AT514315A4 - Dach mit einer Photovoltaikanlage - Google Patents

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AT514315A4 ATA50464/2013A AT504642013A AT514315A4 AT 514315 A4 AT514315 A4 AT 514315A4 AT 504642013 A AT504642013 A AT 504642013A AT 514315 A4 AT514315 A4 AT 514315A4
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Abstract

Es wird ein Dach mit einer Photovoltaikanlage aus Solarmodulen (4) beschrieben, die als Teil einer Dacheindeckung reihenweise auf einer mit Pfetten (2) versehenen Dachunterkonstruktion (1) befestigt sind. Um einfache Montagebedingungen sicherzustellen, wird vorgeschlagen, dass je eine Reihe von Solarmodulen (4) durch zwei in einem dem Abstand zweier Pfetten (2) entsprechenden Abstand angeordnete Träger (7) zu einer vorgefertigten Baueinheit (3) verbunden sind, die an den Trägern (7) Einhängehaken (8) für die Pfetten (2) aufweist und neben einem Blechabschluss (12) an den seitlichen Enden eine entlang des oberen Längsrands der Modulreihe verlaufende, eine anschließende Modulreihe oder die anschließende Dacheindeckung untergreifende Blechschürze (13) umfasst.

Description

1
(39179) II
Die Erfindung bezieht sich auf ein Dach mit einer Photovoltaikanlage aus Solarmodulen, die als Teil einer Dacheindeckung reihenweise auf einer mit Pfetten versehenen Dachunterkonstruktion befestigt sind.
Um Photovoltaikanlagen nicht auf eine Dacheindeckung aufzusetzen, sondern in die Dacheindeckung zu integrieren, ist es bekannt (DE 20 2011 100 615 U1), die einzelnen Solarmodule, in denen jeweils eine Mehrzahl von photovoltaischen Zellen konstruktiv zusammengefasst sind, als Teile der Dacheindeckung auf Sparren zu befestigen, die auf Pfetten der Dachkonstruktion verlegt werden. Die Solarmodule dieser sogenannten Indach-Konstruktionen müssen dabei jeweils für sich nicht nur befestigt, sondern auch vor Ort gegenseitig mit Hilfe von Fugenprofilen abgedichtet werden, wenn die einzelnen Module nicht nach Art von Dachziegeln einander überlappend verlegt werden, was eine zusätzliche Abstufung der Sparren bedingt, auf denen die Solarmodule aufliegen.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Photovoltaikanlage für eine Indach-Konstruktion so auszugestalten, dass insbesondere die Montage erleichtert wird, ohne besondere Vorkehrungen zur Sicherstellung der Dichtheit der Dacheindeckung treffen zu müssen.
Ausgehend von einem Dach mit einer Photovoltaikanlage der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, dass je eine Reihe von Solarmodulen durch zwei in einem dem Abstand zweier Pfetten entsprechenden Abstand angeordnete Träger zu einer vorgefertigten Baueinheit verbunden sind, die an den Trägern Einhängehaken für die Pfetten aufweist und neben einem Blechabschluss an den seitlichen Enden eine entlang des oberen Längsrands der Modulrei- 2/9 2 he verlaufende, eine anschließende Modulreihe oder die anschließende Dacheindeckung untergreifende Blechschürze umfasst.
Durch die Zusammenfassung mehrerer nebeneinandergereihter Solarmodule zu einer vorgefertigten Baueinheit ergeben sich vorteilhafte Voraussetzungen für eine einfache Montage, weil nicht einzelne Solarmodule, sondern mehrere Solarmodule als vorgefertigte Baueinheit verlegt werden können. Die Verbindung der einzelnen Solarmodule über zwei hinsichtlich ihres Abstands voneinander an den gegenseitigen Abstand zweier Pfetten angepasste Träger stellt eine einfache Konstruktion dar, mit deren Hilfe eine vorteilhafte Befestigung auf der Dachkonstruktion möglich wird, weil ja diese Träger lediglich mit Einhängehaken für die Pfetten zu versehen sind, um die Baueinheit aus den zusammengefassten Solarmodulen auf die Pfetten aufzulegen und durch ein Verschieben über die Einhängehaken in die Pfetten einhängen zu können, sodass mit Hilfe der die Pfetten umgreifenden Einhängehaken die Baueinheit abhebesicher mit der Dachkonstruktion verbunden werden kann.
Die Solarmodule der vorgefertigten Baueinheiten können in an sich bekannter Weise miteinander regenwasserdicht verbunden werden, und zwar in entsprechend ausgerüsteten Werkstätten, sodass von einer in sich dichten Baueinheit ausgegangen werden kann. Es braucht daher nur mehr für eine regenwasserdichte Einbettung in die übrige Dacheindeckung gesorgt zu werden. Zu diesem Zweck sind die Baueinheiten an ihren seitlichen Enden mit einem Blechabschluss versehen und tragen entlang des oberen Längsrands der Modulreihe eine Blechschürze, die die nach oben anschließende Dacheindeckung bzw. die anschließende Modulreihe untergreift, sodass das Wasser von dieser Modulreihe bzw. von der anschließenden Dacheindeckung über die Blechschürze auf die Baueinheit oder entlang der Blechschürze seitlich der Baueinheit über die seitlichen Blechabschlüsse abgeleitet werden kann. Der Anschluss der Blechschürze an die Modulreihe der Baueinheit bzw. der seitlichen Blechabschlüsse macht bei den üblichen Konstruktionen der Solarmodule keine Schwierigkeiten, weil diese Bleche dicht mit den Rahmenschenkeln der Tragrahmen der Solarmodule verbunden werden können, ohne eine störende randseitige Abdeckung der photovoltaischen Zellen in Kauf nehmen zu müssen. 3/9 3
Zur dichten Verbindung der nebeneinander gereihten Solarmodule einer Baueinheit können in an sich bekannterWeise die Stoßfugen zwischen den einzelnen Solarmodulen mit einer dauerelastischen Fugenmasse ausgefüllt werden, wobei zum Schutz dieser Fugenmasse ein Fugenprofil zum Einsatz kommen kann, das mit einem Befestigungssteg in die Fugenmasse eingreift und über diesen Befestigungssteg eine einfache Halterung in der Fugenmasse erfährt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Dach mit einer Photovoltaikanlage ausschnittsweise in einem schematischen Schnitt entlang einer Falllinie,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie ll-ll der Fig. 1 und
Fig. 3 eine aus mehreren nebeneinandergereihten Solarmodulen zusammengesetzte Baueinheit in einer schematischen Untersicht in einem kleineren Maßstab.
Wie aus den Fig. 1 und 2 hervorgeht, weist das dargestellte Dach eine Dachunterkonstruktion 1 mit Pfetten 2 zur Aufnahme einer Baueinheit 3 aus nebeneinandergereihten Solarmodulen 4 auf. Diese Solarmodule 4 umfassen jeweils einen Tragrahmen 5 für die in einem Paneel 6 zusammengefassten photovoltaischen Zellen. Die Tragrahmen 5 der nebeneinandergereihten Solarmodule 4 sind auf der Unterseite durch Träger 7 fest miteinander zur Baueinheit 3 verbunden. Die Träger 7 weisen dabei einen gegenseitigen Abstand auf, der dem Abstand der für die Aufnahme der Baueinheit 4 vorgesehenen Pfetten 2 entspricht. Da die Träger 7 über ihre Länge verteilt mit Einhängehaken 8 versehen sind, kann die Baueinheit 3 über die Einhängehaken 8 in die Pfetten 2 abhebesicher eingehängt werden, wie dies der Fig. 1 entnommen werden kann. Zu diesem Zweck braucht ja die vormontierte Baueinheit 3 lediglich so auf die Pfetten 2 aufgelegt zu werden, dass sich die Einhängehaken 8 jeweils oberhalb der Pfetten 2 befinden, sodass nach einem Abwärtsschieben der Baueinheit 3 der Eingriff der Einhängehaken 8 in die Pfetten 2 gegeben ist. 4/9 4
Die Stoßfugen zwischen den nebeneinandergereihten Solarmodulen 4 einer Baueinheit 3 sind gemäß der Fig. 2 mit einer dauerelastischen Fugenmasse 9 ausgefüllt, die zugleich als Halterung für ein die Stoßfuge zwischen den Tragrahmen 5 abdeckendes Fugenprofil 10 dient. Zu diesem Zweck ist das Fugenprofil 10 mit einem Befestigungssteg 11 versehen, der in die Fugenmasse 9 eingreift.
Der dichte Anschluss der Baueinheit 6 an die anschließende Dacheindeckung wird einerseits durch seitliche Blechabschlüsse 12 und anderseits durch eine Blechschürze 13 sichergestellt, die entlang des oberen Längsrands der Modulreihe der Baueinheit 3 mit dem Tragrahmen 5 der einzelnen Solarmodule 4 verbunden ist und unter die nach oben anschließende Dacheindeckung greift, sodass von dieser Dacheindeckung abfließendes Wasser von der Blechschürze 13 aufgenommen und entweder über die Solarmodule der Baueinheit 3 oder seitlich davon abgeleitet wird. Entsprechend der Fig. 1 bildet die dargestellte Baueinheit 3 die Dacheindeckung für eine baugleiche untere Baueinheit aus Solarmodulen 4, wobei die Blechschürze 13 dieser unteren Baueinheit 3 die nach oben anschließende Baueinheit 3 untergreift. Die nach oben vorstehende Blechschürze 13 der in der Fig. 1 dargestellten Baueinheit 3 kann zum Anschluss einer weiteren Baueinheit aus Solarmodulen oder einer Dacheindeckung aus Dachziegeln oder Dachsteinen dienen. Zum Verlegen der untersten Baueinheit aus Solarmodulen ist zunächst ein Brustblech auf der Dachunterkonstruktion zu befestigen, bevor die unterste Baueinheit 3 mit ihrem unteren Längsrand auf das Brustblech aufgesetzt wird.
Zur elektrischen Verbindung der einzelnen Solarmodule jeder Baueinheit kann vorzugsweise im Anschluss an einem der beiden Träger 7 ein rohrförmiger Kabelkanal 14 zur Aufnahme der elektrischen Leitungen vorgesehen sein. 5/9

Claims (2)

  1. Patentanwälte Dipl.-Ing. Helmut Hübscher Dipl.-Ing. Karl Winfried Hellmich Spittelwiese 4, 4020 Linz (39179) II Patentansprüche 1. Dach mit einer Photovoltaikanlage aus Solarmodulen (4), die als Teil einer Dacheindeckung reihenweise auf einer mit Pfetten (2) versehenen Dachunterkonstruktion (1) befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass je eine Reihe von Solarmodulen (4) durch zwei in einem dem Abstand zweier Pfetten (2) entsprechenden Abstand angeordnete Träger (7) zu einer vorgefertigten Baueinheit (3) verbunden sind, die an den Trägern (7) Einhängehaken (8) für die Pfetten (2) aufweist und neben einem Blechabschluss (12) an den seitlichen Enden eine entlang des oberen Längsrands der Modulreihe verlaufende, eine anschließende Modulreihe oder die anschließende Dacheindeckung untergreifende Blechschürze (13) umfasst.
  2. 2. Dach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stoßfugen zwischen den einzelnen Solarmodulen (4) einer Baueinheit (3) mit einem Fugenprofil (10) abgedeckt sind, das mit einem Befestigungssteg (11) in eine die Stoßfugen ausfüllende Fugenmasse (9) eingreift. Linz, am 23. Juli 2013 Hausruck-Dach GmbH durch: /Dl Helmut Hübscher/ (elektronisch signiert) 6/9
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