AT514224B1 - Verfahren zum Verbinden mehrerer Tankelemente und Tankvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Um ein Verfahren zum Verbinden mehrerer Tankelemente (102) zu schaffen, mittels welchem die Tankelemente (102) stabil miteinander verbindbar sind, so dass insbesondere eine sichere Tankvorrichtung (100) erhältlich ist, wird vorgeschlagen, dass das Verfahren Folgendes umfasst: Bereitstellen mehrerer Tankelemente (102), mehrerer Anbindungselemente (114) und einer als einteilige Adapterplatte (116) ausgebildeten Adaptervorrichtung (110) zur Verbindung der Tankelemente (102), wobei mittels der Adapterplatte (116) zur Umgebung (138) hin abgedichtete Verbindungskanäle (126) zur fluidwirksamen Verbindung von Innenräumen (104) der Tankelemente (102) gebildet sind; Anordnen der Anbindungselemente (114) an der Adaptervorrichtung (110) mittels einer stoffschlüssigen Verbindung; Anordnen jeweils eines oder zweier Tankelemente (102) an der Adaptervorrichtung (110) mittels eines Anbindungselements, wobei die an der Adaptervorrichtung (110) angeordneten Tankelemente (102) durch Umwickeln derselben mit mindestens einer Faser miteinander verbunden werden.
Description
Beschreibung
VERFAHREN ZUM VERBINDEN MEHRERER TANKELEMENTE UND TANKVORRICHTUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verbinden mehrerer Tankelemente.
[0002] Tankelemente können beispielsweise mittels Ventilen und Leitungen miteinander ver¬bunden werden.
[0003] Aus der WO 2007/100930 A2 ist ein Verfahren bekannt, um mehrere Tankelementeaustauschbar zu einer Tankvorrichtung miteinander zu verbinden.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Verbindenmehrerer Tankelemente bereitzustellen, mittels welchem die Tankelemente stabil miteinanderverbindbar sind, so dass insbesondere eine sichere Tankvorrichtung erhältlich ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren zum Verbinden mehrererTankelemente gelöst, wobei das Verfahren Folgendes umfasst: [0006] Bereitstellen mehrerer Tankelemente, mehrerer Anbindungselemente und einer alseinteilige Adapterplatte ausgebildeten Adaptervorrichtung zur Verbindung der Tankelemente,wobei mittels der Adapterplatte zur Umgebung hin abgedichtete Verbindungskanäle zur fluid¬wirksamen Verbindung von Innenräumen der Tankelemente gebildet sind; [0007] Anordnen der Anbindungselemente an der Adaptervorrichtung mittels einer stoffschlüs¬sigen Verbindung; [0008] Anordnen jeweils eines oder zweier Tankelemente an der Adaptervorrichtung mittelseines Anbindungselements, [0009] wobei die an der Adaptervorrichtung angeordneten Tankelemente durch Umwickelnderselben mit mindestens einer Faser miteinander verbunden werden.
[0010] Dadurch, dass die Adaptervorrichtung erfindungsgemäß als eine einteilige Adapterplatteausgebildet ist, können die Tankelemente besonders stabil und sicher miteinander verbundenwerden. Insbesondere kann hierdurch eine Tankvorrichtung bereitgestellt werden, mittels wel¬cher ein Fluid bei hohem Druck sicher speicherbar ist.
[0011] Die an der Adaptervorrichtung angeordneten Tankelemente werden durch Umwickelnderselben mit mindestens einer Faser miteinander verbunden.
[0012] Unter einer Faser ist in dieser Beschreibung und den beigefügten Ansprüchen insbe¬sondere eine Einzelfaser, ein Faserbündel, ein Faden, ein Roving, ein Faserstrang und/oder einMultifilamentgarn zu verstehen.
[0013] Durch Umwickeln der Tankelemente mit mindestens einer Faser kann insbesondereeine besonders stabile Tankvorrichtung bereitgestellt werden. Mittels des erfindungsgemäßenVerfahrens kann insbesondere eine Tankvorrichtung hergestellt werden.
[0014] Bei einer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass mehrere Verbin-dungselemente bereitgestellt werden, dass jeweils ein oder zwei Verbindungselemente durcheine formschlüssige und/oder kraftschlüssige Verbindung an einem Anbindungselement ange¬ordnet werden, wobei die Verbindungselemente relativ zu den Anbindungselementen drehbarsind oder gedreht werden, und dass jeweils ein oder zwei Tankelemente mittels eines oderzweier Verbindungselemente an einem Anbindungselement angeordnet werden.
[0015] Günstig kann es sein, wenn jeweils ein oder zwei Tankelemente an jeweils einem An¬bindungselement und/oder an jeweils einem oder zwei Verbindungselementen durch eine form¬schlüssige und/oder kraftschlüssige Verbindung, insbesondere durch eine Schraubverbindung,festgelegt werden.
[0016] Es kann vorgesehen sein, dass zum Festlegen der Tankelemente an den Verbindungs- elementen das jeweilige Verbindungselement relativ zu dem Tankelement und relativ zu derAdaptervorrichtung gedreht wird.
[0017] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass zum Festlegen der Tankelemente an denVerbindungselementen das jeweilige Verbindungselement auf das Tankelement aufgeschraubtwird.
[0018] Vorteilhaft kann es sein, wenn durch das Drehen der Verbindungselemente sowohl dieVerbindungselemente an der Adaptervorrichtung, insbesondere an den an der Adaptervorrich¬tung angeschweißten Anbindungselementen, als auch die Tankelemente an den Verbindungs¬elementen festgelegt werden.
[0019] Es kann vorgesehen sein, dass eine Abdichtung eines Verbindungskanals, mittels wel¬chem die Innenräume der Tankelemente miteinander verbunden sind oder werden, mittelseines Dichtelements erfolgt, das zwischen dem jeweiligen Tankelement und dem zugehörigenAnbindungselement angeordnet, insbesondere abdichtend eingeklemmt, ist.
[0020] Günstig kann es sein, wenn die Anbindungselemente sich durch die Adaptervorrichtunghindurch erstrecken. Insbesondere kann dann vorgesehen sein, dass an einander gegenüber¬liegenden Enden der Anbindungselemente jeweils ein Tankelement festgelegt wird.
[0021] Die Verbindung zwischen den Anbindungselementen und der Adaptervorrichtung istvorzugsweise eine Schweißverbindung.
[0022] Die Verbindung zwischen den Verbindungselementen und den Anbindungselementenwird vorzugsweise durch Umformen, insbesondere Bördeln, der Anbindungselemente und/oderder Verbindungselemente hergestellt.
[0023] Die vorliegende Erfindung betrifft ferner eine Tankvorrichtung, welche mehrere Tan¬kelemente umfasst.
[0024] Der Erfindung liegt diesbezüglich die Aufgabe zugrunde, eine Tankvorrichtung bereitzu¬stellen, bei welcher die Tankelemente stabil miteinander verbunden sind, so dass eine beson¬ders sichere Tankvorrichtung gebildet ist.
[0025] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Tankvorrichtung gelöst, welche mehre¬re Tankelemente umfasst, wobei die Tankelemente mittels Anbindungselementen an einer alseinteilige Adapterplatte ausgebildeten Adaptervorrichtung zur Verbindung der Tankelementeangeordnet sind, wobei mittels der Adapterplatte zur Umgebung hin abgedichtete Verbindungs¬kanäle zur fluidwirksamen Verbindung von Innenräumen der Tankelemente gebildet sind undwobei die Anbindungselemente stoffschlüssig mit der Adaptervorrichtung verbunden sind, wo¬bei die an der Adaptervorrichtung angeordneten Tankelemente durch Umwickeln derselben mitmindestens einer Faser miteinander verbunden sind.
[0026] Die erfindungsgemäße Tankvorrichtung weist vorzugsweise einzelne oder mehrere derim Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verfahren beschriebenen Merkmale und/oderVorteile auf.
[0027] Bei einer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Tankvorrichtungmehrere Verbindungselemente umfasst, wobei jeweils ein oder zwei Verbindungselementedurch eine formschlüssige und/oder kraftschlüssige Verbindung an einem Anbindungselementangeordnet sind, wobei die Verbindungselemente relativ zu den Anbindungselementen drehbarsind, und wobei jeweils ein oder zwei Tankelemente mittels eines oder zweier Verbindungsele¬mente an einem Anbindungselement angeordnet sind.
[0028] Es kann vorgesehen sein, dass die Verbindungselemente und/oder die Anbindungsele¬mente zumindest näherungsweise hohlzylindrisch ausgebildet sind.
[0029] Die Tankelemente umfassen vorzugsweise jeweils einen zentralen hohlzylindrischenAbschnitt, an dessen Enden jeweils eine Endkappe (Abschlusskappe) angeordnet ist.
[0030] Die Tankelemente umfassen vorzugsweise ferner einen Verbindungsabschnitt zur Ver- bindung der Tankelemente mit einem Verbindungselement, wobei der Verbindungsabschnittvorzugsweise an einer Endkappe angeordnet und/oder durch eine Endkappe gebildet ist. Güns¬tig kann es sein, wenn die Verbindungsabschnitte der Tankelemente, die Verbindungselementeund/oder die Anbindungselemente mit Gewinden versehen sind.
[0031] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Verbindungselemente jeweils zwei einan¬der gegenläufige Gewinde umfassen, wobei eines der Gewinde mit einem Gewinde an einemVerbindungsabschnitt eines Tankelements in Eingriff bringbar ist und wobei das andere Gewin¬de mit einem Gewinde an dem Anbindungselement in Eingriff bringbar ist.
[0032] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Gewinde eines jeden Verbindungsele¬ments durch Drehen des Verbindungselements gleichzeitig sowohl mit einem Gewinde aneinem Verbindungsabschnitt eines Tankelements als auch mit einem Gewinde an einem Anbin¬dungselement in Eingriff bringbar sind.
[0033] Es kann vorgesehen sein, dass die Anbindungselemente, die Verbindungselementeund/oder die Verbindungsabschnitte der Tankelemente zumindest abschnittsweise zumindestnäherungsweise rotationssymmetrisch ausgebildet sind und im montierten Zustand vorzugswei¬se zumindest näherungsweise dieselbe Rotationsachse aufweisen.
[0034] Das Verbindungselement, das Anbindungselement und/oder der Verbindungsabschnittkönnen Wandungsabschnitte eines Verbindungskanals bilden und im montierten Zustand miteinem in der Tankvorrichtung aufgenommenen Fluid in Kontakt kommen.
[0035] Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass beispielsweise das Verbindungselementnicht unmittelbar an den Verbindungskanal angrenzt und im montierten Zustand der Tankvor¬richtung nicht mit einem in der Tankvorrichtung aufgenommenen Fluid in Kontakt kommt. Daserfindungsgemäße Verfahren und/oder die erfindungsgemäße Tankvorrichtung können vor¬zugsweise ferner einzelne oder mehrere der nachfolgenden Merkmale und/oder Vorteile auf¬weisen: [0036] Vorzugsweise ist bei der als Adapterplatte ausgebildeten Adaptervorrichtung eine An¬bindung von Tankelementen auf einander gegenüberliegenden Seiten möglich.
[0037] Die Adapterplatte ist vorzugsweise nicht aus zwei miteinander verbundenen plattenför¬migen Elementen gebildet. Insbesondere ist vorzugsweise eine flächige Verbindung zweierBauteile der Adapterplatte über die gesamte Adapterplatte hinweg entbehrlich.
[0038] Die erfindungsgemäße Tankvorrichtung eignet sich insbesondere zur Erdgasspeiche¬rung in der Automobilindustrie, zur Verwendung in einem Feuerlöschsystem und/oder zumTransport von Fluiden jeglicher Art.
[0039] Weitere bevorzugte Merkmale und/oder Vorteile der Erfindung sind Gegenstand dernachfolgenden Beschreibung und der zeichnerischen Darstellung von Ausführungsbeispielen.
[0040] In den Zeichnungen zeigen: [0041] Fig. 1 eine schematische Schnittdarstellung einer ersten Ausführungsform einer Tank¬ vorrichtung, bei welcher ein Tankelement mittels eines zwei gegenläufige Gewin¬de aufweisenden Verbindungselements auf ein Anbindungselement aufge¬schraubt ist; und [0042] Fig. 2 eine alternative Ausführungsform einer Tankvorrichtung, bei welcher ein Verbin¬ dungselement durch Bördeln eines Anbindungselements formschlüssig an demAnbindungselement festgelegt ist.
[0043] Gleiche oder funktional äquivalente Elemente sind in sämtlichen Figuren mit denselbenBezugszeichen versehen.
[0044] Eine in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform einer als Ganzes mit 100 bezeichnetenTankvorrichtung umfasst mehrere Tankelemente 102 zur Aufnahme eines Fluides, beispiels¬weise eines unter Druck stehenden Gases, in einem Innenraum 104 der Tankelemente 102.
[0045] Die Tankelemente 102 umfassen jeweils einen hohlzylindrischen Abschnitt 106, dessenEnden mit Endkappen 108 versehen sind.
[0046] Die Tankelemente 102 der Tankvorrichtung 100 sind fluidwirksam miteinander verbun¬den.
[0047] Hierzu ist eine Adaptervorrichtung 110 vorgesehen.
[0048] Die Adaptervorrichtung 110 umfasst mehrere Aufnahmen 112 zur Aufnahme von Anbin-dungselementen 114, mittels welchen die Tankelemente 102 an der Adaptervorrichtung 110anordenbar sind.
[0049] Die Adaptervorrichtung 110 ist insbesondere als eine einteilige oder einstückige Adap¬terplatte 116 ausgebildet.
[0050] Die Aufnahmen 112 sind vorzugsweise Durchtrittsöffnungen 118 in der Adapterplatte116.
[0051] Die Anbindungselemente 114 sind im Wesentlichen rohrförmig ausgebildet und so inden Aufnahmen 112 angeordnet, dass sie auf einander gegenüberliegenden Seiten der Adap¬terplatte 116 herausragen.
[0052] Die Anbindungselemente 114 sind mit der Adapterplatte 116 verschweißt und somitinsbesondere in einem Übergangsbereich fluiddicht mit der Adapterplatte 116 verbunden.
[0053] Die Anbindungselemente 114 umfassen ferner seitliche Durchtrittsöffnungen 120, wel¬che bezüglich einer Rotationsachse 122 in axialer Richtung zumindest näherungsweise mittigan den Anbindungselementen 114 angeordnet sind.
[0054] Mittels der Durchtrittsöffnungen 120 der Anbindungselemente 114 ist insbesondere einInnenraum 124 der Anbindungselemente 114 mit Verbindungskanälen 126 in der Adapterplatte116 fluidwirksam verbunden.
[0055] Die Anbindungselemente 114 umfassen ferner an den einander gegenüberliegendenEnden jeweils ein Gewinde 128, insbesondere ein Außengewinde.
[0056] Die Tankvorrichtung 100 umfasst ferner mehrere Verbindungselemente 130, mittelswelchen die Tankelemente 102 mit den Anbindungselementen 114 verbindbar sind.
[0057] Die Verbindungselemente 130 umfassen zwei einander gegenläufige Gewinde 128,insbesondere Innengewinde.
[0058] Die Verbindungselemente 130 sind beispielsweise als Sechskant-Muttern ausgebildet.
[0059] Die Verbindungselemente 130 sind somit insbesondere Schraubelemente 132.
[0060] Eine der Endkappen 108 eines jeden Tankelements 102 umfasst einen Verbindungsab¬schnitt 134, welcher ebenfalls mit einem Gewinde 128, insbesondere einem Außengewinde,versehen ist.
[0061] Mittels des Gewindes 128 des Verbindungsabschnitts 138 eines jeden Tankelements102 kann das Tankelement 102 insbesondere mit dem Verbindungselement 130 verschraubtwerden.
[0062] Zur fluiddichten Verbindung der Anbindungselemente 114 mit den Tankelementen 102sind vorzugsweise Dichtelemente 136, beispielsweise Dichtringe, vorgesehen. Diese Dichtele¬mente 136 können insbesondere zwischen die Anbindungselemente 114 und die Verbindungs¬abschnitte 134 der Tankelemente 102 eingeklemmt werden, um ein unerwünschtes Austretenvon in dem Innenraum 104 befindlichem Fluid und somit eine Verunreinigung einer Umgebung138 zu verhindern.
[0063] Die vorstehend beschriebene Tankvorrichtung 100 wird wie folgt montiert: [0064] Zunächst werden die Anbindungselemente 114 in die Durchtrittsöffnungen 118 derAdapterplatte 116 hineingeführt und mit der Adapterplatte 116 verschweißt. Die Anbindungs- elemente 114 werden dabei so an der Adapterplatte 116 festgelegt, dass mittels der Durch¬trittsöffnungen 120 der Anbindungselemente 114 eine Fluidverbindung zwischen den Innen¬räumen 124 der Anbindungselemente 114 und den Verbindungskanälen 126 der Adapterplatte116 hergestellt ist.
[0065] In einem nächsten Schritt werden nacheinander die Tankelemente 102 an den Anbin-dungselementen 114 festgelegt.
[0066] Hierzu werden jeweils ein Anbindungselement 114 und jeweils ein Verbindungsabschnitt134 eines Tankelements 102 auf einander gegenüberliegenden Seiten eines Verbindungsele¬ments 130 positioniert. Das Verbindungselement 130 wird sodann in eine Drehbewegung ver¬setzt, so dass die Gewinde 128 des Anbindungselements 114 und des Verbindungsabschnitts134 des Tankelements 102 mit den Gewinden 128 des Verbindungselements 130 in Eingriffgebracht werden. Aufgrund der gegenläufigen Ausrichtung der Gewinde 128 des Verbindungs¬elements 130 kann durch eine einfache Drehbewegung des Verbindungselements 130 relativzu dem Anbindungselement 114 und dem Tankelement 102 das Verbindungselement 130einerseits auf das Anbindungselement 114 und gleichzeitig andererseits auf das Tankelement102 aufgeschraubt werden.
[0067] Das Anbindungselement 114 und das Tankelement 102 nähern sich dabei einander anund werden schließlich abdichtend gegeneinander gepresst.
[0068] Zur Optimierung einer Abdichtwirkung kann zwischen dem Anbindungselement 114 unddem Tankelement 102 ein Dichtelement 136, insbesondere ein Dichtring, angeordnet werden.Ein solches Dichtelement 136 wird dann bei dem Aufschrauben mittels des Verbindungsele¬ments 130 automatisch zwischen das Anbindungselement 114 und das Tankelement 102 ab¬dichtend eingeklemmt.
[0069] Im montierten Zustand der Tankvorrichtung 100 kann das in dem Tankelement 102angeordnete Fluid, insbesondere unter Druck stehendes Gas, aus dem Innenraum 104 einesTankelements 102 durch das offene Ende des Verbindungsabschnitts 134 hindurch in denInnenraum 124 des Anbindungselements 114 gelangen. Aus dem Innenraum 124 des Anbin¬dungselements 114 kann das Fluid durch den Verbindungskanal 126 der Adapterplatte 116geführt und beispielsweise weiteren Tankelementen 102 oder einer, beispielsweise an derAdapterplatte 116 angeordneten, (nicht dargestellten) Ventilvorrichtung zugeführt werden.
[0070] Die Tankvorrichtung 100 weist vorzugsweise eine Vielzahl von Tankelementen 102 auf,welche beispielsweise nur auf einer einzigen Seite der Adapterplatte 116 oder auf einandergegenüberliegenden Seiten der Adapterplatte 116 angeordnet sein können.
[0071] Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist insbesondere vorgesehen, dass dieTankvorrichtung 100 im Wesentlichen spiegelsymmetrisch bezüglich einer Symmetrieebene140 der Tankvorrichtung 100 ausgebildet ist, sodass stets jeweils zwei Tankelemente 102mittels jeweils eines Anbindungselements 114 an der Adapterplatte 116 angeordnet sind. Diezwei Tankelemente 112 sind dabei an einander gegenüberliegenden Enden des Anbindungs¬elements 114 festgelegt.
[0072] Eine in Fig. 2 dargestellte alternative Ausführungsform einer Tankvorrichtung 100 unter¬scheidet sich von der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform im Wesentlichen dadurch, dassdie Verbindung zwischen dem Verbindungselement 130 und dem Anbindungselement 114keine Schraubverbindung ist.
[0073] Vielmehr ist bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform vorgesehen, dass das An¬bindungselement 114 durch Umformen des Anbindungselements 114 mit einem als Überwurf¬mutter ausgebildeten Verbindungselement 130 formschlüssig verbunden ist.
[0074] Das Anbindungselement 114 wird hierzu insbesondere umgebördelt, nachdem dasVerbindungselement 130 auf das Anbindungselement 114 aufgesetzt wurde.
[0075] Da das Anbindungselement 114 das Verbindungselement 130 zwar bezüglich einerVerbindungsrichtung 142 hintergreift, jedoch eine Rotation des Verbindungselements 130 um eine parallel zur Verbindungsrichtung 142 ausgerichtete Rotationsachse 122 nicht verhindert,kann das Verbindungselement 130 durch Drehung desselben (wie schon bei der in Fig. 1 dar¬gestellten Ausführungsform der Tankvorrichtung 100) auf den Verbindungsabschnitt 134 desTankelements 102 aufgeschraubt werden.
[0076] Auch bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform der Tankvorrichtung 100 wird dasAnbindungselement 114 mittels des Verbindungselements 130 kraftübertragend mechanischmit dem Tankelement 102 verbunden. Die abdichtende Verbindung zwischen dem Anbindungs¬element 114 und dem Tankelement 102 erfolgt auch bei der in Fig. 2 dargestellten Tankvorrich¬tung 100 mittels eines zwischen dem Anbindungselement 114 und dem Tankelement 102 an¬geordneten Dichtelements 136.
[0077] Im Übrigen stimmt die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform einer Tankvorrichtung 100hinsichtlich Aufbau und Funktion mit der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform überein, sodass auf deren vorstehende Beschreibung insoweit Bezug genommen wird.
BEZUGSZEICHENLISTE 100 Tankvorrichtung 102 Tankelement 104 Innenraum des Tankelements 106 hohlzylindrischer Abschnitt 108 Endkappe 110 Adaptervorrichtung 112 Aufnahme 114 Anbindungselement 116 Adapterplatte 118 Durchtrittsöffnungen 120 Durchtrittsöffnung 122 Rotationsachse 124 Innenraum des Anbindungselements 126 Verbindungskanal 128 Gewinde 130 Verbindungselement 132 Schraubelement 134 Verbindungsabschnitt 136 Dichtelement 138 Umgebung 140 Symmetrieebene 142 Verbindungsrichtung
Claims (16)
- Patentansprüche 1. Verfahren zum Verbinden mehrerer Tankelemente (102), umfassend: - Bereitstellen mehrerer Tankelemente (102), mehrerer Anbindungselemente (114) undeiner als einteilige Adapterplatte (116) ausgebildeten Adaptervorrichtung (110) zur Ver¬bindung der Tankelemente (102), wobei mittels der Adapterplatte (116) zur Umgebung(138) hin abgedichtete Verbindungskanäle (126) zur fluidwirksamen Verbindung von In¬nenräumen (104) der Tankelemente (102) gebildet sind; - Anordnen der Anbindungselemente (114) an der Adaptervorrichtung (110) mittels einerstoffschlüssigen Verbindung; - Anordnen jeweils eines oder zweier Tankelemente (102) an der Adaptervorrichtung (110) mittels eines Anbindungselements (114), wobei die an der Adaptervorrichtung (110) angeordneten Tankelemente (102) durch Umwi¬ckeln derselben mit mindestens einer Faser miteinander verbunden werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Verbindungselemente (130) bereitgestellt werden, dass jeweils ein oder zwei Verbindungselemente (130) durch eine formschlüssige und/oderkraftschlüssige Verbindung an einem Anbindungselement (114) angeordnet werden, wobeidie Verbindungselemente (130) relativ zu den Anbindungselementen (114) drehbar sindoder gedreht werden, und dass jeweils ein oder zwei Tankelemente (102) mittels eines oder zweier Verbindungsele¬mente (130) an einem Anbindungselement (114) angeordnet werden.
- 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils einoder zwei Tankelemente (102) an jeweils einem Anbindungselement (114) und/oder an je¬weils einem oder zwei Verbindungselementen (130) durch eine formschlüssige und/oderkraftschlüssige Verbindung, insbesondere durch eine Schraubverbindung, festgelegt wer¬den.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumFestlegen der Tankelemente (102) an den Verbindungselementen (130) das jeweilige Ver¬bindungselement (130) relativ zu dem Tankelement (102) und relativ zu der Adaptervor¬richtung (110) gedreht wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Drehen der Ver¬bindungselemente (130) sowohl die Verbindungselemente (130) an der Adaptervorrichtung(110) als auch die Tankelemente (102) an den Verbindungselementen (130) festgelegtwerden.
- 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ab¬dichtung eines Verbindungskanals (126), mittels welchem die Innenräume (104) der Tan¬kelemente (102) miteinander verbunden sind, mittels eines Dichtelements (136) erfolgt,welches zwischen dem jeweiligen Tankelement (102) und dem zugehörigen Anbindungs¬element (114) angeordnet, insbesondere abdichtend eingeklemmt, ist.
- 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbin¬dungselemente (114) sich durch die Adaptervorrichtung (110) hindurcherstrecken und aneinander gegenüberliegenden Enden der Anbindungselemente (114) jeweils ein Tankele¬ment (102) festgelegt wird.
- 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin¬dung zwischen den Anbindungselementen (114) und der Adaptervorrichtung (110) eineSchweißverbindung ist.
- 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin¬dung zwischen den Verbindungselementen (130) und den Anbindungselementen (114)durch Umformen, insbesondere Bördeln, der Anbindungselemente (114) und/oder der Ver¬bindungselemente (130) hergestellt wird.
- 10. Tankvorrichtung (100), umfassend mehrere Tankelemente (102), welche mittels Anbin¬dungselementen (114) an einer als einteilige Adapterplatte (116) ausgebildeten Adapter¬vorrichtung (110) zur Verbindung der Tankelemente (102) angeordnet sind, wobei mittels der Adapterplatte (116) zur Umgebung (138) hin abgedichtete Verbindungs¬kanäle (126) zur fluidwirksamen Verbindung von Innenräumen (104) der Tankelemente(102) gebildet sind und wobei die Anbindungselemente (114) stoffschlüssig mit der Adaptervorrichtung (110) ver¬bunden sind, wobei die an der Adaptervorrichtung (110) angeordneten Tankelemente (102)durch Umwickeln derselben mit mindestens einer Faser miteinander verbunden sind.
- 11. Tankvorrichtung (100) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Tankvorrichtung (100) mehrere Verbindungselemente (130) umfasst,wobei jeweils ein oder zwei Verbindungselemente (130) durch eine formschlüssigeund/oder kraftschlüssige Verbindung an einem Anbindungselement (114) angeordnet sind,wobei die Verbindungselemente (130) relativ zu den Anbindungselementen (114) drehbarsind, und wobei jeweils ein oder zwei Tankelemente (102) mittels eines oder zweier Verbindungs¬elemente (130) an einem Anbindungselement (114) angeordnet sind.
- 12. Tankvorrichtung (100) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin¬dungselemente (130) und/oder die Anbindungselemente (114) zumindest näherungsweisehohlzylindrisch ausgebildet sind.
- 13. Tankvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet,dass die Tankelemente (102) jeweils einen zentralen hohlzylindrischen Abschnitt (106) um¬fassen, an dessen Enden jeweils eine Endkappe (108) angeordnet ist.
- 14. Tankvorrichtung (100) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Tankele¬mente (102) einen Verbindungsabschnitt (134) zur Verbindung der Tankelemente (102) miteinem Verbindungselement (130) umfassen, wobei der Verbindungsabschnitt (134) an ei¬ner Endkappe (108) angeordnet und/oder durch eine Endkappe (108) gebildet ist.
- 15. Tankvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet,dass die Verbindungsabschnitte (134) der Tankelemente (102), die Verbindungselemente(130) und/oder die Anbindungselemente (114) mit Gewinden (128) versehen sind.
- 16. Tankvorrichtung (100) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbin¬dungselemente (130) jeweils zwei einander gegenläufige Gewinde (128) umfassen, wobeieines der Gewinde (128) mit einem Gewinde (128) an einem Verbindungsabschnitt (134)eines Tankelements (102) in Eingriff bringbar ist und wobei das andere Gewinde (128) miteinem Gewinde (128) an dem Anbindungselement (114) in Eingriff bringbar ist. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| WO2007100930A2 (en) * | 2006-01-10 | 2007-09-07 | The Coleman Company, Inc. | Propane canister manifold assembly |
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