AT514317A4 - Verfahren zum Betrieb einer Schließeinheit - Google Patents
Verfahren zum Betrieb einer Schließeinheit Download PDFInfo
- Publication number
- AT514317A4 AT514317A4 ATA652/2013A AT6522013A AT514317A4 AT 514317 A4 AT514317 A4 AT 514317A4 AT 6522013 A AT6522013 A AT 6522013A AT 514317 A4 AT514317 A4 AT 514317A4
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- force
- closing
- movable platen
- measured
- spar
- Prior art date
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/17—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
- B29C45/76—Measuring, controlling or regulating
- B29C45/7653—Measuring, controlling or regulating mould clamping forces
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/17—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
- B29C45/76—Measuring, controlling or regulating
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/17—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
- B29C45/64—Mould opening, closing or clamping devices
- B29C45/67—Mould opening, closing or clamping devices hydraulic
- B29C45/6707—Mould opening, closing or clamping devices hydraulic without relative movement between the piston and the cylinder of the clamping device during the mould opening or closing movement
- B29C45/6714—Mould opening, closing or clamping devices hydraulic without relative movement between the piston and the cylinder of the clamping device during the mould opening or closing movement using a separate element transmitting the mould clamping force from the clamping cylinder to the mould
- B29C45/6728—Mould opening, closing or clamping devices hydraulic without relative movement between the piston and the cylinder of the clamping device during the mould opening or closing movement using a separate element transmitting the mould clamping force from the clamping cylinder to the mould the separate element consisting of coupling rods
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
- Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Abstract
Verfahren zum Betrieb einer Schließeinheit einer Formgebungsmaschine, wobei eine bewegliche Formaufspannplatte (2) mittels eines Schließkraftmechanismus (3) geregelt oder gesteuert mit einer Schließkraft beaufschlagt wird, wobei eine durch die Masse verursachte Unterstützungskraft oder wenigstens eine Reibungskraft wenigstens eines Holms (6), der beweglichen Formaufspannplatte (2) oder der beweglichen Formaufspannplatte (2) zusammen mit einer Formhälfte (7) gemessen wird und bei der Steuerung oder Regelung der Schließkraft berücksichtigt wird
Description
1 • · · · · 9 9 9 9 9 · • ·· ···· ·· ·· · · • ·· ·· · · ·· ·· · 74211 32/cr • ·· ·· · · · · ·· 9 9 9 a · ·| 9 · 9 9 9 9 1
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer Schließeinheit einer Formgebungsmaschine wobei eine bewegliche Formaufspannplatte mittels eines Schließkraftmechanismus geregelt oder gesteuert mit einer Schließkraft beaufschlagt wird.
Unter Formgebungsmaschinen werden dabei Spritzgießmaschinen, Spritzpressen, Pressen oder dergleichen verstanden.
An moderne Formgebungsmaschinen werden hohe Anforderungen bezüglich der Maßgenauigkeit der produzierten Teile gestellt. Dies geht soweit, dass die Schließkraft- sowie Schließbewegungsprofile, welche von beweglichen Formaufspannplatten bzw. darauf montierten Formhälften ausgeführt werden müssen, großen Einfluss auf die Qualität des Produkts haben.
Beispielsweise beim Spritzprägen muss die Schließeinheit einer Spritzgießmaschine so gesteuert oder geregelt werden, dass ein definierter Prägespalt zwischen den Formhälften kontrolliert geschlossen wird, woraufhin die bewegliche Formaufspannplatte einen Anstieg der Schließkraft erfahren soll. Es gibt auch Spezialformen dieses Verfahrens, bei dem der Prägespalt unter Umständen mehr als einmal wieder geöffnet wird, bevor die Kunststoffmaße auskühlt.
Dies zeigt, wie groß der Einfluss des Geschwindigkeits- und Schließkraftprofils auf das fertige Produkt sein kann.
Der oben beschriebene Umstand führt dazu, dass die Zeit, die benötigt wird, um solche Prozesse einzurichten stetig steigt, da viele Testreihen durchgeführt werden müssen, bis das optimale Profil gefunden ist. Da die Situation innerhalb der Formhälften bei solchen Prozessen oft recht komplex ist, können Simulationen hier nur begrenzt weiterhelfen, denn es ist zwar Standard, eine Simulation der Spritzgießmasse an sich durchzuführen, wobei die Geschwindigkeits- und Kraftprofile vorgegeben werden. Es ist jedoch nicht immer klar, ob die in die 2/16 • ·· ·· · · · ·· · • · · ···· Μ ·· ··
Simulation eingegebenen Profile der Wirklichkeit entsprechen. Nur die Durchführung vieler Versuche und Testreihen kann Abhilfe schaffen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren bereit zu stellen, welche eine verbesserte Steuerung oder Regelung der Geschwindigkeits- bzw. Kraftprofile, welche eine bewegliche Formaufspannplatte erfährt, bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Dies geschieht indem eine durch die Masse verursachte Unterstützungskraft oder wenigstens eine Reibungskraft wenigstens eines Holms, der beweglichen Formaufspannplatte oder der beweglichen Formaufspannplatte zusammen mit einer Formhälfte gemessen wird und bei der Steuerung oder Regelung der Schließkraft berücksichtigt wird.
Dabei ist „oder“ stets inklusiv zu verstehen, das heißt, auch eine Kombination der durch „oder“ getrennten Möglichkeiten ist natürlich denkbar und fallweise vorteilhaft.
Neben der verbesserten Steuerung oder Regelung liegt ein weiterer Vorteil der Erfindung darin, dass es möglich ist, die absolute Schließkraft, die zwischen den beiden Formhälften herrscht, zumindest abzuschätzen, wenn nicht sogar relativ genau zu berechnen. Dadurch wird es ermöglicht, Simulationen beim Einrichten der Prozesse besser zu verwenden, da die von der Maschine ausgeübte Absolutkraft beispielsweise als Randbedingung einer realistischen Simulation verwendet werden kann.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
Um bei vertikalen Schließeinheiten den Einfluss des Gewichtes, beispielsweise einer Formhälfte, auszugleichen, kann vorgesehen sein, dass die Unterstützungskraft gemessen wird, indem der wenigstens eine Holm oder die bewegliche Formaufspannplatte zusammen mit einer Formhälfte vom Schließkraftmechanismus oder von einem Eilgangmechanismus der Schließeinheit in einer konstanten Höhe 3/16 • · · * · · ·· · I · • · · · · · · Μ ·· ·· gehalten wird und die dafür vom Schließkraftmechanismus oder vom Eilgangmechanismus ausgeübte Kraft gemessen wird.
Dabei kann es vorgesehen sein, dass die Unterstützungskraft mittels eines Drucksensors oder mehrerer Drucksensoren in wenigstens einem Hydraulikzylinder des Schließkraftmechanismus oder des Eilgangmechanismus bestimmt wird.
Diesbezüglich kann bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform vorgesehen sein, dass die Unterstützungskraft mittels eines ersten Drucksensors in einer ersten Kammer des wenigstens einen Hydraulikzylinders und eines zweiten Drucksensors in einer zweiten Kammer des wenigstens einen Hydraulikzylinders bestimmt wird, wobei der Wert für die Gegenkraft aus einer mit wirksamen Kolbenflächen gewichteten Differenz der Messwerte des ersten Drucksensors und des zweiten Drucksensors bestimmt wird. Es ist zwar so, dass in den meisten Betriebszuständen der Druck in einer der Kammern weit geringer ist als in der Anderen. Durch die vorliegende Erfindung kann die Steuerung oder Regelung jedoch so präzise durchgeführt werden, dass auch dieser kleine Effekt eine relevante Verfälschung erzeugen kann.
In einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Reibungskraft in Form einer Haftkraft des wenigstens einen Holms oder der beweglichen Formaufspannplatte gemessen wird.
Dies kann geschehen, indem zur Messung der Haftkraft eine Gewichtskraft des wenigstens einen Holms oder der beweglichen Formaufspannplatte gemessen wird, dass der wenigstens eine Holm oder die bewegliche Formaufspannplatte vom Schließkraftmechanismus oder von einem Eilgangmechanismus der Schließeinheit in einer konstanten Höhe gehalten wird, dass eine dafür vom Schließkraftmechanismus oder vom Eilgangmechanismus ausgeübte Gegenkraft gemessen wird und dass die Haftkraft aus der Differenz der Beträge der Gegenkraft und der Gewichtskraft bestimmt wird. Die Gewichtskraft der Holme bzw. der beweglichen Formaufspannplatte wird dabei vorteilhafterweise vor dem Zusammenbau der Schließeinheit beispielsweise mit einer Kranwaage gemessen. Die vom 4/16 * · · * * · I · · · » • · · »··· ·· ·· ·· • · · · · ·· ·· ·· ·
Schließkraftmechanismus oder vom Eilgangmechanismus ausgeübte Gegenkraft kann wie vorher bei der Unterstützungskraft beschrieben gemessen werden, mit dem Unterschied, dass in diesem Fall keine Formhälfte an der beweglichen Formaufspannplatte montiert ist. Überhaupt liegt dieser Ausführungsform die Annahme zugrunde, dass die Anwesenheit einer Formhälfte die Haftkraft, welche zwischen der beweglichen Formaufspannplatte und Holmen, bzw. zwischen Holmen und Führungen auftreten, nur gering beeinflusst werden. Natürlich ist es möglich auch den Einfluss des Gewichtes der Formhälfte auf die Haftkraft messtechnisch zu erfassen. Dafür müsste aber das Gewicht der Formhälfte bekannt sein bzw. gemessen werden.
Eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform kann darin bestehen, dass die wenigstens eine Reibungskraft in Form einer Gleitreibungskraft des wenigstens einen Holms oder der beweglichen Formaufspannplatte gemessen wird.
Auch hier gilt, dass die Gewichtskraft des wenigstens einen Holms oder der beweglichen Formaufspannplatte vorteilhafterweise vor dem Zusammenbau der Schließeinheit gemessen werden kann. Desgleichen kann die Bewegungskraft auf ähnliche Weise, wie dies für die Gegenkraft vorgeschlagen wurde, gemessen werden. Die Wirkung des Gewichtes einer Formhälfte entfaltet sich ähnlich wie dies in Bezug auf die Haftkraft beschrieben wurde.
Es wurden zumindest drei verschiedene Verfahren zur Bestimmung von Kräften, welche die absolute Schließkraft verfälschen, beschrieben. Diese können jeweils einzeln und in Kombination eingesetzt werden. Dabei kann vom Fachmann entschieden werden, in welcher Situation (Prozesseigenheiten, vertikale oder horizontale Schließeinheit) welches Verfahren sinnvoll ist, bzw. welche verfälschende Kraft einen relativ großen Einfluss ausübt.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich anhand der Figuren sowie der dazugehörigen Figurenbeschreibung. Dabei zeigen: 5/16 • ·· · · · ·· »· · • · · ···· ·· ·· ··
Fig. 1 eine schematische Seitendarstellung einer Schließeinheit, bei der Messung einer Unterstützungskraft,
Fig. 2 eine schematische Seitendarstellung einer Schließeinheit bei der Messung einer Gleitreibungskraft,
Fig. 3 eine schematische Seitendarstellung einer Schließeinheit beim Schließkraftaufbau sowie
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines einem erfindungsgemäßen Verfahren entsprechenden Regelungskonzepts.
In Figur 1 ist eine vertikale Schließeinheit 1 rein schematisch dargestellt. Sie verfügt über einen Druckmechanismus 3, welche über Flolme 6 eine Beaufschlagung der beweglichen Formaufspannplatte 2 mit einer Schließkraft bewirken kann. Für die Verriegelung der beweglichen Formaufspannplatte 2 mit den Holmen 6 ist ein Verriegelungsmechanismus 13 vorgesehen. Im entriegelten Zustand ist eine Bewegung der beweglichen Formaufspannplatte 2 mittels des Eilgangmechanismus 4 möglich.
Die Steuerung oder Regelung des Druckmechanismus 3 und des Eilgangmechanismus 4 wird von einer Steuer- oder Regelungseinrichtung 5 vorgenommen. Die dargestellten Verbindungen zwischen Eilgangmechanismus, Steuer- oder Regeleinrichtung und Schließkraftmechanismus sind freilich rein schematischer Natur.
Sowohl der Druckmechanismus 3 also auch der Eilgangmechanismus 4 verfügen über Hydraulikzylinder 8.
Der Aufbau der Hydraulikzylinder ist in diesem Ausführungsbeispiel sowohl für den Eilgangmechanismus 4 als auch für den Druckmechanismus 3 analog. Die Hydraulikzylinder 8 unterscheiden sich lediglich je nach Anforderungsprofil in ihrem Hub und in ihrer wirksamen Kolbenfläche.
Die Hydraulikzylinder 8 verfügen jeweils über eine erste Kammer 10 und eine zweite, stangenseitige Kammer 12, welche jeweils mit unterschiedlichem Druck beaufschlagt 6/16 • · · · · · ·· ·· · • · · · · · · ·· ·· · · • · · · · ·· ·· ·· · • · · · I ·· ··-·· l ·· ·· ·· ·· §· ·· werden können. Die Hydraulische Verschaltung der Zylinder ist Stand der Technik und deshalb nicht näher dargestellt. An der ersten Kammer 10 sowie an der zweiten Kammer 12 jedes Hydraulikzylinders 8 sind ein erster Drucksensor 9 bzw. ein zweiter Drucksensor 11 angeordnet, welche der Messung des Hydraulikdrucks in der jeweiligen Kammer dienen. Auch die ersten Drucksensoren 9 und die zweiten Drucksensoren 11 sind mit der Steuer- oder Regeleinrichtung 5 verbunden. Dies ist der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt. Im Falle, dass die Steuer- oder Regeleinrichtung 5 als Regeleinrichtung ausgebildet ist, dienen die ersten Drucksensoren 9 und die zweiten Drucksensoren 11 der Rückführung von Messwerten für die Regelschleife.
In der in Figur 1 dargestellten Situation wird die Unterstützungskraft (also für die Schließkraft unterstützend), welche von den Holmen 6 der beweglichen Formaufspannplatte 2 sowie der Formhälfte 7 beim Formgebungsprozess ausgeübt wird durch den Eilgangmechanismus 4 und den Druckmechanismus 3 getrennt voneinander gemessen. Hierfür ist der Verriegelungsmechanismus 13 entriegelt. Durch die Sensoren in den Hydraulikzylindern 8 des Eilgangmechanismus 4 wird ein erster Teil der Unterstützungskraft, welcher von der beweglichen Formaufspannplatte 2 sowie der Formhälfte 7 stammt, gemessen. Ein zweiter Teil, welcher von den Holmen 6 stammt, wird durch die Sensoren in den Hydraulikzylindern 8 des Druckmechanismus 3 gemessen. Die Unterstützungskraft wird dann als Summe der ersten und zweiten Teilkraft bestimmt.
Die Kraftmessung durch die Sensoren in den Hydraulikzylindern 8 wird im Folgenden beschrieben: Die wirksame Fläche in den zweiten Kammern 12 ist etwas geringer als die wirksame Fläche in den ersten Kammern 10. Der Betrag der gemessenen Teilkräfte der Unterstützungskraft wird daher durch eine mit den wirksamen Flächen gewichtete Differenz der Beträge der von den ersten Drucksensoren 9 und den zweiten Drucksensoren 11 gemessenen hydraulischen Drücke, bestimmt.
In den hier dargestellten Ausführungsbeispielen wird jegliche durch die Drucksensoren in den Hydraulikzylindern 8 gemessene Kraft auf die beschriebene Weise durchgeführt. Dies ist jedoch nicht absolut notwendig, da beispielsweise der 7/16
Druck aus denjenigen Kammern, welche den jeweils geringeren Druck aufweisen, komplett abgelassen werden kann, wodurch nur der Druck in der jeweils anderen Kammer zur Kraftaufbringung des Hydraulikzylinders 8 beiträgt.
Wenn die Gewichtskräfte der beweglichen Formaufspannplatte 2 sowie der Holme 6 bekannt sind (beispielsweise durch Messung mittels einer Kranwaage vor dem Zusammenbau der Schließeinheit), kann mit einen ähnlichen Vorgehen, wie oben beschrieben, auch die Haftkraft der beweglichen Formaufspannplatte bzw. der Holme 6 gemessen werden. Diese Haftkraft wird hauptsächlich von den Führungen der beweglichen Formaufspannplatte 2 sowie der Holme 6 und den in den Hydraulikzylindern auftretenden statischen Reibungskraft verursacht. Eine Gegenkraft wird analog zur Unterstützungskraft gemessen, wobei die Formhälfte 7 demontiert werden muss. Die Haftkraft kann dann ganz einfach aus der Differenz der Beträge der Gegenkraft und der Gewichtskraft bestimmt werden.
In Figur 2 ist die rein schematische Darstellung der Schließeinheit 1 aus Figur 1 noch einmal gezeigt, wobei der Verriegelungsmechanismus 13 im verriegelten Zustand ist und die Formhälfte 7 demontiert bzw. noch nicht montiert ist. Zur Messung der Gleitreibungskraft werden die bewegliche Formaufspannplatte 2 sowie die damit verriegelten Holme 6 mit einer konstanten Geschwindigkeit (nach unten) bewegt. Die hierfür von den Hydraulikzylindern 8 aufzubringende Bewegungskraft wird wie oben beschrieben gemessen. Des Weiteren müssen die Gewichtskräfte der beweglichen Formaufspannplatte sowie der Holme 6 bekannt sein. Die Gleitreibungskraft wird dann aus der Differenz der Beträge aus Bewegungskraft und Gewichtskraft bestimmt.
In dem Falle, dass während des Schließkraftaufbaus (siehe Figur 3) mit dem Eilgangmechanismus 4 eine Offset-Kraft für den Druckmechanismus 3 erzeugt wird, ist die in Figur 2 dargstellte Ausführungsform der Messung der Gleitreibung vorteilhaft, denn es wird genau die Gleitreibungskraft ermittelt, welche auch während des Produktionszyklus auftritt (das heißt, bei verriegeltem Verriegelungsmechanismus). • · • · • · ·· e
Durch das erfindungsgemäße Verfahren ist es möglich eine Regelung oder Steuerung des Absolutwerts der Schließkraft durchzuführen. Ein entsprechendes Regelungskonzept ist in Figur 4 dargestellt. Dabei wird zunächst eine Kräftebilanz aus den Beträgen der folgenden auf die Formaufspannplatte wirkenden Kräfte aufgestellt: - Die erste Eilgangkraft FE1, welche mittels der ersten Drucksensoren 9 in den ersten Kammern 10 der Hydraulikzylinder 8 des Eilgangmechanismus 4 bestimmt wird. - Die erste Druckkraft FD1, welche mittels der ersten Drucksensoren 9 in den ersten Kammern 10 der Hydraulikzylinder 8 des Schließkraftmechanismus 3 bestimmt wird. - Die zweite Eilgangkraft FE2, welche mittels der zweite Drucksensoren 11 in den zweite Kammern 12 der Hydraulikzylinder 8 des Eilgangmechanismus 4 bestimmt wird. - Die zweite Druckkraft FD2, welche mittels der zweite Drucksensoren 11 in den zweite Kammern 12 der Hydraulikzylinder 8 des Schließkraftmechanismus 3 bestimmt wird. - Die Gewichtskraft FB der beweglichen Formaufspannplatte 2 zusammen mit der Formhälfte 7, welche mit Hilfe der Drucksensoren des Eilgangmechanismus 4 bestimmt wird. - Die Gewichtskraft FH der Holme 6, welche mit Hilfe der Drucksensoren des Schließkraftmechanismus 3 bestimmt wird. - Die Reibungskraft FR, wobei, je nach Situation, die Gleitreibung oder die Haftreibung verwendet wird.
Der als Ergebnis der Kräftebilanz auftauchende Schließkraft-Ist-Wert FS-IST wird mit einem durch den Bediener vorgegebenen Schließkraft-Soll-Wert FS-SOLL verglichen. Das Ergebnis diese Vergleichs wird wiederum der Steuer- oder Regeleinrichtung 5- in diesem Fall als Regeleinrichtung ausgebildet - zugeführt. Diese nimmt Einfluss auf ein Stellglied 15, welches bei obigem Ausführungsbeispiel 9/16 • · · ·· · ·· ·· · • · · · · · · ·· ·· Μ * · · * ·· · * ·· · ein Stellventil für den Hydraulikdruck in den zweiten Kammern 12 der Hydraulikzylinder 8 des Schließkraftmechanismus 3 ist.
Selbstverständlich unterliegen die Drücke in den übrigen Kammern der Hydraulikzylinder 8 ähnlichen Steuer- oder Regelmechanismen. Insbesondere kann die Regelung für die erste Eilgangkraft FE1 und die erste Druckkraft FD1 so ausgeführt sein, dass zumindest eine dieser beiden Kräfte erhöht wird, sollte der Druck in den zweiten Kammern 12 der Hydraulikzylinder 8 des Schließkraftmechanismus 3 unter einen gewissen Schwellenwert fallen, unterhalb dessen eine genaue Steuerung oder Regelung der zweiten Druckkraft FD2 erschwert ist.
Das vorgestellte Regelungskonzept erlaubt die Regelung einer absoluten Schließkraft. Dies hat den Vorteil, dass Ergebnisse aus Simulationen oder Berechnungen direkt zum Einrichten des Prozesses verwendet werden können. Testreihen zur Optimierung des Schließdruckprofils können dadurch unter Umständen vollständig vermieden werden. Für die Zwecke dieser Erfindung zählen zur beweglichen Formaufspannplatte 2 auch jegliche Aufbauten, welche zur Unterstützung der Schließkraft beitragen. Beispiel hierfür wäre der Verriegelungsmechanismus 13.
Innsbruck, am 20. August 2013 10/16
Claims (8)
- 74211 32/32Patentansprüche: 1. Verfahren zum Betrieb einer Schließeinheit einer Formgebungsmaschine, wobei eine bewegliche Formaufspannplatte (2) mittels eines Schließkraftmechanismus (3) geregelt oder gesteuert mit einer Schließkraft beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch die Masse verursachte Unterstützungskraft oder wenigstens eine Reibungskraft wenigstens eines Holms (6), der beweglichen Formaufspannplatte (2) oder der beweglichen Formaufspannplatte (2) zusammen mit einer Formhälfte (7) gemessen wird und bei der Steuerung oder Regelung der Schließkraft berücksichtigt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1 unter Verwendung einer vertikal schließenden Schließeinheit (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Unterstützungskraft gemessen wird, indem der wenigstens eine Holm (6) oder die bewegliche Formaufspannplatte (2) zusammen mit einer Formhälfte (7) vom Schließkraftmechanismus (3) oder von einem Eilgangmechanismus (4) der Schließeinheit (1) in einer konstanten Höhe gehalten wird und die dafür vom Schließkraftmechanismus (3) oder vom Eilgangmechanismus (4) ausgeübte Kraft gemessen wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterstützungskraft mittels eines Drucksensors oder mehrerer Drucksensoren (9,11) in wenigstens einem Hydraulikzylinder (8) des Schließkraftmechanismus (3) oder des Eilgangmechanismus (4) bestimmt wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterstützungskraft mittels eines ersten Drucksensors (9) in einer ersten Kammer (10) des wenigstens einen Hydraulikzylinders (8) und eines zweiten Drucksensors (11) in einer zweiten Kammer (12) des wenigstens einen Hydraulikzylinders (8) bestimmt wird, wobei der Wert für die Gegenkraft aus einer mit wirksamen Kolbenflächen gewichteten Differenz der Messwerte des ersten Drucksensors und des zweiten Drucksensors bestimmt wird. 11/16 74211 32/32 • · · ♦ · » · ·η · · · • · · t ··· ·· %> «· • · · ·· · · r. · · · « • ♦ · t · ·· ·· ·· ·
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Reibungskraft in Form einer Haftkraft des wenigstens einen Holms (6) oder der beweglichen Formaufspannplatte (2) gemessen wird.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5 unter Verwendung einer vertikal schließenden Schließeinheit (1), dadurch gekennzeichnet, dass zur Messung der Haftkraft eine Gewichtskraft des wenigstens einen Holms (6) oder der beweglichen Formaufspannplatte (2) gemessen wird, dass der wenigstens eine Holm (6) oder die bewegliche Formaufspannplatte (2) vom Schließkraftmechanismus (3) oder von einem Eilgangmechanismus (4) der Schließeinheit (1) in einer konstanten Höhe gehalten wird, dass eine dafür vom Schließkraftmechanismus (3) oder vom Eilgangmechanismus (4) ausgeübte Gegenkraft gemessen wird und dass die Haftkraft aus der Differenz der Beträge der Gegenkraft und der Gewichtskraft bestimmt wird.
- 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Reibungskraft in Form einer Gleitreibungskraft des wenigstens einen Holms (6) oder der beweglichen Formaufspannplatte (2) gemessen wird.
- 8. Verfahren nach Anspruch 7 unter Verwendung einer vertikal schließenden Schließeinheit (1). dadurch gekennzeichnet, dass zur Bestimmung der Gleitreibungskraft eine Gewichtskraft des wenigstens einen Holms (6) oder der beweglichen Formaufspannplatte (2) gemessen wird, der wenigstens eine Holm (6) oder die bewegliche Formaufspannplatte (2) mittels des Schließkraftmechanismus (3) oder mittels eines Eilgangmechanismus (4) mit einer konstanten Geschwindigkeit bewegt wird, wobei eine dafür vom Schließkraftmechanismus (3) oder vom Eilgangmechanismus (4) aufgebrachte Bewegungskraft gemessen wird und die Gleitreibungskraft aus der Differenz der Beträge der Gewichtskraft und Bewegungskraft bestimmt wird. Innsbruck, 20. August 2013 12/16
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA652/2013A AT514317B1 (de) | 2013-08-21 | 2013-08-21 | Verfahren zum Betrieb einer Schließeinheit |
| DE201410012096 DE102014012096A1 (de) | 2013-08-21 | 2014-08-13 | Verfahren zum Betrieb einer Schließeinheit |
| CN201410512461.7A CN104416846B (zh) | 2013-08-21 | 2014-08-21 | 用于运行成型机的闭合单元的方法 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA652/2013A AT514317B1 (de) | 2013-08-21 | 2013-08-21 | Verfahren zum Betrieb einer Schließeinheit |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT514317A4 true AT514317A4 (de) | 2014-12-15 |
| AT514317B1 AT514317B1 (de) | 2014-12-15 |
Family
ID=52011451
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA652/2013A AT514317B1 (de) | 2013-08-21 | 2013-08-21 | Verfahren zum Betrieb einer Schließeinheit |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CN (1) | CN104416846B (de) |
| AT (1) | AT514317B1 (de) |
| DE (1) | DE102014012096A1 (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT518646B1 (de) | 2016-05-24 | 2017-12-15 | Engel Austria Gmbh | Vertikale Schließeinheit und Verfahren zum Betreiben derselben |
| CN107030257B (zh) * | 2017-05-24 | 2023-01-24 | 深圳市品成金属制品有限公司 | 一种轮毂铸造模具系统 |
| DE102017223822A1 (de) | 2017-12-27 | 2019-06-27 | Arburg Gmbh + Co. Kg | Formschließeinheit für eine Spritzgießmaschine sowie Verfahren zum Verriegeln eines Kraftübertragungselements |
| AT521382B1 (de) * | 2018-11-14 | 2020-01-15 | Engel Austria Gmbh | Schließeinheit für eine Formgebungsmaschine |
| CN109664455A (zh) * | 2018-12-27 | 2019-04-23 | 佛山市顺德区震旭塑料机械有限公司 | 一种具有内槽二次调整模具的注塑机 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2009061627A (ja) * | 2007-09-05 | 2009-03-26 | Toshiba Mach Co Ltd | 型締装置 |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS6457724A (en) * | 1987-08-28 | 1989-03-06 | Mitsubishi Electric Corp | Resin seal device for semiconductor |
| JPH0671753B2 (ja) * | 1990-06-19 | 1994-09-14 | 株式会社日本製鋼所 | 射出成形装置 |
| JPH06304984A (ja) * | 1993-04-23 | 1994-11-01 | Mitsubishi Heavy Ind Ltd | 射出圧縮成形装置 |
| JP2000211001A (ja) * | 1999-01-27 | 2000-08-02 | Meiki Co Ltd | 射出プレス成形方法および射出プレス成形機 |
| JP4502669B2 (ja) * | 2004-03-05 | 2010-07-14 | 住友重機械工業株式会社 | 射出成形機及びその制御方法 |
| US7753668B2 (en) * | 2007-01-24 | 2010-07-13 | Husky Injection Molding Systems Ltd. | Platen assembly, molding system and method for platen orientation and alignment |
| CN203510597U (zh) * | 2013-08-29 | 2014-04-02 | 广州天沅橡胶制品有限公司 | 双色液态硅胶注射成型机的主机 |
-
2013
- 2013-08-21 AT ATA652/2013A patent/AT514317B1/de not_active IP Right Cessation
-
2014
- 2014-08-13 DE DE201410012096 patent/DE102014012096A1/de not_active Withdrawn
- 2014-08-21 CN CN201410512461.7A patent/CN104416846B/zh not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2009061627A (ja) * | 2007-09-05 | 2009-03-26 | Toshiba Mach Co Ltd | 型締装置 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE102014012096A1 (de) | 2015-02-26 |
| CN104416846A (zh) | 2015-03-18 |
| AT514317B1 (de) | 2014-12-15 |
| CN104416846B (zh) | 2017-12-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT514317B1 (de) | Verfahren zum Betrieb einer Schließeinheit | |
| EP3291958B1 (de) | Ermitteln von prozessparameterwerten in einem spritzgussprozess | |
| AT517128B1 (de) | Bestimmungsverfahren für das Kompressionsverhalten eines formbaren Materials | |
| DE102017215395B4 (de) | Verfahren zum Betreiben einer Umformpresse | |
| DE102015000618A1 (de) | Schließeinheit und Verfahren zur Überwachung derselben | |
| DE102017114596B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Regelung des Tiefziehprozesses einer Platine während eines Pressenhubes | |
| DE102013109490B4 (de) | Hydraulische Taktpresse | |
| DE102012102594B4 (de) | Verfahren zum Herstellen von Formteilen aus Kunststoff | |
| DE102018125919A1 (de) | Verfahren zum Bewegen einer bewegbaren Formaufspannplatte | |
| AT514569B1 (de) | Verfahren zum Betrieb einer Schließeinheit | |
| DE102017000239B4 (de) | Verfahren zum Ermitteln der Lage eines Einleitungspunktes einer Auftreibkraft oder einer Schließkraft bei einer Formschließeinheit, Verfahren zum Herstellen eines Formteils mittels einer Formschließeinheit sowie Formschließeinheit für eine Formgebungsmaschine | |
| DE102014004521A1 (de) | Pressenvorrichtung zur Umformung eines Blechbauteils | |
| EP2712688A1 (de) | Ziehkissenantrieb und Betriebsverfahren eines Ziehkissenantriebes | |
| DE102015005500B4 (de) | Vorrichtung zur Herstellung eines faserverstärkten Kunststoffbauteils | |
| DE102012022633B4 (de) | Vorrichtung zur Herstellung von faserverstärkten Kunststoffbauteilen mittels Injektionsprozess | |
| EP2125326B1 (de) | Verfahren zum betreiben einer spritzgiessmaschine mit zwei kniehebelmechanismen sowie zugehörige spritzgiessmaschine | |
| AT515939B1 (de) | Formschließeinheit und Verfahren zum Betreiben derselben | |
| DE102007044259B4 (de) | Ziehwerkzeug mit kurzem Kraftweg | |
| EP4151386B1 (de) | Verfahren zum einstellen der schliesskraft eines werkzeugs einer kunststoffverarbeitungsmaschine, insbesondere einer spritzgiessmaschine | |
| DE102020125951A1 (de) | Verfahren zum Bestimmen realer Formmassenfronten und zum Abgleichen vonSimulationen | |
| DE102014108730A1 (de) | Verfahren zum Betreiben einer Spritzgießmaschine | |
| DE102015010759A1 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Formteils | |
| AT514836A1 (de) | Verfahren zur Bestimmung eines Siegelpunktes | |
| DE102015110738B4 (de) | Mehrfachwirkende mechanische Presse und Verfahren zur Einstellung eines Phasenversatzes mittels einer derartigen Vorrichtung | |
| DE10148954A1 (de) | Vorrichtung zur Kompensation von Verformungen an Spannflächen von Maschinen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| MM01 | Lapse because of not paying annual fees |
Effective date: 20250821 |