AT515209A4 - Geschoss - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Geschoss (1) mit einem Geschosskörper (2), der eine Ausnehmung (5) zur Aufnahme von Sprengstoff aufweist, wobei der Geschosskörper (2) zumindest abschnittsweise eine rotationssymmetrische Mantelfläche (7) aufweist, die zumindest abschnittsweise von mehreren mit Sollbruchstellen versehenen ringförmigen Elementen (8) umgeben ist, wobei über die Sollbruchstellen sich beim Zerfall der Elemente (8) ausbildende Splitter (12) vordefiniert sind, und die Splitter (12) zur Ausbildung des ringförmigen Elements (8) in einem ringförmigen Verbindungsabschnitt (11) miteinander verbunden sind, und die frei auskragenden Enden (13) der Splitter (12) zumindest teilweise in einer gemeinsamen Orthogonalebene (13') zu einer Längsachse (8') des ringförmigen Elements (8) angeordnet sind, wobei diese Orthogonalebene (13') von einer durch den ringförmigen Verbindungsabschnitt (11) definierten Orthogonalebene (11') abweichend angeordnet ist, sowie ein entsprechend ringförmiges Element (8) für das Geschoss (1).
Description
Die Erfindung betrifft ein Geschoss mit einem Geschosskörper,der eine Ausnehmung zur Aufnahme von Sprengstoff aufweist, wobeider Geschosskörper zumindest abschnittsweise eine rotationssym¬metrische, vorzugsweise eine zylindrische, Mantelfläche auf¬weist, die zumindest abschnittsweise von mehreren mitSollbruchstellen versehenen ringförmigen Elementen umgeben ist,wobei über die Sollbruchstellen sich beim Zerfall der Elementeausbildende Splitter vordefiniert sind, und die Splitter zurAusbildung des ringförmigen Elements in einem ringförmigen Ver¬bindungsabschnitt miteinander verbunden sind.
Bei Explosionen von Geschossen entstehen bei einem natürlichenZerfall Splitter unterschiedlicher Masse. Nachteilig ist hier¬bei, dass Splitter mit sehr kleiner Masse nur eine geringe Wir¬kung, Splitter großer Masse einen sehr großen Wirkungsradiushaben, der häufig über den gewünschten Wirkungsradius hinaus¬geht. Bei Splittern großer Massen können somit ungewünschte Kol-lateralschäden außerhalb des Zielbereichs auftreten, wohingegendie Splitter kleiner Masse keinen Beitrag zur Wirkung im Zielbe¬reich liefern. Sowohl Splitter großer als auch kleiner Massentragen somit im gewünschten Zielbereich nicht zur Wirkung beiund sind somit für den Zielbereich verloren. Zur Vereinheitli¬chung der Massen sind im Stand der Technik bereits verschiedens¬te Lösungsansätze bekannt.
Ein Geschoss der eingangs angeführten Art, bei welchem ringför¬mige Elemente Sollbruchstellen aufweisen, um im Falle der Explo¬sion des Geschosses Splitter einer vordefinierten Größe undMasse zu erzeugen, ist beispielsweise aus der EP 0 328 877 A be¬kannt. Hier sind eine Mehrzahl von Ringen übereinander zur Aus¬bildung eines Splittermantels angeordnet, wobei die Ringeinnenseitig zylindrische oder im Querschnitt dreieckige Ausspa¬rungen aufweisen, um die gewünschte Größe der Splitter festzule¬gen .
Eine ähnliche Ausgestaltung mit im Wesentlichen zahnradförmigenRingen ist beispielsweise aus der FR 2 523 716 A bekannt.
Des Weiteren offenbart die EP 273 994 Bl ein Geschoss mit einerVielzahl von Ringen, welche innenseitig dreiecksförmige Ausspa- rungen aufweisen.
Vergleichbare Ausgestaltungen sind weiters aus der DE 37 216 619A oder auch der US 8,276,520 Bl bekannt.
Nachteilig ist jedoch bei diesen im Stand der Technik bekanntenGeschossen, dass die Splitter - wenn auch mit gewünschter Massebzw. Größe - im Wesentlichen im rechten Winkel zur Längsachsedes rotationssymmetrischen Abschnitts des Geschosses ausge¬schleudert werden, sodass eine Vielzahl der Splitter nicht inden gewünschten Zielbereich ausgestoßen werden.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es demzufolge, ein Geschossder eingangs angeführten Art zu schaffen, bei welchem die Split¬ter von dem Geschoss derart ausgestoßen werden, dass der Um¬kreis, in welchem die Splitter eine Wirkung entfalten,vergrößert wird.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erzielt, dass die frei auskra¬genden Enden der Splitter zumindest teilweise in einer gemeinsa¬men Orthogonalebene zu einer Längsachse des ringförmigenElements angeordnet sind, wobei diese Orthogonalebene von einerdurch den ringförmigen Verbindungsabschnitt definierten Orthogo¬nalebene abweichend angeordnet ist.
Bei bisher bekannten Geschossen waren die ringförmigen Elementeim Wesentlichen scheibenförmig ausgebildet, d.h. die frei aus¬kragende Enden der vordefinierten Splitter und das gegenüberlie¬gende Ende des ringförmigen Elements, an welchem die Splittermiteinander verbunden sind, waren in der gleichen Orthogonalebe¬ne angeordnet. Aufgrund dieser im Stand der Technik bekanntenscheibenförmigen Ausgestaltung werden bei Explosion des im Ge¬schosskörper aufgenommenen Sprengstoffs die Splitter bisher imWesentlichen im rechten Winkel zur Längsachse des üblicherweisezylindrischen Abschnitts des Geschosskörpers ausgestoßen. Soferndaher z.B. im Falle eines Bodenzünders das Geschoss in einemWinkel von z.B. 45° am Boden einschlägt und es daher in dieserWinkelstellung zur Zündung des Sprengstoffes kommt, wird ein er¬heblicher Anteil der auf dem Geschosskörper aufgenommenen Split¬ter in Richtung des Bodens fehlgeleitet, sodass das Geschoss einen verhältnismäßig geringen Wirkungsumkreis aufweist bzw. dieStreuwirkung ineffizient ist.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Schrägstellung bzw. Krümmung derSplitter gegenüber der Längsachse des ringförmigen Elements bzw.der Längsachse des rotationssymmetrischen Abschnitts des Ge¬schosskörpers wird somit die Ausstoßrichtung gegenüber bekanntenGeschossen verändert und somit die Streuwirkung bzw. der Um¬kreis, in welchem die Splitter effizient wirken, deutlich ver¬bessert .
Eine hinsichtlich der Bestimmung der Flugbahn und auch hinsicht¬lich der Herstellung besonders einfache und effiziente Ausge¬staltung ist gegeben, wenn die Ober- und Unterfläche zumindesteiner Anzahl von Splitter im Wesentlichen eben und parallel zu¬einander ausgebildet sind, wobei die beiden Flächen einen von90° abweichenden Winkel gegenüber der vom ringförmigen Verbin¬dungsabschnitt definierten Orthogonalebene zur Längsachse ein¬schließen. Bei einer derartigen Ausgestaltung sind zumindesteine Teilmenge der Splitter im Querschnitt im Wesentlichen ge¬radlinig, d.h. nicht gekrümmt, ausgebildet, sodass einerseitsdie Flugbahn gut bestimmt werden kann; andererseits kann dieHerstellung der ringförmigen Elemente auf einfache Weise durcheine Vorfertigung von zunächst ringförmigen Scheiben erzieltwerden, bei welchen sodann - zumindest eine Teilmenge - derSplitter aus der Ebene des die Splitter verbindenden ringförmi¬gen Verbindungsabschnitts gebogen werden.
Sofern alle Splitter im Wesentlichen den gleichen Neigungswinkelgegenüber einer vom ringförmigen Verbindungsabschnitt definier¬ten Orthogonalebene zur Längsachse einschließen, ergibt sicheine fertigungstechnisch besonders effiziente Ausgestaltung, beiwelcher sämtliche ringförmige Elemente im Wesentlichen die glei¬che Ausgestaltung aufweisen. Dies bedeutet jedoch nicht, dasssämtliche ringförmige Elemente im gleichem Winkel gegenüber derLängsachse des zylindrischen Abschnitts des Geschosskörpers an¬geordnet sind, da vorzugsweise die Anordnung der ringförmigenElemente in zumindest zwei Abschnitte unterteilt ist, wobei dieAnordnung bzw. Ausrichtung der ringförmigen Elemente in dem ers¬ten Abschnitt umgekehrt gegenüber der Anordnung der ringförmigen
Elemente in dem zweiten Abschnitt ist, bzw. die ringförmigenElemente in den beiden Abschnitten spiegelbildlich gegenüber ei¬ner Orthogonalebene zur Längsachse des rotationssymmetrischenAbschnitts des Geschosskörpers angeordnet werden können.
Alternativ zu der Ausgestaltung von ringförmigen Elementen, beiwelchen sämtliche Splitter den gleichen Neigungswinkel aufwei¬sen, ist es ebenso möglich, dass eine Teilmenge der Splittereinen von 90° abweichenden ersten Winkel mit der durch den ring¬förmigen Verbindungsabschnitt definierten Orthogonalebene ein¬schließen und eine andere Teilmenge ebenfalls einen von 90°abweichenden zweiten Winkel mit der durch den ringförmigen Ver¬bindungsabschnitt definierten Orthogonalebene einschließen. Vor¬zugsweise entspricht der zweite Winkel hierbei betragsmäßig demersten Winkel, die Neigung der Splitter ist jedoch um eine durcheinen ringförmigen Verbindungsabschnitt verlaufende Ebene ge¬spiegelt. Hierbei ergibt sich, dass das ringförmige Element je¬weils zwei Gruppen von Splittern aufweist, welcheunterschiedliche Neigungswinkel zu der im ringförmigen Verbin¬dungsabschnitt definierten Ebene aufweisen, sodass bei der Ex¬plosion des Sprengstoffes in jedem ringförmigen Element Splitterin unterschiedlicher Richtung ausgestoßen werden.
Tests haben gezeigt, dass eine besonders effiziente Ausstoßrich¬tung, bei welcher der wirksame Umkreis des Geschosses gegenübervorbekannten Geschossen deutlich verbessert werden kann, erzieltwird, wenn die Ober- und Unterfläche der Splitter einen Winkelzwischen 5° und 70°, vorzugsweise zwischen 15° und 45°, insbe¬sondere zwischen 25° und 35°, gegenüber einer vom ringförmigenVerbindungsabschnitt definierten Ebene einschließen. Diese vor¬teilhafte Neigungsanordnung der Splitter ergibt sich aufgrundder Tatsache, dass das Geschoss üblicherweise in einem Winkelzwischen 45° und 85° gegenüber der Bodenfläche entweder mittelsBodenzünder oder Bodenabstandszünder aktiviert wird. Üblicher¬weise weist das Geschoss somit bei Aktivierung einen Neigungs¬winkel von ca. 45° bis 85° gegenüber der Bodenfläche auf.Mithilfe der Schrägstellung der Splitter zwischen 5° und 70° ge¬lingt es vorteilhafterweise insbesondere jene Splitter, welcheaufgrund der Schrägstellung des Geschosses bei Zündung desSprengstoffes üblicherweise in Richtung Boden (fehl-)geleitet werden und somit keinen wirksamen Beitrag leisten, in einem von90° abweichenden Winkel gegenüber der Mantelfläche des Geschoss¬körpers auszustoßen und somit die Streuwirkung deutlich zu ver¬bessern .
Hinsichtlich einer fertigungstechnisch einfachen und effizientenHerstellung der ringförmigen Elemente ist es vorteilhaft, wenndie ringförmigen Elemente jeweils ein Vielzahl von Nuten alsSollbruchstellen aufweisen. Hierbei kann zunächst ein im Wesent¬lichen scheibenförmiges, ringförmiges Element hergestellt wer¬den, in welchem sodann mittels Stanzen, Fräsen, Lasern odergegebenenfalls auch durch (Draht-)Erosion Nuten eingearbeitetwerden können, um eine kontrollierte Fragmentierung der ringför¬migen Elemente herzustellen.
Um Splitter vorzudefinieren, deren Haupterstreckungsrichtung imWesentlichen in radialer Richtung des ringförmigen Elements undsomit in Richtung des von dem Sprengstoff eingeleiteten Impulsesverläuft, ist es günstig, wenn die Längserstreckungsachsen derNuten jeweils im Wesentlichen in radialer Richtung des ringför¬migen Elements verlaufen.
Hinsichtlich einer einfachen und effizienten Fertigung ist esgünstig, wenn die Nuten einen im Wesentlichen rechteckigen Quer¬schnitt aufweisen.
Der Nutgrund der im Wesentlichen rechteckigen Nuten kann hierbeiunterschiedlich ausgebildet sein. Besonders vorteilhaft ist esetwa, wenn die Nuten mithilfe einer Drahterosion eingebrachtwerden, da hierbei die Nuten eine verhältnismäßig geringe Breiteaufweisen können und somit vergleichsweise geringe Materialver¬luste bei der Herstellung der Sollbruchstellen erzielt werden.Hierbei ergibt sich, dass aufgrund des üblicherweise rundenDrahtquerschnitts die Nuten einen kreisbogenförmigen Nutgrundaufweisen.
Um die Fragmentierung der Splitter aus dem ringförmigen Elementim Falle der Explosion, insbesondere auch hinsichtlich desBruchs in Umgangsrichtung, besonders präzise zu definieren, istes von Vorteil, wenn die Nuten einen spitzwinkelförmigen Nut- grund aufweisen.
Sofern sich die Nuten von einer von einem inneren Radius defi¬nierten Innenfläche der ringförmige Elemente nach außen erstre¬cken, ergeben sich vorteilhafterweise ringförmige Elemente mitNuten bzw. Sollbruchstellen, welche an der Außenseite der ring¬förmigen Elemente nicht ersichtlich sind. Das Vorsehen einer äu¬ßeren (Schutz-)Hülle kann somit vorteilhafterweise entfallen.
Besonders günstig ist in diesem Fall, wenn der ringförmige Ver¬bindungsabschnitt eine im Wesentlichen vollflächige, äußere Man¬telfläche aufweist, sodass sich bei Übereinanderanordnungderartiger ringförmiger Elemente eine im Wesentlichen geschlos¬sene, vorzugsweise zylindrische äußere Mantelfläche ergibt, ohnedass hiefür zusätzliche Vorkehrungen getroffen werden müssten.
Um eine im Wesentlichen ebene äußere Mantelfläche mithilfe einerVielzahl von übereinander angeordneter ringförmiger Elemente zuerzielen, ist es vorteilhaft, wenn die äußere Mantelfläche derringförmigen Elemente jeweils einen von 90° abweichenden Winkelmit einer Ober- und Unterfläche des ringförmigen Verbindungsab¬schnitts aufweisen, so dass die Mantelfläche im Wesentlichenparallel zur zylindrischen Mandelfläche des Geschosskörpers ver¬läuft .
Durch diese im Wesentlichen ebenflächige Ausgestaltung einer äu¬ßeren Mantelfläche durch eine Vielzahl von ringförmigen Elemen¬ten kann die Anlagerung von Schmutz bzw. eineKontaktkorrosionsausbildung oder dgl. insbesondere im Falle derVerklebung der ringförmigen Elemente untereinander und/oder derAufbringung einer Beschichtung, z.B. einer Lackschicht, vorteil¬hafterweise vermieden werden.
Verfahrenstechnisch werden derartige ringförmige Elemente insbe¬sondere wie folgt erzeugt:
Zunächst werden im Wesentlichen plane ringförmige Scheiben her¬gestellt, in welche sodann mithilfe der vorstehend genanntenSchritte (Erodieren, Stanzen, Fräsen, etc.) Sollbruchstelleneingebracht werden, wobei ein ringförmiger Verbindungsabschnitt bestehen bleibt. Nachfolgend werden die frei auskragenden Endender vordefinierten Splitter aus der von dem ringförmigen Verbin¬dungsabschnitt definierten Ebene gebogen, wodurch die gewünschteAusstoßrichtung definiert wird.
Daher ergibt sich, dass die äußere Mantelfläche der zuvor schei¬benförmigen Elemente jedoch sodann senkrecht zu den schrägge¬stellten Splittern bzw. zum ringförmigen Verbindungsabschnittangeordnet ist, sodass bei übereinander Anordnung derartigerringförmiger Elemente jedes Element einen scharfkantigen, imQuerschnitt im Wesentlichen dreiecksförmigen Vorsprung ausbil¬det. Dies ist einerseits hinsichtlich der Korrosionsbildung undder Möglichkeit einer Aufbringung einer (dichten) Schutzhüllebzw. Beschichtung nachteilig; zudem sind ballistische Nachteilehiermit verbunden.
Um demzufolge eine im Wesentlichen geschlossene, ebene äußereMantelfläche bei übereinander Anordnung der ringförmigen Elemen¬te zu erzielen, werden vorteilhaftweise die scharfkantigen drei¬eckigen Vorsprünge der ringförmigen Elemente, vorzugsweise ineinem Drehverfahren und nach Verklebung der ringförmigen Elemen¬te miteinander, entfernt, sodass die gewünschte im Wesentlichenebene äußere Mantelfläche erzielt wird. Diese kann sodann miteinem im Stand der Technik bekannten Schutzlack oder dgl. verse¬hen werden.
Hinsichtlich der Erhöhung des wirksamen Umkreises des Geschossesist es günstig, wenn die bodennahen ringförmigen Elemente in ei¬nem anderen Winkel ausgestoßen werden als die bodenfernen ring¬förmigen Elemente, sodass es vorteilhaft ist, wenn zwischeneiner ersten Teilmenge und einer zweiten Teilmenge der ringför¬migen Elemente ein Positionierring angeordnet ist. Mit Hilfe desPositionierrings können die ringförmigen Elemente somit auf ein¬fache Weise in zumindest zwei Teilmengen, vorzugsweise mit un¬terschiedlichen Ausstoßrichtungen, unterteilt werden.
Um hierbei eine kompakte Positionierung von im Wesentlichenspiegelbildlich angeordneten, ringförmigen Elementen zu erzie¬len, ist es günstig, wenn der Positionierring zu einer Orthogo¬nalebene der Längsachse des rotationssymmetrischen Abschnitts des Geschosskörpers eine schräg verlaufende obere und untere An¬lagefläche aufweist, wobei der Positionierring vorzugsweise umeine mittige Orthogonalebene der Längsachse des rotationssymme-trischen Abschnitts spiegelbildlich ausgestaltet ist.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird insbesondere auch durch einringförmiges Element für ein Geschoss gemäß einem der vorstehendgenannten Ansprüche erzielt, das zumindest abschnittsweise meh¬rere Sollbruchstellen aufweist, über welche beim Zerfall desElements ausbildende Splitter definiert sind, wobei die freiauskragenden Enden der Splitter zumindest teilweise in einer ge¬meinsamen Orthogonalebene zu einer Längsachse des ringförmigenElements angeordnet sind, und diese Orthogonalebene von einerdurch den ringförmigen Verbindungsabschnitt definierte Orthogo¬nalebene abweichend angeordnet ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von bevorzugten Ausfüh¬rungsbeispielen, auf welche sie jedoch keinesfalls beschränktwerden soll, noch näher erläutert. Im Einzelnen zeigen in denZeichnungen:
Fig. 1 einen Querschnitt eines erfindungsgemäßen Geschosses;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines ringförmigen Elements;
Fig. 3 eine Seitenansicht des ringförmigen Elements gemäß Fig.2;
Fig. 4 eine Draufsicht auf das ringförmige Element gemäß denFig. 2 und 3;
Fig. 5 eine Draufsicht einer alternativen Ausgestaltung desringförmigen Elements;
Fig. 6 eine Draufsicht einer weiteren alternativen Ausgestaltungdes ringförmigen Elements;
Fig. 7 eine Draufsicht einer weiteren alternative Ausgestaltungdes ringförmigen Elements;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht eines ringförmigen Elementsmit in unterschiedliche Richtungen auskragenden Splittern;
Fig. 9 eine Seitenansicht des ringförmigen Elements gemäß Fig.8 .
In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßes Geschoss 1 ersichtlich, wel¬ches einen Geschosskörper 2 mit einem Heckteil 3 und einemSprengrohr 4 aufweist. Das Sprengrohr 4 weist hierbei eine Aus¬nehmung 5 zur Aufnahme des Sprengstoffs auf und eine hieran an¬schließende Ausnehmung 6 zur Aufnahme eines (nicht gezeigten)Zünders. Hierbei kann insbesondere ein Bodenzünder oder auch einBodenabstandszünder vorgesehen werden.
Wie der Querschnittansicht gemäß Fig. 1 zu entnehmen ist, weistbei dem gezeigten Ausführungsbeispiel das Sprengrohr 4 eine imWesentlichen zylindrische Form auf, sodass in einem Abschnittdes Geschosses 2 eine rotationssymmetrische, im vorliegendenFall zylindrische Mantelfläche 7 gebildet wird, auf welcher aufeinfache Weise eine Vielzahl von ringförmigen Elementen 8 aufge¬nommen werden kann. Der Außendurchmesser der zylindrischen Man¬telfläche 7 und der Innendurchmesser der ringförmigen Elemente 8ist hierbei so gewählt, dass die ringförmigen Elemente 8 aufeinfach Weise unter Spiel auf das im Wesentlichen zylindrischenRohrelement geschoben bzw. aufgefädelt werden können. Im zusam¬mengebauten Zustand fallen somit eine Längsachse 7' der zylin¬drische Mantelfläche 7 des Sprengrohrs 4 und eine Längs- bzw.Rotationsachse 8' der ringförmigen Elemente 8 im Wesentlichenzusammen.
Weiters ist in Fig. 1 ersichtlich, dass die ringförmigen Elemen¬te 8 in zwei Gruppen bzw. Teilmengen 10, 10' mithilfe eines Po¬ sitionierrings 9 unterteilt sind. Bei dem gezeigtenAusführungsbeispiel sind hierbei sämtliche ringförmige Elemente8 gleich ausgestaltet, wobei jedoch die räumliche Anordnung derringförmigen Elemente 8 in der ersten Gruppe 10, welche näherzur Zünderaufnahme 6 angeordnet ist, gegenteilig zu der Anordungder ringförmigen Elemente 8 in der zweiten Teilmenge bzw. Gruppe10' ist. Hiedurch wird der Streuwinkel der Splitter bei Explosi¬on - wie nachstehend noch näher erläutert - weiter verbessert.
In den Fig. 2 bis 4 ist eine erste mögliche Ausgestaltung dererfindungsgemäßen ringförmigen Elemente 8 gezeigt.
Wie ersichtlich ist hierbei außenseitig ein ringförmiger Verbin¬dungsabschnitt 11 ausgebildet, von welchem sich eine Vielzahlvon Splittern 12 mit jeweils einem frei auskragendem Ende 13nach innen erstreckt.
Insbesondere in der Seitenansicht gemäß Fig. 3 ist hierbei er¬sichtlich, dass die von dem ringförmigen Verbindungsabschnitt 11definierte Orthogonalebene 11' zur Längsachse 8' abweichend vonder von den frei auskragenden Enden der Splitter 12 definiertenOrthogonalebene 13' angeordnet ist. Demzufolge sind die erfin¬dungsgemäß ausgebildeten ringförmigen Elemente 8 - anders als imStand der Technik bekannt - nicht als im Wesentlichen flache,scheibenförmige Elemente ausgebildet, sondern erfindungsgemäßweisen die ringförmigen Elemente 8 gegenüber der Orthogonalebene11' bzw. auch der Mantelfläche 7 des Sprengrohrs 4 schrägge¬stellte Splitter 12 auf, um die Ausstoßrichtung der Splitter 12bei Zündung des in der Ausnehmung 5 vorgesehenen Sprengstoffsderart zu verändern, dass die Anzahl der wirksamen Splitter 12aufgrund ihrer Ausstoßrichtung erhöht wird.
Hierbei werden die erfindungsgemäßen ringförmigen Elemente 8vorzugsweise aus ringförmigen Scheiben hergestellt, wobei dieseringförmigen Scheiben zur Festlegung der Schrägstellung derSplitter 12 bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel in einem Win¬kel α von im Wesentlichen 30° gegenüber einer Orthogonalebene11' bzw. 13' sodann vorzugsweise mittels eines Prägeverfahrensumgeformt werden.
Bevor diese Umformung, vorzugsweise mittels Prägung, durchge¬führt wird, ist es vorteilhaft, in den (noch) ringförmigenScheiben, welche ein Zwischenprodukt bei der Herstellung der er¬findungsgemäßen ringförmigen Elemente 8 darstellen, die Soll¬bruchstellen in Form von Nuten 14 zu erzeugen.
Hierfür sind unterschiedliche Verfahren abhängig von der ge¬wünschten Ausgestaltung der Nuten 14 möglich. Bei dem in den
Fig. 2 bis 4 gezeigten Ausführungsbeispiel kann die gewünschteNutform auf besonders einfache und effiziente Weise mittelsStanzen hergestellt werden.
Die möglichen Nut-Herstellungsmethoden hängen selbstverständlichauch mit der Materialwahl der ringförmigen Elemente 8 zusammen,wobei bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung vorzugsweise einpassender Eisenwerkstoff, der hinsichtlich Härte und Zähigkeitden gewünschten Anforderungen im Zusammenhang der Ausbildung vonSplittern entspricht, gewählt wird. Ein derartiger Eisenwerk¬stoff weist grundsätzlich auch gute Stanzfähigkeiten auf.
Im Übrigen werden die Abmessungen des ringförmigen Scheibenele¬ments, welches als Zwischenprodukt für die erfindungsgemäßenringförmigen Elemente dient, derart gewählt, dass eine quader¬förmige Splitterausgestaltung, besonders bevorzugt eine kubisti-sche Splitterausgestaltung, erzielt wird.
Mittels Fräsen oder Stanzen können, wie in den Fig. 2 bis 7 ge¬zeigt, insbesondere Nuten 14 mit einem im Wesentlichen rechte¬ckigen Querschnitt auf einfache Weise erzeugt werden, wobei derNutgrund 15' alternativ kreisbogenförmig (vgl. Figuren 2 bis 4),spitzwinkelig (vgl. Fig. 5), oder jedoch geradlinig (vgl. Fig.7) ausgebildet sein kann.
Eine besonders materialsparende Herstellungmethode wurde bei demin Fig. 6 gezeigten Element 8 angewendet, bei welchem Nuten 14mit einer vergleichsweise geringen Querschnittsbreite mittelsDrahterosion erzeugt wurden. Alternativ zur Drahterosion bzw.dem Fräsen oder Stanzen können die Nuten freilich auch mittelsLaser hergestellt werden.
In den Fig. 9 und 10 ist ein weiteres alternatives Ausführungs¬beispiel des ringförmigen Elements 8 gezeigt, wobei hier dasringförmige Element 8 zwei Gruppen von Splittern 12 aufweist,wobei die eine Gruppe der Splitter 12 gegenüber einer von demringförmigen Verbindungsabschnitt definierten Orthogonalebene11' nach oben und die andere Gruppe der Splitter 12 nach untengebogen ist.
Die unterschiedliche Ausrichtung der Splitter 12 ist hierbei inUmfangsrichtung gesehen abwechselnd gewählt, sodass vorteilhaf¬terweise gleich ausgebildete ringförmige Elemente 8 in einer umeinen Splitter 12 verdreht angeordnete Ausrichtung innig inein¬ander gestapelt werden können.
Wie in Fig. 1 gezeigt, ist es jedoch insbesondere auch möglich,mit ringförmigen Elementen 8, bei welchem die Splitter 12 ledig¬lich in eine Richtung gegenüber der von dem ringförmigen Verbin¬dungsabschnitt 11 definierten Ebene 11' verbogen sind,unterschiedliche Auswurfrichtungen zu ermöglichen, indem dieförmigen Elemente 8 in unterschiedlicher räumlicher Ausrichtungauf die zylindrischen Mantelfläche 7 aufgeschoben werden. Ge¬trennt sind die beiden Gruppen 10, 10' von ringförmigen Elemen¬ten 8 unterschiedlicher Ausrichtung durch den Positionierring 9,welcher jeweils dem Neigungswinkel α der Splitter 12 entspre¬chend geneigte Anlageflächen 9', 9'' aufweist.
Tests haben gezeigt, dass in Abhängigkeit von der Wahl desSprengstoffs und des Materials der ringförmigen Elemente 8 dieElemente 8 der Gruppe 10, welche näher dem Zünder, d.h. eher bo¬dennah angeordnet sind, in einem Streuwinkel ß von ca. 0° bis70° zur Orthogonalebene 13' ausgestoßen werden, wobei die nahedem Positionierring 9 bzw. einer Mittelebene angeordneten Split¬ter 12 in einem verhältnismäßig kleinen Winkel nahe der Unter¬grenze des Streuwinkels ß ausgestoßen werden. Der Ausstoßwinkelerhöht sich sodann für die weiter vom Positionierring 9 bzw. ei¬ner Mittelebene abliegenden Splitter 12, so dass die vom Posi¬tionierring 9 entfernten Splitter 12 - wiederum in Abhängigkeitvon Sprengstoff- und Materialwahl - in einem Winkel nahe derObergrenze des Streuwinkels ß ausgestoßen werden. Die ringförmi¬gen Elemente 8 der Gruppe 10', welche näher dem Heckteil 3 desGeschosses 2 angeordnet sind, weisen einen Streuwinkel ß' vonbetragsmäßig vorzugsweise ebenfalls ca. 0° bis 70° zur Orthogo¬nalebene 13' auf, jedoch in gegenteiliger Richtung. Auch hiererhöht sich - wie vorstehend beschrieben - wiederum der Aussto߬winkel der Splitter 12 je weiter die Splitter von dem Positio¬nierring 9 bzw. einer Mittelebene abliegen, so dass sichvorteilhafterweise in Summe ein effektiver Ausstoßwinkel von biszu 140° ergibt.
Hierdurch ergibt sich, wie in Fig. 1 ersichtlich, ein deutlichgrößerer Streuwinkel der Splitter 12 der ringförmigen Elemente 8gegenüber einer einheitlich orthogonalen Ausstoßrichtung, sodassdie Effizienz des Geschosses 1 gegenüber lediglich in Orthogo¬nalebene zur Längsachse 7' bzw. 8' verlaufenden scheibenförmigenElementen deutlich verbessert wird.
Weiters ist in Fig. 1 ersichtlich, dass die ringförmigen Elemen¬te 8 in ihrer zusammengesetzten Stellung eine im Wesentlichenebene äußere Mantelfläche 16 bilden. Da die äußere Mantelflächedes ringförmigen Verbindungsabschnitts 11 bei Prägung zwecksNeigung der Splitter 12 zunächst ebenfalls schräg zu der ge¬wünschten ebenen Mantelfläche 16 angeordnet sind, werden dieringförmigen Elemente 8 vorzugsweise miteinander verklebt undsodann scharfkantige, im Querschnitt im Wesentlichen dreiecks¬förmige Vorsprünge in einem Drehverfahren entfernt, so dass diegewünschte im Wesentlichen ebene Mantelfläche 16 erzielt wird.Diese kann sodann noch hinsichtlich eines verbesserten Korrosi¬onsschutzes mit einer Lackschicht oder dergl. versehen werden.
Freilich können in einem Geschoss 2 auch ringförmige Elemente 8mit unterschiedlichen Winkeln α vorgesehen werden bzw. teilweiseauch scheibenförmige Elemente, bei welchen sich die Splitter imWesentlichen in Richtung einer Orthogonalebene auf die Längsach¬se 8' erstrecken. Wesentlich ist lediglich, dass zumindest eini¬ge ringförmige Elemente 8 vorgesehen sind, bei welchen die freiauskragenden Enden 13 der Splitter 12 in einer abweichenden Or¬thogonalebene 13' zu der von dem ringförmigen Verbindungsab¬schnitt definierten Orthogonalebene 11' angeordnet sind, um denStreuwinkel der Splitter 12 zu vergrößern.
Claims (16)
- Patentansprüche; 1. Geschoss (1) mit einem Geschosskörper (2), der eine Ausneh¬mung (5) zur Aufnahme von Sprengstoff aufweist, wobei der Ge¬schosskörper (2) zumindest abschnittsweise eine rotations-symmetrische, vorzugsweise eine zylindrische, Mantelfläche (7)aufweist, die zumindest abschnittsweise von mehreren mit Soll¬bruchstellen versehenen ringförmigen Elementen (8) umgeben ist,wobei über die Sollbruchstellen sich beim Zerfall der Elemente(8) ausbildende Splitter (12) vordefiniert sind, und die Split¬ter (12) zur Ausbildung des ringförmigen Elements (8) in einemringförmigen Verbindungsabschnitt (11) miteinander verbundensind, dadurch gekennzeichnet, dass die frei auskragenden Enden(13) der Splitter (12) zumindest teilweise in einer gemeinsamenOrthogonalebene (13') zu einer Längsachse (8') des ringförmigenElements (8) angeordnet sind, wobei diese Orthogonalebene (13')von einer durch den ringförmigen Verbindungsabschnitt (11) defi¬nierten Orthogonalebene (11') abweichend angeordnet ist.
- 2. Geschoss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Ober¬und Unterfläche (8") zumindest einer Anzahl von Splittern (12)im Wesentlichen eben und parallel zueinander ausgebildet sind,wobei die beiden Flächen (8") einen von 90° abweichenden Winkel(ex) gegenüber der vom ringförmigen Verbindungsabschnitt (11) de¬finierten Orthogonalebene (11') zur Längsachse (8') einschlie¬ßen .
- 3. Geschoss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass alleSplitter (12) im Wesentlichen den gleichen Neigungswinkel (a)gegenüber der vom ringförmigen Verbindungsabschnitt (11) defi¬nierten Orthogonalebene (11') zur Längsachse (8') einschließen.
- 4. Geschoss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eineTeilmenge der Splitter (12) einen von 90° abweichenden erstenWinkel (ex) mit der durch den ringförmigen Verbindungsabschnitt(11) definierten Orthogonalebene (11') einschließen und eine an¬dere Teilmenge ebenfalls einen 90° abweichenden zweiten Winkel(ex') mit der durch den ringförmigen Verbindungsabschnitt defi¬nierten Orthogonalebene (11') einschließen, wobei der zweiteWinkel (ex') vorzugsweise dem ersten Winkel (cx) gespiegelt um ein durch einen ringförmigen Verbindungsabschnitt (11) verlaufendeEbene entspricht.
- 5. Geschoss nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekenn¬zeichnet, dass die Ober- und Unterfläche (8") der Splitter (12)einen Winkel (a) zwischen 5° und 70°, vorzugsweise zwischen 15°und 45°, insbesondere zwischen 25° und 35°, gegenüber einer vomringförmigen Verbindungsabschnitt (11) definierten Ebene (11')einschließen.
- 6. Geschoss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn¬zeichnet, dass die ringförmigen Elemente (8) jeweils eine Viel¬zahl von Nuten (14) als Sollbruchstellen aufweisen.
- 7. Geschoss nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass dieLängserstreckungsachsen der Nuten (14) jeweils im Wesentlichenin radialer Richtung des ringförmigen Elements (8) verlaufen.
- 8. Geschoss nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,dass die Nuten (14) einen im Wesentlichen rechteckigen Quer¬schnitt aufweisen.
- 9. Geschoss nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekenn¬zeichnet, dass die Nuten (14) einen kreisbogenförmigen Nutgrund(15') aufweisen.
- 10. Geschoss nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekenn¬zeichnet, dass die Nuten (14) einen spitzwinkelförmigen Nutgrund (15') aufweisen.
- 11. Geschoss nach einem der Anspüche 7 bis 10, dadurch gekenn¬zeichnet, dass sich die Nuten (14) von einer von einem innerenRadius definierten Innenfläche der ringförmigen Elemente (8)nach außen erstrecken.
- 12. Geschoss nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekenn¬zeichnet, dass der ringförmige Verbindungsabschnitt (11) eine imWesentlichen vollflächige, äußere Mantelfläche (16) aufweist.
- 13. Geschoss nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekenn- zeichnet, dass die äußere Mantelfläche (16) der ringförmigenElemente jeweils einen von 90° abweichenden Winkel mit einerOber- und Unterfläche des ringförmigen Verbindungsabschnitts (11) aufweisen, wobei die Mantelfläche (16) im Wesentlichen par¬allel zur zylindrischen Mantelfläche (7) des Geschosskörpers (2)verläuft.
- 14. Geschoss nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekenn¬zeichnet, dass zwischen einer ersten Teilmenge (10) und einerzweiten Teilmenge (10') der ringförmigen Elemente (8) ein Posi¬tionierring (9) angeordnet ist.
- 15. Geschoss nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass derPositionierring (9) zu einer Orthogonalebene der Längsachse desrotationssymmetrischen Abschnitts des Geschosskörpers (2) eineschräg verlaufende obere und untere Anlagefläche (9', 9") auf-weist, wobei der Positionierring (9) vorzugsweise um eine mitti¬ge Orthogonalebene der Längsachse des rotationssymmetrischenAbschnitts spiegelbildlich ausgestaltet ist.
- 16. Ringförmiges Element (8) für ein Geschoss (1) gemäß einemder Ansprüche 1 bis 15, das zumindest abschnittsweise mehrereSollbruchstellen aufweist, über welche beim Zerfall des Elementsausbildende Splitter (12) definiert sind, wobei die Splitter (12) zur Ausbildung des ringförmigen Elements (8) in einem ring¬förmigen Verbindungsabschnitt (11) miteinander verbunden sind,dadurch gekennzeichnet, dass die frei auskragenden Enden (13)der Splitter (12) zumindest teilweise in einer gemeinsamen Or¬thogonalebene (13') zu einer Längsachse (8') des ringförmigenElements (8) angeordnet sind, wobei diese Orthogonalebene (13')von einer durch den ringförmigen Verbindungsabschnitt (11) defi¬nierte Orthogonalebene (13') abweichend angeordnet ist.
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