AT515604A2 - Getreidemühle - Google Patents
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/02—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft
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Abstract
Bei einer Getreidemühle zum Vermahlenzweier unterschiedlicher Getreidearten in einem Arbeitsgang, wird vorgeschlagen, dass die Getreidemühle einen ersten Füllschacht (1) zur Aufnahme einer ersten Getreideart aufweist, und dass die Getreidemühle einen, vom ersten Füllschacht (1) separaten, zweiten Füllschacht (2) zur Aufnahme einer zweiten Getreideart aufweist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Getreidemühle gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Getreidemühle der eingangs genannten Art anzugeben, mit welcher zwei unterschiedliche Getreidearten gleichzeitig gemahlen und vermischt werden können.
Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 1 erreicht.
Dadurch können zwei unterschiedliche Getreidearten, daher unterschiedliche Getreidesorten bzw. Getreide unterschiedlicher Größe und/oder Körnung, in einem Arbeitsgang gemahlen und dabei auch gut und gleichmäßig vermischt werden.
Durch die beiden getrennten Füllschächte können auch Getreidearten gemahlen werden, welche sich auch bzw. lediglich durch den Feuchtigkeitsgrad unterscheiden.
Die Unteransprüche betreffen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
Ausdrücklich wird hiermit auf den Wortlaut der Patentansprüche Bezug genommen, wodurch die Ansprüche an dieser Stelle durch Bezugnahme in die Beschreibung eingefügt sind und als wörtlich wiedergegeben gelten.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossene Zeichnung, in welcher lediglich eine bevorzugte Ausführungsform beispielhaft dargestellt ist, näher beschrieben. Dabei zeigt die einzige Figur eine schematische Schnittdarstellung einer bevorzugten Ausführungsform einer gegenständlichen Getreidemühle im Aufriss.
Die einzige Figur zeigt eine Getreidemühle zum Vermahlen zweier Getreidearten bzw. Getreidesorten in einem Arbeitsgang. Eine derartige Mühle kann auch als Zweikomponentenmühle bezeichnet werden.
Die gegenständliche Getreidemühle ist zum Mahlen von Getreide jeglicher Sorte vorgesehen, wobei insbesondere das Mahlen von Mais, Geste, Weizen, Triticale und Hirse vorgesehen ist.
Wie in der einzigen Figur dargestellt, weist die gegenständliche Getreidemühle einen ersten Füllschacht 1 zur Aufnahme einer ersten Getreideart auf, sowie weiters einen zweiten Füllschacht 2 zur Aufnahme einer zweiten Getreideart. Der erste Füllschacht 1 ist dabei separat vom zweiten Füllschacht 2 ausgebildet.
Insbesondere ist der erste Füllschacht 1 räumlich innerhalb des zweiten Füllschachtes 2 angeordnet, wie dies auch bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform gemäß der einzigen Fig. dargestellt ist. Der erste Füllschacht 1 ragt dabei aus dem, diesen umgebenden, zweiten Füllschacht 2 hervor.
Die Getreidemühle weist antreibbare Mahlschläger 5 auf. Ein erster Teil der Mahlschläger 5 ist dabei im ersten Füllschacht 1 angeordnet, welcher sich bis in den Innenraum der Getreidemühle fortsetzt. Ein zweiter Teil der Mahlschläger 5 ist im zweiten Füllschacht 2 angeordnet, welcher sich ebenfalls bis ins Innere der Getreidemühle fortsetzt, wie in der einzigen Figur dargestellt. Zwischen dem ersten Füllschacht 1 und dem zweiten Füllschacht 2 ist wenigstens im Bereich der Mahlschläger 5 eine Trennwand 8 angeordnet. Die Trennwand 8 trennt dabei den ersten Füllschacht 1 vom zweiten Füllschacht 2 innerhalb des trommelförmigen Teils der Getreidemühle. Die Trennwand 8 weist bevorzugt die Form eines Kegelstumpfes auf, an welchen eine Kreisscheibe angeformt ist, und erstreckt sich vollumfänglich innerhalb des trommelförmigen Innenraums der Getreidemühle. Dabei kann vorgesehen sein, dass die Trennwand 8 versetzbar innerhalb des Innenraums der Getreidemühle angeordnet ist.
Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Trennwand 8 die Mahlschläger 5 im Wesentlichen vollständig durchgreift, und derart den Innenraum der Getreidemühle entsprechend den beiden Füllschächten 1, 2 in zwei Teile teilt.
Die beiden separaten Füllschächte 1, 2 erstrecken sich folglich bevorzugt bis zu den bzw. über die Mahlschläger 5. Dadurch erfolgt selbst das Mahlen gänzlich getrennt für die beiden Getreidearten, welche in die beiden separaten Füllschächte 1, 2 eingefüllt sind.
An den ersten Füllschacht 1 angrenzend, bzw. diesen abschließend, ist ein erstes Mahlsieb 10 mit einer ersten Maschenweite angeordnet. An den zweiten Füllschacht 2 angrenzend ist ein zweites Mahlsieb 9 mit einer zweiten Maschenweite angeordnet. Dabei ist vorgesehen, dass die erste Maschenweite unterschiedlich zur zweiten Maschenweite ausgebildet ist. Bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform sind das erste Mahlsieb 10 und das zweite Mahlsieb 9 mantelflächenförmig ausgebildet, und umschließen den ersten Füllschacht 1 bzw. den zweiten Füllschacht 2 im Bereich der trommelförmigen Getreidemühle im Wesentlichen vollumfänglich.
Bevorzugt ist vorgesehen, dass das erste Mahlsieb 10 und das zweite Mahlsieb 9 einstückig ausgebildet sind, wodurch ein einfacher Aufbau erreicht werden kann. Es kann auch ein zweiteiliger Aufbau vorgesehen sein.
Die erste Maschenweite wie auch die zweite Maschenweite beträgt bevorzugt zwischen 3 mm und 16 mm, wodurch bei den meisten Getreidesorten gute Mahlergebnisse erzielt werden können.
Gemäß der dargestellten bevorzugten Ausführungsform weist der erste Füllschacht 1 einen geringeren Öffnungsquerschnitt als der zweite Füllschacht 2 auf. Weiters ist auch die Fläche des ersten Mahlsiebs 10 entsprechend geringer als die Fläche des zweiten Mahlsiebs 9.
Bevorzugt ist vorgesehen, dass die erste Maschenweite kleiner ist als die zweite Maschenweite. Dabei kann das erste Mahlsieb 10 mit der ersten Maschenweite auch als kleinlöchriges Sieb bezeichnet werden. Weiters kann das zweite Mahlsieb 9 mit der, gegenüber der ersten Maschweite, größeren zweiten Maschenweite als großlöchriges Sieb bezeichnet werden.
Im Bereich des ersten Füllschachtes 1 und des zweiten Füllschachtes 2, jeweils im Wesentlichen unmittelbar benachbart zu dem ersten Mahlsieb 10 und/oder dem zweiten Mahlsieb 9 sind jeweils die Mahlschläger 5 angeordnet, welche das Mahlgut zum Vermahlen auf das jeweilige Mahlsieb 9, 10 leiten.
An der, dem ersten bzw. zweiten Füllschacht 1, 2 abgewandten Seite des ersten bzw. zweiten Mahlsiebs 10, 9 ist ein Gebläse umfassend Gebläseflügel 3 angeordnet, um das gemahlene Getreide in einen Silo oder einen andersartig ausgebildeten Vorratsbehälter zu blasen.
Durch das gleichzeitige Mahlen zweiter Getreidesorten bzw. Getreidearten, welche sich entweder durch deren Größe bzw. Körnung und/oder durch deren Feuchtigkeit unterscheiden, kann in einem Arbeitsgang eine gute und gleichmäßige Durchmischung erreicht werden.
Patentansprüche:
Claims (6)
- Dl DR. FERDINAND GIBLER 1 D I CD Q D^YTIJi Dl DR. WOLFGANG POTH VJ I DL-CrV OC r\J I Π Trademark Attorneys PATENTANWÄLTE PATENTANSPRÜCHE 1. Getreidemühle zum Vermahlen zweier unterschiedlicher Getreidearten in einem Arbeitsgang, dadurch gekennzeichnet, dass die Getreidemühle einen ersten Füllschacht (1) zur Aufnahme einer ersten Getreideart aufweist, und dass die Getreidemühle einen, vom ersten Füllschacht (1) separaten, zweiten Füllschacht (2) zur Aufnahme einer zweiten Getreideart aufweist.
- 2. Getreidemühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Getreidemühle antreibbare Mahlschläger (5) aufweist, dass ein erster Teil der Mahlschläger (5) im ersten Füllschacht (1) angeordnet ist, und dass ein zweiter Teil der Mahlschläger (5) im zweiten Füllschacht (2) angeordnet ist, und dass zwischen dem ersten Füllschacht (1) und dem zweiten Füllschacht (2) wenigstens im Bereich der Mahlschläger (5) eine Trennwand (8) angeordnet ist.
- 3. Getreidemühle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (8) die Mahlschläger (5) im Wesentlichen vollständig durchgreift.
- 4. Getreidemühle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den ersten Füllschacht (1) angrenzend ein erste Mahlsieb (10) mit einer ersten Maschenweite angeordnet ist, dass an den zweiten Füllschacht (2) angrenzend ein zweites Mahlsieb (9) mit einer zweiten Maschenweite angeordnet ist, und dass die erste Maschenweite unterschiedlich zur zweiten Maschenweite ausgebildet ist.
- 5. Getreidemühle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Mahlsieb (10) und das zweite Mahlsieb (9) einstückig ausgebildet sind.
- 6. Getreidemühle nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass angrenzend an das erste Mahlsieb (10) und das zweite Mahlsieb (9) ein Gebläse umfassend Gebläseflügel (3) angeordnet ist.Gibler & Poth Patentanwälte OG (Dr. F. Gibler oder Dr. W. Poth)
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| ATA150/2015A AT515604B1 (de) | 2014-04-08 | 2015-03-17 | Getreidemühle |
Publications (3)
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| AT515604B1 AT515604B1 (de) | 2020-07-15 |
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| AT379764B (de) * | 1981-08-28 | 1986-02-25 | Trunkenpolz Maschinen | Zerkleinerungsvorrichtung |
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2015
- 2015-03-17 AT ATA150/2015A patent/AT515604B1/de not_active IP Right Cessation
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| AT515604A3 (de) | 2020-05-15 |
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