AT515750B1 - Endlosband mit perforierten Zonen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Endlosband (1), welches perforierte Zonen (2, 3), die in Richtung einer Breite (B) des Endlosbandes (1) durch unperforierte Zonen (4, 5) voneinander getrennt sind, aufweist, wobei Perforierungen der perforierten Zonen (2, 3) durch Langlöcher (6) gebildet sind, deren Ränder zumindest zwei im Wesentlichen geradlinig ausgebildete und parallel zueinander verlaufende Seiten (7, 8) aufweisen, wobei eine Längserstreckung der Langlöcher (6) in eine Längsrichtung (L) des Endlosbandes (1) verläuft, wobei das Endlosband (1) in Bezug auf eine Längsmittelkurve symmetrisch ausgebildet ist, wobei jede perforierte Zone (2,3) mehrere Reihen (10, 11, 12) von in Längsrichtung des Endlosbandes (1) hintereinander angeordneten Langlöchern (6) aufweist, wobei eine Teilung der Reihen (10, 11, 12) von Langlöchern (6) zumindest für die Reihen (10, 11, 12) von Langlöchern (6) derselben Zone (2, 3), im Wesentlichen die gleiche ist, und wobei unmittelbar benachbarte Reihen (10, 11, 12) von Langlöchern (6) der selben Zone (2, 3) zueinander in Längsrichtung (L) des Endlosbandes (1), vorzugsweise um den Betrag der halben Teilung, versetzt sind.
Description
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft ein Endlosband, welches perforierte Zonen, die in Richtung einer Breite des Bandes durch unperforierte Zonen voneinander getrennt sind, aufweist.
[0002] Endlosbänder der oben genannten Art kommen in unterschiedlichsten Bereich zum Einsatz. So werden derartige Endlosbänder unter anderem im Hüttenwesen, insbesondere bei der im Folgenden erwähnten Chromgewinnung, verwendet. Zur Chromgewinnung wird natürlich vorkommender Chromeisenstein vom tauben Gestein befreit und mittels eines Sinterprozesses aufgeschlossen. Das handelbare Endprodukt liegt in Form von Chromsinterkugeln, auch als Chrompellets bezeichnet, vor. Zum Sintern wird das von taubem Gestein befreite und in Form kugelförmiger Körner gebrachte Rohmaterial auf ein Transport/Prozessband aus Metall aufgeschüttet und thermisch behandelt. Die hierzu üblicherweise verwendeten Transport/Prozess-bänder weisen Perforationen auf, um den Durchtritt eines erwärmten Gases oder Gasgemisches, beispielsweise Luft, durch die Transport/Prozessbänder zu ermöglichen. Derartige für den Sinterprozess verwendeten Transport/Prozessbänder werden auch oft als „Sinterbänder“ bezeichnet. Ein Sinterband ist beispielsweise in der W02009022056A1 beschrieben.
[0003] Endlosbänder der eingangs genannten Art sind aus der US2003054315 sowie der DE3032844A1 bekannt geworden. Ein Endlosband der eingangs genannten Art ist beispielsweise auch aus der WO2001 /55659A1 bekannt geworden. Das bekannte Band weist Perforationen runder oder ovaler Form auf. Die ovale Form bedingt, dass die Perforationen an ihren Rändern keine Stellen aufweisen, die geradlinig verlaufen. Das Gleiche gilt für die Ausbildung runder Perforationen. Mit der aus der WO2001 /55659A1 bekannten Form der Perforationen können jedoch bei einem Sintern von Chromeisen Probleme auftreten, welche ihre Ursache darin haben, dass es durch das kugelförmige Rohmaterial zu einem Verstopfen der Perforationen kommen kann. Ein Verstopfen der Perforationen kann jedoch zu einem Hitzestau in Bereichen des Sinterbandes führen, da in den durch Partikel des Rohmaterials verschlossenen Bereichen eine freie Durchströmung des Bandes nicht mehr möglich ist. Derartige Hitzestaus können zu einer Beschädigung oder Zerstörung des Sinterbandes führen.
[0004] Aus der W02009/022059A1 ist ein weiteres Endlosband der eingangs genannten Art bekannt geworden, welches aus mehreren plattenförmigen Elementen aus Metall gefertigt ist, die quer zu einer Förderrichtung bzw. Längserstreckung des Bandes hintereinander zusammengefügt sind. Dieses Endlosband weist längliche Perforationen auf, die quer zur Förderrichtung verlaufen. Ein Nachteil dieses bekannten Endlosbandes besteht darin, dass die Orientierung der Perforationen die Bildung sogenannter Stauchfalten in dem Endlosband begünstigt, was ebenfalls zu einer schweren Beschädigung oder Zerstörung des Endlosbandes führen kann.
[0005] Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, ein Endlosband zu schaffen, welches sich sehr gut für den Einsatz in thermischen Prozessen, beispielsweise Sinterprozessen, eignet und sich einerseits durch eine hohe mechanische Belastbarkeit auszeichnet und andrerseits optimale Durchströmungs- und Wärmeleiteigenschaften aufweist.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einem Endlosband der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass Perforierungen der perforierten Zonen durch Langlöcher gebildet sind, deren Ränder zumindest zwei im Wesentlichen geradlinig ausgebildete und parallel zueinander verlaufende Seiten aufweisen, wobei eine Längserstreckung der Langlöcher in eine Längsrichtung des Endlosbandes verläuft, wobei das Endlosband in Bezug auf eine Längsmittelkurve symmetrisch ausgebildet ist, wobei jede perforierte Zone mehrere Reihen von in Längsrichtung des Endlosbandes hintereinander angeordneten Langlöchern aufweist, wobei eine Teilung der Reihen von Langlöchern zumindest für die Reihen von Langlöchern derselben Zone im Wesentlichen die gleiche ist, und wobei unmittelbar benachbarte Reihen von Langlöchern derselben Zone zueinander in Längsrichtung des Endlosbandes, vorzugsweise um den Betrag der halben Teilung, versetzt sind.
[0007] Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht es auf einfache Weise, ein Verstopfen der Löcher zu verhindern, da durch die Form der Perforation annähernd kugelförmige Partikel oder solche mit einer abgerundeten Oberflächenstruktur problemlos auf den Perforationen abrollen können. Darüber hinaus wird durch die Orientierung der Perforationen die mechanische Bean-spruchbarkeit des erfindungsgemäßen Endlosbandes wesentlich erhöht. Das erfindungsgemäße Endlosband weist somit optimale Eigenschaften als Transport/Prozessband für Sinterprozesse auf, in welchen ein Ausgangsmaterial als Schüttgut vorliegt, wie dies beispielsweise bei der oben erwähnten Chromgewinnung der Fall ist.
[0008] Gemäß einer Variante der Erfindung, welche sich dadurch auszeichnet, dass eine Rissbildung in Übergangsbereichen zwischen Längsseiten und Stirnseiten eines Langloches sehr effizient vermieden wird, kann es vorgesehen sein, dass die geradlinig ausgebildeten und parallel zueinander verlaufenden Seiten der Ränder durch gekrümmte, insbesondere bogenförmig ausgebildete, Stirnseiten miteinander verbunden sind.
[0009] Nach einer Ausführungsform der Erfindung, welche sich besonders gut für den Einsatz bei der Chromgewinnung eignet, kann es vorgesehen sein, dass die Langlöcher jeweils eine Länge aufweisen, deren Betrag aus einem Wertebereich stammt, dessen untere Grenze 10 mm und dessen obere Grenze 50 mm beträgt, wobei die Langlöcher jeweils eine Breite aufweisen, deren Betrag aus einem Wertebereich stammt, dessen untere Grenze 2 mm und dessen obere Grenze 10 mm beträgt, wobei ein Verhältnis von Breite zu Länge der Langlöcher zwischen 1:2 und 1:7, bevorzugt 1:5, beträgt. Durch diese Variante der Erfindung kann stets ein sehr geringer Strömungswiderstand des Endlosbandes senkrecht zu dessen Hauptoberflächen gewährleistet werden.
[0010] Eine gleichmäßige Durchströmung des auf dem Endlosband aufliegenden Materials über die gesamte Prozesslänge lässt sich dadurch gewährleisten, dass die Zonen mit Perforierungen in Längsrichtung des Endlosbandes in sich geschlossen sind.
[0011] Es hat sich herausgestellt, dass sich sehr gute mechanische Eigenschaften und besonders gute thermische bzw. strömungstechnische Eigenschaften des Bandes erzielen lassen, wenn die perforierten Zonen 20% - 60% einer Oberfläche des Endlosbandes betragen.
[0012] Eine optimale Abstützung von Randbereichen des Endlosbandes auf Lager- bzw. Führungselementen, wie es bei einem Transport großer Lasten durch das Endlosband im Rahmen von Sinterprozessen erforderlich sein kann, lässt sich dadurch erzielen, dass das Endlosband in zwei einander gegenüberliegenden und sich jeweils über den gesamten Umfang des Endlosbandes erstreckenden Randbereichen unperforiert ist, wobei ein erster der Randbereiche durch eine erste Seitenkante und ein zweiter der Randbereiche durch eine zweite, der ersten Seitenkante gegenüberliegende Seitenkante begrenzt ist und jeder der Randbereiche eine im Wesentlichen konstante Breite aufweist.
[0013] Eine sehr hohe mechanische und thermische Belastbarkeit des Endlosbandes lässt sich dadurch erzielen, dass das Endlosband zumindest einen ringförmigen aus Metallblech gefertigten Bandabschnitt aufweist, wobei der zumindest eine ringförmige Bandabschnitt aus einem einzigen Metallblech gefertigt ist, dessen Stirnseiten miteinander verbunden sind, wobei das Endlosband bevorzugt zumindest zwei Bandabschnitte aufweist, die an einander anliegenden Längskanten miteinander verbunden sind.
[0014] Gemäß einer für die Verwendung als Sinterband besonders vorteilhaften Ausführungsform kann es vorgesehen sein, dass eine Umfangslänge des Endlosbandes zwischen 50m -120m und eine Bandbreite zwischen 3m - 7m liegt.
[0015] Eine besonders hohe Zugfestigkeit kann dadurch erzielt werden, dass das Endlosband aus einem martensitischen Stahl gefertigt ist, der einen Kohlenstoffanteil von maximal 0.09%, einen Chromanteil zwischen 10% und 17%, insbesondere 15% und einen Nickelanteil von 4% -10%, insbesondere von 7%, aufweist.
[0016] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
[0017] Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung: [0018] Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Endlosban des; [0019] Fig. 2 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Endlosband im näheren Detail und [0020] Fig. 3 eine Detailansicht eines Langlochs des Endlosbandes aus Fig. 1 oder Fig. 2.
[0021] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0022] Gemäß Fig. 1 weist ein erfindungsgemäßes Endlosband 1 perforierte Zonen 2, 3, die in Richtung einer Breite B des Endlosbandes 1 durch unperforierte Zonen 4, 5 voneinander getrennt sind, auf. Eine perforierte Zonen 2, 3 umfasst neben den Perforierungen auch zwischen zwei benachbarten Perforierungen dieser Zone liegende, nicht perforierte Verbindungsstege.
[0023] Die Perforierungen der perforierten Zonen 2, 3 sind durch Langlöcher 6 gebildet, deren Ränder zumindest zwei im Wesentlichen geradlinig ausgebildete und parallel zueinander verlaufende Seiten 7, 8 aufweisen, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist. Eine Längserstreckung der Langlöcher 6 verläuft in eine Längsrichtung L des Endlosbandes 1 bzw. im Wesentlichen parallel zu dieser.
[0024] Aus Fig. 3 ist im näheren Detail erkennbar, dass die geradlinig ausgebildeten und parallel zueinander verlaufenden Seiten 7, 8 der Ränder der einzelnen Langlöcher 6 durch gekrümmte, insbesondere bogenförmig ausgebildete, Stirnseiten 9 miteinander verbunden sind. Die Langlöcher 6 können jeweils eine Länge I, die zwischen 10 mm und 50 mm beträgt, und eine Breite b aufweisen, die zwischen 2 mm und 10 mm beträgt. Ein Verhältnis von Breite b zu Länge I der Langlöcher 6 beträgt bevorzugt 1:5 kann jedoch vorteilhafter Weise auch andere Werte annehmen, beispielweise aus dem Bereich 1:2 bis 1:7.
[0025] Wie aus Fig. 2 besonders gut zu erkennen ist, kann das Endlosband 1 in Bezug auf eine Längsmittelkurve symmetrisch ausgebildet sein, wobei jede perforierte Zone mehrere Reihen 10, 11, 12 von in Längsrichtung des Endlosbandes 1 hintereinander angeordneten Langlöchern 6 aufweisen kann. Eine Teilung (Abstand zwischen den Lochmittelpunkten zweier unmittelbar aufeinanderfolgender Langlöchern 6 in Längsrichtung L des Endlosbandes 1) der Reihen 10, 11,12 von Langlöchern 6 kann vorteilhafter Weise für die Reihen 10, 11, 12 derselben Zone 2, 3, im Wesentlichen konstant sein. Unmittelbar benachbarte Reihen 10, 11, 12 von Langlöchern 6 derselben Zone 2, 3 können zueinander in Längsrichtung L des Endlosbandes 1 versetzt sein. Vorzugsweise sind zwei unmittelbar benachbarte Reihen 10, 11, 12 um den Betrag der halben Teilung zueinander versetzt. Weiters sind in Richtung der Bandbreite B betrachtet die Abstände zwischen den Reihen 10, 11, 12 einer Zone bevorzugt konstant.
[0026] Wie aus Fig. 1 erkennbar ist, können die Zonen 2, 3 mit Perforierungen in Längsrichtung des Endlosbandes 1 in sich geschlossen (endlos) ausgebildet sein. Darüber hinaus können die perforierten Zonen 2, 3 (Perforierungen und Stege) 20% - 60% der Oberfläche des Endlosbandes 1 betragen.
[0027] Wie aus Figur 2 ersichtlich ist, kann das Endlosband 1 in zwei einander gegenüberliegenden und sich jeweils über den gesamten Umfang des Endlosbandes 1 erstreckenden Randbereichen 13, 14 unperforiert ausgebildet sein. Ein erster der Randbereiche 13 ist durch eine erste Seitenkante 15 und ein zweiter der Randbereiche 14 durch eine zweite, der ersten Seitenkante 15 gegenüberliegende Seitenkante 16 begrenzt. Jeder der Randbereiche 13, 14 weist eine im Wesentlichen konstante Breite C auf.
[0028] Darüber hinaus kann das Endlosband 1, wie in Fig. 1 dargestellt, einen oder mehrere ringförmige, aus Metallblech gefertigte Bandabschnitte 17, 18 aufweisen. Die Bandabschnitte 17, 18 sind aus einem einzigen Metallblech gefertigt, dessen Stirnseiten mittels einer Querschweißnaht 19 miteinander verbunden sind. Die Bandabschnitte 17, 18 sind an einander anliegenden Längskanten mittels einer Längsschweißnaht 20 miteinander verbunden sind. Gemäß einer Variante der Erfindung können beispielsweise die beiden Randbereiche 13 und 14 über Längsschweißnähte mit einem zentralen, die perforierten Zonen 2, 3 aufweisenden Bandbereich verbunden sein. In diesem Fall würde das Endlosband 1 aus drei miteinander über Längsschweißnähte verbundenen Teilen bestehen, die an ihren Stirnseiten mittels einer Querschweißnaht zu einem geschlossenen Ring verbunden sind.
[0029] Das Endlosband kann beispielsweise eine Umfangslänge, die zwischen 50m - 120m beträgt und eine Bandbreite, die zwischen 3m - 7m liegt, aufweisen. Als Material des Endlosbandes 1 hat sich ein martensitischer Stahl bewährt, der einen Kohlenstoffanteil von maximal 0.09%, einen Chromanteil zwischen 10% und 17%, insbesondere 15% und einen Nickelanteil von 4% -10%, insbesondere von 7%, aufweist.
[0030] Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder 5,5 bis 10.
[0031] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus des Endlosbandes 1 dieses bzw. dessen Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden. BEZUGSZEICHENLISTE: 1 Endlosband 2 Perforierte Zone 3 Perforierte Zone 4 Unperforierte Zone 5 Unperforierte Zone 6 Langloch 7 Seite 8 Seite 9 Stirnseite 10 Reihe 11 Reihe 12 Reihe 13 Randbereich 14 Randbereich 15 Seitenkante 16 Seitenkante 17 Bandabschnitt 18 Bandabschnitt 19 Querschweißnaht 20 Längsschweißnaht L Längsrichtung B Breite I Länge b Breite C Breite
Claims (9)
1. Endlosband (1), welches perforierte Zonen (2, 3), die in Richtung einer Breite (B) des Endlosbandes (1) durch unperforierte Zonen (4, 5) voneinander getrennt sind, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass Perforierungen der perforierten Zonen (2, 3) durch Langlöcher (6) gebildet sind, deren Ränder zumindest zwei im Wesentlichen geradlinig ausgebildete und parallel zueinander verlaufende Seiten (7, 8) aufweisen, wobei eine Längserstreckung der Langlöcher (6) in eine Längsrichtung (L) des Endlosbandes (1) verläuft, wobei das Endlosband (1) in Bezug auf eine Längsmittelkurve symmetrisch ausgebildet ist, wobei jede perforierte Zone (2,3) mehrere Reihen (10, 11, 12) von in Längsrichtung des Endlosbandes (1) hintereinander angeordneten Langlöchern (6) aufweist, wobei eine Teilung der Reihen (10, 11, 12) von Langlöchern (6) zumindest für die Reihen (10, 11, 12) von Langlöchern (6) derselben Zone (2, 3), im Wesentlichen die gleiche ist, und wobei unmittelbar benachbarte Reihen (10, 11, 12) von Langlöchern (6) der selben Zone (2, 3) zueinander in Längsrichtung (L) des Endlosbandes (1), vorzugsweise um den Betrag der halben Teilung, versetzt sind.
2. Endlosband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die geradlinig ausgebildeten und parallel zueinander verlaufenden Seiten (7, 8) der Ränder durch gekrümmte, insbesondere bogenförmig ausgebildete, Stirnseiten (9) miteinander verbunden sind.
3. Endlosband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Langlöcher (6) jeweils eine Länge (I) aufweisen, deren Betrag aus einem Wertebereich stammt, dessen untere Grenze 10 mm und dessen obere Grenze 50 mm beträgt aufweisen, wobei die Langlöcher (6) jeweils eine Breite (b) aufweisen, deren Betrag aus einem Wertebereich stammt, dessen untere Grenze 2 mm und dessen obere Grenze 10 mm beträgt, wobei ein Verhältnis von Breite (b) zu Länge (I) der Langlöcher (6) zwischen 1:2 und 1:7, bevorzugt 1:5, beträgt.
4. Endlosband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zonen (2, 3) mit Perforierungen in Längsrichtung des Endlosbandes (1) in sich geschlossen sind.
5. Endlosband nach Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die perforierten Zonen (2, 3) 20% - 60% einer Oberfläche des Endlosbandes (1) betragen.
6. Endlosband nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Endlosband (1) in zwei einander gegenüberliegenden und sich jeweils über den gesamten Umfang des Endlosbandes (1) erstreckenden Randbereichen (13, 14) unperforiert ist, wobei ein erster der Randbereiche (13) durch eine erste Seitenkante (15) und ein zweiter der Randbereiche (14) durch eine zweite, der ersten Seitenkante (15) gegenüberliegende Seitenkante (16) begrenzt ist und jeder der Randbereiche (13, 14) eine im Wesentlichen konstante Breite (c) aufweist.
7. Endlosband nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Endlosband (1) zumindest einen ringförmigen aus Metallblech gefertigten Bandabschnitt (17, 18) aufweist, wobei der zumindest eine ringförmige Bandabschnitt (17, 18) aus einem einzigen Metallblech gefertigt ist, dessen Stirnseiten miteinander verbunden sind, wobei das Endlosband (1) bevorzugt zumindest zwei Bandabschnitte (17, 18) aufweist, die an einander anliegenden Längskanten miteinander verbunden sind.
8. Endlosband nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Umfangslänge des Endlosbandes (1) zwischen 50m - 120m und eine Bandbreite zwischen 3m - 7m liegt.
9. Endlosband nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem martensitischen Stahl gefertigt ist, der einen Kohlenstoffanteil von maximal 0.09%, einen Chromanteil zwischen 10% und 17%, insbesondere 15% und einen Nickelanteil von 4% - 10%, insbesondere von 7% aufweist. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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| ATA50294/2014A AT515750B1 (de) | 2014-04-23 | 2014-04-23 | Endlosband mit perforierten Zonen |
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-
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