AT515983A2 - Stopfwerkzeug und Bürstenherstellungsmaschine - Google Patents

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AT515983A2
AT515983A2 ATA50466/2015A AT504662015A AT515983A2 AT 515983 A2 AT515983 A2 AT 515983A2 AT 504662015 A AT504662015 A AT 504662015A AT 515983 A2 AT515983 A2 AT 515983A2
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Abstract

Das Stopfwerkzeug (1) ist zum Stopfen und Befestigen von Borstenbündeln (2), insbesondere mittels Ankerplättchen (3), in eine konturierte Oberfläche des Bürstenkörpers (4) eingebrachte Borstenlöcher (43) und/oder in schräg in die Oberfläche (16) eines Bürstenkörpers (4) eingebrachte Borstenlöchern (43) eingerichtet, wobei das Stopfwerkzeug (1) einen zwischen einer Aufnahmestellung und einer Stopfstellung entlang der Stopfachse des Stopfwerkzeugs (1) verschiebbaren Werkzeugkopf (9) aufweist. Dieser ist mit zwei Führungsbacken (10, 11) ausgestattet, die während der Verschiebung des Werkzeugkopfes (9) aus der Aufnahmeposition in die Stopfposition relativ zueinander verschiebbar sind. Zur Verschiebung der Führungsbacken (10, 11) zueinander weist das Stopfwerkzeug (1) den mit dem Werkzeugkopf (9) verbundenen Umlenkhebel (12) und die in einem Auslenkwinkel zu der Stopfachse angeordnete Auslenkführung (13) für den Umlenkhebel (12) auf, wobei die beiden Führungsbacken (10) und (11) derart über den Umlenkhebel (12) miteinander gekoppelt und der Umlenkhebel (12) derart in seiner Auslenkführung (13) geführt ist, dass eine Verstellung des Werkzeugkopfes (9) in die Stopfstellung mit einem Vorschub der einen Führungsbacke (10) in Stopfrichtung und mit einem Rückzug der anderen Führungsbacke (11) entgegen der Stopfrichtung verbunden ist.

Description

Die Erfindung betrifft ein Stopfwerkzeug zum Stopfen und Befestigen von Borsten¬bündeln, insbesondere mittels Ankerplättchen, in Borstenlöchern, die in eine kontu-rierte Oberfläche eines Bürstenkörpers und/oder die schräg in eine Oberfläche ei¬nes Borstenkörpers eingebracht sind, wobei das Stopfwerkzeug einen Schieber, derin einer Schieberführung längs einer Stopfachse von einer Aufnahmestellung zumAufnehmen eines Borstenbündels in eine Stopfstellung und wieder zurück in dieAufnahmestellung bewegbar ist, eine relativ zu dem Schieber entlang der Stopfach¬se des Stopfwerkzeug in einem Stößerkanal hin und her bewegbare Stößerzungeund einen zwischen einer Aufnahmestellung und einer Stopfstellung entlang derStopfachse verschiebbaren Werkzeugkopf mit einem Paar Führungsbacken für dieStößerzunge aufweist, wobei die Führungsbacken während der Verstellung desWerkzeugkopfes aus der Aufnahmeposition in die Stopfposition relativ zueinanderverschiebbar sind.
Die Erfindung betrifft ferner eine Bürstenherstellungsmaschine mit einem solchenStopfwerkzeug.
Derartige Stopfwerkzeuge und Bürstenherstellungsmaschinen mit solchen Stopf¬werkzeugen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt.
Aus der EP 0289059 B1 ist beispielsweise ein Stopfwerkzeug bekannt, dessen Füh¬rungsbacken in Längsrichtung beweglich gehalten sind, wobei die Führungsbackendieses Stopfwerkzeugs durch eine Kraft, die in Stopfrichtung wirkt, in eine vorderePosition gedrückt werden. Treffen diese Führungsbacken auf den zu stopfendenBürstenkörper auf, dann werden sie entgegen der Kraft durch den Bürstenkörper und entsprechend der Schrägstellung einer Oberfläche des Bürstenkörpers relativzu der Stopfachse des Stopfwerkzeugs zurück gedrückt.
Bei diesem vorbekanntem Stopfwerkzeug ist es jedoch nicht ausgeschlossen, dassder Bürstenkörper durch die auftreffenden Führungsbacken beschädigt wird.
Aus der DE 39 35 760 C2 werden die beiden Führungsbacken des Stopfwerkzeugsüber ein drehbares Teil und Langlochführungen miteinander gekoppelt, sodass sichdie eine Führungsbacke nach vorne bewegt, wenn die andere Führungsbacke zu¬rück bewegt wird. Auch hier wird die Relativbewegung der Führungsbacken durchdas Auftreffen der Führungsbacken auf der Oberfläche des Bürstenkörpers initiiert.
Aus der DE 196 00 193 A1 ist ein Stopfwerkzeug vorbekannt, dessen Führungsba¬cken ebenfalls miteinander gekoppelt sind. Um eine Ausrichtung der beiden Füh¬rungsbacken an eine Neigung der Oberfläche des zu stopfenden Bürstenkörpersschon vor Auftreffen der Führungsbacken auf der Oberfläche des Bürstenkörpers zuermöglichen, wird in dieser Druckschrift vorgeschlagen, die beiden Führungsbackenmithilfe eines Motors und einer NC-Steuerung schon vor dem Auftreffen in eine ent¬sprechende Relativposition zueinander zu bringen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Stopfwerkzeug und eine Bürstenher¬stellungsmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine an eineSchrägstellung bzw. Neigung einer Oberfläche des zu bestückenden Bürstenkör¬pers angepasste Ausrichtung der Führungsbacken des Stopfwerkzeugs ohne einenKontakt zwischen den Führungsbacken und dem Bürstenkörper und ohne eine ver¬gleichsweise aufwendige NC-Steuerung und einen separaten Stellantrieb ermögli¬chen.
Bei dem eingangs definierten Stopfwerkzeug wird diese Aufgabe durch die Merkma¬le des Patentanspruchs 1 und insbesondere dadurch gelöst, dass das Stopfwerk¬zeug einen mit dem Werkzeugkopf verbundenen Umlenkhebel und eine in einemAuslenkwinkel zu der Stopfachse des Stopfwerkzeugs angeordnete Auslenkführungfür den Umlenkhebel aufweist und dass die beiden Führungsbacken derart über den
Umlenkhebel miteinander gekoppelt und der Umlenkhebel derart in seiner Auslenk¬führung geführt ist, dass eine Verstellung des Werkzeugkopfes in die Stopfstellungmit einem Vorschub der einen Führungsbacke in Stopfrichtung und mit einem Rück¬zug der anderen Führungsbacke entgegen der Stopfrichtung verbunden ist, wobeidie Auslenkführung zur Änderung des Auslenkwinkels zwischen der Stopfachse desStopfwerkzeugs und der Auslenkführung relativ zu der Stopfachse verstellbar ist.Auf diese Weise werden die beiden Führungsbacken entsprechend der Ausrichtungdes zu stopfenden Bürstenkörpers beziehungsweise seiner Oberfläche bereits wäh¬rend des Vorschubs des Werkzeugkopfes in gewünschter Weise ausgerichtet. Da¬bei kann die Ausrichtung der beiden Führungsbacken durch den veränderbarenAuslenkwinkel, den die Auslenkführung zu der Stopfachse des Stopfwerkzugs ein¬nimmt, an unterschiedliche Ausrichtungen von Oberflächen und/oder Borstenlö¬chern zu stopfender Bürstenkörper in gewünschter Weise angepasst werden. Aufeine Verwendung einer vergleichsweise aufwendigen NC-Steuerung und eines Mo¬tors, mit dem die Führungsbacken bei dem aus dem Stand der Technik vorbekann¬ten Stopfwerkzeugen angetrieben und zueinander ausgerichtet werden, kann somitverzichtet werden. Es sei darauf hingewiesen, dass eine Änderung des Auslenkwin¬kels zwischen der Stopfachse und der Auslenkführung durch Verstellung der Aus¬lenkführung relativ zu der Stopfachse sowohl während eines Stopfvorgangs alsauch zwischen zwei Stopfvorgängen erfolgen kann.
Zweckmäßig kann es dabei sein, wenn einem Bürstenkörper zugewandte Stirnsei¬ten der beiden Führungsbacken in Stopfstellung des Werkzeugkopfes beziehungs¬weise der Führungsbacken in Richtung der Stopfachse zueinander versetzt sind,sodass sie in Stopfstellung einen vergleichbaren Abstand zur Oberfläche des Bürs¬tenkörpers aufweisen. Auf diese Weise können die beiden Führungsbacken einenvordefinierten und vor allem nahezu identischen Abstand zu der mit Bürstenbündelnzu bestückenden Bürste einnehmen. So kann verhindert werden, dass die zur Be¬festigung der Borstenbündel in den jeweiligen Borstenlöchern des Bürstenkörpersverwendeten Befestigungsmittel, insbesondere die Ankerplättchen, kurz vor demEinbringen in den Bürstenkörper seitlich herausspringen oder seitlich versetzt wer¬den. Dies ist möglich, da sich der Stößerkanal, durch den die Befestigungsmittel mitsamt den Borstenbündeln dem jeweiligen Borstenloch zugeführt werden, mit Hil¬fe der in einem definierten Abstand zu der Oberfläche des Bürstenkörpers oderauch an dieser anliegend positionierten Führungsbacken in das zu bestückendeBorstenloch fortsetzen kann, ohne dass zwischen den Stirnseiten der Führungsba¬cken und einem Rand des Borstenlochs eine für das Einbringen der Borstenbündelund der Befestigungsmittel relevante Lücke bestehen bliebe. So können die Bors¬tenbündel mitsamt den Befestigungsmitteln zuverlässig in das jeweilige Borstenlocheingebracht werden.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die beiden Führungsbacken den zubestückenden Bürstenkörper in Stopfstellung auch direkt kontaktieren können, umdie Überführung bzw. Zuführung der Borstenbündel und der Befestigungsmittel ausdem Stößerkanal in das Borstenloch noch zuverlässiger zu gestalten.
Das erfindungsgemäße Stopfwerkzeug ermöglicht somit einerseits, die Borstenbün¬del zuverlässig in die Borstenlöcher des Bürstenkörpers einzubringen und dort zuverankern und andererseits die für dieses zuverlässige Einbringen und Verankernder Borstenbündel notwendige Positionieren der Führungsbacken auf eine für dieOberfläche des Bürstenkörpers möglichst schonende Weise zu realisieren.
Dabei kann die Auslenkführung als Linearführung ausgebildet sein. Ferner ist esmöglich, dass der Auslenkwinkel zwischen der Auslenkführung und der Stopfachsedes Stopfwerkzeugs ein spitzer Winkel ist. Somit kann die Auslenkführung, insbe¬sondere wenn sie als Linearführung ausgebildet ist, in einem spitzen Winkel, bevor¬zugt zwischen 0° und 45°, zu der Stopfachse des Stopfwerkzeugs ausgerichtet sein.Ferner kann es zweckmäßig sein, wenn der Auslenkwinkel veränderbar, insbeson¬dere zwischen 0° und 45° veränderbar, ist, um das Stopfwerkzeug an unterschiedli¬che Stopfaufgaben bzw. an unterschiedliche zu stopfende Bürstenkörper bzw. Bors¬tenlöcher anpassen zu können.
In Abhängigkeit des Winkelversatzes der Auslenkführung zu der Stopfachse desStopfwerkzeugs können die beiden Führungsbacken des Werkzeugkopfes währenddes Vorschubs des Werkzeugkopfes in die Stopfstellung unterschiedlich weit mitei¬ nander gekoppelt zueinander verschoben werden, um schließlich in Stopfstellungeinen gewünschten, an die Oberfläche des mit Borstenbündeln zu versehendenBürstenkörpers angepassten Versatz zueinander aufzuweisen.
Bei Borstenlöchern, die unter einem Winkel von beispielsweise größer als 30° inden Bürstenkörper eingebracht sind oder bei konturierten Oberflächen, die einegrößere Neigung als 30° aufweisen, insbesondere relativ zur Stopfachse des Stopf¬werkzeugs, kann es zweckmäßig sein, wenn die Führungsbacken bereits in Auf¬nahmeposition des Werkzeugkopfes und/oder der Führungsbacken in Richtung derStopfachse zueinander versetzt sind. Damit kann eine der beiden Führungsbackenbereits in Aufnahmeposition des Werkzeugkopfes und/oder der Führungsbacken inStopfrichtung über die andere Führungsbacke überstehen. Bei einem solchenStopfwerkzeug weisen die beiden Führungsbacken somit einen bereits an die mitBorstenbündeln zu bestückende Oberfläche des Bürstenkörpers angepassten Ver¬satz zueinander auf. Dieser bereits in Ausgangsstellung vorhandene Versatz kannmit Hilfe des Umlenkhebels und der Auslenkführung während des Vorschubs desWerkzeugkopfes in die Stopfstellung dann soweit vergrößert werden, dass die Füh¬rungsbacken in der gewünschten Art und Weise in Stopfstellung benachbart zu demoder an dem Bürstenkörper anliegend positioniert sein können, selbst wenn diesereine größere Schrägstellung als 30° aufweist, insbesondere relativ zur Stopfachsedes Stopfwerkzeugs aufweist.
Um das Stopfwerkzeug an unterschiedliche Winkel, unter denen die Borstenlöcherin die Bürstenkörper eingebracht sein können, beziehungsweise auch an unter¬schiedlich konturierte Bürstenkörper anpassen zu können, kann es außerdemzweckmäßig sein, wenn die Auslenkführung zur Veränderung eines Winkels zwi¬schen der Auslenkführung und der Stopfachse an einem Verstellhebel angeordnetist. Ferner ist es möglich, dass die Auslenkführung und/oder der Verstellhebel zurVeränderung eines Winkels zwischen der Auslenkführung und der Stopfachse umeine Schwenkachse, insbesondere mittels eines Schwenkantriebs, schwenkbarund/oder in einer gewählten Schwenk- oder Winkelstellung festlegbar ist.
Um die beiden Führungsbacken mittels des Umlenkhebels miteinander verbindenund/oder koppeln zu können, kann es zweckmäßig sein, wenn der Umlenkhebel T-förmig oder kreuzförmig ausgebildet ist. Ferner ist es möglich, dass der Umlenkhe¬bel, insbesondere wenn dieser T-förmig oder kreuzförmig ausgebildet ist, einenLängsschenkel und für jede der beiden Führungsbacken einen von dem Längs¬schenkel, insbesondere rechtwinklig, abstehenden, drehfest mit dem Längsschenkelverbundenen Querschenkel aufweist, wobei jeder der Querschenkel in Gebrauchs¬stellung an einer der beiden Führungsbacken angreift.
Wenn jede der beiden Führungsbacken eine, insbesondere rechtwinklig zur Stopf¬achse ausgerichtete, Aufnahmenut für den Umlenkhebel und/oder für einen, bei¬spielsweise einen der bereits zuvor beschriebenen, der Führungsbacke zugeordne¬ten Querschenkel des, insbesondere T-förmigen oder kreuzförmigen, Umlenkhebelsaufweist, in welche Aufnahmenut der Umlenkhebel und/oder der jeweilige Quer¬schenkel mit einem der Führungsbacke zugewandten Ende in Gebrauchsstellungeingreift, ist es möglich eine, insbesondere formschlüssige, Verbindung zwischenjeder der beiden Führungsbacken und dem Umlenkhebel zu schaffen.
Wenn die Querschenkel des Umlenkhebels an ihren den Führungsbacken in Ge¬brauchsstellung zugewandten Enden jeweils eine Auslenkrolle aufweisen, die inGebrauchsstellung in eine, beispielsweise die bereits zuvor beschriebene, dem je¬weiligen Querschenkel zugeordnete Aufnahmenut der Führungsbacke eingreift,kann eine Reibung zwischen dem Umlenkhebel beziehungsweise den beiden Quer¬schenkeln und den beiden Führungsbacken beim Vorschieben des Werkzeugkopfesund der gekoppelten, an eine Neigung/Schrägstellung des Bürstenkörpers ange¬passte Feinpositionierung der beiden Führungsbacken zueinander reduziert odervermieden werden. Auf diese Weise kann es auch möglich sein, für den Produkti¬onsprozess und/oder für das Stopfwerkzeug schädlichen Abrieb zu vermeiden.
Besonders günstig kann es sein, wenn die Auslenkführung und/oder der Verstellhe¬bel zwei parallel zueinander ausgerichtete Führungsschenkel für den Umlenkhebelaufweisen, die über ihre Länge einen konstanten Abstand zueinander haben.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen Stopf¬werkzeugs kann vorgesehen sein, dass der Umlenkhebel, insbesondere an einem,beispielsweise dem bereits zuvor erwähnten, Längsschenkel des Umlenkhebels,vorzugsweise an einem der Auslenkführung zugewandten freien Hebelende, einFührungselement, insbesondere eine Führungsrolle und/oder einen Führungsno¬cken, aufweist, welches Führungselement in Gebrauchsstellung in die Auslenkfüh¬rung eingreift und/oder zwischen Führungsschenkeln der Auslenkführung positio¬niert ist. Auf diese Weise kann es möglich sein, den Umlenkhebel, der die beidenFührungsbacken miteinander koppelt und der den Versatz der Führungsbacken zu¬einander während des Vorschubs des Werkzeugkopfes aus der Aufnahmepositionin die Stopfposition bewirkt und damit ermöglicht, exakt und zuverlässig in der Aus¬lenkführung zu führen. Die exakte Führung des Umlenkhebels kann zumindest indi¬rekt zu einer sicheren Zuführung eines Borstenbündels in den Stößerkanal desStopfwerkzeugs beitragen, da sie eine genaue Einstellung und Beibehaltung einesAbstandes zwischen einer der beiden Führungsbacken und zumindest einem Teildes Schiebers in Aufnahmeposition ermöglicht. Dieser Abstand zwischen einer derbeiden Führungsbacken und dem Schieber definiert einen Bündelzuführkanal, durchden die zu stopfenden Borstenbündel dem Stopfwerkzeug zugeführt werden kön¬nen. Dieser sollte möglichst exakt eingestellt und beibehalten werden können, damitweder das Borstenbündel noch ein Befestigungsmittel bzw. ein Ankerplättchen wäh¬rend eines Stopfvorgangs, insbesondere während einer Zuführung in das Stopf¬werkzeug, verloren geht und/oder ungenau zugeführt wird.
Besonders vorteilhaft kann es sein, wenn eine Längsmittelachse eines, beispiels¬weise des bereits zuvor beschriebenen, Führungselements, insbesondere eine Ro¬tationsachse einer oder der Führungsrolle und/oder eine Längsmittelachse einesoder des Führungsnockens, des Umlenkhebels, bei in Aufnahmeposition verscho¬benem Schieber und/oder bei in Aufnahmeposition verschobenen Führungsbackenkoaxial zu einer, beispielsweise der bereits zuvor erwähnten, Schwenkachse desVerstellhebels und/oder der Auslenkführung und/oder der Führungsschenkel ange¬ordnet ist und/oder mit dieser fluchtet. Auf diese Weise ist es möglich, dass die bei¬den Führungsbacken, wenn der Schieber und/oder der Werkzeugkopf und/oder die Führungsbacken in ihre Aufnahmeposition zurückgeschoben sind, immer in ihreAusgangsstellung, sei es mit einem vordefinierten Versatz zueinander, sei es ohneVersatz zueinander, gebracht werden können, unabhängig davon, unter welchemWinkel bzw. Auslenkwinkel die Auslenkführung zur Stopfachse des Stopfwerkzeugsausgerichtet ist.
Sind in einem Bürstenkörper mehrere Bohrungen beziehungsweise Borstenlöcherunter dem gleichem Winkel in dem Bürstenkörper eingebracht, kann auf diese Wei¬se die Auslenkführung in einer entsprechenden Winkelstellung zu der Stopfachsedes Stopfwerkzeugs ausgerichtet bleiben. Eine Umpositionierung der Auslenkfüh¬rung während des Rückhubs des Stopfwerkzeugs kann auf diese Weise also ver¬mieden werden.
Ferner ist es möglich, dass eine gedachter Schnittpunkt einer Längsmittelachse desUmlenkhebels und der Längsmittelachsen der Querschenkel des Umlenkhebels inAufnahmeposition und in Stopfposition des Werkzeugkopfes auf oder über einerLängsmittelachse des Stößerkanals liegt.
Bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Stopfwerkzeuges kann vorge¬sehen sein, dass ein, beispielsweise der bereits zuvor erwähnte, Schwenkantriebdes Verstellhebels und/oder der Auslenkführung einen Riementrieb, insbesondereeinen Zahnriementrieb aufweist, mit dem der Verstellhebel und/oder die Auslenkfüh¬rung um die Schwenkachse des Verstellhebels und/oder der Auslenkführungschwenkbar ist.
Bei einer anderen Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass der Schwenkan¬trieb, insbesondere eine Abtriebswelle des Schwenkantriebs, direkt mit dem Ver¬stellhebel und/oder mit der Auslenkführung verbunden ist. In diesem Fall könnendann die Abtriebswelle des Schwenkantriebs und die Schwenkachse des Verstell¬hebels und/oder der Auslenkführung koaxial zueinander angeordnet beziehungs¬weise ausgerichtet sein.
Eine gleichmäßige Kraftübertragung auf die beiden Führungsbacken des Werk¬zeugkopfes des Stopfwerkzeugs ist möglich, wenn die Querschenkel des Umlenk¬hebels symmetrisch an dem Längshebel angeordnet sind. Ferner ist es möglich,dass eine Längsmittelachse des Umlenkhebels in zurückgezogener Stellung desSchiebers und/oder des Werkzeugkopfes und/oder der Führungsbacken auf oderüber einer Längsmittelachse des Stößerkanals angeordnet ist.
Die oben genannte Aufgabe wird bei einer Bürstenherstellungsmaschine der ein¬gangs definierten Art durch die Merkmale des Patentanspruchs 14 und insbesonde¬re dadurch gelöst, dass das Stopfwerkzeug ein Stopfwerkzeug nach einem der An¬sprüche 1 bis 13 ist.
Dabei kann die Bürstenherstellungsmaschine einen Ständer aufweisen, an dem einKreisbogenabteiler, ein Materialkasten mit einem Borstenbündelvorrat, eine Spann¬vorrichtung für einen zu stopfenden Bürstenkörper, eine Befestigungsmittelzufüh¬rung, insbesondere für das Ankermaterial, aus dem die Ankerplättchen geschnittenwerden, und das Stopfwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 13 angeordnetsind. Dabei ist der Kreisbogenabteiler dazu eingerichtet, ein Borstenbündel aus demBorstenbündelvorrat des Materialkastens zu entnehmen und an das Stopfwerkzeugzu übergeben. Das Stopfwerkzeug kann dann das Borstenbündel gemeinsam miteinem dem Stopfwerkzeug von der Befestigungsmittelzuführung übergebenen Be¬festigungsmittel, insbesondere mit einem Ankerplättchen, in einem Borstenloch ei¬nes schräg zur Stopfachse des Stopfwerkzeugs ausgerichteten Bürstenkörpers be¬ziehungsweise einer schräg zu der Stopfachse des Stopfwerkzeugs ausgerichtetenOberfläche des Bürstenkörpers verankert werden.
Vor allem wenn der Bürstenkörper mit Borstenlöchern versehen ist, die in unter¬schiedlichem Winkel zueinander und/oder zur Oberfläche des Bürstenkörpers aus¬gerichtet sind, kann es zweckmäßig sein, wenn eine, beispielsweiße die bereits zu¬vor erwähnte, Spannvorrichtung für den zu stopfenden Bürstenkörper an einemMehrachsen-Koordinatentisch angeordnet ist. Zusätzlich kann der Mehrachsen-
Koordinatentisch, vorzugsweise mittels einer Drehvorrichtung schwenkbar, insbe¬sondere an dem Ständer der Bürstenherstellungsmaschine angeordnet, sein.
Auf diese Weise kann der zu stopfende Bürstenkörper in Abhängigkeit davon, wiedas mit einem Borstenbündel zu bestückende Borstenloch ausgerichtet ist, mit Hilfedes Mehrachsen-Koordinatentisches und/oder der den Mehrachsen-Koordinatentisch tragenden Drehvorrichtung in eine gewünschte Position und Aus¬richtung relativ zu der Stopfachse des Stopfwerkzeugs der Bürstenherstellungsma¬schine gebracht werden.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näherbeschrieben. Es zeigen in teilweise stark schematisierter Darstellung:
Figur 1: Eine erfindungsgemäße Bürstenherstellungsmaschine mit einem
Ständer, an dem ein Materialkasten mit einem Borstenbündelvorrat, eine Spannvor¬richtung für einen zu stopfenden Bürstenkörper, eine Befestigungsmittelzuführung,ein Kreisbogenabteiler sowie das erfindungsgemäße Stopfwerkzeug zu erkennensind, wobei das Stopfwerkzeug in Aufnahmestellung relativ zu dem Kreisbogenab¬teiler dargestellt ist, sowie
Figur 2: die in Figur 1 dargestellte Bürstenherstellungsmaschine, wobei das
Stopfwerkzeug von der Aufnahmestellung in eine Stopfstellung vorgeschoben istund die beiden Führungsbacken des Werkzeugkopfes des Stopfwerkzeugs an einerOberfläche eines in der Spannvorrichtung der Bürstenherstellungsmaschine vorge¬haltenen Bürstenkörpers anliegen.
Die Figuren 1 und 2 zeigen ein im Ganzen mit 1 bezeichnetes
Stopfwerkzeug an einer im Ganzen mit 100 bezeichneten Bürstenherstellungsma¬schine.
Das Stopfwerkzeug 1 ist zum Stopfen und Befestigen von Borstenbündeln 2 mittelsals Ankerplättchen 3 ausgebildeten Befestigungsmitteln in eine konturierte Oberflä¬ che eines Bürstenkörpers eingebrachte Borstenlöchern 43 beziehungsweise inschräg in eine Oberfläche eines Bürstenkörpers 4 eingebrachten Borstenlöchern 43eingerichtet.
Die Figuren 1 und 2 zeigen, dass der zu stopfende Bürstenkörper 4 in einem von90° abweichenden Winkel an der Bürstenherstellungsmaschine 100 zum Stopfenbereitgehalten wird.
Das Stopfwerkzeug 1 weist einen Schieber 5 auf, der in einer Schieberführung 6längs einer Stopfachse von einer Aufnahmestellung (dargestellt in Figur 1) zumAufnehmen eines Borstenbündels 2 in eine Stopfstellung (dargestellt in Figur 2) undwieder zurück in die Aufnahmestellung bewegbar ist.
Ferner ist das Stopfwerkzeug 1 mit einer relativ zu dem Schieber 5 entlang derStopfachse des Stopfwerkzeugs 1 in einem Stößerkanal 7 hin und her bewegbarenStößerzunge 8 und mit einem zwischen einer Aufnahmestellung und einer Stopfstel¬lung entlang der Stopfachse verschiebbaren Werkzeugkopf 9 ausgestattet.
Der Werkzeugkopf 9 weist ein paar Führungsbacken 10 und 11 für die Stößerzunge8 auf, wobei die Führungsbacken 10,11 während des Vorschubs des Werkzeug¬kopfes 9 aus der Aufnahmeposition in die Stopfposition relativ zueinander ver¬schiebbar sind, um die Führungsbacken 10 und 11 angepasst an die Schrägstellungdes Bürstenkörpers 4 und der Borstenlöcher 43 auszurichten.
Um die beiden Führungsbacken 10,11 während der Verschiebung des Werkzeug¬kopfes 9 relativ zueinander und angepasst an die Schrägstellung des mit Borsten¬bündeln 2 zu versehenden Bürstenkörpers 4 in gewünschter Weise ausrichten zukönnen, weist das Stopfwerkzeug 1 einen mit dem Werkzeugkopf 9 verbundenenUmlenkhebel 12 und eine in einem Auslenkwinkel zu der Stopfachse des Stopf¬werkzeugs angeordnete Auslenkführung 13 für den Umlenkhebel 12 auf. Die beidenFührungsbacken 10 und 11 sind dabei derart über den Umlenkhebel 12 miteinandergekoppelt und der Umlenkhebel 12 ist derart in seiner Auslenkführung 13 geführt,dass eine Verstellung des Werkzeugkopfes 9 in die Stopfstellung mit einem Vor¬ schub der einen Führungsbacke 10 in Stopfrichtung und mit einem Rückzug der an¬deren Führungsbacke 11 entgegen der Stopfrichtung verbunden ist. Dabei ist dieAuslenkführung 13 zur Änderung des Auslenkwinkels zwischen der Stopfachse desStopfwerkzeugs 1 und der Auslenkführung 13 relativ zu der Stopfachse verstellbar,der Auslenkwinkel also veränderbar und damit das Stopfwerkzeug 1 an unterschied¬liche zu stopfende Bürstenkörper und ihre Geometrien anpassbar.
Die Verstellung der Auslenkführung 13 relativ zu der Stopfachse des Stopfwerk¬zeugs 1 kann je nach Bedarf während eines Stopfvorgangs oder aber auch zwi¬schen zwei Stopfvorgängen erfolgen.
In der in Figur 2 dargestellten Stopfposition des Stopfwerkzeugs 1 beziehungsweisedes Werkzeugkopfes 9 weisen dem Bürstenkörper 4 zugewandte Stirnseiten 14 und15 der beiden Führungsbacken 10 und 11 in Stopfstellung des Werkzeugkopfes 9beziehungsweise der Führungsbacken 10,11 in Richtung der Stopfachse einen Ver¬satz zueinander auf, sodass sie in Stopfstellung einen vergleichbaren Abstand zurOberfläche 16 des Bürstenkörpers 4 haben.
Bei dem in Figur 2 dargestellten Ausführungsbeispiel des Stopfwerkzeugs liegen diebeiden Stirnseiten 14 und 15 der beiden Führungsbacken 10 und 11 in Stopfstellungan der Oberfläche 16 des Bürstenkörpers 4 an beziehungsweise haben einen ver¬nachlässigbar kleinen Abstand, der eine zuverlässige Überführung der Borstenbün¬del 2 mitsamt den Ankerplättchen 3 nicht beeinträchtigt.
Damit geht eine Bewegung der Führungsbacken 10,11 in ihre Stopfposition mit ei¬ner Verstellung der einen Führungsbacke 10 in Stopfrichtung und einer Rückverstel¬lung der anderen Führungsbacke 11 entgegen der Stopfrichtung einher.
Wie beide Figuren zeigen, ist die Auslenkführung 13 als Linearführung ausgebildetund in einem spitzen Winkel zu der Stopfachse des Stopfwerkzeugs ausgerichtet.Der Winkel bzw. Auslenkwinkel zwischen der Auslenkführung 13 und der Stopfach¬se des Stopfwerkzeugs 1 beträgt in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel
Stopfwerkzeugs etwa 30°, kann aber zumindest in einem Winkelbereich zwischen0° und 45° frei eingestellt werden.
Bei einem in den Figuren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel des Stopfwerk¬zeugs 1 sind die Führungsbacken 10 und 11 bereits in Aufnahmeposition des Werk¬zeugkopfes 9 beziehungsweise der Führungsbacken 10,11 in Richtung der Stopf¬achse zueinander versetzt. Das heißt, dass eine der beiden Führungsbacken 10,11steht bereits in Aufnahmeposition des Werkzeugkopfes 9 beziehungsweise der Füh¬rungsbacken 10,11 in Stopfrichtung über die andere Führungsbacke 11 über.
Dies ist günstig, wenn Oberflächen 16 von Bürsten körpern 4 mit Borstenbündeln 2gestopft werden sollen, die unter einem Winkel größer als 30° relativ zu der Stopf¬achse an dem beziehungsweise für das Stopfwerkzeug 1 bereitgehalten werden.
Die Auslenkführung 13 ist zur Veränderung des Auslenkwinkels zwischen der Aus¬lenkführung 13 und der Stopfachse an einem Verstellhebel 17 angeordnet. Die Aus¬lenkführung 13 ist gemeinsam mit dem Verstellhebel 17 zur Veränderung des Aus¬lenkwinkels zwischen der Auslenkführung 13 und der Stopfachse des Stopfwerk¬zeugs 1 um eine Schwenkachse S mittels eines Schwenkantriebs 18 schwenkbarund in einer gewählten Schwenk- beziehungsweise Winkelstellung relativ zu derStopfachse des Stopfwerkzeugs 1 festlegbar.
Beide Figuren zeigen, dass der Umlenkhebel 12 T-förmig beziehungsweise kreuz¬förmig ausgebildet ist und einen Längsschenkel 19 und für jeden der beiden Füh¬rungsbacken 10,11 einen von den Längsschenkeln 19 rechtwinklig abstehenden,drehfest mit dem Längsschenkel 19 verbundenen Querschenkel 20 beziehungswei¬se 21 aufweist, wobei jeder der beiden Querschenkel 20 und 21 in Gebrauchsstel¬lung an einer der beiden Führungsbacken 10,11 angreift, sodass die beiden Füh¬rungsbacken 10,11 einerseits mit dem Umlenkhebel 12 und andererseits miteinan¬der über die beiden Querschenkel 20 und 21 gekoppelt und im Zusammenspiel mitder Auslenkführung 13 in gewünschterWeise beim Vorschub des Werkzeugkopfes9 in die Stopfstellung zueinander verschiebbar sind.
Jede der beiden Führungsbacken 10,11 ist außerdem mit einer rechtwinklig zurStopfachse des Stopfwerkzeugs 1 ausgerichteten Aufnahmenut 22 beziehungswei¬se 23 für den Umlenkhebel 12 beziehungsweise für jeweils eine der beiden Füh¬rungsbacken 10,11 zugeordneten Querschenkel 20, 21 des T-förmigen Umlenkhe¬bels 12 ausgestattet. In diese Aufnahmenuten 22, 23 greift der Umlenkhebel 12 miteinem der Führungsbacke 10, 11 zugewandten Ende 24 beziehungsweise 25 je¬weils eines seiner beiden Querschenkel 20, 21 zur Herstellung einer formschlüssi¬gen Verbindung zwischen der jeweiligen Führungsbacke 10,11 und dem Umlenk¬schenkel 12 in Gebrauchsstellung ein.
Die Querschenkel 20 und 21 des Umlenkhebels 12 haben an ihren den Führungs¬backen 10, 11 in Gebrauchsstellung zugewandten Enden 24 und 25 jeweils eineAuslenkrolle 26, 27, die in Gebrauchsstellung in eine dem jeweiligen Querschenkel20, 21 zugeordnete Aufnahmenut 22, 23 der Führungsbacke 10 beziehungsweise11 eingreifen.
Die Auslenkführung 13 wird von zwei parallel zueinander ausgerichteten Führungs¬schenkeln 28 und 29 gebildet, die über ihre Länge einen konstanten Abstand zuei¬nander haben.
Der Umlenkhebel 12 hat an einem der Auslenkführung 13 zugewandten freien He¬belende 30 des Längsschenkels 19 ein Führungselement 31, das bei dem in denFiguren dargestellten Ausführungsbeispiel des Stopfwerkzeugs 1 als Führungsrolle32 ausgebildet ist. Dieses Führungselement 31 greift in Gebrauchsstellung in dieAuslenkführung 13 ein und ist zwischen den beiden Führungsschenkeln 28 und 29der Auslenkführung 13 positioniert.
Auf diese Weise kann das als Führungsrolle 32 ausgebildete Führungselement 31an den beiden parallelen Führungsschenkeln 28 und 29 abrollen und so die Bewe¬gung des Umlenkhebels 12 überden Längsschenkel 19 und die beiden Querschen¬kel 20 und 21 auf die den Querschenkeln 20 und 21 zugeordneten Führungsbacken10 und 11 übertragen.
Bei einem in den Figuren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel des Stopfwerk¬zeugs 1 ist das Führungselement 31 als Führungsnocken ausgebildet, der in derAuslenkführung 13 zwischen den beiden Führungsschenkeln 28 und 29 hin und hergleiten kann.
Figur 1 zeigt, dass die Führungsrolle 32 des Umlenkhebels 12 bei in Aufnahmeposi¬tion verschobenem Schieber 5 und bei in Aufnahmeposition verschobenen Füh¬rungsbacken 10, 11 koaxial zu der Schwenkachse S des Verstellhebels 17 und derAuslenkführung 13 sowie der Führungsschenkel 28 und 29 angeordnet ist. Das be¬deutet, dass eine Rotationsachse der Führungsrolle 32 des Umlenkhebels 12 mitder Schwenkachse S des Verstellhebels 17 fluchtet, wodurch der Verstellhebel 17 inder Auslenkführung 13 besonders exakt geführt sein kann.
Ferner liegt ein gedachter Schnittpunkt einer Längsmittelachse des Umlenkhebels12 und der Längsmittelachsen der Querschenkel 20 und 21 des Umlenkhebels 12 inAufnahmeposition und in Stopfposition des Werkzeugkopfes 9 gemäß beiden Figu¬ren auf beziehungsweise über einer Längsmittelachse des Stößerkanals 7.
Gemäß beiden Figuren ist der Schwenkantrieb 18 des Verstellhebels 17 und/oderder Auslenkführung 13 mit einem Riementrieb 33, der im vorliegenden Ausfüh¬rungsbeispiel als Zahnriementrieb ausgebildet ist, ausgestattet. Mit diesem Riemen¬trieb 33 kann der Verstellhebel 17 und die Auslenkführung 13 um die Schwenkach¬se S des Verstellhebels 17 und der Auslenkführung 13 verschwenkt werden, um ei¬nen gewünschten Winkel bzw. Auslenkwinkel zwischen der Auslenkführung 13 undder Stopfachse des Stopfwerkzeugs 1 einzustellen.
Bei einem in den Figuren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel des Stopfwerk¬zeugs 1 ist der Schwenkantrieb 18 über eine Abtriebswelle des Schwenkantriebs 18direkt mit dem Verstellhebel 17 beziehungsweise mit der Auslenkführung 13 ver¬bunden. In diesem Fall sind die Abtriebswelle des Schwenkantriebs 18 und dieSchwenkachse S des Verstellhebels 17 beziehungsweise der Auslenkführung 13koaxial zueinander angeordnet, drehen sich also um dieselbe Achse.
Beide Figuren zeigen, dass die Querschenkel 20 und 21 des Umlenkhebels 12symmetrisch an dem Längshebel 19 angeordnet sind und dass eine Längsmittel¬achse des Umlenkhebels 12 in zurückgezogener Stellung des Schiebers 5 und desWerkzeugkopfes 9 sowie der beiden Führungsbacken 10 und 11 auf beziehungs¬weise über einer Längsmittelachse des Stößerkanals 7 angeordnet sind.
Die im Ganzen mit 100 bezeichnete Bürstenherstellungsmaschine weist das Stopf¬werkzeug 1 auf.
Die Bürstenherstellungsmaschine 100 hat einen Ständer 34, an dem ein Kreisbo-genabteiler 35, ein Materialkasten 36 mit einem Borstenbündelvorrat 37, eineSpannvorrichtung 38 für einen zu stopfenden Bürstenkörper 4, eine Befestigungs¬mittelzuführung 39 und das Stopfwerkzeug 1 angeordnet sind.
Der Kreisbogenabteiler 35 weist eine Kreisbogenkerbe 40 auf, mit der er an einerUnterseite des Materialkastens 36 entlang eines Kreisbogens vorbeigeführt wirdund aus dem Borstenbündelvorrat 37, der mittels einer Druckfeder 41 und einesDrückers 42 gegen den Kreisbogenabteiler 35 gepresst wird, ein Borstenbündel 2entnimmt und an das Stopfwerkzeug 1 übergibt.
Das Stopfwerkzeug 1 verankert dann das Borstenbündel 2 gemeinsam mit einemdem Stopfwerkzeug 1 von der Befestigungsmittelzuführung 39 übergebenen Befes¬tigungsmittel, das im vorliegendem Fall ein Ankerplättchen 3 ist, mittels der Stößer¬zunge 8 in an sich bekannter Weise in einem Borstenloch 43 des Bürstenkörpers 4.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass ein Abstand L zwischen der oberenFührungsbacke 10 des Werkzeugkopfes 9 und des Schiebers 5 bei der Einführungeines Borstenbündels 2 durch den Kreisbogenabteiler 35 bis zur Entnahme desBorstenbündels 2 aus der Kreisbogenkerbe 40 mit Hilfe des Ankerplättchens 3, dasvon der Stößerzunge 8 durch den Stößerkanal 7 geschoben wird, exakt sein muss.Ist dieser Abstand L zu klein, werden die Borstenbündel 2 vom Kreisbogenabteiler35 nicht korrekt eingeführt. Ist der Abstand L zu groß, kann das Ankerplättchen 3verloren gehen.
Die zuvor beschriebene exakte Führung des Umlenkhebels 12, die durch die insbe¬sondere aus Figur 1 ersichtliche fluchtende und koaxiale Anordnung der Rotations¬achse des als Führungsrolle 32 ausgebildeten Führungselements 31 zu derSchwenkachse S des Verstellhebels 17 ermöglicht wird, trägt zu einer sicheren Zu¬führung eines Borstenbündels 2 in den Stößerkanal 7 des Stopfwerkzeugs 1 bei, in¬dem sie eine genaue Einstellung und Beibehaltung des mit L bezeichneten Abstan¬des zwischen der oberen der beiden Führungsbacken 10,11 und zumindest einemTeil des Schiebers 5 in Aufnahmeposition ermöglicht. Dieser Abstand L zwischender in den Figuren oberen der beiden Führungsbacken 10,11 und dem Schieber 5definiert nämlich gemäß Figur 1 in Aufnahmeposition des Schiebers 5 und desWerkzeugkopfes 9 sowie der beiden Führungsbacken 10,11 einen Bündelzuführ-kanal 48, durch den die zu stopfenden Borstenbündel 2 dem Stopfwerkzeug 1 zuge¬führt werden können.
Die Befestigungsmittelzuführung 39 umfasst eine Rolle 44, auf der ein Ankerdrahtaufgewickelt ist, und ein Messer 45, mit dem von dem über die Befestigungsmittel¬zuführung 39 dem Stopfwerkzeug 1 zugeführten Ankerdraht einzelne Ankerplätt¬chen 3 abgeschnitten werden.
Wie beide Figuren zeigen, ist die Spannvorrichtung 38 für den zu stopfenden Bürs¬tenkörper 4 an einem Mehrachsen-Koordinatentisch 46 angeordnet, der mittels ei¬ner Drehvorrichtung 47 schwenkbar an den Ständer 34 der Bürstenherstellungsma¬schine 100 angeordnet ist. Mit Hilfe des Mehrachsen-Koordinatentisches 46 und derDrehvorrichtung 47 kann der in der Spannvorrichtung 38 zum Stopfen bereitgehal¬tene Bürstenkörper 4 in nahezu jedem beliebigen Winkel zu der Stopfachse desStopfwerkzeugs 1 ausgerichtet bereitgehalten werden. Dabei wird der Bürstenkör¬per 4 immer so ausgerichtet, dass sich eine Längsmittelachse eines Borstenlochs43 beziehungsweise einer Borstenlochbohrung in gerader Fortsetzung der Stopf¬achse des Stopfwerkzeugs 1 bzw. zu der Längsmittelachse des Stößerkanals 7 be¬findet.
Gemäß Figur 2 liegen die beiden Führungsbacken 10 und 11 in Stopfstellung andem mit Borstenbündeln 2 zu bestückenden Bürstenkörper 4 an, was günstig ist, daso mit der Stößerzunge 8 durch den Stößerkanal 7 geförderte Ankerplättchen 3 undBorstenbündel 2 beim Übergang von dem Stößerkanal 8 in das jeweilige Borsten¬loch 43 seitlich nicht herausfallen können, sondern zuverlässig in das mit dem Bors¬tenbündel 2 und dem Ankerplättchen 3 zu versehene Borstenloch 43 in den Bürs¬tenkörper 4 eingesetzt und dort verankert werden können.
Das Stopfwerkzeug 1 ist zum Stopfen und Befestigen von Borstenbündeln 2, insbe¬sondere mittels Ankerplättchen 3, in eine konturierte Oberfläche des Bürstenkörpers4 eingebrachte Borstenlöcher 43 und/oder schräg in die Oberfläche eines Bürsten¬körpers 4 eingebrachte Borstenlöcher 43 eingerichtet, wobei das Stopfwerkzeug 1den Schieber 5, der in der Schieberführung 6 längs einer Stopfachse von einer Auf¬nahmestellung zum Aufnehmen des Borstenbündels 2 in eine Stopfstellung undwieder zurück in die Aufnahmestellung bewegbar ist, aufweist. Ferner weist dasStopfwerkzeug 1 die relativ zu dem Schieber 5 entlang der Stopfachse des Stopf¬werkzeugs 1 in dem Stößerkanal 7 hin und her bewegbare Stößerzunge 8 und denzwischen einer Aufnahmestellung und einer Stopfstellung entlang der Stopfachseverschiebbaren Werkzeugkopf 9 auf. Dieser ist mit den beiden Führungsbacken 10und 11 ausgestattet, durch die die Stößerzunge 8 das Borstenbündel 2 gemeinsammit einem Ankerplättchen 3 in ein mit dem Borstenbündel 2 zu versehenes Borsten¬loch 43 geschoben wird.
Beide Führungsbacken 10 und 11 sind während des Vorschubs des Werkzeugkop¬fes 9 aus der Aufnahmeposition in die Stopfposition relativ zueinander verschiebbar,um die beiden Führungsbacken 10,11 entsprechend der Neigung bzw. Schrägstel¬lung einer Oberfläche 16 des Bürstenkörpers 4 und/oder der Borstenlöcher 43 an¬zupassen. Um diese Verschiebung der beiden Führungsbacken 10 und 11 zueinan¬der bewerkstelligen zu können, weist das Stopfwerkzeug 1 den mit dem Werkzeug¬kopf 9 verbundenen Umlenkhebel 12 und die Auslenkführung 13 für den Umlenkhe¬bel 12 auf, wobei die beiden Führungsbacken 10 und 11 derart über den Umlenk¬hebel 12 miteinander gekoppelt und der Umlenkhebel 12 derart in seiner Auslenk¬ führung 13 geführt ist, dass eine Verstellung des Werkzeugkopfes 9 in die Stopfstel¬lung mit einem Vorschub der einen Führungsbacke 10 in Stopfrichtung und mit ei¬nem Rückzug der anderen Führungsbacke 11 entgegen der Stopfrichtung verbun¬den ist, wobei die Auslenkführung 13 zur Änderung des Auslenkwinkels zwischender Stopfachse des Stopfwerkzeugs 1 und der Auslenkführung 13 relativ zu derStopfachse verstellbar ist.

Claims (16)

  1. Patentansprüche 1. Stopfwerkzeug (1) zum Stopfen und Befestigen von Borstenbündeln (2), ins¬besondere mittels Ankerplättchen (3), in Borstenlöchern (43), die in eine konturierteOberfläche eines Bürstenkörpers (4) und/oder schräg in eine Oberfläche einesBürstenkörpers (4) eingebracht sind, wobei das Stopfwerkzeug (1) einen Schieber(5), der in einer Schieberführung (6) längs einer Stopfachse von einer Aufnahme¬stellung zum Aufnehmen eines Borstenbündels (2) in eine Stopfstellung und wiederzurück in die Aufnahmestellung bewegbar ist, eine relativ zu dem Schieber (5) ent¬lang der Stopfachse des Stopfwerkzeugs (1) in einem Stößerkanal (7) hin und herbewegbare Stößerzunge (8) und einen zwischen einer Aufnahmestellung und einerStopfstellung entlang der Stopfachse verschiebbaren Werkzeugkopf (9) mit einemPaar Führungsbacken (10,11) für die Stößerzunge (8) aufweist, wobei die Füh¬rungsbacken (10,11) während der Verstellung des Werkzeugkopfes (9) aus derAufnahmeposition in die Stopfposition relativ zueinander verschiebbar sind, dadurchgekennzeichnet, dass das Stopfwerkzeug (1) einen mit dem Werkzeugkopf (9) ver¬bundenen Umlenkhebel (12) und eine in einem Auslenkwinkel zu der Stopfachsedes Stopfwerkzeugs angeordnete Auslenkführung (13) für den Umlenkhebel (12)aufweist und dass die beiden Führungsbacken (10,11) derart über den Umlenkhebel(12) miteinander gekoppelt und der Umlenkhebel (12) derart in seiner Auslenkfüh¬rung (13) geführt ist, dass eine Verstellung des Werkzeugkopfes (9) in die Stopfstel¬lung mit einem Vorschub der einen Führungsbacke (10) in Stopfrichtung und mit ei¬nem Rückzug der anderen Führungsbacke (11) entgegen der Stopfrichtung verbun¬den ist, wobei die Auslenkführung (13) zur Änderung des Auslenkwinkels zwischender Stopfachse des Stopfwerkzeugs (1) und der Auslenkführung (13) relativ zu derStopfachse verstellbar ist.
  2. 2. Stopfwerkzeug (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einemBürstenkörper (4) zugewandte Stirnseiten (14,15) der beiden Führungsbacken (10.11) in Stopfstellung des Werkzeugkopfes (9) und/oder der Führungsbacken (10.11) in Richtung der Stopfachse zueinander versetzt sind, sodass sie in Stopf¬stellung einen vergleichbaren Abstand zur Oberfläche (16) des Bürstenkörpers (4)aufweisen.
  3. 3. Stopfwerkzeug (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dassdie Auslenkführung (13) als Linearführung ausgebildet und/oder dass der Auslenk¬winkel zwischen der Auslenkführung (13) und der Stopfachse des Stopfwerkzeugsein spitzer Winkel ist und/oder dass der Auslenkwinkel veränderbar, bevorzugt zwi¬schen 0° und 45° veränderbar, ist.
  4. 4. Stopfwerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich¬net, dass die Führungsbacken (10,11) in Aufnahmeposition des Werkzeugkopfes (9)und/oder der Führungsbacken (10,11) in Richtung der Stopfachse zueinander ver¬setzt sind und/oder dass eine der beiden Führungsbacken (10,11) in Aufnahmeposi¬tion des Werkzeugkopfes (9) und/oder der Führungsbacken (10,11) in Stopfrichtungüber die andere Führungsbacke (10,11) übersteht.
  5. 5. Stopfwerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich¬net, dass die Auslenkführung (13) zur Veränderung des Auslenkwinkels zwischender Auslenkführung (13) und der Stopfachse an einem Verstellhebel (17) angeord¬net ist und/oder dass die Auslenkführung (13) und/oder der Verstellhebel (17) zurVeränderung eines Auslenkwinkels zwischen der Auslenkführung (13) und derStopfachse um eine Schwenkachse (5), insbesondere mittels eines Schwenkan¬triebs (18), schwenkbar und/oder in einer gewählten Schwenk- oder Winkelstellungfestlegbar ist.
  6. 6. Stopfwerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeich¬net, dass der Umlenkhebel (12) T-förmig oder kreuzförmig ausgebildet ist und/odereinen Längsschenkel (19)und für jede der beiden Führungsbacken (10,11) einenvon dem Längsschenkel (19), insbesondere rechtwinklig, abstehenden, drehfest mit dem Längsschenkel (19) verbundenen Querschenkel (20,21) aufweist, wobei jederder Querschenkel (20,21) in Gebrauchsstellung an einer der beiden Führungsbacke (10.11) angreift.
  7. 7. Stopfwerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeich¬net, dass jede Führungsbacke (10,11) eine, insbesondere rechtwinklig zur Stopf¬achse ausgerichtete, Aufnahmenut (22,23) für den Umlenkhebel (12) und/oder füreinen der Führungsbacke (10,11) zugeordneten Querschenkel (20,21) des, insbe¬sondere T-förmigen oder kreuzförmigen, Umlenkhebels (12) aufweist, in welcheAufnahmenut (22,23) der Umlenkhebel (12) und/oder der Querschenkel (20,21) miteinem der Führungsbacke (10,11) zugewandten Ende (24,25) zur Herstellung einer,insbesondere formschlüssigen, Verbindung zwischen der Führungsbacke (10,11)und dem Umlenkhebel (12) in Gebrauchsstellung eingreift.
  8. 8. Stopfwerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeich¬net, dass die Querschenkel (21,22) des Umlenkhebels (12) an ihren den Führungs¬backen (10,11) in Gebrauchsstellung zugewandten Enden (24,25) jeweils eine Aus¬lenkrolle (26,27) aufweisen, die in Gebrauchsstellung in eine oder die dem jeweili¬gen Querschenkel (20,21) zugeordnete Aufnahmenut (22,23) der Führungsbacke (10.11) eingreift.
  9. 9. Stopfwerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeich¬net, dass die Auslenkführung (13) und/oder der Verstellhebel (17) zwei parallel zu¬einander ausgerichtete Führungsschenkel (28,29) für den Umlenkhebel (12) auf¬weist, die über ihre Länge einen konstanten Abstand zueinander haben.
  10. 10. Stopfwerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeich¬net, dass der Umlenkhebel (12), insbesondere an einem oder dem Längsschenkel(19) des Umlenkhebels (12), vorzugsweise an einem der Auslenkführung (13) zu¬gewandten freien Hebelende (30), ein Führungselement (31), insbesondere eineFührungsrolle (32) und/oder einen Führungsnocken, aufweist, welches Führungs¬element (31) in Gebrauchsstellung in die Auslenkführung (13) eingreift und/oderzwischen Führungsschenkeln (28,29) der Auslenkführung (13) positioniert ist.
  11. 11. Stopfwerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekenn¬zeichnet, dass eine Längsmittelachse eines oder des Führungselements (31), ins¬besondere eine Rotationsachse einer oder der Führungsrolle (32) und/oder eineLängsmittelachse eines oder des Führungsnockens, des Umlenkhebels (12) bei inAufnahmeposition verschobenem Schieber (5) und/oder bei in Aufnahmepositionverschobenen Führungsbacken (10,11) koaxial zu einer oder der Schwenkachse (S)des Verstellhebels (12) und/oder der Auslenkführung (13) und/oder der Führungs¬schenkel (28,29) angeordnet ist und/oder mit dieser fluchtet und/oder dass ein ge¬dachter Schnittpunkt einer Längsmittelachse des Umlenkhebels (12) und derLängsmittelachsen der Querschenkel (20,21) des Umlenkhebels (12) in Aufnahme¬position und in Stopfposition des Werkzeugkopfes (9) auf oder über einer Längsmit¬telachse des Stößerkanals (7) liegt.
  12. 12. Stopfwerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekenn¬zeichnet, dass ein oder der Schwenkantrieb (18) des Verstellhebels (17) und/oderder Auslenkführung (13) einen Riementrieb (33), insbesondere einen Zahnriemen¬trieb, aufweist, mit dem der Verstellhebel (17) und/oder die Auslenkführung (13) umdie Schwenkachse (S) des Verstellhebels (17) und/oder der Auslenkführung (13)schwenkbar ist, und/oder dass der Schwenkantrieb (18), insbesondere eine Ab¬triebswelle des Schwenkantriebs (18), direkt mit dem Verstellhebel (17) und/odermit der Auslenkführung (13) verbunden ist.
  13. 13. Stopfwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,dass die Querschenkel (20,21) des Umlenkhebels (12) symmetrisch an dem Längs¬hebel (19) angeordnet sind und/oder dass eine Längsmittelachse des Umlenkhebels(12) in zurückgezogener Stellung des Schiebers (5) und/oder des Werkzeugkopfes(9) und/oder der Führungsbacken (10,11) auf oder über einer Längsmittelachse desStößerkanals (7) angeordnet ist.
  14. 14. Bürstenherstellungsmaschine (100) mit einem Stopfwerkzeug (1), dadurchgekennzeichnet, dass das Stopfwerkzeug (1) ein Stopfwerkzeug (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13 ist.
  15. 15. Bürstenherstellungsmaschine (100) nach Anspruch 14, dadurch gekenn¬zeichnet, dass die Bürstenherstellungsmaschine (100) einen Ständer (34) aufweist,an dem ein Kreisbogenabteiler (35), ein Materialkasten (36) mit einem Borstenbün¬delvorrat (37), eine Spannvorrichtung (38) für einen zu stopfenden Bürstenkörper(4), eine Befestigungsmittelzuführung (39) und das Stopfwerkzeug (1) nach einemder Ansprüche 1 bis 13 angeordnet sind, wobei der Kreisbogenabteiler (35) dazueingerichtet ist, ein Borstenbündel (2) aus dem Borstenbündelvorrat (37) des Mate¬rialkastens (36) zu entnehmen und an das Stopfwerkzeug (1) zu übergeben, dasdas Borstenbündel (2) gemeinsam mit einem dem Stopfwerkzeug (1) von der Befes¬tigungsmittelzuführung (39) übergebenem Befestigungsmittel (3), insbesondere ei¬nes Ankerplättchens, in einem Borstenloch (43) in einem Bürstenkörper (4) veran¬kert.
  16. 16. Bürstenherstellungsmaschine (100) nach Anspruch 14 oder 15, dadurch ge¬kennzeichnet, dass eine oder die Spannvorrichtung (38) für den zu stopfendenBürstenkörper (4) an einem Mehrachsen-Koordinatentisch (46) angeordnet ist, wo¬bei der Mehrachsen-Koordinatentisch (46), vorzugsweise mittels einer Drehvorrich¬tung (47), schwenkbar, insbesondere an dem Ständer (34) der Bürstenherstel¬lungsmaschine (100) angeordnet, ist.
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