AT515822B1 - Damenschuh - Google Patents
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Abstract
Damenschuh 1 mit einer Sohle 3, einem Fersen- und einem Fußballenbereich 6, 7, wobei die Schuhwandung 4 entlang des Innenrists eine Aussparung 5 aufweist, und wobei die Sohle im Bereich der Fußwölbung zur Seite des Innenrists hin verjüngt ist, so daß sich die Aussparung auf den Innenrist und den daran anschließenden Bereich der Fußwölbung erstreckt.
Description
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft ein Damenschuhpaar mit zwei Damenschuhen, die jeweils eineSohle, einen Fersen- und einen Fußballenbereich aufweisen, wobei die Schuhwandung jedesSchuhs entlang des Innenrists eine Aussparung aufweist, und wobei die Sohle jedes Schuhs imBereich der Fußwölbung zur Seite des Innenrists hin verjüngt ist, so dass sich die Aussparungauf den Innenrist und den daran anschließenden Bereich der Fußwölbung erstreckt.
[0002] Auf dem Gebiet der erotischen Spielzeuge für Erwachsene gibt es den ununterbroche¬nen Bedarf an neuen Dingen, die eine gewünschte Handlung vereinfachen oder erst möglichmachen. Eine Handlung dieser Art ist die Befriedigung des Mannes mit den nackten Füßen derDame, der sogenannte foot job. Die Frau bildet mit zusammengehaltenen Füßen einen Durch¬lass im Bereich der Fußinnenseiten, dem Innenrist, für das Glied des Mannes. Der Kontakt mitder Haut und eine allfällige Bewegung bewirkt die Befriedigung.
[0003] Diese Handlung kann bisher nur ausgeführt werden, wenn die Füße der Dame nacktsind. Ein zusätzlicher Reiz besteht allerdings darin, dass die Füße mit Schuhen und insbeson¬dere mit erotisch konnotierten Schuhen bekleidet sind.
[0004] Die DE 1 914 002 U zeigt einen zusammenfaltbaren Damenschuh. Dieser Schuh sollzwar den Transport von Ersatzschuhen auf Reisen vereinfachen, könnte aber auch bei deroben genannten Handlung eingesetzt werden, da die Schuhseitenwandung im Bereich desInnenrists eine Aussparung aufweist und somit dieser Fußabschnitt frei bleibt. Nachteilig dabeiist, dass die Sohle des zusammenfaltbaren Schuhs im Innenrist-Bereich zu störender Reibungführen würde.
[0005] Die EP 0 578 632 offenbart einen Schuh mit unterbrochener Sohle. Ein erstes Sohlenteilfür den Fußballen und ein zweites Sohlenteil für die Ferse sind dabei mit Bügeln, die entlangdes Fußrückens verlaufen, verbunden. Nachteilig dabei ist, dass nun aus Stabilitätsgründen derSeitenwandung des Schuhs im Innenrist-Bereich eine erhöhte Bedeutung zukommt. Zum be¬quemen An- und Ausziehen dieses Schuhs erstrecken sich die Bügel im Grenzbereich zwi¬schen Fußrücken und Rist, so dass der Bügel im Innenristbereich erneut eine störende Reibungerzeugt. Die Füße müssten während der Handlung unnormal und in anstrengender Weise nachinnen gekippt werden. Weiterhin wirkt die Gestalt des Schuhs gemäß der EP 0 578 632 außer¬gewöhnlich und zu technisch, so dass er im Bereich des sexuellen Spiels ablenkt.
[0006] Die WO 2009/093140 A2 zeigt eine ästhetische Variation eines Damenschuhs, beiwelchem der Bereich des Innenrists des Schuhs keine Wandung aufweist, so dass der Fuß indieser Zone frei bleibt. Man kann daher während des Tragens dieser Schuhe die Füße ge¬schlossen halten und die oben beschriebene sexuelle Handlung am erigierten Glied des Man¬nes ausführen. Nachteilig ist hier, dass es nach wie vor einiger Mühe bedarf, die Füße wäh¬renddessen ausreichend fest aneinanderzuhalten.
[0007] Die Erfindung zielt darauf ab, einen Damenschuh zu schaffen, welcher bei der Befriedi¬gung des Mannes per Fuß nicht stört. Ferner soll ein Damenschuh gemäß das Zusammenhal¬ten der Füße für die Dame erleichtern. Er soll gleichzeitig mindestens einem bekanntenSchuhtypus ähnlich sehen und einfach herstellbar sein.
[0008] Der erfindungsgemäße Damenschuh erreicht dies dadurch, dass die Damenschuhe anihren sich gegenüberliegenden Innenseiten Magnete aufweisen.
[0009] Eine bevorzugte Ausführungsform des Damenschuhpaars zeichnet sich dadurch aus,dass sie im Fersenbereich je einen Absatz aufweisen.
[0010] Zur weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind diese Magnete im Fußballenbereich, imFersenbereich und an der Spitze des Absatzes angeordnet.
[0011] Bevorzugt ist in einer Ausgestaltung der Erfindung, dass ein oder mehrere der Magneteunterhalb eines Außenmaterials der Schuhe angeordnet sind.
[0012] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausfüh¬rungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen: [0013] Fig. 1 und Fig. 2 eine Schrägansicht des erfindungsgemäßen Schuhs sowie [0014] Fig. 3 und Fig. 4 eine Schrägansicht eines Schuhpaars.
[0015] Der Damenschuh gemäß Fig. 1 ist ein rechter Schuh 1 mit einer Aussparung 5, die sichinsgesamt über den Innenrist als auch die Fußsohle zwischen Fersebereich 7 und Fußballenbe¬reich 6 erstreckt. Dazu ist die Seitenwandung 4 des Schuhs unterbrochen und die Sohle 3verjüngt. Auf diese Weise wird der optische Eindruck des Schuhs kaum verändert, zumal dieVerjüngung der Sohle 3 im angezogenen Zustand nicht sichtbar ist. Beim normalen Gehen mitdem rechten Schuh 1 herrschen nur geringe Kräfte zwischen dem Fersenbereich 7 und demFußballenbereich 6, so dass durch die Verjüngung der Sohle 3 zusammen mit der Unterbre¬chung der Seitenwandung 4 an gleicher Stelle keine Instabilitäten zu befürchten sind.
[0016] In Fig. 2 sind Hilfslinien 10, 11 dargestellt, die verdeutlichen, wohin die Sohle 3 und dieSeitenwandung 4 reichen würden, wenn die Aussparung 5 nicht vorhanden wäre.
[0017] Wenn ein Damenfuß mit dem rechten Schuh 1 bekleidet ist und dabei weder Socke nochStrumpf getragen wird, bleibt der Innenrist seitlich und bis unter die Fußsohle dennoch frei bzw.nackt, und die gewünschte Handlung kann ausgeführt werden.
[0018] Der rechte Schuh 1 gemäß Fig. 1 weist einen hochhackigen Absatz 8 auf und drei Mag¬nete 9. Sie ergänzen sich mit entsprechenden Magneten 9 eines beigeordneten linken Schuhs2, so dass ein Paar von Schuhen, wie in Fig. 3 und 4 dargestellt, aneinander haften. Dadurchwird die Beinmuskulatur entlastet, die andernfalls dafür sorgen müsste, dass die Füße kontinu¬ierlich zusammengehalten werden müssten. Bei der Ausführungsform der Fig. 3 und 4 sind dieHaltebereiche A, B und C als Dreipunktauflage mit möglichst großen Abständen untereinanderausgebildet. Dies bewirkt eine zusätzliche Stabilitätserhöhung und einen sicheren Halt währenddes Kontakts.
[0019] Tests haben ergeben, dass die Magnetkraft von kurzer Reichweite ist, weshalb dieMagnete beim Gehen, Sitzen oder Stehen mit einem Schuhpaar gemäß der Erfindung nichtstören, d.h. die Schuhe ziehen sich nicht gegeneinander an, wenn die Trägerin es nicht möchte.
[0020] Es ist vorteilhaft, die Magnete 9 abweichend von der Darstellung in Fig. 1 und Fig. 2unterhalb des Außenmaterials der Schuhe 1, 2, wie etwa Leder oder Kunstleder, anzubringen.Dadurch sind sie versteckt und wirken nicht wie irritierende technische Hilfsmittel. Zudem sindsie vor widrigen Umwelteinflüssen geschützt. Ein weiterer Vorteil der Magnete 9 besteht darin,dass das Schuhpaar im magnetisch verbundenen Zustand gut geordnet verstaut und transpor¬tiert werden kann, ohne dass man den versehentlichen Verlust eines Schuhs zu fürchten hat.Es können auch weniger oder mehr Magnete verwendet und an anderen Stellen der Schuhe 1,2 angebracht werden, falls es die Herstellung vereinfacht und die Anwendung nicht zu sehrbeeinträchtigt.
Claims (4)
- Patentansprüche 1. Damenschuhpaar mit zwei Damenschuhen, die jeweils eine Sohle, einen Fersen- undeinen Fußballenbereich aufweisen, wobei die Schuhwandung jedes Schuhs entlang desInnenrists eine Aussparung aufweist, und wobei die Sohle (3) jedes Schuhs im Bereich derFußwölbung zur Seite des Innenrists hin verjüngt ist, so dass sich die Aussparung (5) aufden Innenrist und den daran anschließenden Bereich der Fußwölbung erstreckt, dadurchgekennzeichnet, dass die Damenschuhe (1, 2) an ihren sich gegenüberliegenden Innen¬seiten Magnete (9) aufweisen.
- 2. Damenschuhpaar nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Damenschuhe imFersenbereich (7) einen Absatz (8) aufweisen.
- 3. Damenschuhpaar nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnete(9) im Fußballenbereich, im Fersenbereich (7) und an der Spitze des Absatzes (8) ange-ordnet sind.
- 4. Damenschuhpaar nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass einoder mehrere der Magnete (9) unterhalb eines Außenmaterials der Schuhe (1, 2) angeord¬net sind. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA415/2014A AT515822B1 (de) | 2014-05-27 | 2014-05-27 | Damenschuh |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA415/2014A AT515822B1 (de) | 2014-05-27 | 2014-05-27 | Damenschuh |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT515822A1 AT515822A1 (de) | 2015-12-15 |
| AT515822B1 true AT515822B1 (de) | 2016-02-15 |
Family
ID=54782299
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA415/2014A AT515822B1 (de) | 2014-05-27 | 2014-05-27 | Damenschuh |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT515822B1 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH0234404A (ja) * | 1988-07-22 | 1990-02-05 | Bridgestone Corp | 重荷重用空気入りラジアルタイヤ |
| WO2009093140A2 (de) * | 2008-01-26 | 2009-07-30 | Ind Co Establishment | Schuhwerk |
-
2014
- 2014-05-27 AT ATA415/2014A patent/AT515822B1/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH0234404A (ja) * | 1988-07-22 | 1990-02-05 | Bridgestone Corp | 重荷重用空気入りラジアルタイヤ |
| WO2009093140A2 (de) * | 2008-01-26 | 2009-07-30 | Ind Co Establishment | Schuhwerk |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT515822A1 (de) | 2015-12-15 |
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