AT514370A1 - Langmesser für eine Papierschneidemaschine - Google Patents

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AT514370A1 AT4382013A AT4382013A AT514370A1 AT 514370 A1 AT514370 A1 AT 514370A1 AT 4382013 A AT4382013 A AT 4382013A AT 4382013 A AT4382013 A AT 4382013A AT 514370 A1 AT514370 A1 AT 514370A1
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cutting part
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clamping
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Rieder Rudolf
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Abstract

Gezeigt wird ein Langmesser für eine Papierschneidemaschine, wobei dieses zum Reduzieren des Gewichts des nachzuschleifenden Langmessers aus einem Spannteil, der lösbar mit einem Halter der Papiermaschine verbindbar ist, und einem Schneidteil (2), der lösbar mit dem Spannteil verbunden ist, besteht, wobei der Schneidteil (2) eine Feder (4) aufweist, die formschlüssig in eine Innennut des Spannteils eingesteckt ist, wobei die Feder (4) an zwei Seitenflächen (5, 6), die parallel zur Messerebene verlaufen, von der Innennut des Spannteils umgeben ist.

Description

• · • · · ·· ···· S00015 U«1 · • i ·
Langmesser für eine Papierschneidemaschine
GEBIET DER ERFINDUNG
Die Erfindung betrifft ein Langmesser für eine Papierschneidemaschine sowie die 5 Verwendung eines solchen Langmessers.
STAND DER TECHNIK
In Papierschneidemaschinen werden in der Regel Langmesser verwendet, die z.B. eine Höhe von 160 - 200 mm, eine Dicke von 14-18 mm und eine Schneidenlänge 10 zwischen 600 und 2500 mm aufweisen. Zur Befestigung dient ein in der Papierschneidemaschine vorhandener Messerhalter, in den das Langmesser formschlüssig eingesetzt und dann mittels einer Anzahl von Schrauben lösbar befestigt werden kann. Das Langmesser muss von Zeit zu Zeit nachgeschliffen werden. Hierfür ist es erforderlich, zunächst die das Messer am Messerhalter 15 festliegenden Schrauben vollständig herauszuschrauben. Da nur die wenigsten Betriebe, in denen Papierschneidemaschinen verwendet werden, über Einrichtung und Personal zum Nachschleifen verfügen, müssen die abgenutzten Messer dann zu einer Spezialschleifwerkstatt gebracht und dort bearbeitet werden. Anschließend muss das Messer dann wieder am Messerhalter befestigt und alle Schrauben 20 eingeschraubt und festgezogen werden.
So ein Langmesser ist aufgrund seines Gewichts und seiner Länge mitunter schwer zu transportieren.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG 25 Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, ein Langmesser zur Verfügung zu stellen, mit welchem dieser Nachteil zumindest teilweise gemildert wird.
Die Aufgabe wird durch ein Langmesser gemäß Anspruch 1 so gelöst, dass dieses aus einem Spannteil, der lösbar mit einem Halter der Papiermaschine verbindbar ist, 2/12 ·· ·« « · ·· ·«· S00015 ···· ··« §··· ··· und einem Schneidteil, der lösbar mit dem Spannteil verbunden ist, besteht, wobei der Schneidteil eine Feder aufweist, die formschlüssig in eine Innennut des Spannteils eingesteckt ist, wobei die Feder an zwei Seitenflächen, die parallel zur Messerebene verlaufen, von der Innennut des Spannteils umgeben ist. 5 Durch die Teilung des Langmessers in einen Spannteil, der beim Nachschleifen in der Papiermaschine verbleiben kann, und in einen Schneidteil, der zum Schleifen vom Spannteil gelöst und abtransportiert wird, fällt beim Transport zur Schleifwerkstatt nur noch das Gewicht des Schneidteils an, welcher leichter ist als das gesamte Langmesser, das bisher transportiert werden musste. 10 Durch die formschlüssige Nut-Feder-Verbindung zwischen Spannteil und Schneidteil wird die relative Lage der beiden Teile zueinander festgelegt, die beiden Seitenflächen der Feder, die parallel zur Messerebene verlaufen, verhindern ein Kippen des Schneidteils gegenüber dem Spannteil, also ein Kippen aus der Messerebene heraus. 15 Die Nut kann einfach in den Spannteil eingefräst werden, im einfachsten Fall haben die Innennut und die Feder einen rechteckigen Querschnitt.
Von Vorteil ist, wenn im Spannteil, etwa in der Mitte, eine Passfeder zur Verhinderung einer Bewegung des Schneidteils in Längsrichtung relativ zum Spannteil vorgesehen ist. Somit wird etwa ein Bruch der Schrauben (zwischen 20 Spann- und Schneidteil) bei Belastung verhindert, die den Schneidteil seitlich verschieben könnte.
Eine Ausführungsvariante sieht vor, dass zumindest zwei durch Spann- und Schneidteil durchgehende Bohrungen vorgesehen sind, durch welche jeweils ein Sicherungsstift gesteckt ist. Der Sicherungsstift wird benötigt, um das Auslösen des 25 Bruchbolzens am Pleuel der Papiermaschine zu gewährleisten. Damit kann im Notfall das Langmesser nicht bersten.
Eine besonders einfache und festen Verbindung zwischen Spann- und Schneidteil besteht darin, dass der Schneidteil am Spannteil mittels Schrauben befestigt ist. 3/12 • « • « S00015 • •••ο · · © · © ©· ©©©9© · ··· β ·· ······»··-« · • · · · © · Ο ·· ©· © · V© ο · © · ·
Dabei kann an der Unterseite der Schraubenköpfe eine Verzahnung vorgesehen sein. Dies hat den Vorteil, dass die Verschraubung sich bei hoher Beanspruchung nicht lösen kann.
Um den Schneidteil gegen zu schnelle Abnützung zu sichern, kann vorgesehen sein, 5 dass der Schneidteil mit einer Auflage von Hartmetall oder Schnellarbeitsstahl versehen ist.
Schnellarbeitsstahl, vor allem bekannt durch das vom englischen Namen High Speed Steel abgeleitete HSS, bezeichnet eine Gruppe legierter Werkzeugstähle mit bis zu 2,06 % Kohlenstoffgehalt und bis zu 30 % Anteil an Legierungselementen wie 10 Wolfram, Molybdän, Vanadium, Kobalt, Nickel und Titan.
Unter Hartmetallen versteht man gesinterte Carbidhartmetalle. Kennzeichnend für die Hartmetalle sind sehr hohe Härte, Verschleißfestigkeit und besonders die hohe Warmhärte. Hartmetall besteht meistens aus 90-94 % Wolframcarbid (Verstärkungsphase) und 6-10 % Cobalt (Matrix, Bindemittel, 15 Zähigkeitskomponente).
Mit dem erfindungsgemäßen Langmesser ergeben sich kurze Standzeiten beim Messerwechsel, weil die Verbindung zwischen Langmesser und dem Halter der Papiermaschinen nicht gelöst werden müssen, sondern nur die Verbindung zwischen Spannteil und Schneidteil des Langmessers. 20 Schließlich sinkt auch der Materialverbrauch für die Herstellung neuer Langmesser, weil nur der Schneidteil erneuert werden muss, der Spannteil jedoch mehrmals verwendet werden kann.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
Die Erfindung wird anhand der folgenden Figuren beispielhaft erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Spannteil für den Schneidteil aus Fig. 2, 4/12 25 • · • · S00015 • 0 0 0000 000 0 0.0 · 0 4· * 0 0000 000
Fig.2 Fig. 3
Fig. 4 5 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßes Schneidteil, die Seitenansicht von einem und die Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Spannteil aus Fig. 1, die Seitenansicht von einem und die Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Schneidteil aus Fig. 2.
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
In Fig. 1 ist der Spannteil 1 im Querschnitt dargestellt, und zwar entspricht dieser dem Schnitt A-F in Fig. 3. Der Spannteil 1 weist an der Unterseite eine Innennut 3 mit 10 rechteckigem Querschnitt auf, welche dazu dient, die entsprechend geformte Feder 4 des Schneidteils 2 aus Fig. 2 formschlüssig aufzunehmen.
Unterhalb der Innennut 3 des Spannteils 1 sind die Bohrungen 8 für die Befestigung des Schneidteils 2 vorgesehen, oberhalb der Innennut 3 sind Bohrungen 14 für die Befestigung des Spannteils 1 am Halter der Papierschneidemaschine. Nahe der 15 Oberseite des Spannteils ist eine Bohrung 13 für den Messerlift vorgesehen.
In Fig. 2 erkennt man, dass der Unterteil des Schneidteils 2 eine auf einer Seite schräg zur Messerebene verlaufende Schneide 12 aufweist, die am unteren Ende mit einer Auflage 10 aus Schnellarbeitsstahl oder Hartmetall versehen ist. Die Auflage 10 wird mittels Verklebung oder Hartmetalllot mit der Schneide 12 verbunden. An der 20 Oberseite des Schneidteils 2 ist die Feder 4 vorgesehen, die sich mit ihren beiden Seitenwänden 5 und 6, die parallel zur Messerebene verlaufen, an entsprechenden Seitenwänden der Innennut 3 des Spannteils 1 abstützen.
Zwischen Schneide 12 und Nut 4 sind die Bohrungen 7 für die Befestigung des Schneidteils 2 am Spannteil 1 mittels Schrauben vorgesehen. 25 In Fig. 3 sind verschiedene Ansichten des Spannteils 1 gezeigt, wobei oben die Draufsicht auf den Spannteil und darunter die Seitenansicht zu sehen sind. Über die Länge des Spannteils 1, im mittleren und oberen Bereich, sind mehrere Gruppen von Bohrungen 14 vorgesehen, mit welchem der Spannteil 1 am Halter der 5/12 • · · • · · · • · · • · · · S00015 • ·· ····· ···· • « · ο ·«······_,· · • ♦ · · · · S· · ·· · · · · ¥······
Papierschneidemaschine befestigt werden kann. Im unteren Bereich ist außer den in regelmäßigen Abständen angeordneten Bohrungen 8 zur Befestigung des Schneidteils 2 links und rechts der Mitte, näher bei den Enden, jeweils eine Bohrung 9 für einen Sicherungsstift vorgesehen. Die Bohrungen 9 liegen auf gleicher Höhe 5 wie die Bohrungen 8. In der Mitte des Spannteils 1 (in Längsrichtung gesehen), ebenfalls auf gleicher Höhe wie die Bohrungen 8, ist eine Nut 11 für eine Passfeder vorgesehen, die eine seitliche Bewegung des Schneidteils 2 relativ zum Spannteil 1 verhindern soll.
In Fig. 4 sind analog zu Fig. 3 verschiedene Ansichten des Schneidteils 2 gezeigt, 10 wobei oben die Draufsicht auf den Schneidteil und darunter die Seitenansicht zu sehen sind. Es sind die Bohrungen 7 dargestellt, die mit den Bohrungen 8 im Spannteil 1 korrespondieren, sowie die Bohrungen 9 für die Sicherungsstifte, die durchgehend vom Schneidteil 2 zum Spannteil 1 verlaufen, und die Nut 11 für die Passfeder. 15 Zur Verschraubung von Spann- und Schneidteil kann ein Zollgewinde verwendet werden. Der Schraubenkopf der Schrauben wird an der Unterseite mit einer Verzahnung versehen und muss für jedes Langmesser einzeln angefertigt werden, da es keine handelsübliche Verschraubung ist, sondern die Länge der Schrauben und der Schraubenkopf an das jeweilige Langmesser angepasst werden müssen. 20 Beim gegenständlichen Beispiel hat das Langmesser eine Länge von etwa 1600 mm und eine Dicke von 14 mm, Spann- und Schneidteil haben diesbezüglich also die gleichen Außenmaße. Die Höhe des Spannteils 1 liegt bei etwa 125 mm, während die Höhe des Schneidteils 2 nur bei etwa 60 mm liegt.
Die Abmessungen des erfindungsgemäßen Langmessers können jedoch im Rahmen 25 der eingangs genannten Abmessungen schwanken.
Generell ist der Spannteil 1 um das 2 bis 3-fache höher als der Schneidteil 2. In Höhenrichtung überdecken sich Spann- und Schneidteil etwa um ein Drittel bis zur Hälfte der Höhe des Schneidteils 2. Dabei kann vorgesehen sein, dass sich eine Seitenfläche 6 der Feder gerade über die Feder 4 hinaus fortsetzt und sich der 30 Schneidteil 2, insbesondere im Überdeckungsbereich von Spann- und Schneidteil, an einer entsprechenden (hier ebenen) Fläche 15 des Spannteils 1 abstützt, dies 6/12 5 10 15 20 ο · · » · · • · »· · · · · • · • ··# • · · · ···· ·ο· r · · • « · · · · η· * • · ·· · · ······· S00015 dient als Kippsicherung. Die Höhe der Fläche 15 bzw. der fortgesetzten Seitenfläche 6 entspricht der Höhe der Überdeckung. BEZUGSZEICHENLISTE 1 Spannteil 2 Schneidteil 3 Innennut 4 Feder (Verstärkung und Kippsicherung) 5 erste Seitenfläche der Feder 4 6 zweite Seitenfläche der Feder 4 7 Bohrung für die Befestigung des Schneidteils 2 am Spannteil 1 8 Bohrung für die Befestigung des Schneidteils 2 9 Bohrung für Sicherungsstift 10 Auflage Hartmetall oder HSS aufgelötet oder verklebt 11 Nut für Passfeder 12 Schneide 13 Bohrung für Messerlift (Herstellerseitig) 14 Bohrung für die Befestigung des Spannteils 1 15 der fortgesetzten Seitenfläche 6 entsprechende Fläche des Spannteils 1 7/12

Claims (12)

  1. ·· ··· · • · · • ··· •η · · 7· · » · · · · · · • · · · · · S00015 • · · · · · • · · ····· • · ········· • t · · · · ·· ·· · t PATENTANSPRÜCHE 1. Langmesser für eine Papierschneidemaschine, dadurch gekennzeichnet, dass dieses aus einem Spannteil (1), der lösbar mit einem Halter der Papiermaschine 5 verbindbar ist, und einem Schneidteil (2), der lösbar mit dem Spannteil (1) verbunden ist, besteht, wobei der Schneidteil (2) eine Feder (4) aufweist, die formschlüssig in eine Innennut (3) des Spannteils (1) eingesteckt ist, wobei die Feder (4) an zwei Seitenflächen (5, 6), die parallel zur Messerebene verlaufen, von der Innennut (3) des Spannteils (1) umgeben ist.
  2. 2. Langmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innennut (3) und die Feder (4) einen rechteckigen Querschnitt haben.
  3. 3. Langmesser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Spannteil (1) eine Passfeder zur Verhinderung einer Bewegung des Schneidteils (2) in Längsrichtung relativ zum Spannteil (1) vorgesehen ist.
  4. 4. Langmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei durch Spann- und Schneidteil (1, 2) durchgehende Bohrungen (9) vorgesehen sind, durch welche jeweils ein Sicherungsstift gesteckt ist.
  5. 5. Langmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidteil (2) am Spannteil (1) mittels Schrauben befestigt ist.
  6. 6. Langmesser nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite der Schraubenköpfe eine Verzahnung vorgesehen ist. 8/12 ·· · • · · · · · • ·· ···· · ·· ······«·· • · · · · · ·· ·· · · » ··· · • · • ··♦ S00015 8.* ··«· t · ·
  7. 7. Langmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidteil (2) mit einer Auflage (10) von Hartmetall oder Schnellarbeitsstahl versehen ist.
  8. 8. Langmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass 5 es lösbar mit einem Halter einer Papiermaschine verbunden ist.
  9. 9. Langmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannteil (1) um das 2 bis 3-fache höher ist als der Schneidteil (2).
  10. 10. Langmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich Spann- und Schneidteil (1, 2) in Höhenrichtung etwa um ein Drittel der Höhe 10 des Schneidteils (2) überdecken.
  11. 11. Langmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich eine Seitenfläche (6) der Feder gerade über die Feder (4) hinaus fortsetzt und sich der Schneidteil (2), insbesondere im Überdeckungsbereich nach Anspruch 10, an einer entsprechenden Fläche (15) des Spannteils (1) 15 abstützt.
  12. 12. Verwendung eines Langmessers nach einem der Ansprüche 1 bis 11 in einer Papiermaschine zum Schneiden von Papier. 9/12
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