AT514921B1 - Beschickungsvorrichtung für einen Extruder - Google Patents

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AT514921B1 ATA50276/2014A AT502762014A AT514921B1 AT 514921 B1 AT514921 B1 AT 514921B1 AT 502762014 A AT502762014 A AT 502762014A AT 514921 B1 AT514921 B1 AT 514921B1
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    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B17/00Recovery of plastics or other constituents of waste material containing plastics
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Abstract

Es wird eine Beschickungsvorrichtung für einen Extruder mit einem stehenden, zylindrischen Behälter (1) zur Aufbereitung des zu plastifizierenden Kunststoffguts, mit einer zum zylindrischen Behälter (1) tangentialen Extruderschnecke (5) und mit einem Einstellschieber (9) für die Öffnungsweite einer Beschickungsöffnung (7) zwischen Behälter (1) und Extruderschnecke (5) beschrieben. Um vorteilhafte Beschickungsbedingungen einstellen zu können, wird vorgeschlagen, dass auf der dem Einstellschieber (9) gegenüberliegenden Seite der Beschickungsöffnung (7) ein vom Einstellschieber (9) unabhängig verstellbarer Begrenzungsschieber (19) vorgesehen ist.

Description

Beschreibung [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Beschickungsvorrichtung für einen Extruder miteinem stehenden, zylindrischen Behälter zur Aufbereitung des zu plastifizierenden Kunststoff¬guts, mit einer zum zylindrischen Behälter tangentialen Extruderschnecke und mit einem Ein¬stellschieber für die Öffnungsweite einer Beschickungsöffnung zwischen Behälter und Extruder¬schnecke.
[0002] Bei Beschickungsvorrichtungen dieser Art wird das zu plastifizierende Kunststoffgut ineinem stehenden, zylindrischen Behälter zerkleinert, der zu diesem Zweck im Bodenbereich miteinem um die Behälterachse antreibbaren Misch- und Zerkleinerungswerkzeug ausgerüstet ist,mit dessen Hilfe das zerkleinerte Kunststoffgut entlang des Behältermantels zu einer Beschi¬ckungsöffnung gefördert und fliehkraftbedingt durch die Beschickungsöffnung hindurch dertangential an den Behälter anschließenden Extruderschnecke aufgegeben wird. Zur Dosierungdes durch die Beschickungsöffnung der Extruderschnecke zugeführten Kunststoff guts ist derBeschickungsöffnung, die sich über einen halben Umfang der Extruderschnecke erstreckt, einEinstellschieber zugeordnet, der die Beschickungsöffnung von oben nach unten fortschreitendder Höhe nach begrenzt. Es hat sich allerdings beim Betrieb solcher Beschickungsvorrichtun¬gen herausgestellt, dass in Abhängigkeit vom jeweiligen Kunststoffgut die Erwartungen in Be¬zug auf den Füllgrad der Extruderschnecke und auf das Förderverhalten im Bereich der Beschi¬ckungsöffnung selbst bei vollständig geöffnetem Einstellschieber und einem ausreichendenAngebot an zerkleinertem Kunststoffgut nicht erfüllt werden.
[0003] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Beschickungsvorrichtung für einenExtruder mit Hilfe einfacher konstruktiver Mittel so auszugestalten, dass in Abhängigkeit von derArt des jeweils zu plastifizierenden Kunststoffguts ein guter Füllgrad für die Extruderschneckebei vorteilhaften Förderbedingungen sichergestellt werden kann.
[0004] Ausgehend von einer Beschickungsvorrichtung der eingangs geschilderten Art löst dieErfindung die gestellte Aufgabe dadurch, dass auf der dem Einstellschieber gegenüberliegen¬den Seite der Beschickungsöffnung ein vom Einstellschieber unabhängig verstellbarer Begren¬zungsschieber vorgesehen ist.
[0005] Mit Hilfe des zusätzlichen, dem Einstellschieber bezüglich der Beschickungsöffnunggegenüberliegenden Begrenzungsschiebers kann nicht nur der freie Durchtrittquerschnitt, son¬dern auch die Winkellage dieses freien Durchtrittquerschnitts gegenüber der Extruderschneckeverändert werden, was in überraschender Weise die Möglichkeit eröffnet, für das jeweils einge¬setzte Kunststoffgut die Füllung der Extruderschnecke und deren Förderverhalten im Bereichder Guteinspeisung zu optimieren. Durch eine Verlagerung des Begrenzungsschiebers kannbeispielsweise der sich gegensinnig zur Beschickungsrichtung drehende Umfangsabschnitt derExtruderschnecke mit der Wirkung zumindest zum Teil abgedeckt werden, dass im Bereich derBeschickungsöffnung im Schneckengehäuse umlaufendes Kunststoffgut weder zurück in dieBeschickungsöffnung austreten noch die Beschickung der Extruderschnecke beeinträchtigenkann. Durch eine Verkleinerung der freien Beschickungsöffnung in Umfangsrichtung der Extru¬derschnecke kann somit unter einer gleichzeitigen Einstellung der Umfangslage des freienDurchtrittquerschnitts der Beschickungsöffnung der Füllgrad der Extruderschnecke verbessertund die Durchsatzleistung erhöht werden.
[0006] Da die Beschickungsverhältnisse über die sich in Richtung der Achse der Extruder¬schnecke erstreckende Länge der Beschickungsöffnung nicht konstant sind, können zur Be¬rücksichtigung von über die Länge der Beschickungsöffnung auftretenden Ungleichförmigkeitender Einstellschieber und/oder der Begrenzungsschieber aus nebeneinandergereihten, je für sichverlagerbaren Teilschiebern aufgebaut sein, sodass auch über die Länge der Beschickungsöff¬nung deren freier Durchtrittquerschnitt an die örtlichen Beschickungsverhältnisse angepasstwerden kann, und zwar durch eine Einstellung der freien Öffnungsweite und der Umfangslagedes freien Durchtrittquerschnitts.
[0007] Um im Rahmen der auf eine bestimmte Art von Kunststoffgut ausgelegten geometri¬schen Form des freien Durchtrittquerschnitts eine Dosierung des der Extruderschnecke aufzu¬gebenden Kunststoffguts in herkömmlicher Weise mit dem Einstellschieber vornehmen zukönnen, kann auf der Seite des Einstellschiebers eine verstellbare Blende zur Begrenzung dieBeschickungsöffnung vorgesehen sein, sodass über diese Blende im Zusammenwirken mit demBegrenzungsschieber die geometrische Grundform des freien Durchtrittquerschnitts der Beschi¬ckungsöffnung festgelegt werden kann. Der Einstellschieber dient in diesem Fall der zusätzli¬chen Verringerung des freien Durchtrittquerschnitts zu Dosierungszwecken.
[0008] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen [0009] Fig. 1 eine erfindungsgemäße Beschickungsvorrichtung in einer vereinfachten, zum Teil aufgerissenen Vorderansicht und [0010] Fig. 2 diese Beschickungseinrichtung in einem schematischen Schnitt nach der Linie II- II der Fig. 1 [0011] Die dargestellte Beschickungsvorrichtung weist einen stehenden, zylindrischen Behälter1 zur Aufbereitung des zu plastifizierenden Kunststoffguts mit einem Zerkleinerungswerkzeug 2auf, das eine im Bodenbereich koaxial zum Behälter 1 gelagerte, antreibbare Trägerscheibe 3für über den Umfang verteilte Messer 4 umfasst. Im Bereich des Zerkleinerungswerkzeugs 2 istder Behälter 1 an einen Extruder angeschlossen, dessen Extruderschnecke 5 tangential zumBehälter 1 verläuft. Das Schneckengehäuse 6 ist in herkömmlicher Weise an den Behälterangeflanscht, was aus Übersichtlichkeitsgründen nicht näher dargestellt ist. Die Beschickungder Extruderschnecke 5 erfolgt über eine Beschickungsöffnung 7, deren Höhe dem innerenGehäusedurchmesser entspricht. Auf der Behälterseite ist die Beschickungsöffnung 7 in einer inden Behälter 1 eingesetzten Anschlussplatte 8 vorgesehen.
[0012] Der freie Durchtrittquerschnitt der Beschickungsöffnung 7 kann von oben durch einenEinstellschieber 9 begrenzt werden. Dieser Einstellschieber 9 ist auf einer Konsole 10 ver¬schiebbar gelagert, die auf einem am Schneckengehäuse 6 abgestützten Träger 11 befestigt istund Führungen 12 für am Einstellschieber 9 vorgesehene Führungsschienen 13 bildet. DerStellantrieb für den Einstellschieber 9 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel als Spindeltrieb14 ausgeführt, dessen Spindel über einen Motor 15 und ein Winkelgetriebe 16 angetriebenwird, wobei die aus dem Motor 15 und dem Winkelgetriebe 16 gebildete Baueinheit an derKonsole 10 befestigt ist. Die drehfest gehaltene Spindelmutter 17 ist an einem Ausleger 18 desEinstellschiebers 9 vorgesehen.
[0013] Auf der dem Einstellschieber 9 gegenüberliegenden Seite der Beschickungsöffnung 7 istein vom Einstellschieber 9 unabhängig verstellbarer Begrenzungsschieber 19 vorgesehen, dermit Hilfe von Langlochführungen 20 auf der Anschlussplatte 8 der Höhe nach verstellbar befes¬tigt ist und über eine Stellschraube 21 verlagert werden kann.
[0014] Durch das Zusammenwirken des Einstellschiebers 9 mit dem Begrenzungsschieber 19kann der freie Durchtrittquerschnitt der Beschickungsöffnung 7 nicht nur begrenzt, sondernauch der Höhe nach verlagert werden, was die Möglichkeit mit sich bringt, die Füllbedingungenfür die Extruderschnecke 5 vorteilhafterweise unter Berücksichtigung der Art des eingesetztenKunststoffguts an die jeweiligen Anforderungen anzupassen. Mit Hilfe des Begrenzungsschie¬bers 19 kann die Extruderschnecke 5 in einem Umfangsbereich abgedeckt werden, in dem dasinnerhalb des Schneckengehäuses 6 umlaufende Kunststoffgut eine ausgeprägte Bewegungs¬komponente entgegen der Beschickungsrichtung aufweist, sodass dieses Kunststoffgut darangehindert wird, zurück in die Beschickungsöffnung 7 auszutreten und die fliehkraftbedingteBeschickung der Extruderschnecke mit Hilfe des Zerkleinerungswerkzeugs 2 zu beeinträchti¬gen. Mit einer solchen Anpassung des freien Durchtrittquerschnitts der Beschickungsöffnung 7an die jeweiligen Beschickungsbedingungen kann somit der Füllgrad der Extruderschnecketrotz einer Verringerung des freien Durchtrittquerschnitts der Beschickungsöffnung gesteigertund damit der Durchsatz erhöht werden.
[0015] Um den Einstellschieber 9 zur Dosierung des zu plastifizierenden Kunststoffguts einset- zen zu können, ohne auf die jeweils günstigste geometrische Grundform des freien Durchtritt¬querschnitts der Beschickungsöffnung 7 Rücksicht nehmen zu müssen, kann auf der Seite desEinstellschiebers 9 eine verstellbare Blende 22 zur Begrenzung die Beschickungsöffnung 7vorgesehen werden, die ähnlich dem Begrenzungsschieber 19 über Langlochführungen 23 ander Anschlussplatte 8 der Höhe nach verstellbar gelagert ist. Über diese Blende 22 kann inVerbindung mit dem Begrenzungsschieber 19 die Lage und Größe des freien Durchtrittquer¬schnitts der Durchtrittöffnung 7 für die größte Öffnungsweite vorgegeben werden, die dann überden Einstellschieber 9 zusätzlich verstellt werden kann.
[0016] Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel be¬schränkt, das lediglich die grundsätzlichen Konstruktionsbedingungen zeigt. So können derEinstellschieber 9, der Begrenzungsschieber 19 und die Blende 22 in Achsrichtung der Extru¬derschnecke 5 geneigt verlaufen, um sich in Schneckenlängsrichtung ändernde Beschickungs¬bedingungen im Bereich der Beschickungsöffnung 7 berücksichtigen zu können. Zu diesemZweck können aber auch der Einstellschieber 9, der Begrenzungsschieber 19 und die Blende22 durch nebeneinandergereihte, je für sich verstellbare Teilschieber oder Teilblenden zusam¬mengesetzt sein.

Claims (3)

  1. Patentansprüche 1. Beschickungsvorrichtung für einen Extruder mit einem stehenden, zylindrischen Behälter(1) zur Aufbereitung des zu plastifizierenden Kunststoffguts, mit einer zum zylindrischenBehälter (1) tangentialen Extruderschnecke (5) und mit einem Einstellschieber (9) für dieÖffnungsweite einer Beschickungsöffnung (7) zwischen Behälter (1) und Extruderschnecke(5), dadurch gekennzeichnet, dass auf der dem Einstellschieber (9) gegenüberliegendenSeite der Beschickungsöffnung (7) ein vom Einstellschieber (9) unabhängig verstellbarerBegrenzungsschieber (19) vorgesehen ist.
  2. 2. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einstell¬schieber (9) und/oder der Begrenzungsschieber (19) aus nebeneinandergereihten, je fürsich verlagerbaren Teilschiebern aufgebaut sind.
  3. 3. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf derSeite des Einstellschiebers (9) eine verstellbare Blende (22) zur Begrenzung die Beschi¬ckungsöffnung (7) vorgesehen ist. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
ATA50276/2014A 2014-04-14 2014-04-14 Beschickungsvorrichtung für einen Extruder AT514921B1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT375867B (de) * 1983-04-27 1984-09-25 Erema Vorrichtung zum aufbereiten von thermoplastischem kunststoffgut

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT375867B (de) * 1983-04-27 1984-09-25 Erema Vorrichtung zum aufbereiten von thermoplastischem kunststoffgut

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