AT515837A2 - Halte- und Antriebsvorrichtung für ein Türblatt, oder ein ähnliches Verschlusselement, mit Dreh- und Schiebebewegung - Google Patents

Halte- und Antriebsvorrichtung für ein Türblatt, oder ein ähnliches Verschlusselement, mit Dreh- und Schiebebewegung Download PDF

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AT515837A2
AT515837A2 ATA9260/2013A AT92602013A AT515837A2 AT 515837 A2 AT515837 A2 AT 515837A2 AT 92602013 A AT92602013 A AT 92602013A AT 515837 A2 AT515837 A2 AT 515837A2
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AT
Austria
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door
slider
guide rail
rotation
Prior art date
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ATA9260/2013A
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Massimo Migliorini
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Koblenz Spa
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Abstract

In einer Halte- und Antriebsvorrichtung für ein Türblatt ( 1) mit Dreh- und Schiebebewegung steht das Türblatt (1) in drehbarem Eingriff, um eine erste durch das Türblatt (1) verlaufende vertikale Drehachse (40), mit Schiebemitteln (5), die gleitbar in einer Führung (2) gelagert sind, und es ist um eine dritte Drehachse (80) drehbar an dem zweiten Ende (9b, 11 b) von zwei Armen (9, 11) festgelegt, deren erstes Ende (9a,11a) in drehbarem Eingriff um eine zweite Drehachse (60) mit der Zarge der Tür steht, zu welcher das Türblatt (1) gehört. Eine Vorrichtung (12) zur Steuerung der Bewegung des Türblattes (1) in die Schließstellung und in die Öffnungsstellung wirkt zwischen den Schiebemitteln (5) und der Führungsschiene (2) mittels einer Vorrichtung (13) zur Speicherung mechanischer Energie, einer Aktivierungsvorrichtung (14) und einer Dämpfungsvorrichtung ( 15).

Description

BEjCHREMMi
Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Halte- und Antriebsvomchtung für ein Türblatt;, oderein ähnliches Versehlusseiement, mit Dreh- und ScMebebewegung,
Stand der Technik
Bekannt sind Türen, in denen das Türblatt (der Türflügel) sowohl mit einer Dreh- als aucheiner Schiebebewegüng zwischen der Öffoungsstellung und der Sehließstelhmg bewegt werdenkann. In den hierat verwendeten Halte - nnd Antriebsvorrichtungen ist das TÜrblatt um eine erste*durch das Blatt verlaufende vertikale Drehachse drehbar an SchiebeMitieln (zum Beispiel einemLautwägen} festgelegi, die in einer FührnngsscMene laufen können. Das Türblatt ist ferner umeine dritte Drehachse drehbar an dem zweiten Ende von zwei Armen festgelegt, deren: erstes Ende:jeweils wiederum in drehbarem Eingriff, um eine zweite Drehachse, mit der Zarge der Tür steht,zu welcher das ö Türblatt iatt gehört.
Wenn ein Benutzer zum Öffnen der Tür gegen das: Türblatt drückt öder daran zieht, bewirktder oben beschriebene Mechanismus eine Drehung um die erste Achse,: welche unmittelbar einegegenläufige Drehung der Arme um die dritte Drehachse auslost, auf die wiederum eine, erneutgegenläufige, Drehung der Arme um die an der Türzarge (insbesondere an einem aufrechtenStützenteil) festgelegte zweite Drehachse folgt. Gleichzeitig wird die erste Achse dieFührungsschiene entlang verschoben, um die Drehungen der Arme um die zweite und die dritteDrehachse zu begleiten und zu ermöglichen. Diese Bewegung wird umgekehrt ausgefohrt, wennder Benutzer die Tür wieder schließt.
Die dem Türblatt durch den Mechanismus der derart aufgehauten Halte- undAntriebs Vorrichtung garantierte Bewegvmgsausfülmmg; ermöglicht die Reduzierung des für dteÖfhmngs- und. BebließbeWegnng erforderlichen „Schwenkbereichs“ des 1 urblatts im Vergleich zu,dem. einer herkömmlichen. DrehflügeltÜr, die direkt am Türpfosten, schamferbewegiichangeschlagen ist. Daher kann: dieser Türtyp in engen; Bereichen mit geringem1 Manövrierraumundfoder neben anderen Türen -Installiert werden, wo normale Drehflügeküren störend oderbehindernd wären. Ferner können Türen mit einem. Mechanismus der oben beschriebenen Art auch dort installiert werden, wo es nicht möglich wire, starr© Schiebetürblsfter zu montieren.
Ein weiterer Vorteil der Türen mit den oben beschriebenen Türblättern mit sowohl Dreh- als:auch Schiehebewegung besteht darin, dass sie leicht an eine Öi&ung m beideDurehgangsriehtungen angepasst werden können. Außerdem verringert sieh der Abstand zwischendem Benutzer und der zur Betätigung der 'PSr verwendeten Handhabe mit der Bewegung desTurbiatis. Dadurch kann diese Art von Tür auch besonders leicht von Behinderten und vonPersonen mit eingeschränkter Beweglichkeit verwendet werden.
Eine Vorrichtung dieser Gattung ist beispielsweise in der PatentveroftentiiehuugWO 2006 120742 Al dargelegt
Die oben beschriebenen Halte- und Antriebsvorrichtungen für ein Türbiatt, oder einähnliches VcrseMusselernent, mit Dreh- und Schiebebewegung weisen jedoch einige Nachteileauf.
Insbesondere kann die Öffimog und/öder Schließung des Turbiatis mit heftiger Wuchterfolgen und demzufolge zu einer Gefährdung des Benutzers fuhren, auch angesichts derbesonderen. Bewegungsbahn, welche die Tür bei ihrer Betätigung verfolgt
Beschreibung der Erfindung
Ziel der vorliegenden Erfindung ist daher die Beseitigung der oben aufgeführten Nachteiledurch Bereitstellung einer Halte- und AntriebsvorriebtuRg für ein Türblatt, oder ein ähnlichesVersehiusselement, mit Dreh- und Schiehebewegung, das eine Bewegung ausfuhrt, die zumindestin der Schlussphase der Öfftnmg und in der Schlussphase der Schftsiung, behutsam und sachteerfolgt, um Gefährdungen für Bediener und/oder Benutzer zu vermeiden.
Diese und noch weitere Ziele, die aus der nachfolgenden Besehreibung noch deutlicherhervorgehen, werden ernndungsgemaß: mit einer Hafte- und Antriebsvorriehtung für ein Türblatt,oder ein ähnliches Verschiusselement, mit Pmh- und Sehiebebewegung erreicht, welche die indem beigefügten unabhängigen Patentanspruch beschriebenen strukturellen und -funktionalenMerkmale aulweist, wobei weitere Ausfülmungsfönnen der Erfindung in den beigefügten undentsprechenden abhängigen Patentansprüchen dargslegt sind.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen 13ie Erfindung; wird deutlicher In. der folgenden detaillierten Beschreibung einesAusfohrungsbeispiels mit keineswegs einschränkendem Charakter Unter Bezugnahme auf diebeigefngten Zeichnungen veranschaulicht. Hierbei zeigen;
Fig. i und 2: in perspektivischer Ansicht (in geschlossener und in teilweise geöffneterStellung) ein montiertes Törblatt mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Fig. 3 in ähnlicher Ansicht wie in Fig. 2 ein montiertes Törblatt mit Tnrzarge aus Holz.
Fig. 4 und 5 in perspektivischer Ansicht, wobei einige Teile zur deutlicherenVeranschaulichung weggelassen sind, eine Aysführungsvartänie: der erfindungsgernaßenVomehtung, jeweils im Zustand mit geöffnetem beziehungsweise geschlossenem Türblait, diebesonders för Thrblätter geeignet ist, die mit Türzargen aus Metall montiert werden.
Fig, 6 und 7 in ähnlicher Ansicht wie in den Fig. 4 und 5 eine wertere Variante derVorrichtung, die besonders für die Verwendung mit Tyrblättern geeignet ist, die mit Ttlrzargen:aus Holz montiert werden:.
Fig. 8 in perspektivischer Explosionsansicht einen Laufwagen der Vorrichtung: mit einigenZubehörteilen,
Fig. 9 in perspektivischer Explosiönsansicht einen Läafwagen der Vorrichtung: mitweiteren Zubehörteilen, insbesondere sind Ah® Speichereinheiten: und ein inneres: Einzelteil davon:im Detail dargestellt. * Fig. löa, 10b, 10c ein Detail einer Variante der Schnellkuppiungsvorrichiung derErfindung mit: der entsprechenden Kupplangssequenz,
Fig. lla ein Detail der Fig. 10a in ExplosionsausicM, während Fig. Flb eine Variantedavon zeigt.
Fig. Ile ein Detail einer Variante der Imstellungsmittel auf dem in den Fig. lla und 11bgezeigten Detail.
Fig. 12, 13 Quersehnittansichten des QuerMierbereichs der in Fig, 5 dargestellienAusfiihrungsibrrn der Erfindung, und zwar jeweils auf Höhe des Fübruugsschienenabschnitteszwischen den zwei Eingriffspositionen beziehungsweise auf Höhe des Laufwagens derSchiebemittel.
Fig. 14 einen Längsschnitt der Vorrichtung und des Tilrblatts entsprechend den Fig. 12 und13.
Fig. 14a ein Detail der Fig. 14 mit einer Variante der am Rand des Turhlätts ansgeföhfienEinstel i ungsurittel.
Fig. 15a, 15h, 15c, I5d jeweils: ein einheitliches Quersehnittsmodeil der Profile, aus denender Rahmen der Vorrichtung besteht, eine Abänderung des einheitlichen Querschnitts zurVerwendung bei aufrechten Futterteilen zum Ankoppdn von Schlössern und/öder zugehörigenSchließbleehen oder ähnlichen Elementen, eine Abänderung des einheitlichen Querschnitts zurVerwendung im Querfutter und mit integrierter Führung.sschiene, ein Beispiel des Querschnittsvon Fig. 15b mit angefcoppeltem Sehließblech eines Schlosses, - Fig. 15e, 15f eine Anwendung der Vorrichtung vom Typ mit „wandhüraliger“ Türzargeund zwar jeweils in einer Plattenwaxid* beispielsweise aus öipkarfon, beziehungsweise In einerWand aus JVlauerwerk,
Fig, 1ha und: fbh Querschnitte, ähnlich der Fig. 12 beziehungsweise' der Fig. 13, für den inFig, 7 dargesiellten Fall
Ausführungsformen der Erfindung
Mit Bezug auf die belgefugien Fi guren beinhaltet die Balte- und Antriebsvorrichtung ihr einTüfbiail, oder ein ähnliches Versehlusseiement, mit Dreh- und Schiebebewegung die folgendenElemente, die mit entern iürbiatt 1 zu verbinden sind: eine Führungsschiene 2 zur Verbindung mit einem oberen Queried fQuerfutter) 3 einerZarge einer Tür, zu welcher das TüAiatt 1 gehört; ~ erste Drehmittel 4, die eine ernte vertikale Drehachse 40 des Türblatts 1 bilden und irr einermittleren Zwischenposition zwischen den beiden vertikalen Kauten iöa. Üb des Blatts 1anzuordnen sind:
Sehiobemiüel 5, die so angeordnei sind, dass sie in der Führungsschiene 2 gleiten. Wobeidie ersten DrehmitM 4 das Blatt 1 drehbar an den Sehlehemitteln 5 festlegen; zweite Drehmittel 6, die eine zweite Drehachse 60 parallel zur ersten Drehachse 40 bildenund in der Mähe: eines ersten aufrechten Stützenteiis (Fatterteils) 7, oder Pfostens, der Türzargeanzuordnen sind; dritte Drehmittel 8, die eine dritte Drehachse: $Ö parallel zur ersten und zweiten: Drehachse40, 60 bilde» und auf dem Blatt 1 in. einer Position anzuordnen sind, die:, wenn sich das Blatt 1 inSchließsteilung befindet, zwischen der ersten und der zweiten: Drehachse 4.0, 60 liegt; zwei Gelenkarme 9, 11, ein erster oberer Arm $ und ein zweiter unterer Arm f 1, diejeweils; drehbar mit eineni ersten Ende: 9a, 11a ah den zweiten Drehmitteln 6 und somit an derZarge festgeiegt sind, und drehbar mit einem zweiten: Ende: 9b. 1 !b an den dritten Drehmitteln 8und somit an dem Törbiait 1 festgelegt sind.
Eben dieser oben beschriebene Aufbau ermöglicht dem: Türbiatt 1 die typische kombinierteDreh- und Schiebebewegung (siehe insbesondere die Big, von 1 bis 3).
Im Allgemeinen beinhalten die Sehkhemittei 5 einen Laüfwagen 61. Das Blatt 1 ist drehbarauf dem Laüfwagen 51 gelagert: lift Einzelnen: beinhaltet der Wagen: 5 ! einen Halieschaft 51LAuf Höhe des Haitesehafes Si l sind, die ersten Drehmittei 4 ausgefahrt
Die erflndungsgemaße llaite- und Antriebsnonichtung beinhaltet ferner eine Vorrichtung 12zur Steuerung der Bewegung des Tüfblätts 1 in die Schließsteilung und der Bewegung: desTüfblätts 1 in: die Öffriimgsstellnng. Die Steuervorrichtung 1Z wirkt zwischen den Schiebemitteln5 und der Führungsschiene 2 (oder dem oberen Querlutter 3, mit dem die Führung 2 verbundensein muss).
Die Vorrichtung 12 zur Steuerung der Bewegung des Turblatis: 1 beinhaltet ihrerseits eineVorrichtung 13 zur Speieherang mechanischer Energie und eine AktiviemngsvomclvtuTJg 14, diein einem erste» Endabsehnltt und in einem zweiten Endabschnitt der Bewegung der Schiebeffiittd5 entlang der Föhrungsschiene 2 aufeinander wirken. Der erste Endabschnitt der Bewegung derSehiebemittei 5 entlang der Fuimmgsschiene 2 ist durch eine erste Endlage definiert, die denSehiießstellung des Tüfblätts 1: entspricht (siche Fig. 5 und 7T und durch eine ersteEingriffeposition, die sich in einem vorbestinnnlen Abstand vor} der ersten Endlage befindet. Derzweite Endabsehnitt der Bewegung der Schiebemittel 5 entlang der Führungssehisne 2 ist durcheine zweite Endlage definiert, die der Öffhungssteliung des Türblatts 1 entspricht (siehe Fig. 4 und6], und durch eine zweite Eingriimposition, die sich: in einem vorbestimmten Abstand von derzweiten Endlage und in einer Position zwischen dieser und: der ersten Eingriffeposition befindetDie Speiehepomchiimg 13 und die Aktmerungsvomchtung: 14 sind zwischen der ersten: und derzweiten Eingrlffestellung nicht miteinander in Eingriff Die Speichervorrichtung 13 gibt wahrend der Bewegung in Richtung der ersten Endlage beziehungsweise in Richtung der zweiten Endlagei»r ersten beziehungsweise im zweiten Abschnitt (der Bewegung der Schicbemitfe] 5 entlang derFnhnmgsseMene 2} über die Äktivierunpvorriehtung 14 mechanische .Energie an dieScbiebemittel 5 ab. Die %eichervorriehtuug 13 wird dagegen von der AktivierungsVorrichtung 14während der entgegengesetzten Bewegung in· Richtung der ersten Eingrlirspositicnbeziehungsweise in Richtung der zweiten Eingriffeposftion irn ersten beziehungsweise im zweitenAbschnitt geladen. Die: Speiebervorriehtung 13 hält' während der Bewegung der Schiebemittel 5zwischen der ersten und der zweiten EingriiBpositiön Ihren Ladungszustand bei.
Die Vorrichtung 12 zur Steuerung der Bewegung des Türblatts 1 beinhaltet ferner eineVorrichtung 15 zur Dämpfeng der Bewegung der Sehiebemiitel 5, die auf diu Sehiebemittel .5wirkt, um deren Bewegung im ersten Abschnitt in Richtung der ersten Endlage und irn zweiten:Abschnitt in Richtung der zweiten Endlage zu verlangsamen.
Dank der Steuervorrichturig: 12 wird, wen«: sieh die. Sehiebemiftel 5 entweder im ersten oderil« zweiten Abschnitt ihrer Bewegung entlang: der Führungsschiene 2 beenden, das Türblatt 1,wenn es vom Benutzer verlassen wird, jeweils in die SchlieSstellung oder in die Öifhungsstellungzurückgeholt, jedoch in gedämpfter und/kontrollierter Weise, um Gefährdungen für den Benutzerund/oder geräuschvolle Berührungen zwischen: dem Tirblatt 1 und den Türpfosten zu vermeiden.Ferner wird, wenn der Benutzer die Tür öffnet und/oder schliefe, indem er das Turbiatt 1 aus dergeschlossenen ln die geöffnete Stellung bewegt und/oder timgekehrh die: Speichervorrichtung 13mit mechanischer Energie: au%eiadem die sie dann bei der umgekehrten Bewegung wieder abgiblBeim Dbergang der Sehiebemittel 5 zwischen der ersten und: der zweiten Eingriffsposition ist dasTürblatt 1 im Wesentlichen frei -vera Belastungen (außer den vom Benutzer ausgeübtenb
Die Vorrichtung 13 zum Speichern mechanischer Energie beinhaltet eine ersteSpeichereinheit Ι3Θ, die ein entsprechendes erstes Gleitstück. 131 aufweist, das mit derAktivierungsvorriehtung 1.4 nur im ersten Endabschnirt in Eingriff tritt Das erste Gleitstück 131ist auf der ersten Ipciehereinheit 130 parallel zu der Führungsschiene 2 beweglich zwischen einerPosition der minimalen Ladung der ersten Speiehereinheit 130, die der ersten Endlage derSchiebemittei 5 entspricht, und einer Position der maximalen Ladung der ersten Speiehereinheit130, die der ersten Eingriffsposiiion entspricht.
Die Vorrichtung 13 zum Speichern mechanischer Energie beinhaltet eine zweite
Speichereinheit 130', die ein entsprechendes zweites Gleitstück 131' aufweist, das mit: derAktivierungsvotrielnung 14 nur im zweiten Endabschnitt in Eingriff tritt. Das zweite Gleitstück13 ! ’ ist auf der zweiten SpeiGiereinhelt 130' parallel mir Führungsschiene 2 beweglich zwischeneiner Position der minimalen Ladung der zweiten Speiehereinheit 130’, die der zweiten Endlageder ScMebemittel 5 entspricht, und eitler Position der maximalen Ladung der zweitenSpeicbereinheit 130’, die der zweiten Eingriffsposition entspricht.
Die Verrichtung 13 zum Speichern mechanischer Energie beinhaltet ferner Mittel 132, 132’zur Stabilisierung des ersten: und des zweiten Gleitstücks 131, 131’ m der Position der maximalenLadung, wenn das erste und das zweite Gleitstück 131, 131’ außer Eingriff mit derAktivierungsvorrichtung 1.4 gehen.
Die Dämpfinigsvomchiimg 15 beinhaltet: eine erste Dämpfungseinheit 150, die mit dem ersten Gleitstück 131 in Eingriff steht, undwirkt, um die Bewegung der Schiebern? tfel; 5 in Richtung der ersten Endlage zu verlangsamen; -* eine zweite Dmupfengsemheit 15(1, die mit dem zweiten Gleitstück 13 E in Eingriff sieht,und wirkt, um die Bewegung der Schiebernibei 5 in Richtung der zweiten Endlage zuverlangsamen.
Vorteilhaft 1st die erste Dampfengseinheii 150 in die erste Speichereinheit 130 integriert,und entsprechend die zweite Dämpfengseinheit: 150’ in die zweite Speiehereinheit: X30‘ Integriert.
Mach einem nicht einschränkenden Beispiel können die erste und die zweite Speiehereinheit1:30; 130' wie insbesondere in Fig, 9 dargestdlt ausge führt" werden, die sich zwar auf einebestimmte Ausfuhrungsfomi der Erfindung bezieht, jedoch ein allen Ausfahrungsibrmengemeinsames Beispiel einer Speicbereinheit darstellt. Im Einzelnen wird das Gleitstück 131, 13Γjeder Speichereirfeeit 130,130’ bei seiner Bewegung in der Speiehereinheit 130, 130’ entlang einerentsprechenden Führungsrille 134, 134’ geführt. Die Mittel 132, 132’ zur Stabilisierung derPosition des Gleitstücks 131, 13Γ in der Position der maximalen Ladung, wenn das Gleitstück131, 1.3 Γ außer Eingriff von der Aktivierimgsvorriehiung 14 geht, beinhalten einen gewundenenAbschnitt 135, 135' der Führungsrälie .1:34, 134k bis zu dem das Gleitstück 131, 131' von derAktivierungsvorriehtung 14 mitgenommen wird, und in dem es eingesperrt bleibt, bis eine erneuteWechselwirkung mit der Aktivierungsvomehtung 14 erfolgt. Das Gleitstück 131, 13E steht indrehbarem Eingriff mit einem Ende eines Schaftes 151, 15 Γ eines Dämpfers mit Kolben und
Zylinder, der Bestandteil der auf das Gleitstück 131, 131* wirkenden Dämpmngaeinhelt 150, 150'1st. Der Zylinder 152, 152’ des Dämpfers ist an einem Gehäuse 136. IW der Speichereinheit 130,13:0' befestigt. Das Gleitstück 131, 131’ ist mit elastischen Rüekholmitfeln 137, 137’ verbunden(zum Beispiel einer Schraahenfeder mit linearer Ausdehnung} wie schematisch In Fig. 9 in den!dort enthaltenen Detail eines internen Elements der Speiehereinheiien 130, 130’ gezeigt},Allerdings könnte jedes beliebige andere glefehwertige Element verwendet werden, das geeignetist, die Speicherung der mechanischen Energie der Speiehereinheit 130, 130‘ zu verwirklichen,
Das Gleitstück: 130, 130’ weist eine Aufnahme 133, 133' für den Eingriff mit einemEihgrif&element 140, 140a,: 140 b der Aktivierangsverrichtung: 14 auf
Zweekmäßlgarweise ist der Laufwagen 51 mit einem:: Kupplungsende 32 versehen, dasnachfolgend noch detailliert beschrieben wird. ln einet Ausfhlxruügsfbrm der Erfindung, die im Einzelnen in den Fig. 4 und $ dargesteiltwird, ist die erste Speicheremheit 130 an der Führungsschiene 2 (oder dem entsprechenden oberenQuerftitter 3} an der ersten Endlage befestigt, während die zweite Speieheminheii i 30' an derFührungsschiene 2 oder dem entsprechenden oberen Querfutter 3 an der zweiten Endlage befestigtist. Die Aktivierungsvorrichlnng 14 beinhaltet ein Eingriffkiement 1:40, das fest mit denScMebemitfehi 5 verbünden und dazu bestimmt ist, jeweils in Abhängigkeit von der Position derSchiebemittel 5 auf der Fühmngsschiene 2 mit der Aufnahme 133 des ersten Gleitstücks 132beziehungsweise mit der Aufnahme 133’ des zweiten Gleitstücks 132" in Eingriff zu treten.
Vorteilhaft ist das Eingriffselement 140 fest mit dem Lauiwagen 51 verbunden. DerLaufwagen 51 weist, außer dem Rupplungsende 52, auch eine erste Halterung S3 auf, die an demKuppiumgsende 52 befestigt ist und dazu dient, das Eingriffseiement 140 derAktivierungsvorrichtung 14 zu tragen. In der in Fig. 8 dargestellten speziellen Ausführungsiormbeinhaltet das Eingriffseiement 140 eine Nase 141, die von einer Basis 142 hervorragt, die (zum,Beispiel mit Durehgangsschrauben 143 und zugehörigen Muttern 1,44} an einem Fianschabseimht530 der ersten Halterung: S3 befestigt: werden kann. Vorteilhaft ist die erste Halterung 53abnehmbar an dem Kupplungsende 52 des Laufwagens 51: befestigt (insbesondere: mitentsprechenden Durchgangsschrauben 531 und Muttern 532).
Die Ansführungsibrin, die nun beschrieben wird (und im Einzelnen in den Fig. 1, 2, 4, 5, 8,12, 13, 14 dargestelh ist) kommt vorzugsweise (wenn auch hiebt ausschließlich) bei Türen zum
Einsatz, deren Zarge aus Melallproften (vorMpweise Stall! oder Aluminium) herge^gllt ist, diefür die Abkopplung und/oder den Einbau in eine Wand aus Mauerwerk oder aas Plattenverschiedener Werkstoffe, insbesondere Gipskarfon vorgesehen sind.
In einer Ausfiihrungsfcrm der Erfindung, die im Einzelnen in den Fig. 6 und 7 därgestelitist, sind die erste Speichereinheit I SO und die zweite Speichereinheit 1W beide, eine neben deranderen, an den Sobiebemitieln 5 befestigt. Die Lättfwege des ersten und des zweiten Gleitstücks131, 1.31’ verlaufen jeweils parallel zu der Führungsschiene 2 in entgegengesetzten Richtungenund ausgehend von einem selben Bereich 5Ö der Sehiebemittel 5. Die Positionen der minimalenLadung des ersten und des zweiten Gleitstücks 131. 13Γ liegen proximal zueinander und diePositionen der maximalen Ladung des ersten und des zweiten Gleitstücks 131* 13 F liegen distalzueinander, Die AktivienrngsvortibhüMg 14 beinhaltet ein erstes Emgrifffelement 140a, das ander Führungsschiene 2 (oder dem entsprechenden oberen Querfütter 3) in einer Position befestigtist, die der Position der minimalen Ladung des ersten Gleitstücks 131 entspricht, wenu sieh dieSchiebemittel 5 in der ersten Endlage beflndem Das erste Eingriffselement 140a bleibt in Eingriffmit der Aufnahme 133 des ersten Gleitstücks 131 entlang des gesamten ersten Endabsehnitts derBewegung der Sehiebemittel S und bleibt außer Eingriff mit der Aufnahme 133 des erstenGleitstücks 131 über den verbleibenden Teil dieser Bewegung. Die Aktivierungsvorrschtung 14beinhaltet ein zweites Eingrifiselement 140b, das an der Führungsschiene 2 (oder dementsprechenden oberen Querfutter 3) in einer Position befestigt ist, die der Pdsiti<m der minimalenLadung des zweiten Gleitstücks 13Γ entspricht, wenn sieh die Sehiebemittel 5 in der; zweitenEndlage befinden. Das zweite Eingriffsdement 140b bleibt in Eingriff mit der Aufnahme 133’ deszweiten Gleitstücks 131' entlang des gesamten zweiten Endabsehnitts der Bewegung derSchiebemittel 5 und bleibt anher Eingriff mit der Aufnahme 133* des zweiten Gleitstücks 13 Γüber den verbleibenden Teil dieser Bewegung. Wie insbesondere in Fig. 9 dargestellt, weist derLauiwägeh 51, außer dem Kupplungsende 52, auch: eine zweite Halterung 53' auf die an demKupplungsende 52 befestigt ist und dazu dienf auf zwei ihrer Flanken 53'a* 53'b die erste und diezweite Speichefeinheit 130, 130 · zu tragen. Vorteilhaft: ist die zweite Halterung 53' abnehmbar andem Kngpiungsende .52 des Laufwagens 51 befestigt (insbesondere mit entsprechendenDurchgangsschraüben 531! und Muttem 532'.).
Die Ausfelnunpferm, die: nun beschrieben wird (und Im Einzelnen: in den Fig, 3, fe 7, 9,
Ida, 16b dargestelk ist.}, kommt vorzugsweise (wenn auch nicht ausschließlich) bei Türen mitZargen aus Holz zürn Einsatz.
Vorteilhaft ist das Kuppiungsende 52 des Laußvagens 51 daffir geeignet gleichermaßen dieerste oder die zweite HaMrnhg 53, 53* tragen m können. Auf diese Weise ist es möglich, fürbeide Aasführungsformen den gleichen Laufwagen 51 zu verwenden,
Zweckmäßigerweise beinhaltet die Dämpfungsvomehtung 15 eine zusätzlicheDärnpmngseinheit 1 SO", die an der Führungsschiene 2 (oder am oberen Querfutter 3, mit dem dieFührung 2 verbunden sein muss}, in der ersten Endlage der SehiebemiUel 5 befestigt ist und dieauf die letztgenanntes, über zumindest einen ..Endteil des ersten Endahschnitts der Bewegung derSehiebemittel 5 wirkt. Im Einzelnen beixdialiet die zusätzliche Dlmpfungseinheit 150" einenDämpfer mit Kolben und ZvKndep dessen Kolben auf ein Anschlägelernent 533, 533' wirkt, dasauf den Sehiebemitteln 5 ausgebil dei ist Insbesondere ist das Anschlägelernent 533, 533’ auf dem"Eaufwagen 5 L vorzugsweise auf der erste« Balterung 53 öder auf der zweiten Halterung 53'ausgebildet.
Um das Änkoppeln des Turblatts 1 an die Balte- und Antriebsvomehtnng zn erleichtern,beinhaltet die Vorrichtung selbst eine erste 16 und eine zweite 16’ rastende Kupplungsvorrichtung,die jeweils zwischen den dritte« Drehmitteln I und dem zweite« Ende Ob, I th des ersten oberenArms 9 beziehungsweise des zweiten untere«: Arths: 11 wirke«, und jeweils mit einer Bewegungdes zweiten Endes 9b, 11b des ersten oberen Arms 9 beziehungsweise des zweiten unteren Arms:11,: relativ zu dem Türblatt. 1, in einer Ebene rechtwinkelig zur dritten Drehachse SO aktiviertwerden.
Auf diese Weise kann, nachdem das Türblatt i in üblicher Weise an die Führungsschiene 2gekoppelt ist (durch Einfuhren der Sehiebemittel 5, insbesondere des Laufwagens 51,beispielsweise über eine verbreiterte Eintrittsötfhung in die Führungsschiene 2), das Türblatt 1endgültig mit einer einfache« Drehbewegung des erste« obere« Arms 9 und des zweite« unterenArms 11 um die zweite Drehachse 60 eingekuppeh werden, ohne die Hotwendigkeit, sonstigekomplexe Arbeiten auszuführen.
Nachfolgend werden die Besonderheiten und Merkmale der erste« und der zweitenK.uppmngsvomeh«j«g 16, 16' beschrieben, insbesondere mit Bezugnahme auf die Fig, 10a- 10c,1 la, 11b (und auch 14, die sieh zwar auf eine andere Variante der erindungsgemäße« Vorrichtung beseht, ihr die Beschreibung der Kupplungs:vornebftaig: jedoch allgemeine Gültigkeit hat). DieseFiguren sind, wenngleich sie zunächst die: erste Kopplungsvorrichtung: 16 darstellen, auch direktauf die zweite Kuppiungsvorriehtung anwendbar (wie deutlich auch aus der Angabe derBezugsnummern für beide Kopplungsvorrichtungen erkennbar).
Im Einzelnen beinhaltet die erste rastende Kuppiungsvorriehtung 16 vorteilhaft eines erstenZapfen 81, der von einer oberen Kante 10c des: Türfelaits 1 hervopteht und eine zur drittenDrehachse SO parallele Achse aufweist, und eine erste Aufnahme 90 für den ersten Zapfen 81, di©auf dem zweiten .Ende 9b des ersten oberen Arms 9 ausgefertigt ist. Die erste Aufnahme 90 weisteine erste Eintritisöffhung 91 auf in die der erste Zapfen 81 mit einer Bewegung rechtwinkeligzur dritten Drehachse 80 eingefuhrt werden kann. In dieser ersten Eintrittsoflhung 91 istmindestens ein erstes elastisch verformbares Element 92 untergehraeht, welches das rastendeEinsetzen und Sperren des ersten Zapfens hi In der ersten Aufnahme 90 realisiert. Fernerbeinhaltet die zweite rastende Kuppiungsvorriehtung i<V einen zweiten Zapfen 8Γ, der von einerunteren: Kante 1 Od des Türblatts 1 hervorsteht und eine zur dritten Drehachse 80 parallele AchseauEveist, und eine zweite Aufhähme: 90’ für den zweiten Zapfen 81’, die auf dem zweiten EndeÜb des zweiten unteren Arms II ausgefertigt ist. Die zweite Aufnahme. 96' weist eine zweiteEintritsööhung 91’ auf indie der zweite Zapfen 8Γ mit einer Bewegung rechtwinkelig zur drittenDrehachse 80 eingefuhrt werden kann. In dieser zweiten EintrittsöÄung 9V ist mindestens einzweites eiastiseh verformbares Element .§2’ untergebrachi, welches das rastende Einsetzen undSperren des zweiten Zapfens 8Γ in der zweiten Aufnahme 90' realisiert. Die dritten I>rehmitiel 8beinhalten den ersten Zapfen 81, die erste Aufnahme 90, den zweiten Zapfen 81’ und die zweiteAufnahme 90’.
Wie im Einzelnen in den Figuren (1 la, i 1 b) dargestellt, beinhalten das erste und das zweiteelastisch verformbare Element 92, 92' jeweils eine entsprechende Zunge 93,93", die jeweils an derersten beziehungsweise an der zweiten Einirittsofirmng 91, 91’ der ersten beziehungsweise: derzweiten Aufeahme 90, 90’ befestigt Ist. Diese entsprecliende Zunge 93, 93’ kann hei in einer zurEintrittsriehtung des entsprechenden ersten oder zweiten Zapfens 81, 81' querverlaniendenRichtung drehen, entgegen der Wirkung eines entsprechenden elastis#en Mittels 94, 94' (wobeidieses elastische Mittel beispielsweise durch den Stiel zur Werbindungs der Zunge 93, 93’ mit derersten oder zweiten Eintrittsofthung 91, 911 gebildet sein kann). Der erste oder zweite Zapfen 81,
Sl ’ wird m der entsprechenden ersten ödet zweiten Aufnahme 90,90’ durch ein freies Ende 95,95'der Zunge 93, 93" gesperrt, da diese nach dem Durchgang des Zapfens elastisch in ihreursprüngliche Position zurückkehrt.
Vorzugsweise: - sind: die erste Aufnahme 90 and das erste elastisch verferrnhafe .Element 92 an einemersten Einsatz 96 ausgebildet, der in einer entsprechenden ersten Aufnahme 97 im zweiten Ende9b des ersten obereu Arms 9 untergehracht Ist;; ~ sind die zweite Aufnahme 90’ und das zweite elastisch verformbare Element 92' an einemzweiten Einsatz 96' ausgebildet, der in einer entsprechenden zweiten Aufnahme 97’ m zweitenEnde 11 b des zweiten unteren Arms 1 i untergehracht ist:
Der erste und der zweite Einsatz 96, '96’ können auch aus Plastik-Werkstoff durch Formenhergestellt: werden.
Vorteilhaft ist es möglich, durch Einwirken mit einem Werkzeug auf das erste und daszweite verformbare Element 92, 92‘ (die einfach durch Schwenken des Türblatts 1, wie'beispielsweise' in den Fig, 2 und 3 darpsielh, offengelegi und zugänglich gemacht werdenkönnen) den ersten und den zweiten Zapfen kl, 81’ freizusetzen und das Türblatt 1 wieder ausdem ersten oberen Arm 9 und dem zweiten unteren Arm 11 zu losen. Auf diese Weise werden dieInstandhaltmigs- und Eifisfellungsarbeiten erleichtert.
Wie In den Figuren dargestellt, weisen die erste und die zweite Aufnahme 99, 90’ die Formvon durchgehenden Langlöchem auf. die auf der Seite zum Einsetzen des entsprechenden ZapfensSI, 81‘ offen sind. Der Zapfen 81, 81' kann als zylindrisches Element mit einem verbreitetenEnde 811, 8! Γ als Abreißschutz für die Bewegungen entlang der dritten Drehachse 89 ansgebildetsein.
Die erste Einirätsöffiiung 91 der ersten Aufnahme 90 für den ersten Zapfen 81 und diezweite Einirittsoffnung 9Γ der zweiten Aufnahme 90‘ für den zweiten Zapfen 81' sind jeweils aufeiner Seitenkante 98 des ersten oberen Arms 9 beziehungsweise auf einer Seitenkante 119 deszweiten unteren Arms 11 angeordnet.
In einer insbesondere in den Fig. lÜa-lOe und Ha dargesteiften ersten Äusiührüngsfer® istdie Einführungsrichtung des ersten Zapfens 81 beztehnngsweise des zweiten Zapfens 8Γ in dieerste beziehungsweise die zweite Aufnahme 90, 90’ quer, vorzugsweise: rechiwinfcelig, zu einer Längsachse 9¾ 11 i der Erstreckung des ersten oberen Annes 9 beziehungsweise des zweitenunteren Annes · 1. in einer insbesondere in fig. 11b dargestellten zweiten Ausfuhrungsform ist dieEininhrungsrichtnng; des ersten Zapfens 81 beziehungsweise des zweiten Zapfens 81’ in die erstebeziehungsweise die zweite Aufnahme 90, 90' parallel zu und vorzugsweise überetnstipimend mitder Längsachse 99, 111 der Erstreckung des ersten oberen Annes; 9 beziehungsweise des zweitennuferen Armes 11.
Wie in den Figuren dargestellt, sind der erste obere Arm 9 und der zweite untere Arm 11vorzugsweise einfache planare oder getonnte Elemente? die Lageebene des zweiten Endes 9b, 11hist rechtwinkelig zur dritten Drehachse 80, wenn das zweite Ende 9h. 11b an den drittenDrehmitieln 8 festgelegt ist
ZweckmälMgerweise beinhaltet die erfind ungsgemäie Halle- und Aniriebsvomchhmg Mittelzur Einstellung des relativen Abstandes zwischen der zweiten 6 und der dritten 8 Drehachse.
Auf diese Weise kann die Anordnung des Türbiatts 1 in der Zarge auch bei Vorliegengeringfügiger üngenauigMien bei der Montage der Zarge reguliert werden.
In der in den Fig, 11 b und. I le dargesleliten Ausfuhrungsfbnn ist zum Beispiel der ersteEinsatz 96 beziehungsweise der zweite Einsatz 96f in der entsprechenden ersteh beziehungsweisezweiten Aufnahme 97. 97' zumindest entlang einer: entsprechenden Richtung D, D: parallel zueiner Längsausdehnungsaehse des entsprechenden ersten oberen Arms 9 beziehungsweise deszweiten unteren Arms ff beweglich. Die Hafte- und Antriebsvorrichiung beinhaltet;Mittel 17, ifzur Regulierung der Position des ersten Einsatzes: 96 beziehungsweise des zweiten Einsatzes 96'relativ zu der entsprechenden ersten beziehungsweise zweiten Aufnahme 97, 97’ entlang derRichtung D, D’. Wie beispielhaft in Fig. 1 1 b mit gestrichelter Linie dargestefit, beinhalten dieMittel 17, 17' zur Regulierung der .Position des ersten Einsatzes 96 beziehungsweise des zweitenEinsatzes 90 relativ m der entsprechenden ernten beziehungsweise zweiten Aufnahme 97, 97’entlang der Richtung D, D' Langlöcher 170, 1707 die sich entlang dieser Richtung D, D‘erstrecken und zur Durchführung von Schrauben 171, 171' zur lefestigung: des ersten:beziehungsweise des zweiten Einsatzes 96, 96' an dem entsprechenden zweiten Ende 9b, 11 b desersten beziehungsweise des zweiten Arms 9, 11: dienen. Die Langlöcher 170, 170' sind in demEinsatz 96, 96‘ dargestellt, könnten aber gMehermaben auch an dem zweiten Ende 9b, 11b des entsprechenden Arms 9,. 11 ansgebildet sein.
Vorteilhaft beinhalten die Mittel 17, 17' zur Einstellung der Position des ersten Einsatzes 96beziehungsweise des zweiten Einsatzes 96' relativ 2¾ der entsprechenden ersten beziehungsweisezweiten Aufnahme 97, 97:’ entlang der Richtung ;D, 0' zumindest einen Stellantrieb 17%·. 172' zurSteuerung dieser Emstellungj der jeweils zwischen dem ersten beziehungsweise zweiten Einsatz96, 96’ und der entsprechenden ersten beziehungsweise zweiten Aufnahme.: 97, 97' wirkt. DieseLösung ist in Fig. lie dargestelit, die, lediglich als Beispiel, einen ..Stellantrieb1172, 172' in formeines Bxzeuters zeigt, der in einer auf dem zweiten Ende 9b, 11b des entsprechenden Amts % 11ausgebildeten Aefeahme untergebraeht ist, auf den Einsatz 96, 96' wirkt und von der Oberseite desentsprechenden Arms % 11 her zugänglich ist (zum Beispiel, indem das Türblait 1 in die in Fig, 2oder 3 dargestellte Stellung gebracht wird). in einer alternativen, in den Figuren nicht abgebildeten Lösung, ist der Einsatz 96, 96’ in einseparates Hälieelement eingesetzL das am zweiten Ende 9h, 11b des entsprechenden Anns % LIuntergebraeht ist and dort mittels entsprechenden Befcsdgungsmittehi fest mit dem Ann 9, 11verbunden ist, ln dem Flaiieelement ist eine Aufnahme 97, 97" ansgebildet. Darin sind dieFührungen ansgebildet, in denen; der Einsatz 96, 96’ in der EinsielhmgsKehtung: P, D’verschiebbar ist. Die Langlöcher 170, 170’ können wahlweise entweder am Einsatz 96, 96’ oderan dem Halteelement au sgeßthri sein. Der Steuemngssiellantrieb 172, 172' wirktzwischen demEinsatz 96, 96' und dem llaheekment auf analoge Weise, wie bereits für die Wirkung zwischendem: Einsatz 96* 96" und der Aufnahme 97, 97' dargelegt wurde.
In der in den Fig. 14 und 14a dargestellien Ausftlhrunpförm ist beispielsweise, kombiniertmit oder alternativ zu der obigen Darstellung, der erste Zapfen 81 oder der zweite Zapfen 81’relativ zum Türblatt 1 entlang der entsprechenden oberen Kante lOe beziehungsweise der unterenKante KM des Türblätts 1 beweglieh. Die Halte- und AntHebsvornehiuiig beinhaltet Mittel 18, 18'znr Regulierung der Position des ersten Zapfens 81 oder des zweiten Zapfens 8F relativ zumTürbiaif 1 entlang der entsprechenden oberen Kante lOe beziehungsweise unteren Kante I.Od desTürhiatts 1, Wie beispielhaft: in Fig. 14, 14a dargesteht, ist zweckmäßigerweise: - der erste Zapfen 81 einteilig; mit einer eigenen ersten Grundplatte 810 ausgefuhrt, die ander oberen Kante 10c des Türblätts 1 befestigt ist; - alternativ oder zusätzlich dazu, der zweite Zapfen 8F einteilig mit einer eigenen zweiten
Grtmdplatte SlO'ausgeiuhrt, die an der unteren Kante lüddes: Türfelätts I: beiesigt ist.
Die Mittel 18,18' zur Ikgulierung der Position des ersten Zapfens: |l oder zweiten Zapfens8Γ relativ zum Türblatt 1 beinhalten Schrauben 181, 1ST zur Befestigung der erstenbeziehungsweise zweiten Grundplatte 810, 810’ an der oberen Kante 10c beziehungsweise an derunteren Kante 1Od des Türblatts L die; in entsprechende, sich in Hinstellungsnchtimg erstreckendeLanglöcher 180, 180* eingesetzt werden,
Vorteilhaii beinhalten die Mittel 18, 18’ zur Regulierung der relativen Position der erstenGrundplatte 810 beziehungsweise der zweiten Grundplatte 810' entlang der oberen Kante 10cbeziehungsweise entlang der unteren Kante 1 Od des Türblatts 1 zumindest einen Stellantrieb 182,182’ zur Steuerung dieser Regulierung, der jeweils zwischen der ersten oder der zweitenGrundplatte 810, 810' und der entsprechenden oberen Kante 10c oder unteren Kante löd desTürblaUs 1 wirkt.
Diese Lösung ist in fug. 14a dargesteilt, die, lediglich als Beispiel, einen Stellantrieb 182,182' in Form eines Exzeuters zeigt, der zwischen einer in der oberen beziehungsweise unterenKante 10c, l Od des Türblatts 1 untergebrachten Halterung: 812, 812’ und der Grundplatte 810,810’ wirksam ist. Die Grundplatte 810, 810’ ist ihrerseits, in der Führung beweglich, in einer inder Halterung: 812, 812’ ausgebildeten Aufnahme uniergehraehi. Der Exzenter wirkt auf dieGrundplatte 8:10, 810’ und ist zugänglich, wenn das Türblatt 1 zumindest teilweise in dieÖfftiungssteilung gebracht wird.
Die erfindungsgemäße Balte- und Antriebsvomchtung beinhaltet ein erstes 19, ein zweites20 Und ein drittes 21 lohrprofilelement, welche jeweils das erste aufrechte Futterteil 7, das obereQuerfinter 3 und das zweite aufrechte Futterteil 7’ der Zarge der Tür bilden, zu der das Türbiatt 3gehört. Die genannten ersten, zweiten und dritten Rdhtpröfiielemente 19, 20, 21 weiseneidsprechende Querschnitte rechtwinkelig zu ihrer Lingsausdehnungsaehse anfi die alle gleichsind und einem Modell 22 einheitlichen Querschnitts entsprechen (im Einzelnen in Fig. 15adargesidiij:,
Das Modell 22 einheitlichen Querschnitts sieht vor; eine erste Seite 220a, die dazu bestimmt,ist, dem. Raum zugewandt zu werden, in dem das Türhlatt I auigenommen wird, wenn es sieh inder Schließsteilung befindet, eine zweite Seite 220b, die der ersten gegenüber liegt, eine dritte und,eine vierte Seite 220c, 22öd, die; quergerichtet zu den, ersten beiden Verläufen, Das Modell 22, einheitlichen Querschnitts sieht ferner eisen ersten Hohlraum 221 w,· der aafgebaut 1st, tun denDurchgang des Wagens 51 der Bchiebemittel I »nt eigenen Aufiagerädem 51Ö auf einem erstenund einem zweiten Abschnitt 221a, 221b der ersten Seife 220a m ertnöglißhen, die voneinanderdurch einen zwischenHegcmien dritten Abschnitt 22 i c der ersten Seite 220a getrennt sind. Derdritte Abschnitt 22 le kann entfernt werden, um die Durehführung des Schaftes 5 ü des Wagens51 zum Tragendes Tür bi alts i zu ermöglichen.
Das Model! 22 einheitlichen Querschnitts sieht ferner Aufnahmen 223 zum: Einsetzen vonVerbind ungssehrauhen zwischen den EmSMementen vor. Vorzupweise sind dieEinsetzaufnahmen 223 in einem zweiten ! lohlraum 222 des Modells 22 einheitlichen Querschnittsausgebildet.
An dem zweiten Rohiproilfelemeni 20 ist der zwischenliegende dritte Abschnitt 22ic derersten Seite 22Öa beseitigt, mn den Durchgang des Wägens 5Ϊ zu ermöglichen und dieFührungsschiene 2 zu bilden.
Auf diese Weise kamt die gesamte Türzarge mit einem einzigen Profiltyp hergestellt undsomit die Produktion der Komponenten vereinfecht werden.
Zweckmäßigerweise sind auf zwei Seiten des ersten Hohlraums. 221, die epergetiebtet zuder ersten Seite 22Öä sind und einander gegenüberliegen. Anschläge 224 für Elemente 512 zurStabilisiertmg des Wagens; 51 ausgebildet Die Elemente 512 zur Stabilisierung des Wagens 51;beinhalten ein quergerichtetes Stabihsierungsrad 513. Diese Elemente werden im zweitenEoinproßlelement 2Ö: genutzt, in dem der Wagen 51 läuft.
An Wandabsehnitten des ersten Hohlraums 221, die distal von der ersten Seite 220a. liegen,sind Auihähmen 225 zum Ankoppeln von funktionalen Elementen der Halte- und.Antriebsvoniehtung ausgebildet, die insbesondere direkt oder indirekt auf die: Schiebemittel 'Swirken. In einer in den. Figuren: dargestellten Ansführungsfhrm werden die Kopplungs-Aufnahmen225 für die erste und die zweite Speiehereinfteii 130, 130’ der Vorrichtung 12 zur Steuerung derBewegung des Türblatts 1 genützt (wie zum Beispiel in pig. 13 dargestellt}.
Vorteilhaft ist auf dem abnehmbaren dritten mittleren Abschnitt 221c des Modells 22einheitlichen Querschnitts ein Überstand 226 ausgebildet, der sieh zum Inneren des erstenHohlraums 221 hin erstreckt uhd der, ausgehend von einem stiel artigen ersten: Teil 22;6;a und miteinem verbreiterte?! zweiten Teil; 226b einen im; Wesentlichen ,J'“-fÖrmigeu Vorsprung (überstand) bildet, der ßlr das Ankoppeln von SäiiieBbieehen und/oder Schlosskoipera und/oderähnlichen funktionalen Elementen ausgeiegt ist, wenn das Modell 22- einheitlichen Querschnitts indie aufrechten Stützen 7, 7 der Zarge integriert ist
Im zweiten Ruhrproflelement 2Ö ist dieser Überstark! 226 druch Beseitigung des drittenAbschnitts 22 le entfernt.
Fig, 15d zeigt ein Beispiel der Anwendung des Überstandes 226, um in die zweite aufrechteStütze ψ ein Sohließblech eines Schlosses einzusetzen.
Dieses Ergebnis wird mit einem Querschnitt wie in Fig. ISb dargestdft erbalten. Sie zeigtden Querschnitt des dritten Rohrproftieiements 21, der dem Modell 22 des Querschnitts entspriebt,bei dem ein Teilabschnitt des dritten Absehnhts 221c entlang der Längsachse desRohrprofilelements 21 vollkommen abgcnommen wurde und, an den Enden dieses Teilabschnitts,nur ein Teil der äußeren Wand des Querschnitts abgetragen wurde, um, entlang der Längsachsedes Röhrprofilelements 21 vorkragend,: einen Abschnitt des Üherständes 226 freizulegen. In derProduktion kamr dieses Ergebnis leicht durch eine erste Fräsbearbeitung erhalten werden, bei derein Längsabschnitt des dritten Abschnitts 221c vollkommen entfernt wird, gefolgt von einerzweiten, mehr oberflächlichen Fräsbearbeitung, bei der nur die Außenwand 229 des: Modellseinheitlichen Querschnitts 22 abgetragen wird.
Die erste Seite 220a des Modells 22 einheitlichen Querschnitts beinhaltet zwei seitlieheVerlängerungen: 227a,: 227h, die auf einander gegenüberliegenden Seiten des Fiäuptkörpers desModells 22 einheitlichen Querschnitts Vortagen, utu jeweils einen entsprechenden; Rand 22:8a.228b zu bilden.
Vorteilhaft bilden die zwei seitlichen Verlängerungen 227a, 227b zwei Bezugs-beziehungsweise Ansehlagelemente ihr eine äußere Verkleidung undfoder Ausfaehungsplatte,wobei die entsprechenden Ränder 228a, 22# so gestaltet und; verdeckt in denn Amfoafoneraunr desTürblatts 1 in geschlossener Stellung angeordnei sind, dass die aufrechten Futterteile 7, 7' und dasQuerftitter 3 nur in der Stärke einer Wand sichtbar sind, in der die Tür installiert ist und derenOberßäehenendbehandlung mit Putz; oder sonstiger Art sieh soweit ausdelmb bass sic diesenHohlraum umrahmt und begrenzt,
Auf diese Weise wird eine besonders ansprechende ästhetische Wirkung im Hinblick auf diemoderne minimalistische innenraumarclütektut erhalten; Der Effekt der sogenannten „wjaadbtßiligga- .Zärge, bei dem die Tür za einem; m der Ramnwand integrierten Element wirdund jegliche Unterbrechung der Kontinuität verdeckt wird. Fig. 15e zeigt ein Anwendimgsbeispielin einer Wand aus Bauplatten, zum Beispiel Gipskartonplatten, Fig. 15f zeigt einAnwendungsbeispiel in einer Wand aus Mauerwerk.
Vorteilhaft beinhaltet die Halte- und Aßtriebsvorrkhtung ein: erstes Winbeielemertt 23a zurVerbindung zwischen dein: ersten Rohrprofilefement 19 und dem zweiten Rohrprofilelernent 20;das eine erste Arisehfagflaehe 230a filtern erstes Ende 20a des zweiten Roluprofl [elements 20 undeine zweite, orthogonal zur ersten ausgerichtete Anschlagfläche 23 la für ein erstes Ende 19a des:ersten Rohrprofilelements 19 aufweist, Biese zweite Fläche 231a des ersten Wmkeleiernents 23aist einem Längsabschnitt des zweiten Robrproiifelements 20 zugewandt, in einem vorbestimmtenAbstand: zu diesem:, um die Aufnahme und die Bewegung: des ersten oberen Arms 9 zuermöglichen.
Die: Halte- und Antriebsvorrichiung beinhaltet ferner ein zweites WinkeMemeht 23b zurVerbindung zwischen dem zweiten Rohrprofilelement 20 und dem dritten Eohrprofilelement 21,das eine: erste Anschlagfläche 230b für ein zweites Ende 20b des zweiter! Röhrprofiiefements 20und eine zweite, orthogonal zur ersten ausgerichteie Änsehlagfiäebe 2:31b für ein erstes Ende 2:1ades dritten RohrprofiMements 21 aufweist.
Vorteilhaft weisen die erste und die zweite Fläche 230a, 231a des ersten Winkeleleffients23a an ihren Seiienkanien eine Form auf, die den Übergang zwischen den Rindern 228a, 228b desersten Rohrprofileiements 19 und den entsprechenden Rändern: 228a, 228b des zweitenRohrprofilelements 20 um die Aufnahme des ersten oberen Arms 9 hemm bilden. Mit dieserLösung idle insbesondere irn Detail in Fig. 1 dargestellt ist), ist die Verdeckung: derZargenelemente noch .deutlicher, mit einer noch bemerkenswerteren ästhetischen: Wirkung,
Vorteilhaft beinhaltet die Halte- und Antriebsvorrichtung ein Aufiageelement 23c, das miteinem zweiten Ende 19b des ersten RohrprofiMements. 19, das dem ersten Ende gegenuberfiegtverbunden werden kann und einen vorbestimmven Abstand zwischen der unteren Kante 10d desTürblatts· 1 und der Fuibodenhohe definiert, um die Aufnahme und die freie Bewegung deszweiten unteren Arms 11 zu ermöglichen,
Zweetenaßigerweise beinhalten die zweiten Drehmittel 6 eine röhrenförmige Stange 61, diein den ersten liohiraum: 221 des Querschnitts des ersten Rohrprofilelements 19 eingefuhrt ist, um dis zweite Drehachse 6Θ zu bilden. Der erste obere Arm 9 und der zweite untere Ami 11: sindjeweils an einem ersten Ende 61a und an einem zweiten Ende 61b der röhrenförmigen Stange 61festgetegt, Die zweiten I)rehmiitef 60 beinhalten eine erste Abdeckung 62a, die fest mit demersten Ende 9a des ersten oberen Arms 9 verbunden ist. Die genannte erste Abdeckung 62a Ist indas erste Ende 6ta der röhfenÄnigen Stange 61 einpföhrt und fest mit dieser verbunden. Diezweiten Drehmittei 69 beinhalten eine zweite Abdeckung 62b, die integral mit dem ersten Ende11a des zweiten unteren Arms 11 verbunden ist. Diese zweite Abdeckung 62b ist in das zweiteEnde 61a der röhrenförmigen Stange 61 eingeführt und integral: mit dieser verbanden.
Dte von den Armen 9, 11, den Abdeckungen 62a, 62b und der röhrenförmigen Stange 61gebildete starre Einheit wird entlang der Längsäusdehnnngsachse des ersten Rohrprofilelements19 von zwei Endhülsen 63a, 63b in Position gehalten. Die beiden Endhülsen 63a, 63b umgebenjeweils ein entsprechendes Ende 61a, 61b der römenförmigen Stange 61 oder eine entsprechendeAbdeckung 62a, 62b oder beide. Die beiden Endhülsen 63a, 63b bilden jeweils eine drehbareVerbindung eines entsprechenden Endes 61a, 61b der röhrenförmigen Stange 61 oder einerentsprechenden Abdeckung 62a, 62b oder von beiden zu dem ersten Robrproäfelement 19. Diebeiden Endhülsen 63a, 63b smd jeweils in eines der Enden 19a, 19h des ersten Eobrprofilelements19 eingeführt.
Die so erhaltene Struktur Ist recht kompakt und trägt sich selbst im Innern des erstenRo Erprobte! ©ments 19.
Die Erfindung erzielt bedeutende Vorteile. Die Vorrichtung zur Steuerung des: Antriebsermöglicht ein sicheres System mit niedrigem Gembrdungs- und Sehadensrisiko Ihr den Benutzer.Die Struktur des Sehnellkupplungssystems ermöglicht die leichte Montage des TürbMts* das heiBedarf (zur Instandhaltung oder Einstellung} auch schnell aus den Armen gelost werden kamt,ohne es· vollständig aus der Türöffnung herausnehmen zu müssen. Dank der einheitlichen Strukturdes Querschnitts der Profile, aus denen die Zarge besteht, ist es möglich, sowohl aufrechte;Pfostenfeile, als auch Queried© und Führungsschienen aas einem einzigen, auf Maßzugesehmttenen Strangpressprofil zu erhalten. Wenige spezielle Bearbeitungen ermöglichen danndie Herstellung der spezifischen Bestandteile der Zarge, Ferner wird: eine verdeckte(,,wandbündige“h Konfiguration der Türzarge und ihrer Komponenten im minima listisehen Stilerreicht.
Die so komzipierte Erfindung kann zahlreiche Änderungen und Varianten znlassen, die allein den Bereich des erfinderischen Gedankens fallen, ferner können alle Einzelheiten derErfindung durch technisch gleichwertige Elemente ersetzt werden. Bei der praktischen Umsetzungder Erfindung können die verwendeten Materialien sowie deren Größe beliebig nach denjeweiligen Erfordernissen variiert werden.

Claims (10)

  1. I. Halte- und AnirfofebVöMchiung für ein Türbiatt ©der Ä ähnlichesVersehlussefement, mit Dreh- und Schiebebewegung, von der Arg die folgende Elemente zurVerbindung mit einem Türbiatt {1} auf weist' »eine Führungsschiene (2} zur Verbindung mit einem oberen Querteil (3) einer Zarge einerTür, m weicher das Türbiatt (1) gehört; -erste Drehmittel (4), die eine erste vertikale Drehachse (4% des Türbiatts (!) bilden und irreiner mittleren Position zwischen den beiden vertikalen Kanten ClQa,lOb) des Blatts (!)anzunrdnen sind; -Schiebenuttel (5), die1 so angeordnet sind, dass sie in der Führungsschiene (2) gleiten,wobei die ersten Prehmiite! (4) das Blatt (1) drehbar an den Schiebemitteln(5) festlegen; -zweite Drehmitfel (6:),, die eine zweite Drehachse: (60) parallel zur ersten Drehachse (40)bilden und in der Nähe eines ersten aufrechten Stützieils (7), oder Türpfostens, der Türzargeanzuordnen sind; -dritte Drehmittel (8), die eine dritte Drehachse (BO) parallel zur ersten und zweitenDrehachse (40,60) bilden und auf dem Tirblatt (1) in einer Position anzuordnen sind, die, wennsich das Türblatt (1) in' Schließstelinng befindet, zwischen der ersten und der zweiten Drehachse(40,60) liegt; -zwei Gefenkarme (9,11), ein erster, oberer Arm (9) tmd ein zweiter, unterer Arm (11), diejeweils drehbar mit einem ersten Ende (9a,!Iaj an den zweiten Drehmitfefe (6) und somit an derlarge fesigelegt sind, und drehbar mit einem zwei ten Ende (9b, 11 b) an den dritten Drehmitteln (B)und somit an dem Tüfblatt (1) festgdegf sind: dadurch gckennzeschset, dass sie eine Vorrichtung (12) zur Steuerung der Bewegung desTürbiatis (!) in die: SehiieSstellung und der Bewegung des Türbiatis (1) in die Offenstellungaufweist, die zwischen den Schiebemitteln (5) und der Führungsschiene (2) oder dem oberenQuerteil (3),. mit dem die Führung (2) zu verbunden ist,: wirksam ist und die ihrerseits Folgendes:aufweist: -eine Vorrichtung (13) zur Speicherung mechanischer Energie und eineAktmemngsvorriehtiuig (..1.4), die in einem: ersten Endabschnitt und: in einem zweitenEndabsehnitt der Bewegung: der Sehiebemittel (5) entlang der Führungsschiene (2) aufeinander wirken, wöbe! der erste Endäbschüiit zwischen edier ersten Endlage, die der Schiefstellung desTurbiätts (1) entspricht, und einer ersten Eingnffsposition, die sich in einem vurbestirnmtenAbstand von., der ersten Endlage befindet, definiert ist, und wobei der zweite Endabsehnittzwischen einer zweiten Endlage, die der Offensteüung des Türblatts· (1) entspricht, und einerzweiten Eingriff sposihon, die sieh in einem vorbesrimmien Abstand wem der zweite Endlage undin einer Position zwischen dieser und der erster! Eingriffspositior bef ndet, definiert ist, wobei dieSpeiehervorriehtung (13) und die Aktiv]erungsvörriehtung (14} zwischen der ersten und derzweiten liugffffsposition gegenseitig: außer Eingriff' sind,: wobei die Speichervorriehtung (13)wahrend der Bewegung In Richtungder ersten Endlage1 beziehungsweise in Richtung der zweitenEndlage im ersten, beziehungsweise im zweiten Abschnitt; über die AktMerungsvomchtung (14)xneehänfsehe Energie an die Schiebemittel (5) abgibt, und dagegen von derAktlviertmgsuörriebtung (14) während der entgegengesetzten Bewegungen Richtung der erstenlingriffspositiön beziehungsweise in Richtung der zweiten Eingriffspösilion im erstenbeziehungsweise im zweiten Abschnitt geladen wird, und die Speichervorrichtung (13) wahrendder Bewegung der Sehiebemittel (S) zwischen der ersten und der zweiten Eingriffsposition ihrenLadhögvWmwd MWt; -eine Vorrichtung (1:5) zur Dämpfung der Bewegung der Sehiebemittel: (5), dis auf dieSchiebemittel (5) wirkt, um deren Bewegung im ersten Ahscfmitt in Richtung der ersten Endlageund im zweiten Abschnitt in Richtung der zweiten Endlage zu veflangsamen.
  2. 2. FMtevomchtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieVorrichtung; (13) zum Speichern meehaniseher Energie Folgendes aulweist: -eine erste Speichereirihext (130), die ein entsprechendes erstes Gleitstück (131) aufweist,das mit der Aktivieningsvoiriehtung (1:4) nur im ersten Endabsehnitt in Eingriff tritt und auf derersten Speighereinheit (130) parallel zur Führungsschiene (2) beweglich: ist zwischen einerPosition der minimalen Ladung der ersten Speichereinheit (130), die· der ersten Endlage derSehiebemittel (5) entspricht, und: einer Position der maximalen Ladung der: ersten Speichereinheit(130), die der ersten Emgrif&pnsbibn entspricht;: -eine zweite Speichereinheit: (130¾ die ein entsprechendes zweites Gleitstück (13 Γ)aufweist, das mit der Aküviemngsvömehtung (14) nur im zweiten Endabsehnitt in Eingriff trittund auf der zweiten Speichereinheit (130') parallel zur Führungsschiene (2) beweglich: Ist zwischen einer Position der rninimalen Ladung der zweiten Speicbereiöfeeii CleO’), die der zweitenEndlage der Sehiebenaftel (5) entspricht, und einer Position, der maximalen Ladung der zweitenSpeieheremheit (130%, die der zweiten lingri.iffpositidn entspricht; -Mittel (132,]32') zur Stabilisierung des ersten und des zweiten Gleitstücks: (131,131·) inder Position der nmximaien::Ladung, wenn das erste und: das zweite öMtstück (131,131') außerEingriff mit der Aktivierungsvonriehtung (l4) sind.
  3. 3. HaEevorriehtung nach Anspruch 2, dadurch gßkenßzddinef, dass' -die erste Speiehereinheit (130) an der Führungsschiene (2) oder dent entsprechenden:oberen Queried (3) in der ersten Endlage 'befestigt ist; -die zweite Speichereirdmii (13(f) an der FultrungssclUene (2) oder dem entsprechendenoberen Quertri! (3) in. der zweiten Endlage befestigt ist; -die AktiGerungsvorrichlung (14) ein. Eiitgrifiseiernertt (140) auiweisi, das: fest; mit denSefefefeemitteln (5) verbunden und dazu bestimrntist,, jeweils in Abhängigkeit von der P osition derSehiebemittei (5) auf der Fdhmngssehiene (2) mit einer Aufnahme (133) des ersten Gleitstücks(132) beziehungsweise mit einer Aufnahme (133*) des zweiten Gleitstücks (132*) in Eingriff zutreten.
  4. 4, Haltevomehtxmg nach Anspruch 2, dadurch gekesißzeiefeset, dass: -die erste Speichereinheit (130) und die zweite Speichereinheit (130') beide, eine neben deranderes, an den Sehiebemitteln (5) befestigt sind, wobei die Laufwege des ersten und des zweitenGleitstücks (131,13!') jeweils parallel zu der Fnfirungsscbiene (2) in entgegengesetztenRichtungen und ansgehend von. einem selben Bereich (50) der Schiebemittei (5) verlauten, undwobei die Positionen der minimales Ladung des ersten und des zweiten Gleitstücks: (131,131')proximal zueinander liegen und die Positionen der maximalen Ladung des ersten und des zweitenGleitstücks (131,131'j distal zueinander liegen; —die Aktmerirngsvorriehiung (14) ein erstes Emgriffselemeni Q4öa) aufweist, das an derFührungsschiene (2) oder an dem entsprechenden oberen Qusrteil (3) in einer Position befestig:ist, die der Position der minimalen Ladung des ersten Gleitstücks (131) entspricht. Wenn sich dieSchiebemittei (5) in der ersten Endlage befinden, wobei das erste Eingriffseicment (140¾) inEingriff mit einer Aufnahme (133) des ersten Gleitstücks (131) entlang des gesamten, erstenEndabschniits der Bewegung der SeMebemritel (3) bleibt und außer Eingriff mit dieser Aufnahme (133) des ersten Gleitstücks (131:) über den verbleibenden Teil dieser Bewegung bleibt;: -die Akt!vi emngsvorriehtung (1:4) ein zweites Ifingriffselement (1:40b) auiweist, das: an derFührungsschiene (2:) oder an dem entsprechenden oberen Queried (3) in einer Position; befestigtist» die der Position der minimalen Ladung des zweiten Gleitstücks (1310 entspricht, wenn sich dieSehiehemittei (5) in der zweiten Endlage befinden, wobei das zweite EingriiBeleraenf (140b) inEingriff mit einer Aufnahme (133*) des zweiten Gleitstücks (131') entlang des gesamten zweitenEndahschnitis der Bewegung der Schiebemittei (5) bleibt und aoier EingrilFmit dieser Aufnahme(133*) des zweiten Gleitstücks (13 Γ) über den verbleibenden Teil dieser Bewegung bleibt;
  5. 5. FMievorrlcMung nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, dass die Sehiebemittel (5) einen Laitfwagen (51) aufweist, der ein Ende (52) für die Ankopplung sowieeine erste Halterung (S3) aufweist, die an dem Mupplungsende (52) befestigt und dafür ausgelegttsp das Element (140) für den Eingriff mit derAküvieriuigsvorrichtung (14) zu tragen.
  6. 6. Balievomchtung nach Anspruch 4, dadurch gekeniizeichnet, dass die Sehiebemittel (5) einen Laufwagen (51) aufweist, der ein Ende (52) far die Ankopplung sowieeine zweite Halterung (53') auiweist, die an dem Kupplimpende (52) befestigt ist und dazu dient,auf zwei ihrer Flanken (S3'a,53'b) die erste und die zweite Speieheremheit (130,1304) zu trägem
  7. 7. Halte Vorrichtung einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dieDämpfungsvorrichtung (15) auiweist: --eine erste Dämpfengseinheit f l$0), die ln: die erste Speieheteinheii (130) integriert ist, mhdem ersteh Gleitstück (131) in Eingriff sieht und wirkt, um die Bewegung der Sehiebemittel (5) inRichtung der ersten Endlage zu verlangsamen; -eine: zweite Dämpfungsemheit (150% die in die zweite Speielieremheit (13:0') integriert ist,mit dem zweiten Gleitstück (13 Γ) in Emgriff steht und wirkt, um die Bewegung der Sehiebemittel(5 ) in Mehlung der zweiten Endlage zu verlangsamem
  8. 8. Halte Vorrichtung nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, dass dieDämpfungsvorrichtung (15) ein®: zusätzliche Dämpfungseinheit (150") aufweist, die an derFührungsschiene (2) oder am oberen Querteil (3), mit dem die Führung (2) zu verbinden ist, in derersten Endlage der Sehiebemittel (3) befestigt ist und die auf die letztgenannten über zumindesteinen Endteil des ersten. Inäabselmitis der Bewegung der Schiebemittel (5) wirkt
  9. 9. Hahevorrfehfung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine erste (16) und eine zweite (16') Schnapp-Kappiungsvornclnungaufweist, die jeweils zwischen den dritten Dreh.miit.eln (8) und dem zweiten Ende (9b,l!h) desersten oberen Arms (9) beziehungsweise des zweiten unteren Arms (11) wirken, und jeweils miteiner Bewegung des zweiten Endes (9b, üb) des ersten oberen Arms (9) beziehungsweise deszweiten unteren Arms (11), relativ zu dem Türblatt (1), in einer Ebene rechtwinkelig zur drittenDrehachse (80) aktiviert -werden.
  10. 10. Haiievömchtimg nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurchgekennzeichnet., dass sie Einstelhnittel. zur Regulierung des relativen Abstandes zwischen derzweiten (60) und der dritten (80) Drehachse aufweist.
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