AT515186A2 - Gleitbrettbindung mit Drehlager - Google Patents

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AT515186A2 ATA871/2014A AT8712014A AT515186A2 AT 515186 A2 AT515186 A2 AT 515186A2 AT 8712014 A AT8712014 A AT 8712014A AT 515186 A2 AT515186 A2 AT 515186A2
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gleitbrettbindung (10) zum Halten eines Schuhs an einem Gleitbrett (14), umfassend eine Basis (12), welche zur Montage am Gleitbrett (14) eingerichtet ist, einen Bindungskörper (16), welcher verstellbar ist zwischen einer Eingriffsstellung zum Halten des Schuhs und einer Freigabestellung zum Freigeben des Schuhs, und eine Drehlageranordnung (46, 48, 50, 52), welche den Bindungskörper (16) zur Verstellung zwischen Eingriffsstellung und Freigabestellung um eine vertikal zu einer Gleitbrettebene verlaufende Vertikaldrehachse (V) drehbar an der Basis (12) hält, wobei die Drehlageranordnung (46, 48, 50, 52) eine Nabe (46) aufweist, welche an einem ersten der beiden Elemente aus Basis (12) und Bindungskörper (16) vorgesehen ist, und eine Aufnahme (48) aufweist, welche an dem anderen der beiden Elemente aus Basis (12) und Bindungskörper (16) vorgesehen ist, wobei die Nabe (46) drehbar in die Aufnahme eingesetzt ist, wobei die Drehlageranordnung (46, 48, 50, 52) ferner ein Axiallager (50, 52) mit einem ersten (50) und einem zweiten Axiallagerelement (52) umfasst, welche zueinander um die Vertikaldrehachse (V) drehbar aneinander gelagert sind, wobei das erste Axiallagerelement (50) an dem ersten Element (12) angeordnet ist und wobei das zweite Axiallagerelement (52) an dem zweiten Element (16) angeordnet ist.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gleitbrettbindungzum Halten eines Schuhs an einem Gleitbrett, umfassendeine Basis, welche zur Montage am Gleitbrett eingerichtetist, einen Bindungskörper, welcher verstellbar istzwischen einer Eingriffsstellung zum Halten des Schuhsund einer Freigabestellung zum Freigeben des Schuhs, undeine Drehlageranordnung, welche den Bindungskörper zurVerstellung zwischen Eingriffsstellung undFreigabestellung um eine vertikal zu einerGleitbrettebene verlaufende Vertikaldrehachse drehbar ander Basis hält, wobei die Drehlageranordnung eine Nabeaufweist, welche an einem ersten der beiden Elemente ausBasis und Bindungskörper vorgesehen ist, und eineAufnahme aufweist, welche an dem zweiten der beidenElemente aus Basis und Bindungskörper vorgesehen ist,wobei die Nabe drehbar in die Aufnahme eingesetzt ist,wobei die Drehlageranordnung ferner ein Axiallager miteinem ersten und einem zweiten Axiallagerelement umfasst,welche zueinander um die Vertikaldrehachse drehbaraneinander gelagert sind, wobei das ersteAxiallagerelement an dem ersten Element angeordnet istund wobei das zweite Axiallagerelement an dem zweitenElement angeordnet ist.
Eine derartige Gleitbrettbindung ist als Ferseneinheitfür eine Tourenskibindung aus der EP 2 545 966 A2bekannt. Die herkömmliche Bindung umfasst einenBindungskörper mit zwei Kopplungsstiften, die zumEingriff mit einem Fersenabschnitt eines Schuhseingerichtet sind, um den Schuh in einer Abfahrtsstellungfest am Ski zu halten. Der Bindungskörper ist um einevertikale Drehachse drehbar an einer skifesten Basis gelagert, sodass die Ferseneinheit von der besagtenAbfahrtsstellung in eine Tourenstellung verdrehbar ist,in welcher die Kopplungsstifte in seitliche Richtungweisen und statt dessen eine am Bindungskörperangebrachte Steighilfe in Vorwärtsrichtung orientiertist, um den Schuh beim Gehen in einer vorbestimmten Höheüber dem Ski abzustützen. Die Drehung des Bindungskörpersum die Vertikaldrehachse wird ferner für einen Mz-Auslösemechanismus ausgenutzt, wozu die Drehlagerungdurch eine Federanordnung in die Abfahrtsstellungvorgespannt ist, sodass bei Einwirkung einer einevorbestimmte Auslösekraft überschreitenden Kraft vomSchuh auf die Kopplungsstifte des Bindungskörpers inseitlicher Richtung (bei einem Sturz und Verdrehung desSchuhs um eine vertikale Achse) die Kopplungsstifte gegendie Kraft der Federanordnung seitlich ausweichen können,um den Schuh im Fersenabschnitt freizugeben.
Das Drehlager des Bindungskörpers ist während desEinsatzes der Bindung starken Beanspruchungen ausgesetzt,welche einerseits von einer häufigen Verstellung derBindung zwischen Abfahrtsstellung und Tourenstellung undandererseits auch durch Schlag- oder Druckbelastungenwährend des Gehens oder während der Talabfahrt herrührenkönnen. Aber auch unabhängig vom konkreten Einsatz derGleitbrettbindung als Tourenbindung unterliegenGleitbrettbindungen den widerstreitenden Forderungen nacherhöhter Langzeitstabilität einerseits und geringemBaugewicht andererseits.
Insbesondere ist die Drehlageranordnung der aus der EP2 545 966 A2 bekannten Ferseneinheit durch eine Naberealisiert, welche an ihrem freien Ende einen
Ringvorsprung trägt, der einen entsprechenden Lagerringam Bindungskörper hintergreift, um eine axiale Fixierungzwischen Nabe und Aufnahme zu schaffen und ein Lösenzwischen Basis und Bindungskörper zu verhindern. In denBindungskörper eingeleitete Stoß- oder Druckkräfte inaxialer Richtung oder in Richtung quer zur Achse der Nabewerden damit stets unmittelbar in die Nabe eingeleitetund konnten insbesondere bei längerem Einsatz zu einerBeschädigung oder gar einem Brechen der Nabe führen.
Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der vorliegendenErfindung eine Gleitbrettbindung mit einem um einevertikale Drehachse drehbaren Bindungskörperbereitzustellen, welche sich durch erhöhte Stabilität,durch verringerten Verschleiß sowie durch geringesGewicht auszeichnet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eineGleitbrettbindung zum Halten eines Schuhs an einemGleitbrett, umfassend eine Basis, welche zur Montage amGleitbrett eingerichtet ist, einen Bindungskörper,welcher verstellbar ist zwischen einer Eingriffsstellungzum Halten des Schuhs und einer Freigabestellung zumFreigeben des Schuhs, und eine Drehlageranordnung, welcheden Bindungskörper zur Verstellung zwischenEingriffsstellung und Freigabestellung um eine vertikalzu einer Gleitbrettebene verlaufende Vertikaldrehachsedrehbar an der Basis hält, wobei die Drehlageranordnungeine Nabe aufweist, welche an einem ersten der beidenElemente aus Basis und Bindungskörper vorgesehen ist, undeine Aufnahme aufweist, welche an dem zweiten der beidenElemente aus Basis und Bindungskörper vorgesehen ist,wobei die Nabe drehbar in die Aufnahme eingesetzt ist, wobei die Drehlageranordnung ferner ein Axiallager miteinem ersten und einem zweiten Axiallagerelement umfasst,welche zueinander um die Vertikaldrehachse drehbaraneinander gelagert sind, wobei das ersteAxiallagerelement an dem ersten Element angeordnet istund wobei das zweite Axiallagerelement an dem zweitenElement angeordnet ist und wobei das ersteAxiallagerelement in einem Abstand von der Nabe radialaußerhalb der Nabe an dem ersten Element angeordnet ist.
Nach einem wichtigen Merkmal der vorliegenden Erfindungweist die Gleitbrettbindung ein Axiallager auf, wobei einerstes Axiallagerelement des Axiallagers radial außerhalbder Nabe an dem ersten Element angeordnet ist. Eine Ideeder vorliegenden Erfindung liegt somit darin, dasAxiallager statisch und räumlich von der Nabe zuseparieren, indem das erste Axiallagerelement und dieNabe an unterschiedlichen Abschnitten des ersten Elementsjeweils eigenständig mit dem ersten Element verbundensind. Im Ergebnis kann eine Entlastung der Nabe erreichtwerden, da während der Benutzung auftretende Axialkräfteund insbesondere Stoß- oder Druckbelastungen währendeiner Talabfahrt oder während eines Gehens im Falle einerTourenbindung von dem Axiallager unmittelbar in das ersteElement eingeleitet werden. Auf diese Weise wird dieLangzeitfestigkeit der Gleitbrettbindung verbessert, derVerschleiß kann reduziert werden und es kann insbesondereauch an den Einsatz leichterer Materialien für denBindungskörper, die Basis beziehungsweise dieDrehlageranordnung gedacht werden.
Vorzugsweise weist mindestens eines der beidenAxiallagerelemente eine ringförmige oder teilringförmige
Lagerfläche mit axialem Normalenvektor auf, sodass dasjeweils andere der beiden Axiallagerelemente an derringförmigen oder teilringförmigen Lagerfläche um dieVertikaldrehachse drehbar jedoch in axialer Richtungzumindest in einer Richtung unverschiebbar ist. Einesolche Lagerfläche mit axialem Normalenvektor erlaubteine gleichmäßige Drehlagerung über einen vorbestimmtenWinkelbereich sowie gleichzeitig eine stabile axialeAbstützung.
Eines der beiden Axiallagerelemente kann einen Vorsprungaufweisen, welcher in radialer Richtung vorsteht undeinen radialen Vorsprung des anderen der beidenAxiallagerelemente hintergreift. Auf diese Weise kann dieaxiale Abstützung zwischen Bindungskörper und Basis miteinfachen technischen Mitteln und gleichzeitig mechanischsehr stabil durch ein formschlüssigen Eingriff erreichtwerden.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform derErfindung liegt die axiale Position des erstenAxiallagerelements näher an einem Fußabschnitt der Nabeals an einem Kopfabschnitt der Nabe oder die axialePosition des ersten Axiallagerelements ist imWesentlichen gleich der axialen Position desFußabschnitts der Nabe. Wenn sich in einer solchenVariante das erste Axiallagerelement in etwa auf Höhe desFußabschnitts der Nabe oder in der Nähe des Fußabschnittsder Nabe befindet, so können die durch das Axiallageraufgenommenen Kräfte zuverlässig durch einen relativmassiven Abschnitt des ersten Elements aufgenommenwerden, und zwar in einer Position, die relativ weitentfernt ist von dem vorstehenden freien Ende der Nabe.
Das Axiallager kann im ümfangsrichtung mindestens eineUnterbrechung aufweisen, an welcher die axiale Anlage derbeiden Axiallagerelemente aufgehoben ist. Eine solcheUnterbrechung der Lagerfläche in Umfangsrichtung kann füreine Montage beziehungsweise Demontage des Axiallagersausgenutzt werden. Hierzu können die beidenAxiallagerelemente relativ zueinander in eine Montage-Drehstellung eingestellt werden, in welcher dieLagerfläche eines der Axiallagerelemente mit derUnterbrechung des anderen Axiallagerelements ausgerichtetist, sodass die Lagerfläche die Unterbrechung in axialerRichtung passieren kann und die beiden Axiallagerelementevoneinander getrennt beziehungsweise aneinander angefügtwerden können. Insbesondere können die beidenAxiallagerelemente in der Art einer Bajonettkopplungausgestaltet sein, sodass sie zur Montage beziehungsweiseDemontage koaxial zueinander ausgerichtet und inmindestens eine vorbestimmte Montage-Drehstellung relativzueinander ausgerichtet werden können, wobei sie immontierten Zustand in Winkelbereichen, die von derMontage-Drehstellung verschieden sind, zueinander drehbarund axial unbeweglich gehalten sind.
In einer besonders bevorzugten Variante der Erfindung istvorgesehen, dass das erste und das zweiteAxiallagerelement jeweils eine Lagerfläche aufweisen,welche in Umfangsrichtung eine Unterbrechung aufweist,derart, dass die Axiallagerelemente in eine Montage-Drehstellung relativ zu einander bringbar sind, in derdie Lagerfläche des einen Axiallagerelements in axialerRichtung durch eine Unterbrechung des anderenAxiallagerelements treten kann, wenn die beiden
Axiallagerelemente zur Montage oder Demontage in axialerRichtung relativ zueinander bewegt werden. Dabei kannvorgesehen sein, dass es über eine volle Umdrehung derbeiden Axiallagerelemente zueinander (über 360 Gradhinweg) genau eine Montage-Drehstellung gibt. Auf dieseWeise wird der für den Betrieb der Gleitbrettbindungeffektiv nutzbare Winkelbereich, in welchem einezuverlässige axiale Kopplung hergestellt ist, maximiert.Ferner wird vorzugsweise dann, wenn dieAxiallagerelemente in die Montage-Drehstellung gestelltsind, der Bindungskörper in eine gegenüber derEingriffsstellung um ungefähr 180 Grad verdrehte Stellungeingestellt sein, sodass die Montage-Drehstellung einenmaximalen Abstand von der Eingriffsstellung aufweist undeine Funktion der Gleitbrettbindung insbesondere in derAbfahrtsstellung der Bindung durch das Vorhandensein derUnterbrechung für die Montage-Drehstellung nichtbeeinträchtigt wird. Die um 180 Grad verdrehte Stellungdes Bindungskörpers kann ferner eine für den normalenBetrieb der Gleitbrettbindung und die im Betriebgewünschte Verstellung der Gleitbrettbindung (zumBeispiel zwischen Tourenstellung und Abfahrtsstellung) amwenigsten benötigte Drehstellung des Bindungskörperssein.
In den vorstehend genannten Ausführungsvarianten wird fürdie Möglichkeit einer vorteilhaften Montagebeziehungsweise Demontage das Vorhandensein mindestenseiner Unterbrechung der Lagerfläche in Kauf genommen. Eskönnte somit daran gedacht werden, die Anzahl anUnterbrechungen beziehungsweise die Länge derUnterbrechungen in Umfangsrichtung auf ein Minimum zubegrenzen. Da jedoch die Anzahl und Länge der
Unterbrechungen mit einer entsprechenden Anzahl und Längean Lagerflächen des jeweils anderen Axiallagerelementskorrespondieren sollten, weil diese Lagerflächen dieentsprechenden Unterbrechungen für die Montage/Demonatagepassieren müssen, ist die Optimierung der Anzahl undLänge der Unterbrechungen beziehungsweise Lagerflächenkeine triviale Aufgabe. Die Erfinder haben festgestellt,dass es für eine bestmögliche Verteilung vonAxialkräften, die an verschiedenen Punkten inUmfangsrichtung des Axiallagers wirken können, besondersvorteilhaft ist, wenn die Lagerfläche des ersten oder/unddes zweiten Axiallagerelements n Unterbrechungenaufweist, wobei n > 2. Das bedeutet, dass die Lagerflächeauch in mindestens zwei Teillagerflächen geteilt ist.Insbesondere kann die Anzahl an Unterbrechungen größersein als die Anzahl an Montage-Drehstellungen. Es könnendann Kippmomente gut in Bindungskörper beziehungsweiseBasis eingeleitet werden. Besonders bevorzugt wird einWert von n > 3 (insbesondere n = 3), der eine guteAbleitung von Kippmomenten mit einer Optimierung derLänge der Lagerflächen kombiniert.
Zudem sollten die Zentren benachbarter Unterbrechungen(das heißt die Mitte der Unterbrechungen inUmfangsrichtung) einen Winkel von α = 360/n einschließen,das heißt die Zentren sollten in Umfangsrichtunggleichmäßig verteilt liegen. Es wird dann einegleichmäßige Stabilität der Gleitbrettbindung unabhängigvom Drehwinkel zwischen Bindungskörper und Basissichergestellt.
Unabhängig von der Gleichverteilung der Zentren derUnterbrechungen wird bevorzugt, dass mindestens zwei
Unterbrechungen unterschiedliche Längen inUmfangsrichtung aufweisen. Diese Längenunterschiede derUnterbrechungen können in konstruktiv einfacher Weisedafür genutzt werden, mindestens eine Montage-Drehstellung zu definieren, in welcher der Bindungskörperund die Basis relativ zueinander auszurichten sind, umdas Axiallager zu montieren beziehungsweise zudemontieren.
In der vorstehend beschriebenen Weise erreicht dievorliegende Erfindung eine Stabilisierung beziehungsweiseEntlastung der Nabe der Drehlageranordnung. Dies kanndafür ausgenutzt werden, weniger belastbare, dafür jedochleichtere oder/und preiswertere Materialien für dieHerstellung der Nabe oder/und der Aufnahme zu verwenden.Insbesondere können solche Komponenenten derDrehlageranordnung aus einem Kunststoffmaterial gebildetsein, sodass das Gewicht der Gleitbrettbindung reduziertwerden kann.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugtenAusführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügtenZeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1: eine perspektivische Ansicht einer Ferseneinheitgemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Figur 2: eine Draufsicht der Ferseneinheit desAusführungsbeispiels,
Figur 3: eine perspektivische, teilgeschnittene Ansichtder Ferseneinheit des Ausführungsbeispiels,einschließlich einer Ausschnittsvergrößerung im
Bereich des Axiallagers,
Figur 4: eine perspektivische Ansicht einer Basis derFerseneinheit des Ausführungsbeispiels,
Figur 5: eine Draufsicht auf die in Figur 4 gezeigteBasis,
Figur 6: eine perspektivische untere Ansicht einesBindungskörpers der Ferseneinheit desAusführungsbeispiels, und
Figur 7: eine Unteransicht des in Figur 6 gezeigtenBindungskörpers.
Im illustrierten Ausführungsbeispiel ist eineGleitbrettbindung der vorliegenden Erfindung eineFerseneinheit 10 einer Tourenbindung und umfasst eineBasis 12 zur Befestigung an einem Gleitbrett 14 sowieeinen an der Basis 12 gehaltenen Bindungskörper 16 zumHalten beziehungsweise Abstützen eines Schuhs (nichtdargestellt). Zur Befestigung am Gleitbrett 14 weist dieBasis 12 eine Befestigungsanordnung auf, die hier durcheine Mehrzahl von Befestigungslöchern 18 gebildet ist,durch welche in das Gleitbrett 14 einzuschraubendeSchrauben 20 geführt sind.
Die Befestigungsanordnung definiert eine GleitbrettebeneE als die Oberfläche des Gleitbretts 14, an welcher dieBasis 12 zu befestigen ist, eine Gleitbrettlängsachse Lin Fahrtrichtung des Gleitbretts 14 und damit auch einKoordinatensystem der Ferseneinheit 10 mit einer X-Achseentlang der Gleitbrettlängsachse L, einer Z-Achse orthogonal zur Gleitbrettebene E und einer Y-Achse (inseitlicher Richtung bezüglich des Gleitbretts) orthogonalzu der X-Achse und zu der Z-Achse. In der vorliegendenOffenbarung werden Begriffe wie „vorwärts", „rückwärts",„oben", „unten", „seitlich", „horizontal", „vertikal"oder ähnliche Angaben in Bezug auf diesesKoordinatensystem sowie auf die Maßgabe verstanden, dasssich das die Ferseneinheit 10 tragende Gleitbrett 14 aufeinem horizontalen Untergrund befindet und der Betrachterin Fahrtrichtung beziehungsweise entlang derGleitbrettlängsachse L blickt.
Durch eine später noch näher zu beschreibendeDrehlageranordnung ist der Bindungskörper 16 um eine inZ-Richtung verlaufende Vertikaldrehachse V drehbar an derBasis 12 gelagert. Der Bindungskörper 16 kann darüberhinaus in Bezug auf das Gleitbrett 14 entlang derGleitbrettlängsachse L verschiebbar sein, etwa indem dieBasis 12 ein Befestigungselement 22 umfasst, welches festam Gleitbrett 14 zu montieren ist und hierzu dieBefestigungsanordnung 18 aufweist, und ferner einenSchlitten 24 umfasst, welcher an dem Befestigungselement22 in X-Richtung verschiebbar geführt ist und welcher dieDrehlageranordnung aufweist. Der Bindungskörper 16 istalso in dieser Ausführungsvariante an dem verschiebbarenSchlitten 24 der Basis 12 drehbar um dieVertikaldrehachse V gelagert. Die Verschiebbarkeit desBindungskörpers 16 in X-Richtung kann einerseits zurVerstellung der Ferseneinheit zur Anpassung an eineSchuhgröße verwendet werden und kann andererseits einendynamischen Ausgleich des Abstands zwischen Ferseneinheit10 und einer Vordereinheit während einer Talabfahrtermöglichen, um die Ferseneinheit 10 auch bei
Skidurchbiegungen stets eng in Kontakt mit dem Schuh zuhalten. Hierzu kann die Bewegung des Schlittens 24 durcheine Feder 26 (Figur 3) in Vorwärtsrichtung vorgespanntsein, wie dies im Detail aus der EP 2 545 966 A2 bekanntist, deren diesbezüglich Offenbarung hierin durchBezugnahme eingeschlossen sein soll.
Durch Drehung des Bindungskörpers 16 um dieVertikaldrehachse V ist die Ferseneinheit 10 verstellbarzwischen einer in Figuren 1 und 2 gezeigtenAbfahrtsstellung, zum Festhalten eines Fersenabschnittseines Schuhs sowie einer Tourenstellung, in welcher derFersenabschnitt des Schuhs freigegeben ist und nach obenabheben kann. Zum Festhalten des Schuhs in derAbfahrtsstellung kann die Ferseneinheit 10 amBindungskörper 16 Kopplungsmittel 28, insbesondere zweiparallel in Vorwärtsrichtung vorstehende Kopplungsstifte281, 28r aufweisen. In der Tourenstellung, in welcher dieKopplungsmittel 28 aus dem Eingriff mit dem Schuh gelöstsind, sodass der Fersenabschnitt des Schuhs nach obenabheben kann, ist der Schuh im Allgemeinen an einer nichtdargestellten Vordereinheit der Tourenbindung um eine inY-Richtung verlaufende Schwenkachse schwenkbar gelagert.Bei jedem Schritt hebt der Fersenabschnitt dann vomGleitbrett 14 ab und senkt sich anschließend wieder inRichtung des Gleitbretts 14 nach unten. Die Höhe, bis zuwelcher sich der Schuh in der Tourenstellung nach untenabsenken kann, hängt von der Konstruktion beziehungsweiseder Einstellung der Ferseneinheit 10 ab und kanninsbesondere durch die Steighilfe 30 vorgegeben sein,welche den Schuh für ein Gehen im steileren Gelände ingrößerer Höhe über der Gleitbrettebene E abstützen kann.
Im illustrierten Ausführungsbeispiel ist eineTourenstellung einstellbar, in dem der Bindungskörper 16um die Vertikaldrehachse V soweit gedreht wird, dass dieKopplungsmittel 28 in seitliche Richtung weisen, dasheißt ein Drehwinkel um die Vertikaldrehachse V zwischenAbfahrtsstellung und Tourenstellung liegt zwischenungefähr 10 Grad und ungefähr 170 Grad, vorzugsweisezwischen ungefähr 45 Grad und ungefähr 135 Grad (imillustrierten Ausführungsbeispiel ungefähr bei 90 Grad).In der Tourenstellung kann eine Aussparung 32 amBindungskörper 16 in Vorwärtsrichtung weisen, welche fürden Schuh ausreichend Platz schafft, sodass sich derSchuh an der Aussparung 32 vorbei bis auf eine relativniedrige Höhe über dem Gleitbrett 14 absenken kann (Gehenim flachen Gelände). Ferner kann in der Tourenstellungdie Steighilfe 30 von einer in Figuren 1 und 2 gezeigtenpassiven Stellung in eine aktive Stellung verstelltwerden, in welcher sie über die Aussparung 32 vorstehtund in den Schwenkbereich des Schuhs hineinragt.Beispielsweise kann die Steighilfe 30 am Bindungskörper16 um eine Schwenkachse S schwenkbar gelagert sein,sodass sie dann, wenn der Bindungskörper 16 in dieTourenstellung gedreht ist, von der passiven Stellungnach vorne in die aktive Stellung geklappt werden kann.
In Figuren 1 und 2 ist ferner dargestellt, dass dieFerseneinheit 10 eine Bremsanordnung aufweisen kann,welche verstellbar ist zwischen einer Bremsstellung(Figuren 1 und 2), in der ein Bremselement 36 unterhalbdes Gleitbretts 14 abgesenkt ist, um bremsend mit demUntergrund in Kontakt zu treten, und einer Fahrstellung,in welcher das Bremselement 36 bis auf Höhe desGleitbretts 14 angehoben ist. Durch Eingriff eines ersten
Steuerabschnitts 38 des Bindungskörpers 16 mit einemzweiten Steuerabschnitt 40 der Bremsanordnung 34 kann dieBremsanordnung 34 in der Fahrstellung verriegelt werden,wenn der Bindungskörper 16 in die Tourenstellung gedrehtist. In der Abfahrtsstellung ist der ersteSteuerabschnitt 38 aus dem Kontakt mit dem zweitenSteuerabschnitt 40 weg bewegt, sodass sich dieBremsanordnung 34 durch die Kraft einer Feder 42selbstständig in die Bremsstellung bewegt, wenn der Schuhim Falle eines Sturzes von der Ferseneinheit 10freigegeben wird und dabei in an sich bekannter Weiseeine Trittplatte 44 entlastet, welche die Bremsanordnung34 in der Abfahrtsstellung normalerweise gegen die Kraftder Feder 42 in Fahrstellung festhält.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auch auf Figuren 3 bis6 die Drehlageranordnung näher beschrieben, durch welcheder Bindungskörper 16 um die vertikale Drehachse Vdrehbar an der Basis 12 gelagert ist.
Die Drehlageranordnung umfasst eine Nabe 46, welche festan der Basis 12 (gegebenenfalls am Schlitten 24)vorgesehen ist und koaxial zur Vertikaldrehachse V vonder Basis 12 nach oben aufragt. Die Nabe ist passend ineine Aufnahme 48 des Bindungskörpers 16 eingesetzt,sodass sie sich in der Aufnahme 48 drehen kann. DieAufnahme 48 kann durch eine zylindrische Öffnung ineinem Gehäuse des Bindungskörpers 16 definiert sein,sodass sie die Nabe umschließt und über eine gewisseaxiale Länge verkippsicher führt. Die Nabe 46 undgegebenenfalls weitere Teile der Basis 12 beziehungsweisedes Schlittens 24 können aus einem Material mit geringemGewicht, insbesondere einem Kunststoffmaterial oder aus
Aluminium gefertigt sein. Auch die Aufnahme 48 desBindungskörpers und gegebenenfalls weitere Teile desBindungskörpers 16 können aus einem Material mit geringenGewicht, insbesondere aus Kunststoffmaterial oder ausAluminium gefertigt sein.
Die Drehlageränordnung weist ferner ein Axiallager auf,welches aus einem an der Basis 12 (gegebenenfalls amSchlitten 24) vorgesehen ersten Axiallagerelement 50 undeinem am Bindungskörper 16 vorgesehenen zweitenAxiallagerelement 52 aufgebaut ist. Wie insbesondere inFiguren 4 und 5 zu erkennen ist, ist das ersteAxiallagerelement 50 ringförmig beziehungsweiseteilringförmig ausgebildet und umläuft die Nabe 46 radialaußerhalb in einem Abstand d. Mit anderen Worten ist daserste Axiallagerelement 50 separat von der Nabe 46beziehungsweise in einem räumlichen Abstand von der Nabe46 vorgesehen.
Das erste Axiallagerelement 50 kann eine ringförmige oderteilringförmige erste Lagerfläche 54 aufweisen, anwelcher eine zweite Lagerfläche 56 des zweitenAxiallagerelements 52 gelagert ist. Die Lagerflächen 54, 56 können sich direkt verschiebbar kontaktieren odervermittels eines Wälzkörpers aneinander gelagert sein,beispielsweise in Form eines Kugellagers.
Da die Axiallagerelemente 50, 52 ein Axiallager bilden,um eine Relativbewegung zwischen Nabe 46 und Aufnahme 48in axialer Richtung zu verhindern, weisen dieLagerflächen 54, 56 der Axiallagerelemente 50, 52Normalenvektor auf, welche in axialer Richtung derVertikaldrehachse V oder schräg dazu orientiert sind. Im illustrierten Ausführungsbeispiel weist die ersteLagerfläche 54 nach unten oder vom Bindungskörper weg(der Normalenvektor der ersten Lagerfläche 54 verläuftschräg zur Vertikaldrehachse V nach unten) und die zweiteLagerfläche 56 weist nach oben (der Normalenvektor derzweiten Lagerfläche 56 weist schräg zur VertikaldrehachseV nach oben).
Die erste Lagerfläche 54 der Basis 12 beziehungsweise desSchlittens 24 ist als Vorsprung 58 ausgebildet, welcherin einer Richtung parallel zur Gleitbrettebene Evorsteht, beispielsweise nach radial innen vorsteht. Diezweite Lagerfläche 56 des Bindungskörpers 16 kannebenfalls an einem Vorsprung 60 vorgesehen sein, welchersich in einer Richtung parallel zur Gleitbrettebene Eerstreckt, hier nach radial außen. Die axiale Fixierungzwischen Basis 12 und Bindungskörper 16 ist dann durchein gegenseitiges Hintergreifen der beiden Vorsprüngerealisiert.
Wie insbesondere in Figuren 3 und 4 zu erkennen ist,befindet sich das erste Axiallagerelement 50 im Bezug aufdie Vertikaldrehachse V in etwa auf Höhe einesFußabschnitts 57 der Nabe 46, an welchem die Nabe 46 mitder Basis 12 beziehungsweise dem Schlitten 24 verbundenist, jedenfalls jedoch näher an dem Fußabschnitt 57 alsan einem oberen Kopfabschnitt 59 der Nabe. Imillustrierten Ausführungsbeispiel sind die Lagerflächen54, 56 jeweils nicht als Vollringe sondern als Teilringeausgebildet, insbesondere an teilringförmigen Vorsprüngen58, 60 ausgebildet. So weist das erste Axiallagerelement50 in Umfangsrichtung verteilt eine Mehrzahl vonVorsprüngen 58, hier einen ersten Vorsprung 58-1, einen zweiten Vorsprung 58-2 und einen dritten Vorsprung 58-3auf, welche jeweils durch Unterbrechungen 62, hierdementsprechend eine erste Unterbrechung 62-1, einezweite Unterbrechung 62-2 und eine dritte Unterbrechung62-3, voneinander getrennt sind. In entsprechender Weiseweist das zweite Axiallagerelement 52 eine passendeMehrzahl von Vorsprüngen 60, hier drei Vorsprünge 60-1,60-2 und 60-3, auf, welche durch Unterbrechungen, hierdrei Unterbrechungen 64-1, 64-2 und 64-3, inUmfangsrichtung voneinander getrennt sind. InUmfangsrichtung gemessene Zentren ZI, Z2, Z3 derUnterbrechungen 62-1, 62-2 beziehungsweise 62-3 schließenvorzugsweise miteinander jeweils einen Winkel von 120Grad ein.
Die Längen der Vorsprünge 58, 60 und der Unterbrechungen62, 64 in Umfangsrichtung sind so aufeinander abgestimmt,dass in mindestens einer Montage-Drehstellung zwischenBasis 12 und Bindungskörper 16 sich die Vorsprünge undUnterbrechungen gegenseitig in axialer Richtung passierenkönnen und somit Bindungskörper 16 und Basis 12 inaxialer Richtung voneinander getrennt oder aneinanderangefügt werden können. Auf diese Weise bilden dieAxiallagerelemente 50, 52 eine Bajonettkopplung.
Im illustrierten Ausführungsbeispiel ist ferner dieUnterbrechung 62-1 länger als jeweils die anderenUnterbrechungen 62-2 und 62-3, und der Vorsprung 60-1 istlänger als jede der Unterbrechungen 62-2 und 62-3, jedochkürzer als die erste Unterbrechung 62-1. Der Vorsprung60-1 kann somit nur durch die erste Unterbrechung 62-1,nicht jedoch durch die beiden anderen Unterbrechungen62-2 und 62-6 hindurchtreten. Auf diese Weise definieren der erste Vorsprung 60-1 und die erste Unterbrechung 62-1eine vorbestimmte Montage-Drehstellung, in welcher derBindungskörper 16 relativ zur Basis 12 auszurichten ist,um die beiden Axiallagerelemente 50, 52 zu montierenbeziehungsweise zu demontieren. Im Ausführungsbeispielist entlang der vollen Umdrehung des Bindungskörpers 16nur eine einzige solche Montage-Drehstellung definiert.Dem Fachmann ist ersichtlich, dass durch entsprechendeAnordnung und Bemessung von Vorsprüngen undUnterbrechungen gewünschtenfalls auch eine Mehrzahlvorbestimmter Montage-Drehstellungen realisierbar sind.
In Winkelbereichen, die von der Montage-Drehstellungverschieden sind, liegt stets zumindest ein teilweiseÜberlapp in Umfangsrichtung zwischen den Vorsprüngen 58,60 des ersten und zweiten Axiallagerelements 50, 52 vor,sodass in diesen Winkelbereichen der Bindungskörper 16zur Basis 12 drehbar jedoch axial unverschiebbar gehaltenist. Wenn auf den Bindungskörper 16 während der BenutzungSchlag- oder Druckkräfte einwirken, die denBindungskörper 16 auf eine Verkippung oder auf einenaxialen Zug von der Basis 12 weg hin beanspruchen, sowerden solche Kräfte über das zweite Axiallagerelementdes Bindungskörpers 16 und das erste Axiallagerelementsder Basis 12 über einen relativ großen (weil radialaußerhalb der Nabe 46 liegenden) Umfangsabschnitt hinwegunmittelbar in die Basis 12 beziehungsweise den Schlitten24 eingeleitet, ohne dass diese Kräfte zu einerübermäßigen Beanspruchung der Nabe 46 führen. Die Nabe 46wird somit entlastet. Die Entlastung kann umso größersein, je größer der Abstand d zwischen einem Außenumfangder Nabe 46 und der ersten Lagerfläche 54(beziehungsweise dem Vorsprung 58) des ersten
Axiallagerelements 50 gewählt ist.
Im illustrierten Ausführungsbeispiel ist die Anordnungder Vorsprünge 58, 60 beziehungsweise der Unterbrechungen62, 64 der Axiallagerelemente 50, 52 derart gewählt, dasseine einzige Montage-Drehstellung eine solche Stellungist, bei welcher der Bindungskörper 16 gegenüber derAbfahrtsstellung um etwa 180 Grad um die
Vertikaldrehachse V gedreht ist, das heißt eine Stellung,in welcher die Kopplungsmittel 28 in Rückwärtsrichtungweisen. Da in dieser Variante der Bindung eineTourenstellung eine Drehstellung des Bindungskörpers 16ist, in der die Kopplungsmittel 28 zur Seite oder schrägzur Seite weisen, entspricht die Montage-Drehstellungeiner Position in einem Winkelbereich, der für diebestimmungsgemäße Verwendung der Ferseneinheit 10 undinsbesondere die Verstellung zwischen Abfahrtsstellungund Tourenstellung, nicht benötigt wird. Mit anderenWorten sind in Bezug auf eine volle Umdrehung desBindungskörpers 16 um die Vertikaldrehachse V beiverschiedenen Winkelbereichen und voneinander im sicherenAbstand getrennten Winkelbereichen eine Abfahrtsstellung,eine Tourenstellung und eine Montage-Drehstellungvorgesehen. Das Einstellen der Montage-Drehstellung kanndurch eine Arretieranordnung (nicht dargestellt)geschützt sein, die ein versehentliches Demontieren desBindungskörpers 16 bei normaler Benutzung derFerseneinheit 10 verhindert.

Claims (13)

  1. Patentansprüche: 1. Gleitbrettbindung (10) zum Halten eines Schuhs aneinem Gleitbrett (14), umfassend eine Basis (12), welchezur Montage am Gleitbrett (14) eingerichtet ist, einen Bindungskörper (16), welcher verstellbar istzwischen einer Eingriffsstellung zum Halten des Schuhsund einer Freigabestellung zum Freigeben des Schuhs, undeine Drehlageranordnung (46, 48, 50, 52), welche denBindungskörper (16) zur Verstellung zwischenEingriffsstellung und Freigabestellung um eine vertikalzu einer Gleitbrettebene verlaufende Vertikaldrehachse(V) drehbar an der Basis (12) hält, wobei dieDrehlageranordnung eine Nabe (46) aufweist, welche aneinem ersten der beiden Elemente aus Basis (12) undBindungskörper (16) vorgesehen ist, und eine Aufnahme(48) aufweist, welche an dem anderen der beiden Elementeaus Basis (12) und Bindungskörper (16) vorgesehen ist,wobei die Nabe (46) drehbar in die Aufnahme (48)eingesetzt ist, wobei die Drehlageranordnung ferner einAxiallager (50, 52) mit einem ersten Axiallagerelement (50) und einem zweiten Axiallagerelement (52) umfasst,welche zueinander um die Vertikaldrehachse (V) drehbaraneinander gelagert sind, wobei das ersteAxiallagerelement (50) an dem ersten Element (12)angeordnet ist und wobei das zweite Axiallagerelement(52) an dem zweiten Element (16) angeordnet ist, dadurchgekennzeichnet, dass daS erste Axiallagerelement (50) ineinem Abstand (d) von der Nabe (46) radial außerhalb derNabe (46) an dem ersten Element (12) angeordnet ist.
  2. 2. Gleitbrettbindung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der beidenAxiallagerelemente eine ringförmige oder teilringförmigeLagerfläche (54, 56) mit axialem Normalenvektor aufweist.
  3. 3. Gleitbrettbindung (10) nach Anspruch 1 oder Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, dass eines der beidenAxiallagerelemente einen Vorsprung (58) aufweist, welcherin radialer Richtung vorsteht und einen Vorsprung (60)des anderen der beiden Axiallagerelemente hintergreift.
  4. 4. Gleitbrettbindung (10) nach einem der vorhergehendenAnsprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die axialePosition des ersten Axiallagerelements (50) näher aneinem Fußabschnitt (57) der Nabe (46) als an einemKopfabschnitt (59) der Nabe (46) liegt oder imWesentlichen gleich der axialen Position desFußabschnitts der Nabe ist.
  5. 5. Gleitbrettbindung (10) nach einem der vorhergehendenAnsprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Axiallager inUmfangsrichtung mindestens eine Unterbrechung (62, 64)aufweist, an welcher die axiale Anlage der beidenAxiallagerelemente aufgehoben ist.
  6. 6. Gleitbrettbindung (10) nach einem der vorhergehendenAnsprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das ersteAxiallagerelement (50) und das zweite Axiallagerelement(52) eine Bajonettkopplung miteinander bilden.
  7. 7. Gleitbrettbindung (10) nach einem der vorhergehendenAnsprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und daszweite Axiallagerelement jeweils eine Lagerfläche (54, 56) aufweisen, welche in Umfangsrichtung eine Unterbrechung (62, 64) aufweist, derart, dass dieAxiallagerelemente in eine Montage-Drehstellung relativzu einander bringbar sind, in der die Lagerfläche deseinen Axiallagerelements in axialer Richtung durch eineUnterbrechung des anderen Axiallagerelements treten kann,wenn die beiden Axiallagerelemente zur Montage oderDemontage in axialer Richtung relativ zueinander bewegtwerden.
  8. 8. Gleitbrettbindung (10) nach Anspruch 7, dadurchgekennzeichnet, dass es über eine volle Umdrehung derAxiallagerelemente zueinander genau eine Montage-Drehstellung gibt.
  9. 9. Gleitbrettbindung (10) nach Anspruch 7 oder Anspruch8, dadurch gekennzeichnet, dass dann, wenn dieAxiallagerelemente in die Montage-Drehstellung gestelltsind, der Bindungskörper (16) in eine gegenüber derEingriffsstellung um ungefähr 180 Grad verdrehte Stellungeingestellt ist.
  10. 10. Gleitbrettbindung (10) nach einem der Ansprüche 7bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerfläche desersten oder/und des zweiten Axiallagerelements nUnterbrechungen aufweist, wobei n >= 2, vorzugsweise n >= 3.
  11. 11. Gleitbrettbindung (10) nach Anspruch 10, dadurchgekennzeichnet, dass die Zentren (ZI, Z2, Z3)benachbarter Unterbrechungen einen Winkel alpha = 360 / n einschließen.
  12. 12. Gleitbrettbindung (10) nach Anspruch 10 oderAnspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zweiUnterbrechungen unterschiedliche Längen inUmfangsrichtung aufweisen.
  13. 13. Gleitbrettbindung (10) nach einem der vorhergehendenAnsprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nabe oder/unddie Aufnahme aus Kunststoffmaterial gebildet sind.
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