AT515506A1 - Faltschachtel - Google Patents
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Abstract
Bei einer Faltschachtel (1), wobei ein Boden (2), vom Boden (2) aufragende Seitenwände (3) und ein Deckel(4) der Faltschachtel (1) in einem geschlossenen Zustand einen ersten Speicherraum (5) der Faltschachtel(1) umschließen, wird vorgeschlagen, dass der Deckel (4) eine innere Deckellage (6) und einer äußeren Deckellage (7) umfasst, dass zwischen der inneren Deckellage (6) und der äußeren Deckellage (7) ein zweiter Speicherraum (8) der Faltschachtel (1) ausgebildet ist, und dass der zweite Speicherraum (8) von der äußeren Deckellage (7) lediglich durch ein Öffnen eines Einmalverschlusses (9) zugänglich ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Faltschachtel gemäß dem Oberbegriff desPatentanspruches 1.
Es sind Faltschachteln bekannt, welche zum Ausliefern von Fertigspeisen,beispielsweise einer heißen Pizza, verwendet werden. Diese Faltschachtel könnenaus einem Zuschnitt schnell zu einer Schachtel mit einem Speicherraum gefaltetwerden, in welchem die Fertigspeise für den Transport zum Kunden aufbewahrtwird. Die Zustellung zum Kunden wird von einem Boten durchgeführt, wobeivorgesehen sein kann, dass der Bote neben der Fertigspeise dem KundenWerbematerialien, beispielsweise eine Speisekarte des betreffendenSpeisenanbieters, beispielsweise einem Pizzalokal, gesondert von der Fertigspeiseübergibt. Die Aufbewahrung dieser Werbematerialien in dem Speicherraum derFaltschachtel ist aus hygienischen Gründen problematisch.
Nachteilig daran ist, dass für den Speisenanbieter kaum feststellbar ist, ob der Botedie betreffenden Werbematerialien an den Kunden zuverlässig übergibt, da derKunde diese Werbematerialien nicht erwartet und deren Fehlen daher nichtfeststellen kann. Dies ist bei Werbematerialien kritisch, welche einen Gegenwerthaben, beispielsweise Gutscheinhefte oder Produktproben. Weiters kann der Botezur Vermeidung von Aufwand von einer Übergabe der Werbematerialien an denKunden absehen und diese stattdessen entsorgen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Faltschachtel der eingangs genannten Artanzugeben, mit welcher die genannten Nachteile vermieden werden können, mitwelcher sichergestellt werden kann, dass die Zustellung der Werbematerialien anden Kunden zuverlässig erfolgt.
Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 1 erreicht.
Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass für den Speisenanbieter oder dessenWerbepartner sichergestellt werden kann, dass die Werbematerialien zuverlässig anden Kunden mit der Lieferung der Speise zugestellt werden, wobei diese vor einemmissbräuchlichen Zugriff des Boten geschützt werden. Dadurch kann eine weitePalette an Werbematerialien wie Gutscheinhefte oder Produktproben oder andereNützlichkeiten für den Kunden zuverlässig an den Kunden zugestellt werden.
Hierbei können die Werbematerialien getrennt von der Speise in der Faltschachteltransportiert werden, wobei die Faltschachtel weiterhin besonders einfachausgebildet ist. Das Einbringen der Werbematerialien kann einfach beimFaltvorgang der Faltschachtel erfolgen. Der Zugriff zu den Werbematerialienerfordert eine von dem Kunden feststellbare Öffnung des Einmalverschlusses,wodurch eine derartiger Zugriff dem Kunden auffallen würde.
Die Erfindung betrifft weiters einen Zuschnitt faltbaren Materials gemäß demOberbegriff des Patentanspruches 14, welcher zu einer derartigen Faltschachtelgefaltet werden kann.
Die Unteransprüche betreffen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
Ausdrücklich wird hiermit auf den Wortlaut der Patentansprüche Bezug genommen,wodurch die Ansprüche an dieser Stelle durch Bezugnahme in die Beschreibungeingefügt sind und als wörtlich wiedergegeben gelten.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, inwelchen lediglich bevorzugte Ausführungsformen beispielhaft dargestellt sind,näher beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine erste bevorzugte Ausführungsform einer Faltschachtel in einem erstenZustand als axonometrische Darstellung;
Fig. 2 das Detail A aus Fig. 1;
Fig. 3 die erste bevorzugte Ausführungsform der Faltschachtel in dem erstenZustand als axonometrische Darstellung aus einer anderen Perspektive;
Fig.4 die erste bevorzugte Ausführungsform der Faltschachtel in einem zweitenZustand als axonometrische Darstellung;
Fig.5 die erste bevorzugte Ausführungsform der Faltschachtel in einem drittenZustand als axonometrische Darstellung;
Fig.6 ein Teil der ersten bevorzugten Ausführungsform der Faltschachtel als Schnittin Seitenansicht;
Fig.7 ein Teil einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Faltschachtel alsSchnitt in Seitenansicht; und
Fig. 8 einen erste bevorzugte Ausführungsform eines Zuschnittes faltbarenMaterials in Aufsicht.
Die Fig. 1 bis 7 zeigen bevorzugte Ausführungsformen einer Faltschachtel 1, wobeiein Boden 2, vom Boden 2 aufragende Seitenwände 3 und ein Deckel 4 derFaltschachtel 1 in einem geschlossenen Zustand einen ersten Speicherraum 5 derFaltschachtel 1 umschließen.
Eine Faltschachtel 1 ist eine Schachtel, welche aus einem Zuschnitt 24 ausfaltbarem Material gefaltet werden kann.
Die Faltschachtel 1 weist einen Boden 2 auf, wobei der Boden 2 in Betriebslagegesehen unten angeordnet ist. Von dem Boden 2 erstrecken sich Seitenwände 3nach oben, wobei der Boden 2 und die Seitenwände 3 einen Behälter formen. DieSeitenwände 3 können insbesondere am Boden 2 angeformt sein. Weiters kannvorgesehen sein, dass die Seitenwände 3 mittels Befestigungslaschen 30miteinander verbindbar sind.
Der Behälter ist durch den Deckel 4 verschließbar, wobei der Boden 2, dieSeitenwände 3 und der Deckel 4 im geschlossenen Zustand der Faltschachtel 1,wobei im geschlossenen Zustand der Deckel 4 im Wesentlichen an allenSeitenwänden 3 angrenzt, den ersten Speicherraum 5 verschließen. Der ersteSpeicherraum 5 ist insbesondere zur Aufbewahrung von Speisen 28, insbesondereheißen Speisen 28, vorgesehen und ausgebildet. In Fig. 1 und 3 ist eine bevorzugteAusführungsform der Faltschachtel 1 in einem offenen Zustand dargestellt,während in den Fig. 4 und 5 die Faltschachtel in dem geschlossenen Zustanddargestellt ist, wobei in dem geschlossen Zustand der Deckel 4 den erstenSpeicherraum 5 verschließt.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Deckel an einer ersten Seitenwand 26der Seitenwände 3 angeformt ist.
Vorgesehen ist, dass der Deckel 4 eine innere Deckellage 6 und einer äußeren
Deckellage 7 umfasst, dass zwischen der inneren Deckellage 6 und der äußerenDeckellage 7 ein zweiter Speicherraum 8 der Faltschachtel 1 ausgebildet ist, unddass der zweite Speicherraum 8 von der äußeren Deckellage 7 lediglich durch einÖffnen eines Einmalverschlusses 9 zugänglich ist.
Dadurch kann zusätzlich zu der Speise 28 Werbematerial 27 in der Faltschachtel 1dem Kunden zugestellt werden, wobei eine unberechtigte Entfernung desWerbematerials 27 durch den Kunden feststellbar ist. Dadurch kann eine weitePalette an Werbematerialien 27 wie Gutscheinhefte oder Produktproben oderandere Nützlichkeiten für den Kunden, insbesondere zusätzliche Gewürze, Soßen,Servietten und dergleichen, zuverlässig an den Kunden zugestellt werden. Hierbeikönnen die Werbematerialien 27 und die Speise 28 in getrennten Speicherräumen5,8 transportiert werden, wodurch das Werbematerial 27 nicht mit der Speise 28 inBerührung kommt und an dieser anklebt. Das Einbringen der Werbematerialien 28kann einfach beim Faltvorgang der Faltschachtel 1 erfolgen, wobei dieser imVergleich zu dem Faltvorgang für eine herkömmliche Faltschachtel mit nur einemSpeicherraum kaum aufwendiger wird.
Weiters ist ein Zuschnitt 24 faltbaren Materials mit vorgegebenen Faltmarkierungen25 zum Falten des Zuschnitts 24 vorgesehen, wobei der Zuschnitt 24 in einementlang der vorgegebenen Faltmarkierungen 25 gefaltet Zustand die Faltschachtel 1ausbildet. Ein Zuschnitt für die in den Fig. 1 bis 5 dargestellte bevorzugteAusführungsform einer Faltschachtel 1 ist in Fig. 8 dargestellt. DieFaltmarkierungen 25 können insbesondere als gerillte Linien des faltbaren Materialsausgebildet sein, welche ein präzises Falten um die Faltmarkierungen 25erleichtern.
Das faltbare Material kann insbesondere ein lebensmittelechtes Material sein. Einlebensmittelechtes Material ist ein Material, welches geeignet ist mit Speisen füreine vorgebbare Zeit in Kontakt zu sein, ohne aufzuweichen oder Inhaltsstoffe andie Speise weiterzugeben.
Das faltbare Material kann insbesondere bezüglich heißen Speisen lebensmittelechtsein. Hierbei ist das faltbare Material ausgebildet den heißen Dämpfen der Speiseeine vorgebbare Zeitdauer zu widerstehen.
Das faltbare Material kann insbesondere aus Karton oder Wellpappe sein.
Die Faltschachtel kann insbesondere 1 einstückig ausgebildet sein. Hierbei kann dieFaltschachtel 1 aus einem zusammenhängenden Zuschnitt 24 ausgebildet sein.
Der Deckel 4 ist zweilagig mit einer inneren Deckellage 6 und einer äußerenDeckellage 7 ausgebildet. Die innere Deckellage 6 ist in einem geschlossenenZustand dem ersten Speicherraum 5 zugewandt, während die äußere Deckellage7an einer Außenseite der Faltschachtel 1 angeordnet ist. In dem Deckel 4 istzwischen den beiden Deckellagen 5,8 der zweite Speicherraum 8 angeordnet.
Die innere Deckellage 6 und die äußere Deckellage 7 können bevorzugt die gleicheGröße aufweisen.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die innere Deckellage 6 den erstenSpeicherraum 5 und den zweiten Speicherraum 8, insbesondere hermitisch,voneinander trennt, also dass die innere Deckellage 6 ein Eindringen von Dämpfenaus dem ersten Speicherraum 5 in den zweiten Speicherraum 8 unterbindet.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die innere Deckellage 6 und die äußereDeckellage 7 aus dem gleichen Material ausgebildet, und insbesondere gleich dick,sind.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass in dem zweiten Speicherraum 8Werbematerialien 27 angeordnet sind. Werbematerialien 27 können beispielsweiseInfofolder, Gutscheinhefte oder Produktproben sein.
Weiters kann vorgesehen sein, dass in dem zweiten Speicherraum 8 zusätzlicheMittel zum Verzehr der Speise 28, beispielsweise Servietten, Gewürze, Soßen unddergleichen, angeordnet sind.
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die innere Deckellage 6 und die äußereDeckellage 7 zumindest stellenweise an deren Rändern miteinander verklebt sind.
Alternativ kann die innere Deckellage 6 durch eine Faltung an der äußerenDeckellage 7 gehalten sein.
Weiters kann vorgesehen sein, dass an der äußeren Deckellage 7 Seitenlaschen 31 angeformt sind. Die Seitenlaschen 31 können in einem geschlossenen Zustand dieinnere Deckellage 6 umgreifen, und dadurch den zweiten Speicherraum 8 seitlichzuverlässig verschließen.
Der Einmalverschluss 9 ist ein Verschluss in der äußeren Deckellage 7, welcher zumeinmaligen Öffnen vorgesehen ist. Hierbei ist vorgesehen, dass derEinmalverschluss 9 nach einem einmaligen Öffnen nicht wieder verschließbar ist.Der Einmalverschluss 9 entspricht daher von der Wirkung her einem Siegel, welchesdem Kunden signalisiert, ob ein Zugriff auf den zweiten Speicherraum 8stattgefunden hat. Dadurch werden Dritte, beispielsweise der Bote, davonabgehalten, Materialien aus dem zweiten Speicherraum 8 zu entfernen. DerEinmalverschluss 9 kann insbesondere Teil der äußeren Deckellage 7 sein.
Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Faltschachtel 1 einePizzaschachtel ist. Eine Pizzaschachtel ist auch unter den Namen Pizzakartonbekannt, wobei der erste Speicherraum einer als Pizzaschachtel ausgebildetenFaltschachtel 1 ausgebildet ist eine Pizza als Speise 28 aufzunehmen. Bei einerheißen Speise 28 wie eine Pizza ergibt sich als weiterer Vorteil, dass dieWärmedämmung durch den doppellagigen Deckel 4 verbessert werden kann.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass eine Höhe des ersten Speicherraumes 5wesentlich geringer ist als die Grundfläche.
Die Höhe des ersten Speicherraumes 5 kann insbesondere zwischen 3 cm und 6 cmbetragen.
Hierbei kann insbesondere vorgesehen sein, dass der Boden 2 zumindest imWesentlichen quadratisch ausgebildet ist. Der Boden 2 kann hierbei weiters mitabgerundeten Ecken oder achteckig ausgebildet sein.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die Faltschachtel 1 Belüftungsöffnungen 29aufweist, durch welche heißer Dampf aus dem ersten Speicherraum 5 entweichenkann. Die Belüftungsöffnungen können zum Teil insbesondere in der erstenSeitenwand 26 angrenzend an dem Deckel 4 angeordnet sein. Dadurch kannverhindert werden, dass sich heißer Dampf an der inneren Deckellage 6 aufstaut.
Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Falschachtel 1 zum Transport von kaltenSpeisen, beispielsweise Süßwaren, Gebäck oder Konditoreiware, ausgebildet ist.
Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der zweite Speicherraum 8 als imWesentlichen zweidimensionale Tasche zwischen der inneren Deckellage 6 und deräußeren Deckellage 7 ausgebildet ist. Eine im Wesentlichen zweidimensionaleTasche ist in diesem Sinne eine Tasche, also ein verschlossener Behälter, desseneingenommener Raum flächig ausgebildet ist, also in einer Dimension wesentlichkleiner ist als in den beiden anderen Positionen. Eine derartige Tasche kann auchals Flachtasche bezeichnet werden. Dadurch wird die Faltschachtel 1 gegenübereiner herkömmlichen Faltschachtel 1 ohne zweiten Speicherraum 8 kaum dicker.Dadurch ergibt sich weiters der Vorteil, dass die Faltschachtel 1 in einem Zustandan den Speiseanbieter ausgeliefert werden kann, in welchen der zweiteSpeicherraum 8 bereits durch ein Umschlagen der inneren Deckellage 6 ausgebildetund mit Werbematerial 27 gefüllt ist, wobei die restliche Faltschachtel 1 nochungefaltet ist. Hierbei wird ist die Faltschachtel 1 in einem halb gefalteten Zustandnoch immer sehr flach und daher gut stapelbar, während die Auswahl und dieBestückung der Werbematerialien 27 durch einen Werbepartner unabhängig vondem Speiseanbieter erfolgen kann.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die äußere Deckellage 7 an einem ersten Endean der ersten Seitenwand 26, und an einem, dem ersten Ende gegenüberliegenden,zweiten Ende an der inneren Deckellage 6 angeformt ist. Im Zuschnitt 24 ist hierbeidie äußere Deckellage 7 zwischen der ersten Seitenwand 26 und der innerenDeckellage 6 angeordnet.
Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass der Einmalverschluss 9 in dieäußere Deckellage 7 gestanzt ist. Hierbei kann der Einmalverschluss 9Perforierungen, teilweise Stanzungen und Ausnehmungen in der äußerenDeckellage 7 umfassen. Dadurch kann der Einmalverschluss 9 besonders einfachausgebildet sein.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die äußere Deckellage 7 einen erstenBereich 10 und einen zweiten Bereich 11 aufweist, dass der erste Bereich 10 undder zweite Bereich 11 durch eine erste Linie 12 getrennt sind, und dass als
Einmalverschluss 9 die erste Linie 12 gegenüber der umgebenden äußerenDeckellage 7 geschwächt ausgebildet ist. Dass die erste Linie 12 gegenüber derumgebenden äußeren Deckellage 7 geschwächt ist bedeutet in diesemZusammenhang, dass die erste Linie 12 von einem Benutzer ohne Werkzeug leichtgeöffnet werden kann. Dies kann durch eine Vorstanzung der ersten Linie 12erreicht werden. Durch ein Durchtrennen der ersten Linie 12 wird der erste Bereich10 von dem zweiten Bereich 11 getrennt, wodurch eine Öffnung in der äußerenDeckellage 7 entsteht, durch welche in den zweiten Speicherraum 8 eingegriffenwerden kann.
Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass eine Reihe an Perforierungenentlang der ersten Linie 12 angeordnet sind. Dadurch kann einfach die erste Linie12 geschwächt werden.
Alternativ kann vorgesehen sein, dass die äußere Deckellage 7 entlang der erstenLinie 12 teilweise eingeschnitten ist. Dadurch kann ebenfalls die erste Linie 12gegenüber der umgebenden äußeren Deckellage 7 geschwächt ausgebildet sein.
Gemäß einer weiteren Alternative kann vorgesehen sein, dass die äußereDeckellage 7 entlang der ersten Linie 12 durchgeschnitten, und durch ein Siegelwieder überklebt ist. Dadurch kann ebenfalls die erste Linie 12 gegenüber derumgebenden äußeren Deckellage 7 geschwächt ausgebildet sein.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die erste Linie 12 den ersten Bereich 10im Wesentlichen u-förmig umschließt, und dass der erste Bereich 10 durch einDurchtrennen der äußeren Deckellage 7 entlang der ersten Linie 12 eine Klappe inder äußeren Deckellage 7 ausbildet. Dadurch kann der zweite Speicherraum 8einfach großflächig freigelegt werden, wodurch der Kunde einfach auf dieWerbematerialien 27 zugreifen kann.
In Fig. 4 ist die geschlossene Faltschachtel 1 gemäß der ersten bevorzugtenAusführungsform dargestellt, wobei der Einmalverschluss 9 noch verschlossen ist. InFig. 5 ist die Faltschachtel 1 aus Fig. 4 dargestellt, wobei die äußre Deckellage 7entlang der ersten Linie 12 durchtrennt wurde, und der erste Bereich 10 wie eineKlappe weg steht, und den zweiten Speicherraum 8 großflächig freilegt.
Hierbei kann insbesondere vorgesehen sein, dass Enden der ersten Linie 12 mittelseiner zweiten Linie 32 verbunden sind, und dass die zweite Linie 32 als,insbesondere vorgestanzte, Faltkante ausgebildet ist. Dadurch kann der ersteBereich 10 einfacher weggeklappt werden.
Alternativ kann vorgesehen sein, dass die erste Linie 12 den ersten Bereich 10umlaufend umgibt. Hierbei kann der erste Bereich 10 als Ganzes von der äußerenDeckellage 7 entfernt werden.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der erste Bereich 10 wenigstens 50%,insbesondere wenigsten 70%, der Fläche der äußeren Deckellage 7 einnimmt.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die erste Linie mindestens 1 cm insbesonderemindesten 2 cm, von einem Rand der äußeren Deckellage 7 entfernt angeordnetist. Dadurch kann die Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung beim Transportverringert werden.
Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass an einer Stelle zwischen demersten Bereich 10 und dem zweiten Bereich 11 eine Öffnungsunterstützungseinrichtung 16 zum vereinfachten Hintergreifen des erstenBereiches 10 durch einen Benutzer ausgebildet ist. EineÖffnungsunterstützungseinrichtung 16 ist eine Einrichtung in der äußerenDeckellage 7, welche ein Öffnen des Einmalverschlusses 9 für den Benutzer weitersvereinfacht.
Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Öffnungsunterstützungseinrichtung 16 als dritter Bereich 17 der äußeren Deckellage7 ausgebildet ist, und dass ein umlaufender Rand 18 des dritten Bereiches 17gegenüber der umgebenden äußeren Deckellage 7 geschwächt ausgebildet ist. DieÖffnungsunterstützungseinrichtung 16 bildet hierbei einen Knopf aus, welcherdurch den Benutzer einfach eingedrückt und entfernt werden kann, wodurch dieserin weiterer Folge den ersten Bereich 10 vereinfacht vom zweiten Bereich 11trennen kann. Das geschwächt ausgebildet sein des Randes 18 des dritten Bereiches17 kann ähnlich der vorgebbaren Schwächung ersten Linie 12 erfolgen.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die innere Deckellage 6 unter dem dritten
Bereich 17 von der äußeren Deckellage 7 beabstandet ist, wodurch der dritteBereich 17 vereinfacht eingedrückt werden kann.
Die Öffnungsunterstützungseinrichtung 16 kann alternativ als Anziehlascheausgebildet sein.
Als weitere Alternative kann vorgesehen sein, dass die Öffnungsunterstützungseinrichtung 16 als Durchbrechung in der äußeren Deckellage7 ausgebildet ist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass diese Durchbrechungdurch ein Siegel verklebt ist.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass an den Seitenwänden 3 Auflagefortsätze33 angeformt sind, wobei der Deckel 4, insbesondere die innere Deckellage 6, indem geschlossenen Zustand der Faltschachtel 1 auf den Auflagefortsätzen 33aufliegt.
Bevorzugt kann weiters vorgesehen sein, dass an einem Ende des Deckels 4 eineLasche 13 angeordnet ist, dass die Lasche 13 zum Verschließen des erstenSpeicherraumes 5 in eine Aufnahme 14 der Seitenwand 3 einbringbar ist, und dassdie Lasche 13 wenigstens einen, insbesondere zwei, Widerhaken 15 umfasst. DieAufnahme 14 kann insbesondere als Schlitz in einer Seitenwand 3 ausgebildet sein,in welche die Lasche 13 einbringbar ist. Hierbei kann insbesondere vorgesehensein, dass die Lasche 13 mit den Widerhaken 15 breiter ist als die Aufnahme 14,wobei die Widerhaken 15 die Aufnahme 14 im eingesteckten Zustand hintergreifen.Dadurch kann der Deckel 4 zuverlässig in dem geschlossenen Zustand gehaltenwerden. Hierdurch kann die innere Deckellage 6 im geschlossenen Zustand an denRändern zuverlässig an die äußere Deckellage 7 gepresst werden, wodurch derzweite Speicherraum 8 insbesondere ohne zusätzliche Klebungen geformt werdenkann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass ein Zugriff auf den erstenSpeicherraum 5 zu einer Zerstörung der Lasche 13 führt, wodurch dieser Zugriffleicht vom Kunden feststellbar ist. Dadurch kann der Kunde sicherstellen, dass vonder Verpackung der Speise 28 bis zu deren Auslieferung die Speise 28 vor äußerenEinflüssen geschützt war.
Zum Einstecken der kann vorgesehen sein, dass die Widerhaken 15 mit einer
Falzkante leicht knickbar ausgebildet sind, wobei zum Einstecken die Widerhaken15 nach innen gebogen werden können, wobei diese an der restlichen Lasche 13anliegen und derart die Breite der Lasche 13 auf die Breite der Aufnahme 14reduziert wird. Sowie die Lasche 13 in die Aufnahme 14 gesteckt ist entfalten sichdie Wiederhaken 15 und hintergreifen so die Aufnahme 14.
Die Aufnahme 14 kann insbesondere in einer der ersten Seitenwand 26gegenüberliegenden zweiten Seitenwand 34 ausgebildet sein.
Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass von derÖffnungsunterstützungseinrichtung 16 ein vorgestanzter Ausrissbereich 19 zu derLasche 13 führt, und dass die Lasche 13 durch ein Ausreißen des Ausrissbereiches19 aus der äußeren Deckellage 7 von der äußeren Deckellage 7 entfernbar ist. Dervorgestanzte Ausrissbereich 19 kann an seinen Rändern gegenüber der umgebendenäußeren Deckellage 7 geschwächt ausgebildet sein. Dadurch kann die Lasche 13vom Kunden einfach entfernt werden. Eine Vergrößerung des Bereiches der Laschemit dem vorgestanzten Ausrissbereich 19 ist in der Fig. 2 dargestellt.
Weiters kann vorgesehen sein, dass die innere Deckellage 6 eine aus der innerenDeckellage 6 entfern bare Vorstanzung für eine weitere Faltschachtel 20 aufweist.Die Vorstanzung für die weitere Faltschachtel 20 kann derart aus der innerenDeckellage 6 entfernt, und in weitere Folge zu der weiteren Faltschachtel 20gefaltet werden. Die weitere Faltschachtel 20 kann insbesondere ausgebildet seinum Teile der Speise, beispielsweise eine Pizzaecke, aufzunehmen, damit diesebeispielsweise Raum sparend in einem Kühlschrank gelagert werden können. Durchdie Anordnung der Vorstanzung für die weitere Faltschachtel 20 an der innereDeckellage 6 ergibt sich hierbei der Vorteil, dass die Vorstanzung für die weitereFaltschachtel 20 vor äußeren Einflüssen geschützt ist, und ein Druck von Außenbeim Transport nicht ungewollt die Vorstanzung aus dem Deckel 4 drückt.
Bevorzugt kann weiters vorgesehen sein, dass in dem ersten Speicherraum 5 eineEinlage 21 angeordnet ist, dass die Einlage 21 einen Auflegebereich 22 undwenigstens einen Stützbereich 23 aufweist, und dass der Stützbereich 23 denAuflegebereich 22 von dem Boden 2 beabstandet. Die Einlage 21 kann insbesondereals separater Teil von der restlichen Faltschachtel 1 ausgebildet sein. Durch die
Einlage 21 mit dem Auflagebereich 22 kann der Auflagebereich 22 für die Speiseeinfach aus einem höherwertigen Material als der restliche Zuschnitt 24 gebildetwerden, wodurch ein wirtschaftlicheres Material für den Zuschnitt 24 verwendetwerden kann.
Hierbei können unterschiedlich ausgebildete Einlagen 21 vorgesehen sein welchenach Bedarf in den ersten Speicherraum 5 eingebracht werden können.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass derAuflegebereich 22 trichterförmig ist, wodurch die Speise beim Transport im erstenSpeicherraum 5 zentriert angeordnet bleibt. Ein derartiger Auflagebereich 22 ist inden Fig. 3 und 6 dargestellt.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass derAuflegebereich 22 plan ausgebildet ist. Dadurch kann der erste Speicherraum 5 inzwei Unterspeicherräume getrennt werden, in welchen je eine Speise 28aufgenommen werden kann. Ein derartiger Auflagebereich 22 ist in Fig. 7dargestellt.
Weiter kann vorgesehen sein, dass in dem Auflagebereich 22 Ausnehmungenausgebildet sind. Durch diese Ausnehmungen kann heißer Dampf von der amAuflagebereich 28 aufliegenden Speise 28 nach unten entweichen, wodurchbeispielsweise ein aufliegender Pizzaboden nicht aufgeweicht.
Weiters kann vorgesehen sein, dass der erste Speicherraum 5 eine Höhe von 6 cmbis 9 cm aufweist. Dadurch kann der benötigte Raum für die Einlage 21bereitgestellt werden.
Patentansprüche:
Claims (14)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Faltschachtel (1), wobei ein Boden (2), vom Boden (2) aufragendeSeitenwände (3) und ein Deckel (4) der Faltschachtel (1) in einem geschlossenenZustand einen ersten Speicherraum (5) der Faltschachtel (1) umschließen, dadurchgekennzeichnet, dass der Deckel (4) eine innere Deckellage (6) und einer äußerenDeckellage (7) umfasst, dass zwischen der inneren Deckellage (6) und der äußerenDeckellage (7) ein zweiter Speicherraum (8) der Faltschachtel (1) ausgebildet ist,und dass der zweite Speicherraum (8) von der äußeren Deckellage (7) lediglichdurch ein Öffnen eines Einmalverschlusses (9) zugänglich ist.
- 2. Faltschachtel (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass derzweite Speicherraum (8) als im Wesentlichen zweidimensionale Tasche zwischender inneren Deckellage (6) und der äußeren Deckellage (7) ausgebildet ist.
- 3. Faltschachtel (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,dass der Einmalverschluss (9) in die äußere Deckellage (7) gestanzt ist.
- 4. Faltschachtel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurchgekennzeichnet, dass die äußere Deckellage (7) einen ersten Bereich (10) undeinen zweiten Bereich (11) aufweist, dass der erste Bereich (10) und der zweiteBereich (11) durch eine erste Linie (12) getrennt sind, und dass alsEinmalverschluss (9) die erste Linie (12) gegenüber der umgebenden äußerenDeckellage (7) geschwächt ausgebildet ist.
- 5. Faltschachtel (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eineReihe an Perforierungen entlang der ersten Linie (12) angeordnet sind.
- 6. Faltschachtel (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,dass die erste Linie (12) den ersten Bereich (10) im Wesentlichen u-förmigumschließt, und dass der erste Bereich (10) durch ein Durchtrennen der äußerenDeckellage (7) entlang der ersten Linie (12) eine Klappe in der äußeren Deckellage(7) ausbildet.
- 7. Faltschachtel (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurchgekennzeichnet, dass an einer Stelle zwischen dem ersten Bereich (10) und demzweiten Bereich (11) eine Öffnungsunterstützungseinrichtung (16) zumvereinfachten Hintergreifen des ersten Bereiches (10) durch einen Benutzerausgebildet ist.
- 8. Faltschachtel (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass dieÖffnungsunterstützungseinrichtung (16) als dritter Bereich (17) der äußerenDeckellage (7) ausgebildet ist, und dass ein umlaufender Rand (18) des drittenBereiches (17) gegenüber der umgebenden äußeren Deckellage (7) geschwächtausgebildet ist.
- 9. Faltschachtel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurchgekennzeichnet, dass an einem Ende des Deckels (4) eine Lasche (13) angeordnetist, dass die Lasche (13) zum Verschließen des ersten Speicherraumes (5) in eineAufnahme (14) der Seitenwand (3) einbringbar ist, und dass die Lasche (13)wenigstens einen Widerhaken (15) umfasst.
- 10. Faltschachtel (1) nach Anspruch 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dassvon der Öffnungsunterstützungseinrichtung (16) ein vorgestanzter Ausrissbereich(19) zu der Lasche (13) führt, und dass die Lasche (13) durch ein Ausreißen desAusrissbereiches (19) aus der äußeren Deckellage (7) von der äußeren Deckellage(7) entfernbar ist.
- 11. Faltschachtel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurchgekennzeichnet, dass die innere Deckellage (6) eine aus der inneren Deckellage(6) entfernbare Vorstanzung für eine weitere Faltschachtel (20) aufweist.
- 12. Faltschachtel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurchgekennzeichnet, dass die Faltschachtel (1) eine Pizzaschachtel ist.
- 13. Faltschachtel (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurchgekennzeichnet, dass in dem ersten Speicherraum (5) eine Einlage (21) angeordnetist, dass die Einlage (21) einen Auflegebereich (22) und wenigstens einenStützbereich (23) aufweist, und dass der Stützbereich (23) den Auflegebereich (22)von dem Boden (2) beabstandet.
- 14. Zuschnitt (24) faltbaren Materials mit vorgegebenen Faltmarkierungen(25) zum Falten des Zuschnitts (24), dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschnitt(24) in einem entlang der vorgegebenen Faltmarkierungen (25) gefaltet Zustandeine Faltschachtel (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13 ausbildet.
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