AT515766A1 - Sportgerät - Google Patents

Sportgerät Download PDF

Info

Publication number
AT515766A1
AT515766A1 ATA50298/2014A AT502982014A AT515766A1 AT 515766 A1 AT515766 A1 AT 515766A1 AT 502982014 A AT502982014 A AT 502982014A AT 515766 A1 AT515766 A1 AT 515766A1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sliding body
binding device
binding
sports
user
Prior art date
Application number
ATA50298/2014A
Other languages
English (en)
Other versions
AT515766B1 (de
Original Assignee
Atomic Austria Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Atomic Austria Gmbh filed Critical Atomic Austria Gmbh
Priority to ATA50298/2014A priority Critical patent/AT515766B1/de
Priority to EP14750425.2A priority patent/EP3013443B1/de
Priority to PCT/AT2014/050144 priority patent/WO2014205472A1/de
Publication of AT515766A1 publication Critical patent/AT515766A1/de
Application granted granted Critical
Publication of AT515766B1 publication Critical patent/AT515766B1/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/08Skis or snowboards motor-driven
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/08Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
    • A63C9/0807Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings for both towing and downhill skiing

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Sportgerät (1), insbesondere eine Tourenskianordnung. Das Sportgerät (1) umfasst einen Gleitkörper (2) an welchem eine Unterseite (3) als Gleitfläche (4) ausgebildet ist, welche Gleitfläche (4) im Wesentlichen der in Richtung zu einer Oberseite (5) des Gleitkörpers (2) projizierten Fläche entspricht. Weiters umfasst das Sportgerät (1) eine an der Oberseite (5) des Gleitkörpers (2) angeordnete Bindungsvorrichtung (6), insbesondere Tourenbindung, zur bedarfs- weise lösbaren Befestigung mit einem Sportschuh (7) eines Benutzers (8), sowie eine Lagervorrichtung (13) durch welche die Bindungsvorrichtung (6), insbesondere ein Schuhhalterungsteil (14) der Bindungsvorrichtung (6), relativ zum Gleitkörper (2) entlang dessen Längsrichtung (15) verstellbar gehaltert ist. Weiters ist eine mit einer Energieversorgungsvorrichtung (17) verbindbare Antriebsvorrichtung (16) ausgebildet, durch welche die Bindungsvorrichtung (6) aktiv und oszillierend in Längsrichtung (15) des Gleitkörpers (2) verschiebbar ist. Mit dieser Ausbildung kann ein Benutzer hinsichtlich seiner Fortbewegung unterstützt werden, insbeson- dere kann dadurch die Überwindung von Anstiegen bzw. Bergstrecken erleichtert werden, sodass die vom Benutzer aufzubringende Körperkraft bzw. Leistungsfähigkeit geringer sein kann.

Description

Die Erfindung betrifft ein Sportgerät, wie dies im Anspruch 1 angegeben ist.
Aus der DE 649 153 ist ein Sportgerät, insbesondere ein Aufstiegsski oder Tou¬renski bekannt, welches an dem in Bewegungsrichtung gesehen vorderen Endab¬schnitt eine ausklappbare Abstoßschaufel aufweist. Diese Abstoßschaufel ist amSki so angeordnet, dass sie in Richtung des Untergrundes ausgeklappt werdenkann und somit in den Schnee eingreifen kann. Die nach unten ausklappbare Ab¬stoßschaufel ist dabei mit einem Gestänge verbunden, welches zur Bindung ge¬führt ist. Wenn der Benutzer während des Gehens seinen Fuß senkt und somit dieBindung mit seinem Körpergewicht belastet, wird das Gestänge durch das Kör¬pergewicht aktiviert. Dadurch wird die Abstoßschaufel ausgeklappt und auch nachhinten gezogen, sodass der Ski nach vorne gleitet.
Die in der DE 649 153 beschriebene Ausführung besitzt den Nachteil, dass dieAbstoßschaufel in den Schnee eingreifen muss, um erreichen zu können, dass derSki durch die Abstoßschaufel nach vorne bewegt wird. Bei hartem Schnee, insbe¬sondere bei Eis bzw. Kompaktschnee, kann die Abstoßschaufel nicht ausreichendin den Schnee gedrückt werden, um einen guten Halt zu gewährleisten. Bei sehrweichem Schnee hingegen kann der Schneeuntergrund der Abstoßschaufel nichtgenug Widerstand entgegen setzen um die von der Abstoßschaufel übertrageneKraft aufzunehmen. Somit kann die Abstoßschaufel bei den zumeist vorliegendenSchneeverhältnissen die gewünschte Wirkung nicht erzielen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Sportge¬rät zu schaffen, welches bei einer Vielzahl von unterschiedlichen Schneebedin¬ gungen eine gute Aufstiegshilfe bereitstellt bzw. eine praktikable Unterstützung beider Fortbewegung im Gelände oder in der Ebene ermöglicht.
Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale gemäß Anspruch 1 gelöst.
Eine mögliche vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sportgerätsist eine Tourenskianordnung. Das Sportgerät umfasst einen Gleitkörper an wel¬chem eine Unterseite als Gleitfläche ausgebildet ist, welche Gleitfläche im We¬sentlichen der in Richtung zu einer Oberseite des Gleitkörpers projizierten Flächeentspricht. Weiters umfasst das Sportgerät eine an der Oberseite des Gleitkörpersangeordnete Bindungsvorrichtung, insbesondere Tourenskibindung, zur bedarfs¬weise lösbaren Befestigung eines Sportschuhs eines Benutzers, sowie eine La¬gervorrichtung durch welche die Bindungsvorrichtung, insbesondere ein Schuhhal¬terungsteil der Bindungsvorrichtung, mittels der Lagervorrichtung relativ zumGleitkörper entlang dessen Längsrichtung verstellbar gehaltert ist. Weiters ist einemit einer Energieversorgungsvorrichtung verbindbare Antriebsvorrichtung ausge¬bildet, durch welche die Bindungsvorrichtung aktiv und oszillierend gekuppelt anden Gehablauf des Benutzers in Längsrichtung des Gleitkörpers verschiebbar ist.Eine oszillierende Verschiebung der Bindungsvorrichtung im Sinne dieses Doku¬mentes bedeutet, dass während der Gehbewegung des Benutzers, welcher zweierfindungsgemäße Sportgeräte an seinen Füßen angeschnallt hat, die Bindungs¬vorrichtung relativ zum Gleitkörper in Längsrichtung nach vor und wieder zurückverschoben wird. Der Zeitpunkt der Verschiebung, bzw. die Verschieberichtung istvom Bewegungsablauf bzw. der Bewegungsgeschwindigkeit des Benutzers ab¬hängig. Somit muss die oszillierende Bewegung nicht periodisch sein, sondernbedeutet oszillierend viel mehr, dass die Bewegung wiederkehrend während derBenutzung des Sportgerätes im Aufstieg ausgeführt wird.
Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung liegt darin, dass durch die Lagervor¬richtung und der damit verbundene Antriebsvorrichtung die Bindungsvorrichtungaktiv und oszillierend in Längsrichtung des Sportgerätes verschoben werden kann.Dadurch kann eine Schrittlänge des Benutzers verlängert bzw. eine zurückgelegteWegstrecke je Schritt des Benutzers durch das Sportgerät vergrößert werden,wodurch der Benutzer nur eine verminderte Arbeitsleistung zur Besteigung eines
Berges bzw. zur Fortbewegung in der Ebene aufbringen muss und somit Kraftbzw. Körperenergie sparen kann. Die erfindungsgemäße Ausbildung weist weitersden Vorteil auf, dass die angegebene Konstruktion zur Unterstützung des Benut¬zers relativ einfach aufgebaut werden kann. Einerseits kann dadurch Gewicht ein¬gespart werden und andererseits sind nur wenige bewegliche Teile am Sportgerätvorhanden, wodurch die Robustheit bzw. Funktionszuverlässigkeit des Sportgerä¬tes erhöht wird. Durch den vorteilhaften Aufbau kann die Lagervorrichtung mit derAntriebseinheit auch an jedem standardmäßigen Gleitkörper, wie zum Beispieleinem klassischen Tourenski, einfach angebracht werden. Zur Kraftübertragungvom Gleitkörper auf den Untergrund, wie etwa Schnee oder Eis, kann ein konven¬tionelles Steigfell verwendet werden. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßenAusbildung liegt darin, dass das Sportgerät schnell und einfach von einem Auf¬stiegszustand in einen Abfahrtszustand - und umgekehrt - umgebaut werden kann.Durch den vorteilhaften Aufbau werden sowohl im Aufstiegszustand als auch imAbfahrtszustand des Sportgerätes die Handlingeigenschaften gegenüber einemherkömmlichen Tourenski nicht bzw. kaum verschlechtert. Ein weiterer Vorteil liegtdarin, dass nahezu herkömmliche Gleitgeräte bzw. Skier eingesetzt werden kön¬nen, welche sich in der Praxis bereits vielfach bewährt haben. Insbesondere sindkeine baulich aufwendigen Sonderkonstruktionen für das Gleitgerät erforderlich,wodurch die Kosten für die Schaffung des Sportgerätes möglichst gering gehaltenwerden können. Zudem wird durch die angegebenen Maßnahmen die Aufstands¬höhe des Benutzers gegenüber dem Untergrund relativ niedrig gehalten. Darüberhinaus weist das erfindungsgemäße Sportgerät ein relativ geringe Anzahl mecha¬nischer Komponenten bzw. bewegter Teile, wie beispielsweise Gelenksstellen o-der Führungsorgane auf, sodass auch unter widrigen Einsatzbedingungen, insbe¬sondere im Umfeld von Schnee, eine hohe Funktionszuverlässigkeit bzw. Funkti¬onsstabilität erzielbar ist.
Weiters kann es zweckmäßig sein, wenn die Lagervorrichtung eine Linearführung,insbesondere eine Profilschienenführung wie eine Lineargleitführung oder eineLinearkugelführung, umfasst. Von Vorteil ist hierbei, dass durch eine derartige Li¬nearführung der Schuhhalterungsteil der Bindungsvorrichtung, in welchem ein
Sportschuh aufgenommen ist, präzise und leichtgängig gegenüber dem Gleitkör¬per in dessen Längsrichtung aktiv verschoben werden kann.
Ferner kann vorgesehen sein, dass eine Führungsschiene der Linearführung amGleitkörper befestigt oder in diesen integriert ist, und zumindest ein mit der Linear¬führung korrespondierender Führungsschlitten an der Bindungsvorrichtung befes¬tigt, oder in diese integriert ist. Von Vorteil ist hierbei, dass dadurch das Sportgerätmöglichst einfach aufgebaut ist, sodass es möglichst gewichtssparend und funkti¬onal ist.
Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass die Antriebsvorrichtung einen Elekt¬romotor umfasst, durch welchen die Bindung relativ zum Gleitkörper verschiebbarist. Von Vorteil ist hierbei, dass ein Elektromotor gegenüber einem Verbren¬nungsmotor sehr geräuscharm ist. Darüber hinaus kann ein Elektromotor mög¬lichst klein und gewichtssparend gebaut werden. Zudem ist ein Elektromotor be¬sonders wartungsarm bzw. wartungsfrei und hinsichtlich seines Antriebsverhaltensbzw. seiner Antriebsleistung gut Steuer- bzw. regulierbar. Ein weiterer großer Vor¬teil eines Elektromotors liegt darin, dass dieser umweltschonend betrieben werdenkann und keine brennbaren Flüssigkeiten oder sonstige, gefährliche Treibstoffemitgeführt werden müssen.
Gemäß einer Weiterbildung ist es möglich, dass der Elektromotor als Spindelmo¬tor ausgebildet ist oder, wahlweise über ein Getriebe, an eine Stellspindel gekop¬pelt ist. Von Vorteil ist hierbei, dass ein Elektromotor mit einer Stellspindel eineschnelle Verstellung bzw. eine praktikable Positionierung der Lagervorrichtungbzw. der Bindungsvorrichtung erlaubt.
Alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass der Elektromotor, wahlweise über einGetriebe, an ein Zahnrad gekoppelt ist, welches in eine korrespondierende Zahn¬stange eingreift. Von Vorteil ist hierbei, dass ein Zahnrad, welches in eine Zahn¬stange eingreift, nur eine geringe Massenträgheit aufweist, wodurch eine dynami¬sche Positionierung der Lagervorrichtung erfolgen kann und ein optimierter Betriebdes Sportgerätes erzielbar ist. Weiters kann bei einer derartigen Lösung dasZahnrad mitsamt der Antriebseinheit leicht vom Gleitkörper entfernt werden, wodurch besonders die Handlingeigenschaften im Abfahrtszustand des Sportgerä¬tes bzw. des Gleitkörpers verbessert werden können.
In einerweiteren Alternative kann vorgesehen sein, dass der Elektromotor, wahl¬weise über ein Getriebe, an eine Seilantriebtrommel gekoppelt ist. Von Vorteil isthierbei, dass ein Aufbau mit einer Seilantriebstrommel einfach und kostengünstigausgeführt werden kann. Ein derartiger Aufbau ist darüber hinaus sehr robust undwiderstandsfähig bzw. unempfindlich gegenüber Umgebungseinflüssen.
In wieder einer anderen Alternative kann vorgesehen sein, dass die Antriebsvor¬richtung einen Stellzylinder, etwa einen Pneumatikzylinder oder einen Hydraulikzy¬linder umfasst, durch welchen die Bindungsvorrichtung relativ zum Gleitkörperverschiebbar ist. Von Vorteil ist hierbei, dass ein derartiger Pneumatikzylinder oderHydraulikzylinder einfach angesteuert werden kann, wodurch keine hohen Anfor¬derungen an die Steuerung gestellt werden.
In noch einer anderen Alternative kann vorgesehen sein, dass die Antriebsvorrich¬tung einen Kurbeltrieb, insbesondere eine Kurbelwelle mitsamt Pleuelstange um¬fasst, durch welchen die Bindungsvorrichtung relativ zum Gleitkörper verschiebbarist. Hierbei ist vorteilhaft, dass ein derartiger Kurbeltrieb sehr einfach aufgebaut ist.Ein Elektromotor zum Antreiben des Kurbeltriebes braucht dabei auch nur in eineDrehrichtung zu drehen, um die oszillierende Verschiebung der Bindungsvorrich¬tung bewerkstelligen zu können.
Ferner kann es zweckmäßig sein, dass eine elektrotechnische Steuereinheit mitder Antriebsvorrichtung verbunden und zur Steuerung der Antriebsvorrichtungausgebildet ist, welche Steuereinheit eine digitale Eingabevorrichtung odereinPotentiometer umfasst, durch welche eine Bewegungsgeschwindigkeit, eine Ein¬schaltdauer, Schaltzeitpunkte und/oderein Stellweg der Antriebsvorrichtung vor-gebbar oder variabel einstellbar ist. Von Vorteil ist hierbei, dass eine derartigeelektrotechnische Steuereinheit die ablaufspezifische Ansteuerung für den Elekt¬romotor besonders anpassungsfähig und zuverlässig übernehmen kann. Weitersist es von Vorteil, wenn die Drehzahl des Elektromotors und die Schaltdauer bzw.die Schaltzeitpunkte variabel eingestellt werden können. Dadurch kann eine Ver¬ fahr- bzw. Fortbewegungsgeschwindigkeit, eine Schrittfrequenz, eine elektromoto¬rische Unterstützungsleistung und/odereine Schrittlänge an die Bedürfnisse desjeweiligen Benutzers angepasst und abgestimmt werden.
Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass die Steuereinheit mit wenigstens ei¬nem Erfassungsmittel, beispielsweise einem Schaltkontakt oder einem elektro¬technischen Sensor, zur Erfassung eines Aktivierungsbefehls für die Antriebsvor¬richtung verbunden ist. Von Vorteil ist hierbei, dass der Aktivierungsbefehl für dieAntriebsvorrichtung von Seiten des Benutzers vorgegeben bzw. zumindest beein¬flusst oder mitbestimmt werden kann. Insbesondere ist dadurch eine benutzerbe¬wusste Aktivierung bzw. Deaktivierung und/oder Beeinflussung der Unterstüt¬zungsleistung der Antriebsvorrichtung gewährleistet. Das Verhalten des Sportge¬rätes kann somit spontan bzw. gut und an die individuellen Bedürfnisse des Be¬nutzers bzw. an die wechselnden Gegebenheiten und Umfeldbedingungen ange¬passt werden.
Weiters kann vorgesehen sein, dass das wenigstens eine Erfassungsmittel zurErfassung eines von einem Benutzer aktiv oder bewusst initiierten Steuerbefehlsund/oder zur Erfassung eines durch den physiologischen Bewegungsablauf be¬dingten Bewegungszustandes, beispielsweise einer vorbestimmten Drehwinkel¬stellung der Bindungsvorrichtung relativ zum Gleitkörper oder einer Druckbelas¬tung gegenüber dem Gleitkörper, ausgebildet ist, und dass die Antriebsvorrichtungin Abhängigkeit von den Erfassungszuständen des wenigstens einen Erfassungs¬mittels angesteuert ist. Von Vorteil ist hierbei, dass die Steuerung auf bewusstbzw. manuell gesetzte Befehle reagiert und/oder auf unbewusst bzw. automatisiertgesetzte, insbesondere an den physiologischen Geh- bzw. Bewegungsablauf ge¬koppelte, Befehle des Benutzers reagiert, und das Sportgerät somit optimal be¬trieben bzw. optimiert benutzt werden kann.
Vorteilhaft ist auch eine Ausprägung, gemäß welcher der Verfahrweg der Bindungrelativ zum Gleitkörper zwischen 40mm und 600mm, insbesondere zwischen 200mm und 500mm, bevorzugt zwischen 250mm und 350mm beträgt. Besonders die¬ser Verfahrbereich bzw. aktive Stellweg hat sich als vorteilhaft herausgestellt, dain diesem Bereich der bauliche Aufwand für das Sportgerät gering gehalten wer¬ den kann und trotzdem eine ausreichende Schrittlängenverlängerung bzw. Fort¬bewegungsunterstützung erzielbar ist, um einen vorteilhaften Betrieb des Sportge¬rätes erreichen zu können.
Gemäß einer besonderen Ausprägung ist es möglich, dass der Elektromotor unddas Getriebe in einem Hohlrad aufgenommen sind, wobei ein Außenmantel desHohlrades eine umlaufende Verzahnung aufweist. Von Vorteil ist hierbei, dass ei¬ne derartige Konstruktion sehr kompakt und einfach gebaut werden kann, wodurcheinerseits Gewichtseinsparungen möglich sind und darüber hinaus das Sportgerätsehr robust bzw. unempfindlich gegenüber Umgebungseinflüssen wird.
Zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die Linearführung eine Verzahnung auf¬weist, in welche das Zahnrad, oder die umlaufende Verzahnung des Hohlradeskämmend eingreift. Von Vorteil ist hierbei, dass somit möglichst wenige Teile be¬nötigt werden, um die gewünschte Funktionalität des Sportgerätes zu erreichen.
Ferner kann vorgesehen sein, dass die Antriebsvorrichtung mit der Bindungsvor¬richtung bewegungsgekoppelt ist und simultan mit der Bindungsvorrichtung relativzum Gleitkörper verschiebbar ist. Von Vorteil ist hierbei, dass die Antriebsvorrich¬tung einfach an der Bindungsvorrichtung befestigt werden kann bzw. mit diesereine kompakte bauliche Einheit bilden kann.
Entsprechend einer vorteilhaften Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass dieAntriebsvorrichtung mittels zumindest einer Kupplungsvorrichtung am Gleitkörperoder an der Bindungsvorrichtung bedarfsweise montier- und demontierbar gehal¬tert ist. Von Vorteil ist hierbei, dass dadurch besonders die Handlingeigenschaftendes Gleitkörpers im Abfahrtszustand verbessert werden können, da die zusätzli¬che Masse der Antriebsvorrichtung nicht auf den Gleitkörper wirkt bzw. nicht mitdem Gleitkörper gekoppelt ist.
Schließlich kann vorgesehen sein, dass die Lagervorrichtung eine Arretiervorrich¬tung umfasst, durch welche der Führungsschlitten, und damit die Bindungsvorrich¬tung, in deren Position bezüglich der Längsrichtung gegenüber der Führungs¬schiene, und damit gegenüber dem Gleitkörper, arretierbar ist. Von Vorteil ist hier¬ bei, dass durch das Fixieren der Bindungsvorrichtung gegenüber dem Gleitkörperin der Abfahrtsstellung des Sportgerätes, in welcher die Gleitfunktion des Gleitkör¬pers genutzt wird, eine erhöhte Stabilität bzw. Abfahrtsperformance erreicht wer¬den kann.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden, inden Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Sportgerätes mit einem Spindeltriebals Antriebsvorrichtung zur Längsverstellung der Bindungsvorrichtung inder Ausgangs- bzw. Grundstellung;
Fig. 2 das Sportgerät nach Fig. 1 in aktiv vorgerückter Stellung der Bindungs¬vorrichtung;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Sportgerätes mit einem Hohlrad alsAntriebsvorrichtung für die Bindungsvorrichtung in der Grundstellung;
Fig. 4 das Sportgerät nach Fig. 3 in aktiv vorgerückter Stellung der Bindungs¬vorrichtung;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Sportgerätes mit einem Zahnrad alsAntriebsvorrichtung für die Bindungsvorrichtung in der Grundstellung;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Sportgerätes mit einer Seilantrieb¬trommel als Antriebsvorrichtung für die Bindungsvorrichtung in derGrundstellung;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines Sportgerätes mit einem Stellzylinderals Antriebsvorrichtung für die Bindungsvorrichtung in der Grundstel¬lung;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht eines Sportgerätes mit einem Kurbeltriebals Antriebsvorrichtung für die Bindungsvorrichtung in der Grundstel¬lung;
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht eines Sportgerätes mit einer Antriebsvor¬richtung für die Bindungsvorrichtung in der Grundstellung, wobei dieBindungsvorrichtung in Gehstellung hochgeklappt bzw. nach oben ge¬schwenkt ist;
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht eines Benutzers mit an seinen Füßen bzw.Sportschuhen angeschnallten Sportgeräten im Aufstiegszustand;
Fig. 11 eine Draufsicht von zwei an einem Benutzer angeschnallten Sportgerä¬ten in einer Beabstandung in Schrittlänge des Benutzers zueinander;
Fig. 12 eine Draufsicht von zwei an einem Benutzer angeschnallten Sportgerä¬ten in einer Beabstandung in verlängerter Schrittlänge zueinander.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausfüh¬rungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbe¬zeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthal¬tenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichenbzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die inder Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. aufdie unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese La¬geangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Sportgerätes 1, insbesondere einerTourenskianordnung. Das Sportgerät 1 umfasst einen Gleitkörper 2 an welchemeine Unterseite 3 als Gleitfläche 4 ausgebildet ist. Insbesondere kann die Unter¬seite 3 des Gleitkörpers 2 einen gegenüber Schnee oder Eis möglichst reibungs¬armen und zugleich verschleißfesten Laufflächenbelag, beispielsweise aus Po¬lyethylen, umfassen bzw. durch diesen gebildet sein. An einer Oberseite 5 desGleitkörpers 2 ist eine Bindungsvorrichtung 6 angeordnet, welche zur Aufnahmeeines Sportschuhs 7 eines Benutzers 8 dient. Die Bindungsvorrichtung 6 ist dabei als Kupplungsvorrichtung zu verstehen, welche zumindest eine bedarfsweise akti¬vier- und deaktivierbare Verbindung zwischen einem Sportschuh und dem Sport¬gerät 1 ermöglicht.
Die Gleitfläche 4 erstreckt sich vorzugsweise über die komplette Länge 9 desGleitkörpers 2 und über die komplette Breite 10 des Gleitkörpers 2 und entsprichtsomit in ihren Abmessungen in etwa der Außenkontur des Gleitkörpers 2. Insbe¬sondere wird dadurch der größte Teil bzw. der überwiegende Flächenanteil derUnterseite 3 des Gleitkörpers 2 von der Gleitfläche 4 bedeckt bzw. gebildet. EineAusnahme können hierbei vor allem sogenannte Stahl- bzw. Steuerkanten sein,welche an den beiden Längsseitenrändern an der Unterseite 3 des Gleitkörpers 2angebracht sein können. Mit anderen Worten ausgedrückt entspricht die Gleitflä¬che 4 im Wesentlichen der in Richtung zu einer Oberseite 5 des Gleitkörpers 2projizierten Fläche 11.
Die Gleitfläche 4 ist jene Fläche, die im Abfahrtszustand des Gleitkörpers 2 amUntergrund 12, wie etwa Schnee oder Eis, aufliegt. Ein vorderer Schaufelabschnittund ein allenfalls ausgebildeter hinterer Schaufelabschnitt des Gleitkörpers 2 bil¬den an der dem Untergrund zugewandten Unterseite bevorzugt ebenso diegleitreibungsvermindernde Gleitfläche 4 aus.
Weiters umfasst das in Fig. 1 dargestellte Sportgerät 1 eine Lagervorrichtung 13,durch welche die Bindungsvorrichtung 6, insbesondere wenigstens ein Schuhhal¬terungsteil 14 der Bindungsvorrichtung 6 relativ zum Gleitkörper 2 entlang dessenLängsrichtung 15 verstellbar gehaltert ist. Der relativ zum Gleitkörper 2 verstellba¬re Schuhalterungsteil 14 ist zweckmäßigerweise zumindest durch das vordereSchuhhalterungsaggregat definiert, insbesondere durch den sogenannten Vorder¬backen der Bindungseinrichtung 6 gebildet. Darüber hinaus umfasst das Sportge¬rät 1 eine Antriebsvorrichtung 16 durch welche die Bindungsvorrichtung 6, insbe¬sondere zumindest dessen vorderes Schuhhalterungsteil 14 während der Gehbe¬wegung des Benutzers 8 bedarfsweise in Längsrichtung 15 des Gleitkörpers 2verschiebbar ist. Die Antriebsvorrichtung 16 ist mit einer Energieversorgungsvor¬richtung 17 verbindbar.
Die Antriebsvorrichtung 16 ist bevorzugt derart ausgebildet, dass wenigstens dieaktive Verstellbewegung bzw. Relativbewegung der Bindungsvorrichtung 6 bzw.des Schuhhalterungsteils 14 in Richtung nach vorne, also in Richtung zur soge¬nannten Schaufel bzw. Skispitze des Gleitkörpers 2 bewerkstelligt wird. Zweck¬mäßig kann es dabei sein, wenn durch die Antriebsvorrichtung 16 auch eineRückstellbewegung der Bindungsvorrichtung 6 bzw. des Schuhalterungsteils 14ausgehend von einer vorgerückten Stellung - Fig. 2 - in die Ausgangs- bzw.Grundstellung - Fig. 1 - umgesetzt bzw. bewerkstelligt wird. Alternativ oder inKombination dazu ist es auch möglich, zumindest eine Stellbewegung, insbeson¬dere die Rückstellbewegung, unter Ausnutzung der Schwerkraftwirkung auszufüh¬ren bzw. wenigstens eine Stellbewegung durch Schwerkraftwirkung zu unterstüt¬zen. Entsprechend einer vorteilhaften Ausführung bewirkt die Antriebsvorrichtung16 eine periodisch bzw. azyklisch wiederkehrende, aktive Verstellbewegung bzw.eine elektromotorische Relativpositionierung der Bindungsvorrichtung 6 gegen¬über dem Gleitkörper 2 in Richtung nach vorne und auch wieder zurück. Mögliche verschiedene Ausführungsformen der Antriebsvorrichtung 16 bzw. derEnergieversorgungsvorrichtung 17 werden in weiterer Folge noch aufgezeigt bzw.in den folgenden Figuren näher beschrieben.
Entsprechend einer zweckmäßigen Ausführung kann vorgesehen sein, dass dieLagervorrichtung 13 eine Linearführung, insbesondere eine Profilschienenführung18 wie eine Lineargleitführung odereine Linearkugelführung, umfasst. Eine Line¬argleitführung weist dabei den Vorteil auf, dass sie sehr robust und kostengünstigin der Anschaffung ist. Eine Linearkugelführung hingegen weist den Vorteil auf,dass sie in ihrer Bewegung sehr leichtgängig ist und nur ein geringes Lagerspielvorhanden ist. Eine derartige Profilschienenführung 18 umfasst meist eine Füh¬rungsschiene 19 und einen Führungsschlitten 20, welcher an der Führungsschie¬ne 19 aufgenommen ist und mittels der Antriebsvorrichtung 16 entlang der Füh¬rungsschiene 19 verschoben bzw. positioniert werden kann.
In einer vorteilhaften und in Fig. 1 dargestellten Ausführungsvariante ist die Füh¬rungsschiene 19 der Linearführung am Gleitkörper 2 befestigt und zumindest einmit der Führungsschiene 19 korrespondierender Führungsschlitten 20 mit der Bin¬ dungsvorrichtung 6 verbunden. Alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass dieFührungsschiene 19 in den Gleitkörper 2 integriert ist und/oder dass der Füh¬rungsschlitten 20 in die Bindungsvorrichtung 6 integriert ist.
Alternativzu dieser Anordnung von Führungsschiene 19 und Führungsschlitten 20kann vorgesehen sein, dass die Führungsschiene 19 an der Bindungsvorrichtung6 angebracht ist und dass der Führungsschlitten 20 am Gleitkörper 2 befestigt ist.Wie in Fig. 1 ersichtlich, ist es auch denkbar, dass anstatt nur einem Führungs¬schlitten 20 zwei oder mehrere Führungsschlitten 20 eingesetzt werden. Der Ein¬satz von mehreren Führungsschlitten 20 hat den Vorteil, dass die Last des Benut¬zers 8 besser verteilt wird, beziehungsweise dass die durch den Benutzer 8 auf¬gebrachte Last lokal aufgenommen wird. Darüber hinaus ist es möglich, zwei odermehr parallel zur Längsmittelachse des Gleitkörpers 2 verlaufende Führungs¬schienen 19 vorzusehen.
Entsprechend einer besonders zweckmäßigen Ausführung kann vorgesehen sein,dass die Antriebsvorrichtung 16 einen Elektromotor 21 umfasst, durch welchen dieBindungsvorrichtung 6 relativ zum Gleitkörper 2 aktiv verschiebbar bzw. unter Ein¬satz von gespeicherter elektrischer Energie in Längsrichtung 15 des Gleitkörpers 2positionierbar ist. Wie bereits erwähnt, gibt es hierbei verschiedene technischeAusführungsmöglichkeiten für die Antriebsvorrichtung 16, welche in weiterer Folgenoch näher beschrieben werden.
In der Ausführungsvariante nach Fig. 1 ist der Elektromotor 21 an eine Stellspindel22 gekoppelt, welche mit einer Spindelmutter 23 zusammenwirkt und somit einerotatorische Bewegung des Elektromotors 21 in eine translatorische Bewegung,insbesondere in eine Verschiebung der Bindungsvorrichtung 6 entlang der Längs¬richtung 15 umwandelt. Zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die Antriebsvor¬richtung 16 ein Getriebe 24 umfasst, welches zwischen Elektromotor 21 und Stell¬spindel 22 geschaltet ist und somit für die Übersetzung in eine zweckmäßige An¬triebsgeschwindigkeit bzw. Antriebskraft sorgt. Je nach Erfordernis kann das Ge¬triebe 24 für eine Untersetzung bzw. für eine Übersetzung im Sinne einer Erhö¬hung der Drehzahl der Stellspindel 22 im Vergleich zum Elektromotor 21 sorgen.
Bei dieser Ausführungsvariante mit Stellspindel 22 ist die Stellspindel 22 verdreh¬bar, jedoch in Längsrichtung 15 unverschieblich am Gleitkörper 2 gelagert. Dieseaxiale Festlegung der Stellspindel 22 kann durch beliebige, aus dem Stand derTechnik bekannte Spindellagerungen erfolgen. Die Spindelmutter 23 ist mit demFührungsschlitten 20 bewegungsgekoppelt, sodass die rotatorische Bewegung derStellspindel 22 in eine translatorische Bewegung der Spindelmutter 23 bzw. deswenigstens einen Führungsschlittens 20 umgewandelt werden kann.
Alternativ dazu kann auch vorgesehen sein, dass ein Spindelmotor ausgebildet ist,in welchem die Spindelmutter 23 integriert ist und bei welchem die Stellspindel 22mit dem Führungsschlitten 20 bewegungsgekoppelt ist und somit in Längsrichtung15 verschiebbar ist. Bei einer derartigen Ausführungsvariante ist die Spindelmutterin Bezug auf die Längsrichtung 15 des Sportgerätes 1 positionsfest gehaltert.
In der in Fig. 1 veranschaulichten Darstellung befindet sich die Bindungsvorrich¬tung 6 in ihrer Ausgangs- bzw. Grundstellung 25. Wird die Bindungsvorrichtung 6durch die Antriebsvorrichtung 16 aktiv nach vorne verschoben, so wird sie, wie inFig. 2 dargestellt, in eine vorgerückte Stellung 26 versetzt. Ein hierbei zurückge¬legter Verfahrweg 27 ist jenes Maß, um welches die Bindungsvorrichtung 6 zwi¬schen Grundstellung 25 und vorgerückter Stellung 26 verschoben werden kann.Um diesen Verfahrweg 27 kann die Schrittlänge eines Benutzers 8 bzw. der vomBenutzer 8 je Schritt zurückgelegte Weg verlängert werden. Dabei ist es auchmöglich, dass der Benutzer des Sportgerätes 1 nur einen Bruchteil eines maximalzur Verfügung stehenden Verfahrweges 27 ausnutzt bzw. nur ein Teil des maximalmöglichen Vestellweges 27 vom Sportgerät 1 bereitgestellt wird. Dies kann unteranderem von individuellen Wünschen bzw. Bedürfnissen des Benutzers 8 und vonden Umgebungsbedingungen, insbesondere von den vorliegenden Geländestei¬gungen bzw. Neigungswinkeln abhängig sein.
Insbesondere im Aufstiegszustand bzw. im Fortbewegungs- und Gehmodus desSportgerätes 1 kann dessen Unterseite 3 mit einem rückgleithemmenden Steighil¬femittel, insbesondere mit einem sogenannten Steigfell versehen sein. Anstelleeines solchen bedarfsweise montier- und demontierbaren Steigfells ist es selbst¬verständlich auch möglich, ein sonstiges rückgleithemmendes Steighilfemittel vor-
Zusehen. Beispielsweise ist auch ein Steigwachsabschnitt bzw. eine klebrige Ab¬stoßzone, eine sägezahnartige Profilierung oder eine andere Steighilfeprofilierungan der Unterseite 3 des Gleitkörpers 2 denkbar. Vor allem im Abfahrtszustandbzw. im „Downhill-Modus“ wird dann die Gleitfunktion des Gleitkörpers 2 genutzt,bei welcher das rückgleithemmende Steighilfemittel zumindest nahezu inaktiv odervon der Unterseite 3 des Gleitkörpers 2 überhaupt abgenommen ist.
In den Figuren 3 und 4 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständigeAusführungsform des Sportgerätes 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teilegleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenenFiguren 1 und 2 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden,wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Figuren 1 und 2hingewiesen bzw. Bezug genommen.
Die Fig. 3 und 4 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel des Sportgerätes 1, wo¬bei sich in Fig. 3, entsprechend Fig. 1, die Bindungsvorrichtung 6 in ihrer Grund¬stellung 25 befindet und in Fig. 4, entsprechend Fig. 2, die Bindungsvorrichtung 6in ihre vorgerückte Stellung 26 verschoben ist.
In dieser Ausführungsvariante umfasst die Antriebsvorrichtung 16 ein Hohlrad 28,insbesondere in Art eines Radnabenmotors, bei welchem der Elektromotor 21 undein bedarfsweise eingesetztes Getriebe 24 im Hohlrad 28 aufgenommen sind.
Die Antriebsvorrichtung 16 umfasst gemäß der Ausführung nach Fig. 3, 4 also einHohlrad 28 in Form eines Radnabenmotors. Vorteilhaft ist es dabei, wenn der Au¬ßenmantel des Hohlrades 28 eine umlaufende Verzahnung 29 aufweist und dieLinearführung, insbesondere die Führungsschiene 19, eine Verzahnung 30 auf¬weist, in welche die umlaufende Verzahnung 29 des Hohlrades 28 kämmend ein¬greift. Die Antriebsvorrichtung 16 ist mit der Bindungsvorrichtung 6 bewegungsge¬koppelt, wobei entweder an der Bindungsvorrichtung 6 oder an einem Führungs¬schlitten 20 eine Halterung bzw. Aufnahme 31 für die Antriebsvorrichtung 16 an¬gebracht ist. Eine aktive, elektromotorische Drehbewegung des Hohlrades 28 wirddadurch in eine translatorische Bewegung der Bindungsvorrichtung 6 relativ zumGleitkörper 2 umgewandelt.
Weiters kann es vorteilhaft sein, wenn die Aufnahme 31 eine Kupplungsvorrich¬tung 32 umfasst, durch welche die Antriebsvorrichtung 16 bedarfsweise montier-und demontierbar an der Bindungsvorrichtung 6 bzw. an einem Führungsschlitten 20 gehaltert ist.
In Figur 5 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungs¬form des Sportgerätes 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Be¬zugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Figuren 1bis 4 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf diedetaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Figuren 1 bis 4 hingewiesenbzw. Bezug genommen.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsvariante eines Sportgerätes 1, wobei in die¬ser Ausführungsvariante die Antriebsvorrichtung 16 so ausgebildet ist, dass einZahnrad 33 bedarfsweise über ein zwischengeschaltetes Getriebe 24 mit demElektromotor 21 gekoppelt ist. Das Zahnrad 33 greift hierbei in eine Zahnstange34 ein, welche am Gleitkörper 2 befestigt ist. Die Motorachse des Elektromotors 21 kann dabei - wie dargestellt - quer zur Längsrichtung 15 des Gleitkörpers 2ausgerichtet sein, oder durch Zwischenschaltung eines Winkel- bzw. Unterset¬zungsgetriebes auch parallel Längsrichtung 15 verlaufen. Eine Verfahrbewegungkann gleich wie im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ablaufen.
In der Figur 6 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausfüh¬rungsform des Sportgerätes 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleicheBezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Figuren1 bis 5 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird aufdie detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Figuren 1 bis 5 hingewie¬sen bzw. Bezug genommen.
In diesem Ausführungsbeispiel umfasst die Antriebsvorrichtung 16 eine Seilan¬triebtrommel 35, welche über ein Stellseil 36 die Verfahrbewegung der Bindungs¬vorrichtung 6 bzw. des Führungsschlittens 20 vorgibt. Dazu kann wenigstens eineUmlenkvorrichtung 37 vorgesehen sein, durch welche das Stellseil 36 umgelenkt werden kann, sodass ein Zug in beide Richtungen entlang der Längsrichtung 15des Gleitkörpers 2 ermöglicht ist.
Anstelle der in Fig. 6 dargestellten, scheibenartigen Umlenkvorrichtung 37 bzw.Seilantriebtrommel 35 mit quer zur Längsrichtung 15 verlaufender Drehachse istes selbstverständlich auch möglich, bei der Seilantriebtrommel 35 und bei der Um¬lenkvorrichtung 37 jeweils im Wesentlichen senkrecht zur Oberseite 5 bzw. imWesentlichen senkrecht zur Unterseite 3 bzw. Gleitfläche 4 des Gleitkörpers 2 ver¬laufende Drehachsen vorzusehen. Dadurch kann ein relativ kompakter bzw. nied¬riger Aufbau erzielt werden.
Alternativ zu einer Ausführungsvariante mit einem Stellseil 36 ist es auch denkbar,dass bei einem ähnlichen Aufbau der Antriebsvorrichtung 16 anstatt des Stellsei¬les 36 ein sonstiges Zugmittel, wie etwa eine Kette oder ein Zahnriemen, verwen¬det wird.
In Figur 7 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungs¬form des Sportgerätes 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Be¬zugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Figuren 1bis 6 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf diedetaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Figuren 1 bis 6 hingewiesenbzw. Bezug genommen.
Fig. 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Sportgerätes 1, wobei in die¬sem Ausführungsbeispiel die Antriebsvorrichtung 16 einen Stellzylinder 38 um¬fasst, welcher zur aktiven, positionsvariablen Verstellung der Bindungsvorrichtung6 relativ zum Gleitkörper 2 vorgesehen ist. Der Stellzylinder 38 kann beispielswei¬se durch einen Pneumatikzylinder oder durch einen Hydraulikzylinder gebildetsein. Dabei ist entweder die Kolbenstange oder der Kolbenzylinder am Gleitkörper2 positionsfest gehaltert und der jeweils andere Teil mit der Bindungsvorrichtung 6bzw. mit dessen Führungsschlitten 20 bewegungsgekoppelt, um eine aktive Rela¬tivverstellung der Bindungsvorrichtung 6 in Längsrichtung 15 des Gleitkörpers 2bewirken zu können.
In Fig. 8 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungs-form des Sportgerätes 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Be¬zugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Figuren 1bis 7 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf diedetaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Figuren 1 bis 7 hingewiesenbzw. Bezug genommen.
Fig. 8 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Sportgerätes 1, wobei hierbeidie Antriebsvorrichtung 16 einen Kurbeltrieb 39 umfasst, mit welchem die Bin¬dungsvorrichtung 6 in Längsrichtung 15 des Gleitkörpers 2 verstellt bzw. aktivlängspositioniert werden kann. Hierbei kann vorgesehen sein, dass eine Kurbel¬scheibe 40 bzw. ein entsprechender Kurbelarm über eine Lagerung 41 am Gleit¬körper 2 befestigt ist und die Kurbelscheibe 40 von dem Elektromotor 21 angetrie¬ben wird. An der Kurbelscheibe 40 bzw. am entsprechenden Kurbelarm ist in ex¬zentrischer Lagerung ein Pleuel 42 aufgenommen, welches mit einem Führungs¬schlitten 20 bzw. mit der Bindungsvorrichtung 6 verbunden ist. Durch diese An¬ordnung kann eine Drehbewegung der Kurbelscheibe 40 bzw. eines Kurbelarms ineine translatorische Bewegung der Bindungsvorrichtung 6 umgewandelt werden.
Anstelle der dargestellten Ausführung mit quer zur Längsrichtung 15 verlaufendenPleuelachsen ist es auch möglich, die Pleuelachsen und die Drehachse der Kur¬belscheibe 40 bzw. des dementsprechenden Kurbelarms im Wesentlichen senk¬recht zur Oberseite 5 des Gleitkörpers 2 auszurichten, um einen möglichst kom¬pakten bzw. niedrigen Aufbau zu erzielen.
Entsprechend einem weiteren, bildlich nicht näher dargestellten Ausführungsbei¬spiel ist es auch möglich, dass die Antriebsvorrichtung 16 einen Linearmotor um¬fasst, wobei eine erste Wicklungsanordnung und/oder eine Permanentmagnetan¬ordnung in die Führungsschiene 19 bzw. in den Gleitkörper 2 integriert sein kann,wobei der Führungsschlitten 20 bzw. die Bindungsvorrichtung 6 als korrespondie¬render, elektromagnetischer Läufer dient.
Fig. 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Sportgerätes 1 entsprechend Fig. 3,wobei in diesem Ausführungsbeispiel die Bindungsvorrichtung 6 in einer hochge¬ klappten bzw. hochgeschwenkten Stellung dargestellt ist und daher eine Gehstel¬lung der Bindungsvorrichtung 6 dargestellt ist. Hierbei ist die Bindungsvorrichtung6 in eine Drehwinkelstellung 43 gegenüber dem Gleitkörper 2 verdreht. DerartigeDrehwinkelstellungen 43 werden insbesondere im Zuge von Gehbewegungenbzw. Schrittfolgen eingenommen. Die Bindungsvorrichtung 6 ist demnach bevor¬zugt durch eine sogenannte Tourenbindung gebildet, welche - wie an sich be¬kannt- eine quer zur Längsachse 15 und im Wesentlichen parallel zur Gleitfläche4 des Gleitkörpers 2 ausgerichtete Schwenkachse definiert.
Fig. 10 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Sportgerätes 1 bzw. zweierSportgeräte 1 auf welchen sich ein Benutzer 8 befindet. Wie in dieser Figur er¬sichtlich ist vorgesehen, dass das Sportgerät 1 paarweise genutzt wird, wobei einerstes Sportgerät 1 dem linken Fuß des Benutzers 8 zugeordnet ist und ein weite¬res Sportgerät 1 dem rechten Fuß des Benutzers 8 zugeordnet ist. Insbesonderesind die Sportschuhe 7 des Benutzers 8 via die Bindungsvorrichtungen 6 gegen¬über den Sportgeräten 1 bedarfsweise koppel- und entkoppelbar. Wie in Fig. 10weiters ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass der Benutzer 8 die Energieversor¬gungsvorrichtung 17 in einem Rucksack transportiert. Alternativ oder in Kombina¬tion dazu ist es auch möglich, dass die elektrochemischen Energiespeicher bzw.die Energieversorgungsvorrichtung 17 in einem Hüftgurt bzw. in einer Jacke desBenutzers angeordnet ist. Die Energieversorgungsvorrichtung 17 kann hierbei inForm eines elektrochemischen Akkupacks, insbesondere eines Bleigel-, Nickel-Cadmium- (NiCd), Nickel-Metallhydrid- (NiMH) oder Lithium-Ionen- (Li-Ion) Akkusausgebildet sein.
Alternativ dazu kann auch vorgesehen sein, dass die Energieversorgungsvorrich¬tung 17 in Form eines Druckluftspeichers ausgebildet ist. Entsprechend einerwei¬teren Möglichkeit kann vorgesehen sein, dass die Energieversorgungsvorrichtung17 einen Kompressor oder ein Hydraulikaggregat umfasst, um die nötige Energiebzw. den erforderlichen Mediumdruck zum Antrieb eines Stellzylinders 38 - Fig. 7- aufzubringen.
Weiters kann vorgesehen sein, dass an die Energieversorgungsvorrichtung 17eine Steuereinheit 44 gekoppelt ist, welche den Bewegungsablauf bzw. die letzt¬ endliche Versorgung der Antriebsvorrichtung 16 mit Antriebsenergie steuert bzw.reguliert. An die Steuereinheit 44 kann eine Eingabevorrichtung 45 angeschlossensein, durch welche die Bewegungsgeschwindigkeiten bzw. Bewegungsfrequenzenund/oder die gewünschten Verfahrwege der Bindungsvorrichtung 6 relativ zumGleitkörper 2 voreingestellt werden können.
Weiters kann vorgesehen sein, dass das Sportgerät 1 ein Erfassungsmittel 0 um¬fasst, durch welches der Steuerbefehl zum Start der Verschiebebewegung gege¬ben werden kann. Dieses Erfassungsmittel 0 kann beispielsweise in Form einesTasters ausgebildet sein, welchen der Benutzer aktiv steuert bzw. manuell betätigtund somit die Verfahrbewegung initiiert. Alternativ oder in Kombination dazu kannauch vorgesehen sein, dass ein Erfassungsmittel 0‘ beispielsweise in die Bin¬dungsvorrichtung 6 integriert ist und eine Drehwinkelstellung 43 bzw. den Druckauf die Bindungsvorrichtung 6 erfasst. Weiters kann vorgesehen sein, dass derDruck, welcher auf die Bindungsvorrichtung 6 ausgeübt werden muss, um dasErfassungsmittel 0‘ zu aktivieren, voreingestellt werden kann. Dadurch kann dasSportgerät 1 für die Benutzung durch verschiedene Benutzer vorgesehen sein.
Der einstellbare Druck auf die Bindungsvorrichtung 6, zum aktivieren des Erfas¬sungsmittels 0‘ kann zwischen 70% und 100%, vorzugsweise zwischen 80% und90% des Körpergewichts des Benutzers betragen. Somit kann der Impuls zumStarten der Verfahrbewegung auch durch den physiologischen Ablauf der Gehbe¬wegung gegeben werden, wodurch der Benutzer 8 nicht bewusst die Verfahrbe¬wegung initiieren muss. Insbesondere kann durch Implementierung eines sensori¬schen Erfassungsmittels 46‘ auch eine automatische bzw. teilautomatisierte Akti¬vierung und/oder Deaktivierung der Antriebsvorrichtung 16 umgesetzt werden.
In einerweiteren Lösungsvariante kann vorgesehen sein, dass das Erfassungsmit¬tel 0‘einen Beschleunigungssensor umfasst. Ein derartiger Beschleunigungs¬sensor kann die Beschleunigung, welche beispielsweise auf die Bindungsvorrich¬tung 6 wirkt erfassen und aufgrund dieser gemessenen Werte die Verfahrbewe¬gung der Antriebsvorrichtung 16 initiieren.
In einerweiteren Lösungsvariante kann vorgesehen sein, dass das Erfassungsmit¬tel 0‘ ein berührungsloses Abstandsmessmittel umfasst. Dieses Abstandsmessmit- tel kann vorgesehen sein, um den Abstand der Bindungsvorrichtung 6 des am lin¬ken Fuß angebrachten Sportgerätes 1 zur Bindungsvorrichtung 6 des am rechtenFuß angebrachten Sportgerätes 1 zu erfassen und auf Basis der aktuellen Schritt¬folge in der Gehbewegung des Benutzers 8 die Antriebsvorrichtung 16 zu steuern.
Weiters kann eine Arretiervorrichtung 47 vorgesehen sein, durch welche die Bin¬dungsvorrichtung 6 entlang der Längsrichtung 15 an einer bestimmten Positionarretierbar ist. Dies ist von besonderem Nutzen um im Abfahrtszustand des Sport¬gerätes 1 einen stabilen und sicheren Halt des Benutzers 8 am Gleitkörper 2 zuerreichen.
Der Bewegungsablauf zum Gehen bzw. Voranschreiten mit dem erfindungsgemä¬ßen Sportgerät 1 wird nun anhand der Fig. 10 näher beschrieben.
Als Ausgangszustand für die beschriebene Gehbewegung wird davon ausgegan¬gen, dass der Benutzer 8 gerade und aufrecht auf den Sportgeräten 1 steht, so-dass sich die Sportschuhe 7 im Wesentlichen nebeneinander befinden und dieGleitkörper 2 im Wesentlichen auf gleicher Höhe nebeneinander ausgerichtet sind.Bei beiden Sportgeräten befinden sich die Bindungsvorrichtungen 6 in der Grund¬stellung 25 und sind somit nicht aktiviert.
Nun macht der Benutzer 8 mit seinem rechten Fuß einen Schritt nach vorne,wodurch dieser vor den linken Fuß geschoben wird. Während dieser Bewegunglastet ein Großteil der Masse des Benutzers 8 auf dem am linken Fuß angebrach¬ten Sportgerät 1. Hat der Benutzer 8 nun seinen rechten Fuß entsprechend seinerSchrittlänge 49 nach vorgeschoben, so setzt er diesen auf den Untergrund 12,wodurch das am rechten Fuß montierte Sportgerät 1 belastet wird und der Benut¬zer 8 seinen linken Fuß heben kann, um diesen nach vorne zu schieben. Währendder Benutzer 8 seinen linken Fuß vom Untergrund 12 weghebt, schwenkt die alsTourenbindung ausgebildete Bindungsvorrichtung 6 des linken Sportgerätes 1aufgrund des physiologischen Ablaufes um eine gewisse Drehwinkelstellung 43nach oben, wodurch eine Gehbewegung bzw. Schrittfolge erleichtert wird.
Ist der linke Fuß des Benutzers nun komplett entlastet und das Körpergewicht desBenutzers 8 auf den rechten Fuß verlagert, so wird nun durch das Erfassungsmit¬tel 0 bzw. 46‘ der Startbefehl an die Steuereinheit 44 zum Start der Antriebsbewe¬gung der Antriebsvorrichtung 16 des rechten Sportgerätes 1 gegeben. Flierdurchwird die Antriebsvorrichtung 16 aktiviert, wodurch die Bindungsvorrichtung 6 desam rechten Fuß montierten Sportgerätes 1 aus ihrer Grundstellung 25 in eine vor¬gerückte Stellung 26 verschoben wird. Dadurch wird gleichzeitig der Schwerpunktdes Benutzers 8 um das bevorzugt einstellbare Maß in Fortbewegungsrichtung 48nach vorne verschoben, wodurch die Schrittlänge 49 verlängert bzw. der zurück¬gelegte Weg des Benutzers 8 vergrößert wird. Während dieses Verschiebevorganges setzt der Benutzer 8 seinen entlastetenlinken Fuß entsprechend seiner Schrittlänge 49 nach vorne bis er den linken Fußund somit das linke Sportgerät 1 auf dem Untergrund 12 absetzt. Der linke Fußwird hierbei so weit nach vorne geschoben, dass er in Fortbewegungsrichtung 48gesehen vor den rechten Fuß gesetzt wird.
Nun belastet der Benutzer 8 den linken Fuß und damit das linke Sportgerät mitseinem Körpergewicht, wobei gleichzeitig bzw. unmittelbar danach das rechteSportgerät 1 entlastet wird und die rechte Bindungsvorrichtung 6 in eine Drehwin¬kelstellung 43 verschwenkt wird.
Ist nun das am linken Fuß montierte Sportgerät 1 vollständig mit dem Körperge¬wicht des Benutzers belastet und das am rechten Fuß montierte Sportgerät 1 ent¬lastet, so kann dieses vom Benutzer 8 vom Untergrund 12 abgehoben werden undentsprechend der Gehbewegung bzw. Schrittfolge nach vorne bewegt werden.Während dieses Schrittes wird von der Eingabevorrichtung 45 bzw. vom Erfas¬sungsmittel 46,46‘ der Steuerbefehl zum Aktivieren der Antriebsvorrichtung 16des am linken Fuß montierten Sportgerätes 1 gegeben bzw. ausgelöst, wodurchdiese die Bindungsvorrichtung 6 des am linken Fuß des Benutzers 8 montiertenSportgerätes 1 aus seiner Grundstellung 25 in eine vorgerückte Stellung 26 ver¬schiebt.
Gleichzeitig wird von der Steuereinheit 44 bzw. von dem zumindest einen Erfas¬sungsmittel 46, 46‘ ein Steuerbefehl an die Antriebsvorrichtung 16 des am rechtenFuß montierten Sportgerätes 1 gegeben, sodass dieses - während es entlastet istund nicht am Untergrund 12 aufliegt - aus der vorgerückten Stellung 26 in seineGrundstellung 25 zurückverschoben wird. Diese Rückstellbewegung kann bei¬spielsweise durch eine Umkehrung der Wirkrichtung der Antriebsenergie erfolgen.Dies kann beispielsweise ein doppeltwirkender Zylinder, oderein Elektromotor mitzwei einstellbaren Drehrichtungen sein.
Alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass die Antriebsvorrichtung 16 eine Rück¬stellvorrichtung umfasst, welche zur Rückstellung der Bindungsvorrichtung 6 vor¬gesehen ist. Dies kann beispielsweise eine Federanordnung sein, welche durchdie Verfahrbewegung um den Verfahrweg 27 vorgespannt wird und eine Rück¬stellbewegung entgegen der Verfahrrichtung einleiten kann
Somit ist in einem neuen Zyklus die Bindungsvorrichtung 6 des rechten Sportgerä¬tes 1 wieder in ihre Grundstellung 25 versetzt, sodass der Benutzer 8 das rechteSportgerät 1 wieder auf dem Untergrund 12 absetzen kann und wieder belastenkann. Ausgehend von diesem Bewegungsablauf kann der eben beschriebene Be¬wegungsablauf nun von neuem beginnen und zyklisch oder azyklisch fortgesetztwerden.
Zur weiteren Erläuterung der Funktionsweise des Sportgerätes 1 ist in den Fig. 11und Fig. 12 eine Draufsicht eines Benutzers 8 mit jeweils an einem Fuß ange¬schnallten Sportgerät 1 dargestellt. In den Figuren 11 und 12 werden wiederum fürgleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vo¬rangegangenen Figuren 1 bis 10verwendet. Um unnötige Wiederholungen zuvermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Figuren1 bis 10 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
In der Darstellung nach Fig. 11 ist der Gleitkörper 2 des Sportgerätes 1, welchesam rechten Fuß des Benutzers 8 angeschnallt ist, in Fortbewegungsrichtung 48gesehen um die Schrittlänge 49 des Benutzers 8 gegenüber dem Gleitkörper 2des Sportgerätes 1, welches am linken Fuß des Benutzers 8 angeschnallt ist, ver¬ schoben. Diese Verschiebung entsprechend der Darstellung aus Fig. 11 kann bei¬spielsweise während der Gehbewegung mit einem konventionellen Tourenski er¬reicht werden.
Die Schrittlänge 49 ist jenes Maß um welches der Benutzer 8 während der norma¬len Gehbewegung einen Fuß vor den anderen setzt. Die Schrittlänge 49 ist starkabhängig von der Beinlänge des Benutzers 8. Darüber hinaus kann die Schrittlän¬ge 49 auch bei einem Benutzer 8 variieren und beispielsweise von der Beschaf¬fenheit des Untergrundes 12, der aktuellen körperlichen Verfassung des Benut¬zers 8, usw. abhängig sein.
In der Darstellung nach Fig. 12 ist der Gleitkörper 2 des Sportgerätes 1, welchesam rechten Fuß des Benutzers 8 angeschnallt ist, in Fortbewegungsrichtung 48gesehen um eine verlängerte Schrittlänge 50 gegenüber dem Gleitkörper 2 desSportgerätes 1, welches am linken Fuß des Benutzers 8 angeschnallt ist, ver¬schoben.
Die verlängerte Schrittlänge 50 ist ein aufsummierter Wert der Schrittlänge 49 desBenutzers 8 und dem Verfahrweg 27, welchen der Sportschuh 7 gegenüber demGleitkörper 2 verschoben werden kann. Somit kann wie aus Fig. 12 ersichtlich,durch das erfindungsgemäße Sportgerät 1, die Schrittlänge 49 des Benutzers 8um den Verfahrweg 27 verlängert werden. Dadurch kann die Fortbewegungsge¬schwindigkeit des Benutzers 8 erhöht werden. Weiters muss der Benutzer 8, umeine gewisse Wegstrecke zurückzulegen, weniger Schritte als beim Gebrauch vonkonventionellen Tourenskiern machen. Dadurch wird der Benutzer 8 während desAufstieges auf einen Berg, unter Verwendung eines erfindungsgemäßen Sportge¬rätes 1 körperlich weniger belastet, als dies unter Verwendung von konventionel¬len Tourenskiern der Fall währe.
Wie aus Fig. 12 weiters ersichtlich, ist der Verfahrweg 27 jenes Maß um welchesdie Bindungsvorrichtung 6 aus ihrer Grundstellung 25 in ihre vorgerückte Stellung26 verschoben ist.
Das Sportgerät 1 eignet sich speziell für die Ausübung des Tourenskisports bzw.des Cross-Country-Skisports, wobei es dem Benutzer 8 vor allem die Zurückle¬gung von Wegstrecken bzw. Anstiegen erleichtern kann.
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten des Sportgerä¬tes 1, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die spezielldargestellten Ausführungsvarianten desselben eingeschränkt ist, sondern vielmehrauch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinandermöglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischenHandeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischenGebiet tätigen Fachmannes liegt.
Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den ge¬zeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich ei¬genständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kannder Beschreibung entnommen werden. Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind sozu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B.ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehendvon der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtli¬che Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und endenbei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder 5,5 bis 10.
Vor allem können die einzelnen in den Figuren 1 und 2, 3 und 4; 5; 6; 7; 8; 9; 10,11,12 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungs¬gemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgabenund Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besserenVerständnis des Aufbaus des Sportgerätes 1 dieses bzw. dessen Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wur¬den.
Bezugszeichenliste 1 Sportgerät 30 Verzahnung 2 Gleitkörper 31 Aufnahme 3 Unterseite 32 Kupplungsvorrichtung 4 Gleitfläche 33 Zahnrad 5 Oberseite 34 Zahnstange 6 Bindungsvorrichtung 35 Seilantriebtrommel 7 Sportschuh 36 Stellseil 8 Benutzer 37 Umlenkvorrichtung 9 Länge des Gleitkörpers 38 Stellzylinder 10 Breite des Gleitkörpers 39 Kurbeltrieb 11 projizierte Fläche 40 Kurbelscheibe 12 Untergrund 41 Lagerung 13 Lagervorrichtung 42 Pleuel 14 Schuhhalterungsteil 43 Drehwinkelstellung 15 Längsrichtung 44 Steuereinheit 16 Antriebsvorrichtung 45 Eingabevorrichtung 17 Energieversorgungsvorrich- 46,46‘ Erfassungsmittel tung 47 Arretiervorrichtung 18 Profilschienenführung 48 Fortbewegungsrichtung 19 Führungsschiene 49 Schrittlänge 20 Führungsschlitten 50 verlängerte Schrittlänge 21 Elektromotor 22 Stellspindel 23 Spindelmutter 24 Getriebe 25 Grundstellung 26 vorgerückte Stellung 27 Verfahrweg 28 Hohlrad 29 Verzahnung

Claims (18)

  1. Patentansprüche 1. Sportgerät (1), insbesondere Tourenskianordnung, umfassend einenGleitkörper (2) an welchem eine Unterseite (3) als Gleitfläche (4) ausgebildet ist,eine an der Oberseite (5) des Gleitkörpers (2) angeordnete Bindungsvorrichtung (6), insbesondere Tourenbindung, zur bedarfsweise lösbaren Befestigung einesSportschuhs (7) eines Benutzers (8), sowie eine Lagervorrichtung (13) durch wel¬che die Bindungsvorrichtung (6), insbesondere ein Schuhhalterungsteil (14) derBindungsvorrichtung (6), relativ zum Gleitkörper (2) entlang dessen Längsrichtung (15) verstellbar gehaltert ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit einer Ener¬gieversorgungsvorrichtung (17) verbindbare Antriebsvorrichtung (16) ausgebildetist, durch welche die Bindungsvorrichtung (6) aktiv und gekuppelt an den Gehab¬lauf des Benutzers (8) in Längsrichtung (15) des Gleitkörpers (2) verschiebbar ist.
  2. 2. Sportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager¬vorrichtung (13) eine Linearführung, insbesondere eine Profilschienenführung (18)wie eine Lineargleitführung oder eine Linearkugelführung, umfasst.
  3. 3. Sportgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Füh¬rungsschiene (19) der Linearführung am Gleitkörper (2) befestigt oder in diesenintegriert ist, und zumindest ein mit der Führungsschiene (19) korrespondierenderFührungsschlitten (20) an der Bindungsvorrichtung (6) befestigt, oder in diese in¬tegriert ist.
  4. 4. Sportgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge¬kennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung (16) einen Elektromotor (21) umfasst,durch welchen die Bindungsvorrichtung (6) relativ zum Gleitkörper (2) verschieb¬bar ist.
  5. 5. Sportgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Elekt¬romotor (21) als Spindelmotor ausgebildet ist oder, wahlweise über ein Getriebe (24), an eine Stellspindel (22) gekoppelt ist.
  6. 6. Sportgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Elekt¬romotor (21), wahlweise über ein Getriebe (24), an ein Zahnrad (33) gekoppelt ist,welches in eine korrespondierende Zahnstange (34) eingreift.
  7. 7. Sportgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Elekt¬romotor (21), wahlweise über ein Getriebe (24), an eine Seilantriebtrommel (35)gekoppelt ist.
  8. 8. Sportgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,dass die Antriebsvorrichtung (16) einen Stellzylinder (38), etwa einen Pneuma¬tikzylinder oder einen Hydraulikzylinder umfasst, durch welchen die Bindungsvor¬richtung (6) relativ zum Gleitkörper (2) verschiebbar ist.
  9. 9. Sportgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,dass die Antriebsvorrichtung (16) einen Kurbeltrieb (39), insbesondere eine Kur¬belwelle mitsamt Pleuelstange umfasst, durch welchen die Bindungsvorrichtung (6) relativ zum Gleitkörper (2) verschiebbar ist.
  10. 10. Sportgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge¬kennzeichnet, dass eine elektrotechnische Steuereinheit (44) mit der Antriebsvor¬richtung (16) verbunden und zur Steuerung der Antriebsvorrichtung (16) ausgebil¬det ist, welche Steuereinheit (44) eine digitale Eingabevorrichtung (45) oder einPotentiometer umfasst, durch welche eine Bewegungsgeschwindigkeit, eine Ein¬schaltdauer, Schaltzeitpunkte und/oderein Stellweg der Antriebsvorrichtung (16)vorgebbar oder variabel einstellbar ist.
  11. 11. Sportgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass dieSteuereinheit (44) mit wenigstens einem Erfassungsmittel (0, 46‘), beispielsweiseeinem Schaltkontakt oder einem elektrotechnischen Sensor, zur Erfassung einesAktivierungsbefehls für die Antriebsvorrichtung (16) verbunden ist.
  12. 12. Sportgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das we¬nigstens eine Erfassungsmittel (0, 46‘) zur Erfassung eines von einem Benutzer (8) aktiv oder bewusst initiierten Steuerbefehls und/oder zur Erfassung einesdurch den physiologischen Bewegungsablauf bedingten Bewegungszustandes,beispielsweise einer vorbestimmten Drehwinkelstellung (43) der Bindungsvorrich¬tung (6) relativ zum Gleitkörper (2) oder einer Druckbelastung gegenüber demGleitkörper (2), ausgebildet ist, und dass die Antriebsvorrichtung (16) in Abhängig¬keit von den Erfassungszuständen des wenigstens einen Erfassungsmittels (0,46‘) angesteuert ist.
  13. 13. Sportgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge¬kennzeichnet, dass ein Verfahrweg (27) der Bindungsvorrichtung (6) relativ zumGleitkörper (2) zwischen 40mm und 600mm, insbesondere zwischen 200 mm und500mm, bevorzugt zwischen 250mm und 350mm beträgt.
  14. 14. Sportgerät nach Anspruch 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass derElektromotor (21) und das allfällige Getriebe (24) in einem Hohlrad (28) aufge¬nommen sind, wobei ein Außenmantel des Hohlrades (28) eine umlaufende Ver¬zahnung (29) aufweist.
  15. 15. Sportgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeich¬net, dass die Führungsschiene (19) eine Verzahnung (30) aufweist, in welche dasZahnrad (33), oder die umlaufende Verzahnung (29) des Hohlrades (28) käm¬mend eingreift.
  16. 16. Sportgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge¬kennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung (16) mit der Bindungsvorrichtung (6)bewegungsgekoppelt ist und simultan mit der Bindungsvorrichtung (6) relativ zumGleitkörper (2) verschiebbar ist.
  17. 17. Sportgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge¬kennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung (16) mittels zumindest einer Kupp¬lungsvorrichtung (32) am Gleitkörper (2) oder an der Bindungsvorrichtung (6) be¬darfsweise montier- und demontierbar gehaltert ist.
  18. 18. Sportgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge¬kennzeichnet, dass die Lagervorrichtung (13) eine Arretiervorrichtung (47) um¬fasst, durch welche der Führungsschlitten (20), und damit die Bindungsvorrichtung (6), in deren Position bezüglich der Längsrichtung (15) gegenüber der Führungs¬schiene (19), und damit gegenüber dem Gleitkörper (2), arretierbar ist.
ATA50298/2014A 2013-06-26 2014-04-23 Sportgerät AT515766B1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATA50298/2014A AT515766B1 (de) 2014-04-23 2014-04-23 Sportgerät
EP14750425.2A EP3013443B1 (de) 2013-06-26 2014-06-25 Sportgerät, insbesondere motorische tourenskiaufstiegshilfe
PCT/AT2014/050144 WO2014205472A1 (de) 2013-06-26 2014-06-25 Sportgerät, insbesondere motorische tourenskiaufstiegshilfe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATA50298/2014A AT515766B1 (de) 2014-04-23 2014-04-23 Sportgerät

Publications (2)

Publication Number Publication Date
AT515766A1 true AT515766A1 (de) 2015-11-15
AT515766B1 AT515766B1 (de) 2020-03-15

Family

ID=54398603

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
ATA50298/2014A AT515766B1 (de) 2013-06-26 2014-04-23 Sportgerät

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT515766B1 (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2296443A1 (fr) * 1975-01-03 1976-07-30 Zuber Didier Remonte-pente individuel et autonome pour skieur
US7159891B1 (en) * 2003-11-26 2007-01-09 Dale Niggemann All-terrain ski
AT514478A1 (de) * 2013-06-26 2015-01-15 Atomic Austria Gmbh Motorische Tourenskiaufstiegshilfe

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2296443A1 (fr) * 1975-01-03 1976-07-30 Zuber Didier Remonte-pente individuel et autonome pour skieur
US7159891B1 (en) * 2003-11-26 2007-01-09 Dale Niggemann All-terrain ski
AT514478A1 (de) * 2013-06-26 2015-01-15 Atomic Austria Gmbh Motorische Tourenskiaufstiegshilfe

Also Published As

Publication number Publication date
AT515766B1 (de) 2020-03-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3013443B1 (de) Sportgerät, insbesondere motorische tourenskiaufstiegshilfe
AT515765B1 (de) Sportgerät
EP1971408B2 (de) Vorrichtung als steighilfe
DE202009019178U1 (de) Ferseneinheit für Tourenskibindung
EP0551899A1 (de) Langlauf- oder Tourenskibindung für Langlaufskischuhe
DE2454976A1 (de) Apparat zum imitierten skilaufen
DE102015014871A1 (de) Mobil-Skier - Vorrichtung zum motorischen Antrieb
EP2281615A2 (de) Steighilfe, Tourenskibindung und Skiausrüstung
EP3195906B1 (de) Fersenautomat mit gehkonfiguration
DE102009036245A1 (de) Gleitbrettausrüstung und Bindung für ein Gleitbrett
WO2018141890A1 (de) Ski und skisystem
AT515766A1 (de) Sportgerät
DE102017120688A1 (de) Bindung mit Sicherungselement für Skibremse
EP3999400A1 (de) Kinderwagen
AT514478B1 (de) Motorische Tourenskiaufstiegshilfe
AT518074B1 (de) Skisportgerät und Verfahren zum Betreiben desselben
AT516024B1 (de) Sportgerät, insbesondere Tourenskianordnung
EP3995185A1 (de) Ferseneinheit für tourenbindung mit automatischer steighilfenverstellung sowie verfahren zum positionieren von schuhauflagen
DE2707780A1 (de) Hintere skibindung mit einer haltevorrichtung, die mit geeigneten elastischen mitteln waehrend der beanspruchung des ski gleiten kann
DE3738157A1 (de) Bindung fuer einen langlaufski
DE20119621U1 (de) Elektrisch ausfahrbarer Eisdorn für Gehhilfen
EP2556866B1 (de) Steighilfe für einen Ski
DE2652654A1 (de) Gehhilfe fuer skischuhe
AT272168B (de) Absatzhalter für kabellose Skibindung
CH716537A2 (de) Hilfsantrieb für Langlaufskier mit elektrischem Antrieb.