AT515540B1 - Anschlussteil für eine Rohrleitung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Anschlussteil für eine Rohrleitung, umfassend ein Gehäuse (1) mit zumindest einer Einschuböffnung (2) zum Einführen zumindest eines Rohres (3), und zumindest eine, das Rohr (3) übergreifende Muffe (4), vorzugsweise ein Konus mit einem Schraub- oder Bajonettgewinde, wobei zur Fixierung des Rohres (3) in der Einschuböffnung (2) eine mit einer konischen Betätigungsfläche (5) am inneren Umfang der Muffe (4) zusammenwirkende Zugsicherung vorgesehen ist, wobei die Zugsicherung eine im Wesentlichen ringförmige Klemme (6) und einen, die Klemme (6) umgreifenden konischen Fixierring (20) umfasst, und die Klemme (6) als vorzugsweise gebrochener Ring ausgeführt ist und an ihrem äußeren Umfang zumindest eine, mit der konischen Betätigungsfläche (5) der Muffe (4) zusammenwirkende, konische Druckfläche (8) umfasst, wobei der Fixierring (20) mit der Muffe (4) und der Klemme (6) in Eingriff steht. Die Erfindung betrifft weiters eine Rohrleitung mit einem derartigen Anschlussteil.
Description
Beschreibung
ANSCHLUSSTEIL FÜR EINE ROHRLEITUNG
[0001] Die Erfindung betrifft ein Anschlussteil für eine Rohrleitung.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Anschlussteile für Rohrleitungen bekannt, welche einGehäuse mit zumindest einer Einschuböffnung zum Einführen zumindest eines Rohres undzumindest eine, das Rohr übergreifende Muffe umfassen. Die Muffe ist bei derartigen An¬schlussteilen regelmäßig als Konus mit einem Schraub- oder Bajonettgewinde ausgebildet. ZurBefestigung des Anschlussteils an der Rohrleitung wird die Rohrleitung in das Anschlussteileingeschoben. Zur Fixierung des Rohres in der Einschuböffnung sind Zugsicherungen bekannt,die mit einer konischen Betätigungsfläche am inneren Umfang der Muffe Zusammenwirken.Dadurch wird erreicht, dass das eingeführte Rohr gegen axiale Zugbelastung gesichert ist.
[0003] Derartige Anschlussarmaturen sind als Zubehörteile, insbesondere als Steckfittinge undVerbindungsstücke für Rohrleitungen, verbreitet. Die Zugsicherung wird beim Einschieben desRohres auseinandergedrückt und drückt einerseits gegen die Betätigungsfläche der Muffe, undandererseits gegen den äußeren Umfang der eingeführten Rohrleitung. Durch die konische,den inneren Querschnitt der Muffe entgegen die Einschubrichtung des Rohres verjüngendeBetätigungsfläche wirkt die Zugsicherung einer axialen Entfernung des Rohres entgegen, da beider Entfernung des Rohres die Zugsicherung mitbewegt wird und stärker gegen den äußerenUmfang der Rohrleitung drückt.
[0004] Aus der DE 8 629 297 U1 ist ein Anschlussteil für eine Rohrleitung gemäß Oberbegriffdes Anspruchs 1 bekannt, wobei eine Zugsicherung in Form einer Klemme und eines, dieKlemme umgreifenden Fixierrings vorgesehen ist. Der Fixierring steht einerseits mit der Muffe,und andererseits mit der Klemme in Eingriff. Weitere gattungsgemäße Anschlussteile sind ausden Druckschriften EP 0 565 820 A1, US 2,585,453 A, WO 2012/030307 A1 sowieWO 2006/087749 A1 bekannt. Bei gattungsgemäßen Anschlussteilen besteht jedoch das Prob¬lem, dass sich beim Einschieben des Rohres in die Muffe die Zugsicherung verkantet und nichtauf ihrer ganzen Umfangsfläche mit der Betätigungsfläche der Muffe in Kontakt kommt.Dadurch wird die Auszugfestigkeit reduziert und im schlimmsten Fall das Anschlussteil undicht.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht somit unter anderem darin, ein Anschlussteil zuschaffen, das leicht und robust montierbar ist und es insbesondere ermöglicht, eine gute Ab¬dichtung der Rohrleitung gegenüber dem Über- oder Unterdrück des transportierten Mediums,und gleichzeitig eine gute Zugfestigkeit gegenüber axialen Belastungen der Rohrleitung zuerreichen.
[0006] Diese und andere Aufgaben werden erfindungsgemäß durch ein Anschlussteil gemäßAnspruch 1 der beiliegenden Patentansprüche gelöst. Das Anschlussteil umfasst ein Gehäusemit zumindest einer Einschuböffnung, zumindest einer, das Rohr übergreifenden Muffe, wobeieine Zugsicherung vorgesehen ist, die mit einer konischen Betätigungsfläche am inneren Um¬fang der Muffe zusammenwirkt.
[0007] Erfindungsgemäß umfasst die Zugsicherung des Anschlussteils mehrere Teile, nämlichzumindest eine im Wesentlichen ringförmige Klemme sowie einen, die Klemme umgreifendenkonischen Fixierring. Die Klemme ist erfindungsgemäß als Ring ausgeführt und umfasst anihrem äußeren Umfang zumindest eine, mit der konischen Betätigungsfläche der Muffe zusam¬menwirkende, ebenfalls konische Druckfläche. Die Klemme ist vorzugsweise als gebrochenerRing ausgeführt. Die Klemme kann erfindungsgemäß auch als durchgehender Ring ohne Un¬terbrechung ausgeführt sein.
[0008] Die Klemme kommt beim Einschieben des Rohres mit der äußeren Oberfläche desRohres in Eingriff. Das Zusammenwirken der konischen Druckfläche der Klemme mit der koni¬schen Betätigungsfläche der Muffe bewirkt die Sicherung gegenüber axialen Zugbelastungender Rohrleitung. Dabei steht der Fixierring mit der Muffe und der Klemme derart in federndem
Eingriff, dass die Klemme innerhalb der Muffe zentriert wird.
[0009] Der Fixierring kann zu diesem Zweck über Fixiermittel verfügen, welche die Bewegungder Klemme zumindest teilweise einschränken. Die Fixiermittel können einer Verdrehung derKlemme entgegenwirken, wobei jedoch eine axiale Verschiebung der Klemme ermöglicht wird.Die Bewegung der Klemme kann durch den Fixierring in zumindest vier Freiheitsgraden, vor¬zugsweise in fünf Freiheitsgraden, eingeschränkt werden. Dadurch kann erreicht werden, dassdie Klemme lediglich in einem oder zwei Freiheitsgraden beweglich bleibt. Dadurch wird aufeffektive Weise verhindert, dass sich die Klemme beim Einschieben des Rohres quer zur Ein¬schubrichtung verschiebt oder verkantet.
[0010] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Fixierring eine Hülse umfasst, wobei vomUmfang der Hülse nach innen vorstehende Federelemente, insbesondere Federlaschen vorge¬sehen sind. Die Federelemente wirken mit dem äußeren Umfang der Klemme federnd zusam¬men. Zu diesem Zweck können am äußeren Umfang der Klemme Freistellungen vorgesehensein, in welche die Federelemente federnd eingreifen. Die Federelemente dienen dazu, dieKlemme in Position zu halten und in Richtung der Einschuböffnung zu drücken, wodurch eineZentrierung der Klemme relativ zur Muffe erreicht wird. Wird das Rohr in die Einschuböffnungeingeschoben, dann bewegt sich die Klemme axial und die Federlaschen federn zurück.
[0011] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass am äußeren Umfang der Klemme eineVielzahl, durch die Freistellungen voneinander getrennte, Druckbacken vorgesehen sind, derenAußenflächen die konischen Druckflächen der Klemme bilden. Die Klemme kann aber auchohne Druckbacken und Freistellungen, sondern als umlaufender konischer Ring, ausgeführtsein, sodass die Federelemente direkt auf die konische Druckfläche einwirken.
[0012] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Klemme als gebrochener Ring miteinem Durchbruch ausgeführt ist, dessen Abmessung in axialer Richtung des Ringes im We¬sentlichen konstant ist. Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Lage des Fixierringsim Inneren der Muffe durch einen Anschlag auf der Betätigungsfläche fixiert ist.
[0013] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass angrenzend an den Anschlag in derMuffe eine konische Klemmenkammer zur Aufnahme der Klemme vorgesehen ist, wobei dieDruckfläche der Klemme vorzugsweise ausschließlich innerhalb der Klemmenkammer mit derBetätigungsfläche zusammenwirkt. Erfindungsgemäß kann weiters vorgesehen sein, dass dieBetätigungsfläche im Bereich der Klemmenkammer eine andere Oberflächenstruktur oderSteigung aufweist, als außerhalb der Klemmenkammer. Erfindungsgemäß kann vorgesehensein, dass die Klemme einen Innendurchmesser aufweist, der geringer ist als der Durchmesserder Einschuböffnung.
[0014] Dadurch wird erreicht, dass die Klemme bei der Montage auseinandergedrückt wird undmit ihrer Eigenspannung in das Rohr eingreift. Außerdem wird die Klemme durch die Federla¬schen des Fixierrings, die auf den äußeren Umfang der Klemme oder auf die Freistellungen amäußeren Umfang der Klemme einwirken, in Position, insbesondere zentriert gehalten. Es kannvorzugsweise vorgesehen sein, dass an einer Stirnseite der Klemme zum Einführen des Rohreseine den Durchmesser erweiternde Einführfase vorgesehen ist.
[0015] Bei der Montage fängt die Klemme das Rohr mit der Einführfase und wird über die Fe¬dertaschen, die in die Freistellungen der Klemme eingreifen, geführt. Aufgrund des Durchbruchsim Ring der Klemme kann sich die Klemme in ihrem Durchmesser ausdehnen, dadurch wird dieEigenspannung der Klemme auf das Rohr erzeugt. Mit steigendem Druck in der Rohrleitungerhöht sich die axiale Kraft auf das Rohr. Die Klemme bewegt sich entlang der konischen Betä¬tigungsfläche, wodurch es zu einer Verkleinerung des Durchmessers kommt. Die vorzugsweise,aber nicht zwingend auf dem inneren Umfang der Klemme angeordneten Rückhaltemittel grei¬fen tiefer in das Rohr ein und gewährleisten die Zugsicherheit.
[0016] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Klemme an ihrem inneren UmfangRückhaltemittel zum Eingriff in die Außenfläche des Rohres aufweist. Dabei kann es sich umeine Aufrauung oder Zähne handeln.
[0017] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass zwischen dem Gehäuse und der Muffezumindest ein Dichtungsring in einer Dichtkammer angeordnet ist, die zumindest an einer Seitevorzugsweise durch eine Anspressflanke verjüngt ist. Die Dichtkammer und der Dichtring stelltsicher, dass das Innere des Anschlussteils abgedichtet ist und kein Medium aus dem Ende desRohrs entweichen kann.
[0018] Die Verjüngung der Anpressflanke ist vorzugsweise derart ausgeführt, dass in Einschub¬richtung des Rohres die Ausdehnung der Dichtkammer abnimmt. Die Dichtkammer kann insbe¬sondere eine konische Verjüngung in Einschubrichtung aufweisen. Dadurch wird bei steigen¬dem Druck der Dichtungsring stärker zusammengepresst und dichtet besser ab.
[0019] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass eine ringförmige Aufdrehsicherung vor¬gesehen ist, die an einem Anschlag des Gehäuses anliegt und über umfangsseitige Verbin¬dungselemente, insbesondere Schnapphaken, mit Freistellungen der Muffe in Eingriff steht. Zureinfachen Demontage der Aufdrehsicherung kann am äußeren Umfang der Muffe zumindesteine Nut vorgesehen sein.
[0020] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass anschließend an eine Einschuböffnungder Muffe an dessen inneren Umfang eine Aufnahmekammer zur Aufnahme einer Lippendich¬tung vorgesehen ist. Die Aufnahmekammer kann parallel zur Längsachse der Muffe oder ko¬nisch ausgeführt werden. Die konische Ausführung, bei der der Durchmesser der Aufnahme¬kammer entgegen der Einschubrichtung abnimmt, hat den Vorteil, dass bei steigendem Druckim Inneren der Rohrleitung die Pressung der Lippendichtung erhöht wird.
[0021] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Lippendichtung einen Innendurch¬messer aufweist, der geringer ist, als der Innendurchmesser der Einschuböffnung.
[0022] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Lippendichtung einen Querschnitt mitzwei nach außen vorstehenden Presslippen und einer nach innen vorstehenden Abstreiflippeaufweist, sodass beim Einführen des Rohres in die Einschuböffnung die Presslippen zusam¬mengepresst werden, und Verunreinigungen auf dem Rohr durch die Abstreiflippe entferntwerden. Diese doppelt wirkende Dichtgeometrie ermöglicht ein leichteres Verformen der Dich¬tung bei der Rohrmontage und erfordert somit geringere Montagekräfte. Außerdem wird durchdie Verformung der Lippendichtung die Dichtfläche erhöht. Die Lippendichtung dient auch alsStaubschutz gegenüber äußeren Umgebungseinflüssen wie Grundwasser oder Sand. DieLippendichtung ist weiters die Hauptdichtung des Fittings und wirkt gegen das Ausströmen desinnen unter Druck stehenden Mediums.
[0023] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Lippendichtung an ihrem innerenUmfang einen Wulst und eine Einfuhrschräge aufweist, um das Einführen des Rohres in dieEinschuböffnung zu erleichtern.
[0024] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass im Inneren des Gehäuses zumindesteine transversal verlaufende Führungsrippe und zumindest ein vorzugsweise umlaufenderRohranschlag vorgesehen ist.
[0025] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass das Gehäuse und die Muffe über eineSchraubverbindung, eine Bajonettverbindung oder eine Doppelbajonettverbindung verbundenoder verbindbar sind.
[0026] Das Doppelbajonett kann versetzt oder hintereinander ausgeführt werden, wobei derBajonettsteg parallel oder mit einer Steigung in Form eines Gewindes ausgeführt werden kann.Auch am Gehäuse kann eine Einführfase zur einfacheren Einführung der Muffe vorgesehensein. Die Verbindung des Gehäuses mit der Muffe erfolgt dann durch eine Kombination ausaxialer Bewegung und Drehbewegung.
[0027] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass das Anschlagteil in zusammengebautemZustand ausgeliefert wird, wodurch der Benutzer lediglich das Rohr in die Einschuböffnung desAnschlussteils einschieben muss.
[0028] Die Erfindung erstreckt sich weiters auf eine Rohrleitung mit einem erfindungsgemäßen
Anschlussteil.
[0029] Die Erfindung wird nun an Hand eines nicht ausschließlichen Ausführungsbeispielsnäher erläutert. Es zeigen [0030] Fig. 1a - 1c: schematische Darstellungen des Anschlussteils; [0031] Fig. 2: eine schematische Darstellung des Anschlussteils in montiertem Zustand; [0032] Fig. 3a - 3d: schematische Darstellungen der Muffe; [0033] Fig. 4a - 4c: schematische Darstellungen des Gehäuses; [0034] Fig. 5a - 5c: schematische Darstellungen des Fixierrings; [0035] Fig. 6a - 6c: schematische Darstellungen der Klemme; [0036] Fig. 7a - 7c: schematische Darstellungen der Lippendichtung.
[0037] Fig. 1a bis 1c zeigen schematische Darstellungen eines Ausführungsbeispiels eineserfindungsgemäßen Anschlussteils in Form eines Steckfittings. Das Anschlussteil umfasst einGehäuse 1 mit zwei Einschuböffnungen 2 zum Einschieben und Verbinden zweier Rohre. Anbeiden Enden des Gehäuses 1 sind, die Einschuböffnungen 2 übergreifende Muffen 4 ange¬ordnet. Um ein versehentliches Lösen der Muffen 4 zu verhindern, sind stirnseitig beider Muffen4 ringförmige Aufdrehsicherungen 13 angeordnet. Die Auslieferung des Anschlussteils erfolgtvorzugsweise im dargestellten zusammengebauten Zustand; der Benutzer muss lediglich diebeiden Rohrenden in die Einschuböffnungen 2 einschieben; die Fixierung erfolgt durch dieZugsicherungen im Inneren des Anschlussteils automatisch.
[0038] Fig. 1b zeigt einen Querschnitt durch das erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel desAnschlussteils in Längsrichtung. Das Gehäuse 1 ist beidseitig mit jeweils einer Muffe 4 verbun¬den und hat zwei Einschuböffnungen 2 zum Einführen der Rohrenden. Die Einschubrichtungder Rohre ist mit Pfeilen angedeutet.
[0039] Die Verbindung der Muffe 4 mit dem Gehäuse 1 erfolgt über eine Bajonettverbindung,wobei anschließend an die Bajonettverbindung zur Abdichtung Dichtungsringe 10 in Dichtkam¬mern 11 zwischen Gehäuse 1 und Muffe 4 vorgesehen sind. Die Dichtkammern 11 sind derartausgeführt, dass sie eine Anpressflanke 12 aufweisen, welche die Dichtkammern in Einschub¬richtung der Rohre verjüngt. Dadurch wird erreicht, dass beim Austreten von unter Druck ste¬hendem Medium der Dichtring 10 in Einschubrichtung verschoben zusammengepresst undkomprimiert wird, wodurch die Dichtwirkung erhöht wird.
[0040] Stirnseitig anschließend an die Muffe 4 sind ringförmige Aufdrehsicherungen 13 vorge¬sehen. Diese liegen an einem Anschlag 27 des Gehäuses an und sind über umfangsseitigeVerbindungselemente mit den Muffen 4 verbunden. Dadurch wird ein unbeabsichtigtes Öffnendes Bajonettverschlusses zwischen Gehäuse und Muffe 4 verhindert.
[0041] Im Bereich der Einschuböffnung 2 ist am inneren Umfang der Muffe 4 eine Aufnahme¬kammer 15 vorgesehen, in der sich eine Lippendichtung 16 befindet. Die Lippendichtung 16 hateinen inneren Umfang, der kleiner ist als der innere Umfang der Einschuböffnung der Muffe 4.
[0042] Zur Fixierung des Rohres in der Einschuböffnung 2 ist am inneren Umfang der Muffe 4eine Zugsicherung vorgesehen, die eine im Wesentlichen ringförmige Klemme 6 sowie einen,die Klemme 6 umgreifenden konischen Fixierring 20 umfasst. Der Fixierring 20 weist an seinemUmfang nach innen vorstehende Federlaschen 21 auf, durch die der Fixierring 20 mit derKlemme 6 in Eingriff steht. Außerdem liegt der Fixierring 20 an einem Anschlag 25 der Muffe 4auf, und ist dadurch in seiner Position im Inneren der Muffe 4 im Wesentlichen fixiert. An sei¬nem anderen Ende ist der Fixierring durch die Position des Gehäuses 1 fixiert. Dadurch ergibtsich die erfindungsgemäße Wirkung, dass die Federlaschen 21 des positionsfesten Fixierrings20 die Klemme 6 zentrieren und die Klemme 6 entgegen die Einschubrichtung des Rohresdrücken.
[0043] Fig. 1c zeigt eine Explosionsdarstellung des Ausführungsbeispiels des Anschlussteils.
Dargestellt ist das Gehäuse 1 mit dem Dichtungsring 10, der Aufdrehsicherung 13, der Muffe 4,dem Fixierring 20, der Klemme 6, und einer Lippendichtung 16. Ebenfalls dargestellt sind dieSchnapphaken 14 der Aufdrehsicherung 13, die mit nicht dargestellten Freistellungen 23 aminneren Umfang der Muffe 4 in Eingriff stehen, um eine unbeabsichtigte Demontage der Muffezu verhindern. Zur gezielten Demontage der Aufdrehsicherung 13 ist am äußeren Umfang derMuffe 4 eine Nut 22 vorgesehen.
[0044] Die Zugsicherung in Form der Klemme 6 und des die Klemme übergreifenden Fixierrings20 ist derart ausgeführt, dass die Federlaschen 21 des Fixierrings 20 in Freistellungen 34 amäußeren Umfang der Klemme 6 federnd eingreifen. Es sind jedoch auch andere erfindungsge¬mäße Ausführungsformen vorgesehen, bei denen die Klemme 8 keine Druckbacken 31 undFreistellungen 34 aufweist und die Federlaschen 21 direkt gegen die konische Druckfläche 8der Klemme drücken.
[0045] Am äußeren Umfang der Klemme 6 sind vorzugsweise eine Vielzahl, durch die Freistel¬lungen 34 voneinander getrennte Druckbacken 31 vorgesehen, deren Außenflächen die koni¬schen Druckflächen 8 bilden, die mit der konischen Betätigungsfläche 5 der Muffe 4 Zusam¬menwirken.
[0046] Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch das Anschlussteil in Längsrichtung im montiertenZustand. Zwei Rohre 3 sind in die Einschuböffnungen 2 des Anschlussteils eingeführt. DieLippendichtungen 16 sind zusammengepresst und bewirken eine effiziente Abdichtung derRohrleitungen gegenüber Umwelteinflüssen, sowie eine Abdichtung gegen das Ausströmen desinnen unter Druck stehenden Mediums.
[0047] Die Klemme 6 wird durch die Federlaschen 21 des Fixierrings 20 gegen die Rohrleitungund entgegen die mit Pfeilen angedeutete Einschubrichtung des Rohres 3 gepresst, wodurchdie konischen Druckflächen 8 der Klemme 6 gegen die konische Betätigungsfläche 5 der Muffe4 gepresst wird.
[0048] Die Klemme 6 hat an ihrem inneren Umfang vorzugsweise Rückhaltemittel, mit denensie in den äußeren Umfang des Rohres 3 eingreift. Wenn nun durch axiale Beanspruchung dasRohr 3 entgegen die Einschubrichtung gedrückt oder gezogen wird, dann bewegt sich dieKlemme 6 mit dem Rohr mit und die konischen Druckflächen 8 der Klemme 6 drücken kraft¬schlüssig gegen die konische Betätigungsfläche 5 der Muffe 4, wodurch einer axialen Entfer¬nung des Rohres 3 effizient entgegen gewirkt wird. Ebenfalls sichtbar sind in dieser Darstellungwiederum der Dichtungsring 10 und die Aufdrehsicherung 13. Ein zentraler Rohranschlag 19verhindert, dass das Rohr 3 zu weit eingeschoben wird.
[0049] Beim Vergleich von Fig. 1b mit Fig. 2 ist die Wirkung der Federlaschen 21 des Fixier¬rings 20 ersichtlich. Diese sorgen dafür, dass die Position der Klemme 6 im Inneren der Muffe 4beim Einschieben des Rohres 3 fixiert und zentriert wird, sodass sich die Klemme 6 nicht imInneren der Muffe verdrehen oder verkanten kann.
[0050] In alternativen Ausführungsformen der Erfindung sind keine Druckbacken 31 und Frei¬stellungen 34 vorgesehen, sodass die Klemme 6 durch die Federlaschen 21 des Fixierrings 20lediglich gegen Verkantung, aber nicht gegen Verdrehung geschützt ist.
[0051] Zum leichteren Einschieben des Rohres 3 in die Klemme 6 hat diese an ihrem, derEinschuböffnung zugewandten Umfang eine Einführfase 9. Der innere Umfang der Klemme 6ist kleiner als der innere Umfang der Einschuböffnung 2 der Muffe 4, wobei die Klemme 6 indiesem Ausführungsbeispiel als gebrochener Ring ausgeführt ist, dessen Durchmesser sichbeim Einführen des Rohres 3 erweitert.
[0052] Fig. 3a bis 3d zeigen schematische Darstellungen der Muffe 4 mit einem Doppelbajo¬nettgewinde. Die Muffe 4 hat in seinem Inneren Bajonettgewindestege 24, die mit entsprechen¬den Bajonettgewindestegen am äußeren Umfang des Gehäuses 1 Zusammenwirken. Im Be¬reich der Einschuböffnung 2 ist eine Aufnahmekammer 15 für die Lippendichtung 16 vorgese¬hen.
[0053] Der Durchmesser der Einschuböffnung 2 ergibt sich durch den geringsten Innendurch¬messer der Muffe 4 bzw. des Gehäuses 1. Ebenfalls sichtbar ist in den Darstellungen der An¬schlag 25 in Form einer Kante für den Fixierring 20. Direkt angrenzend an den Anschlag 25befindet sich die Klemmenkammer 26. Im zusammengebauten Zustand befindet sich der Fixier¬ring 20 zur Gänze außerhalb der Klemmenkammer 26, und die Klemme 6 befindet sich zumin¬dest teilweise in der Klemmenkammer 26. In der Klemmenkammer 26 ist die konische Betäti¬gungsfläche 5 der Muffe vorgesehen, welche mit der konischen Druckfläche 8 der Klemme 6zusammenwirkt. Um eine höhere Reibung und somit einen besseren Kraftschluss zwischen derBetätigungsfläche 5 und der Druckfläche 8 zu erreichen, kann vorgesehen sein, dass die Betä¬tigungsfläche 5 und/oder die Druckfläche 8 aufgeraut ist.
[0054] Am äußeren, dem Gehäuse 1 zugewandten Umfang der Muffe 4 ist ferner eine Nut 22zur Demontage der Aufdrehsicherung angeordnet. Damit kann die Aufdrehsicherung 13 durchein geeignetes Werkzeug, beispielsweise einen Schraubendreher, demontiert werden.
[0055] Fig. 4a bis 4c zeigen Darstellungen des Gehäuses 1. Dieses verfügt an beiden Ein¬schuböffnungen 2 über Bajonettgewindestege 24, die mit den Bajonettgewindestegen der Muffe4 Zusammenwirken. Im Mittelteil des Gehäuses 1 sind zwei ringförmige Anschläge 27 für dieMuffe 4 vorgesehen. Der Anschlag 27 dient als Anschlag für die Aufdrehsicherung 13, dessenSchnapphaken 14 in die Einrastungen 28 eingreifen. Auf der anderen Seite des Anschlags 27ist an beiden Seiten des Gehäuses 1 die Dichtkammer 11 zur Aufnahme des Dichtungsrings 10angeordnet, wobei die Dichtkammer 11 über eine schräge Anpressflanke 12 in den Anschlag 27übergeht. Am inneren Umfang des Gehäuses 1 sind Führungsrippen 29 zur Führung des einzu¬schiebenden Rohres 3 angeordnet. Weiters ist im Inneren des Gehäuses 1 ein Rohranschlag19 vorgesehen.
[0056] Fig. 5a bis 5c zeigt eine schematische Darstellung des Fixierrings 20. Dieser umfassteine Hülse 30 mit einer konischen Außenfläche, wobei vom Umfang der Hülse 30 nach innenvorstehende Federlaschen 21 vorgesehen sind. Diese Federlaschen 21 greifen in Freistellun¬gen 34 am äußeren Umfang der Klemme 6 federnd ein.
[0057] Fig. 6a bis 6c zeigen schematische Darstellungen der Klemme 6. Diese ist im Wesentli¬chen ringförmig ausgeführt. Der Ring ist durch einen Durchbruch 7 geteilt. Am äußeren Umfangder Klemme 6 sind in diesem Ausführungsbeispiel eine Vielzahl von Druckbacken 31 vorgese¬hen, die vorzugsweise durch Freistellungen 34 voneinander getrennt sind. Die Freistellungen 34sind in den Abbildungen gekennzeichnet. Die Außenflächen der Druckbacken 31 bilden diekonischen Druckflächen 8, die mit der konischen Betätigungsfläche 5 der Muffe 4 Zusammen¬wirken.
[0058] In anderen erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen ist die Klemme 6 als vorzugs¬weise gebrochener Ring mit einer konischen äußeren Betätigungsfläche 8 ausgeführt, sodassdie Federlaschen 21 des Fixierrings 20 direkt gegen die Betätigungsfläche 8 wirken.
[0059] An einer Stirnseite der Klemme 6 ist eine den Durchmesser erweiternde Einführphase 9vorgesehen, um das Einschieben des Rohres 3 zu erleichtern. Der Innendurchmesser derKlemme 6 ist im nichtmontierten Zustand geringer als der Durchmesser der Einschuböffnung 2,dadurch wird die Klemme 6 beim Einführen des Rohres 3 auseinandergedrückt.
[0060] Am inneren Umfang der Klemme 6 können Rückhaltemittel zum Eingriff in die Außenflä¬che 3 des Rohres 3 vorgesehen sein.
[0061] Fig. 7a bis 7c zeigen schematische Darstellungen der Lippendichtung 16, die in derAufnahmekammer 15 der Muffe 4 angeordnet ist. Die Lippendichtung 16 weist einen Innen¬durchmesser auf, der im nichtmontierten Zustand geringer ist als der Innendurchmesser derEinschuböffnung 2. Um das Einschieben des Rohres zu erleichtern, ist die Lippendichtung miteiner Einführschräge 32, der in einen Wulst 33 übergeht, ausgeführt.
[0062] Die Lippendichtung 16 weist weiters zwei nach außen vorstehende Presslippen 17 undeine nach innen vorstehende Abstreiflippe 18 auf. Beim Einführen des Rohres 3 in die Ein¬ schuböffnung 2 werden die Presslippen 17 zusammengepresst, und Verunreinigungen auf demRohr werden durch die Abstreiflippe 18 entfernt. Die Lippendichtung 16 dient in erster Linie zurAbdichtung gegen das Ausströmen des innen unter Druck stehenden Mediums.
[0063] Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele sondernerstreckt sich auf sämtliche Anschlussteile im Rahmen der nachfolgenden Patentansprüchesowie auf Rohrleitungen mit derartigen Anschlussteilen. Insbesondere ist die Erfindung nicht aufdie Verwendung des Anschlussteils als Fitting zwischen zwei Rohrleitungen beschränkt, son¬dern umfasst auch T-Stücke, Anschlussarmaturen, und andere Zubehörteile.
BEZUGSZEICHENLISTE 1 Gehäuse 2 Einschuböffnung 3 Rohr 4 Muffe 5 Konische Betätigungsfläche der Muffe 6 Klemme 7 Durchbruch 8 Konische Druckfläche der Klemme 9 Einführfase 10 Dichtungsring 11 Dichtkammer 12 Anpressflanke 13 Aufdrehsicherung 14 Schnapphaken 15 Aufnahmekammer 16 Lippendichtung 17 Presslippen 18 Abstreiflippe 19 Rohranschlag 20 Fixierring 21 Federlasche 22 Nut zur Demontage der Aufdrehsicherung 23 Freistellung für Schnapphaken 24 Bajonettgewindestege 25 Anschlag für Fixierring 26 Klemmenkammer 27 Anschlag für Muffe 28 Einrastung für Schnapphaken 29 Führungsrippen 30 Hülse 31 Druckbacken 32 Einführschräge 33 Wulst 34 Freistellungen an der Klemme
Claims (17)
- Patentansprüche 1. Anschlussteil für eine Rohrleitung, umfassend a) ein Gehäuse (1) mit zumindest einer Einschuböffnung (2) zum Einfuhren zumindest ei¬nes Rohres (3), und b) zumindest eine, das Rohr (3) übergreifende Muffe (4), vorzugsweise eine Konus miteinem Schraub- oder Bajonettgewinde, c) wobei zur Fixierung des Rohres (3) in der Einschuböffnung (2) eine mit einer konischenBetätigungsfläche (5) am inneren Umfang der Muffe (4) zusammenwirkende Zugsiche¬rung vorgesehen ist, wobei i) die Zugsicherung eine im Wesentlichen ringförmige Klemme (6) und einen, dieKlemme (6) umgreifenden konischen Fixierring (20) umfasst, und ii) die Klemme (6) als vorzugsweise gebrochener Ring ausgeführt ist und an ihremäußeren Umfang zumindest eine, mit der konischen Betätigungsfläche (5) der Muf¬fe (4) zusammenwirkende, konische Druckfläche (8) umfasst, iii) wobei der Fixierring (20) mit der Muffe (4) und der Klemme (6) in Eingriff steht, dadurch gekennzeichnet, dass der Fixierring (20) eine Hülse (30) umfasst, wobei vomUmfang der Hülse (30) nach innen vorstehende Federelemente, insbesondere Federla¬schen (21) vorgesehen sind, die mit dem äußeren Umfang der Klemme (6) federnd Zu¬sammenwirken.
- 2. Anschlussteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente inFreistellungen (34) am äußeren Umfang der Klemme (6) federnd eingreifen.
- 3. Anschlussteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am äußeren Umfang derKlemme (6) zumindest zwei, durch die Freistellungen (34) voneinander getrennte, Druck¬backen (31) vorgesehen sind, deren Außenflächen zumindest einen Teil der konischenDruckfläche (8) bilden.
- 4. Anschlussteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass dieKlemme (6) als gebrochener Ring mit einem Durchbruch (7) ausgeführt ist.
- 5. Anschlussteil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagedes Fixierrings (20) im Inneren der Muffe (4) durch einen Anschlag (25) auf der Betäti¬gungsfläche (5) fixiert ist.
- 6. Anschlussteil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass angrenzend an den An¬schlag (25) in der Muffe (4) eine konische Klemmenkammer (26) zur Aufnahme der Klem¬me (6) vorgesehen ist, wobei die Druckfläche (8) der Klemme (6) ausschließlich innerhalbder Klemmenkammer (26) mit der Betätigungsfläche (5) zusammenwirkt.
- 7. Anschlussteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsfläche (5)im Bereich der Klemmenkammer (26) eine andere Oberflächenstruktur oder Steigung auf¬weist, als außerhalb der Klemmenkammer (26).
- 8. Anschlussteil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass dieKlemme (6) einen Innendurchmesser aufweist, der geringer ist als der Durchmesser derEinschuböffnung (2), wobei an einer Stirnseite der Klemme (6) zum Einführen des Rohres(3) eine den Durchmesser erweiternde Einführfase (9) vorgesehen ist.
- 9. Anschlussteil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass dieKlemme (6) an ihrem inneren Umfang Rückhaltemittel zum Eingriff in die Außenfläche desRohres (3) aufweist.
- 10. Anschlussteil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwi¬schen dem Gehäuse (1) und der Muffe (4) zumindest ein Dichtungsring (10) in einer Dicht¬kammer (11) angeordnet ist, die zumindest an einer Seite vorzugsweise durch eine Ans¬pressflanke (12) verjüngt ist.
- 11. Anschlussteil nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eineringförmige Aufdrehsicherung (13) vorgesehen ist, die an einem Anschlag des Gehäuses (1) anliegt und über umfangsseitige Verbindungselemente, insbesondere Schnapphaken (14), mit Freistellungen (23) der Muffe (4) in Eingriff steht, wobei zur Demontage der Auf-drehsicherung (13) am äußeren Umfang der Muffe (4) zumindest eine Nut (22) vorgesehenist.
- 12. Anschlussteil nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an¬schließend an eine Einschuböffnung (2) der Muffe (4) an dessen inneren Umfang eine Auf¬nahmekammer (15) zur Aufnahme einer, das Anschlussteil gegen das Ausströmen des un¬ter Druck stehenden Mediums abdichtenden, Lippendichtung (16) vorgesehen ist.
- 13. Anschlussteil nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Lippendichtung (16)einen Innendurchmesser aufweist, der geringer ist, als der Innendurchmesser der Ein¬schuböffnung (2).
- 14. Anschlussteil nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Lippendich¬tung (16) einen Querschnitt mit zwei nach außen vorstehenden Presslippen (17) und einernach innen vorstehenden Abstreiflippe (18) aufweist, sodass beim Einführen des Rohres (3) in die Einschuböffnung (2) die Presslippen (17) zusammengepresst werden, und Verun¬reinigungen auf dem Rohr (3) durch die Abstreiflippe (18) entfernt werden.
- 15. Anschlussteil nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass dieLippendichtung (16) an ihrem inneren Umfang einen Wulst (33) und eine Einfuhrschräge (32) aufweist, um das Einführen des Rohres (3) in die Einschuböffnung (2) zu erleichtern.
- 16. Anschlussteil nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass imInneren des Gehäuses (1) zumindest eine transversal verlaufende Führungsrippe (29) undzumindest ein vorzugsweise umlaufender Rohranschlag (19) vorgesehen ist.
- 17. Rohrleitung mit einem Anschlussteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche. Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50474/2014A AT515540B1 (de) | 2014-07-07 | 2014-07-07 | Anschlussteil für eine Rohrleitung |
Applications Claiming Priority (1)
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| ATA50474/2014A AT515540B1 (de) | 2014-07-07 | 2014-07-07 | Anschlussteil für eine Rohrleitung |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT515540A4 AT515540A4 (de) | 2015-10-15 |
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ID=54253360
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| ATA50474/2014A AT515540B1 (de) | 2014-07-07 | 2014-07-07 | Anschlussteil für eine Rohrleitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT515540B1 (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US2585453A (en) * | 1949-04-08 | 1952-02-12 | John P Gallagher | Interchangeable, self-releasing, self-locking high-pressure tube and pipe connector unit |
| DE8629297U1 (de) * | 1986-11-03 | 1987-06-04 | Andris, Raimund, 7730 Villingen-Schwenningen | Rohrverbindung |
| EP0565820A1 (de) * | 1992-04-16 | 1993-10-20 | Firma Franz Viegener II | Rohrverschraubung |
| WO2006087749A1 (en) * | 2005-02-16 | 2006-08-24 | Unidelta Spa | Fluid transport tube connector fittings |
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-
2014
- 2014-07-07 AT ATA50474/2014A patent/AT515540B1/de active
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT515540A4 (de) | 2015-10-15 |
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