AT515978A1 - Mehrzweck-Veranstaltungsanlage - Google Patents

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AT515978A1
AT515978A1 ATA50417/2014A AT504172014A AT515978A1 AT 515978 A1 AT515978 A1 AT 515978A1 AT 504172014 A AT504172014 A AT 504172014A AT 515978 A1 AT515978 A1 AT 515978A1
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Mehrzweck-Veranstaltungsanlage (1) umfassend eine erste (2) und eine davon getrennte zweite Vorführeinheit (3), einen Zuschauerraum (4) mit einer Grundfläche (5), welchem Zuschauerraum (4) die erste (2) und zweite Vorführeinheit (3) zugeordnet ist. Der Zuschauerraum (4) weist ferner einen, im Bereich der Grundfläche (5) vorgesehenen Zuschauerbereich (6) auf, welcher Zuschauerbereich (6) eine Mehrzahl von Personen-Aufnahmebereiche (7) aufweist, und wobei die Anordnung der Personen-Aufnahmebereiche (7) eine Haupt-Blickrichtung (8) festlegt. Der Zuschauerraum (4) weist eine Lager- Vorrichtung auf, mittels der der Zuschauerbereich (6) in seiner Ausrichtung in Bezug zur Grundfläche (5) des Zuschauerraums (4) veränderbar ist. In einer ersten Konfiguration, ist die Haupt-Blickrichtung (8) auf die erste Vorführeinheit und in einer zweiten Konfiguration, ist die Haupt-Blickrichtung (8) auf die zweite Vorführeinheit (3) ausgerichtet.

Description

Die Erfindung betrifft eine Mehrzweck-Veranstaltungsanlage.
Bei Vorführungen bzw. Veranstaltungen ergibt sich des Öfteren die Anforderung,einem anwesenden Auditorium Aktionen, Präsentationen sowie Handlungen, inabwechselnder Folge zu präsentieren. Ein Problem ergibt sich durch die dafürnotwendigen Wechsel zwischen unterschiedlichen Präsentationen bzw. unter¬schiedlichen Darstellungsformen, da ein derartiger Wechsel immer mit einer War¬tezeit für das Auditorium verbunden ist. Bei Veranstaltungen mit einem großenAuditorium wird dies beispielsweise dadurch gelöst, dass mehrere Bühnen umeinen Zuschauerbereich angeordnet sind. Ein Nachteil einer derartigen Varianteliegt insbesondere darin, dass sich die Sichtbedingungen bei Veränderung derKonfiguration, für die einzelnen Personen des Auditoriums teilweise drastisch än¬dern können. Beispielsweise kann eine gute Sichtposition bei Bespielung einerersten Bühne, sehr leicht zu einer schlechten Sichtposition bei Bespielung einerzweiten Bühne geraten. Eine derartige Konfiguration ist ferner zumeist nur beisehr großen Veranstaltungen mit einer großen Besucherzahl sinnvoll. Bei klein¬räumigen Veranstaltungsanlagen wird ein Wechsel zwischen unterschiedlichenKonfigurationen zumeist mit einem erheblichen personellen und/oder logistischenAufwand gelöst, beispielsweise indem in einem Vorbereitungsbereich die neueKonfiguration bereits vorbereitet vorhanden ist. Der Konfigurationswechsel wirddann mit einer großen Anzahl von Mitarbeitern gelöst, indem versucht wird, inmöglichst kurzer Zeit, die aktuelle Konfiguration durch die neue Konfiguration zuersetzen. In jedem Fall kommt es bei einem derartigen Wechsel unvermeidlich zueiner für das Auditorium bemerkbaren Hektik im Vorführbereich. Neben dem Ef¬fekt, dass eine derartige Hektik das Vorführerlebnis negativ beeinflusst, kanndadurch insbesondere die Aufmerksamkeit des Auditoriums für die Präsentation im Vorführbereich verloren gehen. In Theaterstätten wird ein derartiger Konfigura¬tionswechsel oftmals dadurch durchgeführt, dass eine Pause eingelegt wird, wasaber aus den zuvor genannten Gründen nachteilig ist.
Des Weiteren sind Vorführungen gang und gäbe, bei denen ein Wechsel zwischenAufführung (Sprache, Musik, Tanz, etc.) und einer multimedialen Präsentation er¬folgt. Dazu kann beispielsweise vordem Vorführbereich eine Präsentationslein¬wand aufgezogen werden, wobei jedoch auch in diesem Fall die Problematik be¬stehen bleibt, einen hinter dieser Präsentationsleinwand ablaufenden Konfigurati¬onswechsel weitestgehend vor dem Auditorium verbergen zu wollen bzw. zu müs¬sen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht also darin, eine Veranstaltungsanlage zuschaffen, welche bei Anwesenheit des Auditoriums in mehreren unterschiedlichenKonfigurationen verwendbar ist, wobei ein Wechsel zwischen zwei Konfiguratio¬nen schnell möglich ist, sodass die Aufmerksamkeit des Auditoriums durch denKonfigurationswechsel nicht beeinträchtigt wird.
Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch eine Mehrzweck-Veranstaltungsanlage, umfassend eine erste und eine davon getrennte zweiteVorführeinheit und einen Zuschauerraum mit einer Grundfläche, welchem Zu¬schauerraum die erste und zweite Vorführeinheit zugeordnet ist. Der Zuschauer¬raum weist ferner einen, im Bereich der Grundfläche vorgesehenen Zuschauerbe¬reich auf, welcher Zuschauerbereich eine Mehrzahl von Personen-Aufnahmebereiche aufweist und wobei die Anordnung der Personen-Aufnahmebereiche eine Haupt-Blickrichtung festlegt. Ferner weist der Zuschauer¬raum eine Lager-Vorrichtung auf, mittels der der Zuschauerbereich in seiner Aus¬richtung in Bezug zur Grundfläche des Zuschauerraums veränderbar ist. In einerersten Konfiguration ist die Haupt-Blickrichtung auf die erste Vorführeinheit und ineiner zweiten Konfiguration ist die Haupt-Blickrichtung auf die zweite Vorführein¬heit ausgerichtet.
Der Vorteil dieser Ausführung liegt darin, dass zwei unabhängige Vorführeinheitenvorgesehen sind, wobei die Aufmerksamkeit der Besucher der gegenständlichen
Mehrzweck-Veranstaltungsanlage, auf eine der beiden Vorführeinheiten gerichtetwerden kann, ohne dafür den Zuschauerbereich neu konfigurieren zu müssen.Insbesondere ist der Wechsel der Zuordnung während der Anwesenheit der Be¬sucher möglich, bevorzugt ohne dass die Besucher ihre Position bzw. ihren Platzin den Personen-Aufnahmebereichen ändern bzw. verlassen müssen.
Somit können in der aktuell nicht in Haupt-Blickrichtung ausgerichteten Vor¬führeinheit Vorbereitungsarbeiten stattfinden, ohne die Aktionen in der ausgerich¬teten Vorführeinheit zu beeinträchtigen. Danach wird die Ausrichtung geändert, sodass sich für den Besucher nur eine sehr kurze Unterbrechungsphase einstellt.
Gemäß einer Weiterbildung ist die erste Vorführeinheit durch eine Bühnenanord¬nung gebildet. Unter einer Bühnenanordnung kann eine Ausführung verstandenwerden, wie sie bspw. von Theaterhäusern bekannt ist und wobei die Besucher imZuschauerbereich das Geschehen im Bühnenraum verfolgen. Über dem Bühnen¬raum, mit bevorzugt horizontal ausgerichteter Spielfläche, kann bspw. ein Bühnen¬turm angeordnet sein, in welchem Kulissenaufzüge und/oder Beleuchtungsvorrich¬tungen angeordnet sind. Ferner kann im Bühnenraum eine Präsentationsleinwandvorgesehen sein, um multimediale Inhalte darstellen zu können.
Eine Weiterbildung besteht auch darin, dass die zweite Vorführeinheit durch einegewölbte Projektionsfläche gebildet ist, insbesondere durch eine im Wesentlichenhalbkugelförmige Projektionsfläche. Eine gewölbte Projektionsfläche hat den Vor¬teil, dass sich für einen Besucher im Zuschauerbereich, ein sehr großer Betrach¬tungsbereich ergibt. Insbesondere wird das auf die Projektionsfläche projizierteAbbild zumeist den ohne Kopfbewegung erfassbaren Sichtbereich einer Personübersteigen, so dass sehr schnell der Eindruck des Projektionsraums verschwin¬det und sich ein Realitätseindruck einstellen wird.
Nach einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Projektionsfläche über demZuschauerraum angeordnet ist. Die Projektionsfläche kann bspw. als Kuppel aus¬geführt sein, welche quasi als Dach den Zuschauerraum überdeckt. Es ist jedochauch möglich, dass die Projektionsfläche einen Teil der Dachkonstruktion bildet,oder an der Dachkonstruktion angeordnet ist. Von Vorteil ist dies auch dahinge¬ hend, dass dadurch der Konstruktionsaufwand zur Bildung einer Einhausung ge¬genüber einem Außenraum des Zuschauerraums bzw. der Mehrzweck-Veranstaltungsanlage reduziert werden kann.
Nach einer Weiterbildung ist ferner vorgesehen, dass der Zuschauerbereich zu¬mindest einen Zugangsbereich aufweist und der Zuschauerraum zumindest miteinem Vorraum verbunden ist, wobei in der ersten und zweiten Konfiguration, derZugangsbereich dem Vorraum zugeordnet ist. Bei der gegenständlichen Ausfüh¬rung einer Mehrzweck-Veranstaltungsanlage besteht ein Problem darin, in derersten und zweiten Konfiguration, Personen von außen zum Zuschauerbereich zubringen bzw. von dort wegzubringen. Da der Zuschauerbereich in seiner Ausrich¬tung gegenüber dem Zuschauerraum veränderbar ist, ist eine stets gewährleisteteLeitung eines Personenstroms von Bedeutung, auch um ein Sicherheitsgefühl beiden Besuchern zu gewährleisten. Insbesondere im Fall einer erforderlichenschnellen Räumung des Zuschauerbereichs ist es von Bedeutung, wenn ein Be¬sucherstrom zuverlässig nach außen geleitet werden kann. Ein Vorraum hat denweiteren Vorteil, dass damit eine auch akustische Barriere zwischen Außen- undZuschauerraum geschaffen werden kann. Somit kann ohne Störung des Gesche¬hens im Zuschauerraum, ein Zutritt bzw. Abgang von Personen gewährleistetwerden.
Nach einer Weiterbildung ist vorgesehen dass die Grundfläche des Zuschauer¬raums rund ausgebildet ist.
Eine Weiterbildung besteht auch darin, dass zwischen einer Einhausung des Zu¬schauerraums und dem Zuschauerbereich ein Zugangsweg angeordnet ist. DieseWeiterbildung ist im Hinblick auf die Barrierefreiheit der gegenständlichen Mehr¬zweck-Veranstaltungsanlage von Vorteil, da somit auch in ihrer Bewegungsmög¬lichkeit eingeschränkte Personen den Zuschauerbereich erreichen können. Auchim Hinblick auf eine Notfall-Räumung des Zuschauerbereichs ist diese Weiterbil¬dung von Vorteil, da somit mehrere Möglichkeiten gegeben sind, den Zuschauer¬bereich zu verlassen.
Eine Weiterbildung, nach der der Zugangsweg zumindest über die Hälfte des Au¬ßenumfangs des Zuschauerbereichs angeordnet ist, hat den Vorteil, dass einegezielte Leitung des Personenstroms möglich wird. Beispielsweise kann als Ab¬grenzung des Zugangswegs zum Zuschauerbereich eine Leitwand angeordnetsein, wodurch eintreffende Benutzer in einen Abschnitt des Zuschauerbereichsgeleitet werden können, der eine ausreichende Aufnahmekapazität hat, so dasses durch die nachströmenden Personen zu keiner Staubildung kommt.
Eine Weiterbildung besteht auch darin, dass der Zuschauerbereich durch eineDrehscheibe gebildet ist. Eine Drehscheibe ermöglicht einen sehr einfachen undinsbesondere raschen Wechsel zwischen den beiden Konfigurationen. Aufgrundeiner wählbaren geringen Rotationsgeschwindigkeit der Drehscheibe bleibt dasGeschehen im Zuschauerbereich unbeeinträchtigt, insbesondere können gegebe¬nenfalls auch während der Änderung der Konfiguration, Besucher zwischen Zu¬schauerbereich und Zuschauerraum wechseln. Im Hinblick auf den als nachteiligbekannten Verlust der Aufmerksamkeit des Auditoriums bei einem Konfigurati¬onswechsel, hat eine Drehscheibe bzw. Drehbühne den Vorteil, dass hiermit einHalten der Aufmerksamkeit erreicht werden kann. Durch den Eindruck des sichdrehenden Zuschauerbereichs auf die Besucher, lässt sich der Konfigurations¬wechsel aktiv in eine Vorführung einbauen, um die Aufmerksamkeit der Besuchernicht zu verlieren.
Gemäß einer Weiterbildung kann auch vorgesehen sein, dass der Zuschauerbe¬reich eine gegenüber der Horizontalen nach oben geneigte Grundfläche aufweist,insbesondere in Art einer Tribünenanordnung. Solche geneigte Grundflächen ha¬ben den Vorteil, dass die Sicht eines Besuchers in einem Personen-Aufnahmebereich durch die vor ihm angeordneten Personen-Aufnahmebereicheweitestgehend nicht beeinträchtigt wird. Bevorzugt liegt die Überhöhung der ein¬zelnen Tribünensegmente im Bereich der typischen Größe eines Kopfes einerPerson.
Dahingehend ist auch eine Weiterbildung von Vorteil, nach der der Zugangsbe¬reich abschnittsweise unter der Grundfläche des Zuschauerbereichs angeordnetist. Somit wird einerseits Platz gespart, andererseits können Besucher den Zu¬ schauerbereich erreichen, ohne dabei Personen zu behindern, oder von jenenbehindert werden, welche sich bereits im Zuschauerbereich aufhalten.
Nach einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass der Personen-Aufnahmebereichdurch einen Sitz und/oder eine Sitzgruppe gebildet ist. Ein Einzelsitz kann bspw.zusätzlich um seinen Aufstandspunkt drehbar ausgebildet sein, so dass der Be¬nutzer seinen Blick von der bevorzugten Haupt-Blickrichtung verschwenken kann,ohne dafür den Kopf drehen zu müssen. Auch können sich so Personen zu einerDiskussionsgruppe zusammenschwenken. Eine Sitzgruppe kann bspw. durch eineAneinanderreihung von Einzelsitzen gebildet sein. Beispielsweise ist jedoch aucheine Ausführung als Mehrfachsitz in der Art eines Sofas denkbar.
Eine Weiterbildung besteht auch darin, dass der Personen-Aufnahmebereichdurch ein Podest und/oder eine Standfläche gebildet ist. Im Sinne einer Mehr¬zweck-Verwendung hat diese Weiterbildung den Vorteil, dass neben einem sit¬zenden Auditorium, auch eine Nutzung mit stehendem Auditorium möglich ist. Ge¬gebenenfalls kann am Podest bzw. der Standfläche eine Halte- bzw. Begren¬zungsvorrichtung vorhanden sein, um Personen im Zuschauerbereich zu segmen¬tieren bzw. einen Halt geben zu können.
Nach einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Personen-Aufnahmebereichekonzentrisch um den Mittelpunkt der Grundfläche des Zuschauerbereichs, oderabschnittsweise konzentrisch um einen virtuellen Punkt der Grundfläche des Zu¬schauerbereichs angeordnet sind. Mit dieser Weiterbildung wird gewährleistet,dass für jeden Besucheraufeinem Personen-Aufnahmebereich eine möglichstoptimale Sicht auf die erste und zweite Vorführeinheit gegeben ist. Der virtuellePunkt ist dabei bevorzugt gegenüber dem realen Mittelpunkt des Zuschauerbe¬reichs, um einen Versatz in Richtung der Haupt-Blickrichtung verschoben.
Eine Weiterbildung besteht auch darin, dass im Zuschauerbereich, bevorzugt imMittelpunkt, ein sphärischer Projektor angeordnet ist. Ein solcher Projektor kannbspw. durch einen Sternenprojektor gebildet sein, der sein Bild bevorzugt auf diezweite Vorführeinheit abgibt. Ferner ist es möglich, dass der Projektor bezüglichdes Zuschauerbereichs ortsfest angeordnet ist, sich eine Änderung der Ausrich¬ tung des Zuschauerbereichs also nicht auf den Projektor auswirkt. Dies hat insbe¬sondere den Vorteil, dass es durch Erschütterungen aufgrund der Ausrichtungs¬änderung zu keiner Beeinflussung der sehr komplexen Justage und Einstellungeines solchen Projektors kommt. Bevorzugt wird der Projektor auf einer Montage¬plattform angeordnet sein, worauf ferner zusätzliche Projektoren bzw. Lichtele¬mente angeordnet sein können, welche sowohl auf den zweiten, als auch auf denersten Vorführbereich ausgerichtet sein können.
Nach einer Weiterbildung ist ferner vorgesehen, dass in einem Randabschnitt desZuschauerbereichs ein multimediales Präsentationssystem angeordnet ist. Insbe¬sondere für ein Geschehen auf der ersten Vorführeinheit ist es von Vorteil, wenndort auch multimediale Inhalte dargestellt werden können. Bevorzugt ist derRandabschnitt derart angeordnet, dass dieser in der ersten Konfiguration, der ers¬ten Vorführeinheit gegenüberliegt. Mit der anspruchsgemäßen Weiterbildung kanngewährleistet werden, dass ohne Beeinträchtigung des Blickfelds der Besucher imZuschauerbereich, multimediale Inhalte in Richtung der ersten Vorführeinheit ab¬gegeben werden können.
Von Vorteil ist auch eine Weiterbildung, nach der der Zuschauerbereich einen ho¬rizontal ausgerichteten Präsentationsabschnitt aufweist. Bevorzugt wird dieserPräsentationsabschnitt auf demselben Niveau der Spielfläche der ersten Vor¬führeinheit angeordnet sein. Somit kann in der ersten Konfiguration, der Raum derersten Vorführeinheit bis in den Zuschauerbereich erweitert werden.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgendenFiguren näher erläutert.
Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine Grundrissdarstellung der gegenständlichen Mehrzweck-Veranstaltungsanlage;
Fig. 2 die gegenständliche Mehrzweck-Veranstaltungsanlage in der erstenKonfiguration;
Fig. 3 die gegenständliche Mehrzweck-Veranstaltungsanlage in der zweitenKonfiguration.
Fig. 1 zeigt die gegenständliche Mehrzweck-Veranstaltungsanlage 1, umfassendeine erste 2 und eine davon getrennte zweite 3 Vorführeinheit, einen Zuschauer¬raum 4 mit einer Grundfläche 5, wobei dem Zuschauerraum 4 die erste 2 undzweite 3 Vorführeinheit zugeordnet ist. Im Bereich der Grundfläche 5 des Zu¬schauerraums 4 ist ferner ein Zuschauerbereich 6 vorgesehen, welcher Zuschau¬erbereich 6 eine Mehrzahl von Personen-Aufnahmebereiche 7 aufweist. Die An¬ordnung der Personen-Aufnahmebereiche 7 ist dabei derart gewählt, dass Besu¬cher, welche sich in den Personen-Aufnahmebereichen 7 aufhalten, derart gelenktbzw. ausgerichtet werden, dass die Blickrichtungen aller Personen eineHaupt-Blickrichtung 8 definieren. Die Personen-Aufnahmebereiche 7 könnenbeispielsweise durch Einzelsitze, oder zu einer Sitzgruppe verbundene Einzelsitzegebildet sein. Von Bedeutung ist jedoch, dass beim Platznehmen der Besucherdes Auditoriums in den Personen-Aufnahmebereichen 7, eine Ausrichtung derBesucher erfolgt, sodass der Blick jedes einzelnen Besuchers in eine bevorzugteRichtung gelenkt wird.
Diese Haupt-Blickrichtung 8 lenkt die Aufmerksamkeit des Auditoriums auf die derjeweiligen Konfiguration zugeordnete Vorführeinheit.
In Fig. 1 ist die Mehrzweck-Veranstaltungsanlage 1 in der ersten Konfigurationdargestellt, bei der der Zuschauerbereich 6 in Richtung der ersten Vorführeinheit 2ausgerichtet ist. Zur Änderung der Konfiguration ist vorgesehen, dass der Zu¬schauerraum 4 eine Lager-Vorrichtung aufweist, welche den Zuschauerbereich 6gegenüber dem Zuschauerraum 4 in seiner Ausrichtung veränderbar aufnimmt.Gemäß einer bevorzugten Ausbildung ist der Zuschauerbereich 6 als Drehbühneausgebildet. Somit kann der Zuschauerbereich 6, vermittels der als Drehlagerausgebildeten Lager-Vorrichtung, um den Mittelpunkt 9 des Zuschauerbereichs 6gegenüber dem feststehenden Zuschauerraum 4 verdreht werden. Insbesondereist eine Verdrehung derart möglich, dass die Haupt-Blickrichtung 8 in der ersten
Konfiguration der ersten Vorführeinheit 2 und in der zweiten Konfiguration derzweiten Vorführeinheit 3 zugeordnet ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausbildung ist die erste Vorführeinheit 2 durch eineBühnenanordnung gebildet, welche einen für das Auditorium sichtbaren Bühnen¬abschnitt aufweist, in welchem Bühnenabschnitt die Vorführungen stattfinden bzw.ablaufen. Über dem Bühnenabschnitt kann gegebenenfalls ein als Bühnenturmausgebildeter Lager- und Vorbereitungsraum angeordnet sein. In diesem können,an Seilzügen hängend, Requisiten und Kulissen einer am Bühnenabschnitt statt¬findenden Vorführung zwischengespeichert, und bei Bedarf im Bühnenabschnittplatziert werden können.
Um nun Besucher vom Außenraum in den Zuschauerbereich 6 bzw. vom Zu¬schauerraum 4 nach außen leiten zu können, ist vorgesehen, dass der Zuschau¬erbereich 6 zumindest einen Zugangsbereich 10 aufweist und ferner der Zuschau¬erraum 4 zumindest mit einem Vorraum 11 verbunden ist. Durch die Anordnungdes Zugangsbereichs 10 in Relation zum Vorraum 11 ist sichergestellt, dass so¬wohl in der ersten, als auch zweiten Konfiguration, ein Zugangsbereich 10 einemVorraum zugeordnet ist. Da gemäß einer Weiterbildung die Bodenfläche 12 desZuschauerbereichs 6 gegenüber der Horizontalen nach oben geneigt ausgebildetist, ist gemäß einerweiteren Ausbildung vorgesehen, dass der Zugangsbereich 10abschnittsweise unter der Bodenfläche 12 des Zuschauerbereichs 6 angeordnetist. Mit dieser Ausbildung wird in vorteilhafterweise Platz für die erforderlichen Vor¬richtungen bzw. Weganordnungen zur Leitung der Besucher von außen in diePersonen-Aufnahmebereiche 7 des Personenbereichs 6 eingespart bzw. effizien¬ter genützt. Auch im Hinblick auf die Betriebssicherheit hat eine derartige Ausfüh¬rung den weiteren Vorteil, dass durch die Vermeidung längerer Stufenabschnittedie Gefahr des Stolperns reduziert wird. Dies gewährleistet bei einer Notfallräu¬mung des Zuschauerbereichs 6 ein schnelles und risikoloses Verlassen des Zu¬schauerbereichs 6.
Im Hinblick auf ein möglichst reibungsfreies Erreichen bzw. Verlassen des Zu¬schauerbereichs 6 ist gemäß einer Weiterbildung vorgesehen, dass zwischen ei¬ner Einhausung 13 des Zuschauerraums 4 und dem Zuschauerbereich 6, ein Zu- gangsweg 14 angeordnet ist. Insbesondere ist der Zugangsweg 14 bevorzugt sobreit ausgebildet, dass hier auch Besucher mit einer Bewegungsbeeinträchtigung,beispielsweise Rollstuhlfahrer, den Zuschauerbereich 6 einfach und gefahrlos er¬reichen können. Wie aus Fig. 1 erkennbar ist, liegt der Zugangsweg 14 in derEbene der Grundfläche 5 des Zuschauerraums 4. Somit ist ein barrierefreies undebenes Erreichen des Zuschauerbereiches 6, insbesondere der Personen-Aufnahmebereiche 7, gegeben. Dieser Zugangsweg 14 hat den weiteren Vorteil,dass unabhängig von der gewählten Konfiguration, stets eine treppenlose direkteGehverbindung zwischen den Personen-Aufnahmebereichen 7 und dem Außen¬raum und der Mehrweck-Veranstaltungsanlage 1 gegeben ist.
In Fig. 1 ist ein erster Zutrittsweg 15 zu den Personen-Aufnahmebereichen 7 dar¬gestellt. Vom Vorraum 11 gelangen Besucher über eine Öffnung bzw. Tür in derEinhausung 13 des Zuschauerraums 4 zu einer Zutrittsöffnung 16 in einer Seiten¬wand 26 des Zuschauerbereichs 6. Unter der gegenüber der Horizontalen geneig¬ten Bodenfläche 12 des Zuschauerbereichs 6 gelangen Besucher über einen ers¬ten Treppenabschnitt 17 auf eine Zwischenebene 18. Von dort gelangen Besucherdann über einen zweiten Treppenabschnitt 19 in den erhöhten Bereich des Zu¬schauerbereichs 6 und können von dort die Personen-Aufnahmebereiche 7 errei¬chen.
Der Vorraum 11 ist bevorzugt in mehrere Abschnitte aufgeteilt, welche gegebe¬nenfalls durch Türen miteinander verbindbar sind. Somit wird wiederum die Mög¬lichkeit einer Personenstromlenkung geschaffen, beispielsweise in dem übereinenersten Abschnitt des Vorraums 11 Personen über den ersten Zutrittsweg 15 diePersonen-Aufnahmebereiche 7 erreichen. Über einen zweiten Abschnitt des Vor¬raums 11 können die Personen-Aufnahmebereiche 7 auch über einen zweitenZutrittsweg 22 erreicht werden, welcher zweite Zutrittsweg 22 im Wesentlichenüber den Zugangsweg 14 führt. Der dem Zuschauerraum 4 vorgelagerte und ge¬gebenenfalls segmentierte Vorraum 11 ist auch im Hinblick auf eine Abschottungdes Zuschauerbereichs 6 gegenüber dem Außenraum der Mehrzweck-Veranstaltungsanlage 1 von Vorteil. Dadurch ist es möglich, dass Personen dieVeranstaltungsanlage 1 betreten bzw. verlassen können, ohne den Betrieb bzw. die laufenden Aktionen in der ersten 2 bzw. zweiten 3 Vorführeinheit zu beein¬trächtigen bzw. zu stören.
Der Zuschauerbereich 6 kann ferner einen Präsentationsabschnitt 19 aufweisen,welcher bevorzugt horizontal ausgerichtet ist. Besonders bevorzugt ist eine An¬ordnung, bei der in der ersten Konfiguration der Präsentationsabschnitt 19 aufdemselben Niveau wie die Spielfläche der ersten Vorführeinheit 2 angeordnet ist.
In einer Weiterbildung kann ferner vorgesehen sein, dass bevorzugt im Mittelpunkt9 des Zuschauerbereichs 6, ein sphärischer Projektor 20 angeordnet ist. Damitkönnen Projektionen bzw. Darstellungen bevorzugt in die zweite Vorführeinheit 3abgegeben werden. Gleichwohl ist es auch möglich, dass Projektionen auch in dieerste Vorführeinheit 2 abgegeben werden. Da ein derartiger sphärischer Projektor20 sehr empfindlich gegenüber mechanischen Belastungen wie beispielsweiseErschütterungen ist, ist dieser bevorzugt vom Zuschauerbereich 6 entkoppelt an¬geordnet. Beispielsweise kann der Projektor 20 auf einer Aufnahmebühne ange¬ordnet sein, welche ihre Basis im Zuschauerraum 4 hat und somit eine Entkoppe¬lung von dem sich bewegenden Zuschauerbereich 6 bei einer Änderung der Kon¬figuration gewährleistet ist. Im Bereich des sphärischen Projektors 20 können wei¬tere Licht- bzw. Effektmodule angeordnet sein, welche sowohl die erste 2 als auchzweite 3 Vorführeinheit mit Effekten bespielen können.
Ferner ist vorgesehen, dass in einem Randabschnitt des Zuschauerbereichs 6 einmultimediales Präsentationssystem 21 vorhanden ist. Die Anordnung ist dabeiderart gewählt, dass in der ersten Konfiguration, das Präsentationssystem 21 derersten Vorführeinheit 2 gegenüberliegend angeordnet ist. Das Präsentationssys¬tem 21 kann dabei einen oder mehrere Multimedia-Projektoren, Lichteffekte wiebeispielsweise Lasermodule sowie allgemeine Beleuchtungsmodule aufweisen.Gemäß einer bevorzugten Ausführung ist der Randabschnitt des Zuschauerbe¬reichs 6 am höchsten Punkt der gegenüber der Horizontalen geneigten Bodenflä¬che 12 des Zuschauerbereichs 6 angeordnet, sodass die Projektionen bzw. Licht¬effekte überden Personen-Aufnahmebereichen 7 und somit über die Köpfe derdarin Platz gefundenen Besucher, in Richtung der ersten Vorführeinheit 2 gelenktwerden können.
In den nachfolgenden Fig. 2 und 3 wurde zur Vereinfachung der perspektivischenDarstellung die gegenständliche Mehrzweck-Veranstaltungsanlage stark schema¬tisiert. Insbesondere wurden Bauteile sowie weitere Merkmale entfernt, um diewesentlichen Merkmale darstellen zu können. Die fehlenden Elemente sind jedochlediglich aus Darstellungsgründen nicht vorhanden, ein Anspruch auf eine festge¬legte, vereinfachte Ausführungsform ist dadurch nicht ableitbar. Insbesondere sinddie fehlenden bzw. nicht dargestellten Elemente in Kombination mit Fig. 1 zu le¬sen.
Fig. 2 zeigt eine vereinfachte perspektivische Schnittdarstellung der gegenständli¬chen Mehrzweck-Veranstaltungsanlage 1 in der ersten Konfiguration. Dabei ist derZuschauerbereich 6 bezüglich des Zuschauerraums 4 derart ausgerichtet, dassdie durch die Anordnung der Besucher in den Personen-Aufnahmebereichen 7gebildete Haupt-Blickrichtung 8 in Richtung der ersten Vorführeinheit 2 ausgerich¬tet ist. In dieser ersten Konfiguration bildet ein ggf. vorhandener Präsentationsab¬schnitt 19 des Zuschauerbereichs 6 und eine Spielfläche 23 der ersten Vor¬führeinheit 2 eine durchgehende, bespielbare Fläche aus. In den Fig. 2 und 3 sinddie Personen-Aufnahmebereiche 7 durch podestartig angeordnete Standflächengebildet. Insbesondere ist vorgesehen, dass die Bodenfläche 12 des Zuschauer¬bereichs 6 gegenüber der Horizontalen nach oben geneigt ist, wodurch für die Be¬nutzer auf den einzelnen Podestflächen eine ungehinderte Sicht auf die erste Vor¬führeinheit 2 gewährleistet ist. Dies wird insbesondere durch eine entsprechendausgestaltete Überhöhung der einzelnen Podeststufen erreicht.
In der Fig. 2 ist ferner der zweite Zutrittsweg 22 eingezeichnet, der über den Vor¬raum 11 und den Zugangsweg 14 in den Personen-Aufnahmebereich 7 führt. Auf¬grund der vereinfachten Darstellung sind der erste Zutrittsweg sowie der Zu¬gangsbereich nicht dargestellt.
Fig. 3 zeigt die gegenständliche Mehrzweck-Veranstaltungsanlage 1 in der zwei¬ten Konfiguration, bei der die Personen-Aufnahmebereiche 7 der zweiten Vor¬führeinheit 3 zugeordnet sind, insbesondere ist hier die Haupt-Blickrichtung 8 inRichtung der zweiten Vorführeinheit 3 ausgerichtet. Die zweite Vorführeinheit 3 istbevorzugt durch eine halbkugelförmige bzw. domförmige Projektionsfläche 25 ge¬ bildet, welche über dem Zuschauerbereich 6 angeordnet ist und diesen wie einDach überdeckt. Gemäß einer vorteilhaften Ausführung kann die zweite Vor¬führeinheit 3 tatsächlich durch das Dach der gegenständlichen Mehrzweck-Veranstaltungsanlage 1 gebildet sein. Dabei ist im Inneren des Daches, dem Audi¬torium in den Personen-Aufnahmebereichen 7 zugewandt, eine Licht reflektieren¬de Projektionsfläche angeordnet. Es ist jedoch auch möglich, dass die Projektions¬fläche 25 vom Dach abgehängt ist. Ebenfalls möglich ist, dass die zweite Vor¬führeinheit 3 auch die Einhausung 13 des Zuschauerraums 4 bildet. Über den Vorraum 11 ist auch in dieser zweiten Konfiguration ein Zutritt zu denPersonen-Aufnahmebereichen 7 über zwei Zutrittswege möglich. Der erste Zu¬trittsweg 15 führt über eine Zutrittsöffnung 16 unter die Bodenfläche 12 des Zu¬schauerbereichs 6 und mündet in einem Zugangsbereich 10 im erhöhten Bereichdes Zuschauerbereichs 6. Der zweite Zutrittsweg 22 führt ebenfalls wiederum überden Vorraum 11 und den Zugangsweg 14 zu den Personen-Aufnahmebereichen7, insbesondere in den Bereich, wo ein Präsentationsabschnitt 19 vorgesehensein kann.
Abschließend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausfüh¬rungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbe¬zeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthal¬tenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichenbzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die inder Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. aufdie unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese La¬geangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten der Mehrzweck-Veranstaltungsanlage, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindungnicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränktist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvari¬anten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund derLehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können desauf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt.
Des Weiteren können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen ausden gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen fürsich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kannder Beschreibung entnommen werden. Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind sozu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B.ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehendvon der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtli¬che Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und endenbei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder5,5 bis 10.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1-3 gezeigten Ausführungen den Ge¬genstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbe¬züglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschrei¬bungen dieser Figuren zu entnehmen.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besserenVerständnis des Aufbaus der Mehrzweck-Veranstaltungsanlage diese bzw. derenBestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinertdargestellt wurden.
Bezugszeichenliste 1 Mehrzweck-Veranstaltungsanlage 2 erste Vorführeinheit 3 zweite Vorführeinheit 4 Zuschauerraum 5 Grundfläche 6 Zuschauerbereich 7 Personen-Aufnahmebereich 8 Haupt-Blickrichtung 9 Mittelpunkt 10 Zugangsbereich 11 Vorraum 12 Bodenfläche 13 Einhausung 14 Zugangsweg 15 erster Zutrittsweg 16 Zutrittsöffnung 17 erster Treppenabschnitt 18 Zwischenebene 19 Präsentationsabschnitt 20 sphärischer Projektor 21 Präsentationssystem 22 zweiter Zutrittsweg 23 Spielfläche 24 zweiter T reppenabschnitt 25 Projektionsfläche 26 Seitenwand

Claims (17)

  1. Patentansprüche 1. Mehrzweck-Veranstaltungsanlage (1) umfassendeine erste (2) und eine davon getrennte zweite Vorführeinheit (3), einen Zuschauerraum (4) mit einer Grundfläche (5), welchem Zuschauerraum (4)die erste (2) und zweite Vorführeinheit (3) zugeordnet ist,wobei der Zuschauerraum (4) ferner einen, im Bereich der Grundfläche (5) vorge¬sehenen Zuschauerbereich (6) aufweist, welcher Zuschauerbereich (6) eine Mehr¬zahl von Personen-Aufnahmebereiche (7) aufweist,und wobei die Anordnung der Personen-Aufnahmebereiche (7) eine Haupt-Blickrichtung (8) festlegt,dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschauerraum (4) eine Lager-Vorrichtung aufweist, mittels der der Zuschau¬erbereich (6) in seiner Ausrichtung in Bezug zur Grundfläche (5) des Zuschauer¬raums (4) veränderbar ist, so dass in einer ersten Konfiguration, die Haupt-Blickrichtung (8) auf die erste Vor¬führeinheit und in einer zweiten Konfiguration, die Haupt-Blickrichtung (8) auf die zweite Vor¬führeinheit (3) ausgerichtet ist.
  2. 2. Mehrzweck-Veranstaltungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekenn¬zeichnet, dass die erste Vorführeinheit (2) durch eine Bühnenanordnung gebildetist.
  3. 3. Mehrzweck-Veranstaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Vorführeinheit (3) durch eine gewölbteProjektionsfläche gebildet ist, insbesondere durch eine im Wesentlichen halbku¬gelförmige Projektionsfläche.
  4. 4. Mehrzweck-Veranstaltungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekenn¬zeichnet, dass die Projektionsfläche über dem Zuschauerraum (4) angeordnet ist.
  5. 5. Mehrzweck-Veranstaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4,dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschauerbereich (6) zumindest einen Zu¬gangsbereich (10) aufweist und der Zuschauerraum (4) zumindest mit einen Vor¬raum (11) verbunden ist, wobei in der ersten und zweiten Konfiguration, der Zu¬gangsbereich (10) dem Vorraum (11) zugeordnet ist.
  6. 6. Mehrzweck-Veranstaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5,dadurch gekennzeichnet, dass die Grundfläche (5) des Zuschauerraums (4) rundausgebildet ist.
  7. 7. Mehrzweck-Veranstaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6,dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer Einhausung (13) des Zuschauer¬raums (4) und dem Zuschauerbereich (6), ein Zugangsweg (14) angeordnet ist.
  8. 8. Mehrzweck-Veranstaltungsanlage nach Anspruch 7, dadurch gekenn¬zeichnet, dass der Zugangsweg (14) zumindest über die Hälfte des Außenum¬fangs des Zuschauerbereichs (6) angeordnet ist.
  9. 9. Mehrzweck-Veranstaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8,dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschauerbereich (6) durch eine Drehscheibegebildet ist.
  10. 10. Mehrzweck-Veranstaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9,dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschauerbereich (6) eine gegenüber der Ho¬rizontalen nach oben geneigte Bodenfläche (12) aufweist, insbesondere eine Tri¬bünenanordnung.
  11. 11. Mehrzweck-Veranstaltungsanlage nach den Ansprüchen 5 und 10,dadurch gekennzeichnet, dass der Zugangsbereich (10) abschnittsweise unter derBodenfläche (12) des Zuschauerbereichs (6) angeordnet ist.
  12. 12. Mehrzweck-Veranstaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11,dadurch gekennzeichnet, dass der Personen-Aufnahmebereich (7) durch einenSitz und/oder eine Sitzgruppe gebildet ist.
  13. 13. Mehrzweck-Veranstaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12,dadurch gekennzeichnet, dass der Personen-Aufnahmebereich (7) durch ein Po¬dest und/oder eine Standfläche gebildet ist.
  14. 14. Mehrzweck-Veranstaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 13,dadurch gekennzeichnet, dass die Personen-Aufnahmebereiche (7) konzentrischum den Mittelpunkt (9) der Bodenfläche (12) des Zuschauerbereichs (6), oder ab¬schnittsweise konzentrisch um einen virtuellen Punkt der Bodenfläche (12) desZuschauerbereichs (6) angeordnet sind.
  15. 15. Mehrzweck-Veranstaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 14,dadurch gekennzeichnet, dass im Zuschauerbereich (6), bevorzugt im Mittelpunkt(9), ein sphärischer Projektor (20) angeordnet ist.
  16. 16. Mehrzweck-Veranstaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 15,dadurch gekennzeichnet, dass in einem Randabschnitt des Zuschauerbereichs (6)ein multimediales Präsentationssystem (21) angeordnet ist.
  17. 17. Mehrzweck-Veranstaltungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 16,dadurch gekennzeichnet, dass der Zuschauerbereich (6) einen horizontal ausge¬richteten Präsentationsabschnitt (19) aufweist.
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