AT515800A4 - Einsteckschloss - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/18—Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Einsteckschloss mit einem, einen Schließbart (8) aufweisenden Schließzylinder (7), der einen Riegel (3) betätigt und über eine Schubstange (9) mit einer mittels einer Schlossnuss (6) betätigbaren federbelasteten Falle (2) kuppelbar ist, wobei ein Haltemechanismus vorgesehen ist, der in seiner aktivierten Stellung die Falle (2) bei zurückgezogenem Riegel in der zurückgezogenen Stellung hält. Der Haltemechanismus weist einen im Riegel (3) gehaltenen und in Bewegungsrichtung der Schubstange (9) gegen die Kraft einer Feder verschiebbaren Wechselschieber (18) auf, der zwei in seiner Bewegungsrichtung voneinander distanzierte Aufnahmen (19,20) aufweist, die zur wahlweisen Abstützung eines Vorsprungs (17) eines an der Schubstange (9) angelenkten Wechselhebels (16) dienen. Der Vorsprung (17) ist in der deaktivierten Stellung des Haltemechanismus in einer ersten Aufnahme (20) angeordnet, wobei die Schubstange in dieser Stellung gemeinsam mit dem Wechselhebel und dem Wechselschieber verschiebbar ist. Der Vorsprung (17) des Wechselhebels ist in der aktivierten Stellung des Haltemechanismus in einer zweiten Aufnahme (19) abgestützt, in welcher die Schubstange in der oberen Stellung mit gezogener Falle blockiert ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Einsteckschloss gemäß demOberbegriff des Anspruches 1.
Bei solchen Schlössern ist vorgesehen, dass neben dem Riegelauch die Falle in der zurückgezogenen Stellung ohne Betätigungeiner mit der Schlossnuss koppelbaren Handhabe gehalten werdenkann. Solche Schlösser werden in Fällen eingesetzt, in denen miteinem häufigen Öffnen und Schließen einer Tür zu rechnen ist.
Ein solches Schloss wurde z.B. durch die DE 20 2007 016 158 Ulbekannt. Bei diesem bekannten Schloss ist ein vom Schließbartdes Schließzylinders betätigbarer Schieber vorgesehen, der miteinem Rastvorsprung versehen ist, wobei der Schieber mittelseines gehäusefesten Zapfens, der in ein Langloch des Schieberseingreift, verschwenkbar gehalten ist. Dieser Rastvorsprung istmit einem Rastvorsprung eines im Schlossgehäuse gelagerten zwei¬armigen Hebels in Eingriff bringbar. Der Schieber wirkt weitersmit einem auf die Falle einwirkenden Rückzugshebel zusammen, derüber einen Mitnehmer auch von der Schlossnuss betätigbar ist.Dabei ist der zweiarmige Hebel über einen Mitnehmer durch denRückzugshebel verschwenkbar, wobei beim Rückzug der Falle derzweite mit dem Rastvorsprung versehene Arm des zweiarmigenHebels in Richtung des Schiebers verschwenkt wird.
Bei diesem Schloss ist es möglich, durch Verdrehen des Schlie߬zylinders um einen kleinen Winkelbetrag und gleichzeitiges Betä¬tigen des Türdrückers die Rastvorsprünge des Schiebers und deszweiarmigen Hebels miteinander zu verhaken, wodurch der Schieberin einer Lage gehalten wird, in dem er den Rückzugshebel in derder zurückgezogenen Stellung der Falle entsprechenden Lageblockiert. Durch Ausschieben des Riegels mittels des Schließzy¬linders wird der Schieber verschwenkt und gerät außer Eingriffmit dem Rastvorsprung des zweiarmigen Hebels. Dadurch wird dieFalle freigegeben und ausgeschoben.
Bei dieser Lösung ergibt sich der Nachteil einer Vielzahl vonBauteilen, die aneinander anliegen und aneinander reiben, wo¬durch sich eine entsprechend hohe Wartungsanfälligkeit ergibt.Außerdem eignet sich ein solches Schloss nicht für eine Mehr¬ fachverriegelung, bei welcher auch zusätzliche Schlösser entlangder Tür in einer entsprechenden Offenstellung blockiert werdenkönnen.
Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und einSchoss der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, das sich durcheinen einfachen Aufbau auszeichnet, und bei dem sowohl die Falleals auch eventuelle Zusatzschlösser angesteuert werden können.
Erfindungsgemäß wird dies bei einem Schloss der eingangs erwähn¬ten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 er¬reicht .
Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen gelingt es, das Halten derFalle in der zurückgezogenen Stellung, was häufig als Tagfunk¬tion bezeichnet wird, mit sehr wenigen Teilen zu erreichen. Da¬bei kann ein solches Schloss auch für Mehrfachverriegelungenverwendet werden, da eben die Schubstange in einer der zurückge¬zogenen Stellung der Falle entsprechenden Position gehalten wirdund damit auch die übrigen Sperrelemente einer Mehrfachverriege¬lung in dieser Stellung blockiert werden. Gegenüber einem imStand der Technik bekannten Schloss müssen lediglich der Riegelmit dem Wechselschieber sowie der Wechselhebel an derSchubstange vorgesehen werden, wobei die gesamte verbleibendeSchlossmechanik sowie alle Arten von über die Schubstange betä¬tigbaren Zusatzschlössern gleich bleiben können. Dies senkt dieHerstellungskosten und erhöht die Flexibilität, was die Einsatz¬möglichkeiten betrifft.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können die Merkmaledes Anspruches 2 vorgesehen sein. So kann durch ein Verdrehendes Schließzylinders in Ausschubrichtung des Riegels um einenkleinen Winkelbetrag und anschließendem Zurückschieben des Rie¬gels bei betätigtem Türdrücker, ein Eingriff des Wechselhebelsin den Wechselschieber in der zweiten Aufnahme desselben, er¬reicht werden, wodurch die Falle in ihrer zurückgezogenen Stel¬lung blockiert wird. Da üblicherweise die Schubstange in Einbau¬lage in vertikaler Richtung verläuft kann auf eine Federbe¬ lastung der Schubstange verzichtet werden, da diese ohnehin vonder Schwerkraft belastet ist.
Die Merkmale des Anspruches 3 ermöglichen es, bestehendeSchubstangen in einfacher Weise für die zusätzliche Tagfunktionzu modifizieren.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist es, die Merkmale des An¬spruchs 4 vorzusehen. Dadurch ist es möglich auf einfache Artund Weise, eine Rückdrucksicherung für die Schubstange und damitfür alle mit diesen verbundenen Zusatzschlössers vorzusehen. DerRiegel selbst kann dabei durch einen Lagesicherungsschieber inseiner ausgeschobenen Position gesichert werden.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Da¬bei zeigen:
Die Fig. 1 bis 4 ein erfindungsgemäßes Schloss in verschiedenenBetriebszuständen,
Fig. 5 bis 9 Detailansichten von verschiedenen Einzelteilen desSchlosses nach den Fig. 1 bis 4.
Bei dem erfindungsgemäßen Schloss ist ein Gehäuse 1 vorgesehen,wobei auf die Darstellung eines mit Durchbrüchen für eine Falle2 und einen Riegel 3 versehenen Stulp verzichtet wurde. In dasGehäuse 1 ist in einer Aufnahme ein Schließzylinder 7 mit einemSchließbart 8 eingesetzt. Weiters ist im Gehäuse 1 eine Schloss¬nuss 6 mit einer Aufnahme für einen Drückerstift vorgesehen.
Im Gehäuse 1 ist eine Schubstange 9 axial verschiebbar gehalten.In der Fig. 1 ist die Schubstange in Ihrer unteren, die Falle 2freigebenden Stellung dargestellt, wobei die Falle 2 aufgrundihrer durch eine Feder gegebene Vorspannung ausgeschoben ist.Auch der Riegel 3 ist in seiner ausgeschobenen Stellung darge¬stellt .
Die Schlossnuss 6 ist mit einem Mitnehmerarm 10 versehen, der,wie in der Fig. 2 strichliert angedeutet ist, an der Schubstange9 durch Drücken des nicht dargestellten Drückers zur Anlage bringbar ist und dadurch die Schubstange 9 nach oben verschobenwerden kann.
Durch diese Verschiebung der Schubstange 9 kommt eine Anschlag¬fläche 11 derselben zur Anlage an einem Rückzugshebel 12, der umeine Achse 13 schwenkbar gehalten ist. Im Rückzugshebel 12 istein Bolzen 15 gelagert, der in ein Langloch 14 der Falle ein¬greift und diese somit zurückzieht.
An der Schubstange 9 ist oberhalb des Riegels 3 ein Wechselhebel16 schwenkbar angelenkt, der wie aus der Fig. 6 und Fig. 7 zuersehen ist, mit einem seitlich abstehenden Vorsprung 17 verse¬hen ist. Dieser Vorsprung 17 wirkt mit einem im Riegel 3 in Be¬wegungsrichtung der Schubstange 9 verschiebbar gehaltenen Wech¬selschieber 18 zusammen, der wie aus der Fig. 5 zu ersehen ist,in einer Ausnehmung 21 des Riegels 3 gehalten und mittels einerFeder 22 gegen seine unterste Stellung vorgespannt ist. Dabeiweist der Wechselschieber 18 zwei Aufnahmen 19, 20 auf, in dieder Vorsprung 17 des Wechselhebels 16 einrückbar ist. Die maxi¬male Schwenkbewegung des Wechselhebels 16 wird durch eine vor¬dere und hintere Anschlagfläche an der Schubstange 9 unterhalbdes Anlenkpunktes begrenzt.
Weiters steht von dem Riegel 3 ein Zapfen 23 seitlich ab, der ineinen entsprechenden Schlitz 25 eines Übersetzungshebels 24(Fig. 8) eingreift, wie dies strichliert in der Fig. 2 zu erse¬hen ist. Weiters steht ein weiterer Zapfen 36 seitlich von demRiegel 3 ab, der mit einem Schieber 33 zur Lagesicherung desRiegels 3 zusammenwirkt.
Der Riegel 3 (Fig. 5) weist neben dem verschiebbar gelagertenWechselschieber 18 und den Zapfen 23, 36 einen weiteren Vor¬sprung 37 auf, welcher in der ausgeschobenen Stellung des Rie¬gels mit einer Ausnehmung 38 der Schubstange in Eingriff stehtund diese in dieser Lage fixiert, wodurch die Schubstangegleichzeitig als Rückdrücksicherung für etwaige Zusatzschlösserdient.
Der Übersetzungshebel 24 weist einen kreissegmentförmigen Ab¬schnitt 26 auf, mit welchem er den Schließzylinder 7 teilweiseumgreift, wie aus der Fig. 2 zu ersehen ist.
In eine Ausnehmung 27 des Übersetzungshebels 24 greift einSperrsegment 28 ein, das in den Fig. 9 und 10 dargestellt ist.Dieses weist eine im Wesentlichen U-förmige Gestalt auf, wobeidie Schenkel 29, gegen die Mitte des Sperrsegments 28 verlau¬fende Schrägflächen 30 aufweisen, an denen der Schließbart 8 desSchließzylinders 7 angreift. An dem Steg 31 des Sperrsegments 28ist ein Ansatz 32 angeformt, der kreisabschnittförmig ausgebil¬det ist und in die Ausnehmung 27 des Übersetzungshebels 24 ein¬greift .
Wird der Schließzylinder 7 verdreht, so kommt der Schließbart 8an dem Sperrsegment 28 zur Anlage und verschiebt dieses, wodurchauch der Übersetzungshebel 24 verdreht wird und den Riegel 3 be¬wegt .
In dem Gehäuse 1 ist weiters ein zur Lagesicherung des Riegels 3vorgesehener Schieber 33 vorgesehen, der durch eine Feder 34 ge¬gen seine Sperrsteilung vorgespannt ist und durch Verdrehen desSchließzylinders durch den Schließbart 8 entgegen der Federkraftanhebbar ist, wodurch die Sperre des Riegels 3, von dem ein mitdem Schieber 33 zusammenwirkender Zapfen 36 zusammenwirkt, auf¬gehoben wird und dieser ausgeschoben oder zurückgezogen werdenkann.
Wird, ausgehend von der in der Fig. 1 dargestellten Stellung derFalle 2 und des Riegels 3, in der sich auch das Sperrsegment 28in seiner gesperrten Endstellung befindet, der Schließzylinder 7in Öffnungsrichtung verdreht, so kommt der Schließbart 8 zuerstzur Anlage an einer Kulisse 35 des Schiebers 33 und hebt diesenentgegen der Kraft der Feder 34 an. Danach kommt der Schließbart8 zur Anlage an einer Schrägfläche 30 des Sperrsegments 28 undverschiebt dieses nach rechts. Dadurch wird über den Über¬setzungshebel 24 der Riegel 3 zurückgezogen. Bei noch vorge¬schlossenem Riegel 3 befindet sich der Wechselhebel 16 in seinervorgeschwenkten Stellung, er wurde vom Sperrsegment 28 beim Ver¬ riegeln nach vorne geschwenkt und ist dadurch auch am Zurück¬schwenken gehindert. Dadurch kann der Schließbart 8 zu Beginnseiner Drehbewegung ungestört am Wechselhebel vorbei drehen.
Mit dem Zurückziehen des Riegels 3 wird auch der Wechselhebel 16zurückgeschwenkt, nämlich mittels des Vorsprungs 17, der aneiner Anlagefläche in vertikaler Verlängerung der Aufnahme 20 amRiegel 3 anliegt. Der Wechselhebel ist jetzt durch den Vorsprung17 am Riegel 3 und durch seine Anlage am Schieber 33 drehfestgehalten. Bei einer weiteren Drehung des Schließzylinders 7 inÖffnungsrichtung kommt dessen Schließbart 8 zur Anlage am Wech¬selhebel 16, wodurch die Falle über die Schubstange 9 zurückge¬zogen wird. Die Endstellung des Schließbarts 8 wird schließlichdurch die Außenseite eines Schenkels 29 des Sperrsegments be¬grenzt .
In der vollständig zurückgezogenen Stellung des Riegels 3 greiftder Vorsprung 17 des Wechselhebels 16 in die erste Aufnahme 20des Wechselschiebers 18 ein.
Wird nun die Schlossnuss 6 verdreht, so kommt der Mitnehmerarm10 derselben zur Anlage an der Schubstange 9 und hebt diese an(Fig. 2). Dadurch kommt die Anschlagsfläche 11 zur Anlage an demRückzugshebel 12 und verschwenkt diesen, wodurch die Falle 2 indie zurückgezogene Stellung gebracht wird. Dabei wird der Wech¬selschieber 18, in den der Wechselhebel 16 mit seinem Vorsprung17 eingreift, entgegen der Kraft der Feder 22 nach oben verscho¬ben .
Wird die Falle 2 mittels des Drückers in dieser Stellung gehal¬ten und dabei der Riegel 3 etwas ausgeschoben, so wird dabei derSchieber 33 angehoben und der Schließbart 8 verschiebt dasSperrsegment 28 und damit den Riegel 3 nach außen (Fig. 3). DerWechselhebel 16 kann hierbei auch nach vorne schwenken, aber ma¬ximal nur bis er an der vorderen Anschlagfläche an derSchubstange 9 anliegt. Dadurch kommt der Vorsprung 17 des Wech¬selhebels 16 außer Eingriff mit dem Wechselschieber 18. DerWechselschieber 18 wird nun durch die Feder 22 nach unten ver¬schoben. Wird bei im zurückgezogenen Zustand gehaltener Falle 2der Riegel 3 wieder zurückgezogen, so kommt der Vorsprung 17 des
Wechselhebel 16 in Eingriff mit der zweiten oberen Aufnahme 19des Wechselschiebers, wodurch auch nach dem Loslassen des Drü¬ckers die Schubstange 9 nicht mehr ihre unterste Lage erreichenkann. Dadurch bleibt der Rückzugshebel 12 durch die Schubstange9 blockiert und die Falle 2 verbleibt daher in ihrer zurückgezo¬genen Lage (Fig. 4) .
Um die Blockade der Falle 2 (Tagfunktion) aufzuheben, muss derRiegel 3 ausgeschoben werden, wodurch der Vorsprung 17 des Wech¬selhebels 16 außer Eingriff mit dem Wechselschieber 18 kommt unddie Schubstange 9 nach unten gleiten kann. Wird der Riegel 3wieder zurückgezogen, so kommt der Vorsprung 17 in Eingriff mitder ersten unteren Aufnahme 20 des Wechselschiebers 18 und kanndaher frei bewegt werden, wodurch die Blockade der Falle 2 auf¬gehoben ist.
Claims (4)
- Patentansprüche : 1. Einsteckschloss mit einem, einen Schließbart (8) aufweisen¬den Schließzylinder (7), der einen Riegel (3) betätigt undüber eine gegen eine Endstellung belastete Schubstange (9)mit einer mittels einer Schlossnuss (6) und eines Drückersbetätigbaren federbelasteten Falle (2) kuppelbar ist, wobeiein Haltemechanismus vorgesehen ist, der in seiner akti¬vierten Stellung die Falle (2) bei zurückgezogenem Riegelin der zurückgezogenen Stellung hält, dadurch gekennzeich¬net, dass der Haltemechanismus einen im Riegel (3) gehalte¬nen und in Bewegungsrichtung der Schubstange (9) gegen dieKraft einer Feder verschiebbaren Wechselschieber (18) auf¬weist, der zwei in seiner Bewegungsrichtung voneinanderdistanzierte Aufnahmen (19,20) aufweist, die zur wahlweisenAbstützung eines Vorsprungs (17) eines an der Schubstange(9) angelenkten Wechselhebels (16) dienen, und dass derVorsprung (17) in der deaktivierten Stellung des Halteme¬chanismus in einer ersten Aufnahme (20) angeordnet ist, wo¬bei die Schubstange in dieser Stellung gemeinsam mit demWechselhebel und dem Wechselschieber verschiebbar ist, unddass der Vorsprung (17) des Wechselhebels in der aktivier¬ten Stellung des Haltemechanismus in einer zweiten Aufnahme(19) abgestützt ist, in welcher die Schubstange in der obe¬ren Stellung mit gezogener Falle blockiert ist.
- 2. Einsteckschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass in mindestens halber Sperrsteilung des Riegels derVorsprung (17) des Wechselhebels (16) mit dem Wechselschie¬ber (18) außer Eingriff steht, und dass durch Betätigungdes Drückers und damit der Schlossnuss, die Schubstange (9)und damit auch der Wechselhebel (16) verlagerbar ist, wo¬ durch ein Wechsel zwischen deaktivierter und aktivierterStellung des Haltemechanismus ermöglicht ist.
- 3. Einsteckschloss nach Anspruch 1 oder 2, dadurchgekennzeichnet, dass der Wechselhebel (16) bei einer inEinbaulage vertikal bewegbaren Schubstange (9) oberhalb desRiegels (3) an diese angelenkt ist.
- 4. Einsteckschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurchgekennzeichnet, dass der Riegel (3) einen Vorsprung (37)aufweist, welcher in der voll ausgefahrenen gesperrten Stel¬lung des Riegels (3) in eine Ausnehmung (38) in derSchubstange (9) eingreift und diese damit in der gesperrtenStellung blockiert.
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