AT515770A1 - Wandelement für eine künstliche Kletterwand - Google Patents
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Abstract
Wandelement (1) für eine künstliche Kletterwand {2) mit zumindest einem formstabilen Träger (3) und einer Beschichtung (4) mit einer kletterbaren Oberfläche, wobei die Beschichtung (4) eine Grundschicht (5) aus einem Kunststoff aufweist, auf der ein körniges Material (6) aus einem Kunststoff aufgebracht ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Wandelement für eine künstliche Kletterwandmit zumindest einem formstabilen Träger und einer Beschichtung mit einerkletterbaren Oberfläche. Weiters betrifft die Erfindung eine Klettenwand mitmindestens einem Wandelement und ein Verfahren zur Herstellung einesWandelements.
Im Stand der Technik sind künstliche Klettenwände bekannt, die aus einzelnenWandelementen mit einer Oberflächenbeschichtung bestehen, wobei dieGrundkörper der Wandelemente dabei aus Holzwerkstoffen oder auch Kunststoffenbestehen und die Oberflächenbeschichtungen aus Gemischen aus Bindern, wie etwaLeim, Lack oder Kunstharz und Zusätzen zur Erhöhung der Haftreibung, wie etwaQuarzsand oder auch Holzspäne, bestehen. Kletterwände mit solchenBeschichtungen haben den Nachteil, dass die Oberflächenbeschaffenheit solcherBeschichtungen gegenüber natürlichem Fels eine wesentlich höhere Rauigkeitaufweist. Damit ist nachteilig einhergehend, dass eine höhere Abschürfungsgefahr,ein höherer Verschleiß des beim Klettern getragenen Schuhwerks, eine höhereBeanspruchung der Haut an den Händen und eine kürzere Standzeit derWandelemente aufgrund des sich in der Oberfläche von diesen festsetzendenAbriebs gegeben ist. Neben dem allgemein erhöhten Verietzungsrisiko aufgrund dergroßen Rauigkeit solcher Beschichtungen kann es auch im Fall einer Abschürfung zuallergischen Reaktionen auf die verwendeten Bindemittel der Beschichtung kommen.
Aufgabe der Erfindung Ist es, ein gegenüber dem Stand der Technik verbessertesWandelement für eine künstliche Klettenwand, eine verbesserte Kletterwand mitmindestens einem solchen Wandelement und eine verbesserte Methode zurHerstellung eines Wandelements für eine künstliche Kletterwand anzugeben.
Diese Aufgabe wird durch ein Wandelement für eine künstliche Klettenwand mit denMerkmalen des Anspruchs 1, einer Kletterwand mit den Merkmalen des Anspruchs12 und einem Verfahren nach Anspruch 15 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformender Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
Demnach ist erfindungsgemäß ein Wandelement für eine künstliche Kletterwand mitzumindest einem formstabilen Träger und einer Beschichtung mit einer kletterbarenOberfläche vorgesehen. Der Träger kann dabei eine plane oder eine beliebiggeformte, etwa gekrümmte und/oder einer natürlichen Felsoberflächenachempfundene Oberfläche aufweisen. Die Beschichtung des Trägers hat denZweck, die Oberfläche hinsichtlich ihrer Haftreibungseigenschaften so zu verändern,dass Bereiche des Wandelements als zusätzliche Griff- oder Trittmöglichkeit beimKlettern an einer künstlichen Kletterwand verwendet werden können. Als Kunststoffwird dabei ein aus organischen Polymeren bestehender Festkörper verstanden. DieGrundschicht der Beschichtung kann einerseits dazu dienen, einen Verbund derBeschichtung mit dem Träger zu gewährleisten, und andererseits die Oberflächeeines z.B. porösen Trägers abzudichten, was einem Einsatz des Wandelements füreine künstliche Kletterwand im Außenbereich zulassen kann. Das auf derGrundschicht aufgebrachte körnige Material dient der Strukturierung und somitErhöhung der Haftreibung der Beschichtung.
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Grundschicht über den Träger verteiltdieselbe Dicke aufweist. Dadurch kann gewährleistet werden, dass das Aufbringender Grundschicht auf den Träger auf eine einfache und günstige Art und Weisegeschehen kann.
Als besonders vorteilhaft kann angesehen werden, dass das körnige Materialteilweise in die Grundschicht eingebettet ist. Dadurch ist zum einen ein guterVerbund des körnigen Materials mit der Grundschicht gewährleistet, andererseitskann durch die Eindringtiefe des körnigen Materials in die Grundschicht die Rauigkeitder Beschichtung beeinflusst werden.
Prinzipiell soll nicht ausgeschlossen sein, dass das körnige Material auf derAußenseite der Grundschicht aufliegt.
Besonders vorteilhaft kann dabei sein, dass die Grundschicht und/oder das körnigeMaterial Polyhamstoff, auch bekannt unter der aus dem Englischen entlehntenBezeichnung „Polyurea“, enthalten, vorzugsweise aus Polyhamstoff bestehen.
Polyharnstoff hat dabei den Vorteil, dass es eine dauerhafte stabile chemischeVernetzung bildet und resistent ist gegen Wasser, UV-Strahlung, in Schweiß undetwa Sonnencreme vorkommende Chemikalien und auch übliche - besonders beiAußenanlagen - vorkommende Temperaturschwankungen bei künstlichenKletterwänden. Ausgehärteter Polyhamstoff ist chemisch weitgehend inert, sondertalso keine flüchtigen organischen Stoffe ab, wodurch sich erfindungsgemäßeWandelemente für geschlossene Räume eigenen können.
Es kann grundsätzlich vorgesehen sein, dass die Grundschicht und/oder das körnigeMaterial Polyurethan enthalten, vorzugsweise aus Polyurethan bestehen.
Besonders vorteilhaft kann vorgesehen sein, dass die Grundschicht eine Dicke von0,25-3mm, vorzugsweise im Wesentlichen 0,5mm, aufweist. Durch die geringebenötigte Dicke der Grundschicht kann die Beschichtung des Trägers desWandelements auf eine einfache und günstige Art und Weise erfoigen und auch dasGewicht der fertig beschichteten Wandelemente wird durch die Beschichtung nichtnachhaltig beeinflusst.
Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das körnige Material eineKorngröße von 0,1-1 mm, vorzugsweise Im Wesentlichen 0,5mm, aufweist. DurchWahl der Korngröße des körnigen Materials kann die Oberflächenbeschaffenheit derBeschichtung hinsichtlich Haftreibung und Rauigkeit - bevorzugt an jene vonnatürlichem Fels - angepasst werden.
Es kann zusätzlich vorgesehen sein, dass die Beschichtung eine Deckschicht,vorzugsweise aus einem Kunstharzlack, aufweist. Die Deckschicht kann dabei dieFunktion haben, dem körnigen Material eine zusätzliche Anbindung an dieGrundschicht zu geben, indem sie die Bereiche unterhalb der auf der Außenseite derBeschichtung liegenden Spitzen der Körner des körnigen Materials ausfüllt. Auchkann die Deckschicht farbig ausgeführt sein, um die Optik der Wandelementeindividuellen Wünschen und/oder Anforderungen anzupassen.
Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Deckschicht eine Dicke von 0,05-0,5mm,vorzugsweise im Wesentlichen 0,2mm, aufweist. Durch geeignete Wahl der Dickeder Deckschicht kann zusätzlich die Oberflächenbeschaffenheit der Beschichtungoptimiert werden.
Es kann grundsätzlich vorgesehen sein, dass der Träger aus einem - vorzugsweisemehrschichtigen - Werkstoff, vorzugsweise Sperrholz, besteht. Es ist aber auch derEinsatz von anderen Werkstoffen, wie etwa Holzfaserplatten,Kunststoffverbundplatten oder Hartschaumplatten denkbar.
Die Erfindung betrifft weiters eine Kletterwand mit mindestes einem wie obenbeschriebenen Wandelement.
Bevorzugt kann dabei vorgesehen sein, dass die Kletterwand ein Traggestell zurBefestigung der Wandelemente aufweist. Das Traggestell und/oder dieWandelemente weisen dabei selbstverständlich entsprechendeBefestigungsmöglichkeiten auf.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Kletterwand - vorzugsweise lösbar -befestigbare Griffe aufweist. Dabei weisen die Griffe und/oder die Wandelementeoder das Traggestell entsprechende Befestigungsmöglichkeiten auf.
Die Erfindung umfasst weiters ein Verfahren zur Herstellung eines Wandelementsgemäß Anspruch 15.
Bei dem Verfahren ist bevorzugt vorgesehen, dass die Grundschicht auf den Trägeraufgesprüht wird, wobei die Sprühdüse dabei direkt auf die Oberfläche des Trägersgerichtet ist. Dadurch kann erreicht werden, dass die zerstäubten Tropfen desverflüssigten Kunststoffs die Oberfläche des Trägers auf direktem Wege erreichen,bevor diese aushärten. Damit wird eine gleichmäßige Verteilung der Grundschichtauf den Träger und gegebenenfalls, etwa bei porösem Material des Trägers, dieMöglichkeit eines teilweisen Eindringens der Grundschicht in den Trägergewährleistet. Es kann auf den Träger, vor dem Aufbringen der Grundschicht, auch eine Grundierung aufgebracht werden (Primer). Dieser Primer kann beispielsweiseaus einem Polyurethanmaterial bestehen, aber auch andere Materialien sindgeeignet. Zweck des Primers ist es, die Haftung zwischen der Grundschicht und demTräger zu verbessern. Ein Primer ist bevorzugt vorgesehen, muss aber nichtvorgesehen sein, es ist auch möglich die Grundschicht direkt auf den Trägeraufzubringen,
Bei dem Verfahren ist besonders bevorzugt vorgesehen, dass im Anschluss auf dasAufsprühen der Grundschicht das körnige Material auf die Grundschicht aufgebrachtwird, wobei die Sprühdüse dabei von der Oberfläche des Trägers weg positioniertwird, sodass die zerstäubten Trupfen des verflüssigten Kunststoffs zumindestteilweise vor Erreichen der Grundschicht aushärten. Durch geeignete Positionierungder Sprühdüse zur Oberfläche des Trägers kann erreicht werden, dass diezerstäubten Tropfen des verflüssigten Kunststoffs zumindest teilweise aushärten undso ein körniges Material ausbilden, das bei Erreichen der Grundschicht auf dieser zuliegen kommt und im Wesentlichen nicht weiter verläuft. Durch geeignete Wahl desZeitpunkts der Ausführung dieses Verfahrensschritts im Anschluss auf dasAufsprühen der Grundschicht und damit verbundenem Aushärtegrad dieserGrundschicht kann eine verschieden stark ausgeprägte Einbettung des körnigenMaterials in die Grundschicht erreicht werden.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand derFigurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestelltenAusführungsbeispiele im Folgenden näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer an einer Wand montierten
Kletterwand,
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht eines Wandelements mit
Griffen und entsprechenden Befestigungsmöglichkeiten,
Fig. 3 eine schematische Schnittdarstellung eines Wandelements mit
Beschichtung und Befestigungselement undFig. 4a bis 4d eine schematische Darstellung des Verfahrens zur Herstellungeines Wandelements.
Figur 1 zeigt eine schematische Seitenansicht einer an einer Wand 12 montiertenKletterwand 2, wobei die Kletterwand 2 ein Traggestell 8 mit daran befestigtenWandelementen 1 und an den Wandelementen 1 befestigte Griffe 9 umfasst, In demin Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel besteht die Kletterwand 2 aus dreiverschieden dimensionierten Wandelementen 1, welche an einem derartausgeformten, an einer Wand 12 befestigten Traggestell 8 befestigt sind, dass sicheine überhängende Sektion der künstlichen Kletterwand 2 ausbildet. Bei dieserAusführungsform ist es aus klettertechnischer Sicht z.B. denkbar, zur Überwindungder überhängenden Sektion der künstlichen Kletterwand 2, einen nicht mit einemzusätzlichen Griff 9 versehenen Bereich des Wandelements 1 als Antrittsfläche füreinen Fußhalt zu verwenden. Durch die Oberflächenbeschaffenheit eineserfindungsgemäßen Wandelements 1 können dabei Situationen an künstlichenKletterwänden 2 trainiert werden, wie sie etwa Gegebenheiten im echten Felsentsprechen.
Figur 2 zeigt eine schematische Seitenansicht eines Teilbereichs einesWandelements 1 mit daran befestigtem bzw. zur Befestigung vorbereitetem oderkurz nach Lösung der Befestigung gezeigtem Griff 9. Das Wandelement 1 mit Träger 3 und Beschichtung 4 weist dabei entsprechende mit Einschlagmuttem 14 verseheneBohrungen 15 auf, in welchen Befestigungselemente von Griffen 9, hier gezeigt mitSenkkopfschrauben 13, aufgenommen und lösbar befestigt werden können. Indiesem Ausführungsbeispiel sind entsprechende Innen- oder Außengewinde derjeweiligen Befestigungselemente nicht gezeigt, diese sind jedoch für einefunktionierende Ausführung einer lösbaren Befestigung eines Griffs 9 an demWandelement 1 vorgesehen. Es können aber auch andere Befestigungsformen, z.B.auch nicht-lösbare, vorgesehen sein.
Figur 3 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Teilbereichs einesWandelements 1 mit einem schematisch gezeigten Schichtaufbau der Beschichtung 4 auf dem Träger 3 und einem in einer entsprechenden Bohrung 15 eingebrachtenBefestigungselement für einen Griff 9. Bei der Schichtdarstellung der Beschichtung 4auf dem Träger 3 ist zu erkennen, dass die Grundschicht 5 direkt auf dem Träger 3auf liegt und das körnige Material 6 auf dieser aufgebracht ist, wobei das körnige
Material 6 teilweise in die Grundschicht 5 eingebettet ist bzw. auf der Außenseite derGrundschicht 5 aufliegt, In dieser schematischen Schichtdarstellung derBeschichtung 4 auf dem Träger 3 ist die Deckschicht 7 aus darstellungstechnischenGründen von der Grundschicht 5 und dem körnigen Material 6 beabstandetgezeichnet, bei einer Umsetzung dieser Ausführungsform liegt diese aber an undkann auch teilweise in die Zwischenräume zwischen den Körnern des körnigenMaterials 6 eindringen. Durch ein solches Eindringen der Deckschicht 7 in dieBereiche unterhalb der auf der Außenseite der Beschichtung 4 liegenden Spitzen derKörner des körnigen Materials 6 kann eine zusätzliche Anbindung des körnigenMaterials 6 an die Grundschicht 5 gegeben sein und auch dieOberflächenbeschaffenheit der Beschichtung 4 hinsichtlich Rauigkeit undHaftreibung zusätzlich zu der Korngröße des körnigen Materials 6 und derAusprägung der Einbettung des körnigen Materials 6 in die Grundschicht 5beeinflusst werden.
Figur 4a bis 4d zeigt eine schematische Darstellung des Verfahrens zur Herstellungeines Wandelements 1. Dabei zeigt Figur 4a einen Teilbereich des Trägers 3 undeine darin angebrachte Bohrung 15. Das Anbringen der Bohrungen 15 in den Träger3 muss dabei nicht zwingend vor Aufträgen der Beschichtung 4 erfolgen. Figur 4bzeigt das Aufträgen der Grundschicht 5 auf den Träger 3 mit einer Sprühdüse 10,wobei diese schematisch gezeigt auf die Oberfläche des Trägers 3 gerichtet ist. DemAufsprühvorgang der Grundschicht 5 auf den Träger 3 geht selbstverständlich eineentsprechende Vorbereitung der Arbeitsoberfläche des Trägers 3 voraus. Figur 4czeigt eine schematische Darstellung des Auftragens des körnigen Materials 6 auf dieGrundschicht 5. Dabei ist eine Positionierung der Sprühdüse 10 weg von derOberfläche des Trägers 3 dargestellt, sodass die zerstäubten Tropfen 11 desverflüssigten Kunststoffs zumindest teilweise vor Erreichen der Grundschicht 5aushärten können und so auf dieser zu liegen kommen und im Wesentlichen nichtweiter verlaufen. Dieser Verfahrensschritt erfolgt in Anschluss auf das Aufträgen derGrundschicht 5 und durch Auswahl des Zeitpunkts des Auftragens des körnigenMaterials 6 auf die Grundschicht 5 In Bezug auf den Aushärtungsgrad derGrundschicht 5, sowie über die Korngröße - eingestellt über Arbeitsparameter derSprühdüse 10 - des körnigen Materials 6 kann die Ausprägung der Einbettung in dieGrundschicht 5 und so die Oberflächenbeschaffenheit der Beschichtung 4 gesteuert werden. In einem abschließenden, wie in Figur 4d gezeigten Schritt, wird eineDeckschicht 7 auf die Beschichtung 4 aufgetragen, wobei diese Deckschicht 7vorzugsweise ein Kunstharzlack ist. Das Aufträgen der Deckschicht 7 kann -natürlich auch an den Werkstoff angepasst - mit einer Rolle 16 erfolgen, es ist aberauch denkbar, dass die Deckschicht 7 etwa mit einem Pinsel oder durch einSprühverfahren aufgebracht werden kann. Auch kann die Deckschicht 7 einebeliebige Färbung aufweisen, um die Optik der Wandelemente 1 individuellenWünschen und/oder Anforderungen anzupassen. Wie bereits erwähnt kann dieDeckschicht 7 dem körnigen Material 6 eine zusätzliche Anbindung an derGrundschicht 5 geben und durch geeignete Wahl der Schichtdicke der Deckschicht 7kann auch die Oberflächenbeschaffenheit der Beschichtung 4 zusätzlich beeinflusstwerden.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt,insbesondere können auch nicht ebene Wandelemente 1 zum Einsatz kommen.
Auch ist es möglich, dass die Wandefemente 1 als auf einer Grundwandmontierbare, vorzugsweise aufschraubbare, Kletterstrukturen (sogenannte Volumes)ausgebildet sind.
Bezugszeichenliste:
Wandelement 1
Klettenwand 2
Träger 3
Beschichtung 4
Grundschicht 5 körniges Material 6
Deckschicht 7
Traggestell 8
Griff Θ
Sprühdüse 10
Tropfen 11
Wand 12
Schraube 13
Einschlagmutter 14
Bohrung 15
Rolle 16
Claims (17)
- Patentansprüche 1. Wandelement (1) für eine künstliche Kletterwand (2) mit - zumindest einem formstabilen Träger (3) und - einer Beschichtung (4) mit einer kietterfoaren Oberfläche,dadurch gekennzeichnet, dass - die Beschichtung (4) eine Grundschicht (5) aus einem Kunststoff aufweist,auf der ein körniges Material (6) aus einem Kunststoff aufgebracht ist.
- 2. Wandelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieGrundschicht (5) über den Träger (3) verteilt im Wesentlichen dieselbe Dickeaufweist.
- 3. Wandelement (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass daskörnige Material (6) teilweise in die Grundschicht (5)eingebettet ist.
- 4. Wandelement (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass daskörnige Material (6) auf der Außenseite der Grundschicht (5) aufliegt.
- 5. Wandelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurchgekennzeichnet, dass die Grundschicht (5) und/oder das körnige Material (6)Polyhamstoff enthalten, vorzugsweise aus Polyhamstoff bestehen.
- 6. Wandelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurchgekennzeichnet, dass die Grundschicht (5) und/oder das körnige Material (6)Polyurethan enthalten, vorzugsweise aus Polyurethan bestehen.
- 7. Wandelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurchgekennzeichnet, dass die Grundschicht (5) eine Dicke von 0,25-3mm,vorzugsweise im Wesentlichen 0,5mm, aufweist.
- 8- Wandelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das körnige Material (6) eine Korngröße von 0,1 “1mm,vorzugsweise im Wesentlichen 0,5mm, aufweist.
- 9. Wandelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurchgekennzeichnet, dass die Beschichtung (4) eine Deckschicht (7),vorzugsweise aus einem Kunstharzlack, aufweist.
- 10. Wandelement (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass dieDeckschicht (7) eine Dicke von 0,05-0,5mm, vorzugsweise im Wesentlichen0,2mm, aufweist.
- 11. Wandelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurchgekennzeichnet, dass der Träger (3) aus einem - vorzugsweisemehrschichtigen - Werkstoff, vorzugsweise Sperrholz, besteht.
- 12. Klettenwand (2) mit mindestens einem Wandelement nach einem derAnsprüche 1 bis 11.
- 13. Kletterwand (2) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass dieKletterwand (2) ein Traggestell (8) zur Befestigung der Wandelemente (1)aufweist.
- 14. Kletterwand (2) nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurchgekennzeichnet, dass die Kletterwand (2) - vorzugsweise lösbar -befestigbare Griffe (9) aufweist.
- 15. Verfahren zur Herstellung eines Wandelements (1) nach einem Ansprüche 1bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (4) durch einSprühverfahren aufgebracht wird.
- 16. Verfahren zur Herstellung eines Wandelements (1) nach Anspruch 15,dadurch gekennzeichnet, dass die Grundschicht (5) auf den Träger (3) aufgesprüht wird, wobei die Sprühdüse (10) dabei direkt auf die Oberflächedes Trägers (3) gerichtet ist.
- 17. Verfahren zur Herstellung eines Wandelements (1) nach Anspruch 16,dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluss auf das Aufsprühen derGrundschicht (5) das körnige Material (6) auf die Grundschicht (5) aufgebrachtwird, wobei die Sprühdüse (10) dabei von der Oberfläche des Trägers (3) wegpositioniert wird, sodass die zerstäubten Tropfen (11) des verflüssigtenKunststoffs zumindest teilweise vor Erreichen der Grundschicht (5) aushärten.
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