AT514628A2 - Griffbeschlag - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Griffbeschlag (1) zur insbesondere unbeweglichen Fixierung an einem beweglichen flächigen Trennelement (8), beispielsweise einer schwenkbaren oder verschiebbaren Glasscheibe (8) für eine Duschabtrennung, mit folgenden Merkmalen: - beidseitig des Trennelements (8) sind, bezogen auf den eingebauten Zustand, zwei Griffhälften (2,2’) angeordnet, die mit Hilfe eines sich durch das Trennelement (8) erstreckenden Bolzens (5) miteinander verbunden sind, - der Bolzen (5) ist mit einem ersten sich in Richtung der Längsachse (7) erstreckenden Bolzenelement (6) und einem zweiten sich in Richtung der Längsachse (7) erstreckenden Bolzenelement (6’) ausgestattet, - die Bolzenelemente (6,6’) besitzen jeweils einen ersten Bereich und einen zweiten Bereich und sind im zusammengebauten Zustand mittels einer Schraubverbindung miteinander verbundenen sowie in Richtung der Längsachse (7) derart hintereinander angeordnet, dass die ersten Bereiche axial zueinander zeigen und die zweiten Bereiche axial voneinander wegzeigen, - die Griffhälften (2,2’) sind jeweils mit einer Hohlbohrung (4,4’) zur Aufnahme des zweiten Bereichs eines Bolzenelementes (6,6’) versehen und - im zusammengebauten Zustand erstreckt sich jeweils eine Madenschraube (23,23’) mit einer Spitze (24,24’) durch eine korrespondierende Gewindebohrung (25,25’) in der Wandung der Hohlbohrung (4,4’) der Griffhälfte (2,2’) nach radial innen. Dieser Griffbeschlag ist gekennzeichnet durch die nachstehenden Merkmale: - die Bolzenelemente (6,6’) sind an den axial zueinander zeigenden ersten Bereichen in Form einer drehfesten, in Axialrichtung steckbaren sowie in Axialrichtung beweglichen Kupplung (12, 13, 14) ausgebildet, weisen in den axial voneinander wegzeigenden zweiten Bereichen eine radial umlaufende V-förmige Nut (22,22’) auf und besitzen zwischen dem ersten und dem zweiten Bereich einen umlaufenden Kranz (18, 18’) und - die Madenschrauben (23,23’) erstrecken sich im zusammengebauten Zustand mit ihrer Spitze (24,24’) in die V-förmige Nut (22,22’).
Description
Die Erfindung betrifft einen Griffbeschlag zur insbesondere unbeweglichen Fixierung an einem beweglichen flächigen Trennelement, beispielsweise einer schwenkbaren oder verschiebbaren Glasscheibe für eine Duschabtrennung, mit folgenden Merkmalen: beidseitig des Trennelement sind, bezogen auf den eingebauten Zustand, zwei Griffhälften angeordnet, die mit Hilfe eines sich durch das Trennelement erstreckenden Bolzens miteinander verbunden sind, der Bolzen ist mit einem ersten sich in Richtung der Längsachse erstreckenden Bolzenelement und einem zweiten sich in Richtung der Längsachse erstreckenden Bolzenelement ausgestattet, die Bolzenelemente besitzen jeweils einen ersten Bereich und einen zweiten Bereich und sind im zusammengebauten Zustand mittels einer Schraubverbindung miteinander verbundenen sowie in Richtung der Längsachse derart hintereinander angeordnet, dass die ersten Bereiche axial zueinander zeigen und die zweiten Bereiche axial voneinander wegzeigen, die Griffhälften sind jeweils mit einer Hohlbohrung zur Aufnahme des zweiten Bereichs eines Bolzenelementes versehen und im zusammengebauten Zustand erstreckt sich jeweils eine Madenschraube (23,23') mit einer Spitze (24,24') durch eine korrespondierende Gewindebohrung (25,25') in der Wandung der Hohlbohrung (4,4') der Griffhälfte (2,2') nach radial innen.
Bewegliche flächige Trennelemente werden üblicherweise mit einem Griffbeschlag versehen, um diese Trennelemente zu schwenken oder zu verschieben.
Bei vielen Griffbeschlägen besteht das Problem, dass sich die Griffhälften im Laufe der Zeit verdrehen, wodurch es zu einer Lockerung und letztendlich zu einem „Abfallen" der Griffhälften kommt. Dies gilt insbesondere für Griffbeschläge, bei denen die Griffhälften nicht zentrisch miteinander verbunden sind. Dieses Problem stellt sich somit insbesondere für Griffhälften, die außermittig durch ein Verbindungselement, das sich durch das Trennelement erstreckt, verbunden sind.
Aus der DE 10 2005 032 361 B4 ist eine Betätigungsvorrichtung für ein Türblatt einer Duschkabine bekannt. An dem Türblatt ist ein außenseitiger und ein innenseitiger Teil vorhanden. Der innenseitige Teil ist in der Art abnehmbar, dass innerhalb einer Befestigungsvorrichtung, die sich innerhalb des Türblattes erstreckt, eine lösbare zentrale oder dezentrale Steck- oder Rastverbindung befindet.
Die US 3 017 657 A beschreibt einen entfernbaren Griff für eine Ofentür. Der Griff ist mit einer Hohlbohrung ausgestattet, die auf einen Bolzen aufgeschoben wird, der an einer Tür oder einem Trennelement befestigt ist. Der Bolzen weist eine radial umlaufende V-förmige Nut auf. Durch eine Gewindebohrung im Griff kann eine Schraube in die V-förmige Nut eingeschraubt werden. Die Drehachse der Schraube ist dabei bezüglich des Bodens der V-förmigen Nut nach axial außen versetzt.
Ein gattungsgemäßer Beschlag zur Befestigung von Griffen an beiden Seiten eines mit mindestens einem Durchbruch versehenen Türblattes ist aus der DE 200 08 374 Ul bekannt. Bei diesem Beschlag ist mindestens eine den Durchbruch durchsetzender Verbindungsteil vorgesehen, der mit den mindestens je eine glatte Bohrung aufweisenden Griffen mittels Befestigungselementen verbunden ist, die radial zu den die Verbindungsteile aufnehmenden Bohrungen der Griffe in diese eingesetzt sind. Bei einer Ausführungsform besteht der Verbindungsteil aus zwei Stiften, die mit einem Gewindeansatz versehen sind und in eine Hülse eingeschraubt werden, die in eine Bohrung des Türblattes eingesetzt ist.
Die Befestigungselemente dieses bekannten Beschlags sind im Bereich ihres dem Verbindungsteil zugekehrten Endes kegel- oder kalottenförmig ausgebildet und sind lediglich an einer schräg gegen das Türblatt geneigt verlaufenden, mit dem Verbindungsteil in Verbindung stehenden Fläche von Ansenkungen für die Befestigungselemente an.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Griffbeschlag bereitzustellen, mit dem ein Abfallen der Griffhälften vermieden werden kann.
Gelöst wird diese Aufgabe durch einen Griffbeschlag gemäß der Lehre des Anspruchs 1.
Der erfindungsgemäße Griffbeschlag besitzt zwei Griffhälften, die mit Hilfe eines Bolzens miteinander verbunden sind. Dieser Bolzen erstreckt sich, wenn der
Griffbeschlag an dem Trennelement befestigt ist und sich somit im eingebauten Zustand befindet, durch das Trennelement hindurch. Die beiden Griffhälften sind mittels dieses Bolzens miteinander verbunden.
Der Bolzen ist aus zwei Bolzenelementen aufgebaut, nämlich einem ersten sich in Richtung der Längsachse des Bolzens erstreckenden Bolzenelement und einem zweiten, sich ebenfalls in Richtung der Längsachse des Bolzens erstreckenden Bolzenelement.
Die Bolzenelemente besitzen jeweils einen ersten Bereich und einen zweiten Bereich und sind im zusammengebauten Zustand mittels einer Schraubverbindung miteinander verbundenen sowie in Richtung der Längsachse derart hintereinander angeordnet, dass die ersten Bereiche axial zueinander zeigen bzw. axial benachbart angeordnet sind und die zweiten Bereiche axial voneinander wegzeigen bzw. axial voneinander getrennt angeordnet sind. Anders ausgedrückt, die beiden zweiten Bereiche bilden die endständigen Bereiche des zusammengesetzten Bolzens, während die ersten Bereiche zusammen den mittleren Bereich des Bolzens bilden.
Zudem ist jeweils eine Madenschraube mit einer konusförmigen Spitze vorhanden, die sich durch eine korrespondierende Gewindebohrung in der Wandung der Hohlbohrung der Griffhälfte erstreckt und im zusammengebauten Zustand nach radial innen erstreckt.
Der erfindungsgemäße Griffbeschlag zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass die Bolzenelemente an den axial zueinander zeigenden ersten Bereichen in Form einer drehfesten, in Axialrichtung steckbaren sowie in Axialrichtung beweglichen Kupplung ausgebildet sind. Mit anderen Worten, die beiden Bolzenelemente können an ihren axial zueinander zeigenden ersten Bereichen zusammengesteckt werden und sorgen für eine drehfeste Verbindung der beiden Bolzenelemente.
Der erfindungsgemäße Griffbeschlag zeichnet sich ferner dadurch aus, dass die Bolzenelemente in den axial voneinander wegzeigenden zweiten Bereichen eine radial umlaufende V-förmige Nut aufweisen und zwischen dem ersten und dem zweiten Bereich einen umlaufenden Kranz (18, 18') besitzen.
Diese zweiten Bereiche der Bolzenelemente werden von einer Hohlbohrung in den Griffhälften aufgenommen. Beide Griffhälften besitzen somit jeweils eine Hohlbohrung.
Die Madenschrauben (23,23') erstrecken sich im zusammengebauten Zustand mit ihrer Spitze (24,24') in die V-förmige Nut (22,22').
Das Merkmal „Kranz" steht stellvertretend für eine Fläche oder ein Flächenelement zur direkten oder indirekten Anlage an das Trennelement.
Beim Zusammenbauen des erfindungsgemäßen Griffbeschlages werden die beiden Bolzenelemente an den zueinander zeigenden Stirnbereichen bzw. ersten Bereichen in Axialrichtung ineinander gesteckt. Mit anderen Worten, durch das Ineinanderstecken wird die drehfeste Kupplung ausgebildet, die jedoch noch axial beweglich ist. Danach werden die Bolzenelemente durch eine Schraubverbindung miteinander verbunden. Beim Anziehen dieser Schraubverbindung werden die Bolzenelemente mittels ihrer Kränze gegen das Türelement in Anlage gebracht sowie dagegen gepresst. Die Kränze stellen somit eine Art Widerlager dar. Die beim Anziehen erfolgende axiale Verschiebung der Bolzenelemente wird durch die axial bewegliche Kupplung ermöglicht. Dadurch wird der Bolzen dauerhaft und fest mit dem Türelement verbunden bzw. daran befestigt, ohne dass eine irgendwie geartete Kraft durch die Griffhälften auf den Bolzen bzw. die Bolzenelemente ausgeübt wird.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform befindet(en) sich im zusammengebauten Zustand eine oder mehrere Unterlegscheiben bzw. Beilagscheiben zwischen dem Kranz und dem Türelement. Bei dieser Ausführungsform liegen die beiden Kränze somit indirekt an dem Trennelement an. Zweckmäßigerweise werden dazu Stanzplättchen eingesetzt, beispielsweise Klinger-Sil vom der Firma Klinger, um die Reibung zwischen der Unterlegscheibe und dem Türelement, beispielsweise einer Glasscheibe zu erhöhen. Zusätzlich dienen derartige Elemente auch als Glasschutz, um Absplitterungen der Glasbohrung zu verhindern.
Die Gewindebohrung sowie die V-förmige Nut sind vorzugsweise derart dimensioniert und angeordnet, dass bei Einsatz des Bolzenelementes in die zugehörige Hohlbohrung der Griffhälfte die Drehachse der Madenschraube nach axial außen bezüglich des keilförmigen Bodens der V-förmigen Nut versetzt ist. Die
Madenschraube besitzt somit ein Außengewinde, das mit der genannten Gewindebohrung zusammenwirkt. Das Merkmal „axial außen" bezeichnet dabei eine Richtung nämlich in Richtung der Längsachse zum Ende des Bolzens bzw. der Längsache hin. Auch das Merkmal „axial innen" stellt eine Richtungsangabe dar, nämlich von einem Bolzenende zur Mitte des Bolzen.
Selbst wenn bei einer derartigen Anordnung eine Griffhälfte dazu verdreht wird, beeinflusst das nicht die Befestigung des Bolzens am Türelement. Dadurch wird einer Lockerung entgegengewirkt.
Die Hohlbohrung und die axial voneinander wegzeigenden zweiten Bereiche können im Prinzip eine beliebige Form beziehungsweise eine beliebige Querschnittsform besitzen. Vorzugsweise sind die Bolzenelemente jedoch in den axial voneinander wegzeigenden zweiten Bereichen zylinderförmig ausgebildet, wobei die Hohlbohrung in diesem Fall eine Hohlzylinderbohrung darstellt.
Die steckbare Kupplung ist nach einer bevorzugten Ausführungsform als Formschluss-Verbindung ausgestaltet. Insbesondere bevorzugt handelt es sich dabei um eine Nut-Feder-Verbindung.
Die beiden Bolzenelemente können auf beliebige Weise mittels einer Schraubverbindung verbunden werden.
Eine derartige Schraubverbindung wird vorzugsweise dadurch realisiert, dass das erste Bolzenelement eine durchgehende zentrale Bohrung besitzt, durch das sich im zusammengebauten Zustand eine Gewindeschraube in eine zentrale, zum ersten Bolzenelement hin offene Gewindebohrung im zweiten Bolzenelement erstreckt. Diese Gewindeschraube ist am ersten Bolzenelement abgestützt. Beim Drehen der Gewindeschraube wird somit diese in die Gewindebohrung hineingedreht und zieht die beiden Bolzenelemente zusammen.
Der keilförmige Boden beziehungsweise die Spitzen der V-Form der Nut in den beiden Bolzenelementen zeigt(en) vorzugsweise nach radial innen. Mit anderen Worten, eine Ebene senkrecht zur Längsachse und durch die Spitze der V-Form teilt diese in zwei gleiche Hälften.
Die konusförmige Spitze der Madenschraube ist vorzugsweise zur V-förmigen Nut formkongruent sowie weiterhin bevorzugt größenkongruent (genauer: bezieht sich auf die Querschnittsform).
Die Griffhälften besitzen vorzugsweise einen Stutzen, in dem die Hohlbohrung beziehungsweise Hohlzylinderbohrung ausgebildet ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Griffbeschlag sind die Griffhälften vorzugsweise außermittig mit dem Bolzen verbunden.
Der erfindungsgemäße Griffbeschlag wird nachstehend unter Bezug auf die nicht maßstabsgetreuen und teilweise skizzenhaften Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Griffbeschlages in Explosionsdarstellung,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines zusammengebauten Griffbeschlages
Fig. 3 eine Schnittansicht durch den in der Fig. 2 gezeigten zusammengebauten Griffbeschlag und
Fig. 4 sechs Ansichten eines aus zwei Bolzenelementen zusammengebauten Bolzens.
Der in der Fig. 2 perspektivisch im zusammengebauten Zustand gezeigte Griffbeschlag 1 für ein Trennelement in Form einer Glasscheibe 8 besitzt zwei im Wesentlichen gleich aufgebaute Griffhälften 2,2', die in Aufsicht und somit in der Fig. 3 von unten her oder von oben her betrachtet eine in etwa rechteckige Form besitzen. Mit anderen Worten, die beiden Griffelemente 2,2'stellen in etwa rechteckige streifenförmige Elemente dar, wobei die Streifen eine leichte Rundung zur Glasscheibe 8 hin aufweisen.
Die Griffhälften 2,2' weisen senkrecht zu der Mittelebene dieser streifenförmigen Elemente jeweils einen Stutzen 3,3' auf, der mit den streifenförmigen Elementen einstöckig ausgebildet ist.
In jedem dieser Stutzen 3,3' erstreckt sich vom freien Ende eine Hohlzylinderbohrung 4,4' in Richtung der streifenförmigen Elemente. Wie insbesondere aus der Fig. 3 ersichtlich ist, handelt es sich dabei um Sacklochbohrungen.
Wie ferner aus der Fig. 3 ersichtlich ist, sind die beiden Griffhälften 2,2' durch einen Bolzen 5 verbunden. Dieser Bolzen 5 weist zwei Bolzenelemente 6,6' auf, die im zusammengebauten Zustand entlang der Längsachse 7 hintereinander angeordnet sind.
Insbesondere aus den Fig. 1 und Fig. 3 ist ersichtlich, dass sich ein Bolzenelement 6 auf der einen Seite der Glasscheibe 8 und das andere Bolzenelement 6' sich auf der anderen Seite dieser Glasscheibe 8 befindet. Das Bolzenelement 6 besitzt eine sich vom ersten Bereich, der zum anderen Bolzenelement 6' zeigt, zum zweiten Bereich erstreckende Gewindebohrung 9. Zudem besitzt das Bolzenelement 6 in diesem ersten Bereich zwei sich in Richtung der Längsachse 7 erstreckende Wandelemente 11, deren zueinander zeigenden Innenwände sich parallel zur Längsachse 7 erstrecken und die zwischen sich eine Nut 10 definieren. Die Außenwände der Wandelemente 11 verlaufen auf einem radial um die Längsachse 7 umlaufenden Durchmesser. Bedingt durch die zentrale Gewindebohrung 9 wird die Nut 10 in zwei Nutabschnitte unterteilt; die Wandelemente 11 stellen in Aufsicht auf das Bolzenelement 6 in Richtung der Längsachse 7 in etwa Kreisringabschnitte dar.
In dieser Nut 10 kommt im zusammengebauten Zustand eine Feder 12 zu liegen. Dies ist insbesondere in den Fig. 2 und Fig. 4 gezeigt; dort ist das Trennelement bzw. die Glasscheibe weggelassen.
Da das Bolzenelement 6' eine durchgehende zentrale Längsbohrung 15 besitzt, wird die Feder 12 in zwei stiftförmige Federelemente 13,14 unterteilt; die durchgehende Bohrung 15 erstreckt sich auch durch diese Feder 12.
Zum Zusammenbau der beiden Bolzenelemente 6,6' werden diese von der zugehörigen Seite in eine durchgehende Bohrung 16 in der Glasscheibe 8 hineingesteckt. Dabei kommen die Federelemente 13,14 der Feder 12 in der Nut 10 zu liegen (man vergleiche auch Fig. 2 und Fig. 4). Mit Hilfe der Nut 10 und der Feder 12 wird eine drehfeste Verbindung der beiden Bolzenelemente 6,6' sichergestellt.
Zur Verbindung der beiden Bolzenelemente 6,6' dient eine Gewindeschraube 17 (man vergleiche Fig. 1), die sich durch die Bohrung 15 im Bolzenelement 6,6'sowie die Bohrung 16 in der Glasscheibe 8 in die Gewindebohrung 9 im Bolzenelement 6 erstreckt.
Beide Bolzenelemente 6,6' besitzen axial nach außen im Anschluss an die Feder 12 beziehungsweise die Nut 10 und somit zwischen dem ersten und den zweiten Bereich einen ringförmigen Kranz 18,18'. Zwischen den ringförmigen Kränzen 18,18' und der Oberfläche der Glasscheibe 8 kommt jeweils eine mit einer zentralen Bohrung versehene Unterlegscheibe 19,19'zu liegen.
Beim Einschrauben der Gewindeschraube 17 in die Gewindebohrung 9 im Bolzenelement 6 werden die Bolzenelemente 6,6' quasi zusammengezogen. Die ringförmigen Kränze 18,18'sowie die Unterlegscheiben 19,19'werden mit der Oberfläche der Glasscheibe 8 verpresst. Damit ist der Bolzen 5 an der Glasscheibe 8 befestigt.
Die Gewindeschraube 17 besitzt zu diesem Zwecke einen Kopf 20, der auf einem Widerlager im Bolzenelement 6' abgestützt wird. Bei diesem Widerlager handelt es sich um einen Absatz 26, der dadurch gebildet wird, dass der Durchmesser der durchgehenden Bohrung 15 im Bolzenelement 6'schlagartig verkleinert wird.
Beide Bolzenelemente 6,6' sind in ihrem axial voneinander wegzeigenden zweiten Bereich 21,21'zylinderförmig ausgebildet und werden mit diesem Bereich in die Hohlzylinderbohrung 4,4' im Stutzen 3,3' der Griffhälfte 2,2' eingesetzt.
In diesem zweiten Bereich 21,21' besitzen die Bolzenelemente 6,6'jeweils eine radial umlaufende V-förmige Nut 22,22'.
In dieser Nut 22,22' kommt im zusammengebauten Zustand eine Madenschraube 23,23' mit ihrer konusförmigen Spitze 24,24'. Die Madenschraube 23,23' besitzt ein Außengewinde, das in eine damit zusammenwirkende durchgehende Gewindebohrung 25,25' im Stutzen 3,3' zusammenwirkt. Durch Einschrauben der Madenschraube 23,23' wird die konusförmige Spitze 24,24' in die Nut 22,22' hineingeschraubt.
Im zusammengebauten Zustand, in dem die beiden Stutzen 3,3' der beiden Griffhälften 2,2' an der Glasscheibe 8 anliegen ist die Drehachse der Madenschraube 23,23' nach axial außen bezüglich des keilförmigen Bodens der V-förmigen Nut 22,22'versetzt. Als Boden wird dabei derjenige Punkt der Nut 22,22' bezeichnet, welcher der Längsachse 7 radial am nächsten ist.
Beim Einschrauben der Madenschraube 23,23' kommt die axial äußere Wand der Spitze 24,24' gegen die axial äußere Wand der Nut 22,22' in Anlage. Dadurch wird eine Kraft ausgeübt, durch welche die beiden Bolzenelemente 6,6' nach axial außen gezogen beziehungsweise gedrückt werden. Dieser Kraft wirkt die Kraft der Gewindeschraube 17 entgegen, welche sich durch das Bolzenelement 6' in die Gewindebohrung 9 im Bolzenelement 6 erstreckt und dort eingedreht ist beziehungsweise wird.
Ausgehend von dem freien, zur Glasscheibe 8 zeigenden Ende verringert sich der Durchmesser der Hohlzylinderbohrung 4,4' schlagartig unter Ausbildung eines Absatzes 28, gegen den der ringförmige Kranz 18,18' in axiale Anlage kommt. Die Dicke des radialen Kranzes 18,18' ist dabei derart gewählt, dass, wenn das Bolzenelement 6,6'vollständig in die Hohlzylinderbohrung 4,4'eingeschoben beziehungsweise eingesetzt ist, die Außenfläche des ringförmigen Kranzes 18,18' mit dem freien Ende des Stutzens 3,3' bündig ist.
Die Bolzenelemente 6,6', die Madenschraube 23,23' und die Gewindeschraube 17 sowie die Stutzen 3,3' können aus jeden beliebigen Material gefertigt sein, bei dem es sich vorzugsweise um ein Metall handelt.
Bezuaszeichenliste 1. Griffbeschlag 2,2' Griffhälften 3,3' Stutzen 4,4' Hohlzylinderbohrung 5 Bolzen 6,6' Bolzenelement 7 Längsachse 8 Glasscheibe 9 Gewindebohrung 10 Nut 11 Wandelement 12 Feder 13,14 Federelement 15 Bohrung im Bolzenelement 6' 16 Bohrung 17 Gewindeschraube 18,18'ringförmiger Kranz 19,19'Unterlegscheibe 20 Kopf 21,21'zylinderförmiger Bereich 22,22'V-förmige Nut 23,23'Madenschraube 24,24'konusförmige Spitze der Madenschraube 23,23' 25,25'Gewindebohrung
Absatz in der durchgehenden Bohrung in 15 im Bolzenelement 6' 27,27'Außengewinde der Madenschraube 23,23' 28 Absatz in der Hohlzylinderbohrung 4,4' der Stutzen 3,3'
Claims (10)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Griffbeschlag (1) zur insbesondere unbeweglichen Fixierung an einem beweglichen flächigen Trennelement (8), beispielsweise einer schwenkbaren oder verschiebbaren Glasscheibe (8) für eine Duschabtrennung, mit folgenden Merkmalen: beidseitig des Trennelements (8) sind, bezogen auf den eingebauten Zustand, zwei Griffhälften (2,2') angeordnet, die mit Hilfe eines sich durch das Trennelement (8) erstreckenden Bolzens (5) miteinander verbunden sind, - der Bolzen (5) ist mit einem ersten sich in Richtung der Längsachse (7) erstreckenden Bolzenelement (6) und einem zweiten sich in Richtung der Längsachse (7) erstreckenden Bolzenelement (6') ausgestattet, - die Bolzenelemente (6,6') besitzen jeweils einen ersten Bereich und einen zweiten Bereich und sind im zusammengebauten Zustand mittels einer Schraubverbindung miteinander verbundenen sowie in Richtung der Längsachse (7) derart hintereinander angeordnet, dass die ersten Bereiche axial zueinander zeigen und die zweiten Bereiche axial voneinander wegzeigen, - die Griffhälften (2,2') sind jeweils mit einer Hohlbohrung (4,4') zur Aufnahme des zweiten Bereichs eines Bolzenelementes (6,6') versehen und im zusammengebauten Zustand erstreckt sich jeweils eine Madenschraube (23,23') mit einer Spitze (24,24') durch eine korrespondierende Gewindebohrung (25,25') in der Wandung der Hohlbohrung (4,4') der Griffhälfte (2,2') nach radial innen, gekennzeichnet durch die nachstehenden Merkmale: - die Bolzenelemente (6,6') sind an den axial zueinander zeigenden ersten Bereichen in Form einer drehfesten, in Axialrichtung steckbaren sowie in Axialrichtung beweglichen Kupplung (12, 13, 14) ausgebildet, weisen in den axial voneinander wegzeigenden zweiten Bereichen eine radial umlaufende V-förmige Nut (22,22') auf und besitzen zwischen dem ersten und dem zweiten Bereich einen umlaufenden Kranz (18, 18') und - die Madenschrauben (23,23') erstrecken sich im zusammengebauten Zustand mit ihrer Spitze (24,24') in die V-förmige Nut (22,22').
- 2. Griffbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Bolzenelement (6') eine durchgehende zentrale Bohrung (15) besitzt, durch die sich im zusammengebauten Zustand zur Herstellung der Schraubverbindung eine an diesem zweiten Bolzenelement abgestützte Gewindeschraube (17) in eine zentrale, zum zweiten Bolzenelement (6') hin offene Gewindebohrung (9) im ersten Bolzenelement (6) erstreckt.
- 3. Griffbeschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im zusammengebauten Zustand zwischen dem Kranz (18, 18') und dem Trennelement mindestens eine Unterlegscheibe (19, 19') angeordnet ist.
- 4. Griffbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindebohrung (25,25') sowie die V-förmige Nut (22,22') derart dimensioniert und angeordnet sind, dass bei Einsatz des Bolzenelementes (6,6') in die zugehörige Hohlbohrung (4,4') der Griffhälfte (2,2') die Drehachse der Madenschraube (23,23') bezüglich des der Längsachse (7) des Bolzens radial am nächsten kommenden Bodens der V-förmigen Nut (22,22') nach axial außen versetzt ist.
- 5. Griffbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eines, zwei oder drei der folgenden Merkmale: i) die Spitze (24,24') der Madenschraube (23,23') ist konusförmig, ii) der keilförmige Boden der V-Form zeigt nach radial innen und die Spitze (24,24') der Madenschraube (23,23') ist formkongruent zur V-förmigen Nut (22,22') und iii) die Spitze (24,24') ist größenkongruent mit der V-förmigen Nut (22,22').
- 6. Griffbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzenelemente (6,6') in den axial voneinander wegzeigenden zweiten Bereichen zylinderförmig (21,21') ausgebildet sind und die Hohlbohrung eine Hohlzylinderbohrung (4,4') darstellt.
- 7. Griffbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die steckbare Kupplung als Formschluss-Verbindung ausgestaltet ist.
- 8. Griffbeschlag nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die steckbare Kupplung als Nut-Feder-Verbindung (10, 12) ausgestaltet ist.
- 9. Griffbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffhälften (2,2') jeweils einen Stutzen (3,3') besitzen, in dem die Hohlbohrung bzw. Hohlzylinderbohrung (4,4') ausgebildet ist, und/oder die Griffhälften (2,2') außermittig mit dem Bolzen (5) verbunden sind.
- 10. Griffbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kranz (18,18') ringförmigen ausgebildet ist. 2014 06 26
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