung zu strömen kann, ohne mit der Pumpe in Kontakt zugeraten. In vorteilhafter Weise wird dadurch eine thermische Belastung der Pumpe mit Flei߬dampf und/oder überhitztem Wärmeträger vermieden und dennoch kann der im Kollektor nochvorhandene flüssige Wärmeträger wirkungsvoll und schnell aus diesem verdrängt werden.Somit wird der Bildung von weiterem Wärmeträger-Dampf entgegengewirkt und der Druckan¬stieg im Solarkreislauf wird begrenzt. Der Rückflussverhinderer bewirkt, dass die Solarpumpeund ggf. weitere Aggregate im Solarrücklauf von dem Siedeprozess ferngehalten werden. Dieerfindungsgemäße Solaranlage ermöglicht eine Dämpfung der bei Stagnation auftretendenStrömungen und Effekte (Stagnationsdämpfung).
[0014] Im Kollektor siedet der Wärmeträger nicht gleichzeitig, sondern zuerst am Kollektoraus¬lass, wo er am heißesten ist. Bei der erfindungsgemäßen Solaranlage kehrt sich bei Dampfbil¬dung nach Abschaltung der Solaranlage die Fließrichtung im Kollektor ganz oder teilweise um.Die Umkehrung der Fließrichtung entsteht dadurch, dass bereits der erste sich bildende Dampfdas noch nicht siedende Wasser rückwärts wieder aus dem Kollektor herauspresst. Dies be¬schleunigt den Prozess der Kollektorentleerung, reduziert die Gesamtausdehnung und begrenztden Temperaturanstieg auf die druckabhängige Siedetemperatur.
[0015] Wenn es sich bei dem Wärmeträger in der Solaranlage um dieselbe Flüssigkeit handelt,die auch im wärmeverbrauchenden Prozess verwendet wird, kann die Ausdehnungs- undDruckhaltevorrichtung auch dem Wärmeabnehmer angeordnet sein, d.h. die Ausdehnung desWärmeträgers kann dann selbst im Falle von Dampfbildung im Kollektorfeld in den wärmever¬brauchenden Prozess hinein erfolgen, z. B. in das Wärmenetz.
[0016] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Ausdehnungs- und Druckhal-teeinrichtung in einem Abschnitt des Solarvorlaufs angeordnet, der sich vom Kollektorauslass inFörderrichtung der Pumpe bis zur Einlassöffnung erstreckt. Heißer Wärmeträger, der beimVerdampfen von im Kollektor befindlichem Wärmeträger aus diesem verdrängt wird, gelangtdann über den Solarvorlauf nicht in den Wärmeabnehmer. Somit kann der Wärmeabnehmer fürniedrigere Temperaturen dimensioniert sein, ohne dass die Gefahr besteht, dass dieser beimVerdampfen des im Kollektor befindlichen Wärmeträgers thermisch geschädigt wird.
[0017] Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist die Ausdehnungs- und Druckhaiteeinrichtungüber ein Kondensationsgefäß mit dem Solarkreislauf verbunden. Wärmeträger, der beim Auftre¬ten des Stagnations-Betriebszustands im Kollektor verdampft und expandiert kann dann imKondensationsgefäß kondensieren und in den flüssigen Zustand überführt werden, so dass sichsein Volumen stark vermindert. Dadurch wird im Stagnations-Betriebszustand der Druckanstiegim Solarkreislauf begrenzt. Die Ausdehnungs- und Druckhaltevorrichtung kann dadurch mitkompakten Abmessungen kostengünstig ausgestaltet werden. Flüssiger, heißer Wärmeträger,der im Stagnations-Betriebszustand aus dem Kollektor verdrängt wird, wird im Kondensations¬gefäß abgekühlt, bevor er mit der Ausdehnungs- und Druckhaltevorrichtung in Kontakt gerät. Eswerden also das Ausdehnungsvolumen und die Temperatur in der Ausdehnungs- und Druckhai- tevorrichtung begrenzt, so dass die zulässige Betriebstemperatur der Ausdehnungs- undDruckhaltevorrichtung nicht überschritten wird. Das Kondensationsgefäß ist bevorzugt derart mitdem Solarkreislauf verbunden, dass es beim normalen Betrieb der Solaranlage nicht vom Wär¬meträger durchströmt wird. Die Temperatur des Wärmeträgervorrats kann daher beim normalenBetrieb der Solaranlage etwa der Umgebungstemperatur des Kondensationsgefäßes entspre¬chen.
[0018] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist in dem Kondensati¬onsgefäß ein Wärmeträgervorrat angeordnet, und das Kondensationsgefäß weist unterhalb desWärmeträgervorrats eine mit dem Solarkreislauf verbundene Eintrittsöffnung auf. Da die Ein¬trittsöffnung des Kondensationsgefäßes unterhalb des Wärmeträgervorrats angeordnet ist, wirddieser von eventuellem gasförmigen Wärmeträger, der im Stagnations-Betriebszustand ausdem Kollektor in das Kondensationsgefäß gelangt, durchströmt, wobei der gasförmige Wärme¬träger Wärmeenergie an den Wärmeträgervorrat angibt und kondensiert. Die Speicherkapazitätdes Wärmeträgervorrats ist bevorzugt so dimensioniert, dass auch unter ungünstigen Betriebs¬bedingungen im Stagnations-Betriebszustand kein Dampf in die Ausdehnungs- und Druckhalte¬vorrichtung gelangt.
[0019] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist in einem Abschnitt des Solarvor-laufs, der sich vom Kollektorauslass in Förderrichtung der Pumpe bis zum Bypass erstreckt,eine in eine Offen- und eine Schließstellung verstellbare erste Absperreinrichtung angeordnet,wobei die Betriebszustands-Erfassungseinrichtung derart mit der ersten Absperreinrichtung inSteuerverbindung steht, dass sich diese in der Schließstellung befindet, wenn die Erfassungs¬einrichtung den Stagnations-Betriebszustand detektiert. Beim Verdampfen des im Kollektorbefindlichen Wärmeträgers kann dann der noch im Kollektor befindliche flüssige Wärmeträgernur durch den Kollektoreinlass hindurch zu der Ausdehnungs- und Druckhaiteeinrichtung hinverdrängt werden. Dadurch können auch bei Solaranlagen, bei denen der Höhenunterschiedzwischen dem Kollektor und dem Bypass nur gering ist, wie es z. B. bei Kollektorfeldern zuebener Erde der Fall ist, Dampfschläge ausgeschlossen werden.
[0020] Zweckmäßig ist, wenn die Stelleinrichtung im Bypass ein 2/2-Wegeventil aufweist. DieStelleinrichtung kann dann kostengünstig realisiert werden. Bevorzugt ist die Stelleinrichtungmittels eines Elektromotors oder eines Elektromagnets verstellbar. Das 2/2-Wegeventil alsBypass ist am wirksamsten, wenn sich der Kollektor oder die Kollektoren einige Meter über dem2/2-Wegeventil befinden. Dann entleert sich der Kollektor überwiegend rückwärts durch denBypass, weil sich aufgrund des Dichteunterschiedes zwischen Dampf und Flüssigkeit einDruckunterschied zwischen Solarvorlauf und Solarrücklauf einstellt. Ohne Höhenunterschiedzwischen Kollektorfeld und 2/2-Wegeventil, wie es z. B. bei Kollektoren zu ebener Erde der Fallist, entleert sich das Kollektorfeld in beide Richtungen.
[0021] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Stelleinrichtungim Solarvorlauf ein 3/2-Wegeventil auf, das einen mit dem Bypass verbundenen ersten Fluidan¬schluss, einen mit dem Kollektorauslass verbundenen zweiten Fluidanschluss und einen mit derEinlassöffnung des Wärmeabnehmers verbundenen dritten Fluidanschluss aufweist, wobei 3/2-Wegeventil in eine erste Ventilstellung bringbar ist, in welcher der dritte Fluidanschluss nur mitdem zweiten Fluidanschluss verbunden ist, wobei 3/2-Wegeventil in eine zweite Ventilstellungbringbar ist, in welcher der dritte Fluidanschluss nur mit dem ersten Fluidanschluss verbundenist, und wobei die Betriebszustands-Erfassungseinrichtung derart mit dem 3/2- Wegeventil inSteuerverbindung steht, dass sich das 3/2-Wegeventil in der zweiten Ventilstellung befindet,wenn die Erfassungseinrichtung den Stagnations-Betriebszustand detektiert. Somit kann beimAuftreten des Stagnations- Betriebszustands mit nur einem Wegeventil der Bypass geöffnet undder sich vom Kollektorauslass in Förderrichtung der Pumpe zum 3/2-Wegeventil erstreckendeAbschnitt des Solarvorlaufs gesperrt werden. Die Solaranlage ermöglicht dadurch einen einfa¬chen und kostengünstigen Aufbau.
[0022] Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist in einem Abschnitt des Solar¬vorlaufs, der sich vom Bypass in Förderrichtung der Pumpe bis zur Einlassöffnung des Wärme¬ abnehmers erstreckt, eine in eine Offen- und eine Schließstellung verstellbare zweite Absper¬reinrichtung angeordnet, wobei die Betriebszustands-Erfassungseinrichtung derart mit derzweiten Absperreinrichtung in Steuerverbindung steht, dass sich diese in der Schließstellungbefindet, wenn die Erfassungseinrichtung den Stagnations-Betriebszustand detektiert. Durchdiese Maßnahme wird verhindert, dass beim Verdampfen des Wärmeträgers im KollektorDampf und/oder heißer Wärmeträger aus dem Kollektor über den Solarvorlauf in den Wärme¬abnehmer gelangen kann.
[0023] Vorteilhaft ist, wenn die Betriebszustands-Erfassungseinrichtung mindestens einenTemperatursensor aufweist. Dabei ist der mindestens eine Temperatursensor bevorzugt zurMessung der Temperatur des Wärmeträgerfluids im Kollektor angeordnet, insbesondere zurMessung der Temperatur am Kollektorausgang. Der mindestens eine Temperatursensor kannauch zur Messung der Temperatur des Wärmeträgerfluids im und/oder am Wärmeabnehmerangeordnet sein. In diesem Fall ist der Temperatursensor bevorzugt zur Messung der Tempera¬tur des Wärmeträgerfluids an der Einlassöffnung ausgestaltet bzw. angeordnet. Es ist auchdenkbar, dass der mindestens eine Temperatursensor im Solarrücklauf angeordnet ist, vor¬zugsweise in einem Abschnitt des Solarrücklaufs, der sich von der Einlassöffnung in Förderrich¬tung der Pumpe bis zu dieser erstreckt. Der Stagnations-Betriebszustand kann detektiert wer¬den, wenn die Temperatur des Wärmeträgers im Kollektor einen vorbestimmten ersten Grenz¬wert überschreitet. Der Stagnations-Betriebszustand kann aber detektiert werden, wenn dieTemperatur des Wärmeträgers im Kollektor einen vorbestimmten zweiten Grenzwert über¬schreitet und die Differenz zwischen der Temperatur des Wärmeträgers an der Einlassöffnungund der Temperatur des Wärmeträgers an der Auslassöffnung des Wärmeabnehmers einenvorbestimmten Wert unterschreitet. Dies lässt darauf schließen, dass weniger Wärme abge¬nommen als produziert wird. Es besteht auch die Möglichkeit, die Stelleinrichtung in Abhängig¬keit von der Änderungsgeschwindigkeit der Temperatur zu verstellen. So kann beispielsweiseein plötzlicher Temperaturanstieg bei gleichzeitigem Überschreiten einer vorbestimmten Tem¬peratur im Kollektor darauf hindeuten, dass ein Verdampfen des Wärmeträgers im Kollektorbevorsteht.
[0024] Bevorzugt ist der Rückflussverhinderer in einem Abschnitt des Solarrücklaufs angeord¬net, der sich in Förderrichtung der Pumpe von dieser bis zum Bypass erstreckt. Der beim Ver¬dampfen des Wärmeträgers aus dem Kollektor verdrängte flüssige und/oder gasförmige Wär¬meträger kann durch diese Maßnahme noch zuverlässiger von der Pumpe ferngehalten wer¬den.
[0025] Die Erfindung ist besonders nützlich, wenn es sich bei dem Wärmeträger in der Solaran¬lage um dieselbe Flüssigkeit handelt, die auch im wärmeverbrauchenden Prozess verwendetwird, z. B. im Solanwärmespeicher oder im Wärmenetz, und wenn diese Flüssigkeit sich beithermischer Stagnation im Kollektor chemisch und physikalisch stabil, d. h. reversibel verhält.Dies ist umso wichtiger, je höher die Stagnationstemperaturen sind. Besonders hohe Stagnati¬onstemperaturen haben Vakuumkollektoren im Allgemeinen und Dewar- oder Sydney-Vakuumröhrenkollektoren mit CPC-Spiegeln im Besonderen, wie sie z. B. in DE 20 2012 011344 U1 für eine Ausführung mit Baustahlregister beschrieben sind. Eine zur Anwendung derErfindung besonders geeignete Flüssigkeit ist Wasser.
[0026] Ein Vorzug der Erfindung besteht darin, dass sie auf beliebig große Solaranlagen an¬wendbar ist, deren Kollektorfelder aus beliebig vielen Einzelkollektoren bestehen können.
[0027] Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung nähererläutert. Es zeigt: [0028] Fig. 1 ein Ersatzschaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels der Solaranlage, bei wel¬ cher der Solarvorlauf über einen Bypass mit dem Solarrücklauf verbunden ist, dermittels eines Zweiwegeventils in eine Durchlass- und eine Sperrsteilung verstell¬bar ist, [0029] Fig. 2 ein Ersatzschaltbild eines zweiten Ausführungsbeispiels der Solaranlage, bei welcher der Solarvorlauf mittels eines weiteren Zweiwegeventils absperrbar ist, [0030] Fig. 3 ein Ersatzschaltbild eines dritten Ausführungsbeispiels der Solaranlage, bei welcher der Bypass über ein 3/2-Wegeventil mit dem Solarvorlauf verbindbar ist, [0031] Fig. 4 ein Ersatzschaltbild eines vierten Ausführungsbeispiels der Solaranlage, die ein
Kondensationsgefäß aufweist, und [0032] Fig. 5 ein Ersatzschaltbild eines fünften Ausführungsbeispiels der Solaranlage, bei welcher das Kondensationsgefäß im Bypass angeordnet ist.
[0033] Eine in Fig. 1 im Ganzen mit 1 bezeichnete Solaranlage weist einen thermischen Kollek¬tor 2 mit einem Kollektoreinlass 3 und einem Kollektorauslass 4 für einen flüssigen Wärmeträ¬ger, wie z.B. Wasser auf. Der Kollektoreinlass 3 ist an einer tieferen Stelle des Kollektors 2angeordnet als der Kollektorauslass 4.
[0034] Die Solaranlage 1 hat außerdem einen in der Zeichnung nur schematisch dargestelltenWärmeabnehmer 5 oder Wärmeverbraucher, der eine Einlassöffnung 6 und einer Auslassöff¬nung 7 für den Wärmeträger hat.
[0035] Der Kollektorauslass 4 ist zur Bildung eines Solarkreislaufs über einen Solarvorlauf 8 mitder Einlassöffnung 6 und die Auslassöffnung 7 über einen Solarrücklauf 9 mit dem Kollektorein¬lass 3 verbunden. Zum Umwälzen des Wärmeträgers in dem Solarkreislauf ist im Solarrücklauf 9 eine Pumpe 10 angeordnet. In einem Abschnitt des Solarrücklaufs, der sich von der Pumpe 10 zum Kollektoreinlass erstreckt, ist ein Rückflussverhinderer 11 im Solarkreislauf vorgesehen,der in Förderrichtung 12 der Pumpe 10 für den Wärmeträger durchlässig ist und einen Wärme¬trägerfluss entgegen der Förderrichtung 12 sperrt.
[0036] Die Solaranlage 1 weist eine Betriebszustands-Erfassungseinrichtung auf, mittels der einStagnations-Betriebszustand der Solaranlage 1 detektierbar ist, bei dem der Wärmeträger imKollektor verdampft und/oder die Gefahr eines Verdampfens des Wärmeträgers gegeben ist.Die Betriebszustands-Erfassungseinrichtung hat ein Steuer- bzw. Regelgerät 13, das über inder Zeichnung nur schematisch angedeutete elektrische Leitungen mit Temperatursensoren14A, 14B, 14C verbunden sind, mittels denen die Temperatur des Wärmeträgers am Kollekto¬rauslass 4, an der Einlassöffnung 6 des Wärmeabnehmers 5 und im Solarvorlauf 8 messbar ist.
[0037] Der Solarrücklauf 9 ist über einen Bypass 15 mit dem Solarvorlauf 8 verbunden. Daseine Ende des Bypasses 15 ist an einer ersten Verzweigungsstelle am Solarvorlauf 8 und dasandere Ende des Bypasses 15 ist an einer zweiten Verzweigungsstelle am Solarrücklauf 9angeschlossen. Beide Verzweigungsstellen sind unterhalb des Kollektors angeordnet und vondiesem beabstandet.
[0038] Der Bypass 15 ist mittels einer Stelleinrichtung 16 zwischen einer Durchlass- und einerSperrsteilung verstellbar. Bei den in den Fig. 1, 2 und 4 abgebildeten Ausführungsbeispielenweist die Stelleinrichtung 16 ein 2/2-Wegeventil auf.
[0039] Wie in Fig. 1 bis 5 erkennbar ist, ist die Pumpe 10 in einem Abschnitt des Solarrücklaufs9 angeordnet ist, der sich von der Auslassöffnung 7 in Förderrichtung 12 bis zum Bypass 15erstreckt. Der Rückflussverhinderer ist zwischen der Pumpe 10 und dem Bypass 15 im Solar¬rücklauf 9 angeordnet.
[0040] Die Solaranlage 1 weist ferner eine Ausdehnungs- und Druckhaiteeinrichtung 17 für denWärmeträger auf, die bei den in Fig. 1, 2, 3 und 5 gezeigten Ausführungsbeispielen über eineStichleitung an einer Verzweigungsstelle angeschlossen ist, die sich in einem Abschnitt desSolarvorlaufs 8 befindet, der sich vom Bypass 15 in Förderrichtung 12 der Pumpe 10 bis zurEinlassöffnung 6 des Wärmeabnehmers 5 erstreckt.
[0041] Die Betriebszustands-Erfassungseinrichtung steht derart mit der Stelleinrichtung 16 inSteuerverbindung, dass sich der Bypass 15 in der Durchlassstellung befindet, wenn die Erfas¬sungseinrichtung den Stagnations-Betriebszustand detektiert. Wenn sich der Bypass 15 in der
Durchlassstellung befindet, ist die Pumpe 10 abgeschaltet. Wenn der Stagnations-Betriebszustand nicht detektiert wird, ist der Bypass 15 gesperrt und die Pumpe 10 ist einge¬schaltet.
[0042] Beim Verdampfen von im Kollektor 2 befindlichem Wärmeträger wird flüssiger Wärme¬träger durch den Kollektoreinlass 3 hindurch aus dem Kollektor 2 in den Bypass 15 und von dortüber den Solarvorlauf zu der Ausdehnungs- und Druckhaiteeinrichtung 17 hin verdrängt. Dabeitritt eine Strömungsumkehr auf, bei welcher der Wärmeträger den Solarrücklauf 9 entgegen derFörderrichtung 12 der Pumpe 10 durchströmt. Dadurch wird der Kollektor 2 entleert und es wirdeinem weiteren Verdampfen des Wärmeträges entgegengewirkt. Bei den in Fig. 1 und 4 gezeig¬ten Ausführungsbeispielen kann der noch im Kollektor 2 befindliche flüssige Wärmeträger beimVerdampfen des Wärmeträgers im Kollektor 2 auch über den Kollektorauslass 4 und den Solar¬vorlauf 8 zu der Ausdehnungs- und Druckhaiteeinrichtung 17 hin verdrängt werden.
[0043] Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist in einem Abschnitt des Solarvorlaufs8, der sich vom Kollektorauslass 4 in Förderrichtung 12 der Pumpe 10 bis zum Bypass 15 er¬streckt, eine in eine Offen- und eine Schließstellung verstellbare erste Absperreinrichtung 18angeordnet. Die Betriebszustands-Erfassungseinrichtung steht derart mit der ersten Absperrein¬richtung 18 in Steuerverbindung, dass sich diese in der Schließstellung befindet, wenn dieErfassungseinrichtung den Stagnations-Betriebszustand detektiert. Wenn der Stagnations-Be¬triebszustand nicht detektiert wird, ist die erste Absperreinrichtung 18 zum Umwälzen des Wär¬meträgers im Solarkreislauf geöffnet.
[0044] Bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Stelleinrichtung 16 im Solar¬vorlauf ein 3/2-Wegeventil auf, das einen mit dem Bypass 15 verbundenen ersten Fluidan¬schluss, einen mit dem Kollektorauslass 4 verbundenen zweiten Fluidanschluss und einen mitder Einlassöffnung 6 des Wärmeabnehmers 5 verbundenen dritten Fluidanschluss aufweist.Das 3/2-Wegeventil in eine erste Ventilstellung bringbar, in welcher der dritte Fluidanschlussüber einen in der Zeichnung nicht näher dargestellten, in dem 3/2-Wegeventil vorgesehenenFluidkanal mit dem zweiten Fluidanschluss verbunden ist. In dieser Ventilstellung ist der zweiteFluidanschluss gesperrt. Das 3/2-Wegeventil ist ferner in eine zweite Ventilstellung bringbar, inwelcher der dritte Fluidanschluss mit dem ersten Fluidanschluss verbunden und gegen denzweiten Fluidanschluss gesperrt ist.
[0045] Die Betriebszustands-Erfassungseinrichtung steht derart mit dem 3/2-Wegeventil inSteuerverbindung, dass sich dieses in der zweiten Ventilstellung befindet, wenn die Erfas¬sungseinrichtung den Stagnations-Betriebszustand detektiert. Wenn die Erfassungseinrichtungden Stagnations-Betriebszustand nicht detektiert, ist das 3/2-Wegeventil in der ersten Ventilstel¬lung angeordnet.
[0046] Wie in Fig. 4 erkennbar ist, kann im Bypass 15 auch ein Kondensationsgefäß 19 ange¬ordnet sein. Dabei ist eine Eintrittsöffnung 21 des Kondensationsgefäßes 19 mit einer erstenVerzweigungsstelle verbunden, die in einem Abschnitt des Solarrücklaufs 9 angeordnet ist, dersich vom Rückflussverhinderer 11 in Förderrichtung 12 der Pumpe 10 bis zum Kollektoreinlass3 erstreckt. Eine Austrittsöffnung 22 des Kondensationsgefäßes 19 ist mit dem ersten Fluidan¬schluss der Stelleinrichtung 16 verbunden. Im Übrigen entspricht das in Fig. 5 gezeigte Ausfüh¬rungsbeispiel dem in Fig. 3.
[0047] Bei dem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel ist in einem Abschnitt des Solarvorlaufs8, der sich vom Bypass 15 in Förderrichtung 12 der Pumpe 10 bis zur Einlassöffnung 6 desWärmeabnehmers 5 erstreckt, eine in eine Offen- und eine Schließstellung verstellbare zweiteAbsperreinrichtung 20 angeordnet ist. Die Betriebszustands-Erfassungseinrichtung steht derartmit der zweiten Absperreinrichtung 20 in Steuerverbindung steht, dass sich diese in derSchließstellung befindet, wenn die Erfassungseinrichtung den Stagnations-Betriebszustanddetektiert. Wenn der Stagnations-Betriebszustand nicht detektiert wird, ist die zweite Absper¬reinrichtung 20 zum Umwälzen des Wärmeträgers im Solarkreislauf geöffnet. Im Übrigen ent¬spricht der Solarkreislauf des in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiels dem von Fig. 1.
[0048] Bei dem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Ausdehnungs- und Druckhal-teeinrichtung über ein Kondensationsgefäß 19 mit dem Solarkreislauf verbunden. Das Konden¬sationsgefäß 19 hat an seiner Unterseite eine Eintrittsöffnung 21, die über eine erste Verbin¬dungsleitung mit einer Verzweigungsstelle verbunden, die in einem Abschnitt des Solarvorlaufs8 angeordnet ist, der sich vom Kollektorauslass 4 in Förderrichtung 12 der Pumpe 10 bis zumBypass 15 erstreckt. Eine an der Oberseite des Kondensationsgefäßes 19 befindliche Austritts¬öffnung 22 ist über eine zweite Verbindungsleitung mit der Ausdehnungs- und Druckhalteein-richtung 17 verbunden.
[0049] In dem Kondensationsgefäß 19 ist ein Wärmeträgervorrat angeordnet, der sich beimnormalen Betrieb der Solaranlage etwa auf Umgebungstemperatur befindet, da er nicht imSolarkreislauf angeordnet ist. Der Wärmeträgervorrat dient dazu, Dampf und/oder heißen Wär¬meträger, der beim Verdampfen des Wärmeträgers im Kollektor 2 aus diesem in das Kondensa¬tionsgefäß 19 gelangt, abzukühlen.
[0050] Die Umkehrung der Fließrichtung wird bewirkt, indem die Ausdehnungsvorrichtung inFließrichtung des Solarvorlaufs angeordnet ist und ein öffnendes Bypassventil 16 den Weg vomSolarrücklauf zur Ausdehnungsvorrichtung am Kollektorfeld vorbei gewährt oder ein Umlenk¬ventil 11 dabei zusätzlich noch den direkten Weg vom Solarvorlauf zur Ausdehnungsvorrichtungsperrt. Dabei bewirkt ein Rückflussverhinderer 11, dass die Solarpumpe 10 und weitere Aggre¬gate im Solarrücklauf von dem Siedeprozess ferngehalten werden. Das Bypassventil 11 ist amwirksamsten, aber nur sinnvoll, wenn sich die Kollektoren einige Meter über dem Ventil befin¬den. Dann entleert sich das Kollektorfeld in beide Richtungen, aufgrund des großen Dichteun¬terschiedes zwischen Dampf und Flüssigkeit entsteht aber ein Druckunterschied, der das Was¬ser viel intensiver über den Solarrücklauf befördert, als Dampf bzw. Dampf-/Wassergemischüber den Solarvorlauf. Das Umlenkventil 11 oder alternativ zwei synchron schaltende 2-Wege-Ventile, von denen eines den Bypass öffnet und das andere den Solarvorlauf sperrt, sind uni¬versell einsetzbar und notwendig, wenn zwischen den Kollektoren und dem Ventil ein zu gerin¬ger Höhenunterschied besteht, wie es z.B. bei Kollektorfeldern zu ebener Erde der Fall ist, weiles sonst ohne Sperrung des Solarvorlaufs zu Dampfschlägen käme.
[0051] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beschleunigung und Beruhigung des Prozes¬ses der Flüssigkeitsverdampfung im Kollektorfeld 2 einer flüssigkeitsführenden thermischenSolaranlage, bei der beim Verdampfen des Kollektorinhaltes mittels geeigneter Aggregate wieein 2-Wege-Ventil 11 oder ein Umschaltventil 11 eine völlige oder teilweise Umkehr der Strö¬mungsrichtung erfolgt, damit sich möglichst wenig Dampf bildet, weil der sich bildende Dampfmöglichst schnell möglichst viel Wasser aus dem Kollektorfeld verdrängt.
[0052] Bei der Flüssigkeit in der Solaranlage kann es sich um Wasser handeln, das direkt durchden Speicher fließt (1-Kreis-System).
[0053] Die Kollektorflüssigkeit kann über einen Wärmeaustauscher von der Speicherflüssigkeitgetrennt sein (2-Kreis-System).
[0054] Die Solaranlage kann eine solarthermische Großanlage mit mindestens 100 m2 Kollek-tor-Bruttofläche sein.

Claims (13)

  1. Patentansprüche 1. Solaranlage (1), die einen thermischen Kollektor (2) mit einem Kollektoreinlass (3) undeinem Kollektorauslass (4) für einen flüssigen Wärmeträger sowie einen Wärmeabnehmer (5) mit einer Einlassöffnung (6) und einer Auslassöffnung (7) für den Wärmeträger hat, wo¬bei der Kollektorauslass (4) zur Bildung eines Solarkreislaufs über einen Solarvorlauf (8)mit der Einlassöffnung (6) und die Auslassöffnung (7) über einen Solarrücklauf (9) mit demKollektoreinlass (3) verbunden sind, und wobei im Solarrücklauf (9) eine Pumpe (10) zumUmwälzen des Wärmeträgers angeordnet ist, und wobei die Solaranlage (1) eine Betriebs-zustands-Erfassungseinrichtung aufweist, mittels der ein Stagnations-Betriebszustand derSolaranlage (1) detektierbar ist, bei dem der Wärmeträger im Kollektor (2) verdampftund/oder die Gefahr eines Verdampfens des Wärmeträgers (2) gegeben ist, dadurch ge¬kennzeichnet, dass der Solarrücklauf (9) über einen Bypass (15) mit dem Solarvorlauf (8)verbunden ist, dass für den Bypass (15) eine Stelleinrichtung (16) vorgesehen ist, mittelswelcher der Bypass (15) zwischen einer Durchlass- und einer Sperrsteilung verstellbar ist,dass die Pumpe (10) in einem Abschnitt des Solarrücklaufs (9) angeordnet ist, der sich vonder Auslassöffnung (7) in Förderrichtung der Pumpe (10) bis zum Bypass (15) erstreckt,dass im Solarkreislauf ein Rückflussverhinderer (11) für die Pumpe (10) vorgesehen, dassdie Solaranlage (1) eine Ausdehnungs- und Druckhaiteeinrichtung (17) für den Wärmeträ¬ger umfasst, dass die Betriebszustands-Erfassungseinrichtung derart mit der Stelleinrich¬tung (16) in Steuerverbindung steht, dass sich der Bypass (15) in der Durchlassstellung be¬findet, wenn die Erfassungseinrichtung den Stagnations-Betriebszustand detektiert, unddass die Ausdehnungs- und Druckhaiteeinrichtung (17) derart mit dem Solarkreislauf ver¬bunden ist, dass beim Verdampfen von im Kollektor (2) befindlichem Wärmeträger flüssigerWärmeträger aus dem Kollektor (2) über den Bypass (15) zu der Ausdehnungs- undDruckhaiteeinrichtung (17) hin verdrängt wird.
  2. 2. Solaranlage (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausdehnungs- undDruckhaiteeinrichtung (17) in einem Abschnitt des Solarvorlaufs (8) angeordnet ist, der sichvom Kollektorauslass (4) in Förderrichtung (12) der Pumpe (10) bis zur Einlassöffnung (6)des Wärmeabnehmers (5) erstreckt.
  3. 3. Solaranlage (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausdeh¬nungs- und Druckhaiteeinrichtung (17) über ein Kondensationsgefäß (19) mit dem Solar¬kreislauf verbunden ist.
  4. 4. Solaranlage (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kondensations¬gefäß (19) ein Wärmeträgervorrat angeordnet ist, und dass das Kondensationsgefäß (19)unterhalb des Wärmeträgervorrats eine mit dem Solarkreislauf verbundene Eintrittsöffnung(22) aufweist.
  5. 5. Solaranlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ineinem Abschnitt des Solarvorlaufs (8), der sich vom Kollektorauslass (4) in Förderrichtung (12) der Pumpe (10) bis zum Bypass (15) erstreckt, eine in eine Offen- und eine Schlie߬stellung verstellbare erste Absperreinrichtung (18) angeordnet ist, und dass die Betriebs-zustands-Erfassungseinrichtung derart mit der ersten Absperreinrichtung (18) in Steuer¬verbindung steht, dass sich diese in der Schließstellung befindet, wenn die Erfassungsein¬richtung den Stagnations-Betriebszustand detektiert.
  6. 6. Solaranlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ineinem Abschnitt des Solarvorlaufs (8), der sich vom Bypass (15) in Förderrichtung (12) derPumpe (15) bis zur Einlassöffnung (6) des Wärmeabnehmers (5) erstreckt, eine in eine Of¬fen- und eine Schließstellung verstellbare zweite Absperreinrichtung (20) angeordnet ist,und dass die Betriebszustands-Erfassungseinrichtung derart mit der zweiten Absperrein¬richtung (20) in Steuerverbindung steht, dass sich diese in der Schließstellung befindet,wenn die Erfassungseinrichtung den Stagnations-Betriebszustand detektiert.
  7. 7. Solaranlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dieStelleinrichtung (16) im Bypass (15) ein 2/2-Wegeventil aufweist.
  8. 8. Solaranlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung (16) imSolarvorlauf (8) ein 3/2-Wegeventil aufweist, das einen mit dem Bypass (15) verbundenenersten Fluidanschluss, einen mit dem Kollektorauslass (4) verbundenen zweiten Fluidan¬schluss und einen mit der Einlassöffnung (6) des Wärmeabnehmers (5) verbundenen drit¬ten Fluidanschluss aufweist, dass 3/2-Wegeventil in eine erste Ventilstellung bringbar ist, inwelcher der dritte Fluidanschluss nur mit dem zweiten Fluidanschluss verbunden ist, dass3/2-Wegeventil in eine zweite Ventilstellung bringbar ist, in welcher der dritte Fluidan¬schluss nur mit dem ersten Fluidanschluss verbunden ist, und dass die Betriebszustands-Erfassungseinrichtung derart mit dem 3/2-Wegeventil in Steuerverbindung steht, dass sichdieses in der zweiten Ventilstellung befindet, wenn die Erfassungseinrichtung den Stagna¬tions-Betriebszustand detektiert.
  9. 9. Solaranlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass dieBetriebszustands-Erfassungseinrichtung mindestens einen Temperatursensor (14A, 14B,14C) aufweist.
  10. 10. Solaranlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass derRückflussverhinderer (11) in einem Abschnitt des Solarrücklaufs (9) angeordnet ist, dersich in Förderrichtung (12) der Pumpe (10) von dieser bis zum Bypass (15) erstreckt.
  11. 11. Solaranlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass essich bei dem Wärmeträgermedium um Wasser handelt.
  12. 12. Solaranlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass derKollektor (2) ein Kollektorfeld umfasst, das aus mindestens zwei Einzelkollektoren zusam¬mengesetzt ist.
  13. 13. Solaranlage (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass derKollektor (2) mindestens einen Vakuumröhrenkollektor aufweist. Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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