AT515569A2 - Befestigungsvorrichtung zur Befestigung eines Türscharniers an einem Türpfosten und Verfahren zur Befestigung eines Türscharniers an einem Türpfosten - Google Patents

Befestigungsvorrichtung zur Befestigung eines Türscharniers an einem Türpfosten und Verfahren zur Befestigung eines Türscharniers an einem Türpfosten Download PDF

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AT515569A2 ATA50209/2015A AT502092015A AT515569A2 AT 515569 A2 AT515569 A2 AT 515569A2 AT 502092015 A AT502092015 A AT 502092015A AT 515569 A2 AT515569 A2 AT 515569A2
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Abstract

Bei einer Vorrichtung (1) zur Befestigung eines Türscharniers an einem Türpfosten ist eine Befestigungsplatte (2) dafür vorgesehen, so an einem Türpfosten (4) befestigt zu werden, dass ihr durchgehender Sitz (20) an einer durchgehenden Aufnahme (40) des Türpfostens (4) angeordnet ist. Eine Scharnierschablone (5) beinhaltet: einen mittleren Abschnitt (50), dessen äußere Form insgesamt die eines mittleren Abschnitts (30) eines Scharnierkörpers (3) nachbildet und der genau in den durchgehenden Sitz (20) eingeführt werden kann; Flanschabschnitte (51), deren äußere Formen jeweils insgesamt die Formen der entsprechenden Flanschabschnitte (31) des Scharnierkörpers (3) nachbilden. Die Scharnierschablone (5) ist in die durchgehende Aufnahme (40) des Türpfostens (4) einsetzbar und bildet einen genauen Bezug für die Positionierung der Befestigungsplatte (2) auf dem Türpfosten (4) durch das Einführen ihres mittleren Abschnittes (50) in den durchgehenden Sitz (20). Ein Befestigungsverfahren nutzt diese Befestigungsvorrichtung (1).

Description

Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung zur Befestigung eines Türschamiers aneinem Türpfosten. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Befestigung einesTürschamiers an einem Türpfosten.
Scharniere beinhalten zwei Schamierkörper, von denen einer zur Befestigung am Türblatt undder andere zur Befestigung am Türpfosten bestimmt ist. Die zwei Schamierkörper sind übereine Gelenkvorrichtung miteinander verbunden, um die Schwenkbewegung des Türblattesrelativ zum Türpfosten zu ermöglichen. Der zur Befestigung am Türpfosten bestimmteSchamierkörper ist vorzugsweise so ausgeführt, dass er im Inneren eines direkt am Pfostenausgebildeten Sitzes untergebracht werden kann. Gewöhnlich wird auch der mit dem Türblattverbundene Schamierkörper in eine entsprechende, im Türblatt angebrachte Aufnahmeeingesetzt. Wenn das Scharnier derart beschaffen ist, dass bei geschlossener Tür dieGelenkvorrichtung im Wesentlichen vollständig im Inneren einer Aufnahme untergebracht ist,die durch die Kombination der zwei Schamierkörper gebildet wird, wird das Scharnier als„versenkt montiertes Scharnier für unsichtbaren Anschlag“ bezeichnet.
Gewöhnlich weist der für die Aufnahme in dem Türpfosten bestimmte Schamierkörper einenmittleren Abschnitt einer bestimmten Tiefe und zwei Flanschabschnitte auf, die auf einandergegenüberliegenden Seiten des mittleren Abschnittes angeordnet sind, weniger tief als derletztgenannte sind und Durchgangsbohrungen für die Durchführung vonBefestigungsschrauben zum Befestigen des Scharniers am Türpfosten aufweisen.
In Fällen, in denen der Pfosten aus nicht hochwertigen Holzsorten und/oder in sehr geringerStärke hergestellt ist und/oder in denen die Aufnahme des Schamierkörpers im Pfosten nichtausreichend tief ist, um die Aufnahme der gesamten Tiefe des mittleren Abschnitts desSchamierkörpers zu ermöglichen, wird die Aufnahme des Schamierkörpers fast immerdurchgehend ausgeführt (und, insbesondere bei nicht unsichtbaren Scharnieren, häufig auchauf einer Seite teilweise geöffnet, um die Durchführung der Gelenkvorrichtung des Scharnierszu ermöglichen). Auf diese Weise steht der Schamierkörper nach seiner Einführung in dieAufnahme auf der gegenüber der Einführungsseite liegenden Seite des Pfostens vor. Der
Pfosten wird in diesen Fällen durch Verschlusselemente ergänzt, die den Schamierteilverbergen, der auf der Seite übersteht, die der direkt sichtbaren Seite des Pfostensgegenüberliegt.
Zur Vermeidung mechanischer Probleme wird an dem Türpfosten auf der Seite, die der Seitedes Einführens des Schamierkörpers in die durchgehende Aufnahme gegenüberliegt, einemetallische Befestigungsplatte angebracht, die einen durchgehenden Sitz aufweist, der an derdurchgehenden Aufnahme des Türpfostens angeordnet wird und der dafür bestimmt ist, denmittleren Abschnitt des Schamierkörpers aufzunehmen, während Oberflächenabschnitte derPlatte, die oberhalb und unterhalb des durchgehenden Sitzes einander gegenüberliegendangeordnet sind, eine Anschlagfläche für die Flanschabschnitte des Schamierkörpers bilden.Der durchgehende Sitz weist häufig eine zumindest teilweise offene Seite auf. Die Plattenimmt in diesem Fall eine typische „C“-Form an. Die Platte wird mit Befestigungsschraubenam Türpfosten befestigt. Die Befestigung des Schamierkörpers an der Platte erfolgt mitseinen Befestigungsschrauben, die in entsprechende Bohrungen eingreifen, die in denOberflächenabschnitten der Platte ausgebildet sind, die den Flanschabschnitten desSchamierkörpers entsprechen.
Dabei stellt sich das Problem der korrekten Positionierung der Befestigungsplatte relativ zuder durchgehenden Aufnahme an dem Pfosten, um Positionierungsfehler des Scharniersund/oder weitere Bearbeitungen an dem Pfosten zu vermeiden, durch die er beschädigt undsomit sowohl in seinem Aussehen als auch in seiner Funktion beeinträchtigt werden könnte.Normalerweise wird der Schamierkörper so weit in die durchgehende Aufnahme eingeführt,dass sein mittlerer Abschnitt auf der gegenüberliegenden Seite austritt. Daraufhin wird derdurchgehende Sitz der Befestigungsplatte auf den mittleren Abschnitt des Schamierkörperseingeführt, der als Zentrierlehre verwendet wird, bis die Befestigungsplatte in Anschlag andem Pfosten anliegt. Danach wird die Platte mit den entsprechenden Befestigungsschraubenam Pfosten befestigt, das Scharnier wird herausgezogen und die weiteren erforderlichenArbeiten werden ausgeführt. Die Handhabung des als Lehre verwendeten Scharniers ist nicht immer einfach und birgt in jedem Fall immer die Gefahr einer Beschädigung des Scharniers.Fast immer ist es erforderlich, das Scharnier nach der Befestigung der Platte am Türpfostenaus einem der folgenden Gründe nochmals aus der Aufnahme herauszuziehen. Häufig werden die abschließenden Arbeiten am Pfosten mit Verschlussteilen vor demEinsetzen des Scharniers ausgeführt und der entstandene Hohlraum wird gewöhnlich zumZweck der Isolierung und/oder Auffüllung mit einem Kunststoffschaum wie beispielsweisePolyurethan gefüllt. Bei solchen Arbeiten kann es allerdings zu einem teilweisen Eintretenvon Material in den für die Aufnahme des Scharniers bestimmten inneren Hohlraum desPfostens kommen, so dass der Monteur gezwungen ist, einen Teil des in den Aufhahmeraumfür den Schamierkörper eingetretenen Kunststoffschaums (z. B. Polyurethanschaum) zuentfernen, bevor er den Schamierkörper an der Befestigungsplatte befestigen kann.Gewöhnlich ist die Tiefe der durchgehenden Aufnahme im Pfosten größer als die Tiefe derFlanschabschnitte des Schamierkörpers, so dass der Schamierkörper, nachdem er aufAnschlag auf der Befestigungsplatte montiert ist, nicht bündig mit der sichtbaren Kante derdurchgehenden Aufnahme ausgerichtet ist und somit ein erhebliches ästhetisches Problemdarstellt. Um dieses Problem zu vermeiden, werden flache Füllelemente unterschiedlicherStärke verwendet, die an den Flanschabschnitten des Schamierkörpers zwischen diesem undder Befestigungsplatte eingelegt werden. Diese flachen Füllelemente weisen Bohrungen auf,die sowohl den Bohrungen der Flanschabschnitte des Schamierkörpers als auch derBefestigungsplatte entsprechen, so dass sie bei der Befestigung des Schamierkörpers an demPfosten die Durchführung der entsprechenden Befestigungsschrauben ermöglichen.
Systeme dieser Art sind beispielsweise in den Dokumenten DE 3932733 C2 undDE 20 2005 004 206 Ul dargelegt.
Ein schwerwiegender Nachteil dieser Systeme besteht in der Schwierigkeit undAufwendigkeit der Ausrichtung des Schamierkörpers: Hierzu ist es erforderlich, die passendeStärke der Füllelemente auszuwählen (und nicht immer kann eine geeignete Kombination fürein optimales Ergebnis gefunden werden), diese hinter dem Schamierkörper einzusetzen und dann den recht beschwerlichen und langwierigen Vorgang der Befestigung an der Platte in derÖffnung im Pfosten vorzunehmen. Darüber hinaus ist, wie bereits angedeutet, aufgrund derbeschränkten konkreten Verfügbarkeit diskreter Stärkenwerte für die Füllelemente dasErgebnis der Ausrichtung nicht immer optimal.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung der oben aufgeführten Nachteile durchBereitstellung einer Befestigungsvorrichtung zur Befestigung eines Türschamiers an einemTürpfosten und eines entsprechenden Verfahrens zur Befestigung eines Schamierkörpers aneinem Türpfosten, die in einfacher Weise eine wirksame und genaue Positionierung derBefestigungsplatte ermöglichen. Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist dieBereitstellung einer Befestigungsvorrichtung zur Befestigung eines Türschamiers an einemTürpfosten und eines entsprechenden Verfahrens zur Befestigung eines Schamierkörpers aneinem Türpfosten, die es ermöglichen, während des Einbaus Probleme im Zusammenhang mitdem Eintreten unerwünschter Werkstoffe in den für die Aufnahme des Schamierkörpersvorgesehenen Raum zu vermeiden. Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist dieBereitstellung einer Befestigungsvorrichtung zur Befestigung eines Türschamiers an einemTürpfosten und eines entsprechenden Verfahrens zur Befestigung eines Schamierkörpers aneinem Türpfosten, die es ermöglichen, den Türpfosten mit der Platte in einem Zustandvorzubereiten, der es erlaubt, die Arbeiten zur Ausrichtung des Schamierkörpers mit dersichtbaren Kante der durchgehenden Aufnahme des Türpfostens zu vermeiden oder zumindestauf ein Mindestmaß zu reduzieren, und zugleich eine einfache und genaue Ausrichtung zuermöglichen.
Diese und noch weitere Ziele, die aus der nachfolgenden Beschreibung noch deutlicherhervorgehen, werden erfindungsgemäß mit einer Befestigungsvorrichtung zur Befestigungeines Türschamiers an einem Türpfosten und einem entsprechenden Verfahren zurBefestigung eines Schamierkörpers an einem Türpfosten erreicht, welche die in denbeigefugten unabhängigen Patentansprüchen beschriebenen strukturellen und funktionalenMerkmale aufweisen, wobei weitere Ausführungsformen der Erfindung in den beigefugten und entsprechenden abhängigen Patentansprüchen dargelegt sind.
Die Erfindung wird deutlicher in der folgenden detaillierten Beschreibung einesAusführungsbeispiels mit keineswegs einschränkendem Charakter unter Bezugnahme auf diebeigefügten Zeichnungen veranschaulicht. Hierbei zeigen:
Fig. 1 in schematischer perspektivischer Explosionsansicht eine Schamierschablone, dieTeil der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung ist.
Fig. 2 eine Querschnittansicht entlang der Hauptachse der Schamierschablone von Fig. 1.Fig. 3, 4 und 5 die Phasen des Einführens der Schamierschablone in die durchgehendeAufnahme des Pfostens (Fig. 3 und 4), des Vorbereitens der Befestigungsplatte und desEinführens der Platte auf den mittleren Abschnitt der Schamierschablone (Fig. 4 und 5),sowie des Befestigens der Platte am Pfosten (Fig. 5). - Fig. 6 die Phase des Abnehmens eines Verschlussdeckels der Schamierschablone.
Fig. 7 die Phase des Herausziehens der Schamierschablone aus der durchgehendenAufnahme des Pfostens.
Fig. 8 die Phase des Entnehmens, aus einem Hohlraum der Schamierschablone, vonAusgleichsscheiben zur Ausrichtung des Schamierkörpers mit der sichtbaren Kante derdurchgehenden Aufnahme des Pfostens und Fig. 9 schematisch die Durchführung derAusrichtung mit Ausgleichsscheiben und die anschließende Montage des Scharniers amPfosten. - Fig. 10 und 11 eine Ausführungsvariante der Erfindung, in der die Befestigungsplatte mitverstellbaren Abstandhaltervorrichtungen anstelle der Ausgleichsscheiben mit festgelegterStärke ausgestattet ist. Insbesondere wird deren Verwendung mit einer bevorzugtenAusführungsform der Schamierschablone der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt.Die nachfolgenden Figuren 12 und 13 zeigen die Durchführung der Regulierung derAbstandhaltervorrichtungen mit Hilfe der erfindungsgemäßen Schamierschablone.
Fig. 14 und 15 die Phase des Befestigens des Schamierkörpers an der Befestigungsplattein einer Ausführungsvariante der Erfindung. - Fig. 16 und 17 die Befestigung des Schamierkörpers an der Befestigungsplatte in einerweiteren Ausführungsvariante der Erfindung. - Fig. 18 und 19 zwei Ausführungsvarianten der Abstandhaltervorrichtungen, die für dieerfindungsgemäße Vorrichtung und das erfindungsgemäße Verfahren verwendet werdenkönnen.
In der Zeichnung wird mit 1 eine Befestigungsvorrichtung zur Befestigung einesTürschamiers an einem Türpfosten in ihrer Gesamtheit bezeichnet (s. z.B. Fig. 4). DieBefestigungsvorrichtung 1 beinhaltet eine Befestigungsplatte 2, die einen durchgehenden Sitz20 zum Einführen eines mittleren Abschnitts 30 eines Schamierkörpers 3 aufweist. Wiebereits eingehend erläutert, kann der durchgehende Sitz 20 auch zumindest teilweise auf einerSeite geöffnet sein, so dass die Befestigungsplatte 2 eine typische „C“-Form annimmt. Diesist bei den in den Figuren dargestellten Beispielen der Fall, doch ist die Erfindungselbstverständlich auch auf Befestigungsplatten 2 mit durchgehendem Sitz 20 anwendbar, dieentlang ihres Umfangs geschlossenen sind. Die Befestigungsplatte 20 weist ferner einenersten Oberflächenabschnitt 21a sowie einen zweiten Oberflächenabschnitt 21b auf, die aneinander gegenüberliegenden Enden 200 des durchgehenden Sitzes 20 angeordnet sind undzur Befestigung entsprechender Flanschabschnitte 31 des Schamierkörpers 3 dienen. DieFlanschabschnitte 31 des Schamierkörpers 3 sind ihrerseits an einander gegenüberliegendenEnden 300 des mittleren Abschnitts 30 des Schamierkörpers 3 angeordnet. DieBefestigungsplatte 2 ist dafür vorgesehen, so an einem Türpfosten 4 befestigt zu werden, dassihr durchgehender Sitz 20 an einer durchgehenden Aufnahme 40 des Türpfostens 4 zurEinführung des Schamierkörpers 3 angeordnet ist. Die Befestigungsvorrichtung 1 beinhaltetferner eine Schamierschablone 5. Die Schamierschablone 5 beinhaltet ihrerseits: - einen entsprechenden mittleren Abschnitt 50, dessen äußere Form insgesamt die desmittleren Abschnitts 30 des Schamierkörpers 3 nachbildet und der genau in dendurchgehenden Sitz 20 eingeführt werden kann; - entsprechende Flanschabschnitte 51, die an einander gegenüberliegenden Enden 500 des mittleren Abschnitts 50 der Schamierschablone 5 angeordnet sind und jeweils eine äußereGesamtform aufweisen, welche die äußere Gesamtform der entsprechenden Flanschabschnitte31 des Schamierkörpers 3 nachbildet.
Die Schamierschablone 5 kann in die durchgehende Aufnahme 40 des Türpfostens 4eingesetzt werden. Die Schamierschablone 5 bildet somit einen genauen Bezug für diePositionierung der Befestigungsplatte 2 an dem Türpfosten 4 durch das Einführen ihresmittleren Abschnittes 50 in den durchgehenden Sitz 20 (Fig. von 3 bis 5). Die
Schamierschablone 5 schützt, wenn sie während der vorbereitenden Arbeiten zurFertigstellung des Pfostens 4 in der Position innerhalb der durchgehenden Aufnahme 40 unddes durchgehenden Sitzes 20 belassen wird, bevor der Schamierkörper 3 endgültig in denPfosten 4 eingesetzt wird, den entsprechenden Aufnahmeraum vor jeglichen Problemen, sodass nachfolgende Arbeiten zum Freiräumen des Aufnahmeraums für den Schamierkörper 3überflüssig werden und nur noch das Herausziehen der Schamierschablone 5 aus demdurchgehenden Sitz 20 und der durchgehenden Aufnahme 40 erforderlich ist. Vorteilhaftbeinhaltet jeder Flanschabschnitt 51 der Schamierschablone 5 mindestens einen Zapfen 52,der von dem der Befestigungsplatte 2 zugewandten Teil des entsprechenden
Flanschabschnittes 51 zur Befestigungsplatte 2 hin hervorsteht, und in eine entsprechendeDurchgangsbohmng 22 der Befestigungsplatte 2 einführbar ist (s. insbesondere die Fig. 4 und5). Auf diese Weise kann auch die Durchgangsbohmng 22 der Befestigungsplatte 2 geschütztwerden. Die Durchgangsbohmng 22 könnte auch für das Einfuhren der
Befestigungsschrauben der Befestigungsplatte 2 am Pfosten 4 dienen. Zweckmäßigerweisekönnen so viele Zapfen 52 vorgesehen werden, wie nutzbare Durchgangsbohrungen 22 an derBefestigungsplatte 2 vorhanden sind (insbesondere auf dem ersten und zweiten
Oberflächenabschnitt 21a, 21b). Vorteilhaft dient/dienen der Zapfen 52 und/oder die Zapfen52 für die weitere Verbindung zwischen Befestigungsplatte 2 und Schamierschablone 5.
Die Schamierschablone 5 beinhaltet ein Aufbewahrungsfach 53 zur Aufbewahrung mehrererAusgleichsscheiben 6 der Befestigungsvorrichtung 1. Auf diese Weise können in der
Schamierschablone 5 die Ausgleichsscheiben 6 verschiedener Größe untergebracht werden,die bei einer Ausführungsform zur Ausrichtung des Schamierkörpers 3 mit einer sichtbarenKante 41 der durchgehenden Aufnahme 40 des Türpfostens 4 verwendet werden können. DasAufbewahrungsfach 5 ist in einem Hohlraum 54 der Schamierschablone 5 angeordnet, der aufder distal von der Befestigungsplatte 2 liegenden Seite der Schamierschablone 5 geöffnet ist.Die Schamierschablone 5 ist ein Hohlelement mit einer Öffnung 55 auf der distal von derBefestigungsplatte 2 liegenden Seite der Schamierschablone 5. Die Schamierschablone 5beinhaltet vorzugsweise einen Deckel 56 zum Verschluss der Öffnung 55. In dem Deckel 56können Ansatzpunkte 560 für ein Werkzeug (beispielsweise einen Schraubendreher) zumAbnehmen des Deckels 56 von der Schamierschablone 5 vorgesehen werden (Fig. 1 und 6).Am Deckel können Stifte 561 vorgesehen sein, die unter Kraftanwendung (und/oder durchelastische Verformung oder durch Reibung) in entsprechende Einsetzaufhahmen 57 derSchamierschablone 5 eingeführt werden können.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung beinhaltet die Befestigungsvorrichtung1 eine erste Abstandhaltervorrichtung 7, die fest mit dem ersten Oberflächenabschnitt 21a derBefestigungsplatte 2 verbunden ist, und eine zweite Abstandhaltervorrichtung 8, die fest mitdem zweiten Oberflächenabschnitt 21b der Befestigungsplatte 2 verbunden ist. JedeAbstandhaltervorrichtung 7, 8 beinhaltet einen entsprechenden Auflageabschnitt 70, 80 , derdafür ausgelegt ist, als Anschlagfläche für einen entsprechenden Flanschabschnitt 51 derSchamierschablone 5 (Fig. 10 und 11) und/oder einen entsprechenden Flanschabschnitt 31des Schamierkörpers 3 (Fig. 16 und 17) zu dienen. Die Fig. 11 und 17 können, obgleich sieausdrücklich nur die Abstandhaltervorrichtung darstellen, die an einem oberen Ende desdurchgehenden Sitzes der Befestigungsplatte angeordnet ist, auch auf die andere, identischeAbstandhaltervorrichtung bezogen werden, die an dem gegenüberliegenden unteren Ende desdurchgehenden Sitzes angeordnet ist. Aus diesem Grund wurden doppelte Bezugsnummemverwendet. Zum Zweck der Beschreibung der Abstandhaltervorrichtungen 7, 8 sind dieFiguren 11 und 17 gleichwertig, mit Ausnahme der Tatsache, dass sich die Fig. 11 auf die
Verwendung der Abstandhaltervorrichtungen 7, 8 auf der Schamierschablone 5 bezieht, dieFig. 17 hingegen auf die Verwendung der Abstandhaltervorrichtungen 7, 8 auf demScharnierkörper 3.
Die Position des Auflageabschnitts 70, 80 relativ zu dem entsprechenden
Oberflächenabschnitt 21a, 21b ist durch Betätigung entsprechender Regulierungsmittel 71, 81regulierbar und einstellbar zwischen einer ersten Position proximal zu dem entsprechendenOberflächenabschnitt 21a, 21b und einer zweiten Position distal von dem entsprechendenOberflächenabschnitt 21a, 21b.
Jeder Flanschabschnitt 51 der Schamierschablone 5 weist eine entsprechendeZugangsöffhung 510 auf, über welche die Regulierungsmittel 71, 81 für einen Anwender mitHilfe eines Werkzeugs zugänglich sind, wenn die Schamierschablone 5 mit ihrem mittlerenAbschnitt 50 in dem durchgehenden Sitz 20 angeordnet ist (insbesondere auch, wenn derenFlanschabschnitte 51 in Berührung mit den Auflageabschnitten 70, 80 sind).
Die Bewegung der Auflageabschnitte 70, 80 durch Betätigung der Regulierungsmittel 71, 81kann genutzt werden, um die Schamierschablone 5 durch den durchgehenden Sitz 20 und diedurchgehende Aufnahme 40 zu verschieben. Insbesondere kann diese Bewegung genutztwerden, um die Schamierschablone 5, noch vor ihrem endgültigen Herausziehen aus demdurchgehenden Sitz 20 und aus der durchgehenden Aufnahme 40, einfach von demKunststoffschaum (z. B. Polyurethanschaum) zu lösen, der vor der Befestigung desSchamierkörpers 3 in den Pfosten 4 eingefüllt wird.
Vorteilhaft kann diese Bewegung genutzt werden, um die Schamierschablone 5 mit dersichtbaren Kante 41 der durchgehenden Aufnahme 40 des Türpfostens 4 auszurichten.Zweckmäßigerweise sind in einer Richtung rechtwinkelig zur Befestigungsplatte 2 die Tiefedes mittleren Abschnitts 50 der Schamierschablone 5 und die Tiefe der Flanschabschnitte 51der Schamierschablone 5 jeweils gleich der Tiefe des mittleren Abschnitts 30beziehungsweise der Tiefe der Flanschabschnitte 31 des Schamierkörpers 3, der an derBefestigungsplatte 2 befestigt werden muss. Auf diese Weise könne durch das Ausrichten der
Schamierschablone 5 mit der sichtbaren Kante 41 (wie in den Fig. 12 und 13 dargestellt), dieAuflageabschnitte 70, 80 so positioniert werden, dass, wenn der Schamierkörper 3 in diedurchgehende Aufnahme 40 und in den durchgehenden Sitz 20 bis zum Anschlag auf dieAuflageabschnitte 70, 80 eingeführt wird, der Schamierkörper 3 bereits automatisch mit dergenannten sichtbaren Kante 41 der durchgehenden Aufnahme 40 ausgerichtet ist, ohne dasszusätzliche Manöver erforderlich sind.
Vorteilhaft können auch die Flanschabschnitte 31 des Schamierkörpers 3 entsprechendeZugangsöffnungen 310 aufweisen, über welche die Regulierungsmittel 71, 81 für einenAnwender mit Hilfe eines Werkzeugs zugänglich sind, wenn der Schamierkörper 3 mitseinem mittleren Abschnitt 30 in dem durchgehenden Sitz 20 und, vorzugsweise, mit seinenFlanschabschnitten 31 in Berührung mit den Auflageabschnitten 70, 80 angeordnet ist. Indiesem Fall ist es unter allen Bedingungen möglich, den Schamierkörper 3 mit der sichtbarenKante 41 auszurichten, auch ohne zuvor die Schamierschablone 5 ebenfalls mit diesersichtbaren Kante 41 ausgerichtet zu haben, oder, falls die Schamierschablone 5 für eine erstegrobe Ausrichtung der Auflageabschnitte 70, 80 verwendet wurde, anschließend eventuellerforderliche Feineinstellungen vorzunehmen.
Zweckmäßigerweise beinhaltet die Schamierschablone 5 Mittel, die das Herausziehen ausdem durchgehenden Sitz 20 und/oder aus der durchgehenden Aufnahme 40 erleichtern.Insbesondere können zu diesem Zweck die Einsetzaufnahmen 57 verwendet werden. Durchteilweises Eindrehen von Schrauben (insbesondere Holzschrauben) in diese
Einsetzaufnahmen, wie beispielsweise in Fig. 7 dargestellt, können auf den Schrauben zweiAnsatzpunkte zum Herausziehen der Schamierschablone 5 realisiert werden. DieSchamierschablone 5 und ihre Bestandteile (beispielsweise der Deckel 56) können leicht ausKunststoff hergestellt werden. Nachdem die Montage durchgeführt ist, kann die
Schamierschablone 5 als wiederverwendbares Material entfernt werden.
Wie in den Figuren dargestellt, weist der Auflageabschnitt 70, 80 jeder
Abstandhaltervorrichtung 7, 8 vorteilhaft mindestens eine Gewindebohmng 700, 800 auf, in die eine entsprechende Befestigungsschraube 32 des Schamierkörpers 3 zur Befestigung desSchamierkörpers 3 an der Befestigungsplatte 2 mittels der Abstandhaltervorrichtungen 7, 8eingeschraubt werden kann.
In einer in Fig. 19 dargestellten Ausführungsform ist der Auflageabschnitt 70, 80 derAbstandhaltervorrichtung 7, 8 mit Führungszinken 701, 801 versehen, die gleitbar inentsprechende Aufnahmen in der Befestigungsplatte 2 eingeführt sind. Innerhalb der Zinken701, 801 können die Gewindebohrungen 700, 800 für die Befestigungsschrauben 32 desSchamierkörpers 3 vorgesehen sein. Die Regulierungsmittel 71, 81 beinhalten eineRegulierungsschraube 710, 810, die drehbar an dem entsprechenden Auflageabschnitt 70, 80festgelegt ist, ohne relativ zu diesem entlang ihrer Achse verschoben werden zu können, unddie über ihr Gewinde mit einer Schraubenmutter in Eingriff steht, die an derBefestigungsplatte 2 ausgebildet ist. Den Drehungen der Regulierungsschraube 710, 810 indie entgegengesetzten Richtungen entsprechen Vorwärts- bzw. Rückwärtsbewegungen desAuflageabschnitts 70, 80.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, die insbesondere in den Figuren 4, 5,10, 11, 14-18 dargestellt ist, beinhaltet jede Abstandhaltervorrichtung 7, 8 einenAbstandhalterkörper 72, 82, der seinerseits Folgendes beinhaltet: - einen Außengewindeabschnitt 720, 820, der in Eingriff mit einer entsprechendenSchraubenmutter 210a, 210b steht, die im entsprechenden Oberflächenabschnitt 21a, 21b derBefestigungsplatte 2 ausgebildet ist; - ein Kopfende 721, 821, das den Auflageabschnitt 70, 80 bildet; und - eine Werkzeugaufnahme 722, 822, die über das Kopfende 721, 821 zugänglich ist;
Die Drehung des Abstandhalterkörpers 72, 82 in die eine oder die andere Richtung um eineAchse 723, 823 des Abstandhalterkörpers 72,82 durch Betätigung mit dem in dieWerkzeugaufnahme 722, 822 eingeführten Werkzeug bewirkt eine Vorwärts- bzw.Rückwärtsbewegung des Abstandhalterkörpers 72,82 entlang der Schraubenmutter 210a,210b und die daraus folgende Regulierung der Position des Auflageabschnitts 70, 80. In diesem Fall kann erachtet werden, dass die Regulierungsmittel 71, 81 die Werkzeugaufhahme722, 822 und die Gewindeverbindung zwischen Abstandhalterkörper 72, 82 undentsprechender Schraubenmutter 210a, 210b umfassen.
In einer insbesondere in Fig. 18 dargestellten Ausfuhrungsform beinhaltet dieBefestigungsplatte 2 auf jedem Oberflächenabschnitt 21a, 21b Führungsmittel 24a, 24b fürden entsprechenden Abstandhalterkörper 72, 82 entlang dessen Achse 723, 823. Der Eingriffzwischen den Führungsmitteln 24a, 24b des Abstandhalterkörpers 72, 82 und demAbstandhalterkörper 72, 82 erfolgt in geeigneter Weise mittels Reibung. Auf diese Weisekann insbesondere verhindert werden, dass der Abstandhalterkörper 72, 82 übermäßigenScherspannungen ausgesetzt wird. Diese Lösung kann insbesondere auch dann nutzbringendangewendet werden, wenn die am Scharnier einzuhängenden Türblätter ein hohes Gewichtaufweisen.
In der Fig. 18 dargestellten Ausführungsform beinhalten die Führungsmittel 24a, 24b einezylindrische gewindelose Verlängerung 211a, 211b der Schraubenmutter 210a, 210b, die aufeinen ersten gewindelosen Abschnitt 724, 824 des Abstandhalterkörpers 72, 82 wirkt, der sichentlang der Achse 723, 823 des Abstandhalterkörpers 72, 82 auf der entgegengesetzten Seitedes mit Gewinde versehenen Abschnitts 720, 820 relativ zum Kopfende 721, 821 befindet.Die zylindrische Verlängerung 211a, 211b ist vorzugsweise an ihrem distal von demGewinde-Abschnitt der Schraubenmutter 210a, 210b gelegenen Ende 212a, 212b geschlossen.Durch diese Vorkehrung kann verhindert werden, dass bei Arbeiten zur Vorbereitung desTürpfostens (wie Lackieren, Ausschäumen mit Polyurethan oder Ähnlichem), die vor demEinbau des Scharniers in den Türpfosten durchgeführt werden, die Abstandhaltervorrichtungverschmutzt und dadurch in ihrer Funktionsweise, auch nur teilweise, beeinträchtigt werdenkann.
In einer insbesondere in den Figuren 11, 17, 18 dargestellten bevorzugten Ausfuhrungsformder Erfindung ist die Gewindebohrung 700, 800 des Auflageabschnitts 70, 80 in demAbstandhalterkörper 72, 82 entlang dessen Achse 723, 823 ausgeführt. Die Aufnahme für das
Werkzeug 722, 822 ist ein einem zum Abstandhalterkörper 72, 82 koaxialen Hohlraum alsgewindelose Verlängerung der Gewindebohrung 700, 800 ausgebildet. Die
Werkzeugaufhahme 722, 822 ist auf der entgegengesetzten Seite der Gewindebohrung 700,800 relativ zum Kopfende 721, 821 angeordnet und weist einen kleineren Durchmesser als dieGewindebohrung 700, 800 für den freien Zugang eines Betätigungswerkzeugs auf. DerAbstandhalterkörper 72, 82 ist in geeigneter Weise an einem seiner Enden 725, 825geschlossen, das dem Kopfende 721, 722 gegenüberliegt. Dadurch kann verhindert werden,dass bei Arbeiten zur Vorbereitung des Türpfostens (wie Lackieren, Ausschäumen mitPolyurethan oder Ähnlichem), die vor dem Einbau des Scharniers in den Türpfostendurchgeführt werden, die Aufnahme für das Werkzeug 722, 822 (bzw. die Gewindebohrung700, 800) verschmutzt und dadurch in ihrer Funktionsweise, auch nur teilweise, beeinträchtigtwerden können.
Der Auflageabschnitt 70, 80 jeder Abstandhaltervorrichtung 7, 8 ist in geeigneter Weise dafürbestimmt, in einen entsprechenden Sitz 33 eingeführt zu werden, der auf dem hinteren Teildes entsprechenden Flanschabschnittes 31 des Schamierkörpers 3 ausgebildet ist. Auf dieseWeise kann, wenn sich der Auflageabschnitt 70, 80 in einer Position proximal zumentsprechenden Oberflächenabschnitt 21a, 21b befindet, der entsprechende Flanschabschnitt31 des Schamierkörpers 3 in Anschlag auf die Befestigungsplatte 2 gebracht werden.Selbstverständlich kann auch auf dem hinteren Teil jedes Flanschabschnitts 51 derSchamierschablone 5 eine entsprechende Aufnahme 58 für die Einführung desentsprechenden Auflageabschnitts 70, 80 vorgesehen werden. Auf diese Weise kann, wennsich der Auflageabschnitt 70, 80 in einer Position proximal zum entsprechendenOberflächenabschnitt 21a, 21b befindet, der entsprechende Flanschabschnitt 51 derSchamierschablone 5 in Anschlag auf die Befestigungsplatte 2 gebracht werden.
Die Figuren veranschaulichen auch ein Verfahren zur Befestigung eines Schamierkörpers aneinem Türpfosten mit einer Befestigungsvorrichtung 1 nach einer der oben beschriebenenAusführungsformen.
Im Einzelnen beinhaltet das Verfahren zunächst die Phase des Einführens derSchamierschablone 5 in eine durchgehende Aufnahme 40 eines Türpfostens 4 auf einer Seiteder durchgehenden Aufnahme 40, so dass der mittlere Abschnitt 50 der Schamierschablone 5auf der gegenüberliegenden Seite der durchgehenden Aufnahme 40 vorsteht (Fig. 3 und 4).Ferner beinhaltet das Verfahren die Phase des Positionierens der Befestigungsplatte 2 auf demTürpfosten 4 in einer Weise, dass der mittlere Abschnitt 50 der bereits angeordnetenSchamierschablone 5 in den durchgehenden Sitz 20 der Befestigungsplatte 2 eingeführt wird(Fig. 4 und 5). In dieser Phase werden die Zapfen 52 der Schamierschablone 5 in dieentsprechenden Durchgangsbohrungen 22 der Befestigungsplatte 2 eingeführt. Das Verfahrenbeinhaltet anschließend die Phase des Befestigens der Befestigungsplatte 2 an dem Türpfosten4 mittels entsprechender Befestigungsmittel 23, beispielsweise Befestigungsschrauben (Fig.5).
Nun ist es möglich, weitere Arbeiten am Pfosten 4 durchzuführen, wie beispielsweise seineFertigstellung mit Verschlussteilen und/oder die Auffüllung mit einem Kunststoffschaum wiebeispielsweise Polyurethan, ohne dass die Gefahr besteht, die Aufnahme des Schamierkörpers3 zu beschädigen, die durch die Anwesenheit der Schamierschablone 5 geschützt wird.
Nach Abschluss dieser Phase kann das Herausziehen der Schamierschablone 5 sowohl ausdem durchgehenden Sitz 20 als auch aus der durchgehenden Aufnahme 40 erfolgen. ZurDurchführung dieses Arbeitsschrittes können die Mittel zum Erleichtern des Herausziehensaus dem durchgehenden Sitz 20 und/oder aus der durchgehenden Aufnahme 40 genutztwerden. Insbesondere können zu diesem Zweck, wie bereits oben beschrieben, dieEinsetzaufnahmen 57 verwendet werden (siehe Fig. 7). Das Verfahren beinhaltet ferner dieanschließende Phase des Einführens des Schamierkörpers 3 in die durchgehende Aufnahme40 des Türpfostens 4 auf einer Seite der durchgehenden Aufnahme 40 in einer Weise, dass einmittlerer Abschnitt 30 des Schamierkörpers 3 auf der gegenüberliegenden Seite derdurchgehenden Aufnahme 40 heraustritt und in den durchgehenden Sitz 20 derBefestigungsplatte 2 eingeführt wird, so dass der erste Oberflächenabschnitt 2a und der zweite Oberflächenabschnitt 2b der Befestigungsplatte 2 auf entsprechende Flanschabschnitte31 des Schamierkörpers 3 gebracht werden (siehe insbesondere die Fig. 9, 14-16). Zwischenden Flanschabschnitten 31 des Schamierkörpers 3 und den Oberflächenabschnitten 21a, 21bder Befestigungsplatte 2 können Abstandhalterelemente vorhanden sein, wie nachfolgendausgeführt wird (und wie bereits oben beschrieben).
Das Verfahren sieht anschließend die Phase des Befestigens der Flanschabschnitte 31 desSchamierkörpers 3 an dem ersten Oberflächenabschnitt 2a und an dem zweitenOberflächenabschnitt 2b der Befestigungsplatte 2 vor.
Zur Regulierung der Ausrichtung des Schamierkörpers 3 mit der sichtbaren Kante 41 derdurchgehenden Aufnahme 40 des Türpfostens 4 können verschiedene Methoden angewendetwerden. Eine erste Mothode sieht die Verwendung von herkömmlichenAbstandhalterelementen vor, wie die Ausgleichsscheiben 6 in verschiedenen Größen. Indiesem Fall wird nach dem Herausziehen der Schamierschablone 5 von dem durchgehendenSitz 20 und der durchgehenden Aufnahme 40 nach dem herkömmlichen Verfahren mitVersuch und Irrtum verfahren, wie in Fig. 9 dargestellt. Falls die Befestigungsvorrichtung 1mit Abstandhaltervorrichtungen 7, 8 ausgestattet ist, können diese, wie bereits erwähnt,verwendet werden, um das Ablösen der Schamierschablone 5 von dem eventuell in denTürpfosten 4 eingefüllten Kunststoffschaum zu lösen.
Eine zweite Methode, welche die Verwendung der Abstandhaltervorrichtungen 7, 8 vorsieht,kann nach der Phase des Herausziehens der Schamierschablone 5 das Einführen desSchamierkörpers 3 und die Verwendung der Abstandhaltervorrichtungen 7, 8 für die direkteAusrichtung des Schamierkörpers 3 durch Betätigung der Regulierungsmittel 71,81 mit Hilfeeines in die Durchgangsbohmngen 310 der Flanschabschnitte 31 des Schamierkörpers 3eingeführten Werkzeugs vorsehen. Sobald die Ausrichtung des Schamierkörpers 3 mit dersichtbaren Kante 41 erreicht ist, wird der Schamierkörper 3 an der Befestigungsplatte 2befestigt.
Vorzugsweise wird, nach der Phase des Positionierens der Befestigungsplatte 2 an dem Türpfosten 4 (insbesondere, vorzugsweise, nach dem Befestigen der Befestigungsplatte 2 amPfosten 4), die Position der Auflageabschnitte 70, 80 der ersten Abstandhaltervorrichtung 7und der zweiten Abstandhaltervorrichtung 8 durch Betätigung der Regulierungsmittel 71, 81mit einem in die Zugangsöffnungen 510 der Flanschabschnitte 51 der Schamierschablone 5eingeführten Werkzeug so reguliert, dass die Schamierschablone 5 mit einer distal von derBefestigungsplatte 2 liegenden Kante der durchgehenden Aufnahme 40 ausgerichtet ist, umdie erste und zweite Abstandhaltervorrichtung 7 bzw. 8 auf eine Konfiguration einzustellen,die der korrekten Positionierung des Schamierkörpers 3 in der durchgehenden Aufnahme 40entspricht. Bei der Phase des Einfahrens des Schamierkörpers 3 in die durchgehendeAufnahme 40 des Türpfostens 4 werden die Flanschabschnitte 31 des Schamierkörpers 3 inBerührung mit den Auflageabschnitten 70, 80 der ersten 7 beziehungsweise der zweiten 8Abstandhaltervorrichtung gebracht. Der Schamierkörper 3 kann (eventuell durch Nutzung derGewindebohrungen 700, 800 in den Auflageabschnitten 70, 80) an der Befestigungsplatte 2befestigt werden (insbesondere an den Auflageabschnitten 70, 80 und über diese an derBefestigungsplatte 2). Falls erforderlich, wird nach der Phase des Einfahrens desSchamierkörpers 3 in die durchgehende Aufnahme 40 und vor der Phase des Befestigens derFlanschabschnitte 31 des Schamierkörpers 3 eine weitere Einstellung der Position derAuflageabschnitte 70, 80 durch Betätigen der Regulierungsmittel 71,81 mit Hilfe eines in dieZugangsöffnungen 310 der Flanschabschnitte 31 des Schamierkörpers 3 eingeführtenWerkzeugs vorgenommen. Wie bereits erwähnt, werden vorzugsweise bei der Phase desBefestigens der Flanschabschnitte 31 des Schamierkörpers 3 die genannten Flanschabschnitte31 auf den Auflageabschnitten 70, 80 befestigt, indem Befestigungsschrauben 32 desSchamierkörpers 3 in entsprechende Gewindebohrungen 700, 800 der Auflageabschnitte 70,80 eingeschraubt werden. Diese letztgenannte Lösung ist besonders vorteilhaft (insbesonderein Verbindung mit dem Vorhandensein des Abstandhalterkörpers 72, 82), wenn derSchamierkörper 3 in jedem seiner Flanschabschnitte 31 eine Durchgangsbohmng für dieBefestigungsschrauben aufweist, die in diesem Fall auch als Zugangsöffhung 310 genutzt werden kann.
Die Erfindung erzielt bedeutende Vorteile. Insbesondere ist es möglich, dieBefestigungsplatte einfach und sicher mit Hilfe der Schamierschablone zu positionieren. DieSchamierschablone ermöglicht es, die Aufhahmeräume für den Schamierkörper und dessenBestandteile auch während der vorbereitenden Bearbeitungsphasen zu schützen, dienormalerweise zu Problemen fuhren. Die Ausrichtung des Schamierkörpers mit dersichtbaren Kante der durchgehenden Aufnahme des Türpfostens kann auf einfache Weisedurchgeführt werden.
Die beschriebene Erfindung kann zahlreiche Veränderungen und Varianten zulassen, die allein den Bereich des erfinderischen Gedankens fallen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Befestigungsvorrichtung (1) zur Befestigung eines Türschamiers an einem Türpfosten,beinhaltend eine Befestigungsplatte (2), die einen durchgehenden Sitz (20) zum Einfuhreneines mittleren Abschnitts (30) eines Schamierkörpers (3) aufweist und die mit einem erstenOberflächenabschnitt (21a) sowie einem zweiten Oberflächenabschnitt (21b) ausgestattet ist,die an einander gegenüberliegenden Enden (200) des durchgehenden Sitzes (20) angeordnetsind und zur Befestigung entsprechender Flanschabschnitte (31) des Schamierkörpers (3)bestimmt sind, wobei die Flanschabschnitte (31) des Schamierkörpers (3) ihrerseits aneinander gegenüberliegenden Enden (300) des mittleren Abschnitts (30) des Schamierkörpers(3) angeordnet sind, wobei die Befestigungsplatte (2) dafür bestimmt ist, so an einemTürpfosten (4) befestigt zu werden, dass der durchgehende Sitz (20) an einer durchgehendenAufnahme (40) des Türpfostens (4) zur Einführung des Schamierkörpers (3) angeordnet ist,dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner eine Schamierschablone (5) beinhaltet, dieihrerseits Folgendes beinhaltet: - einen entsprechenden mittleren Abschnitt (50), dessen äußere Form insgesamt die desmittleren Abschnitts (30) des Schamierkörpers (3) nachbildet und der genau in dendurchgehenden Sitz (20) eingeführt werden kann; - entsprechende Flanschabschnitte (51), die an einander gegenüberliegenden Enden (500) desmittleren Abschnitts (50) der Schamierschablone (5) angeordnet sind und jeweils eine äußereGesamtform aufweisen, welche die äußere Gesamtform der entsprechenden Flanschabschnitte (31) des Schamierkörpers (3) nachbildet; wobei die Schamierschablone (5) in die durchgehende Aufnahme (40) des Türpfostens (4)einsetzbar ist und die Schamierschablone (5) somit einen genauen Bezug für diePositionierung der Befestigungsplatte (2) an dem Türpfosten (4) durch das Einfuhren ihresmittleren Abschnittes (50) in den durchgehenden Sitz (20) bildet.
  2. 2. Befestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jederFlanschabschnitt (51) der Schamierschablone (5) mindestens einen Zapfen (52) beinhaltet, der von dem der Befestigungsplatte (2) zugewandten Teil des entsprechendenFlanschabschnittes (51) zur Befestigungsplatte (2) hin vorsteht und in eine entsprechendeDurchgangsbohrung (22) der Befestigungsplatte (2) einführbar ist.
  3. 3. Befestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dassdie Schamierschablone (5) ein Aufbewahrungsfach (53) zur Aufbewahrung mehrererAusgleichsscheiben (6) der Befestigungsvorrichtung (1) beinhaltet, wobei diesesAufbewahrungsfach (5) in einem Hohlraum (54) der Schamierschablone (5) angeordnet ist,der auf der distal von der Befestigungsplatte (2) liegenden Seite der Schamierschablone (5)geöffnet ist.
  4. 4. Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3,dadurch gekennzeichnet, dass sie eine erste Abstandhaltervorrichtung (7) beinhaltet, die festmit dem ersten Oberflächenabschnitt (21a) der Befestigungsplatte (2) verbunden ist, und einezweite Abstandhaltervorrichtung (8), die fest mit dem zweiten Oberflächenabschnitt (21b) derBefestigungsplatte (2) verbunden ist, wobei jede Abstandhaltervorrichtung (7, 8) einenentsprechenden Auflageabschnitt (70,80) beinhaltet, der dafür ausgelegt ist, alsAnschlagfläche für einen entsprechenden Flanschabschnitt (51) der Schamierschablone (5)und/oder einen entsprechenden Flanschabschnitt (31) des Schamierkörpers (3) zu dienen,wobei die Position des Auflageabschnitts (70, 80) relativ zu dem entsprechendenOberflächenabschnitt (21a, 21b) durch Betätigung entsprechender Regulierungsmittel (71, 81)regulierbar und einstellbar ist zwischen einer ersten Position proximal zu dem entsprechendenOberflächenabschnitt (21a, 21b) und einer zweiten Position distal von dem entsprechendenOberflächenabschnitt (21a, 21b), wobei jeder Flanschabschnitt (51) der Schamierschablone(5) eine entsprechende Zugangsöffnung (510) aufweist, über welche die Regulierungsmittel(71,81) für einen Anwender mit Hilfe eines Werkzeugs zugänglich sind, wenn dieSchamierschablone (5) mit ihrem mittleren Abschnitt (50) in dem durchgehenden Sitz (20)untergebracht ist.
  5. 5. Befestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Richtung rechtwinkelig zur Befestigungsplatte (2) die Tiefe des mittleren Abschnitts(50) der Schamierschablone (5) und die Tiefe der Flanschabschnitte (51) derSchamierschablone (5) jeweils gleich der Tiefe des mittleren Abschnitts (30)beziehungsweise der Tiefe der Flanschabschnitte (31) des Schamierkörpers (3) sind, der ander Befestigungsplatte (2) befestigt werden muss.
  6. 6. Befestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dassder Auflageabschnitt (70, 80) jeder Abstandhaltervorrichtung (7, 8) mindestens eineGewindebohrung (700, 800) aufweist, in die eine entsprechende Befestigungsschraube (32)des Schamierkörpers (3) zur Befestigung des Schamierkörpers (3) an der Befestigungsplatte(2) mittels der Abstandhaltervorrichtungen (7, 8) eingeschraubt werden kann.
  7. 7. Verfahren zur Befestigung eines Schamierkörpers an einem Türpfosten mit einerBefestigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche von 1 bis 6, dadurchgekennzeichnet, dass es folgende Schritte beinhaltet: - Einfuhren der Schamierschablone (5) in eine durchgehende Aufnahme (40) einesTürpfostens (4) auf einer Seite der durchgehenden Aufnahme (40), so dass der mittlereAbschnitt (50) der Schamierschablone (5) auf der gegenüberliegenden Seite derdurchgehenden Aufnahme (40) vorsteht; - Positionieren der Befestigungsplatte (2) auf dem Türpfosten (4) in einer Weise, dass dermittlere Abschnitt (50) der bereits angeordneten Schamierschablone (5) in dendurchgehenden Sitz (20) der Befestigungsplatte (2) eingeführt wird; - Befestigen der Befestigungsplatte (2) am Türpfosten (4) mittels entsprechenderBefestigungsmittel (23); - Herausziehen der Schamierschablone (5) sowohl aus dem durchgehenden Sitz (20) als auchaus der durchgehenden Aufnahme (40); - Einfuhren des Schamierkörpers (3) in die durchgehende Aufnahme (40) des Türpfostens (4)auf einer Seite der durchgehenden Aufnahme (40), in einer Weise, dass ein mittlererAbschnitt (30) des Schamierkörpers (3) auf der gegenüberliegenden Seite der durchgehenden Aufnahme (40) heraustritt und in den durchgehenden Sitz (20) der Befestigungsplatte (2)eingeführt wird, so dass der erste (2a) und der zweite (2b) Oberflächenabschnitt derBefestigungsplatte (2) auf entsprechende Flanschabschnitte (31) des Schamierkörpers (3)gebracht werden; - Befestigen der Flanschabschnitte (31) des Schamierkörpers (3) an dem ersten (2a) und andem zweiten (2b) Oberflächenabschnitt der Befestigungsplatte (2).
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eineBefestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 5, oder nach Anspruch 6, wenn dieser vonAnspruch 5 abhängig ist, verwendet wird und dadurch, dass: - nach dem Schritt des Positionierens der Befestigungsplatte (2) auf dem Türpfosten (4), die Position der Auflageabschnitte (70, 80) der ersten (7) und der zweiten (8) Abstandhaltervorrichtung durch Betätigung der Regulierungsmittel (71, 81) mit einem in dieZugangsöffnungen (510) der Flanschabschnitte (51) der Schamierschablone (5) eingeführtenWerkzeug so reguliert wird, dass die Schamierschablone (5) mit einer distal von derBefestigungsplatte (2) liegenden Kante der durchgehenden Aufnahme (40) ausgerichtet ist,um die erste (7) und die zweite (8) Abstandhaltervorrichtung auf eine Konfigurationeinzustellen, die der korrekten Positionierung des Schamierkörpers (3) in der durchgehendenAufnahme (40) entspricht; und - bei dem Schritt des Einführens des Schamierkörpers (3) in die durchgehende Aufnahme (40) des Türpfostens (4) die Flanschabschnitte (31) des Schamierkörpers (3) in Berührung mit denAuflageabschnitten (70, 80) der ersten (7) beziehungsweise der zweiten (8) Abstandhaltervorrichtung gebracht werden.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluss an dem Schritt des Einführens des Schamierkörpers (3) in die durchgehende Aufnahme (40) und vordem Schritt des Befestigens der Flanschabschnitte (31) des Schamierkörpers (3) eine weitereEinstellung der Position der Auflageabschnitte (70, 80) durch Betätigen der Regulierungsmittel (71, 81) mit Hilfe eines in die Zugangsöffhungen (310) der Flanschabschnitte (31) des Schamierkörpers (3) eingeführten Werkzeugs vorgenommen wird.10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass eineBefestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 6 verwendet wird, und dadurch, dass bei demSchritt des Befestigens der Flanschabschnitte (31) des Schamierkörpers (3) die genanntenFlanschabschnitte (31) auf den Auflageabschnitten (70, 80) befestigt werden, indemBefestigungsschrauben (32) des Schamierkörpers (3) in entsprechende Gewindebohmngen(700, 800) der Auflageabschnitte (70, 80) eingeschraubt werden.
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