AT515545A4 - Kunststofffolie - Google Patents

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AT515545A4 ATA50392/2014A AT503922014A AT515545A4 AT 515545 A4 AT515545 A4 AT 515545A4 AT 503922014 A AT503922014 A AT 503922014A AT 515545 A4 AT515545 A4 AT 515545A4
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Kunststofffolie (1) zur Umwicklung von Silagematerial (2), umfassend eine einlagige oder mehrlagige Außenschicht (3), eine einlagige oder mehrlagige Innenschicht (4), sowie eine zwischen der Außenschicht (3) und der Innenschicht (4) angeordnete Zwischenschicht (5), wobei die Außenschicht (3), die Innenschicht (4) und die Zwischenschicht (5) ein enzymhaltiges Additiv, welches die biologische Abbaubarkelt der Kunststofffolie ermöglicht, und einen UV-Stabilisator, vorzugsweise HALS, umfassen.

Description

Kunststofffolie
Die Erfindung betrifft eine Kunststofffolie zur Umwicklung von SHagernaterial umfassendeine einlagige oder mehrlagige Außenschicht eine einlagige oder mehrlagigeInnenschicht. sowie eine zwischen der Außenschicht und der Innenschicht vorgeseheneZwischenschicht.
Das Silieren von landwirtschaftlichem Futtermaterial wie Gras, Klee, Hafer oderdergleichen ist ein seit langem bekanntes Verfahren, bei dem eine Konservierung desFuttermittels durch IVlilchsäuregärung unter Luftabschluss erfolgt. Zu diesem Zweck istes ebenfalls bekannt, das landwirtschaftliche Futtermaterial zu verdichten und inBallenform mit einer Kunststofffolie zu ummanteln, wodurch Silagaballen erzeugtwerden, die vom Landwirt über längere Zeit für späteren Gebrauch gelagert werdenkönnen. Das Siliergut kann neben der Verwendung als Fufiermaterial auch als Substratfür Biogasanlagen Verwendung finden.
Derartige Kunststofffolien zur Erzeugung von SMsgebaMen müssen gasdicht und robustsein, um das Eindringen von Umgebungsluft in die Silage, weiche in Folge dieSchirnrneipilzbildung begünstigen würde, zu verhindern, Eine ausreichende Robustheitder Folie ist erforderlich, da die Folie über einen längeren Zeitraum im Freien gelagertwerden muss, ohne ihre Gasdichtheit zu verlieren.
Zu diesem Zweck sind die Folien in der Regel aus mehreren Lagen aus Polyethylenund deren Copolymeren aufgebaul und verfügen insbesondere über eine Innenschicht,eine Zwischenschicht und eine Außenschicht.
Handelsübliche Folien sind außerdem in der Regel elastisch ausgeführt und werden beider Benutzung außerdem mehrmals um das Silagematerial gewickelt, um dieerforderliche Gasdichiheii über einen längeren Zeitraum zu erreichen.
Ein Problem der herkömmlichen Kunststofffolien aus Polyethylen besteht in derenEntsorgung, da das verwendete Polyethylen aufgrund des chemischen Aufbaus nichtorganisch abgebaut werden kann. Die Entsorgung muss üblicherweise entweder durchstoffiiche Rückführung nach Aufarbeitung der Folien oder durch thermische Verwertungerfolgen. Erstere ist dadurch gekennzeichnet, dass die gewonnenen Rohstoffe nichtmehr vollumfängilch in ein gleichwertiges Produkt einfließen können, bei letzterer istneben den entstehenden Abgasen eine CÖ2-Belastung gegeben.
Die Aufgabe der Erfindung besteht somit darin, dieses Problem zu lösen und eineKunststofffolie zur Herstellung von Silagebailen zu schaffen, die einerseitsausreichende Haltbarkeit Robustheit und Außenlagernngsfähigkeii für dieFuttermittelherstellung aufweist und ausreichend gasdicht ist, aber andererseits nachdem Gebrauch einfach und kostengünstig entsorgt werden kann. Die Folie sollaußerdem einfach und günstig in der Herstellung sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Außenschicht, dieInnenschicht und die Zwischenschicht der Folie sowohl ein enzymhaltiges Additiv, alsauch einen UV-Stabiilsator umfassen.
Aufgabe des enzymhaltigen Additivs ist es, nach dem bestimmungsgemäßeil Gebrauchder Folie die biologische Abbaubarkeit zu ermöglichen. Für den Landwirt ergibt sich derVorteil, dass er nach dem Gebrauch die Folien soweit zulässig einer Kompostierungzuführen kann oder eine Verwertung in Kompostieranlagen erfolgen kann, eine teurereEntsorgung als Müll somit nicht gegeben ist oder eine Abgabe zur Verwertung nichtmehr erfolgen muss.
Die Zugabe des enzymhaltigen Additivs führt jedoch auch dazu, dass sich die Folieschon während des Gebrauchs im Freien aufgrund der UV-Strahlung zu zersetzenbeginnen kann. Aus diesem Grund ist neben dem enzymhaltigen Additiv auch ein UV~Stabilisator in der Folie vorgesehen.
Der biologische Abbau wird erst durch Einbringen in das Kompostmedium gestartet unddurch das enzymhaltige Additiv ermöglicht und beschleunigt Dia Folienkomposiiion istdabei so gewählt, dass der UV-Schutz und die biologische Abbaubarkeit gleichermaßengegeben sind.
Somit erlaubt erst die Kombination der beiden Zusätze ··· enzymhaitlges Additiveinerseits, UV-Stabillsator andererseits - auf überraschende Weise eine Lösung dereingangs dargestellten Probleme.
Der dreischichtige Aufbau der Folie selbst sorgt für einen gasdichten Abschluss.Sonstige typische Eigenschaften der Folien bleiben erhalten. Die Gasdichtheit desgesamten Ballens bei 6 Lagen unverstreckter Folie kann insbesondere< 1400 cm3/im224 h) nach DIN EN 14932:2007-03, Version 14932:2006 bei Test nachMethode aus ANNEX A der Norm ISO 15105-2:2003 sein.
Bei der Handhabung der erfindungsgemäßen Kunststofffolie wird üblicherweise derBallen aus Futtermaieda! zunächst mit einem Netz umwickelt, bevor er in 4 bis 6Foöenlagen mit der erfindungsgemäßen Kunststofffolie umwickelt wird und es dadurchzu einem luftdichten Abschluss des darin befindlichen organischen Materials (Gras,Mais, etc,), und in weiterer Folge zu einer Milchsäuregärung kommt,
Die Konzentration des UV-Stabiilsators kann insbesondere so erfolgen, dass diese fürden Einsatz nicht zu klein gewählt ist, andererseits aber auch nicht zu groß, damit nachGebrauch die biologische Abbaubarkeit nicht verhindert wird. Gleiches gilt für dieKonzentration des enzymhaitigen Additivs, die nicht zu groß sein darf, damit der Abbaunicht vorzeitig einsetzen kann.
Erflndungsgamäß hat sich herausgesielit, dass insbesondere eine Konzentration desenzymhaltige Additivs in jeder Schicht von bis zu 1ÖÖQG ppm, vorzugsweise 3000 ppmbis 8000 ppm, in Kombination mit dem UV-Stabillsator HALS in einer Konzentration von3000 ppm bis 10000 ppm, vorzugsweise 5000 bis 8000 ppm, die gestellten Aufgabenan die Folie erfüllt.
Die Folie bzw. die Fölsenschichten können dabei transparent oder eingefärbt sein.Außerdem kann durch Zugabe von UV~B!ockem das Lichtspektrum, weichesdurchgelassen bzw. blockiert wird, angepasst werden.
Die Außensohicht der Kunststofffolie kann eine Zusammensetzung aus den StoffenLLDPE CB, LLDPE C6, mLLDPE C6, LDPE, mLLDPE CB, LLDPE C4, mLLDPE C4und/oder Copolymeren aus diesen Stoffen umfassen.
Die Außenschicht kann auch mehrschichtig ausgeführt sein, in diesem Fail bezieht sichdie Zusammensetzung auf die Summe der Schichten. Die Außenschicht kann aucheinen UV-Blocker enthalten.
Die Innenschicht der Kunststofffolie kann eine Zusammensetzung aus den StoffenLLDPE C8, LLDPE 06, mLLDPE C6, LOPE, mLLDPE C8, LLDPE C4, mLLDPE C4,Copolymere aus diesen Stoffen, Poiylsobutylen, Ethylenvinyiacetat, oderEthylenbutylacrylat umfaseen.
Die Innenschicht kann auch mehrschichtig ausgeführt sein, in diesem Fall bezieht sichdie Zusammensetzung auf die Summe der Schichten.
Die Zwischenschicht der Kunststofffolie kann zumindest einen der Stoffe LLDPE CB,LLDPE G6, mLLDPE C8: LDPE, mLLDPE 08, LLDPE G4, mLLDPE C4, oderCopolymere aus diesen Stoffen umfassen,
Die Zwischenschicht kann auch mehrschichtig ausgefühd sein, in diesem Fall beziehtsich die Zusammensetzung auf die Summe der Schichten.
Die Dicke der Kunststofffolie kann zwischen 1öjjm und 5Öpm, vorzugsweise zwischen22gm und 27pm, insbesondere 25pm betragen.
Die Dicke der Zwischenschicht kann 40% bis 70%, vorzugsweise 50% bis 60% derGesamtdicke der Kunststofffolie betragen. Die Dicke der Außenschicht kann 10% bis25%, vorzugsweise 20%, der Gesamtdicke der Kunststofffolie befragen, Die Dicke derinnenschicht kann 10% bis 35%, vorzugsweise 15% bis 25% der Gesamtdicke derKunststofffolie betragen. Sollten diese Schichten mehrschichtig ausgeführt sein,beziehen sich die Angaben auf die Summe der Dicken der jeweiligen Teilschichten.
Erfindungsgamäß kann weiters vorgesehen sein, dass die Folie mehr als drei,vorzugsweise fünf Schichten umfasst. Die Außenschicht kann eine ersteAußenteilschicht und eine zweite Außenteilschicht; und/oder die Innenschicht eine ersteinnenteüschicht und eine zweite Innenteilschicht umfassen.
Dabei kann die zweite Äußenteilschicht zwischen der ersten Außenteilschicht and derZwischenschicht: und die erste innenteiischicht zwischen der Zwischenschicht und derzweiten Innenteilschicht aufgebracht sein.
Vorzugsweise können alle Schichten das enzymhaitige Additiv und den UV-Stabilisator,vorzugsweise HALS, umfassen. Weiters können alle Schichten einen UV-Blockerumfassen.
Bei dem enzymhaltigen Additiv kann es sich insbesondere um das unter der MarkeEnzymopiast vertriebene Masterbatch der Firma Advanced Enzyme Science Limitedhandeln.
Die Kunststofffolie kann elastisch ausgeführt sein und eine Maximaldehnung von 300%,vorzugsweise 39Ö%: sowie eine reversible Gebrauchsdehnung von 30% bis 150%aufweisen. Die Kunststofffolie kann eine Reißdehnung in Längsrichtung von über 300%und in öuerrichtung von über 300% aufweisen, wobei die Reißfestigkeit über 2ÖN/mm2in Längsrichtung und über 2GN/mm2 in Quenichtung beträgt.
Die Erfindung betrifft weiters einen Silagebailen zur Lagerung von Siiagematerial,insbesondere landwirtschaftliche Produkte wie Stroh, Heu und Mais, wobei derSilagebailen eine erfindungsgemäße Kunststofffolie umfasst, sowie die Verwendung dereründungsgemäßen Kunststofffolie zur Herstellung von Silageballen.
Weitere erfirsdungsgernäile Merkmale ergeben sich aus den Ansprüchen, denZeichnungen und der Beschreibung.
Im Folgenden wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeiaen
Fig. 1: ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kunststofffolie;
Fig. 2: ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kunststofffolie;
Fig. 3: eine axonomefrische Darstellung eines stehenden SHageballens der mit einererfindungsgemaßan Kunststofffolie umwickelt ist;
Fig. 4: einen Schnitt durch einen Silageballen der mit einer erfindungsgemäßenKunststofffolie umwickelt ist,
Fig, 1 zeigt ein erstes Äusführungsheispiel einer erfindungsgemäßen Kunststofffolie 1,Die Kunststofffolie 1 umfasst eins Außenschicht 3, eine innenschicht 4 und eineZwischenschicht 5. Die Außenschicht 3 besteht zu 87% aus mLLDPE 08 und zu 8%aus HALS UV-Stabilisetor-Weiß-IVIasterbatch und 5% enzymhaltiges Masterbatch,
Dabei bezeichnet der Ausdmck Masterbatch das eingesetzte Kunsistoffgranuiat mitfunktionellen Additiven, Die Dicke der Außenschichf 3 beträgt 20% der Gesarntdicke dermehrlagigen Kunststofffolie, Sie ist die äußere Begrenzung der mehrlagigenKunststofffolie. Auf der inneren Seite grenzt an die Außenschicht 3 die Zwischenschicht S.
Die Zwischenschicht 5 besteht aus einer Mischung (Biend) analog zu der Außenschichtsowie der inline Randstreifenrückführung. Bei der Herstellung werden die seitlichenRolienenden beschnitten und in den Extruder zurückgeführt, dadurch ergibt sich dasMaterial der Randstreifenrückführung.
Die Dicke der Zwischenschicht 5 beträgt 80% der Gesamtdicke der mehrlagigenKunststofffolie. Auf der Innenseite ist die Zwischenschicht 5 durch die Innenschicht 4begrenzt. Die Innenschieht 4 besteht zu 85% aus Ethylen Vinylacetat zu 5% aus HALSUV-Stabilisator-Masterbatch und zu 5% aus Polyisobutylen sowie aus 5%enzymhaltigem Masterhatch.
Die Dicke der innenschicht 4 beträgt 20% der Gesarntdicke der mehrlagigenKunststofffolie. Die Innenschieht 4 ist die innere Begrenzung der mehrlagigenKunststofffolie 1 im aufgewickelten Zustand zur angrenzenden Foiieniage.
Fig, 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kunststofffolie 1.Die Außenschicht 3 umfasst die erste Außenteiisehicht 8 und die zweiteAußenteilschieht 7. Die erste Außenteiisehicht 6 ist die äußerste Lage der Folie undbesteht zu 87% aus mltPE, zu 8% aus HALS UV-Stabiiisator-Masterbateh sowie aus5% enzymhaliigem Masterbatch. Die Dicke der ersten Außenteilschicht 8 macht 10%der Gesamtdicke der mehrlagigen Kunststofffolie aus. Die zweite Außenteiisehicht 7liegt zwischen der ersten Außenteiisehicht 8 und der Zwischenschicht 5. Die zweiteAußenteiisehicht 7 besteht zu 90% aus mLLDPE, zu 5% aus HALS UV-Stabiiisatcr-Weiß-Masterbatch sowie 5% enzymhaltigem Masterbatch.
Die Dicke der zweiten Außenteiisehicht 7 beträgt 10% der Gesamtdicke dermehrlagigen Kunststofffolie. Unter der zweiten Außenteiisehicht 7 befindet sich dieZwischenschicht 5. Sie besteht aus einer analogen Mischung der zweitenAußenteiisehicht sowie aus inline Randstreifenregranulat. Das Regranuiat kann dieKomponenten sämtlicher Schichten umfassen. Ihr Anteil an der Gesamtdicke dermehrlagigen Kunststofffolie 1 beträgt 58%. Die innenschicht 4, die aus der erstenInnenteilschicht 8 und der zweiten Innenteilschicht 9 besteht, Hegt unter derZwischenschicht 5.
Die erste Innenteilschicht 8, die zwischen der Zwischenschicht 5 und der zweitenInnenteilschicht 9 liegt besteht zu 80% aus mLLDPE, zu 10% aus LDPE, zu 5% ausHALS UV-Stabiiisator-Weiß-Masterbatch und 5% enzymhaltigem Masterbatch. IhreDicke betragt 10% der Gesamtdicke der mehrlagigen Kunststofffolie 1, Die InnersteSchicht der mehrlagigen Kunststofffolie bildet die zweite Innenteilschicht 8, die an dasSilagematerial 2 angrenzt. Sie besteht zu 87% aus LLDPE und zu 8% ausPölyisohutyien und zu 5% aus enzymhalfigem Masterbatoh, Die Dicke der zweitenInnenteilschicht 9 beträgt 20% der Gesarntdicke der mehrlagigen Kunststofffolie und sieist die einzige Schicht, die keinen HALS UV-Stabilisator beinhaltet.
Die ausreichende Dichtheit der Folie kann vorzugsweise durch normierte Verfahren zurDichheitsprüfung festgestellt werden. So gibt etwa die DIN EN 14932:2007-03, Version14932:2008 eine Vorgabe bezüglich der Dichtheit von < 1400 cm3 /(m2 24 h). DerartigeVorgaben können bei einem Test nach der Methode im ANNEX A der Norm ISO 15105-2:2003 durch vorzugsweise 6 Lagen der unverstreckten Folie erreicht werden.
Fig. 3 zeigt eine axonometrische Darstellung eines stehenden Siiagebaliens 10 der miteinem Äusfühmngshelspiel einer erfindungsgemäßen Kunststofffolie 1 umwickelt ist.
Der Silagebaüen hat in etwa die Form eines Zylinders. Es ist die Schnittebene für Fsg. 4eingezeichnet. Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch einen Silagebaüen 10 der mit einemÄusführungsbeispiel einer erfindungsgemäSen Kunststofffolie 1 umwickelt ist. DasSüagemateriai 2 ist ca. 4 bis 10 mal mit der mehrlagigen Kunststofffolie 1 umwickelt. DieFolien werden zum Gebrauch auf Rollen gewickelt. Dabei befinden sich dieAußenschichten 3, 6 an der Außenseite der Roile. Zur Umwicklung des Siiagebaliens10 jedoch wird die Folie derart angebracht, dass sich die Außenschichten 3, 6 an derInnenseite des Silageballens 10 befinden. Die Innenschichten 4, 9 der Folie 1 zeigt amSilagebaüen 10 nach außen.
Bezugs» ic ten 1 iste 1 Kunststofffolie 2 Silagematerial 3 Äußenschfcht 4 Innenschicht 5 Zwischenschicht 6 Erste AuSenteilschicht ? Zweite Äußenteslschicht 8 Erste Innentefechicht 9 Zweite Innenteiischicht 10 Silagebailen

Claims (16)

  1. Patentanspruchs 1. Kunststofffolie (1) zur Umwicklung von Sllayematahal (2)t umfassend eine einlagige oder mehrlagige Außenschicht (3), eine einlagige oder mehrlagige Innenschicht (4). sowie eine zwischen der Außenschicht {3} und der Innenschicht (4)angeordnefe Zwischenschicht (5), dadurch gekennzeichnet, dass die Au&enschicht {3), die Innenschichf (4) und dieZwischenschicht {5} ein enzymhaltiges Additiv, welches die biologischeAbbaubarkeit der Kunststofffolie ermöglicht, und einen UV-Stabiiisator,vorzugsweise HALS, umfassen.
  2. 2. Kunststofffolie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dasenzymhaitige Additiv In jeder Schicht (3, 4, 5} in einer Konzentration von 3000ppm bis 10000 ppm, vorzugsweise von 3000 ppm bis 8000 ppm, vorgesehen ist.
  3. 3. Kunststofffolie nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der UV-Stabilisator in jeder Schicht (3, 4, 5} in einer Konzentration von 3000 ppm bis10ÖÖG ppm, vorzugsweise 5000 ppm bis 8000 ppm, vorgesehen ist.
  4. 4. Kunststofffolie nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dassdie Schichten (3, 4, 5} einen UV-Blocker im Ausmaß von bis zu oöOOppmumfassen. 3, Kunststofffolie nach einem Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dieAußenschicht (3) zumindest einen der Stoffe LLDPE C8t LLDPE C6, mLLDPE08, LOPE oder mLLDPE C8, LLDPE C4, mLLDPE C4 oder Copolymere ausdiesen Stoffen umfasst.
  5. 6. Kunststofffolie nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet dassdie Innenschicht (4) zumindest einen der Stoffe LLDPE C8, LLDPE C8, mLLDPEC8, LDPE, mLLDPE C8, LLDPE C4, mLLDPE 04 oder Copolymere aus diesenStoffen, Polylsobutylen, Ethyienvlnylacetat oder Ethylenbutylacrylat umfasst.
  6. 7. Kunststofffolie nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dassdie Zwischenschicht (5) zumindest einen der Stoffe LLDPE C8, LLDPE 08,mLLDPE C6: LOPE, mLLDPE 08, LLDPE 04, mLLDPE 04 oder Copolymereaus diesen Stoffen umfasst.
  7. 8. Kunststofffolie nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dassdie Dicke der Kunststofffolie (1) zwischen löpm und 5öpm, vorzugsweisezwischen 2Öpm und 27pm{ insbesondere 25pm beträgt.
  8. 9. Kunststofffolie nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dassdie Dicke der Zwischenschicht (5) 40% bis 70%, vorzugsweise 50% bis 80% derGesamtdicke der Kunststofffolie beträgt.
  9. 10. Kunststofffolie nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dassdie Dicke der Außensohioht (3) 15% bis 25%, vorzugsweise 20%s derGesamtdicke der Kunststofffolie beträgt.
  10. 11. Kunststofffolie nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,dass die Dicke der Innenschicht (4) 10% bis 35%. vorzugsweise 15% bis 25%der Gesarntdicke der Kunststofffolie (1) beträgt,
  11. 12. Kunststofffoiie nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,dass die Außenschicht (3) eine erste Außenteilschicht (6) und eine zweiteAußenteilschicht (7) und die Innenschscht (4) eine erste innenteilschicht (S) undeine zweite Innenteilschicht (9) umfasst, wobei die zweite Außenteilschicht (7)zwischen der ersten Außenteilschicht (8) und der Zwischenschicht (5), und dieerste innenteilschicht (8) zwischen der Zwischenschicht (5) und der zweitenInnenteilschicht (9) liegt.
  12. 13, Kunststofffolie nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die ersteInnenschicht (8) einen UV-Stahilisator, vorzugsweise HALS, und die zweiteinnenteiisehicht (9) keinen UV-Stabilisator umfasst,
  13. 14, Kunststofffolie nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass dieerste Innenteilschicht (8) und die zweite Innenteiisehicht (9) einen UV-Biockerenthalten.
  14. 15, Kunststofffolie (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnetdass die Kunststofffolie (1) elastisch ausgeführt ist und eine Maximaldehnungvon 200% vorzugsweise 380%, sowie eine reversible Gebrauchsdehnung von30% bis 150% aufweist
  15. 18. Kunststofffolie (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnetdass die Kunststofffolie (1) eine Reißdehnung in Längsrichtung von über 300%und in Querrichtung von über 300% aufweist, wobei die Reißfestigkeit über2ÖN/mrrP in Längsrichtung und über 2ÖN/mrrP in Querrichtung beträgt.
  16. 17, SHagebailen (10) zur Lagerung von SHagematenai (2), insbesonderelandwirtschaftliche Produkte wie Stroh, Heu und Mais, dadurch gekennzeichnet,dass der SHagebailen {10} eine Kunststofffolie (1) nach einem der Ansprüche 1bis 18 umfasst. 18. t/efwendung der Kunststofffolie (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 18 zurHerstellung eines Silageballens (10).
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Title
New Enzymoplast masterbatch accelerates biodegradation of plastics in Additives for Polymers, Volume 2011, Issue 11, November 2011, page 5. *

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