AT515967A2 - Blendrahmen Magnethaltesystem - Google Patents

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AT515967A2
AT515967A2 ATA165/2015A AT1652015A AT515967A2 AT 515967 A2 AT515967 A2 AT 515967A2 AT 1652015 A AT1652015 A AT 1652015A AT 515967 A2 AT515967 A2 AT 515967A2
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Verbundkonstruktion zum Verschließen einer Gebäudeöffnung, wie z. B. eines Fensters oder einer Tür. Die Verbundkonstruktion weist einen Stockrahmen und einen Vorsatzrahmen auf. Der Vorsatzrahmen ist mit einem Insektengitter versehen. Die Verbundkonstruktion zeichnet sich dadurch aus, dass im Stockrahmen oder im Vorsatzrahmen Magnete im Inneren des jeweiligen Rahmens angeordnet sind und im jeweils anderen Rahmen magnetische Elemente angeordnet sind, die mit den Magneten derart zusammenwirken, dass der Vorsatzrahmen ausschließlich mittels der Magnetwirkung mit dem Stockrahmen verbindbar ist. Hierdurch kann der Vorsatzrahmen am Stockrahmen lösbar befestigt werden. Nach dem Lösen des Vorsatzrahmens verbleiben am Stockrahmen keinerlei Spuren.

Description

Deutsche/Österreichische PatentanmeldungErna Kronberger
Priorität: 3. Juli 2014
Aktenzeichen: 10 2014 009 839.7
Land: Deutschland
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Verbundkonstruktion zum Verschließen einer Gebäudeöffnung,insbesondere Fenster, mit einem Stockrahmen und einem Vorsatzrahmen, der jeweils auseinem Rahmen aus an den Ecken miteinander verbundenen Profilabschnitten ausgebildetwird.
Der Vorsatzrahmen ist aus Rahmenprofilen ausgebildet, die einen Spannrahmen bilden undein Gittergewebe aufweist, das beispielsweise aus einem feinmaschigem Gewebe bestehenkann.
Immer mehr Fenstersysteme werden aus isoliertechnischen Gründen so konstruiert, dasseine Stockrahmendichtung (Fig. 1) direkt am Fensterglas anliegt, wodurch das klassischeAnbringen herkömmlicher Insektenschutzsysteme mit über dem Falz des Blendrahmenangeordneten z.B. metallischen Einhängehaken nicht mehr möglich ist, ohne dabei dasFensterglas zu beschädigen.
Der Einsatz bekannter Montageanwendungen mit am Insektenschutzrahmen montiertenEinhängehaken, wie sie beispielsweise aus den Patentanmeldungen DE 100 32 170, DE 19835 390, DE 40 16 421, EP 1433 920, DE 10 2005 000 692 bekannt sind, ist somit nicht mehrmöglich, ohne am Fensterglas mit diversen Metalleinhängelaschen zu kollidieren.
Herkömmliche Vorsatzrahmen können nur mittels Bohr-, Schraub oder Klebebefestigungenan Fensterrahmen befestigt werden, was jedoch den Nachteil hat, dass nach dem Entfernender Vorsatzrahmen immer Beschädigungen am Stockrahmen entstehen können.
Die aus dem Stand der Technik bekannten, meist metallischen Einhängeelemente an denVorsatzelementen, bergen zudem die Gefahr, dass bei einem unsachgemäßenMontagevorgang, der Stockrahmen des Fenstersystems zerkratzt wird.
Aus der DE 10 2007 007170 Al ist eine Vorsatztür für den Insektenschutz bekannt. DieVorsatztür weist einen Flügel auf, der aus einem Rahmenprofil und einem Gittergewebebesteht und an einem Türrahmen mittels eines Scharniergelenks schwenkbar befestigtwerden kann. Diese Vorsatztür weist ein Magnetelement auf, das mit einem am Türrahmenbefestigbaren weiteren Magnetelement Zusammenwirken kann, um als Verschluss für dieVorsatztür zu dienen.
Eine ähnliche Vorsatztür ist aus der EP 1520 953 Bl bekannt, welche auch eine mittels einesScharniergelenkes schwenkbar angeordnete Vorsatztür mit einem Insektengitter betrifft, dasmittels eines Magnetschließteils geschlossen gehalten werden kann. Wenn ein zusätzlicherBlendrahmen vorgesehen ist, kann das entsprechende Magnetschließteil in denBlendrahmen aufgenommen und darin eingekapselt werden. Der Blendrahmen selbst ist amTürstock mittels Schrauben zu befestigen.
Weiterhin sind aus der DE 383 960 (vom 16. Juni 1921) und der DE 20 2011 000 289 Ul inder Größe einstellbare Insektenschutzgitter bekannt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Verbundkonstruktion zu schaffen, diezum Verschließen einer mit einem Stockrahmen umgebenen Gebäudeöffnung, wie z.B. einesFensters oder einer Tür, einen Vorsatzrahmen aufweist, so dass am Stockrahmen als aucham Vorsatzrahmen keine sichtbar angeordneten Halterungen angebracht sind und derVorsatzrahmen lösbar am Stockrahmen befestigbar ist, ohne dass weder am Stock- noch amVorsatzrahmen Spuren verbleiben.
Die Aufgabe wird durch eine Verbundkonstruktion mit den Merkmalen des Anspruchs 1gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindungen sind in den Unteransprüchenangegeben.
Die erfindungsgemäße Verbundkonstruktion zum Verschließen einer Gebäudeöffnung,insbesondere zum Verschließen eines Fensters oder einer Türe, weist einen Stockrahmen,der die Gebäudeöffnung umrandet, und einen Vorsatzrahmen auf, der mit einemInsektengitter versehen ist. Die Verbundkonstruktion zeichnet sich dadurch aus, dass imStockrahmen oder im Vorsatzrahmen Magnete im Inneren des jeweiligen Rahmensangeordnet sind und im jeweils anderen Rahmen magnetische Elemente angeordnet sind,die mit den Magneten derart Zusammenwirken, dass der Vorsatzrahmen ausschließlichmittels der Magnetwirkung mit dem Stockrahmen verbindbar ist.
Zwischen dem Stockrahmen und dem Vorsatzrahmen sind keinerlei mechanischeVerbindungselemente, wie z. B. Scharniere oder sonstige Gelenke, vorgesehen. DerVorsatzrahmen wird allein durch die Magnetkraft am Stockrahmen gehalten. DerVorsatzrahmen ist somit lösbar am Stockrahmen befestigbar. Nach dem Lösen desVorsatzrahmens vom Stockrahmen verbleiben keinerlei Spuren am Stockrahmen. Eine solcheVerbundkonstruktion ist besonders für Wohnungen mit wechselnden Bewohnern geeignet,da bestimmte Bewohner einen Insektenschutz mittels eines Insektengitters gerne habenmöchten, wohingegen andere Bewohner es bevorzugen, Gebäudeöffnungen nicht mitderartigen Insektengittern zu verschließen. Da die Magnete bzw. magnetischen Elemente inden Stockrahmen des Fensters oder der Tür integriert sind, müssen am Stockrahmen desFensters oder der Tür keinerlei Maßnahmen vorgenommen werden, um einenerfindungsgemäßen Vorsatzrahmen hieran befestigen zu können.
Vorzugsweise weist der Vorsatzrahmen eine Profilkante auf, dass sie, wenn sie auf einenentsprechenden Stockrahmen aufgesetzt wird, an diesem aufliegt, sodass sich derVorsatzrahmen am Stockrahmen abstützt. Diese Profilkante ist typischerweise am unterenQuerrahmenabschnitt des Vorsatzrahmens ausgebildet, der sich am unteren Querrahmendes Stockrahmens abstützt. Hierdurch wird ein Großteil der Gewichtskraft desVorsatzrahmens über den Stockrahmen abgeleitet, sodass die Anforderungen an die durchdie Magnete ausgeübte Magnetkraft gering gehalten werden.
Das magnetische Element kann entweder ein weiterer Magnet oder ein ferromagnetischerKörper sein, der mit dem Magneten Zusammenwirken kann. Die Magnete und magnetischen
Elemente sind derart im Stockrahmen und im Vorsatzrahmen angeordnet, dass sie sicheinander gegenüberliegen und anziehen, wenn der Vorsatzrahmen an den Stockrahmenangesetzt ist.
Die Gebäudeöffnung ist vorzugsweise ein Fenster, das zumindest eine Glasscheibe aufweist,wobei die Glasscheibe im Stockrahmen integriert ist.
Der Stockrahmen kann gegenüber der Glasscheibe mittels eines Dichtungselements,insbesondere einer Dichtlippe, abgedichtet sein, welche unmittelbar an der Glasscheibeanliegt. Diese Dichtlippe ist vorzugsweise integraler Bestandteil des Stockrahmens. DerStockrahmen kann einen mit dem Stockrahmen integral und nicht lösbar verbundenenBlendrahmen aufweisen, an dem die Dichtlippe derart angeordnet ist, dass ein Fensterflügelim geschlossenen Zustand des Fensters mit einer Glasscheibe an der Dichtlippe anliegt.
Der Magnet und/oder das magnetische Element können in einer Ausnehmung imStockrahmen und/oder im Vorsatzrahmen angeordnet sein. Die Ausnehmung kann eine amjeweiligen Rahmen lösbare Aufnahme aufweisen, mit welcher der Magnet und/oder dasmagnetische Element am Rahmen fixierbar sind. Die Aufnahme ist insbesondere als Kappeoder Deckel ausgebildet und ist bündig mit der Oberfläche des Rahmens anordbar.Hierdurch ist es möglich, den Magneten und/oder das magnetische Element amStockrahmen anzuordnen, wenn dieser bereits in einem Gebäude integriert ist. DieAufnahme weist vorzugsweise Rastmittel auf, die eine rastende Verbindung mit dementsprechenden Rahmen bilden, sodass die Aufnahme zusammen mit den Magnetenund/oder zusammen mit dem magnetischen Element im Stockrahmen oder imVorsatzrahmen eingeclipst werden kann.
Die Magnete und die magnetischen Elemente sind vorzugsweise im jeweiligen Rahmenangrenzend an der zum jeweils anderen Rahmen weisenden Wandung angeordnet.
Der Stockrahmen kann eine geschlossene oder auch eine offene Profilkontur aufweisen.
Am Vorsatzrahmen kann ein Tragegriff angeordnet sein, um so den Vorsatzrahmen einfachan die Gebäudeöffnung anzusetzen bzw. wieder davon zu entfernen.
Die Haltekraft des Vorsatzelementes am Stockrahmen wird durch die Magnetkraft dergegenüberliegenden Magnete in Profilrahmen des Vorsatzelementes und des Stockrahmenserzeugt.
Die Magnete am Stockrahmen sind idealerweise so angeordnet, das sich diese in einerspritzwassergeschützten Zone oder aber auch Hohlkammer befinden, ortsfest mit demStockrahmen verbunden oder sich konstruktionsbedingt an dafür konstruiertenProfilkonturen anbringen lassen.
Ebenso ist die Befestigung der Magnete an eigenen Halte/Trägerteilen möglich, welchebevorzugt an den spritzwassergeschützten Zonen des Stockrahmens angebracht/eingebautsind.
Die Anbringung der Magnete und/oder magnetischen Elemente am Vorsatzrahmen ist in dergleichen Art und Weise wie am Blendrahmen zu erfolgen.
Ein zusätzlicher Vorteil des Systems ergibt sich daraus, dass der Vorsatzrahmen gegenüberbekannter Systeme statisch in den Profilquerschnitten kleiner gehalten werden kann, dadieser durch die umlaufende Magnethaltekraft am Fensterrahmen stabilisiert und somitnicht selbst tragend ausgeführt werden muss, was wiederum bei geringen platzbedingtenEinbausituationen z.B. zwischen Rollladen und Fenster mit geringem Abstand eine schmaleInsektenschutz Rahmenanordnung ermöglicht.
Eine bahnbrechende Montageerleichterung gegenüber bekannter Systeme ergibt sich darin,dass beim anbringen des Vorsatzelementes am Stockrahmen, welches meist von derRauminnenseite aus an Fensteraußenseite angebracht werden muss, sich dieses bereits ineinem Abstand von mehreren Zentimetern automatisch durch die Anziehungskraft derMagnete die Endposition zubewegt.
Die magnetische Haltekraft des Vorsatzrahmens am Stockrahmen kann wahlweise mit zweigegenüberliegenden Magneten in Nord - Süd Polung, als auch mit einem Magneten undeinem magnetischen Element, wie z.B. einem ferromagnetischen Metallteils, erfolgen.
Bei der erfindungsgemäßen Befestigungsmethode einer Vorsatztüre am Stockrahmen sinddie Magnete vorzugsweise als Permanentmagnete, insbesondere Neodym-Magneteausgebildet.
Derartige Magnete weisen den Vorteil auf, dass sich ihre Magnetisierung während eineslangen Zeitraums praktisch nicht verändert.
Der Vorsatzrahmen kann über den Profilrahmen als auch über daran befestigte Haltegriffemontiert und demontiert werden.
An einem Vorsatzrahmen und/oder an einem Stockrahmen können auch Magnete undgleichzeitig magnetische Elemente, die keine Magnete sind, vorgesehen sein, wenn amentsprechend anderen Rahmen den magnetischen Elementen, die keine Magnete sind,jeweils ein Magnet zugeordnet ist.
Weitere Vorteile und Einzelheiten werden anhand von Ausführungsbeispielen unterBezugnahme auf die Figuren erläutert.
Die Figuren sind schematische Darstellungen und zeigen:
Fig.l einen Vertikalschnitt der Rahmen- Anordnung mit angesetzten Vorsatzrahmen.
Fig. 2 eine Detail Schnittansicht einer ähnlichen Rahmen- Anordnung wie in Fig. 1 mit einemzusätzlichen Auflagesteg.
Fig.3a zeigt eine Magnetanordnung in einer Ausnehmungen eines Isolierschaums für Holzoder Kunststofffenster mit einer Alu Vorsatzschale.
Fig.3b zeigt eine Explosionsdarstellung der in Fig.3a gezeigten Magnetanordnung.
Fig. 3c zeigt eine vertikale Schnittdarstellung der in Fig.3a gezeigten Magnetanordnung.
Fig. 4a zeigt eine von der Rauminnenseite angeordnete Magnetanordnung in einem PVC Türoder Fensterrahmen.
Fig. 4b zeigt eine Explosionsdarstellung der in Fig. 4a gezeigten Magnet- Anordnung.
Fig. 4c zeigt eine vertikale Schnittdarstellung der in Fig. 4a gezeigten Magnet- Anordnung.
Die Fig. 1 ist ein in vertikaler Richtung geschnittene Ansicht eines magnetisch gehaltenenVorsatzrahmens 1 an einem Stockrahmen 8 mit verdeckt angeordneten Magneten 6+7.
Eine Verbundkonstruktion gemäß der vorliegenden Erfindung dient zum Verschließen einerGebäudeöffnung 2, wie z. B. eines Fensters oder einer Tür. In den beiliegenden Figuren ist alsAusführungsbeispiel für die Gebäudeöffnung ein Fenster mit einem Fensterstock 3 undeinem Fensterflügel 4 gezeigt. Der Fensterstock 3 ist in herkömmlicher Weise in derGebäudeöffnung 2 befestigt. Der Fensterflügel 4 ist schwenkbar am Fensterstock 3angeordnet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel (Figur 1) weist der Fensterflügel 4 eineDreifachverglasung mit drei Glasscheiben 19 auf, die integraler Bestandteil desFensterflügels 4 sind. Am Fensterflügel bzw. am Fensterstock 3 sind in an sich bekannterWeise Dichtungen vorgesehen, um den Fensterflügel 4 gegenüber dem Fensterstock 3abzudichten. Der Fensterstock 3 weist einen Grundkörper auf, an dem eine rahmenförmigeVorsatzschale 8 befestigt ist. Die Vorsatzschale 8 ist integraler Bestandteil des Fensterstocks3 und nicht lösbar mit dem Grundkörper verbunden. Die Vorsatzschale 8 weist eineHohlkammer 8a auf, welche am Fensterstock 3 umlaufend ausgebildet ist. Im Bereich derHohlkammer 8a ist an der zum Fensterflügel 4 weisenden Seite eine Dichtlippe 20angeordnet, welche im geschlossenen Zustand des Fensters an der außenseitigenGlasscheibe 19 anliegt, um den Fensterflügel 4 zusätzlich gegenüber dem Fensterstock 3abzudichten.
An einem unteren Querholm des Fensterstocks 3 sind in an sich bekannter Weise an derAußenseite eine Wetterschiene 11 und an der Innenseite eine Fensterbank 12 angeordnet.
Der Vorsatzrahmen 1 ist aus Profilabschnitten ausgebildet, welche im Innenbereich eine Nutzur Aufnahme eines Keders 9 aufweist, mit welchem ein als Insektenschutzgitterfungierendes Insektenschutzgewebe 10 am Vorsatzrahmen 1 befestigt ist. Bei den in denFiguren 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispielen sind die Profilabschnitte mit zweiHohlkammern 5a, 5c ausgebildet. Die Hohlkammer 5c ist angrenzend an die Nut zurAufnahme des Keders 9 angeordnet. Die Hohlkammer 5a ist radial außerhalb derHohlkammer 5b angeordnet. Die Hohlkammer 5c ist im Querschnitt breiter als dieHohlkammer 5a und steht ein Stück nach innen vor, sodass sie entweder unmittelbar eineProfilkante 5b (Figur 1) oder mittelbar mittels eines zusätzliches Profilstegs eine Profilkante5b bildet (Figur 2). Die in Richtung zum Fensterflügel 4 am Vorsatzrahmen vorstehendeProfilkante 5b dient zur Anlage am Fensterstock 3 und im vorliegenden Ausführungsbeispielinsbesondere an der Vorsatzschale 8.
In der Hohlkammer 5a der Vorsatzschale 8 sind Magnete 7 angeordnet. Die Vorsatzschale 8weist gleichermaßen wie der Vorsatzrahmen 1 eine umlaufende Hohlkammer 8a auf, inwelcher korrespondierende Magnete 6 angeordnet sind. Diese Magnete 6 sind in derHohlkammer 8a durch geeignete Profilstege 8b in ihrer Lage benachbart zu der zumVorsatzrahmen 1 weisenden Wandung der Vorsatzschale 8 fixiert.
Der Vorsatzrahmen 1 kann derart an den Fensterstock 3 mit seiner Vorsatzschale 8 gesetztwerden, dass sich die Magnete des Vorsatzrahmens 5 und die Magnete des Fensterstocks 3einander anziehen und den Vorsatzrahmen 1 am Fensterstock 3 fixieren. Hierbei liegt dieProfilkante 5b am unteren Querholm des Fensterstocks 3 derart auf, dass ein Großteil derGewichtskraft des Vorsatzrahmens über diese Profilkante 5b in den Fensterstock 3eingeleitet wird.
Grundsätzlich ist es jedoch auch möglich, ohne eine solche Profilkante 5b einenVorsatzrahmen am Fensterstock 3 ausschließlich mittels Magnetkräften zu fixieren, wobei der Vorsatzrahmen 1 dann durch eine Kombination aus den Magnetkräften und einemReibschluss der aneinander liegenden Flächen gehalten wird.
Aus isoliertechnischen Gründen wird vorzugsweise die Glasscheibe im Fensterflügel 4 mitHilfe einer am Stockrahmen 8 befestigten Gummileiste abgedichtet.
Der Vorsatzrahmen 1 ist vorzugsweise mit einem durch einen Gummikeder 9 fixiertenInsektenschutzgewebe 10 zum Schutz vor Insekten versehen. Das Insektenschutzgewebebildet ein Insektenschutzgitter.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Magnete 6+7 im Stockrahmen 8 undVorsatzrahmenprofil 5 so angeordnet, dass diese zumindest punktuell so positioniert sind,dass sich jeweils ein Südpol 6a und ein Nordpol 7b gegenüberliegen, um die nötigeHaltekraft zu erzeugen.
Es ist jedoch auch möglich nur, dass jeweils ein Magnet 6 bzw. 7 auf einer und einferromagnetisches, insbesondere eisenhaltiges Metall auf der anderen Seite, zwischenStockrahmen und Vorsatzrahmen zu verwenden, um die Magnetschließkraft zu erzeugen.
Fig. 2 zeigt den Horizontalschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels im montiertenZustand. Die Schnittansichten der Stockrahmen 3+8 und Vorsatzrahmenprofile 5 sowie diedarin angeordneten Komponenten.
Fig.3 zeigt einen Horizontalschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels im montiertenZustand bei einem Spezialprofil mit Isolierschaum hinter der geschützten Außenhülle aus z.B.Aluminium
In Fig.2 wird dargestellt wie die Magnete 6 + 7 am Stockrahmen 8 und Vorsatzrahmenprofil 5in ihrer Polung 6a+6b, 7a+7b angeordnet sein sollten um die hierfür systembedingtemagnetische Haltekraft erzeugen zu können. Die Bezugszeichen 6a und 7a zeigen die Nord-und 6b und 7b die Südpolung an.
Die Magneten 7 der Vorsatzrahmenprofile 5 sind in einer geschlossenen Hohlkammer 5aangeordnet, um diese gegen witterungsbedingten Umwelteinflüsse zu schützen, was auchim gleichen Ausmaß auf die Magnete 6 in der Hohlkammer 8a im Stockrahmen 8 zutrifft.
Die Magnete, insbesondere des Stockrahmens, können aber auch an eigenenTräger/Halteteilen befestigt sein.
Diese Teile können an den dafür geeigneten Positionen auch nur Punktuell in denspritzwassergeschützten Zonen des Stockprofiles sowohl an der Raum als auch an derAußenseite befestigt sein.
Um das Eigengewicht des Vorsatzrahmens 1 nicht im vollen Umfang durch die Magnete 7 imVorsatzrahmenprofil 5 und der Magnet 6 im Stockrahmen 8 aufnehmen zu müssen wirdvorgeschlagen, die Last über eine Profikante 5b, die wie in Fig. 1 gezeigt, am Hohlprofilausgebildet ist, oder an einem zusätzlichen Profilsteg ausgebildet sein kann (Fig. 2), amVorsatzrahmenprofil 5 am Stockrahmen 8 abzustützen. Der Profilsteg 5b gemäß Fig. 2erstreckt sich vom Vorsatzrahmen 1 in Richtung zum Stockrahmen 3.
Bei dem in Figur 4a-4c gezeigten Ausführungsbeispiel ist wiederum ein Vorsatzrahmen 1ausschließlich mittels Magnetkräfte an einem Fensterstock 3 fixierbar. Hierbei weist derFensterstock 3 an der Innenseite eine Ausnehmung 16 auf, in welche ein Magnet 6zusammen mit einem Magnethalter 13 derart angeordnet werden kann, dass der Magnet 6im Fensterstock 3 lagefixiert ist. Der Magnethalter 13 ist in der Form einer Kappeausgebildet, die den Magneten 6 mit geringem Spiel umschließt. Im Magnethalter 13 ist eineDruckfeder 15 angeordnet, welche den Magneten 6 gegen die äußere Wandung desFensterstocks 3 drückt. Hierzu weist der Magnethalter 13 eine Druckfederaufnahme 18 auf.An der Außenfläche des kappenförmigen Magnethalters 13 sind Rastnasen 17 ausgebildet,mit welchen der Magnethalter 13 in der Ausnehmung 16 fixierbar ist.
Bei einer solchen Ausbildung des Fensterstocks 3 kann nachträglich ein Magnet 6 in denFensterstock 3 eingesetzt werden, ohne dass der Fensterstock 3 hierdurch verändert oder beschädigt werden muss. Die Ausnehmung 16 ist an der Innenseite des Fensterstocks 3 undsomit an einem spritzwassergeschützten Bereich des Fensterstocks 3 angeordnet.
Bezugszeichenliste 1 Vorsatzrahmen 2 Mauer 3 Fensterstock 4 Fensterflügel 5 Vorsatzrahmenprofil 5a Hohlkammer 5b Profilkante 5c Hohlkammer 6 Magnet (Fenster) 6a Nordpol 6b Südpol 7 Magnet (Rahmen) 7a Nordpol 7b Südpol 8 Vorsatzschale 8a Hohlkammer 8b Profilsteg 9 Keder 10 Insektenschutzgitter 11 Wetterschiene 12 Fensterbank 13 Magnethalter 14 Isolierschaum bzw. Isolationselement 15 Druckfeder 16 Ausnehmung 17 Rastnase 18 Druckfeder-Aufnahme 19 Glasscheibe 20 Dichtlippe

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Verbundkonstruktion zum Verschließen einer Gebäudeöffnung (2), insbesondere zumVerschließen eines Fensters oder einer Tür, die einen Stockrahmen (3; 8) und einemVorsatzrahmen (4), der mit einem Insektengitter (10) versehen ist,, dadurch gekennzeichnet,dass im Stockrahmen (3; 8) oder im Vorsatzrahmen (1) Magnete (6) im Inneren desjeweiligen Rahmens (3; 8; 1) angeordnet sind und im jeweils anderem Rahmen magnetischeElemente angeordnet sind, die mit den Magneten derart Zusammenwirken, dass derVorsatzrahmen (1) ausschließlich mittels der Magnetwirkung mit dem Stockrahmen (3; 8)verbindbar ist.
  2. 2. Verbundkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsatzrahmen eine Profilkante (5b) aufweist, die derartgeformt ist, dass sie bei an den Stockrahmen aufgesetzten Vorsatzrahmen (1) amStockrahmen (3, 8) aufliegt, so dass sich der Vorsatzrahmen (1) am Stockrahmen (3; 8)abstützt.
  3. 3. Verbundkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetische Element entweder ein weiterer Magnet oderein ferromagnetischer Körper, insbesondere ein eisenhaltiger Körper, ist.
  4. 4. Verbundkonstruktion nach einem der Ansprüchel bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gebäudeöffnung ein Fenster ist und zumindest eineGlasscheibe in den Stockrahmen integriert ist.
  5. 5. Verbundkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Magnet (6) und/oder das magnetische Element in einerAusnehmung (16) im Stockrahmen (3; 8) und/oder Vorsatzrahmen (1) angeordnet ist.
    5. Verbundkonstruktion nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stockrahmen (3; 8) gegenüber der Glasscheibe mittelseines Dichtungselementes, insbesondere einer Dichtlippe, abgedichtet ist, welchesunmittelbar an der Glasscheibe anliegt.
  6. 6. Verbundkonstruktion nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet (6) und/oder das magnetische Element mittelseines Magnethalters (13) im Rahmen (1; 3; 8) fixierbar ist, wobei der Magnethalter (13)insbesondere als Kappe oder Deckel ausgebildet ist und vorzugsweise bündig mit derOberfläche des Rahmens (1; 3; 8) abschließt.
  7. 7. Verbundkonstruktion nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Magneten (6) und/oder dem magnetischenElement und dem Magnethalter (13) eine Feder angeordnet ist, welche den Magneten (6)und/oder das magnetische Element gegen den Rahmen (1; 3; 8) drückt.
  8. 8. Verbundkonstruktion nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnethalter (13) Rastmittel zum rastenden Verbindenmit dem entsprechenden Rahmen (1; 3; 8) aufweist.
  9. 9. Verbundkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnete (6) und die magnetischen Elemente imjeweiligen Rahmen (1; 3; 8) angrenzend an der zum jeweils anderen Rahmen (1; 3; 8)weisenden Wandung angeordnet sind.
  10. 10. Verbundkonstruktion zum Verschließen einer Gebäudeöffnung nach einem derAnsprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Stockrahmen (3; 8) als geschlossene oder als teils offeneProfilkontur ausgebildet ist.
  11. 11. Verbundkonstruktion zum Verschließen einer Gebäudeöffnung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass am Profilinneren (8a) des Rahmens (8) zumindest einProfilsteg (8b) zur Befestigung der Magnete (7) angeordnet ist.
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