AT515197A4 - Tragbare Vorrichtung zur Lichtemission - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine tragbare Vorrichtung zur augengerichteten Lichtemission, umfassend zumindest einen Träger mit Lichtquellen (7), eine Stromquelle (3,32) für die Lichtquellen (7) und eine Steuereinheit (4) zur Ansteuerung der Lichtquellen (7). Erfindungsgemäß ist der Träger als biegeelastisches Trägerband (1) ausgeführt, an dessen beiden Enden jeweils ein Haltekörper (2) vorgesehen ist, wobei die Haltekörper (2) die Stromquelle (3,32) und die Steuereinheit ( 4) enthalten und am Trägerband (1) zwischen den beiden Haltekörpern (2) zumindest zwei Lichtquellen (7) oder Lichtquellengruppen entlang der Längsrichtung des Trägerbandes (1) verteilt angeordnet sind, die mit der Stromquelle (3,32) und der Steuereinheit (4) verbunden sind. Die Erfindung stellt somit eine lichtemittierende Vorrichtung bereit, die mit hohem Tragekomfort unauffällig in Kopfnähe getragen werden kann und insbesondere ein.zeitgleiches Tragen der Vorrichtung mit handelsüblichen Brillen ermöglicht. Des Weiteren werden die Handhabung, die Aufbewahrung und der Transport entsprechender Vorrichtungen erleichtert.
Description
Die Erfindung betrifft eine tragbare Vorrichtung zur augengerichteten Lichtemission umfassendzumindest einen Träger mit Lichtquellen, eine Stromquelle für die Lichtquellen und eine Steuereinheitzur Ansteuerung der Lichtquellen gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Zahlreiche Befindlichkeitsstörungen des Menschen sind auf Lichtmangel insbesondere im blauenFrequenzbereich zurückzuführen. Eine dieser Befindlichkeitsstörungen ist als "Winterdepression"bekannt. Im Allgemeinen tritt die Winterdepression oder saisonal-affektive Störung (SAD - SeasonalAffective Disorder), bei welcher es sich um eine depressive Störung handelt, in den Herbst- undWintermonaten auf, wobei neben den depressiven Symptomen, beispielsweise in Form einerbedrückten Stimmung, Reduzierung des Energieniveaus und Ängstlichkeit, noch atypische Symptomewie Verlängerung der Schlafdauer, verstärkter Appetit auf Süßigkeiten, Gewichtszunahme, erhöhteSelbstmordrate, erhöhte Unfallhäufigkeit usw. hinzukommen. Diese Beschwerden sind daraufzurückzuführen, dass im Normalfall spezielle Ganglienzellen in der Netzhaut auf blaues Lichtreagieren und die Ausschüttung von Melatonin unterdrücken. Fehlt dieser blaue Lichtanteil durchwenig Himmelslicht im Winter, können verschiedene Krankheitssymptome wie eben das SAD-Syndrom auftreten.
Diese Symptome können durch künstliche Zufuhr blauen Lichtes bekämpft werden. Blaulicht isterwiesenermaßen therapeutisch wirksam und wirkt nicht nur bei saisonaler Depression, sondern auchgenerell bei Energie- und Lichtmangel, Jetlag, oder beim prämenstruellen Syndrom (PMS).
Daher wurden bereits verschiedene Vorrichtungen vorgeschlagen, um blaues Licht künstlich zuerzeugen und dem menschlichen Auge zuzuführen. Zumeist sind diese Vorrichtungen als stationäreGeräte ausgeführt, vor denen die zu behandelnde Person zu sitzen oder zu liegen hat. Diese Geräteverfügen somit über den Nachteil, dass eine mit ihnen durchgeführte Therapie schwer in den Alltag zuintegrieren ist. Es wären stattdessen Geräte zu bevorzugen, die keine Einschränkung derAlltagsaktivitäten erfordern. Hierfür wurden tragbare Vorrichtungen vorgeschlagen. Aus der WO2006/109969 Al ist etwa eine Vorrichtung bekannt, bei der ein bügelförmiger Halteteil an derOhrmuschel eingehakt werden kann, an dem ein stabförmiger Träger befestigt ist. Am Ende diesesstabförmigen Trägers ist eine Lichtquelle befestigt, die sich somit im Schläfenbereich befindet. Einesolche Vorrichtung ist jedoch aufgrund ihrer Größe, Form und ihres Gewichts zum täglichen Gebrauchin der Öffentlichkeit kaum geeignet, und insbesondere für Brillenträger nicht anwendbar. DesWeiteren ist sie unpraktisch in der Handhabung, Aufbewahrung und Transport. Darüber hinaus ist sieauf die Anordnung einer einzigen Lichtquelle am Ende des stabförmigen Trägers beschränkt, wodurcheine Einschränkung in der Anzahl der Lichtquellen und deren Farbspektrum gegeben ist.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung eine lichtemittierende Vorrichtung bereitzustellen, die mit hohemTragekomfort unauffällig in Kopfnähe getragen werden kann und insbesondere ein zeitgleiches Tragender Vorrichtung mit handelsüblichen Brillen ermöglicht. Des Weiteren sollen die Handhabung, dieAufbewahrung und der Transport entsprechender Vorrichtungen erleichtert werden.
Diese Aufgaben werden durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst. Anspruch 1 bezieht sich hierbeiauf eine tragbare Vorrichtung zur augengerichteten Lichtemission umfassend zumindest einen Trägermit Lichtquellen, eine Stromquelle für die Lichtquellen und eine Steuereinheit zur Ansteuerung derLichtquellen, bei der erfmdungsgemäß vorgesehen ist, dass der Träger als biegeelastisches Trägerbandausgeführt ist, und an beiden Enden des Trägerbandes jeweils ein Haltekörper vorgesehen ist, wobeidie Haltekörper die Stromquelle und die Steuereinheit enthalten und am Trägerband zwischen denbeiden Haltekörpem zumindest zwei Lichtquellen oder Lichtquellengruppen entlang derLängsrichtung des Trägerbandes verteilt angeordnet sind, die mit der Stromquelle und derSteuereinheit verbunden sind.
Die Erfindung sieht somit aufgrund der Verwendung eines biegeelastischen Trägerbandes eine überausdünne Ausführung des Trägers vor, das in Längsrichtung des Trägerbandes biegsam ist. DasTrägerband lässt sich somit bogenförmig von einem Schläfenbereich des Trägers durch den oberenSichtbereich der Augen verlaufend zum anderen Schläfenbereich anlegen. Die Fixierung am Kopf desTrägers erfolgt durch beidseitig am Ende des Trägerbandes angeordnete Haltekörper, die insbesondereso ausgeführt sein können, dass sie bezüglich der Auflagepunkte des Trägerbandes an den Ohren einGegengewicht zum frei vom Stimbereich des Trägers abstehenden Abschnitt des Trägerbandesdarstellen. Das Trägerband kann somit am Kopf des Trägers ohne Auflagepunkt an der Nase desTrägers fixiert werden, und wird lediglich durch Erzielen eines Gleichgewichts zwischen den frei imSichtbereich der Augen verlaufenden Abschnitt des Trägerbandes und den hinter den Ohrenangeordneten Haltekörpem gehalten. Die Biegeelastizität des Trägerbandes bedeutet, dass dasTrägerband zwar in Längsrichtung des Trägerbandes biegsam ist, in Querrichtung des Trägerbandesaber hinreichend steif ist, um in der Trägerbandebene senkrecht zur Längsachse des Trägerbandeswirkende Kräfte aufnehmen zu können. Eine weitere Stabilisierung des Trägerbandes kann durchReibungskräfte zwischen dem im Schläfenbereich anliegenden Trägerband und dem Schläfenbereicherzielt werden, sowie durch die Klemmwirkung des Haltekörpers zwischen der Ohrmuschel und demKopf des Trägers. Da auf diese Weise kein Auflagepunkt an der Nase des Trägers erforderlich ist,kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch von Brillenträgern verwendet werden. In diesem Fallverläuft das Trägerband in der Regel entlang eines oberen Rahmenteiles der Brille und ist dabei jenach Ausführung der Brille zumeist kaum sichtbar. Die erfmdungsgemäße Vorrichtung kann dadurchauch im Alltag ohne weiteres über längere Zeiträume getragen werden.
Die Haltekörper werden erfindungsgemäß auch als Aufnahme für die Stromquelle und dieSteuereinheit verwendet. Die Lichtquellen sind erfindungsgemäß am Trägerband zwischen den beidenHaltekörpem als zumindest zwei Lichtquellen oder Lichtquellengruppen entlang der Längsrichtungdes Trägerbandes verteilt angeordnet und vorzugsweise über eine biegsame Leiterplatte mit derStromquelle und der Steuereinheit verbunden. Die Lichtemission erfolgt augengerichtet, also inRichtung der Augen des Trägers, wobei jeweils eine Lichtquelle oder Lichtquellengruppe in ihrerLichtemission in jeweils ein Auge des Trägers gerichtet ist. Die Lichtquellen sind hierfür an jenerSeite des Trägerbandes angeordnet, die den Augen zugewandt ist.
Die Lichtquellen sind vorzugsweise als Light-Emitting-Diodes (LEDs) für ein Farbspektrum imblauen oder blau-weißen Lichtbereich ausgebildet, sofern die erfmdungsgemäße Vorrichtung zurBehandlung der Winterdepression verwendet werden soll. Zur Strahlformung des emittierten Lichteswird vorgeschlagen, dass das Trägerband mit einer transparenten Umhüllung versehen ist, die imBereich der Lichtquellen eine Lichtstrahlformung vorzugsweise durch einen vom Trägerbandabstehenden Wulst vomimmt. Da die transparente Umhüllung optisch dichter als die umgebende Luftist, tritt beim Übertritt des emittierten Lichtes vom Wulst in die umgebende Luft eine Brechung vomLot auf. Diese Lichtbrechung kann zur Fokussierung des emittierten Lichtes in eines der beiden Augenverwendet werden, indem die Umhüllung in diesem Bereich wulstartig ausgeführt ist und auf dieseWeise als Linse wirkt.
Vorzugsweise sind die Lichtquellen unabhängig voneinander von der Steuereinheit ansteuerbar. DieseMaßnahme ist insbesondere bei der Verwendung zweier Lichtquellengruppen vorteilhaft, da etwa dieHelligkeit der unterschiedlichen Lichtquellen einer Lichtquellengruppe unabhängig voneinandergeregelt werden kann. Es können auf diese Weise aber auch beliebige Farbmuster gebildet werden,oder die Lichtquellen auch als Statusanzeigen verschiedener Betriebsparameter wie etwa derStromquelle und dergleichen verwendet werden. Die Verwendung zweier Lichtquellengruppen erlaubtferner auch die Einstellung auf unterschiedliche Augenabstände, indem entsprechend beabstandeteLichtquellen aktiviert werden. Die Ansteuerung der Lichtquellen kann aber auch dazu verwendetwerden, etwa nach Inbetriebnahme der Vorrichtung eine allmähliche Zunahme der Lichthelligkeitsowie einen Wechsel der Lichtfrequenz von beginnendem Rot über Orange und Gelb bis zumletztendlichen Blaulicht bzw. Blau-Weißlicht, um einen Sonnenaufgang zu simulieren. In ähnlicherWeise kann dieser Vorgang beim Ausschalten der Vorrichtung umgekehrt werden, um einenSonnenuntergang zu simulieren.
Da insbesondere bei Verwendung zweier Lichtquellengruppen die Ansteuerung der einzelnenLichtquellen durchaus komplexe Formen annehmen kann, wird auch vorgeschlagen, dass die
Steuereinheit mit einem externen Gerät, vorzugsweise einem Mobiltelefon, mittels einerDrahtlosverbindung verbindbar ist. Auf diese Weise kann Rechenleistung auf das Mobiltelefonausgelagert und eine einfache graphische Benutzerführung, etwa zum Auswählen von Farbvarianten,Lichtemissionsabläufen oder einer benutzerdefinierten, zeitgesteuerten Lichtemission ermöglichtwerden. Auf dem externen Gerät kann auch der Status der erfindungsgemäßen Vorrichtung angezeigtwerden wie z.B. der Ladezustand der Stromquelle. Des Weiteren kann die erfindungsgemäßeVorrichtung auf diese Weise auch zum Gegenstand entsprechend spezialisierter Anwendungssoftwarevon Mobilgeräten ("Apps") werden.
Da das Trägerband am Kopf des Trägers im Wesentlichen durch Erzielen eines Gleichgewichtszwischen dem frei im Sichtbereich der Augen verlaufenden Abschnitt des Trägerbandes und den hinterden Ohren angeordneten Haltekörpem gehalten wird, kann ferner vorgesehen sein, dass der entlangdes Trägerbandes gemessene freie Abschnitt des Trägerbandes längenverstellbar ist. Der freieAbschnitt des Trägerbandes ist dabei der zwischen den beiden Haltekörpem liegende Abschnitt desTrägerbandes. Wie in weiterer Folge noch näher ausgeführt werden wird, kann der Haltekörper auchauf einem relativ zum Trägerband verschiebbar oder verschwenkbaren Träger befestigt sein, oder derjeweilige Haltekörper kann von einem relativ zum Trägerband verschiebbaren Gehäuse umgeben sein.In diesen Fällen ist der freie Abschnitt des Trägerbandes jener Abschnitt, der zwischen den beidenTrägem oder zwischen den beiden Gehäusen liegt. Auf diese Weise kann die tragbare Vorrichtung aufunterschiedliche Kopfdurchmesser eingestellt werden, um einen optimalen Sitz des Trägerbandes zuerzielen. Nur in Ausnahmefallen wird die Verwendung eines Nasenbügels zur Fixierung des 'Trägerbandes erforderlich sein.
Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass zumindest einer der Haltekörper einen Magneten aufweist.Dem Magnet ist ein am anderen Haltekörper angeordnetes und passend ausgebildetes Gegenstück,beispielsweise in Form einer Metallplatte oder eines zweiten Magneten, zugeordnet. Magnet undGegenstück können etwa so ausgeführt sein, dass die Haltekörper aneinander befestigt werden können,wodurch die Aufbewahrung der erfindungsgemäßen Vorrichtung bei Nicht-Benutzung erleichtertwird. Das Trägerband kann aufgrund seiner Biegsamkeit aufgewickelt oder aufgerollt und aufgrundder aneinander haftenden Haltekörper in diesem Zustand gehalten werden. Auf diese Weise kann dieVorrichtung platzsparend in einem Etui oder dergleichen aufbewahrt werden.
Der Magnet des jeweiligen Haltekörpers kann aber auch so ausgeführt sein, dass er zur Ankopplung aneine externe Ladevorrichtung elektrisch leitend ist und die Stromquelle über einen mit dem Magnetenverbundenen Ladestromkreis aufladbar ist. Der Aufbewahrungsort der erfindungsgemäßenVorrichtung kann somit auch als Lade Vorrichtung ausgeführt sein, sodass während der Aufbewahrunggleichzeitig eine Aufladung der Stromquelle erfolgt. Um bei Entnahme der tragbaren Vorrichtung einen unbeabsichtigten Kurzschluss durch Kontakt der Haltekörper zu vermeiden, kann fernervorgesehen sein, dass der Ladestromkreis einen Schalter aufweist, der durch Magnetkraft schließbarist. Für eine solche Vorrichtung kann in entsprechender Weise eine Ladevorrichtung vorgesehen sein,die eine Aufnahme für das Trägerband mit einem Aktivierungsmagneten für den Schalter aufweist,sowie magnetisch mit den Magneten koppelbare Ladekontakte. Der Aktivierungsmagnet kann nun soin der Aufnahme platziert werden, dass bei Einlegen des Trägerbandes mit seinen Haltekörpem in dieAufnahme der Ladevorrichtung der Aktivierungsmagnet in den Nahebereich des Schalters gelangt undden Ladestromkreis schließt. Gleichzeitig werden die Haltekörper mit ihren Magneten an dieLadekontakte der Aufnahme magnetisch angekoppelt und fixiert. Auf diese Weise wird derLadestromkreis geschlossen, wobei der Ladestrom von einer Stromversorgung der Aufnahme über dieLadekontakte, die elektrisch leitenden Magneten der Haltekörper und den geschlossenen Schalter desLadestromkreises in die Stromquelle der tragbaren Vorrichtung fließt.
Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass zusätzliche Elemente in Form einer Kamera, einesLagesensors, eines Temperatursensors oder eines Displays, vorzugsweise eines Displays pro Auge, amTrägerband angeordnet sind.
Die Erfindung wird in weiterer Folge anhand von Ausfuhrungsbeispielen mithilfe der beiliegendenFiguren näher erläutert.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren kurz beschrieben. ImDetail zeigt:
Fig. 1 eine axonometrische Ansicht einer erfindungsgemäßen tragbaren Vorrichtung zur augengerichteten Lichtemission, welche zur Verwendung am Kopf des Benutzersangeordnet ist;
Fig. 2a eine Seitenansicht einer ersten Ausfuhrungsform eines geöffnet dargestellten
Haltekörpers der tragbaren Vorrichtung;
Fig. 2b eine Seitenansicht einer zweiten Ausfuhrungsform eines geöffnet dargestellten
Haltekörpers der tragbaren Vorrichtung mit aufladbarem Akku;
Fig. 2c eine Seitenansicht einer dritten Ausfuhrungsform eines geöffnet dargestellten
Haltekörpers der tragbaren Vorrichtung mit aufladbarem Akku und einer Ladebuchsezum Aufladen des Akkus;
Fig. 3 eine Detailansicht der tragbaren Vorrichtung zur augengerichteten Lichtemission aus
Fig. 1;
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Ausfuhrungsform der tragbaren Vorrichtung zur augengerichteten Lichtemission, welche sich in Verwendung befindet;
Fig. 5 eine Ausfuhrungsform für den Aufbau des Trägerbandes der tragbaren Vorrichtung;
Fig. 6a eine Seitenansicht der tragbaren Vorrichtung aus Fig. 1;
Fig. 6b eine Seitenansicht der tragbaren Vorrichtung aus Fig. 1, bei welcher die Haltekörper am Trägerband verschoben werden, um einen Gleichgewichtszustand desTrägerbandes am Kopf des Benutzers zu erzielen;
Fig. 7a eine Seitenansicht der tragbaren Vorrichtung aus Fig. 1;
Fig. 7b eine Seitenansicht der tragbaren Vorrichtung aus Fig. 1, bei welcher das Trägerband bzw. die gesamte tragbare Vorrichtung verschoben wird;
Fig. 8a eine Seitenansicht der tragbaren Vorrichtung aus Fig. 1;
Fig. 8b eine Seitenansicht der tragbaren Vorrichtung aus Fig. 1, bei welcher ein zusätzliches
Beschwerungsgewicht jeweils in einem im Haltekörper angeordneten Hohlraumangeordnet ist;
Fig. 9 eine axonometrische Ansicht der tragbaren Vorrichtung gemäß Fig. 1, wobei am
Trägerband ein Nasendistanzhalter zur Stützung des Trägerbandes angeordnet ist;
Fig. 10 eine Draufsicht auf die tragbare Vorrichtung gemäß Fig. 1 in zwei unterschiedlich biegebeanspruchten Zuständen des Trägerbandes;
Fig. 1 la-c drei axonometrische Ansichten der tragbaren Vorrichtung gemäß Fig. 1 zur Illustrationihres Überführens in den Aufbewahrungs-und Transportzustand;
Fig. 12a eine axonometrische Ansicht der tragbaren Vorrichtung gemäß Fig. 1 im eingerolltenZustand;
Fig. 12b eine weitere axonometrische Ansicht der tragbaren Vorrichtung gemäß Fig. 1 im
Aufbewahrungs- und Transportzustand;
Fig. 12c eine Draufsicht auf die tragbare Vorrichtung gemäß Fig. 1 im eingerollten Zustand;
Fig. 12d eine Draufsicht auf die tragbare Vorrichtung gemäß Fig. 1, welche im eingerollten
Zustand in einem Etui angeordnet ist;
Fig. 12e eine Draufsicht auf die tragbare Vorrichtung im eingerollten Zustand für eine
Ausfuhrungsform der Haltekörper gemäß Fig. 12b und 12c;
Fig. 13a-b zwei axonometrische Ansichten einer weiteren Ausführungsform der tragbaren
Vorrichtung, bei welcher die Haltekörper steckbar ausgebildet sind;
Fig. 14a-b zwei axonometrische Ansichten einer weiteren Ausfuhrungsform der tragbaren
Vorrichtung, bei welcher die Haltekörper gemäß einer weiteren Ausführungsformsteckbar ausgebildet sind;
Fig. 15a-b zwei axonometrische Ansichten einer weiteren Ausführungsform der tragbaren
Vorrichtung, bei welcher die Haltekörper am Trägerband drehbar ausgebildet sind;
Fig. 16 eine axonometrische Ansicht der tragbaren Vorrichtung gemäß Fig. 1, welche von einem oberen Rahmenteil einer Brille verdeckt angeordnet ist;
Fig. 17a-b zwei Betriebszustände einer weiteren Ausführungsform des Trägerbandes vom
Benutzer aus gesehen, bei denen verschiedene Lichtquellen aktiviert sind;
Fig. 18a eine vom Benutzer aus gesehene Ansicht einer weiteren Ausfuhrungsform desTrägerbandes mit zwei Lichtquellen, von denen jedes jeweils auf ein Auge des Trägersgerichtet ist;
Fig. 18b eine vom Benutzer aus gesehene Ansicht einer weiteren Ausführungsform desTrägerbandes mit zwei Lichtquellengruppen, von denen jede Gruppe jeweils auf einAuge des Benutzers gerichtet ist;
Fig. 18c eine vom Benutzer aus gesehene Ansicht einer weiteren Ausführungsform des
Trägerbandes mit einer durchgehenden Reihe von Lichtquellen;
Fig. 19 eine vom Benutzer aus gesehene Ansicht einer weiteren Ausführungsform des
Trägerbandes, an dem unterschiedliche zusätzliche Elemente wie Kameras undSensoren angeordnet sind;
Fig. 20 eine vom Benutzer aus gesehene Ansicht einer weiteren Ausführungsform des
Trägerbandes, an welchem ein zusätzliches Display angeordnet ist;
Fig. 21 eine Darstellung des Lichthelligkeitsverlaufes der Lichtquellen in Abhängigkeit der
Zeit;
Fig. 22 eine axonometrische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der tragbaren
Vorrichtung im Betriebszustand;
Fig. 23 eine axonometrische Ansicht einer weiteren Ausführungsform der tragbaren
Vorrichtung, welches mittels eines externen Gerätes angesteuert wird;
Fig. 24 eine Detailansicht einer weiteren Ausführungsform der beiden Haltekörper;
Fig. 25 eine axonometrische Ansicht einer Ausführungsform der Ladevorrichtung für die tragbare Vorrichtung;
Fig. 26 eine axonometrische Ansicht der Ladevorrichtung gemäß Fig. 25, in welcher die tragbare Vorrichtung angeordnet ist, wobei das Trägerband nur angedeutet ist;
Fig. 27a-b Detailansichten einer weiteren Ausführungsform der beiden Haltekörper für eineVerschiebbarkeit der Ausführungsform der Haltekörper gemäß Fig. 12b und 12c,
Fig. 28a-c Detailansichten einer weiteren Ausführungsform der beiden Haltekörper für eineVerschieb-und Verkippbarkeit der Ausführungsform der Haltekörper gemäß Fig. 12bund 12c; und die
Fig. 29a-c Detailansichten einer weiteren Ausführungsform der beiden Haltekörper für eineVerschiebbarkeit der Ausfuhrungsform der Haltekörper gemäß Fig. 12b und 12c.
Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren näher beschrieben,wobei speziell die verschiedenen Ausführungsformen und deren Eigenschaften erläutert werden.
Dahingehend ist in Fig. 1 eine erfindungsgemäße tragbare Vorrichtung zur augengerichtetenLichtemission dargestellt, welche sich in Verwendung befindet, wobei ein biegeelastisches Trägerband1 mit Lichtquellen 7 (etwa in Fig. 3 ersichtlich) am Kopf des Benutzers angeordnet ist und sichzwischen der Ohrmuschel und dem Kopf des Trägers in den hinteren Ohrbereich erstreckt. Dabei weistdas Trägerband 1, welches in Längsrichtung biegsam und in Querrichtung steif ausgebildet ist, anbeiden Enden jeweils einen Haltekörper 2 auf, die in Gebrauchslage jeweils hinter einem Ohr desBenutzers angeordnet sind. Die Lichtquellen 7 sind in ihrer Lichtemission auf die Augen desBenutzers gerichtet und entlang der Längsrichtung des Trägerbandes 1 verteilt angeordnet, wobei inder Fig. 3 und 4 zu den Augen gerichtete Lichtstrahlen der Lichtquellen 7 in Form von Pfeilendargestellt sind.
Fig. 2a zeigt eine erste Ausführungsform eines geöffneten Haltekörpers 2 der tragbaren Vorrichtung,wobei der Haltekörper 2 eine Stromquelle, beispielsweise in Form einer aufladbaren oderaustauschbaren Batterie 3, eine Steuereinheit 4, einen Taster 5 zum Ein- und Ausschalten sowie einenMagneten 6 aufweist. Der Taster 5 ist gegebenenfalls auch zum Aktivieren und Deaktivierenunterschiedlicher Funktionen der Vorrichtung einsefzbar. Die Fig. 2b zeigt eine zweiteAusführungsform eines geöffnet dargestellten Haltekörpers 2 der tragbaren Vorrichtung mit einemaufladbaren Akku 32 als Stromquelle. Diese Ausführungsform erscheint insbesondere deshalbvorteilhaft, weil der gesamte Haltekörper 2 nicht nur flacher ausgeführt werden kann, sondern auch alsabgeschlossener Körper. Bei Verwendung einer Batterie 3 muss eine Austauschbarkeit der Batterie 3gewährleistet werden, und somit ein mögliches Öffnen des Haltekörpers 2. Im Fall eines aufladbarenAkkus 32 wie in der Fig. 2b dargestellt kann der Haltekörper 2 hingegen auch etwa als wasserdichtabgeschlossener Kunststoffkörper ausgeführt werden. Des Weiteren lassen sich eine Verschieb- oderKippbarkeit des Haltekörpers 2 relativ zum Trägerband 1 leichter verwirklichen, wie im Folgendenanhand der Fig. 27-29 noch näher erläutert werden wird.
In der Fig. 2c ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der die Stromquelle in Form eines Akkus 32und der Magnet 6 in einem ersten Haltekörper 2 angeordnet sind, und die Steuereinheit 4 mit demTaster 5 und einer Ladebuchse 29, etwa einer USB-Buchse, zum Laden des Akkus 32 im zweitenHaltekörper 2, wobei die Ladebuchse 29 zur Aufnahme eines entsprechenden Ladesteckers 30, etwa eines USB-Steckers, dient. Die Steuereinheit 4 und die Stromquelle sowie allfallig andereelektronische Bauteile müssen sich somit nicht in ein- und demselben Haltekörper 2 befinden, sondernkönnen auch auf beide Haltekörper 2 verteilt angeordnet sein.
Fig. 3 zeigt eine Detailansicht der tragbaren Vorrichtung zur augengerichteten Lichtemission aus Fig.1. Hierbei ist deutlich ersichtlich, dass die tragbare Vorrichtung während der Benutzung im oberenSichtbereich des Benutzers etwa auf Höhe der Augenbrauen angeordnet ist, wobei die am Trägerband1 angeordneten Lichtquellen 7 in Richtung der Augen abstrahlen. Darüber hinaus ist ersichtlich, dassdas Trägerband 1 vorzugsweise ein Trägermaterial 8 und eine an ihr befestigte Leiterplatte 9, anwelcher die Lichtquellen 7 angeordnet sind, umfasst.
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf die tragbare Vorrichtung zur augengerichteten Lichtemission, welchesich in Verwendung befindet, wobei vom Benutzer nur die Augen schematisch dargestellt sind. Dabeibilden die Lichtquellen 7 zwei Gruppen, von denen jede in ihrer Lichtemission zu einem Auge desBenutzers gerichtet und auf das betreffende Auge fokussiert ist.
Fig. 5 zeigt eine Ausfuhrungsform des inneren Aufbaus des Trägerbandes 1 der tragbarenVorrichtung, wobei eine transparente Umhüllung 15 um das Trägermaterial 8 und die Leiterplatte 9vorgesehen ist. Diese transparente Umhüllung 15 weist im Bereich der Lichtquellen 7 zurLichtstrahlformung einen vom Trägerband 1 in Richtung der Augen abstehenden Wulst 16 auf. Da dietransparente Umhüllung 15 optisch dichter als die umgebende Luft ist, tritt beim Übertritt desemittierten Lichtes vom Wulst 16 in die umgebende Luft eine Brechung vom Lot auf. Der Wulst 16dient somit als Linse zur Fokussierung des emittierten Lichtes in eines der beiden Augen.
Fig. 6a und Fig. 6b zeigen jeweils eine Seitenansicht der tragbaren Vorrichtung aus Fig. 1, wobei dieHaltekörper 2 am Trägerband 1 verschiebbar angeordnet sind, um den entlang des Trägerbandes 1gemessenen Abstand zwischen den beiden Haltekörpem 2 einstellen zu können und somit inGebrauchslage einen Gleichgewichtszustand zwischen dem Trägerband 1 und den Haltekörpem 2 zuerzielen. Die Fig. 7a und Fig. 7b zeigen eine weitere Möglichkeit zum Ausbalancieren bzw. zurSchaffung eines Gleichgewichtszustandes, bei der das Trägerband 1 bzw. die gesamte Vorrichtungrelativ zu den Ohren des Benutzers verschoben werden. Zusätzlich kann, wie in Fig. 8a und Fig. 8bdargestellt, in jedem der beiden Haltekörpem 2 ein Hohlraum 10 angeordnet sein, in welchem sich einBeschwerungsgewicht 11 zum Ausbalancieren befindet. ;
Darüber hinaus kann gemäß Fig. 9 an dem Trägerband 1 ein Nasendistanzhalter 12 zur richtigenBeabstandung der Lichtquellen 7 von den Augen des Benutzers und als zusätzliche Stützung desTrägerbandes 1 angeordnet sein, wobei der Nasendistanzhalter 12 bevorzugt aufsteckbar ist und unterschiedliche Ausführungsformen aufweisen kann, beispielsweise normal vom Trägerband 1abstehend, oder in Form einer Schlaufe.
Die Fig. 10 zeigt zwei unterschiedliche Biegezustände des biegeelastischen Trägerbandes 1, falls das .Trägerband 1 federnd ausgeführt ist, wobei die in der Fig. 10 ersichtliche innere Lage desTrägerbandes 1 einem spannungsfreien Zustand entspricht, und die in der Fig. 10 ersichtliche äußereLage des Trägerbandes .1 einem gespannten Zustand. Dieser gespannte Zustand kann zurStabilisierung des Trägerbandes 1 am Kopf des Trägers verwendet werden, da die Reibungskräftezwischen dem im Schläfenbereich anliegenden Trägerband 1 und dem Schläfenbereich erhöht werden.Zusätzlich zur Klemmwirkung der Haltekörper 2 zwischen der Ohrmuschel und dem Kopf des Trägersist der Halt ausreichend, sodass kein Auflagepunkt an der Nase des Trägers mehr erforderlich ist, unddie erfmdungsgemäße Vorrichtung auch von Brillenträgern verwendet werden kann. Es ist jedochanzumerken, dass eine federnde Wirkung des Trägerbandes 1 keine notwendige Eigenschaft desbiegeelastischen Trägerbandes 1 ist.
Das biegeelastische Trägerband 1 ist in Längsrichtung biegsam und in Querrichtung steif ausgebildet,wobei das Trägerband 1 bzw. das Trägermaterial 8 und die Leiterplatte 9 derart in der Längsrichtungbiegsam sind, dass diese auch eingerollt werden können, wie in den Fig. 11 bis Fig. 12 dargestellt ist.Hierbei weist vorzugsweise zumindest ein Haltekörper 2 einen Magneten 6 auf und der zweite amanderen Ende des Trägerbandes 1 angeordnete Haltekörper 2 ein passend ausgebildetes Gegenstück,beispielsweise in Form eines zweiten Magneten 6 (siehe Fig. 1 la-c) oder einer Metallplatte 31 (sieheFig. 12e), wodurch es möglich ist, dass das Trägerband 1 im zusammengerollten Zustand fixiert wird,wie etwa in der Fig. 11c und 12e dargestellt. Dabei kann das Trägerband 1 auch in einem Etui 14 zursicheren Verwahrung angeordnet sein, wie in der Fig. 12d ersichtlich ist. Die Fig. 12e zeigt eineeingerollte Anordnung der erfindungsgemäßen Vorrichtung für eine Ausführung der Haltekörper 2gemäß der Fig. 2b und 2c, also mit einem schmalen und vorzugsweise leicht gekrümmten Akku 32.
Die Fig. 13 und Fig. 14 zeigen, dass die Haltekörper 2 am Trägerband 1 aufsteckbar in Form einerdirekten Steckverbindung (Fig. 13) oder mittels eines Zwischensteckers (Fig. 14) angeordnet seinkönnen. Diese Steckbarkeit ermöglicht auch eine Austauschbarkeit der Haltekörper 2, etwa umzwischen einer Ausführung des Haltekörpers 2 gemäß der Fig. 2a und der Fig. 2b wechseln zu können,öder um durch Verwendung unterschiedlich geformter Haltekörper 2 eine bessere Anpassung an dieKopfform des jeweiligen Trägers zu ermöglichen.
Darüber hinaus können in einer weiteren Ausführungsform die Haltekörper 2 drehbar am Trägerband1 angeordnet sein, wie in der Fig. 15 ersichtlich ist, wodurch die Vorrichtung leichter verstaut werden kann. Des Weiteren ist eine individuelle Anpassung an den Benutzer möglich, wodurch ein höhererTragekomfort erzielt wird.
Die Fig. 16 zeigt eine axonometrische Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, welche von einemoberen Rahmenteil einer Brille verdeckt angeordnet ist. Aufgrund der schmalen Ausführbarkeit desTrägerbandes 1 ist eine Nutzung der tragbaren Vorrichtung auch für Brillenträger ohne weiteresmöglich.
Vorzugsweise sind die Lichtquellen 7 einzeln ansteuerbar, wodurch beispielsweise die Helligkeit dermitunter unterschiedlich ausgebildeten (rot, grün, blau) Lichtquellen 7 unabhängig voneinandergeregelt werden kann, wodurch unter anderem auch beliebige Farbmuster gebildet werden können.Um dies zu veranschaulichen ist in der Fig. 17a und 17b eine zeitliche Abfolge von aktiviertenLichtquellen 17 und deaktivierten Lichtquellen 18 dargestellt. Den Fig. 17a und 17b kann aber auchentnommen werden, dass die Verwendung zweier Lichtquellengruppen eine Optimierung derLichtemission auf unterschiedliche Augenabstände erlaubt, indem die aktivierten Lichtquellen 17 mitentsprechendem Abstand gewählt werden.
Ergänzend sind in Fig. 18a bis Fig. 18c verschiedene Anordnungen von am Trägerband 1angeordneten Lichtquellen 7 dargestellt, wobei gemäß Fig. 18a genau zwei Lichtquellen 7, von denenjeweils eine in ihrer Lichtemission in ein Auge des Benutzers gerichtet ist, am Trägerband 1angeordnet sind. Gemäß Fig. 18b sind zwei Gruppen von Lichtquellen 7 am Trägerband 1 angeordnet,von denen jeweils eine in ihrer Lichtemission in ein Auge des Benutzers gerichtet ist. Gemäß Fig. 18ckann hingegen auch eine durchgehende Reihe von Lichtquellen 7 verwendet werden, die jedoch imZuge ihrer Ansteuerung in der Regel in Form von zwei Lichtquellengruppen angesteuert werden.
Darüber hinaus können, wie in Fig. 19 dargestellt, zusätzliche Elemente am Trägerband 1 angeordnetwerden, beispielsweise in Form einer Kamera 19, eines Lagesensors 20 oder eines Temperatursensors21. Wie in der Fig. 20 angedeutet könnte am Trägerband 1 zusätzlich zu den nicht dargestelltenLichtquellen 7 auch zumindest ein Display 22, vorzugsweise ein Display 22 pro Auge, angeordnetwerden.
Die Fig. 21 zeigt einen möglichen Verlauf der Helligkeit des Lichts der Lichtquellen 7 inAbhängigkeit der Zeit, wobei ersichtlich ist, dass nach Inbetriebnahme der Vorrichtung beispielsweiseeine allmähliche Zunahme der Lichthelligkeit sowie ein Wechsel der Lichtfarbe von beginnendem Rotüber Orange und Gelb bis zum letztendlichen Blaulicht bzw. Blau-Weißlicht stattfinden kann, umeinen Sonnenaufgang zu simulieren. In ähnlicher Weise kann dieser Vorgang beim Ausschalten derVorrichtung umgekehrt werden, um einen Sonnenuntergang zu simulieren. Die Simulierung eines
Sonnenaufgangs bzw. Sonnenuntergangs kann etwa mit mehreren verschiedenfarbigen. Lichtquellen 7(rot, grün und blau) bewerkstelligt werden.
In einer weiteren Äusführungsform können auch auf der dem Auge des Benutzers abgewandten Seitedes Trägerbandes 1 zusätzliche Leuchtkörper angeordnet sein, wie in der Fig. 22 ersichtlich ist. DieseLeuchtkörper emittieren ihr Licht somit nicht in Richtung der Augen des Benutzers.
Zusätzlich kann die tragbare Vorrichtung auch mittels eines externen Gerätes 23, beispielsweise einem.Mobiltelefon, angesteuert werden, wie in der Fig. 23 dargestellt ist. Dies hat den zusätzlichen Vorteil,dass etwa die Färb- oder Helligkeitsberechnungen zur Ansteuerung der Lichtquellen 7 nicht in dertragbaren Vorrichtung selbst erfolgen müssen, wodurch Rechenleistung an der Steuereinheit 4eingespart und eine komfortablere Bedienung und Statusabffage der Vorrichtung erreicht werdenkann. Die mittels einer eigenen Anwendungssoftware festgelegte Ansteuerung kann in weiterer Folgedrahtlos beispielsweise mittels WLAN oder Bluetooth vom externen Gerät 23 an die im Haltekörper 2angeordnete Steuereinheit 4 gesendet werden, welche die Lichtquellen 7 ansteuert und in weitererFolge etwa die Lichthelligkeit der Lichtquellen 7 unter Einhaltung der übermittelten Datenwerteregelt. Dabei ist es auch möglich, dass von der Kamera 19, dem Lagesensor 20, demTemperatursensors 21 oder anderer Sensoren erfasste Daten und die Lichtquellen 7 mithilfe einesentsprechenden und ebenfalls am externen Gerät 23 gespeicherten Programmes etwa zu Zwecken desBiofeedbacks eingesetzt werden.
Die Fig. 24 zeigt eine Ausführung der Haltekörper 2, bei der der Magnet 6 zur Ankopplung an eineexterne Ladevorrichtung elektrisch leitend ist und die aufladbare Batterie 3 über einen mit demMagneten 6 verbundenen Ladestromkreis aufladbar ist. Der Ladestromkreis weist dabei einen Schalter26 auf, der durch Magnetkraft schließbar ist. Fig. 25 zeigt eine axonometrische Ansicht einerzugehörigen Ladevorrichtung, welche eine Aufnahme 24 und eine Ladebatterie 28 und/oder einNetzgerät als Stromversorgung umfasst. Darüber hinaus sind in der Aufnahme 24 zweiAktivierungsmagnete 25 und zwei Ladekontakte 27 für die beiden Haltekörper 2 vorgesehen. DieAufnahme 24 ist dabei derart ausgebildet, dass das Trägerband 1 mit den beiden Haltekörpem 2eingerollt eingelegt werden kann, wobei im Ladezustand gemäß Fig. 26 die Magnete 6 mit denLadekontakten 27 in Kontakt stehen und sich die Schalter 26 im Nahbereich derAktivierungsmagneten 25 befinden. Auf diese Weise wird mithilfe der Aktivierungsmagneten 25 derSchalter 26 und somit der Ladestromkreis geschlossen, wobei der Ladestrom in weiterer Folge von derLadebatterie 28 der Aufnahme 24 über die Ladekontakte 27, die elektrisch leitenden Magneten 6 derHaltekörper 2 und den geschlossenen Schalter 26 des Ladestromkreises in die aufladbare Batterie 3der tragbaren Vorrichtung fließt.
In der Fig. 27a-b sind Detailansichten weiterer Ausführungsformen mit einem Haltekörper 2 gemäßder Fig. 12b und 12c gezeigt. Die schmale Ausführbarkeit des Akkus 32 und somit der Haltekörper 2begünstigt Ausführungsformen, bei denen eine Änderung der Gesamtlänge der erfindungsgemäßenVorrichtung möglich ist, etwa indem die Haltekörper 2 jeweils von einem relativ zum Trägerband 1verschiebbaren Gehäuse 34 umgeben sind, wie in der Fig. 27 gezeigt ist. Die Verschiebbarkeit desGehäuses 34 relativ zum Trägerband 1 verkürzt oder verlängert die Gesamtlänge der Vorrichtung undermöglicht somit eine bessere Anpassbarkeit der Vorrichtung an individuelle Kopfformen. In den Fig.28a-c sind Detailansichten einer weiteren Ausführungsform gezeigt, bei denen ein Träger 33vorgesehen ist, an dem der jeweilige Haltekörper 2 drehbar und verschiebbar befestigt ist. Auf dieseWeise kann nicht nur die Gesamtlänge der Vorrichtung angepasst werden, sondern auch der relativeWinkel des Trägers 33 zum Trägerband 1, wodurch ein zusätzlicher Tragekomfort erzielt werdenkann. Eine weitere Ausführungsform zur Erzielung einer Anpassbarkeit der Gesamtlänge derVorrichtung ist in den Fig. 29a-c gezeigt, wobei der jeweilige Haltekörper 2 auf einem Träger 33verschiebbar angeordnet ist, der seinerseits für einen maximalen Tragekomfort im Ohrbereichausgelegt ist.
Die Erfindung stellt somit eine lichtemittierende Vorrichtung bereit, die mit hohem Tragekomfortunauffällig in Kopfnähe getragen werden kann und insbesondere ein zeitgleiches Tragen derVorrichtung mit handelsüblichen Brillen ermöglicht. Des Weiteren werden die Handhabung, dieAufbewahrung und der Transport entsprechender Vorrichtungen erleichtert.
BEZUGSZEICHENLISTE 1 Trägerband; 2 Haltekörper; 3 Batterie; 4 Steuereinheit; 5 Taster; 6 Magnet; 7 Lichtquelle; 8 Trägermaterial; 9 Leiterplatte; 10 Hohlraum; 11 Gewicht; 12 aufsteckbarer Nasendistanzhalter; 13 eingerolltes Gerät; 14 Etui; 15 transparente Umhüllung; 16 Wulst; 17 aktivierte Lichtquelle; 18 deaktivierte Lichtquelle; 19 Kamera; 20 Lagesensor; 21 Temperatursensor; 22 Display; 23 externes Geräte; 24 Aufnahme; 25 Aktivierungsmagnet; 26 Schalter; 27 Ladekontakte; 28 Ladebatterie; 29 Ladebuchse; 30 Ladestecker; 31 Metallplatte; 32 Akku; 33 Träger; 34 Gehäuse
Claims (12)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Tragbare Vorrichtung zur augengerichteten Lichtemission, umfassend zumindest einen Trägermit Lichtquellen (7), eine Stromquelle (3,32) für die Lichtquellen (7) und eine Steuereinheit (4)zur Ansteuerung der Lichtquellen (7), dadurch gekennzeichnet, dass der Träger alsbiegeelastisches Trägerband (1) ausgeführt ist, und an beiden Enden des Trägerbandes (1)jeweils ein Haltekörper (2) vorgesehen ist, wobei die Haltekörper (2) die Stromquelle (3,32) unddie Steuereinheit (4) enthalten und am Trägerband (1) zwischen den beiden Haltekörpem (2)zumindest zwei Lichtquellen (7) oder Lichtquellengruppen entlang der Längsrichtung desTrägerbandes (1) verteilt angeordnet sind, die mit der Stromquelle (3,32) und der Steuereinheit (4) verbunden sind.
- 2. Tragbare Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest zweiLichtquellen (7) oder Lichtquellengruppen über eine biegsame Leiterplatte (9) mit derStromquelle (3,32) und der Steuereinheit (4) verbunden sind.
- 3. Tragbare Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen(7) als Light-Emitting-Diodes (LEDs) für ein Farbspektrum im blauen oder blau-weißenLichtbereich ausgebildet sind.
- 4. Tragbare Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass dasTrägerband (1) mit einer transparenten Umhüllung (15) versehen ist, die im Bereich derLichtquellen (7) zur Lichtstrahlformung einen vom Trägerband (1) abstehenden Wulst (16)aufweist.
- 5. Tragbare Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dieLichtquellen (7) unabhängig voneinander von der Steuereinheit (4) ansteuerbar sind.
- 6. Tragbare Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass dieSteuereinheit (4) mit einem externen Gerät (23), vorzugsweise einem Mobiltelefon, mittels einerDrahtlosverbindung verbindbar ist.
- 7. Tragbare Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dasder entlang des Trägerbandes (1) gemessene freie Abschnitt des Trägerbandes (1)längenverstellbar ist.
- 8. Tragbare Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dasszumindest einer der Haltekörper (2) einen Magneten (6) aufweist.
- 9. Tragbare Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (6) zurAnkopplung an eine externe Ladevorrichtung elektrisch leitend ist und die Stromquelle (3,32)über einen mit dem Magneten (6) verbundenen Ladestromkreis aufladbar ist.
- 10. Tragbare Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Ladestromkreiseinen Schalter (26) aufweist, der durch Magnetkraft schließbar ist.
- 11. Ladevorrichtung für eine tragbare Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,dass eine Aufnahme (24) für das Trägerband (1) vorgesehen ist, die einenAktivierungsmagneten (25) für den Schalter (26) aufweist, sowie magnetisch mit dem Magneten(6) koppelbare Ladekontakte (27).
- 12. Tragbare Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 1®, dadurch gekennzeichnet, dasszusätzliche Elemente am Trägerband (1) in Form einer Kamera (19), eines Lagesensors (20),eines Temperatursensors (21) und/oder eines Displays (22), vorzugsweise eines Displays (22)pro Auge, angeordnet sind.
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