AT515835A1 - Taschenwerkzeug - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Taschenwerkzeug (1) umfassend einen Grundkörper (4), zumindest eine im Grundkörper (4) ausgebildete Aufnahmekammer (7) sowie einen darin aufgenommenen bruchempfindlichen Gebrauchsgegenstand.. Der Gebrauchsgegenstand ist zu einem überwiegenden Anteil aus einem bruchempfindlichen Werkstoff, insbesondere Glas und/oder Keramik, gebildet. In der Aufnahmekammer (7) ist zumindest ein erstes Federelement (26) angeordnet oder ausgebildet, an welchem der Gebrauchsgegenstand federnd abgestützt ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Taschenwerkzeug, insbesondere eine plattenförmigeWerkzeug karte, ein Taschenmesser oder ein Kosmetiketui, mit zumindest einerAufnahmekammer für einen stoß- und/oder bruchempfindlichen Gebrauchsgegen¬stand, wie dies im Anspruch 1 beschrieben ist.
Die EP 0 957 704 B2 beschreibt ein plattenförmiges Aufnahmegehäuse aus Me¬tall oder Kunststoff, mit einer Grundplatte und einer zu dieser parallel verlaufendenDeckplatte, die über eine Klebe- oder Schweißnaht miteinander verbunden sind.
Im Aufnahmegehäuse sind mehrere innenliegende und in einer parallel zur Grund-und Deckplatte verlaufenden Ebene getrennt voneinander angeordnete Aufnah¬mekammern für eine Mehrzahl von Gegenständen, die über Aufnahmeöffnungenvon außen zugänglich sind, angeordnet. Weiters sind über Innenflächen derGrundplatte und der Deckplatte verteilt jeweils mehrere parallel zueinander lie¬gende rippenartige Stege zumindest teilweise getrennt voneinander an den Innen¬flächen angeformt, welche von der Grundplatte in Richtung der Deckplatte undvon der Deckplatte in Richtung der Grundplatte senkrecht zu den Innenflächenvorragen. Als Werkzeuge oder Gebrauchsgegenstände sind ein Messer, eine Fei¬le, eine Schere, eine Pinzette, ein Zahnstocher und ein Kugelschreiber in den da¬für vorgesehenen Aufnahmekammern zwischen den diese begrenzenden Stegeaufgenommen. Die Feile weist an einem Ende ein Griffstück auf, mittels welchemdie Feile in der Aufnahmekammer gehalten ist. Alle diese Werkzeuge und/oderGebrauchsgegenstände sind überwiegend aus festen, bruchsicheren Werkstoffengebildet und stehen in direktem Kontakt mit dem Aufnahmegehäuse.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in oder an einem Ta¬schenwerkzeug zumindest eine Aufnahmekammer auszubilden oder anzuordnen, welche Aufnahmekammer einen Gebrauchsgegenstand, insbesondere ein als Fei¬le ausgebildetes Werkzeug, in Form eines überwiegend aus einem bruchempfind¬lichen Werkstoff, wie Glas und/oder Keramik, gebildeten Basiskörpers aufnehmenkann und diesen auch bei oftmaliger Entnahme sicher positioniert hält. Darüberhinaus soll auch noch bei sich in der Aufnahmekammer befindlichem Basiskörperdieser vor einem Bruch bei Stoßbelastungen geschützt werden.
Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Der durch die Merkmale des Anspruchs 1 erzielte Vorteil liegt darin, dass bei ei¬nem bruchempfindlichen Gebrauchsgegenstand dieser in der dafür vorgesehenenAufnahmekammer nicht alleinig an deren Seitenwänden, sondern an zumindesteinem zusätzlichen ersten Federelement anliegt und so über dieses gedämpft ab¬gestützt ist. Durch das zumindest eine erste Federelement kann auch noch eineentsprechende Haltekraft für den Gebrauchsgegenstand bei seiner in der Auf¬nahmekammer befindlichen Stellung erzielt werden. Damit könnte auch noch aufzusätzliche Rast- und/oder Arretiermittel verzichtet werden. Das Federelementbildet innerhalb der Aufnahmekammer einen elastisch nachgiebig ausgebildetenBauteil aus, welcher eine direkte Übertragung von Stößen auf den Basiskörperdämpft und diesen somit vor Beschädigungen schützt.
Von Vorteil ist aber auch eine Ausführungsform, wie diese im Anspruch 2 be¬schrieben ist. Die Aufnahmekammer weist an einer ersten Schmalseite die dafürvorgesehenen Abstützflächen auf, welche zur Anlage und/oder Abstützung einerder Längsseitenflächen des Basiskörpers bzw. Feilenkörpers dienen. Durch diewinkelig aufeinander zulaufend ausgerichteten Abstützflächen wird so in einemLängsrandbereich eine definierte Abstützung sowie Anlage geschaffen. Durch dasAnordnen und/oder Vorsehen zumindest eines ersten Federelements auf der derersten Schmalseite gegenüberliegend angeordneten zweiten Schmalseite derAufnahmekammer kann so eine gerichtete Andrückkraft und damit verbundeneHaltekraft auf den Basiskörper bzw. Feilenkörper bei seiner in der Aufnahmekam¬mer befindlichen Stellung geschaffen werden. Das Federelement greift an einerweiteren Längsseitenfläche des Basiskörpers bzw. Feilenkörpers an. Damit kannauch in diesem Abschnitt eine unbeabsichtigte Abnutzung des Federelements durch den Basiskörper bzw. Feilenkörper vermieden werden. So kann durch dasFederelement während der in der Aufnahmekammer befindlichen Stellung desBasiskörpers bzw. Feilenkörpers eine ausreichende Halte- und/oder Klemmkraftauf diesen ausgeübt werden, um so ein unbeabsichtigtes Flerausfallen desselbenzu verhindern. Des Weiteren können aber auch Stoßbelastungen dadurch ge¬dämpft und nicht in voller Flöhe und/oder vollem Ausmaß auf den Basiskörperbzw. Feilenkörper übertragen werden.
Der durch die Merkmale des Anspruchs 3erzielte Vorteil liegt darin, dass der Fei¬lenkörper in der Aufnahmekammer aufgenommen und auch über eine längere Be¬triebsdauer sicher bei mehrmaligen Entnahme- und Einsetzvorgängen vor einemFlerausfallen gehalten werden kann. Da es sich bei diesem Gebrauchsgegenstandum eine Feile mit einem Feilenkörper aus einem Werkstoff handelt, welcherbruchempfindlich ist, ist dieser so abgestützt, dass Stoßbelastungen, wie diesebeispielsweise beim Hinunterfallen auf den Boden auftreten können, nur gedämpftvom Grundkörper des Taschenwerkzeugs auf den Feilenkörper übertragen wer¬den. Um den Feilenkörper selbst ohne zusätzliche daran angeformte oder ange¬ordnete Rast- und/oder Haltemittel in der Aufnahmekammer abstützen zu können,weist dieser an zumindest einer seiner Längsseitenflächen, bevorzugt jedoch anbeiden seiner Längsseitenflächen, jeweils einen die randseitigen Enden der bei¬den Flachseiten darüber hinaus vorragenden Feilenkörperteil auf. Da zumindestan einer der Flachseiten des Feilenkörpers eine aufgeraute Oberfläche als Ar¬beitsfläche angeordnet oder ausgebildet ist, sind die Längsseitenflächen, insbe¬sondere bei aus Glas gebildetem Feilenkörper, frei von Aufrauhungen und somitbevorzugt glatt ausgebildet. Durch dieses seitliche Vorragen bzw. Überragen derFlachseiten wird so am Feilenkörper ein Lager- und/oder Stützabschnitt geschaf¬fen.
Vorteilhaft ist auch eine weitere Ausführungsform nach Anspruch 4, da dadurch imLängsrandbereich des Feilenkörpers ein definierter Abstützbereich oder Ab¬stützabschnitt geschaffen wird, welcher frei von Aufrauhungen ist und somit auchüber eine längere Benutzungsdauer eine Beschädigung bzw. ein Abtrag von denin der Aufnahmekammer angeordneten oder ausgebildeten Abstützflächen verhin¬ dert werden kann. Der seitlich vorragende Teil des Feilkörpers bildet auch gleicheinen Teil einer Zentrier- und/oder Führungsanordnung aus.
Vorteilhaft ist weiters eine Ausbildung nach Anspruch 5, da dadurch eine gezielteund gerichtete Abstützung für den Feilenkörper in der Aufnahmekammer geschaf¬fen werden kann.
Durch die Ausbildung nach Anspruch 6 ist es möglich, dass so eine durchlaufendeoder nahezu durchgängige Abstützfläche für den Randbereich des Feilenkörpersgeschaffen werden kann. Damit kann die Gefahr von Beschädigungen des Feilen¬körpers verringert werden, da dieser über einen überwiegenden Teil seinerLängserstreckung an den Abstützflächen im Bereich einer Schmalseite anliegt.
Nach einer anderen Ausführungsvariante gemäß Anspruch 7 wird so auch im Be¬reich der ersten Schmalseite zusätzlich zum ersten, gegenüberliegend angeordne¬ten Federelement eine Krafteinleitung auf den Feilenkörper aufgebaut, wodurchauch bei Stoßbelastungen ein ungewolltes Herausfallen des Feilenkörpers aus derAufnahmekammer verhindert werden kann. Dies deshalb, da der Feilenkörperbeidseitig mit einer Federkraft beaufschlagt wird und so eine bessere Dämfpungsowie Halterung erzielbar ist.
Vorteilhaft ist auch eine Weiterbildung nach Anspruch 8, da so auch im Bereichdes ersten Federelementes durch die winkelig aufeinander zulaufend ausgerichte¬ten Kontaktflächen eine Selbstzentrierung des Feilenkörpers in der Aufnahme¬kammer erzielt werden kann.
Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 9 ist von Vorteil, dass so ein Federelementgeschaffen werden kann, welches einen ungehinderten Einsteckvorgang oderEntnahmevorgang des Feilenkörpers in oder aus der Aufnahmekammer ermög¬licht. Darüber hinaus kann so aber auch eine ausreichende Klemmkraft ausge¬hend vom Federelement auf den Feilenkörper ausgeübt werden, um diesen sicherpositioniert in der Aufnahmekammer halten und vor einem unbeabsichtigten Her¬ausfallen sichern zu können.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 10 wird erreicht, dass damit ein direktesAnliegen des Feilenkörpers mit seiner Längsseitenfläche im Bereich der zweitenSchmalseite der Aufnahmekammer verhindert werden kann. Durch den minimalgrößer gewählten Abstand können damit toleranzbedingte Abweichungen des Fei¬lenkörpers besser ausgeglichen werden und stets ein direktes Anliegen bzw. Ver¬klemmen des Feilenkörpers in der Aufnahmekammer verhindert werden.
Durch die Ausbildung nach Anspruch 11 kann so auch bei einer zu großen Ver¬formung des Federelements, wie diese beispielsweise bei einer Stoßbelastungauftreten kann, trotzdem eine zentrierte Abstützung des Feilenkörpers in der Auf¬nahmekammer in Richtung seiner Dicke erzielt werden.
Vorteilhaft ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 12, da dadurch stets eine si¬chere Anlage und Abstützung des Feilenkörpers am ersten Federelement ge¬schaffen werden kann.
Gemäß einer Ausbildung, wie im Anspruch 13 beschrieben, wird so für die Anord¬nung und Halterung des ersten Federelements im Bereich der zweiten Schmalsei¬te der Aufnahmekammer ein ausreichender Aufnahmeraum für das Federelementselbst sowie ausreichend Platz für die durchzuführenden Federwege geschaffenwerden kann.
Dabei erweist sich eine Ausgestaltung nach Anspruch 14 vorteilhaft, weil dadurcheine zentrische Anordnung des Feilenkörpers in Richtung seiner Dicke innerhalbder Aufnahmekammer geschaffen werden kann. Damit braucht beim Einsetzendes Feilenkörpers in die Aufnahmekammer keine besondere Einsteckrichtung undoder Lage des Feilenkörpers beachtet werden. Dies insbesondere dann, wenn dieLängsseitenflächen des Feilenkörpers ebenfalls spiegelbildlich sowie zentrischbezüglich der Mittelebene verlaufend ausgebildet sind.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung gemäß Anspruch 15 wird so innerhalb ei¬nes plattenförmigen Aufnahmegehäuses zumindest eine Aufnahmekammer ge¬schaffen, welche speziell zur Aufnahme von Feilenkörpern aus einem sprödenWerkstoff, insbesondere Glas, ausgebildet sind. Damit kann auf die zusätzliche
Anordnung von Halte- und/oder Arretiermitteln direkt am Feilenkörper verzichtetwerden und dieser direkt in den Grundkörper des plattenförmigen Aufnahmege¬häuses eingesetzt und auch wieder entnommen werden.
Von Vorteil ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 16, da so auch am her¬kömmlichen und hinlänglich bekannten Taschenmessern ein derartiger, bruch¬empfindlicher Feilenkörper eingesetzt und vor allem auch über eine längere Be¬triebsdauer sicher gehalten werden kann.
Schließlich ist aber auch eine Ausbildung, wie im Anspruch 17 beschrieben, mög¬lich, da so innerhalb des Aufnahmebereichs zwischen den Seitenwangen desGrundkörpers eine Aufnahmemöglichkeit des Feilenkörpers geschaffen werdenkann. So ist der Feilenkörper ähnlich wie andere am Grundkörper angeordneteoder daran gelagert gehaltene Werkzeuge von einer sich innerhalb des Aufnah¬mebereichs des Taschenmessers befindlichen Speicherposition in eine dazu ver¬schwende Entnahmeposition verschwenkbar.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgendenFiguren näher erläutert.
Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine erste Ausführung eines Taschenwerkzeugs in Form einer Werk¬zeugkarte, in Draufsicht;
Fig. 2 das Taschenwerkzeug nach Fig. 1, in Ansicht geschnitten gemäß denLinien ll-ll in Fig. 1;
Fig. 3 einen Aufnahmeraum mit dem darin aufgenommenen Gebrauchsge¬genstand in Form einer Feile, in Seitenansicht geschnitten gemäß denLinien lll-lll in Fig. 1;
Fig. 4 den Aufnahmeraum im Bereich des Federelements mit dem darin auf¬genommenen Gebrauchsgegenstand, in Seitenansicht geschnitten ge¬mäß den Linien IV-IV in Fig. 1;
Fig. 5 den als Feile ausgebildeten und das Werkzeug bildenden Gebrauchs¬gegenstand, in schaubildlicher Darstellung;
Fig. 6 ein Detail eines anders ausgebildeten und das Werkzeug bildendenGebrauchsgegenstand in Form eines Feilenkörpers im Querschnitt;
Fig. 7 ein als Taschenmesser ausgebildetes Taschenwerkzeug mit einer au§en an der Seitenwange angeordneten Seitenwangenplatte und darinaufgenommenem Gebrauchsgegenstand, in Seitenansicht;
Fig. 8 eine weitere mögliche Anordnung eines als Feile ausgebildeten Ge¬brauchsgegenstands an einem als Taschenmesser ausgebildetes Ta¬schenwerkzeug, in Seitenansicht;
Fig. 9 eine andere mögliche Anordnung eines als Feile ausgebildeten Ge¬brauchsgegenstands an einem als Taschenmesser ausgebildetes Ta¬schenwerkzeug, in Seitenansicht;
Fig. 10 einen weiteren, als Feile ausgebildeten und das Werkzeug bildendenGebrauchsgegenstand, in Draufsicht;
Fig. 11 ein Detail einer anderen federnd ausgebildeten Halterung des Ge¬brauchsgegenstands in der Aufnahmekammer des Taschenwerkzeugs,im Querschnitt.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausfüh¬rungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbe¬zeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthal¬tenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichenbzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die inder Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. aufdie unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese La¬geangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
Einleitend sei noch angeführt, dass unter dem Sammelbegriff Taschenwerkzeugdie unterschiedlichsten Gebrauchsgegenstände wie z.B. eine plattenförmige
Werkzeugkarte, ein Taschenmesser, unterschiedlichste Kosmetiketuis verstandenwerden, welche ein Benutzer in seiner Hosen- oder Rocktasche, einer Handtascheeinem Aktenkoffer oder dergleichen aufbewahren kann. Es könnte sich aber auchum ein Anbaumodul an ein Mobiltelefon handeln, in welchem die unterschiedlichs¬ten Gebrauchsgegenstände wie Werkzeuge oder dergleichen aufgenommen wer¬den sollen. In all den zuvor beschrieben Taschenwerkzeugen soll zumindest eineAufnahmekammer angeordnet oder ausgebildet sein, welche zur Aufnahme einesauf Schlag- und/oder Stoßbelastung empfindlichen Gegenstands dient. Derartbruchempfindliche Gegenstände oder daraus gebildete Werkzeuge oder Ge¬brauchsgegenstände können z.B. durch einen Glaskörper, Spiegel, Keramikbau¬teil oder dergleichen gebildet sein.
So kann der aufzunehmende Gebrauchsgegenstand z.B. durch eine Feile, insbe¬sondere eine Nagelfeile, gebildet sein. Handelt es sich z.B. um eine Feile, kanndessen Basiskörper oder der durch diesen gebildete Feilenkörper selbst zu einemüberwiegenden Anteil aus Glas und/oder Keramik gebildet sein. An zumindest ei¬ner seiner Flachseiten ist der Feilenkörper zumindest zu einem überwiegendenFlächenanteil mit eine gerauten Oberfläche versehen. Dieser geraute Bereichkann z.B. durch Ätzen mit einer Säure oder einen Sandstrahlvorgang hergestelltwerden. Ein derartiger Feilenkörper sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung istunter anderem in der EP 0 925 003 B1 oder der EP 2 000 043 A2 beschrieben.
Der zumindest eine Gebrauchsgegenstand ist in seiner Aufbewahrungs- und/oderSpeicherstellung in der Aufnahmekammer angeordnet oder darin aufgenommen.Der Gebrauchsgegenstand weist einen Basiskörper auf, der durch voneinanderdistanziert angeordnete erste und zweite Flachseiten, sich dazwischen erstre¬ckende erste und zweite Längsseitenflächen sowie erste und zweite Stirnseiten¬flächen begrenzt ist.
Der Gebrauchsgegenstand kann insbesondere durch eine Feile und/oder einenSpiegel gebildet sein, wobei diese durch einen Feilen- und/oder Spiegelkörpergebildet sein können. Diese können wiederum durch voneinander distanziert an¬geordnete erste und zweite Flachseiten, sich dazwischen erstreckende erste und zweite Längsseitenflächen sowie erste und zweite Stirnseitenflächen begrenztsein.
In der Aufnahmekammer ist zumindest ein erstes Federelement angeordnet oderausgebildet, an welchem zumindest einen ersten Federelement der Gebrauchs¬gegenstand federnd daran abgestützt ist. Damit kann bei in der Aufnahmekammerbefindlichem Gebrauchsgegenstand dieser einerseits dämpfend am Grundkörperabgestützt sein und andererseits mit einer ausreichenden Haltekraft beaufschlagtwerden, sodass dieser nicht unbeabsichtigt aus der Aufnahmekammer herausfällt.
Weiters kann im Querschnitt des Basiskörpers, insbesondere des Feilenkörpersund/oder Spiegelkörpers, in Richtung von dessen Längserstreckung gesehen diezumindest eine Längsseitenfläche mit einer konvex verlaufenden Krümmung aus¬gebildet sein. Es kann aber auch anschließend an beide randseitigen Enden derFlachseiten jeweils eine Fasenfläche angeordnet sein.
Der Gebrauchsgegenstand, insbesondere der Feilenkörper, kann über eine Be¬dienöffnung in die Aufnahmekammer eingesetzt oder aus der Aufnahmekammerentnommen werden. Nachfolgend wird im näheren auf eine aus einem Glaswerk¬stoff gebildete Feile mit einem Feilenkörper eingegangen, wobei jedoch erwähntsei, dass der stoß- und/oder bruchempfindliche Gebrauchsgegenstand auch durchandere bruchempfindliche Gegenstände gebildet sein kann.
Da der Feilenkörper flachprofilförmig ausgebildet ist und zumeist selbst kein zu¬sätzliches Griffstück aufweist, ist der Feilenkörper selbst in der Aufnahmekammerdes Taschenwerkzeugs abzustützen. Weiters soll dieser in der aufgenommenenPosition auch bei mehrmaligem Gebrauch sicher gegen ein unbeabsichtigtes Her¬ausfallen positioniert in der Aufnahmekammer gehalten sein.
Dazu weist die Aufnahmekammer im Querschnitt bezüglich ihrer Längserstre¬ckung gesehen im Bereich einer der ersten Längsseitenfläche des Feilenkörperszugewendeten ersten Schmalseite eine erste Begrenzungswand mit zumindestzwei winkelig auf die von der Aufnahmekammer abgewendete Seite zusammen¬laufend ausgerichtete Abstützflächen auf.
Im Bereich einer der ersten Schmalseite gegenüberliegend angeordneten zweitenSchmalseite der Aufnahmekammer ist zumindest ein erstes Federelement ange¬ordnet. Das erste Federelement liegt bei in der Aufnahmekammer aufgenomme¬nem Feilenkörper an dessen der ersten Längsseitenfläche gegenüberliegendenzweiten Längsseitenfläche an. Der Feilenkörper ist vom ersten Federelement miteiner in Richtung auf die erste Schmalseite gerichteten Federkraft beaufschlagt.
Dadurch wird eine Abstützung und Halterung des Feilenkörpers in der Aufnahme¬kammer Quer zu seiner Längserstreckung sichergestellt. Da der Feilenkörper anseinen beiden Längsseitenflächen keine Aufrauungen aufweist, entsteht in derHaltestellung kein Kontakt mit den aufgerauten Feilflächen des Feilenkörpers.Weiters wird durch die federnde Abstützung des Feilenkörpers auch eine ge¬dämpfte Übertragung von Stoßbelastungen ausgehende vom Gehäuse bzw. demGrundkörper des Taschenwerkzeugs auf den Feilenkörper erzielt, wie diese z.B.bei einem unbeabsichtigten Hinunterfallen über eine ausreichende Fallhöhe auf-treten und ansonsten zu einem Bruch des doch relativ spröden Feilenkörpers füh¬ren.
In den nachfolgenden Figuren sind verschiedene mögliche Ausführungsbeispielevon unterschiedlichen Taschenwerkzeugen beschrieben, welche alle dazu ausge¬bildet sind, in einer dafür speziell ausgeformten Aufnahmekammer mit den dortangeordneten Bauteilen für eine sichere und vor allem bruchfreie Aufnahme undHalterung des Gebrauchsgegenstands, insbesondere dessen Basiskörper zu die¬nen.
In den Fig. 1 bis 6 ist eine erste mögliche und gegebenenfalls für sich eigenstän¬dige Ausführungsform eines Taschenwerkzeugs 1 gezeigt, wobei auf die zuvorallgemeine Beschreibung zur Ausbildung desselben hingewiesen bzw. Bezug ge¬nommen wird. Im diesem hier nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel isteiner der Gebrauchsgegenstände, nämlich eines der im Taschen Werkzeug 1 darinaufgenommenen Werkzeuge, durch eine Feile bzw. einen diese bildenden Feilen¬körper gebildet, welcher in den Fig. 5 und 6 noch für sich alleinig dargestellt undbeschrieben worden ist.
Das hier näher beschriebene Taschenwerkzeug 1 ist dabei als plattenförmigesAufnahmegehäuse ausgebildet. Dieses kann aus den unterschiedlichsten Werk¬stoffen, wie zum Beispiel Kunststoffen und/oder Metallen, insbesondere Leichtme¬tallen, gebildet sein. Bei einem Kunststoff kann bei entsprechend gewähltemWerkstoff auch noch ein Durchscheinen bzw. eine transparente Ausbildung erfol¬gen. Das plattenförmige Aufnahmegehäuse ist im vorliegenden Ausführungsbei¬spiel durch eine Grundplatte 2 sowie eine Deckplatte 3 gebildet. Die beiden Plat¬ten 2, 3 können miteinander lösbar oder unlösbar verbunden sein. In dem gefüg¬ten Zustand der Grundplatte 2 mit der Deckplatte 3 bilden diese einen Grundkör¬per 4 des als Werkzeugkarte ausgebildeten Taschenwerkzeugs 1 aus.
Umfänglich ist der Grundkörper 4 im Bereich seiner Schmalseiten durch Längssei¬tenflächen 5 sowie Querseitenflächen 6 begrenzt. Bevorzugt verlaufen jeweils diebeiden Längsseitenflächen 5 und/oder die beiden Querseitenflächen 6 jeweils pa¬rallel zueinander. Des Weiteren sind die Längsseitenflächen 5 sowie die Quersei¬tenflächen 6 zueinander winkelig, insbesondere rechtwinkelig, verlaufend ausge¬richtet.
Des Weiteren ist hier noch vorgesehen, dass das als Werkzeugkarte ausgebildeteTaschenwerkzeug 1 zumindest eine im Grundkörper 4 ausgebildete oder amGrundkörper 4 angeordnete Aufnahmekammer 7 aufweist. Im vorliegenden Aus¬führungsbeispiel sind mehrerer derartiger Aufnahmekammern 7 zwischen derGrundplatte 2 sowie der Deckplatte 3 angeordnet oder ausgebildet, welche aus¬gehend von einer der Längsseitenflächen 5 und/oder einer der Querseitenflächen6 über eine der jeweiligen Aufnahmekammer 7 zugeordnete Bedienöffnung 8 zu¬gänglich ist.
Bevorzugt sind jedoch mehrere Aufnahmekammern 7 vorgesehen, welche je nachdem darin aufzunehmenden Werkzeug und/oder Gebrauchsgegenstand die dafürentsprechende Form aufweisen. Zur Ausbildung der Aufnahmekammer 7 bzw. derAufnahmekammern 7 können an der Grundplatte 2 und/oder Deckplatte 3 jeweilsin Richtung auf die gegenüberliegende Platte 3, 2 vorragend ausgebildete Stegeund/der Rippen an der Grundplatte 2 und/oder der Deckplatte 3 angeordnet oderausgebildet sein.
Unabhängig davon wäre es aber auch noch möglich, nur an einer der Platten,entweder an der Grundplatte 2 oder an der Deckplatte 3 den oder die Stege bzw.Rippen anzuordnen und die jeweils andere Platte ebenflächig auszubilden. DieVerbindung zwischen der Grundplatte 2 und der Deckplatte 3 erfolgt überwiegendim Bereich der jeweils der gegenüberliegenden Platte 3, 2 zugewendeten Längs¬stirnseiten der Rippen bzw. Stege. Die Verbindung kann auf unterschiedlichste Artund Weise erfolgen. So wäre es möglich, die Verbindung im Zuge eines Klebevor¬ganges mit einem zusätzlichen Klebemittel, einem Schweißvorgang oder aberauch mit einem mechanischen Verbindungsvorgang, wie beispielsweise Schrau¬ben, Nieten oder dergleichen, durchzuführen.
Bei den bislang eingesetzten Feilen handelt es sich dabei um solche aus einemmetallischen Werkstoff, wobei an einem Ende der Feile ein zusätzlicher Haltegriffzumeist aus einem Kunststoffmaterial angeordnet ist, insbesondere angeformt ist.So konnten zwischen dem zusätzlichen Haltegriff und dem Grundkörper 4 des Ta¬schenwerkzeugs 1 im Bereich von dessen Aufnahmekammer 7 mit dem zusätzli¬chen Haltegriff zusammenwirkende Rast- und/oder Haltemittel angeordnet bzw.vorgesehen werden. In diesem Fall kam dann der zumeist aus dem metallischenWerkstoff gebildete Feilenkörper nicht in direkten Kontakt mit der Grundplatte 2und/oder Deckplatte 3 oder den die Aufnahmekammer 7 begrenzenden oder um¬grenzenden Stegen oder Rippen.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel soll eine Feile 9 in der Aufnahmekammer 7aufgenommen und dort positioniert bis zu deren Entnahme in der Aufnahmekam¬mer 7 gehalten werden. Die Feile 9 ist insbesondere als Nagelfeile ausgebildetund bildet einen der im Taschenwerkzeug 1 aufzunehmenden Gebrauchsgegen¬stände.
Wie nun besser aus der Fig. 5 oder 6 zu ersehen ist, weist die Feile 9 einen alsBasiskörper ausgebildeten Feilenkörper 10 auf, welcher durch voneinander dis¬tanziert angeordnete erste und zweite Flachseiten 11, 12, sich dazwischen erstre¬ckende erste und zweite Längsseitenflächen 13,14 sowie erste und zweite Stirn¬seitenflächen 15, 16 begrenzt bzw. umgrenzt ist. Damit ist die Raumform des Fei¬lenkörpers 10 festgelegt. Bevorzugt ist der Feilenkörper 10 flachprofilartig ausge¬ bildet. An beiden voneinander in Längserstreckung distanzierten Enden kann eineRundung oder ein anders gearteter Übergang zwischen den beiden Längsseiten¬flächen 13, 14 im Bereich der beiden Stirnseitenflächen 15,16 ausgebildet sein.Die Übergänge bzw. die beiden Stirnseitenflächen 15, 16 können auch zueinanderunterschiedlich ausgebildet sein.
Jede der Aufnahmekammern 7 weist zumeist eine von außen zugängige Bedien¬öffnung 8 auf. Somit kann die Feile 9 durch die Bedienöffnung 8 in die Aufnahme¬kammer 7 eingesetzt, insbesondere eingeschoben, oder aus der Aufnahmekam¬mer 7 entnommen werden. In den anderen bzw. weiteren Aufnahmekammern 7können andere Werkzeuge, Gebrauchsgegenstände oder Verbrauchsgegenstän¬de aufgenommen und auch gehalten sein.
Der Feilenkörper 10 selbst ist zu einem überwiegenden Anteil aus Glas bzw. ei¬nem Glaswerkstoff gebildet. Zumeist wird Flussglas oder Pressglas verwendet. Anzumindest einer der Flachseiten 11,12 weist der Feilenkörper 10 eine aufgerauteOberfläche auf, welche somit als Arbeitsfläche oder Feilfläche am Feilenkörper 10ausgebildet ist.
Da zumindest eine der Flachseiten 11 und/oder 12 mit der nicht näher dargestell¬ten Aufrauhung versehen oder damit ausgestattet ist, ist ein Lagern bzw. Abstüt¬zen des Feilenkörpers 10 an den Flachseiten 11 und/oder 12 nicht oder nur be¬dingt möglich, da die entsprechenden damit zusammenwirkenden Stützmittel bzw.Arretiermittel nach kürzester Zeit durch den Einsteck- und/oder Entnahmevorgangabgefeilt bzw. abgetragen sind.
Um eine dauerhafte Abstützung und auch Halterung des Feilenkörpers 10 in derdafür bestimmten Aufnahmekammer 7 des Taschenwerkzeuges 1 zu gewährleis¬ten, ist hier nun vorgesehen, dass im Querschnitt des Feilenkörpers 10 in Rich¬tung von dessen Längserstreckung gesehen, zumindest eine der Längsseitenflä¬chen 13 und/oder 14, bevorzugt jedoch beide der Längsseitenflächen 13, 14, je¬weils jene der jeweiligen Längsseitenfläche 13, 14 zugewendeten randseitigenEnden 17,18 der beiden Flachseiten 11, 12 überragt. Das oder die randseitigenEnden 17 stellen die Enden der ersten Flachseite 11 und das oder die randseiti¬ gen Enden 18 stellen die Enden der zweiten Flachseite 12 dar. Dies ist am bestenaus der Darstellung der Fig. 4 oder 6 zu ersehen.
Unter Überragen wird hier jegliche Raumform verstanden, welche im Querschnittgesehen einen gewissen Überstand über die beiden randseitigen Enden 17, 18anschließend an die beiden Flachseiten 11,12 bewirkt. So könnte zum Beispielzumindest eine der Längsseitenflächen 13 und/oder 14 im Querschnitt des Feilen¬körpers 10 in Richtung von dessen Längserstreckung gesehen mit einer konvexverlaufenden Krümmung ausgebildet sein.
Unabhängig davon könnte aber auch, wie dies schematisch in der Fig. 6 darge¬stellt ist, anschließend an beide randseitigen Enden 17,18 der Flachseiten 11,12jeweils eine Fasenfläche 19, 20 angeordnet oder ausgebildet sein. So könntensich die beiden Fasenflächen 19, 20 an den von den Flachseiten 11,12 abgewen¬deten Enden schneiden. Es wäre aber auch möglich, dass im Querschnitt gese¬hen die beiden Fasenflächen 19, 20 über eine Abrundung oder eine anders ver¬laufend ausgebildete Übergangsfläche miteinander verbunden sind.
Das Anordnen bzw. Vorsehen der Aufrauhung ist zumindest im Bereich der beidenLängsseitenflächen 13,14 zu vermeiden und sind diese somit bevorzugt ebenflä¬chig und/oder glatt und daher ohne jeglicher Aufrauhung ausgebildet. Damit kannoder können die beiden Längsseitenflächen 13 und 14 zur Abstützung und Halte¬rung des Feilenkörpers 10 in der Aufnahmekammer 7 des Taschenwerkzeuges 1dienen.
Wie nun besser aus der Fig. 3 oder 4 zu ersehen ist, weist die Aufnahmekammer7 im Querschnitt bezüglich ihrer Längserstreckung gesehen, im Bereich von einerder ersten Längsseitenflächen 13 des Feilenkörpers 10 zugewendeten erstenSchmalseite eine erste Begrenzungswand 21 auf. Die erste Begrenzungswand 21ist im Bereich der ersten Schmalseite durch jeweils von der Grundplatte 2 sowieder Deckplatte 3 vorragend ausgebildete Stege 22, 23 gebildet. Eine Höhenerstre¬ckung der Stege 22, 23 über die Grundplatte 2 sowie die Deckplatte 3 wird bevor¬zugt so gewählt, dass sich diese jeweils über die Hälfte einer Höhe 24 der Auf¬nahmekammer 7 zwischen der Grundplatte 2 und der Deckplatte 3 aufeinander zu erstrecken und aneinander anliegen. Dieser Kontaktbereich kann auch eine Ver¬bindungsfläche ausbilden.
An der der Aufnahmekammer 7 zugewendeten Seite der Begrenzungswand 21sind an dieser Abstützflächen 25 angeordnet. Dabei können die Abstützflächen 25derart ausgerichtet sein, dass diese winkelig auf die von der Aufnahmekammer 7abgewendeten Seite zusammenlaufend ausgerichtet sind. Weiters soll der Nei¬gungswinkel bzw. die Ausrichtung der Abstützflächen 25 an die Raumform derLängsseitenflächen 13 und/oder 14 entsprechend angepasst sein.
Ist der Feilenkörper 10 in die Aufnahmekammer 7 eingesetzt, stützt sich die ersteLängsseitenfläche 13 oder die zweite Längsseitenfläche 14 des Feilenkörpers 10an den Abstützflächen 25 ab. Weiters ist die zuvor beschriebene Höhe 24 derAufnahmekammer 7 in Richtung der Dicke zwischen den beiden Flachseiten 11,12 des Feilenkörpers 10 gesehen, zumindest so groß gewählt, dass ohne Klem¬men auch bei toleranzbedingten Abweichungen der Feilenkörper 10 in die Auf¬nahmekammer 7 eingeschoben werden kann. Bevorzugt wird jedoch die Höhe 24so gewählt, dass die Aufnahmekammer 7 bzw. die diese dort begrenzendenKammerwände distanziert von der ersten Flachseite 11 sowie von der zweitenFlachseite 12 angeordnet sind.
Wie nun besser aus einer Zusammenschau der Fig. 1 und 4 zu ersehen ist, ist imBereich einer der ersten Schmalseite gegenüberliegend angeordneten zweitenSchmalseite der Aufnahmekammer 7 zumindest ein erstes Federelement 26 an¬geordnet oder ausgebildet. Das erste Federelement 26 liegt bei in der Aufnahme¬kammer 7 aufgenommenem Feilenkörper 10 an dessen zweiten Längsseitenflä¬che 14 an und beaufschlagt den Feilenkörper 10 mit einer in Richtung auf die ers¬te Schmalseite bzw. die erste Begrenzungswand 21 gerichtete Federkraft.
Weiters wäre es auch noch möglich, die zuerst beschriebenen Abstützflächen 25im Bereich der ersten Begrenzungswand 21 in Längserstreckung der Aufnahme¬kammer 7 gesehen, nur bereichsweise daran auszubilden oder anzuordnen. Eswäre aber auch möglich, in Richtung der Längserstreckung der Aufnahmekammer7 an der ersten Begrenzungswand 21 mehrere hintereinander angeordnete Ab-
Stützflächen 25 auszubilden oder anzuordnen. Unabhängig davon könnten sichaber auch die Abstützflächen 25 über eine überwiegende Längserstreckung derersten Schmalseite an der ersten Begrenzungswand 21 der Aufnahmekammer 7ausgebildet oder angeordnet sein.
Das im Bereich der zweiten Schmalseite angeordnete und zuvor beschriebeneerste Federelement 26 kann auf seinerder Aufnahmekammer 7 zugewendetenSeite zwei winkelig auf die von der Aufnahmekammer 7 abgewendeten Seite zu¬sammenlaufend ausgerichtete Kontaktflächen 27 aufweisen. Damit kann eine ähn¬liche Abstützung bzw. Zentrierung des Feilenkörpers 10 erreicht werden, wie diesbereits zuvor für die Abstützflächen 25 an der ersten Begrenzungswand 21 be¬schrieben worden ist. Es wäre aber auch eine gegengleich zur Querschnittsformder zweiten Längsseitenfläche 14 ausgerichtete Vertiefung möglich. Dies könnteaber unabhängig davon auch im Bereich der ersten Längsseitenfläche 13 an derBegrenzungswand 21 durch eine durchgehend verlaufende Abstützfläche 25 er¬folgen.
So könnte das zumindest erste Federelement 26 beispielsweise durch eine Blatt¬feder, einen elastisch ausgebildeten Druckkörper oder ähnliches gebildet sein.
Das erste Federelement 26 könnte aber auch direkt durch einen an der Grundplat¬te 2 und/oder Deckplatte 3 angeformt oder ausgebildeten Federarm gebildet sein.Unabhängig davon könnte aber auch das erste Federelement 26 direkt aus demgleichen Werkstoff ausgebildet sein, wie die Grundplatte 2 und/oder Deckplatte 3.
Die Aufnahmekammer 7 wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel im Bereich vonderen zweiten Schmalseite zumindest Abschnittsweise durch eine zweite Begren¬zungswand 28 begrenzt. Im Abschnitt bzw. Bereich der Aufnahmekammer 7, wel¬cher in Längserstreckung neben oder beidseits des ersten Federelements 26 an¬geordnet ist, kann die zweite Begrenzungswand 28 ähnlich ausgebildet sein, wiedies bereits zuvor für die erste Begrenzungswand 21 beschrieben worden ist. Diesist am besten aus der Fig. 3 zu ersehen. Hier können weitere Stege 29, 30 ange¬ordnet oder ausgebildet sein, welche über die Grundplatte 2 sowie Deckplatte 3aufeinanderzuragen und an deren Stirnseiten miteinander verbunden sein kön¬nen. Diese Verbindung kann aber auch bei den zuvor beschriebenen Stegen 22, 23 im Bereich von deren einander zugewendeten Stirnseiten erfolgen. Durch diezentrische Ausbildung der Stege 22, 23; 29, 30 bezüglich deren Überstand überInnenflächen der Grundplatte 2 sowie der Deckplatte 3 können so Hinterschnei¬dungen bei in einem Spritzgussverfahren hergestellten Platten in diesem Bereichvermieden werden.
So ist auch hier im Bereich, der neben dem ersten Federelement 26 die zweiteBegrenzungswand 28 bildet, vorgesehen, dass im Querschnitt bezüglich derLängserstreckung der Aufnahmekammer 7 gesehen, diese eine V-förmige Vertie¬fung mit zwei winkelig auf die von der Aufnahmekammer 7 abgewendete Seitezusammenlaufend ausgebildete Begrenzungsflächen 31 aufweist. Der AusdruckBegrenzungsfläche wurde deshalb gewählt, da vorgesehen ist, dass die zweiteBegrenzungswand 28 zumindest abschnittsweise in einem Abstand von den ge¬genüberliegend angeordneten Abstützflächen 25 der ersten Schmalseite der Auf¬nahmekammer 7 distanziert angeordnet ist. Dabei ist der Abstand größer gewähltoder ausgebildet, als eine maximale Außenabmessung des Feilenkörpers 10 zwi¬schen seinen beiden Längsseitenflächen 13 und 14. Damit kann eine direkterFestkörperkontakt zumindest zwischen den Begrenzungsflächen 31 und der die¬ser zugewendeten zweiten Längsseitenfläche 14 des Feilenkörpers 10 vermiedenwerden. Darüber hinaus können so aber auch besser toleranzbedingte Abwei¬chungen des Feilenkörpers 10 aufgefangen werden. Sollte bei einer zu starkenStoßbelastung das erste Federelement 26 zu stark auf die von der Aufnahme¬kammer 7 abgewendete Seite zurückverformt werden, kann aber auch ein kurz¬fristiges Anliegen der zweiten Längsseitenfläche 14 an den an der zweiten Be¬grenzungswand 28 angeordneten Begrenzungsflächen 31 erfolgen.
Das zumindest eine erste Federelement 26 kann beispielsweise in einer der zwei¬ten Begrenzungswand 28 ausgebildeten oder angeordneten Ausnehmung 32 an¬geordnet oder aufgenommen sein. Weiters soll das zumindest erste Federelement26 die im Bereich der zweiten Schmalseite der Aufnahmekammer 7 angeordnetezweite Begrenzungswand 28 oder die an der zweiten Begrenzungswand 28 aus¬gebildeten oder angeordneten Begrenzungsflächen 31 in Richtung auf die Auf¬nahmekammer 7 überragen.
Um eine zentrische sowie höhenmäßige Ausrichtung und Halterung des Feilen¬körpers 10 in der Aufnahmekammer 7 zu erzielen, sind die Abstützflächen 25und/oderdie Kontaktflächen 27 und/oderdie Begrenzungsflächen 31 spiegelbild¬lich und/oder symmetrisch bezüglich einer in paralleler Richtung bezüglich derLängserstreckung der Aufnahmekammer 7 verlaufenden sowie in einem Mittel derHöhe 24 der Aufnahmekammer 7 sich erstreckenden Mittelebene 33 anzuordnen.
Zusätzlich oder unabhängig davon wäre es aber auch noch möglich, dass im Be¬reich der ersten Schmalseite der Aufnahmekammer 7 zumindest ein zweites Fe¬derelement 34 angeordnet oder ausgebildet ist, an welchem die winkelig auf dievon der Aufnahmekammer 7 abgewendete Seite zusammenlaufend ausgerichte¬ten Kontaktflächen 27 ausgebildet oder angeordnet sind, wie dies zuvor beim ers¬ten Federelement 26 beschrieben worden ist. Damit können die Kontaktflächen 27zumindest abschnittsweise über die Abstützflächen 25 der ersten Schmalseite derAufnahmekammer 7 in Richtung auf die gegenüberliegende zweite Schmalseitevorragen. Es können die Kontaktflächen 27 auch abschnittsweise die Abstützflä¬chen 25 bilden.
In der Fig. 7 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausfüh¬rungsform eines Taschenwerkzeugs 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teilegleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenenFig. 1 bis 6 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wirdauf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Fig. 1 bis 6 sowie dieeinleitenden Ausführungen hingewiesen bzw. Bezug genommen. Der Gebrauchs¬gegenstand ist auch bei diesem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel als Feile9 mit deren Basiskörper, nämlich dem Feilenkörper 10, gebildet.
Bei diesem hier gezeigten Beispiel bildet ein Taschenmesser das Taschenwerk¬zeug 1. Der zuvor beschriebene plattenförmige Grundkörper 4 ist im Gegensatzdazu hierdurch voneinander beabstandet angeordnete und bevorzugt miteinanderverbundene Seitenwangen 35 gebildet. Zwischen den Seitenwangen 35 ist einAufnahmebereich 36 angeordnet oder ausgebildet, in welchem zumindest einFunktionsteil bevorzugt schwenkbar in einer Speicherposition aufgenommen ist.Für den Gebrauch bzw. den Einsatz des zumindest einen Funktionsteils ist dieser in seine dafür verschwenkte bzw. ausgeschwenkte Einsatzstellung zu verbringen.Eine entsprechende Rast- bzw. Arretierstellung kann dabei auch noch zusätzlichvorgesehen sein.
An zumindest einer Außenseite 37 einer der Seitenwangen 35 ist zumindest eineSeitenwangenplatte 38 angeordnet, welche ebenfalls einen eigenen Bestandteilsowie eine Komponente des Grundkörpers 4 bildet. Die Aufnahmekammer 7 dientzur Aufnahme der durch den Feilenkörper 10 gebildeten Feile 9. So kann die Auf¬nahmekammer 7 von der Seitenwangenplatte 38 sowie der Außenseite 37 einerder Seitenwangen 35 umgrenzt sein. Im Bereich einer der Schmalseiten der Auf¬nahmekammer 7 kann wieder das zumindest erste Federelement 26 mit einer derLängsseitenflächen 13, 14 Zusammenwirken.
Es wär aber auch noch möglich, die Seitenwangenplatte 38 aus zwei miteinanderverbundenen Plattenteilen auszubilden, zwischen welchen die Aufnahmekammer7 ausgebildet ist, wie dies zuvor bei dem durch die Grundplatte 2 sowie die Deck¬platte 3 gebildeten plattenförmigen Grundkörper 4 gemäß der Fig. 1 bis 4 be¬schrieben worden ist.
So kann die Seitenwangenplatte 38 oder die diese bildenden Plattenteile aus ei¬nem durchsichtigen bis hin zu einem transparenten Werkstoff, insbesondere auseinem Kunststoff, gebildet sein.
In der Fig. 8 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausfüh¬rungsform eines Taschenwerkzeugs 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teilegleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenenFig. 1 bis 7 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wirdauf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Fig. 1 bis 7 hingewiesenbzw. Bezug genommen.
Bei diesem hier gezeigten Beispiel bildet ebenfalls ein Taschenmesser das Ta¬schenwerkzeug 1. Der zuvor beschriebene plattenförmige Grundkörper 4 ist imGegensatz dazu hier durch voneinander beabstandet angeordnete und bevorzugtmiteinander verbundene Seitenwangen 35 gebildet. Zwischen den Seitenwangen 35 ist der Aufnahmebereich 36 angeordnet oder ausgebildet, in welchem zumin¬dest ein Funktionsteil bevorzugt schwenkbar in einer Speicherposition aufgenom¬men ist. Für den Gebrauch bzw. den Einsatz des zumindest einen Funktionsteilsist dieser in seine dafür verschwenkte bzw. ausgeschwenkte Einsatzstellung zuverbringen. Eine entsprechende Rast- bzw. Arretierstellung kann dabei auch nochzusätzlich vorgesehen sein.
Die zur Aufnahme des Feilenkörpers 10 dienende Aufnahmekammer 7 ist bei die¬sem Ausführungsbeispiel in einem am Grundkörper 4 schwenkbar gelagerten,hülsenförmig oder rohrförmig ausgebildeten Aufnahmekörper 39 gebildet. Damitkann zur Entnahme für die Benutzung der Feile 9 diese zuerst gemeinsam mitdem Aufnahmekörper 39 aus dem Aufnahmebereich 36 soweit heraus ver¬schwend werden, bis eine Entnahme des Feilenkörpers 10 im Bereich der Be¬dienöffnung 8 aus dem Aufnahmekörper 39 möglich ist.
Die Ausbildung und Geometrie der in den Fig. 7 und 8 beschriebenen Aufnahme¬kammer 7 ist analog auszuführen, wie dies bei der detailliert in den Fig. 1 bis 4beschriebenen Aufnahmekammer 7 erfolgt ist. Das zumindest eine erste Fe¬derelement 26 ist wiederum vorzusehen.
In der Fig. 9 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausfüh¬rungsform eines Taschenwerkzeugs 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teilegleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenenFig-1 bis 8 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wirdauf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Fig. 1 bis 8 hingewiesenbzw. Bezug genommen. Der in der Aufnahmekammer 7 aufzunehmende Ge¬brauchsgegenstand ist auch hier durch eine Feile 9 mit deren Basiskörper bzw.Feilenkörper 10 gebildet.
Das Taschenwerkzeug 1 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch ein Ta¬schenmesser gebildet, wobei aber erwähnt sei, dass die Flalterung und Anordnungdes auch hier als Feile 9 ausgebildeten Gebrauchsgegenstands bei einer Werk¬zeugkarte oder aber auch einem anderen Aufnahmegehäuse, wie beispielsweise einem Zusatzmodul zu einem Mobiltelefon oder dergleichen, Anwendung findenkann. Ähnlich wie zuvor in der Fig. 7 beschrieben, ist der Grundkörper 4 durch vonei¬nander beabstandet angeordnete und bevorzugt miteinander verbundene Seiten¬wangen 35 gebildet. Zwischen den Seitenwangen 35 ist der Aufnahmebereich 36angeordnet oder ausgebildet, in welchem zumindest ein Funktionsteil bevorzugtschwenkbar in seiner Speicherposition aufgenommen ist. Die Funktionsteile kön¬nen dabei aber auch als Gebrauchsgegenstände bezeichnet werden. Der oder dieGebrauchsgegenstände und/oderder oder die Funktionsteile können selbst einWerkzeug für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke ausbilden.
Auch hier ist wiederum an zumindest einer Außenseite 37 einer der Seitenwangen35 zumindest eine Seitenwangenplatte 38 angeordnet. Diese kann gegebenenfallsdurch einen eigenständigen Bauteil gebildet sein und dabei eine Komponente desGrundkörpers 4 ausbilden und/oder darstellen. Die Aufnahmekammer 7 dient zurAufnahme des durch den Feilenkörper 10 gebildeten Gebrauchsgegenstands. DieAufnahmekammer 7 kann von der Seitenwangenplatte 38 sowie der Außenseite37 der Seitenwange 35 umgrenzt sein. Es wäre aber auch möglich, die Aufnah¬mekammer 7 nur in der Seitenwangenplatte 38 anzuordnen oder dort auszubilden.
Im Gegensatz zu der zuvor in der Fig. 7 beschriebenen Ausführungsform, bei wel¬cher der als Feile 9 ausgebildete Gebrauchsgegenstand in Richtung seinerLängserstreckung in die Aufnahmekammer 7 eingesetzt worden ist, ist hier einedazu unterschiedliche Einsteckrichtung gewählt. Die Aufnahmekammer 7 weistdabei eine taschenförmige Raumform auf, wobei die den Gebrauchsgegenstandbildende Feile 9 in Querrichtung bezüglich ihrer Längserstreckung in die Aufnah¬mekammer 7 einzusetzen ist.
Im Bereich innerhalb der Aufnahmekammer 7 ist auch hier wiederum zumindestein erstes Federelement 26 angeordnet. Dieses wirkt im Gegensatz zu der zuvorbeschriebenen Ausführungsform nicht mit einer der zuvor beschriebenen Längs¬seitenflächen 13 oder 14 zusammen, sondern mit der ersten Stirnseitenfläche 15des Basiskörpers bzw. Feilenkörpers 10. Das erste Federelement 26 weist hier einen in etwa schlangenförmig ausgebildeten Längsverlauf auf und liegt, zumin¬dest abschnittsweise, an der ersten Stirnseitenfläche 15 an. Der Basiskörper bzw.Feilenkörper 10 kann im Bereich seiner zweiten Stirnseitenfläche 16 direkt anlie¬gend am Grundkörper 4 des Taschenwerkzeugs 1 abgestützt sein.
Unabhängig davon wäre es aber auch möglich, auch im Bereich der zweiten Stirn¬seitenfläche 16 in der Aufnahmekammer 7 zumindest ein weiteres Federelement,beispielsweise das zweite Federelement 34, anzuordnen. Dadurch wird es mög¬lich, eine noch bessere dämpfende Halterung des bruchempfindlich ausgebildetenGebrauchsgegenstands bei in der Aufnahmekammer 7 befindlicher Speicherposi¬tion zu erzielen.
Zur Entnahme des Gebrauchsgegenstands aus der Aufnahmekammer 7 kann imGrundkörper 4 - im vorliegenden Ausführungsbeispiel in der Seitenwangenplatte38 - eine Bedienöffnung 8 angeordnet oder ausgebildet sein. Dabei sei erwähnt,dass die Raumform der Bedienöffnung 8 nur beispielhaft dargestellt worden istund kann unterschiedlichste Längen- und/oder Breitenausdehnungen aufweisen.Es wäre aber auch möglich in Richtung der Längserstreckung des Feilenkörpers10 mehrere Bedienöffnungen 8 in der Seitenwangenplatte 38 anzuordnen oderauszubilden.
Durch das Vorsehen des zumindest einen Federelements 26 und/oder 34 kann soeine schwimmende, dämpfende Lagerung und/oder Halterung des Gebrauchsge-gensand, insbesondere des Feilenkörpers 10, in der Aufnahmekammer 7 erzieltwerden.
Unabhängig davon wäre es aber auch noch möglich, auf der der Bedienöffnung 8gegenüberliegenden Seite - im vorliegenden Ausführungsbeispiel im Bereich derersten Längsseitenfläche 13 - ein drittes Federelement 40 anzuordnen. Damitkann auch in diesem Längsabschnitt des Feilenkörpers 10 eine direkte Anlage amGrundkörper 4 des Taschenwerkzeugs 1 bei in der Aufnahmekammer 7 befindli¬cher Position verhindert werden.
In der Fig. 10 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausfüh-rungsform eines Gebrauchsgegenstands gezeigt, wobei wiederum für gleiche Tei¬le gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegange¬nen Fig. 1 bis 9 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden,wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Fig. 1 bis 9 hinge¬wiesen bzw. Bezug genommen. Der dem hier alleinig dargestellten Gebrauchsge¬genstand handelt es sich wiederum eine ein Feile 9 mit dessen Feilenkörper 10.
Wie bereits zuvor beschrieben, ist an zumindest einer der Flachseiten 11 und/oder12 des Feilenkörpers 10 eine entsprechende Aufrauhung zur Bildung des Werk¬zeugs angeordnet oder ausgebildet. Im Gegensatz zu den insbesondere in denFig. 1 bis 8 dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen des Feilenkör¬pers 10 weist dieser hier dargestellte Feilenkörper 10 Endabschnitte 41,42 im Be¬reich der ersten und/oder zweiten Stirnseitenfläche 15, 16 auf, welche frei von Auf¬rauhungen und somit glatt ausgebildet sind. Der oder die Endabschnitte 41und/oder 42 können nur im Bereich einer der Flachseiten 11 oder 12 oder aberauch an beiden Flachseiten 11 und 12 vorgesehen sein. Sind die Endabschnitte41 und 42 sowohl im Bereich der beiden Stirnseitenflächen 15 sowie 16 als auchan beiden Flachseiten 11 und 12 angeordnet, ist keine besondere Einsteckrich¬tung des Feilenkörpers 10 in die Aufnahmekammer 7 zu beachten.
Durch diese frei von Aufrauhungen ausgebildeten Endabschnitte 41 und/oder 42kann das Federelement 26 und/oder 34 direkt an einem der Endabschnitte 41und/oder 42 angreifen und so den Feilenkörper 10 innerhalb der Aufnahmekam¬mer 7 entsprechend federnd abstützen. Auf die Darstellung des oder der Fe¬derelemente 26 und/oder 34 wurde hier verzichtet, wobei erwähnt sei, dass eineähnliche Ausführungsform gewählt werden kann, wie dies in der nachfolgendenFig. 11 vereinfacht dargestellt worden ist.
In der Fig. 11 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausfüh¬rungsform eines Teilbereichs eines Taschenwerkzeugs 1 gezeigt, wobei wiederumfür gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in denvorangegangenen Fig. 1 bis 10 verwendet werden. Um unnötige Wiederholungenzu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in den vorangegangenen Fig. 1 bis 10 hingewiesen bzw. Bezug genommen. Der in der Aufnahmekammer 7 auf¬zunehmende Gebrauchsgegenstand ist auch hierdurch eine Feile 9 mit deren Ba¬siskörper bzw. Feilenkörper 10 gebildet. Bei dem Gebrauchsgegenstand könntees sich aber auch um einen Spiegel oder ähnliches handeln, bei welchem ein di¬rekter Kontakt des Federelements 26 und/oder 34 mit der verspiegelten Oberflä¬che vermieden werden soll.
Bei dieser hier gezeigten Darstellung handelt es sich um einen Querschnitt in Qu¬errichtung bezüglich der Längserstreckung des Feilenkörpers 10, wobei nur einTeilabschnitt des die Aufnahmekammer 7 bildenden Grundkörpers 4 gezeigt ist.Die nicht näher bezeichnete Aufrauhung und/oder Verspiegelung ist jeweils imBereich der beiden Flachseiten 11,12 durch eine gezackte Linie schematisch an¬gedeutet.
Anschließend an die erste Längsseitenfläche 13 im Bereich der ersten sowie zwei¬ten Flachseite 11,12 sind jeweils erste Längsrandabschnitte 43 angeordnet oderausgebildet, welche frei von Aufrauhungen oder einer Verspiegelung sind. Dashier dargestellte Federelement 26 liegt dabei an den ersten einander gegenüber¬liegenden Längsrandabschnitten 43 sowohl im Bereich der ersten Flachseite 11als auch der zweiten Flachseite 12 des Gebrauchsgegenstands, insbesondere desFeilenkörpers 10, an.
Auch im Bereich der zweiten Längsseitenfläche 14 ist vereinfacht das zweite Fe¬derelement 34 angedeutet. Auch dieses Federelement liegt an den beiden gegen¬überliegend angeordneten zweiten Längsrandabschnitten 44 im Bereich der ers¬ten Flachseite 11 als auch der zweiten Flachseite 12 an.
Zusätzlich kann auch noch vorgesehen sein, dass das erste Federelement 26und/oder das zweite Federelement 34 auch im Bereich zumindest einer Längssei¬tenfläche 13 und/oder 14 daran anliegen. Damit kann eine federnde und/oderdämpfende Abstützung des Gebrauchsgegenstands in der Aufnahmekammer 7erzielt werden.
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten des Taschen¬werkzeugs 1, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf diespeziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondernvielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten unter¬einander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zumtechnischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesemtechnischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt.
Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den ge¬zeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich ei¬genständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kannder Beschreibung entnommen werden. Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind sozu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B.ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehendvon der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtli¬che Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und endenbei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder5,5 bis 10.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1 bis 4; 5; 6; 7; 8; 9; 10; 11 gezeigtenAusführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösun¬gen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungensind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besserenVerständnis des Aufbaus des Taschenwerkzeugs 1 diese bzw. deren Bestandteileteilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wur¬den.
Bezugszeichenliste 1 Taschenwerkzeug 31 Begrenzungsfläche 2 Grundplatte 32 Ausnehmung 3 Deckplatte 33 Mittelebene 4 Grundkörper 34 zweites Federelement 5 Längsseitenfläche 35 Seitenwange 6 Querseitenfläche 36 Aufnahmebereich 7 Aufnahmekammer 37 Außenseite 8 Bedienöffnung 38 Seitenwangenplatte 9 Feile 39 Aufnahmekörper 10 Feilenkörper 40 drittes Federelement 11 erste Flachseite 41 Endabschnitt 12 zweite Flachseite 42 Endabschnitt 13 erste Längsseitenfläche 43 erster Längsrandabschnitt 14 zweite Längsseitenfläche 44 zweiter Längsrandabschnitt 15 erste Stirnseitenfläche 16 zweite Stirnseitenfläche 17 randseitiges Ende 18 randseitiges Ende 19 Fasenfläche 20 Fasenfläche 21 Begrenzungswand 22 Steg 23 Steg 24 Höhe 25 Abstützfläche 26 erstes Federelement 27 Kontaktfläche 28 zweite Begrenzungswand 29 Steg 30 Steg
Claims (17)
- Patentansprüche 1. Taschenwerkzeug (1), insbesondere plattenförmige Werkzeug karte,Taschenmesser oder Kosmetiketui, umfassend einen Grundkörper (4), zumindesteine im Grundkörper (4) ausgebildete oder am Grundkörper (4) angeordnete Auf¬nahmekammer (7) mit einer Bedienöffnung (8) sowie zumindest einen in der Auf¬nahmekammer (7) aufgenommenen Gebrauchsgegenstand, bei welchem der Ge¬brauchsgegenstand einen Basiskörper aufweist, der durch voneinander distanziertangeordnete erste und zweite Flachseiten (11, 12), sich dazwischen erstreckendeerste und zweite Längsseitenflächen (13, 14) sowie erste und zweite Stirnseiten¬flächen (15, 16) begrenzt ist, und der Gebrauchsgegenstand durch die Bedienöff¬nung (8) in die Aufnahmekammer (7) eingesetzt oder aus der Aufnahmekammer (7) entnommen werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Gebrauchsge¬genstand zu einem überwiegenden Anteil aus einem bruchempfindlichen Werk¬stoff, insbesondere Glas und/oder Keramik, gebildet ist und in der Aufnahmekam¬mer (7) zumindest ein erstes Federelement (26) angeordnet oder ausgebildet ist,an welchem zumindest einen ersten Federelement (26) der Gebrauchsgegenstandfedernd abgestützt ist.
- 2. Taschenwerkzeug (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass die Aufnahmekammer (7) im Querschnitt bezüglich ihrer Längserstreckunggesehen im Bereich einer der ersten Längsseitenfläche (13) des Basiskörpers zu¬gewendeten ersten Schmalseite eine erste Begrenzungswand (21) mit zumindestzwei winkelig auf die von der Aufnahmekammer (7) abgewendete Seite zusam¬menlaufend ausgerichtete Abstützflächen (25) aufweist, an welchen die ersteLängsseitenfläche (13) des Basiskörpers abgestützt ist, und im Bereich einer derersten Schmalseite gegenüberliegend angeordneten zweiten Schmalseite derAufnahmekammer (7) das zumindest eine erste Federelement (26) angeordnet ist,welches bei in der Aufnahmekammer (7) aufgenommenem Basiskörper an dessenzweiten Längsseitenfläche (14) anliegt und der Basiskörper vom ersten Federele¬ment (26) mit einer in Richtung auf die erste Schmalseite gerichteten Federkraftbeaufschlagt ist.
- 3. Taschen Werkzeug (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich¬net, dass der Gebrauchsgegenstand durch eine Feile (9), insbesondere eine Na¬gelfeile, gebildet ist, bei welchem der Basiskörper der Feile (9) durch einen Feilen¬körper (10) gebildet ist, wobei im Querschnitt des Feilenkörpers (10) in Richtungvon dessen Längserstreckung gesehen zumindest eine der Längsseitenflächen(13, 14), bevorzugt beide Längsseitenflächen (13, 14), jeweils jene der jeweiligenLängsseitenfläche (13,14) zugewendeten randseitigen Enden (17, 18) der beidenFlachseiten (11,12) überragt.
- 4. Taschenwerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass im Querschnitt des Basiskörpers, insbesonderedes Feilenkörpers (10), in Richtung von dessen Längserstreckung gesehen diezumindest eine Längsseitenfläche (13,14) mit einer konvex verlaufenden Krüm¬mung ausgebildet ist oder anschließend an beiden randseitigen Enden (17,18)der Flachseiten (11,12) jeweils eine Fasenfläche (19, 20) angeordnet ist.
- 5. Taschen Werkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der ersten Schmalseite der Aufnahme¬kammer (7) an der ersten Begrenzungswand (21) in Richtung von deren Längser¬streckung mehrere hintereinander angeordnete Abstützflächen (25) ausgebildetoder angeordnet sind.
- 6. Taschenwerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützflächen (25) über eine überwiegendeLängserstreckung der ersten Schmalseite der ersten Begrenzungswand (21) derAufnahmekammer (7) ausgebildet oder angeordnet sind.
- 7. Taschenwerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der ersten Schmalseite der Aufnahme¬kammer (7) zumindest ein zweites Federelement (34) angeordnet ist, an welchemzwei winkelig auf die von der Aufnahmekammer (7) abgewendete Seite zusam¬ menlaufend ausgerichteten Kontaktflächen (27) als Abstützflächen (25) ausgebil¬det oder angeordnet sind.
- 8. Taschen Werkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine erste Federelement (26) aufseiner der Aufnahmekammer (7) zugewendeten Seite zwei winkelig auf die vonder Aufnahmekammer (7) abgewendete Seite zusammenlaufend ausgerichteteKontaktflächen (27) aufweist.
- 9. Taschenwerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine erste Federelement (26) durcheine Blattfeder gebildet ist, welche einen in Richtung auf die erste Schmalseitegekrümmt ausgebildeten Längsverlauf aufweist.
- 10. Taschenwerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der zweiten Schmalseite eine die Auf¬nahmekammer (7) begrenzende zweite Begrenzungswand (28) angeordnet ist,und die zweite Begrenzungswand (28) zumindest abschnittsweise in einem Ab¬stand von den gegenüberliegend angeordneten Abstützflächen (25) der erstenSchmalseite distanziert angeordnet ist, welcher Abstand größer ausgebildet ist, alseine maximale Außenabmessung des Feilenkörpers (10) zwischen seinen beidenLängsseitenflächen (13,14).
- 11. Taschenwerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Begrenzungswand (28) im Querschnittbezüglich der Längserstreckung der Aufnahmekammer (7) gesehen, zumindestabschnittsweise eine V-förmige Vertiefung mit zwei winkelig auf die von der Auf¬nahmekammer (7) abgewendete Seite zusammenlaufend ausgerichtete Begren¬zungsflächen (31) aufweist.
- 12. Taschenwerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine erste Federelement (26) die imBereich der zweiten Schmalseite der Aufnahmekammer (7) angeordnete zweiteBegrenzungswand (28) oder die an der zweiten Begrenzungswand (28) ausgebil¬deten oder angeordneten Begrenzungsflächen (31) in Richtung auf die Aufnahme¬kammer (7) überragt.
- 13. Taschenwerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine erste Federelement (26) in ei¬ner in der zweiten Begrenzungswand (28) ausgebildeten oder angeordneten Aus¬nehmung (32) angeordnet ist.
- 14. Taschenwerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützflächen (25) und/oderdie Kontaktflä¬chen (27) und/oderdie Begrenzungsflächen (31) spiegelbildlich bezüglich einer inparalleler Richtung bezüglich der Längserstreckung der Aufnahmekammer (7) ver¬laufenden sowie in einem Mittel einer Höhe (24) der Aufnahmekammer (7) sicherstreckenden Mittelebene (33) angeordnet sind.
- 15. Taschen Werkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (4) durch ein plattenförmiges Auf¬nahmegehäuse umfassend eine Grundplatte (2) sowie eine Deckplatte (3) ausge¬bildet ist, zwischen welchen die zumindest eine Aufnahmekammer (7) angeordnetist.
- 16. Taschen Werkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (4) voneinander beabstandet an¬geordnete, miteinander verbundene Seitenwangen (35) mit einem zwischen die¬sen ausgebildeten Aufnahmebereich (36) für schwenkbar gelagerte Funktionsteilesowie an zumindest einer Außenseite (37) einer der Seitenwangen (35) eine Sei¬tenwangenplatte (38) umfasst, wobei die zumindest eine Aufnahmekammer (7) von der Seitenwangenplatte (38) sowie der Außenseite (37) einer der Seitenwan¬gen (35) umgrenzt ist.
- 17. Taschenwerkzeug (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (4) voneinander beabstandet an¬geordnete, miteinander verbundene Seitenwangen (35) mit einem zwischen die¬sen ausgebildeten Aufnahmebereich (36) für schwenkbar gelagerte Funktionsteileumfasst, wobei die Aufnahmekammer (7) in einem am Grundkörper (4) schwenk¬bar gelagerten, hülsenförmig ausgebildeten Aufnahmekörper (39) ausgebildet ist.
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| ATA50379/2014A AT515835B1 (de) | 2014-05-28 | 2014-05-28 | Taschenwerkzeug |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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2015
- 2015-05-21 WO PCT/EP2015/061223 patent/WO2015181036A1/de not_active Ceased
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|---|---|
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