AT515992B1 - Spurkranzschmiereinrichtung - Google Patents

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AT515992B1
AT515992B1 ATA547/2014A AT5472014A AT515992B1 AT 515992 B1 AT515992 B1 AT 515992B1 AT 5472014 A AT5472014 A AT 5472014A AT 515992 B1 AT515992 B1 AT 515992B1
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Richard Gunacker
Original Assignee
Richard Gunacker
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F17/00Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
    • B61F17/02Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil
    • B61F17/04Lubrication by stationary devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K3/00Wetting or lubricating rails or wheel flanges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)

Abstract

Eine Einrichtung zum Schmieren von Radspurkränzen eines Schienenfahrzeuges vor Befahren einer Gleisbremsanlage weist an den Innenseiten der Schienen (2) eines Gleises Spurkranzschmierleisten (5) auf, bei welchen eine Lauffläche (6) für die Spurkranzmantelflächen vorgesehen ist. In dieser Lauffläche (6) sind Austrittsöffnungen (10) für das Schmiermittel angeordnet. Um unterschiedliche Durchmesser der Radspurkränze schmieren zu können, ist die Spurkranzschmierleiste (5) höhenmäßig in Bezug auf die zugeordnete Schiene (2) elastisch verstellbar gehalten.

Description

Beschreibung [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Schmieren von Radspurkränzen eines Schienenfahrzeuges vor Befahren einer Gleisbremsanlage, z.B. eines Dowty-Retarders, wobei an den Innenseiten der Schienen eines Gleises Schmierleisten angeordnet sind, welche Laufflächen mit Austrittsöffnungen für Schmiermittel aufweisen.
[0002] Gleisbremsanlagen dienen in der Regel dazu, die Geschwindigkeit von einem Ablaufberg in einem Rangierbahnhof ablaufenden Eisenbahn-Güterwagen am Ende des Ablaufberges zu regulieren.
[0003] Aus der US 5 394 958 A, US 55 180 85 A, US 21 68 577 A, US 2003/ 141 148 AI und US 21 037 01 A sind Vorrichtungen zum Schmieren von Schienen bzw. deren Scheitelflächen vom Übergang der Schienenlauffläche zur Schieneninnenseite bekannt.
[0004] Dowty-Retarder sind kolbenförmige Elemente, die beim Überfahren niedergedrückt werden und dadurch Energie absorbieren. Derartige Bremsen können auch gesteuert sein, wobei die ablaufenden Wagons je nach Bedarf nicht nur gebremst sondern auch beschleunigt werden können.
[0005] Solche auf die Außenmantelflächen der Radspurkränze wirkenden Bremsen sind sehr hohen Belastungen unterworfen, was zu erhöhter Abnützung der Oberfläche der Retarder-Köpfe führt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Abnutzung von Bremsanlagen, die auf die Mantelflächen der Radspurkränze einwirken, zu verringern.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Schmierleisten Spurkranzschmierleisten sind, bei welchen eine Lauffläche für die Spurkranzmantelflächen vorgesehen ist, dass die Austrittsöffnungen für das Schmiermittel in der Lauffläche für die Spurkranzmantelflächen angeordnet sind, und dass die Spurkranzschmierleisten höhenmäßig in Bezug auf die zugeordnete Schiene elastisch verstellbar gehalten sind. Damit wird Schmiermittel an den Mantelflächen der Spurkränze gleichmäßig verteilt, welches dann in weiterer Folge an die Köpfe von Dowty-Retardern oder anders gestaltete Bremsflächen von auf die Spurkränze wirkenden Bremsen abgegeben wird.
[0008] Durch die höhenmäßig in Bezug auf die zugeordnete Schiene elastisch verstellbar gehaltenen Spurkranzschmierleisten ist gewährleistet, dass die Spurkränze unterschiedlicher Raddurchmesser auf den zugeordneten Laufflächen auflaufen und geschmiert werden.
[0009] Weiters können die Spurkranzschmierleisten in Führungseinheiten vertikal verschiebbar und gegen seitliches Kippen gelagert sein, womit gewährleistet ist, dass die Spurkränze der Räder zuverlässig auf der entsprechenden Lauffläche ablaufen.
[0010] Die seitliches Kippen verhindernden Führungseinheiten können mittels Lagervorrichtungen an einem Schienenfuß festgelegt sein, womit ein sicherer Halt der Spurkranzschmierleisten gegeben ist.
[0011] Um ein Längsverschieben der Spurkranzschmierleisten bei Befahren zu verhindern, kann jede Spurkranzschmierleiste durch eine an einem Befestigungsblock am Schienenfuß fixierte Fixiervorrichtung gegen Längsverschiebung gesichert sein.
[0012] Schließlich können die Lagervorrichtungen für eine universelle Anwendbarkeit mittels Fixiereinrichtungen am Schienenfuß festgelegt sein.
[0013] In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
[0014] Fig. 1 zeigt schaubildlich einen Schienenabschnitt mit einer daran befindlichen Spur kranzschmierleiste, [0015] Fig. 2 eine schaubildliche Detailansicht einer Führungseinheit der Spurkranzschmier leiste und [0016] Fig. 3 schaubildlich den Endbereich und eine Fixierung der Spurkranzschmierleiste.
[0017] Mit 1 ist ein Schienenkopf bezeichnet, auf dem eine Lauffläche 2 für Schienenräder vorgesehen ist. Der Schienenkopf 1 ist über einen Steg 3 mit einem Schienenfuß 4 verbunden. Neben dem Schienenkopf 1 ist eine Spurkranzschmierleiste 5 vorgesehen, welche eine Lauffläche 6 für den Radkranz des Schienenrades aufweist. Die Spurkranzschmierleiste 5 ist über Führungseinheiten 7 neben dem Schienenkopf 1 montiert. Am Ende der Spurkranzschmierleiste 5 ist eine Fixiervorrichtung 8 gegen ein Längsverschieben der Spurkranzschmierleiste 5 vorgesehen, welche an einem Befestigungsblock 9 am Schienenfuß 4 fixiert ist.
[0018] An der Lauffläche 6 für den Radkranz des Schienenrades sind Austrittsöffnungen 10 für Schmiermittel vorgesehen, wobei diesen Austrittsöffnungen 10 Schmiermittel über Anschlüsse 14 zugeführt wird.
[0019] Die Führungseinheiten 7 für die Spurkranzschmierleiste 5 sind dabei über in vertikaler Richtung an Trägern 12 gehaltenen Platten 11 in Vertikalrichtung verschiebbar gehalten, wobei die Träger 12 über Fixiereinrichtungen 13 am Schienenfuß festgelegt sind.
[0020] Im Verschubbetrieb der Schienenfahrzeuge überrollen die Fahrzeuge zunächst die Spurkranzschmierleiste 5, wobei die Radkränze der Räder auf der Lauffläche 6 auflaufen. Damit allfällige Radiusunterschiede bei den Laufrädern bzw. Höhenunterschiede der Spurkränze ausgeglichen werden können, ist die gesamte Spurkranzschmierleiste 5 in den Führungseinheiten 7 vertikal verschiebbar geführt und zudem durch diese Führungseinheiten 7 gegen Kippen gesichert. Beim Überrollen der Spurkranzschmierleiste wird über die Anschlüsse 14 und die Austrittsöffnungen 10 Schmiermittel an den Spurkranz abgegeben, welches dann durch das Weiterrollen an der Lauffläche 6 über den gesamten Umfang des Spurkranzes der Schienenfahrzeuge verteilt wird. Das am Spurkranz befindliche Schmiermittel wird dann in weiterer Folge an die eigentliche Schienenbremse abgegeben, wobei durch das Schmiermittel die Abnutzung der Schienenbremse verringert ist.

Claims (5)

  1. Patentansprüche
    1. Einrichtung zum Schmieren von Radspurkränzen eines Schienenfahrzeuges vor Befahren einer Gleisbremsanlage, z.B. eines Dowty-Retarders, wobei an den Innenseiten der Schienen (2) eines Gleises Schmierleisten angeordnet sind, welche Laufflächen mit Austrittsöffnungen (10) für Schmiermittel aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmierleisten Spurkranzschmierleisten (5) sind, bei welchen eine Lauffläche (6) für die Spurkranzmantelflächen vorgesehen ist, dass die Austrittsöffnungen (10) für das Schmiermittel in der Lauffläche (6) für die Spurkranzmantelflächen angeordnet sind, und dass die Spurkranzschmierleisten (5) höhenmäßig in Bezug auf die zugeordnete Schiene (2) elastisch verstellbar gehalten sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spurkranzschmierleisten (5) in Führungseinheiten (7) vertikal verschiebbar und gegen seitliches Kippen gelagert sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinheiten (7) mittels Lagervorrichtungen (11,12) an einem Schienenfuß (4) festgelegt ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spurkranzschmierleisten (5) durch eine an einem Befestigungsblock (9) am Schienenfuß (4) fixierte Fixiervorrichtung (8) gegen Längsverschieben gesichert sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagervorrichtungen (11, 12) mittels Fixiereinrichtungen (13) am Schienenfuß (4) festgelegt sind.
ATA547/2014A 2014-07-08 2014-07-08 Spurkranzschmiereinrichtung AT515992B1 (de)

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